Diagnostik und Förderung der individuellen (zeichnerischen) Bildsprache

mit besonderer Beachtung von Schülerinnen und Schülern mit Körperbehinderungen

Workshop von Anna-Lena Schweinsberg

In diesem Workshop werden Wege aufgezeigt, wie das individuelle Wahrnehmungs-, Vorstellungs- und Darstellungsvermögen im Bereich der Zeichnung gefördert werden kann. Der Schwerpunkt liegt auf Schülerinnen und Schülern mit Körperbehinderungen. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage: welche Bedeutung hat eine veränderte Körperlichkeit bzw. Motorik für kunstpädagogische Lehr-/Lernprozesse?
Konkret sollen gemeinsam anhand von Zeichnungen diagnostische Beurteilungen erarbeitet
und anschließend auf Bildbeispiele von Schülerinnen und Schülern übertragen werden. In einem zweiten Schritt werden didaktische Interventionen zur Steigerung der Körperwahrnehmung und Schulung der körperhaft-motorischen Vorstellungsbildung selbst erfahren. Zudem werden exemplarisch weitere kunstpädagogische Unterrichtsbeispiele, die gemeinsames Lernen in heterogenen Gruppen ermöglichen, vorgestellt und diskutiert.

Anna-Lena Schweinsberg, Jahrgang 1990, studierte das Lehramt Sonderpädagogik an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg. Von 2016 bis 2018 führte sie eine Lehrtätigkeit an der Dreifürstensteinschule Dornstetten (SBBZ KMENT) aus. Derzeit promoviert sie an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg, betreut durch Prof. Dr. Hubert Sowa. In ihrem Promotionsvorhaben erarbeitet sie die Grundzüge einer Kunstpädagogik im Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung. Seit 2018 ist sie Stipendiatin des Evangelischen Studienwerks Villigst und Lehrbeauftragte an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg.