{"id":7,"date":"2019-06-22T23:42:31","date_gmt":"2019-06-22T21:42:31","guid":{"rendered":"http:\/\/blogs.uni-siegen.de\/gerontologie-siegen\/?page_id=7"},"modified":"2019-11-15T10:18:35","modified_gmt":"2019-11-15T09:18:35","slug":"forschungsgebiet","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/gerontologie-siegen\/forschungsgebiet\/","title":{"rendered":"Forschung"},"content":{"rendered":"<h1>Forschungsbereich\/Projekte<\/h1>\n<h2>\u00dcbersicht<\/h2>\n<hr \/>\n<div style=\"text-decoration: none\">\n<section class=\"color-3\">\n<nav id=\"cl-effect-15\" class=\"cl-effect-15\">\n<ul>\n<li><strong><a href=\"#A1\">ACCESS<\/a><\/strong><\/li>\n<li><strong><a href=\"#A2\">ACI<\/a><\/strong><\/li>\n<li><strong><a href=\"#A3\">CareComLabs\u00a0<\/a><\/strong><\/li>\n<li><strong><a href=\"#A4\">Be+BeRobot\u00a0<\/a><\/strong><\/li>\n<li><strong><a href=\"#A5\">IDES kmu<\/a><\/strong><\/li>\n<li><strong><a href=\"#A6\">Kooperative Herstellung von Nutzerautonomie im Kontext der alternden Gesellschaft<\/a><\/strong><\/li>\n<li><strong><a href=\"#A7\">N\u00e4Pas<\/a><\/strong><\/li>\n<li><strong><a href=\"#A8\">MeDiKuS\u00a0<\/a><\/strong><\/li>\n<li><strong><a href=\"#A9\">DIPRA<\/a><\/strong><\/li>\n<li><strong><a href=\"#A10\">SUnSTAR<\/a><\/strong><\/li>\n<li><strong style=\"font-size: 1rem\"><a href=\"#A11\">Pferdegest\u00fctzte Biografiearbeit mit Menschen in der zweiten Lebensh\u00e4lfte (PBA-E)<\/a><\/strong><\/li>\n<li><strong><a href=\"#A12\">Lebensr\u00fcckblicktherapie f\u00fcr Holocaust-\u00dcberlebende (LRT-HS)<\/a><\/strong><\/li>\n<li><strong><a href=\"#A13\">Cognitive-behavioral treatment for patients with mild Alzheimer\u2019s dementia (CBTAC)<\/a><\/strong><\/li>\n<li><strong><a href=\"#A14\">Motivational Reserve in Alzheimer\u2019s (MoReA) study<\/a><\/strong><\/li>\n<li><strong><a href=\"#A15\">ANTARES<\/a><\/strong><\/li>\n<li><strong><a href=\"#A16\">Drahtlose EKG-Messung<\/a><\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<\/nav>\n<\/section>\n<\/div>\n<h2><\/h2>\n<h2>Projekte der Juniorprofessur IT f\u00fcr die alternde Gesellschaft unter Leitung von Prof. Dr. Claudia M\u00fcller<\/h2>\n<hr \/>\n<h3 id=\"A1\"><strong>ACCESS &#8211; Supporting digital literacy and appropriation of ICT by older people<\/strong><\/h3>\n<p><strong>Laufzeit:<\/strong> 2018 &#8211; 2021<br \/>\n<strong>Leitung:<\/strong> Prof. Dr. Claudia M\u00fcller<br \/>\n<strong>F\u00f6rderung:<\/strong> Europ\u00e4ische Union, Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung (BMBF)<\/p>\n<p>ACCESS ist ein multidisziplin\u00e4res und transnationales Forschungsprojekt, das sich mit der digitalen Kompetenz \u00e4lterer Menschen besch\u00e4ftigt. Es werden sozial eingebettete Lernm\u00f6glichkeiten untersucht und erforscht, die es \u00e4lteren Menschen mit geringen technischen F\u00e4higkeiten und Fertigkeiten erm\u00f6glichen, mit moderner Technik in Kontakt zu kommen. Auf diese Weise sollen sie in der Lage sein, sinnvolle Wege zur Umsetzung der Technologie im t\u00e4glichen Einsatz zu erlernen.<br \/>\nDas Projekt konzentriert sich auf den oft vernachl\u00e4ssigten Aspekt des lebenslangen Lernens f\u00fcr \u00e4ltere Menschen, insbesondere im Hinblick auf assistive Technologien. ACCESS setzt auf unterschiedliche Lernprozesse (informell, non-formell und formal) in verschiedenen Lernarrangements als eine m\u00f6gliche L\u00f6sung zur Bew\u00e4ltigung der Herausforderungen, denen \u00e4ltere Menschen im Umgang mit Technik ausgesetzt sind.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" id=\"three\" src=\"http:\/\/access.wineme.fb5.uni-siegen.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/shutterstock_521302684_low-e1527007141298.jpg\" alt=\"Logo_Uni_Siegen\" width=\"409\" height=\"371\" align=\"left\" hspace=\"120\" vspace=\"10\" \/><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kontakt: <a href=\"mailto:claudia.mueller@uni-siegen.de\">claudia.mueller@uni-siegen.de<\/a><\/p>\n<p>Website: <a href=\"http:\/\/access.wineme.fb5.uni-siegen.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/access.wineme.fb5.uni-siegen.de\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 id=\"A2\"><strong>ACI &#8211; Active City Innovation<\/strong><\/h3>\n<p><strong>Laufzeit:<\/strong> 2019-2022<br \/>\n<strong>Leitung (Projektanteil der Universit\u00e4t Siegen):<\/strong> Prof. Dr. Claudia M\u00fcller<br \/>\n<strong>F\u00f6rderung:<\/strong> Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung (BMBF)<\/p>\n<p>In einem experimentalen Szenario mit dem Schwerpunkt \u201eTanz und Bewegungsfreude im \u00f6ffentlichen Raum\u201c sollen B\u00fcrger*innen der Stadt Siegen mit Hilfe technischer Alltagsl\u00f6sungen im \u00f6ffentlichen Raum zum (gemeinsamen) Tanzen und Bewegen motiviert werden. Erfahrungen und Ergebnisse dieses Szenarios und der entwickelten Anwendungen, sollen dem Projekt \u201eActive City Innovation\u201c zu Verf\u00fcgung gestellt werden, das als Ziel den Aufbau eines anwendbaren Leitfadens zur Entwicklung von aktiven St\u00e4dten anstrebt. Aktive St\u00e4dte versuchen durch innovative Konzepte die Bewegung und das Wohlbefinden der B\u00fcrgerInnen zu steigern und damit die Lebensqualit\u00e4t zu verbessern.<\/p>\n<h3><strong>\u201eActive City Innovation\u201c<\/strong><\/h3>\n<p>(ACI) ist ein Teilprojekt des internationalen Sport-Innovations-Netzwerks Projekts (SINN-I), das sich zum Ziel gesetzt hat, Innovationen in den Bereichen Bewegung, Gesundheit und Lebens- und Bewegungsfreude weltweit zu f\u00f6rdern.<\/p>\n<p>Kontakt: <a href=\"mailto:david.struzek@uni-siegen.de\">david.struzek@uni-siegen.de<\/a><\/p>\n<p>Weitere Informationen zu ACI und SINN-I: <a href=\"https:\/\/www.sinn.international\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.sinn.international\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 id=\"A3\"><strong>CareComLabs &#8211; Innovative Home Care Models for People with Comprehensive Care Needs: Caring Community Living Labs<\/strong><\/h3>\n<p><strong>Laufzeit:<\/strong> 2019-2022<br \/>\n<strong>Leitung (Projektanteil der Universit\u00e4t Siegen):<\/strong> Prof. Dr. Claudia M\u00fcller<br \/>\n<strong>F\u00f6rderung:<\/strong> Schweizer Nationalfond, F\u00f6rderlinie: National Research Programme NRP74 \u2013 Smarter Health Care<\/p>\n<p>In Kooperation mit der Forschungseinrichtung der Z\u00fcrcher Careum Hochschule Gesundheit werden in dem Projekt CareComLabs innovative und gemeinschaftsbasierte Versorgungsmodelle f\u00fcr die h\u00e4usliche Langzeitpflege erforscht und umgesetzt.<br \/>\nMit Caring Communities und Living Labs verbindet das Projekt dabei zwei hochinnovative Ans\u00e4tze. Es fragt erstens, wie die Verantwortung f\u00fcr die h\u00e4usliche Pflege, Betreuung und Versorgung von Einzelpersonen und Familien auf lokale Gemeinschaften ausgedehnt werden kann. Zweitens will das Projekt entsprechende M\u00f6glichkeiten partizipativ erkunden, das hei\u00dft zusammen mit allen Betroffenen \u2013 mit Gesundheitsfachpersonen, mit Personen aus der Politik und Forschung sowie mit der Zivilbev\u00f6lkerung.<\/p>\n<p>Kontakt: <a href=\"mailto:claudia.mueller@uni-siegen.de\">claudia.mueller@uni-siegen.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 id=\"A4\"><strong>Be+BeRobot &#8211; (Pflege)Wissenschaftliche Begr\u00fcndung und Bewertung von Robotik f\u00fcr die Pflege<\/strong><\/h3>\n<p><strong>Laufzeit:<\/strong> 2019 &#8211; 2022<br \/>\n<strong>Leitung (Projektanteil der Universit\u00e4t Siegen):<\/strong> Prof. Dr. Claudia M\u00fcller<br \/>\n<strong>F\u00f6rderung:<\/strong> Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung (BMBF)<\/p>\n<p>Das Begleitprojekt Be+BeRobot erarbeitet (pflege)theoretische und empirische Begr\u00fcndungen zu Robotik in der Pflege. Es wird ein Konzept von Pflege im Sinne von \u201eCare\u201c zugrunde gelegt, das Pflege in Krankenh\u00e4usern, Pflegeheimen, H\u00e4uslichkeit und auch den Pflegebedarf von Menschen mit Behinderung umfasst.<br \/>\nZiel ist es die Debatte um Robotik in der Pflege in der Versorgungspraxis und der Pflegewissenschaft systematisch und nachhaltig zu verankern sowie langfristig ein im Fachdiskurs (einschl. Praxis der pflegerischen Versorgung) konsentiertes, pragmatisch handhabbares Bewertungs-Tool f\u00fcr die bedarfsgerechte Entwicklung, handlungsfeldspezifische Anwendung und angemessene institutionelle Rahmung von Robotik in der Pflege zu entwickeln, zu erproben und empirisch zu validieren.<\/p>\n<p>Kontakt: <a href=\"mailto:claudia.mueller@uni-siegen.de\">claudia.mueller@uni-siegen.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 id=\"A5\"><strong>IDES kmu &#8211; Inklusive DMS \/ ECMS und Branchensoftware in KMU<\/strong><\/h3>\n<p><strong>Laufzeit:<\/strong> 2018 &#8211; 2021<br \/>\n<strong>Leitung (Projektanteil der Universit\u00e4t Siegen):<\/strong> Prof. Dr. Claudia M\u00fcller<br \/>\n<strong>F\u00f6rderung:<\/strong> Bundesministerium f\u00fcr Arbeit und Soziales (BMAS)<\/p>\n<p>\u201eInklusive DMS \/ ECMS und Branchensoftware in KMU\u201c kurz iDES kmu bezeichnet das neue Forschungsprojekt der Universit\u00e4t Siegen in Kooperation mit dem Blinden- &amp; Sehbehindertenverein Hamburg e.V. (BSVH) und dem Dienstleistungsunternehmen f\u00fcr Programm- und Datenmigration HAVI Solutions. Erforscht wird dabei die Zug\u00e4nglichkeit von Dokumentenmanagementsystemen, Enterprise Content Management Systemen und Branchensoftware am Arbeitsplatz in klein- und mittelst\u00e4ndischen Unternehmen f\u00fcr Menschen mit Sehbehinderungen. In Zusammenarbeit mit Unternehmen und betroffenen Mitarbeitern sollen konkrete Einschr\u00e4nkungen der Zug\u00e4nglichkeit (Accessibility) an Arbeitspl\u00e4tzen ermittelt werden. Gestartet ist das Projekt im Mai 2019 mit einer F\u00f6rderlaufzeit von drei Jahren (2019 bis 2022).<\/p>\n<p>Kontakt: <a href=\"mailto:sven.bittenbinder@uni-siegen.de\">sven.bittenbinder@uni-siegen.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 id=\"A6\"><strong>Kooperative Herstellung von Nutzerautonomie im Kontext der alternden Gesellschaft \u2013 Teilprojekt A05 im Sonderforschungsbereich 1187 Medien der Kooperation<\/strong><\/h3>\n<p><strong>Laufzeit:<\/strong> 2016-2020<br \/>\n<strong>Leitung des Teilprojekts:<\/strong> Prof. Dr. Claudia M\u00fcller<br \/>\n<strong>F\u00f6rderung:<\/strong> Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)<\/p>\n<p>Das Teilprojekt zielt auf die Untersuchung der selbstbestimmten Nutzung und Aneignung digitaler Medien durch technikaffine sowie technikferne \u00e4ltere Nutzer. Hierzu werden Aneignungskonzepte medialer Artefakte und Diskurse zur Selbstbestimmung im Kontext der alternden Gesellschaft aufgegriffen. Mittels ethnographischer Aktionsforschung und mit Hilfe von Designfallstudien werden die situierten Praktiken, sowie die Erm\u00f6glichungs- und Hinderungsfaktoren innerhalb des sozialen Umfelds von \u00e4lteren Menschen erhoben, zu sensibilisierende Konzepten verdichtet und in einem partizipativen Prozess gestalterisch ausgedeutet.<\/p>\n<p>Kontakt: <a href=\"mailto:martin.dickel@uni-siegen.de\">martin.dickel@uni-siegen.de<\/a><\/p>\n<p>Website: <a href=\"https:\/\/www.mediacoop.uni-siegen.de\/de\/projekte\/a05\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.mediacoop.uni-siegen.de\/de\/projekte\/a05\/<\/a><\/p>\n<h2><\/h2>\n<h2>Projekte unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Dr. Bj\u00f6rn Niehaves<\/h2>\n<hr \/>\n<h3 id=\"A7\"><strong>N\u00e4Pas: Ausweitung der T\u00e4tigkeiten Nicht-\u00e4rztlicher Praxisassistenten\/Praxisassistentinnen zur Sicherstellung der Gesundheitsversorgung im Kreis Altenkirchen<\/strong><\/h3>\n<p><strong>Projektauftraggeber\/F\u00f6rderung durch: <\/strong>Landkreis Altenkirchen<\/p>\n<p>Um die haus\u00e4rztliche Versorgung in l\u00e4ndlichen Regionen S\u00fcdwestfalens gleicherma\u00dfen zu sichern als auch zu verbessern, werden im Projekt \u201eN\u00e4Pas\u201c erweiterte Handlungsspielr\u00e4ume f\u00fcr Nicht\u00e4rztliche Praxisassistenten\/innen [kurz:N\u00e4Pas] zur Entlastung von Haus\u00e4rzten\/innen exploriert. Zur Sicherstellung dieser Extension von assistiven \u00e4rztlichen T\u00e4tigkeiten k\u00f6nnen digitale Technologien wertvolle Hilfen bereitstellen. Im Projekt werden zusammen mit Haus\u00e4rzten\/innen, N\u00e4Pas und Patienten\/innen nutzerorientierte L\u00f6sungen entwickelt, um in n\u00e4chsten Schritten ein praktisch umsetzbares Modellprojekt zu konstruieren und wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse in die Regelversorgung zu \u00fcberf\u00fchren. Zur Realisierung des Vorhabens werden.<\/p>\n<ul>\n<li>Qualitative Befragungen der beteiligten Zielgruppen hinsichtlich m\u00f6glicher Potentiale einer projekthaften Erweiterung der Delegation haus\u00e4rztlicher T\u00e4tigkeiten an N\u00e4Pas durchgef\u00fchrt.<\/li>\n<li>Die so gewonnenen Ergebnisse wissenschaftlich analysiert und mit Hilfe der Zielgruppen validiert.<\/li>\n<li>Ein Delegationskatalog und Handlungsempfehlungen erstellt im Kontext praktischer Relevanz und Implementierbarkeit.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Durch diesen sowohl partizipativen und interdisziplin\u00e4ren, als auch theoretisch geleiteten Forschungsansatz sollen zielgruppennahe Ergebnisse generiert werden, die als Grundlage f\u00fcr weitere Forschung und Entwicklung dienen k\u00f6nnen.<\/p>\n<div style=\"float: left\">\n<p>Kontakt:<\/p>\n<ul>\n<li>Michael Knop<\/li>\n<li><a href=\"mailto:michael.knop@uni-siegen.de\">michael.knop@uni-siegen.de<\/a><\/li>\n<li>+49 271 740-2793<\/li>\n<li style=\"list-style-type: none\"><\/li>\n<\/ul>\n<p>Webseite: <a href=\"https:\/\/fokos.de\/projekt\/naepas\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/fokos.de\/projekt\/naepas\/<\/a><\/p>\n<\/div>\n<h2><\/h2>\n<h3 id=\"A8\"><strong>MeDiKuS &#8211; Medizin, Digitalisierung, Kompetenz und Sicherheit in Sundern<\/strong><\/h3>\n<p><strong>Projektauftraggeber\/F\u00f6rderung durch:<\/strong> Stadt Sundern<\/p>\n<p>Das Innovationspotenzial des Projektes MeDiKuS liegt in der Ergr\u00fcndung der Digitalisierung land\u00e4rztlicher Prozesse, sowie damit einhergehend die Integrationsm\u00f6glichkeit innovativer, bevorzugt mobiler Technologiel\u00f6sungen. Vor dem Hintergrund aktueller Technologietrends in der Medizin werden digitale Konzepte empirisch erarbeitet und exemplarisch im Praxisalltag evaluiert. Ein Ziel ist es, die Kommunikation zwischen den Praxen, sowie zu den Patienten, Kliniken und Pflegediensten zu analysieren. Im Mittelpunkt stehen dabei zielgruppenspezifische Befragungen, Workshops und Interviews, die auf die Eigenschaften und Anforderungen im l\u00e4ndlichen Raum eingehen. Dabei sollen Handlungsempfehlungen und Akzeptanztreiber f\u00fcr k\u00fcnftige Digitalisierungsprozesse in l\u00e4ndlichen Raum abgeleitet werden. Ebenfalls wird eine exemplarische Umsetzung und Evaluation ausgew\u00e4hlter telemedizinischer Ans\u00e4tze verfolgt. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Bed\u00fcrfnissen und Perspektiven der Patienten. Die Auswertung der Fokusthemen werden klare lokale und regionale Bez\u00fcge erkennen lassen, welche neben der Status-Quo Analyse Ankn\u00fcpfungspunkte f\u00fcr m\u00f6gliche umsetzungsorientierte Nachfolgeprojekte aufzeigen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" id=\"three\" src=\"http:\/\/blogs.uni-siegen.de\/gerontologie-siegen\/files\/2019\/11\/Logo_Medikus_Farbe-1-300x212.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"212\" align=\"left\" hspace=\"120\" vspace=\"10\" \/><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kontakt:<\/p>\n<ul>\n<li>Caroline Re\u00dfing<\/li>\n<li><a href=\"mailto:caroline.ressing@uni-siegen.de\">caroline.ressing@uni-siegen.de<\/a><\/li>\n<li>Tel. 0271 740-2373<\/li>\n<li>Forschungskolleg der Universit\u00e4t Siegen, Weidenauerstr. 167, 57076 Siegen<\/li>\n<\/ul>\n<p>Webseite: <a href=\"https:\/\/fokos.de\/projekt\/medikus\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/fokos.de\/projekt\/medikus\/<\/a><\/p>\n<h2><\/h2>\n<h3 id=\"A9\"><strong>DIPRA &#8211; Exploration und Konzeption Digitaler Praxen zur Verbesserung der Versorgung im l\u00e4ndlichen Raum<\/strong><\/h3>\n<p><strong>Projektauftraggeber\/F\u00f6rderung durch:<\/strong>Sparkasse Siegen<\/p>\n<p>Das Vorhaben DIPRA verfolgt das Ziel, elementare Grundlagen hinsichtlich der Digitalisierung land\u00e4rztlicher Prozesse sowie damit einhergehender Erfolgsfaktoren zu schaffen (exemplarisch im Kreis Siegen-Wittgenstein). Vor dem Hintergrund aktueller Technologietrends in der Medizin, neuer Interventions- und Interaktionsm\u00f6glichkeiten (z.B. Telemedizin) sowie dem demografischen Wandel und einer alternden Gesellschaft werden digitale Konzepte empirisch erarbeitet, mit dem Ziel, arzt- sowie patientenseitige Akzeptanzfaktoren und Abl\u00e4ufe hinsichtlich der Nutzung und Integration digitaler Technologien in den Alltag besser zu verstehen.<\/p>\n<div style=\"float: left\">\n<p>Kontakt:<\/p>\n<ul>\n<li>Marius M\u00fcller<\/li>\n<li><a href=\"mailto:marius.mueller@uni-siegen.de\">marius.mueller@uni-siegen.de<\/a><\/li>\n<li>Tel. +49(0)271 740-3496<\/li>\n<\/ul>\n<p>Webseite: <a href=\"https:\/\/fokos.de\/projekt\/dipra\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/fokos.de\/projekt\/dipra\/<\/a><\/p>\n<\/div>\n<h2><\/h2>\n<h3 id=\"A10\"><strong>SUnSTAR &#8211; Spielerische Interventionen zur St\u00e4rkung des kommunalen Radverkehrs<\/strong><\/h3>\n<p><strong>Projektauftraggeber\/F\u00f6rderung durch:<\/strong> PT: Frankfurt HOLM (House of Logistics and Mobility), F\u00f6rderer: Hessisches Ministerium f\u00fcr Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen<\/p>\n<p>Das Einzelvorhaben SUnSTAR kann als grundlegender Baustein auf dem Weg zu einer nachhaltigeren gesellschaftlichen Mobilit\u00e4t verstanden werden. Die zentrale Annahme des Projektes geht davon aus, dass die Motivation von B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern f\u00fcr eine verantwortungsvolle Mobilit\u00e4t durch einen aktiven Eingriff in das Anreizsystem gesteigert werden kann. In diesem Zusammenhang wird mit Hilfe der Erkenntnisse aus der Welt der (Video)Spiele die Nutzung von spielerischen Designs vorgeschlagen. Das spielerische Design umfasst digitale Elemente aus den Dom\u00e4nen Gamification und Serious Gaming (u.a. Punkte, Ziele, Level, Status, Bestenlisten, virtuelle G\u00fcter, Abzeichen, Zeitdruck, Verlustaversion). Gamification bezeichnet dabei die Anwendung spieltypischer Elemente in einem spielfremden Kontext und Serious Gaming nutzt die intrinsische Motivation von Individuen im Rahmen eines Lernspiels. Hierf\u00fcr untersucht SUnSTAR systematisch spielerische Designelemente beider Dom\u00e4nen im Hinblick auf ein motivational ver\u00e4ndertes Mobilit\u00e4tsverhalten. Dabei nutzt das Projekt das Beispiel des Fahrradverkehrs und exemplarisch eine digitale Applikation, um ein generisches Konzept des grundlegenden Funktionsprinzips zwischen individueller Motivation der Fahrradnutzung und spielerischem Design zu veranschaulichen. Das Projektziel ist die empirische Entwicklung einer Mobilit\u00e4tsmatrix mit den Dimensionen dom\u00e4nenspezifischer Zielgruppen und einer Systematisierung bestehender Ans\u00e4tze und Designoptionen von Gamification und Serious Gaming, welche einerseits auf grundlagenwissenschaftlicher Ebene bisherige theoretische Ans\u00e4tze aus den Bereichen Gamification und Serious Gaming erweitert und andererseits auf Anwendungsebene die theoriegeleitete Erarbeitung eines \u00f6ffentlichkeitswirksamen Leitfadens der Steigerung der Motivation der Fahrradnutzung vorschl\u00e4gt.<\/p>\n<div style=\"float: left\">\n<p>Kontakt:<\/p>\n<ul>\n<li>Bastian Kordyaka<\/li>\n<li><a href=\"mailto:bastian.kordyaka@uni-siegen.de\">bastian.kordyaka@uni-siegen.de<\/a><\/li>\n<li>Tel. +49 271 740-2506<\/li>\n<\/ul>\n<p>Webseite: <a href=\"https:\/\/www.wiwi.uni-siegen.de\/is\/forschung\/laufendeprojekte\/sunstar.html?lang=de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.wiwi.uni-siegen.de\/is\/forschung\/laufendeprojekte\/sunstar.html?lang=de<\/a><\/p>\n<\/div>\n<h2><\/h2>\n<h2>Projekte unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Simon Forstmeier<\/h2>\n<hr \/>\n<h3 id=\"A11\"><strong>Pferdegest\u00fctzte Biografiearbeit mit Menschen in der zweiten Lebensh\u00e4lfte (PBA-E)<\/strong><\/h3>\n<p><strong>Projektauftraggeber\/F\u00f6rderung durch<\/strong>: Rittal Foundation, J.J. Darboven, B\u00fcrgerstiftung Siegen, weitere Stiftungen.<\/p>\n<p>Das Medium Pferd wird aufgrund seiner vielf\u00e4ltigen Wirkfaktoren in den diversen sozialen, p\u00e4dagogischen, therapeutischen sowie medizinischen Handlungsfeldern eingesetzt. Die prim\u00e4re Zielgruppe dieser erg\u00e4nzenden Interventionsma\u00dfnahme sind Kinder und Jugendliche, die einen ganzheitlichen F\u00f6rderbedarf aufweisen. Trotz des demografischen Wandels finden pr\u00e4ventive Angebote f\u00fcr \u00e4ltere Menschen sowohl in der Fachliteratur als auch in der pferdegest\u00fctzten Praxis bisher kaum Ber\u00fccksichtigung, obwohl diese m\u00f6glicherweise auf eine gemeinsame Entwicklungsgeschichte mit dem Pferd als Arbeits- und Nutztier zur\u00fcckblicken k\u00f6nnen. Die zweite Lebensh\u00e4lfte (ab dem 50. Lebensjahr) ist vielfach von bedeutsamen emotionalen, sozialen, sensorischen, motorischen und kognitiven Ver\u00e4nderungen gepr\u00e4gt. Hinzukommen k\u00f6nnen kritische Lebensereignisse, z.B. der Verlust von Bezugspersonen, Beziehungsprobleme, Ver\u00e4nderungen am Arbeitsplatz, Armut, Auftreten von Krankheiten. Die genannten Ver\u00e4nderungen k\u00f6nnen bei Betroffenen zu einer subklinischen Depression f\u00fchren, d.h. das depressive Symptome vorhanden sind, die aber nicht so stark sind, um die Diagnose einer klinischen Depression zu rechtfertigen. Eine subklinische Depression ist dennoch sehr h\u00e4ufig mit einer schlechteren Lebensqualit\u00e4t und einer gr\u00f6\u00dferen Benutzung des Gesundheitssystems verbunden. Bisherige Studien zur psychologischen Behandlung einer subklinischen Depression zeigen mittelgro\u00dfe Effektst\u00e4rken (vgl. Cuijpers et al., 2014). An dieser Stelle kann die Pferdegest\u00fctzte Biografiearbeit ankn\u00fcpfen, damit Klienten, denen m\u00f6glicherweise ein Zugang zu einer psychotherapeutischen Ma\u00dfnahme fehlt, trotzdem eine Unterst\u00fctzung erhalten. Die Pferdegest\u00fctzte Biografiearbeit ist ein eigenst\u00e4ndiges und bisher unver\u00f6ffentlichtes Konzept, welches sich aus Elementen der Pferdegest\u00fctzten Interventionen und der Biografiearbeit (Maercker &amp; Forstmeier, 2012) zusammensetzt (vgl. Schmidt, 2017). Unter Einbezug des Pferdes werden biografisch relevante Themen bearbeitet und dabei die einzelnen Lebensphasen des Menschen von der Kindheit bis zum Erwachsenenalter betrachtet. Die allgemeine Studienlage im Bereich der Pferdegest\u00fctzten Interventionen ist d\u00fcrftig; zur Pferdegest\u00fctzten Biografiearbeit existiert bisher lediglich eine Einzelfallstudie (vgl. Schmidt, 2017). Das Ziel dieser Studie ist es, die Wirksamkeit einer pr\u00e4ventiven, pferdegest\u00fctzten, altersspezifischen Behandlung von Klienten mit einer subklinischen Depression zu evaluieren. Zudem werden m\u00f6gliche Ver\u00e4nderungen u.a. hinsichtlich Angst, Selbstwirksamkeitserwartung, Ich-Integrit\u00e4t, Dankbarkeit sowie der Reminiszenzfunktionen ermittelt. Es handelt sich um eine multizentrische, prospektive, randomisierte, kontrollierte Wirksamkeitsstudie. Die Pferdegest\u00fctzte Biografiearbeit besteht aus acht Einheiten \u00fcber einen Zeitraum von acht Wochen. Die Klienten werden vor der ersten und nach der letzten Einheit anhand einer standardisierten Fragebogentestbatterie zu ihrer psychischen Befindlichkeit befragt. Dar\u00fcber hinaus wird die psychische Befindlichkeit unmittelbar vor und nach jeder der acht Einheiten mittels eines Selbstbeurteilungsbogens erfasst. Das Follow-Up wird nach sechs Monaten im Anschluss an das Interventionsende durchgef\u00fchrt. Erforderlich ist eine Gesamtstichprobengr\u00f6\u00dfe von 52 Probanden. Die Studie wird von geschulten Fachkr\u00e4ften bundesweit durchgef\u00fchrt, wobei sich ca. 15 Studienzentren beteiligen.<\/p>\n<p>Kontakt: Julia Schmidt <a href=\"info@reittherapie-wittgenstein.de\">info@reittherapie-wittgenstein.de<\/a><\/p>\n<p>Webseite: <a href=\"https:\/\/www.bildung.uni-siegen.de\/mitarbeiter\/forstmeier\/project9.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.bildung.uni-siegen.de\/mitarbeiter\/forstmeier\/project9.html<\/a><\/p>\n<h2><\/h2>\n<h3 id=\"A12\"><strong>Lebensr\u00fcckblicktherapie f\u00fcr Holocaust-\u00dcberlebende (LRT-HS)<\/strong><\/h3>\n<p><strong>Projektauftraggeber\/F\u00f6rderung durch:<\/strong> DFG<\/p>\n<p>Der Holocaust war eine der schlimmsten Katastrophen \u00fcberhaupt. \u00dcberlebende, die heute mit mehr als 70 Jahren psychotherapeutische Hilfe suchen, erleben die Belastung der Vergangenheit vermehrt mit depressiver, \u00e4ngstlicher Stimmung auf dem Hintergrund einer zugrundeliegenden Posttraumatischen Belastungsst\u00f6rung (PTBS). Etablierte psychologische Therapieformen f\u00fcr PTBS (z. B. kognitive Verhaltenstherapie, psychodynamische Therapien) wurden bisher haupts\u00e4chlich mit jungen und mittelalten Erwachsenen untersucht, ganz selten nur im h\u00f6heren Lebensalter. Keine einzige kontrollierte Studie existiert, in der sie bei Holocaust-\u00dcberlebenden angewendet werden. Au\u00dferdem gibt es dringenden Bedarf nach einer alters-spezifischen Behandlung von PTBS und assoziierter Syndrome. Ein narrativer Ansatz mit einem Lebensr\u00fcckblick und narrativer Exposition begegnet sehr gut dem nat\u00fcrlichen Bed\u00fcrfnis \u00e4lterer Menschen, auf ihr Leben zur\u00fcck zu blicken, und ist zudem nachgewiesener Weise hochwirksam. Allerdings fokussieren die meisten Studien zur Wirksamkeit der Lebensr\u00fcckblicktherapie (LRT) Depressionen im Alter. Es gibt keine Wirksamkeitsstudie, die die Wirkung von LRT auf PTBS-Symptome bei \u00c4lteren evaluiert, die w\u00e4hrend ihres Lebens traumatische Ereignisse erleben mussten. Daher ist das Hauptziel dieser Studie, die Wirksamkeit der LRT f\u00fcr Holocaust-\u00dcberlebende auf Symptome einer PTBS und verbundener psychischer Syndrome (Depression, Angst, anhaltende Trauer) zu evaluieren, verglichen mit einer unterst\u00fctzenden Kontrollgruppe. Ein zweites Ziel ist, die Merkmale von Teilnehmern zu identifizieren, die sie besonders von der Intervention profitieren lassen. Es handelt sich um eine randomisierte, kontrollierte Studie mit Holocaust-\u00dcberlebenden mit einer oder mehreren Trauma-bezogenen St\u00f6rungen. LRT besteht aus 20 Sitzungen \u00fcber 6 Monate. Vor und nach der Therapiephase werden die Teilnehmer in beiden Bedingungen untersucht. Das Follow-up wird 6 Monate nach Therapieende stattfinden. Eine Stichprobengr\u00f6\u00dfe von 80 wird ben\u00f6tigt. Der israelische Projektpartner ist Prof. Danny Brom (Universit\u00e4t Jerusalem), der ein Pionier in der psychologischen Traumabehandlung ist. Diese Studie kombiniert seine Expertise mit der alters-spezifischen LRT. Er und sein Team kooperieren mit Amcha, dem Nationalen israelischen Zentrum f\u00fcr psychosoziale Unterst\u00fctzung f\u00fcr \u00dcberlebende des Holocaust und die zweite Generation. Ungef\u00e4hr 7000 Holocaust-\u00dcberlebende werden derzeit von Amcha versorgt. Die Teilnehmer dieser Studie werden aus 6 Amcha-Zentren rekrutiert und von erfahrenen Psychotherapeuten mit einem speziellen Training in LRT behandelt. Wirksame Interventionen f\u00fcr Trauma-bezogene St\u00f6rungen bei \u00c4lteren sind von gro\u00dfer Wichtigkeit, auch weil die Wahrscheinlichkeit einer Traumatisierung mit dem Alter zunimmt. Gerade weil diese Studie mit dieser Gruppe mehrfach-traumatisierter Menschen durchgef\u00fchrt wird, sind wir davon \u00fcberzeugt, dass sich die Ergebnisse leicht auf andere Stichproben \u00fcbertragen lassen.<\/p>\n<div id=\"grid\">\n<figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.bildung.uni-siegen.de\/mitarbeiter\/forstmeier\/bilder\/logo_huj.png\" width=\"250\" height=\"250\" \/><\/figure>\n<figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.bildung.uni-siegen.de\/mitarbeiter\/forstmeier\/bilder\/logo_amcha.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/figure>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kontakt: Sarah Zimmermann <a href=\"mailto:Sarah.Zimmermann@uni-siegen.de\">Sarah.Zimmermann@uni-siegen.de<\/a><\/p>\n<p>Webseite: <a href=\"https:\/\/www.bildung.uni-siegen.de\/mitarbeiter\/forstmeier\/projekt1.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.bildung.uni-siegen.de\/mitarbeiter\/forstmeier\/projekt1.html<br \/>\n<\/a><\/p>\n<h2><\/h2>\n<h3 id=\"A13\"><strong>Cognitive-behavioral treatment for patients with mild Alzheimer\u2019s dementia (CBTAC): A randomized controlled trial<\/strong><\/h3>\n<p><strong>Projektauftraggeber\/F\u00f6rderung durch:<\/strong> SNF<\/p>\n<p>Mit 15 Millionen F\u00e4llen weltweit machen Patienten mit leichter Alzheimer-Demenz (AD) den gr\u00f6\u00dften Teil aller AD-Patienten aus. Die meisten Patienten werden von Familienmitgliedern zu Hause versorgt. Ungef\u00e4hr 90% aller leichten AD-F\u00e4lle erleben neuropsychiatrische Symptome, die h\u00e4ufigsten sind Depressivit\u00e4t, Angst und Reizbarkeit. Diese Symptome sind mit einer gr\u00f6\u00dferen Morbidit\u00e4t, einer reduzierten Lebensqualit\u00e4t f\u00fcr den Patienten, einer gr\u00f6\u00dferen Belastung und Depressivit\u00e4t des Angeh\u00f6rigen, h\u00f6heren Kosten der Pflege und dem fr\u00fcheren \u00dcbergang ins Pflegeheim assoziiert. Daher k\u00f6nnen Interventionen, die diese Symptome behandeln, einen enormen Nutzen f\u00fcr den Patienten, den pflegenden Angeh\u00f6rigen und die Gesellschaft bedeuten. Psychosoziale Interventionen, die auf lerntheoretischen Prinzipien und verhaltenstherapeutischen Strategien basieren, geh\u00f6ren zu den effektivsten Behandlungsans\u00e4tzen neuropsychiatrischer Symptome. Allerdings gibt es bisher unseres Wissens keine Studie, die ein umfassendes, kognitiv-verhaltenstherapeutisches Multikomponenten-Behandlungsprogramm evaluiert. Viele bisheriger Interventionsstudien in diesem Bereich weisen methodologische Schw\u00e4chen auf, randomisierte, kontrollierte Therapiestudien mit state-of-the-art methodischem Vorgehen fehlen. CBTAC ist eine randomisierte, kontrollierte Therapiestudie, die ein Behandlungsprogramm evaluiert hat, das auf der kognitiven Verhaltenstherapie (KVT) basiert und aus 8 Modulen (Diagnose und Zielsetzung, Psychoedukation, Aufbau angenehmer Aktivit\u00e4ten, kognitive Umstrukturierung, Lebensr\u00fcckblick, Training des Angeh\u00f6rigen in Verhaltensmanagement-Techniken, Interventionen f\u00fcr den Angeh\u00f6rigen, Paarberatung) besteht und 25 Sitzungen umfasst. Diese Therapiestudie zielte darauf ab, die depressiven und anderen neuropsychiatrischen Symptome bei dem Patienten mit AD zu reduzieren sowie sekund\u00e4r die Belastung und depressive Symptomatik des Angeh\u00f6rigen zu reduzieren. Patienten mit reiner AD sowie Gemischte Alzheimer und Vaskul\u00e4re Demenz, welche einen leichten Demenzschweregrad aufweisen und unter irgendeinem neuropsychiatrischen Symptom leiden, wurden in die Studie eingeschlossen. Die Patienten und ihre Angeh\u00f6rigen wurden randomisiert entweder einer KVT-basierten Intervention oder einer Kontrollbedingung zugeteilt, die die Standardbehandlung (treatment as usual, TAU) erh\u00e4lt. Insgesamt wurden 50 Probanden mit ihrem Angeh\u00f6rigen in die Studie aufgenommen werden. Die Zwischenergebnisse der Pr\u00e4-Post-Analysen sind vielversprechend. Die prim\u00e4re Outcome-Variable Depression verbessert sich von Pr\u00e4- zu Posttest nur in der Interventionsgruppe. Dies gilt auch f\u00fcr Apathie und Beziehungsqualit\u00e4t mit dem Angeh\u00f6rigen. Dieses Forschungsprojekt hat auch das Ziel, ein umfassendes und empirisch evaluiertes psychotherapeutisches Behandlungsprogramm psychotherapeutisch arbeitenden PsychologInnen und \u00c4rztInnen zur Verf\u00fcgung zu stellen, so dass in der nahen Zukunft viele KollegInnen entsprechende Angebote f\u00fcr Personen mit Alzheimer-Demenz und ihre Angeh\u00f6rigen in ihr Repertoire aufnehmen. Es ist unsere Vision, in der interdisziplin\u00e4ren Behandlung und Beratung von Personen mit Demenz im deutschsprachigen Raum und international die Facette der Psychotherapie zu st\u00e4rken, um letztendlich die Lebensqualit\u00e4t von Betroffenem und Angeh\u00f6rigem zu verbessern.<\/p>\n<p>Kontakt: Simon Forstmeier<\/p>\n<p>Webseite: <a href=\"https:\/\/www.bildung.uni-siegen.de\/mitarbeiter\/forstmeier\/projekt5.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.bildung.uni-siegen.de\/mitarbeiter\/forstmeier\/projekt5.html<\/a><\/p>\n<h2><\/h2>\n<h3 id=\"A14\"><strong>Motivational Reserve in Alzheimer\u2019s (MoReA) study: Motivationale Reservekapazit\u00e4t als protektiver Faktor bei leichte Alzheimer-Demenz und leichter kognitiver Beeintr\u00e4chtigung<\/strong><\/h3>\n<p><strong>Projektauftraggeber\/F\u00f6rderung durch:<\/strong> SNF und diverse Stiftungen<\/p>\n<p>Die Reservekapazit\u00e4t des Gehirns ist seine F\u00e4higkeit, neuropathologische Ver\u00e4nderungen zu tolerieren, ohne dass diese Ver\u00e4nderungen klinisch manifest werden. Welche Prozesse zu dieser Reservekapazit\u00e4t beitragen, ist seit einigen Jahren Thema verschiedener Forschungsbem\u00fchungen. Die allgemeine Annahme ist, dass verschiedene Arten von Training w\u00e4hrend des gesamten Lebens zu einem effizienteren Gebrauch der neuronalen Netzwerke sowie einer Kompensation gesch\u00e4digter Netzwerke f\u00fchren. Fast alle Studien haben sich bisher auf die Rolle kognitiver Aktivit\u00e4ten wie Bildung (\u201ekognitive Reservekapazit\u00e4t\u201c) oder k\u00f6rperliche und soziale Aktivit\u00e4ten beschr\u00e4nkt. Obwohl es einige Hinweise gibt, dass auch motivationale Aktivit\u00e4ten zur Reservekapazit\u00e4t beitragen, gibt es noch keine L\u00e4ngsschnittstudien zu ihrem Einfluss auf die Manifestation und Progression einer AD. Dies ist das Thema dieses Projektes. Das Konzept der \u201emotivationalen Reservekapazit\u00e4t\u201c (MR) nimmt an, dass motivationale F\u00e4higkeiten und Aktivit\u00e4ten zur Reservekapatit\u00e4t beitragen. MR fasst vier Subprozesse der Regulation von motivationalen Handlungen zusammen: Entscheidungsregulation, Aktivierungsregulation, Motivationsregulation und Selbstwirksamkeit. Diese motivationalen F\u00e4higkeiten sind n\u00f6tig, um schwierige Intentionen auszuf\u00fchren, z. B. in Situationen, wenn kognitive F\u00e4higkeiten nicht ausreichen, um ein Ziel zu erreichen. Unsere Forschung hat bereits gezeigt, dass die motivationalen F\u00e4higkeiten des mittleren Erwachsenenalters leichte kognitive Beeintr\u00e4chtigungen im Alter vorhersagen. In der L\u00e4ngsschnittstudie wurden drei Ziele verfolgt. MR wird untersucht (a) als Pr\u00e4diktor kognitiven Abbaus bei AD- und MCI-Patienten, (b) als Pr\u00e4diktor der Konversion von MCI (mild cognitive impairment) zu Demenz, sowie (c) als Pr\u00e4diktor von Depression und Apathie bei AD- und MCI-Patienten. 111 AD- und MCI-Patienten wurden \u00fcber kooperierende geriatrische und gerontopsychiatrische Kliniken in der Deutschschweiz rekrutiert und zu vier Zeitpunkten untersucht (Baseline, Follow-up nach 1, 2 und 3 Jahren). Alle Patienten wurden einer state-of-art medizinischen und neuropsychologischen Untersuchung unterzogen. Zus\u00e4tzlich wurden zur ersten Untersuchung verschiedene Masse der motivationalen und kognitiven Reservekapazit\u00e4t erhoben. Alle Masse der MR wurden bereits in einer Pilotstudie erfolgreich evaluiert. Die Ergebnisse der Studie werden zu einem Entstehungsmodell der AD beitragen. Sie werden dabei helfen, Menschen mit einem Risiko f\u00fcr AD zu identifizieren. Dar\u00fcber hinaus sind motivationale F\u00e4higkeiten modifizierbare Risikofaktoren f\u00fcr AD. Motivationale F\u00e4higkeiten k\u00f6nnen trainiert werden, wie fr\u00fchere Forschung zeigte. Zuk\u00fcnftigen Pr\u00e4ventionsstudien sollten ein Training dieser Kompetenzen beinhalten, falls sich MR als Pr\u00e4diktor kognitiven Abbaus bei AD erweist.<\/p>\n<p>Kontakt: Pia Brettschneider <a>Pia.Brettschneider@uni-siegen.de<\/a><\/p>\n<p>Webseite: <a href=\"https:\/\/www.bildung.uni-siegen.de\/mitarbeiter\/forstmeier\/projekt6.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.bildung.uni-siegen.de\/mitarbeiter\/forstmeier\/projekt6.html<\/a><\/p>\n<h2><\/h2>\n<h2>Projekte unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Rainer Br\u00fcck<\/h2>\n<hr \/>\n<h3 id=\"A15\"><strong>ANTARES<\/strong><\/h3>\n<p>In einem interdisziplin\u00e4ren Verbund und mit einer transdisziplin\u00e4ren Forschungsmethodik entwickelt das Projekt ANTARES eine digitale Therapieinfrastruktur zur Behandlung von Nikotinsucht aus ethischen, gesellschaftlichen und sozialwissenschaftlichen Perspektiven. Der aus der psychotherapeutischen Forschung bekannte \u201eApproach-Avoidance-Task\u201c (AAT) ist ein erfolgsversprechender Ansatz f\u00fcr die Suchttherapie, der bislang nur als einfache, station\u00e4re Desktop-PC-Anwendung eingesetzt wird. Mit dem Ziel der Nutzbarmachung f\u00fcr die breite Gesellschaft wird in ANTARES eine mobile Smartphone-App in Form eines Demonstrators entwickelt, die die AAT-Therapie in den Alltag der zu behandelnden Suchtabh\u00e4ngigen integriert (App-Demonstrator). Weitere Informationen: <a href=\"https:\/\/www.eti.uni-siegen.de\/mim\/forschung\/projekte\/antares\/?lang=de\">https:\/\/www.eti.uni-siegen.de\/mim\/forschung\/projekte\/antares\/?lang=de<\/a><\/p>\n<h2><\/h2>\n<h3 id=\"A16\"><strong>Drahtlose EKG-Messung<\/strong><\/h3>\n<p>Das Ziel dieses Projektes ist die kontinuierliche und\/oder intrainterventionelle Herz\u00fcberwachung ohne st\u00f6rende Verdrahtung. Weitere Informationen: <a href=\"\/\/www.eti.uni-siegen.de\/mim\/forschung\/projekte\/drahtlose_ekg-messung\/?lang=de\">https:\/\/www.eti.uni-siegen.de\/mim\/forschung\/projekte\/drahtlose_ekg-messung\/?lang=de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Forschungsbereich\/Projekte \u00dcbersicht ACCESS ACI CareComLabs\u00a0 Be+BeRobot\u00a0 IDES kmu Kooperative Herstellung von Nutzerautonomie im Kontext der alternden Gesellschaft N\u00e4Pas MeDiKuS\u00a0 DIPRA SUnSTAR Pferdegest\u00fctzte Biografiearbeit mit Menschen in der zweiten Lebensh\u00e4lfte (PBA-E) Lebensr\u00fcckblicktherapie f\u00fcr Holocaust-\u00dcberlebende (LRT-HS) Cognitive-behavioral treatment for patients with mild Alzheimer\u2019s dementia (CBTAC) Motivational Reserve in Alzheimer\u2019s (MoReA) study ANTARES Drahtlose EKG-Messung Projekte der Juniorprofessur &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/gerontologie-siegen\/forschungsgebiet\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eForschung\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":382,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":4,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-7","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/gerontologie-siegen\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/gerontologie-siegen\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/gerontologie-siegen\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/gerontologie-siegen\/wp-json\/wp\/v2\/users\/382"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/gerontologie-siegen\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7"}],"version-history":[{"count":63,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/gerontologie-siegen\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":45,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/gerontologie-siegen\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7\/revisions\/45"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/gerontologie-siegen\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}