COMALAT – Competence Oriented Multilingual Adaptive Language Assessment and Training System

Kurzbeschreibung des Lehrprojekts

COMALAT ist eine web-basierte E-Learning Plattform und Mobile App für Android Smartphones zur Vermittlung von Sprachkompetenz. Das System fokussiert mithilfe von bereitgestellten Lernmaterialien (Deutsch, Englisch, Spanisch im Einsteiger- und Fortgeschrittenen-Niveau) vor allem die passiven Sprachkompetenzen und bietet ebenfalls einführende Lernmaterialien in den job-orientierten Themenbereichen Gesundheitswesen, Tourismus, Wissenschaft und Technik sowie Wirtschafts- und Fachsprache.

COMALAT besitzt im Gegensatz zu bestehenden Sprachenlernsystemen einen uneingeschränkten, kostenfreien Zugang zu allen Materialien und bietet einen gewissen Grad an Adaptivität (basierend auf statistischer Auswertung), um auf Schwächen des Benutzers, durch die Empfehlung von zusätzlichen Lernmaterialien, einzugehen.

Die Lernmaterialien sind als Open Educational Ressource (OER) für alle EU-Bürger kostenlos zugänglich.

An COMALAT (Erasmus+, Leitaktion 2 Strategische Partnerschaften) beteiligt waren neben der Universität Siegen (Fachgruppe Praktische Informatik und Institut für Wissensbasierte Systeme und Wissensmanagement), die Aristoteles Universität Thessaloniki, Griechenland und das Sprachenzentrum an der Universität Alicante, Spanien.

Projektlaufzeit: September 2014 – August 2017.

COMALAT ist eine offene Lernplattform (Training Platform) für
Sprachkompetenzen im Anfänger- und Fortgeschrittenenlevel
in Deutsch, Englisch und Spanisch. Mit COMALAT lassen sich
vor allem die so genannten passiven Sprachkompetenzen wie
Wortschatz, Lesen und Hörverstehen trainieren. COMALAT
orientiert sich an den Stärken und Schwächen des Benutzers,
da der Lernfortschritt, im sog. Competence Assessment,
kontinuierlich überwacht wird und nach jedem Lerneinheits-
abschnitt bei Bedarf passende Zusatz-Aufgaben durch das
System empfohlen werden. Bei der Empfehlung von
zusätzlichen Materialien spielen eigene Testbewertungen und
die Bewertungen anderer Lerner in der Plattform eine Rolle. Im
COMALAT Projekt wurde Fuzzy Grading entwickelt – eine
statistische Auswertung (Statistical Analysis and Machine
Learning) von Testresultaten, die es ermöglicht, Fälle zu
beurteilen, die genau an der Grenze des Bestehens/Nicht-
Bestehens von Lernabschnitten liegen. Außerdem wurde ein
Verfahren implementiert, das Lernertypen (Archetypal
Analysis) identifizieren kann und so dem Lehrer bzw. dem
Lernmaterialersteller Aufschluss darüber geben kann, wie
Lerner im Vergleich zu den Referenztypen bewertet werden.
Um die angesprochene Adaptivität (Adaptive Training) zu
gewährleisten, erfordert das System eine entsprechende
Konfiguration des Lernmaterials, der möglichen Lernpfade und
der verschiedenen Varianten des Feedbacks. Hierfür wurde eine eigene Systemkomponente (Authoring Tool) entwickelt, die das Configuration Mapping unterstützt.

Welche Plattformen und/oder digitalen Tools verwenden Sie im Rahmen Ihres Lehrprojekts?

COMALAT verwendet das Learning Management System „Sakai“ als Basisplattform. Erweitert wurde Sakai um zwei selbst programmierte Tools, Guide und Authoring.

  • Die Guide-Komponente dient der Präsentation und Empfehlung von Lernmaterialien (erklärende Lernmaterialien in HTML, aber auch eingebundene Tests im speziellen E-Learning Format).
  • Authoring ist eine zusätzliche Autorenumgebung, die dabei hilft neue Lernmaterialien ins System einzupflegen, diese zu bearbeiten oder die Sequenz an Lernmaterialien zu verändern.

Material:

www.comalat.eu/app
http://www.comalat.eu/mobile
http://www.comalat.eu/oer

COMALAT (PDF)

Ansprechpartner

Prof. Dr. Udo Kelter
Fakultät IV – Institut für Praktische Informatik

Prof. Dr.-Ing. Madjid Fathi
Fakultät IV – Institut für Wissensbasierte Systeme und Wissensmanagement

Kontakt:
Johannes Zenkert
johannes.zenkert@uni-siegen.de

Einführung in Geoinformation –Digitales 3D-Stadtmodell Siegen

Kurzbeschreibung des Lehrprojekts

Die Autorin setzt seit 2003 erfolgreich die Erzeugung, Bearbeitung und Analyse des digitalen 3D-Stadtmodells Siegen zur Ausbildung angehender Bauingenieure/-innen im Umgang mit Geodaten ein. Im Zuge der Einführung in die Geoinformation werden Grundlagen der theoretischen Rauminformation in praktischer Projektarbeit mit der Entwicklersoftware ArcGIS der Firma ESRI Inc. (Environmental
Systems Research Institute, US-amerikanischer Softwarehersteller und Marktführer von Geoinformationssystemen GIS) vermittelt. Die thematische Ausrichtung „Digitales 3D-Stadtmodell“ ist somit unmittelbar mit der didaktischen Herausforderung verknüpft, Hochschullehre digital zu gestalten. In der digitalen                   3D-Stadmodellierung werden die Erfassung und Darstellung des Status Quo der Stadtsituation ebenso wie zeitliche Vorblicke in die Zukunft und Rückblicke in die Vergangenheit umgesetzt.

Aktuell findet ein Ausschnitt des digitalen Stadtmodells
Siegen 3D-geplottet Einsatz im Siegerlandmuseum der Stadt
Siegen. Die digitale Modellierung des Siegbergs stellt
dort die digitale Grundlage dar für die Erarbeitung von
„Erinnerungsorten“ im Rahmen des Projektes ZEIT.RAUM
Siegen (http://www.zeitraum-siegen.de/).

Als ZEIT.RAUM2 –Siegen Unter Tage soll aktuell in Fortsetzung der digitalen Modellierung des 3D-Stadtmodells die thematische Ausrichtung in die Tiefe erweitert werden. Mit der Umsetzung dieses Vorhabens werden eine Vielzahl von Grenzen überschritten:

a) Die räumliche Beschränkung eines haptischen 3D-Modells (Siegerlandmuseum) wird aufgehoben zugunsten der räumlich unbegrenzten Ausdehnung des virtuellen Modells.

b) Die optische Beschränkung auf die Erdoberfläche wird aufgehoben zugunsten der virtuellen Einblicke in die Tiefe.

c) Die thematische Beschränkung des 3D-Stadtmodells wird erweitert auf die Geschichte von Industrie und Bergbau des Siegerlandes.

d) Die Widmung für die Lehre wird thematisch ausgeweitet von der Bearbeitung der Geodaten auf Aspekte der Geschichte und der Geografie.

e) Die Widmung für die Lehre wird in der Orientierung
ausgeweitet von der universitären Lehre auf das schulische Umfeld ebenso wie auf außerschulische Lernszenarien.

Das Projekt befindet sich seit 2003 in Durchführung und stetiger Weiterentwicklung.

Verwendete Plattformen und Tools

PC-Pool des Departments/ ArcGIS der US-amerikanischen Firma Esri (Environmental Systems Research Institute)

Einführung in Geoinformation (PDF)

Ansprechpartnerin

Univ.- Prof. Dr.-Ing. Monika Jarosch
Fakultät IV – Dep. Bauingenieurwesen
Lehrstuhl für Praktische Geodäsie und Geoinformation

Kontakt:
Univ.- Prof. Dr.-Ing. Monika Jarosch
Jarosch@vermessung.uni-siegen.de

FLIPPED CLASSROOM in der Vorlesung Prozessmanagement

Kurzbeschreibung des Lehrprojekts

In meiner Vorlesung „Prozessmanagement“ wende ich die Unterrichtsmethode „flipped classroom“ an, welche an vielen renommierten US-Universitäten bereits erfolgreich eingesetzt wird. Bei diesem Konzept wird die übliche Stoffvermittlung in Vorlesungen durch den Dozenten und die vertiefende Anwendung der Lerninhalte durch Studierende zu Hause insofern vertauscht, als das die Lerninhalte von den Studierenden zunächst zu Hause erarbeitet werden (Wissensaneignung) und die Anwendung dieses Wissens in Präsenzterminen gemeinsam mit dem Dozenten geschieht (Wissensvertiefung und -anwendung).

Die Veranstaltung habe ich dementsprechend in zwei Phasen gegliedert:

  1. Selbstlernphase (ca. erste Hälfte der Vorlesungszeit)
    In dieser Phase erfolgt die eigenverantwortliche Aneignung der Lerninhalte durch die Studierenden. Dies geschieht mit der Hilfe von Lernvideos, die von mir auf der Moodleplattform bereitgestellt werden und die die Studierenden zu Hause rezipieren. Den Studierenden bietet diese Phase die Möglichkeit, die Lehrinhalte selbstbestimmt und im eigenen Tempo zu rezipieren. So kann beispielsweise während des Videos pausiert oder zurückgespult werden.
    Gemäß der Bloomschen Lernzieltaxonomie ist das Ziel in dieser Phase, den Studierenden Wissen zu Fakten, Methoden und Theorien des Prozessmanagements zu vermitteln. Eine Lernkontrolle erfolgt durch eine Mid-Term-Klausur, im Rahmen derer dieses Wissen abgefragt wird.
  2. Vertiefungsphase (ca. zweite Hälfte der Vorlesungszeit)
    In dieser Phase werden im Rahmen von mehreren Präsenzterminen dann die in der Selbstlernphase erarbeiteten Lerninhalte gemeinsam mit dem Dozenten vertieft und angewendet. Dies geschieht beispielsweise durch das gemeinsame Lösen von Fallstudien, durch das Anbieten von Gastvorträgen von Vertretern aus der Unternehmenspraxis, durch das gemeinsame Diskutieren und Fragenbeantworten über/in Bezug auf die in Phase 1 bereitgestellten Lerninhalte sowie das gemeinsame Erarbeiten von Übungsaufgaben. Die Studierenden sollen in dieser Phase in eine aktive Rolle versetzt werden.

Gemäß der Bloomschen Lernzieltaxonomie sollen Studierende in dieser Phase,…

  • Zusammenhänge verstehen, Bedeutungen von Teilinformationen erkennen, Teilinformationen rekombinieren können;
  • in Phase 1 erlerntes Wissen bei konkreten, bis dahin unbekannten Aufgaben und Problemstellungen anwenden können und
  • Sachverhalte und Problemstellungen des Prozessmanagements analysieren können.

Das Projekt befindet sich im zweiten Jahr der Durchführung

Eingesetzte Plattformen und Tools

Lehrvideos

FLIPPED CLASSROOM (PDF)

Ansprechpartner

Vertretungsprofessur Dr. Ulrich Bretschneider
Fakultät III – Institut Wirtschaftsinformatik

Kontakt
Dr. Ulrich Bretschneider
ulrich.bretschneider@uni-siegen.de

Streaming und Aufzeichnungen sämtlicher Vorlesungen und Übungen

Kurzbeschreibung des Lehrprojekts

Seit dem Sommersemester 2015 werden alle Vorlesungen und Übungen per Livestream übertragen. Teil der Übertragung ist das Beamerbild und der Ton, es gibt keine Videoaufzeichnung meiner Person. Ein Mitschnitt des Streams wird (nach einer evtl. Bearbeitung des ZIMTs) auf Moodle hochgeladen und ist dort bis zum Ende des Semesters jederzeit abrufbar.

Der Mitschnitt war ursprünglich dafür gedacht, eventuelle technische Probleme mit dem Livestream aufzufangen. Es hat sich aber gezeigt, dass der Stream mit wenigen Ausnahmen ausgesprochen zuverlässig läuft und technische Probleme meist auf Seiten der Studierenden liegen. Dafür wird der Mitschnitt seitens der Studierenden intensiv zur Nachbereitung der Vorlesungen und zur Vorbereitung auf die Klausur verwendet. Missbrauch gab es noch nicht, in den Evaluationen wurden Stream und Aufzeichnungen ausgesprochen positiv bewertet.

Als weiterer positiver Effekt sind die Teilnehmer vor Ort konzentrierter und aufmerksamer. Statt überfüllter Auditorien ist das Lehren in kleineren Hörsälen möglich, was die Qualität der Lehre zusätzlich steigert.

DerLivestream kann von jedem mobilen Gerät empfangen werden, das im VPN eingeloggt ist; die Aufzeichnungen sind über Moodle verfügbar.

In Durchführung seit SoSe 2015

Technische Betreuung
Matthias Brück, Jochen Strack (ZIMT)

III Streaming und Aufzeichnungen (PDF)

Ansprechpartnerin

Dr. Helena Gerding
Fakultät III – Lehrstuhl für Finanz- und Bankmanagement
Prof. Dr. Arnd Wiedemann

Kontakt
Dr. Helena Gerding
gerding@bank.wiwi.uni-siegen.de

Interaktive domänenspezifische Aufgaben in Vorlesungen und virtuellen Übungen

Kurzbeschreibung des Lehrprojekts

Im Rahmen des Lehrprojektes erhalten die Studierenden während der Vorlesung und zur wöchentlichen Übung interaktive domänenspezifische Aufgaben.
In der zusätzlichen Abbildung sehen Sie als Beispiel eine ABC-Analyse. Die Studierenden erhalten im ersten Teil der Aufgabe eine kurze Erklärung zur ABC-Analyse. Darauf aufbauend werden zwei domänenspezifische Aufgaben von den Teilnehmern bearbeitet. Im Gegensatz zu anderen Learning-Management-Systemen können im Rahmen des ECON EBooks die Aufgabenformate an das jeweilige Fach angepasst werden. In der ABC-Analyse wählen die Teilnehmer im zweiten Teil die Artikelnummer aus und die nachfolgenden Spalten werden automatisiert berechnet. Nach der Bearbeitung können die Studierenden die Aufgabe auswerten lassen und erhalten ein personalisiertes Feedback.
Der Dozierende kann in einer Auswertungsperspektive (Learning Analytics) den Lernfortschritt seiner Studierenden einzeln überprüfen. Da dies bei 250 Studierenden sehr zeitaufwendig ist, gibt es eine grafische, kollektive Auswertungsperspektive. In der kollektiven Auswertungsperspektive kann der Dozierende in einem Diagramm unmittelbar typische Fehler erkennen. Dies ermöglicht es ihm, in der folgenden Veranstaltung auf die Probleme der Studierenden einzugehen und bspw. typische Verständnisprobleme zu klären.
Die Studierenden gaben im Rahmen der Vorlesungsevaluation (EvaSys-Auswertung) ein positives Feedback zum Einsatz der interaktiven Aufgaben. Das regelmäßige Üben und die sofortige Auswertung wurden dabei von den Studierenden hervorgehoben.

Ein erster, für die Studierenden freiwilliger Testlauf fand im Sommersemester 2016 in der Vorlesung „Ökonomie im Unternehmen II“ statt. Seit dem Sommersemester 2017 ist die Teilnahme verpflichtend.

Eingesetzte Plattformen und Tools

Im Rahmen des Lehrprojektes wird auf das elektronische Schulbuch ECON EBook (www.econ-ebook.de) zurückgegriffen. Das elektronische Schulbuch wurde für den Einsatz in der Schule konzipiert. Allerdings können die entwickelten interaktiven Aufgabenformate flexibel mit anderen Inhalten belegt und somit auch im Hochschulkontext angewendet werden.

III Interaktive domänenspezifische Aufgaben (PDF)

Ansprechpartner

AOR Dr. Michael Schuhen,
Dipl.-Gyml. Manuel Froitzheim
Fakultät III – Zentrum für ökonomische Bildung in Siegen (ZöBiS)

Kontakt
Manuel Froitzheim
froitzheim@zoebis.de

Michael Schuhen
schuhen@zoebis.de

Videoaufzeichnung von Vorlesungen „Marketing“ und „Marktforschung“

Kurzbeschreibung des Lehrprojekts

Nicht alle Studierenden können alle Vorlesungen besuchen. Manchmal passiert das wegen Überschneidung von Vorlesungen mit anderen Veranstaltungen, manchmal weil die Studierenden arbeiten müssen, manchmal wohnen sie zu weit, manchmal aus einer anderen Not oder Faulheit. 😉

In den Vorlesungen werden jedoch nicht selten die Inhalte besprochen, die in dieser Form in anderen Quellen (Büchern oder Skripten) nicht zu finden sind. Um den Studierenden, die die Vorlesung aus irgendeinem Grund nicht besuchen können, trotzdem die Möglichkeit zu geben, die Inhalte der Vorlesung einzuholen und sich so besser auf die Klausur vorbereiten zu können, habe ich meine Vorlesungen „Marketing“ (über 900 Anmeldungen pro Semester) und „Marktforschung“ (über 150 Anmeldungen pro Semester) durch ZIMT aufzeichnen und im Moodle-System veröffentlichen lassen.

Auch wenn der Effekt dieser Aufzeichnungen in den Klausurnoten nicht direkt sichtbar wird, haben sich bei mir viele Studierenden mit einem Lob und Dank gemeldet. Sie meinen, dass die Möglichkeit, die Aufzeichnungen der Vorlesung sich zeit- und ortsunabhängig anzuschauen, ihnen sehr geholfen hat.

Die Videos wurden bereits aufgenommen und sind online.

Welche Plattformen und/oder digitalen Tools verwenden Sie im Rahmen Ihres Lehrprojekts?

Services von ZIMT, Moodle

III Videoaufzeichnung (PDF)

Ansprechpartner

Jun.-Prof. Dr. Paul Marx
Fakultät III – Juniorprofessur Marketing

Kontakt
Jun.-Prof. Dr. Paul Marx
paul.marx@uni-siegen.de

Anleitung in das Wissenschaftliche Arbeiten bzw. Verfassen der Abschlussarbeiten an der Juniorprofessur Marketing

Kurzbeschreibung des Lehrprojekts

Im Vorfeld einer Abschlussarbeit haben die Studierenden viele Fragen – zum Inhalt, zur Vorgehensweise bei der Bearbeitung, Formalia usw. Normalerweise werden solche Fragen in langen Einzelgesprächen erörtert. Das kostet Zeit.

Um den Betreuungsaufwand zu reduzieren und dennoch den Studierenden die notwendige Hilfestellung zu geben, habe ich eine Reihe von Videos aufgenommen (Gesamtdauer 1:52 Std), in denen die Modalitäten rund um das Erstellen einer Abschlussarbeit erläutert werden. Diese Videos sind auf meiner Webseite im Bereich „Bachelor & Masterarbeiten“ veröffentlicht und sind nun Pflicht für die Bewerber, die eine Abschlussarbeit bei mir schreiben möchten.

Dies hat den Betreuungsaufwand immens reduziert. Die Sprechstunden mit den Studierenden kann ich nun gezielt für das Besprechen von inhaltlichen Fragen verwenden, ohne über Formalia lange reden zu müssen. Zudem, da die Videos ja jederzeit abrufbar sind, dienen sie als Referenz für die Studierenden auch während des Erstellens ihrer Arbeiten.

Der inhaltliche Aufbau ist wie folgt:

Teil 1. Intro
Teil 2. Ziele der Arbeit und notwendige Fähigkeiten
Teil 3. Vorgehensweise: Problemstellung
Teil 4. Vorgehensweise: Themenfindung
Teil 5. Vorgehensweise: Literaturrecherche
Teil 6. Struktur
Teil 7. Schreiben
Teil 8. Formale Anforderungen
Teil 9. Nächste Schritte

Die Videos wurden bereits aufgenommen und sind online.

Die Videos sind unter http://www.wiwi.uni-siegen.de/jm/teaching/theses/ zu finden (unten).

Welche Plattformen und/oder digitalen Tools verwenden Sie im Rahmen Ihres Lehrprojekts?

Camtasia Studio, YouTube, Webseite der Juniorprofessur

III Anleitung in das Wissenschaftliche Arbeiten bzw. Verfassen der Abschlussarbeiten (PDF)

Ansprechpartner

Jun.-Prof. Dr. Paul Marx
Fakultät III – Juniorprofessur Marketing

Kontakt
Jun.-Prof. Dr. Paul Marx
paul.marx@uni-siegen.de

Inverted Classroom Kozeption auf Basis eines interaktiven und adaptiven Lehr-Lernsystems

Kurzbeschreibung des Lehrprojekts

Aus bildungswissenschaftlicher Perspektive steht der (hochschul-)didaktische Implikationszusammenhang (hDIZ) im Zentrum der Überlegungen. In diesem Zusammenhang von Zielen, Inhalten und Verfahren sind integrierte Lernplattformen wie z.B. Examio als Verfahrensbündel einzustufen. Ausgangspunkt für den Einsatz der Software ist die Frage, inwiefern die Nutzung von Lehrdeputaten effizienter gestaltet werden kann, indem repetitive Anteile von Lehrveranstaltungen und Assessments automatisiert werden

Ziele:
Ein wesentlicher Indikator von erfolgreichen hochschuldidaktischen Settings besteht in der Aktivierung der Studierenden. Es sollte demnach angestrebt werden, die Studierenden in die Lage zu versetzen, sich möglichst aktiv mit den Lerninhalten auseinander zu setzen. Lern- und motivationstheoretisch betrachtet liegt im hohen Grad an Individualisierungsoptionen online-gestützter Lernplattformen hierbei ein besonderes Potential.

Inhalte:
Insbesondere in Zeiten auf hohem Niveau steigender Studierneigung der nachwachsenden Generationen und immer heterogener werdender Lerngruppen ist es ein Kernaspekt hochschuldidaktischer Planungs- und Gestaltungsprozesse wissenschaftliches Wissen so vorzubereiten, dass möglichst viele Studierende einen Zugang finden und gleichzeitig die Komplexität nicht reduziert wird.

Verfahren:
Insbesondere ist die Möglichkeit zur Individualisierung von Lehrveranstaltungen hervorzuheben. Grundsätzlich ist es zunächst möglich denselben Inhalt wahlweise in unterschiedlichen Medien anzubieten (Text, Folien, Screencast, Live-online Vorlesung, etc.) und diese Inhalte mit kurzen Wissensstandsfragen im geschlossenen Aufgabenformat anzureichern. Darüber hinaus können die Materialien barrierefrei gestaltet werden.
Es besteht die Möglichkeit, die Software so zu programmieren, dass sich die Lernumgebung den Lernenden und deren Lernrhythmen / Lerntempi / Entwicklungsständen etc. adaptiv anpasst. Die Lernpfade müssen dann nicht wie im klassischen Lernen im Gleichschritt gelehrt werden, sondern ermöglichen ein flexibles Lernen durch anpassen des Lernpfads an die individuellen Umstände.

Derzeit wird die Veranstaltung „Einführung in die Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt BWP“ mit der Lernplattform Examio konzeptioniert und erprobt. Die Veranstaltung soll dieses Semester mit einem Design-Based-Research Forschungsdesign evaluiert werden.

Das Lehrprojekt befindet sich seit 05.10.17 in der Durchführung

Verwendete Plattformen und Tools

Es wird die online-basierte Lernplattform Examio genutzt.

II Inverted Classroom Kozeption auf Basis eines interaktiven und adaptiven Lehr-Lernsystems (PDF)

Ansprechpartner

Jun.-Prof. Eckart Diezemann
Jonatan Castrejón Acosta(WHK)
Fakultät II – AG Berufs- und Wirtschaftspädagogik

Kontakt
Jun.-Prof. Diezemann
eckart.diezemann@uni-siegen.de

Neukonzeption der Vorlesung „Rehabilitation, Integration und Inklusion – Einführung in die wissenschaftlichen Grundlagen des Arbeitsfeldes“

Kurzbeschreibung des Lehrprojekts

Die Neukonzeption soll nach dem Ansatz des Flipped-Classroom die darbietenden Anteile der Vorlesung in die Selbststudienzeiten der Studierenden verlagern, um so mehr Raum zur Diskussion und gemeinsamen Erarbeitung des Stoffs in der Präsenzveranstaltung zu schaffen. Da die Vorlesung mehrere spezialisierte Themenfelder anspricht, soll so auch die Expertise benachbarter Fächer besser einbezogen werden, beispielsweise durch Video-Präsentationen von Gast-Dozenten.

Die Veranstaltung soll ab SoSe 2018 durchgeführt werden.

Eingesetzte Plattformen und Tools

Moodle evtl. auch andere Plattformen

II Neukonzeption der Vorlesung „Rehabilitation, Integration und Inklusion (PDF)

Ansprechpartner und Ansprechpartnerin

Prof. Dr. Albrecht Rohrmann,
Dr. Birgit Papke,
Prof. Dr. Imke Niediek
Fakultät II – Department Erziehungswissenschaft – Psychologie

Kontakt:
Prof. Dr. Imke Niediek
imke.niediek@uni-siegen.de

Vorlesung: Digitale Leistungsnachweise in der Ringvorlesung Inklusion

Kurzbeschreibung des Lehrprojekts

Fakultätsweite Ringvorlesung zu den unterschiedlichen Perspektiven der Fächer der Fakultät auf die Herausforderung Inklusion. Die Studierenden (ca 350 Personen) erbringen Studienleistung über die wöchentliche Einsendung von zentralen Thesen aus der Ringvorlesung in Moodle.

Durchgeführt im WiSe 2017/18

Eingesetzte Plattformen und Tools

Moodle

II Digitale Leistungsnachweise (PDF)

Ansprechpartnerin

Prof. Dr. Imke Niediek
Fakultät II – Department Erziehungswissenschaft – Psychologie
Professur: Inklusive Pädagogik

Kontakt
Prof. Dr. Imke Niediek
imke.niediek@uni-siegen.de