{"id":1043,"date":"2012-12-14T19:53:23","date_gmt":"2012-12-14T17:53:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pop-zeitschrift.de\/?p=1043"},"modified":"2012-12-14T19:53:23","modified_gmt":"2012-12-14T17:53:23","slug":"von-zoot-suit-bis-blaxploitation-rezension-zu-rezension-zu-philipp-dorestal-style-politics-mode-geschlecht-und-schwarzsein-in-den-usa-1943-1975von-marc-dietrich14-12-2012","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/2012\/12\/14\/von-zoot-suit-bis-blaxploitation-rezension-zu-rezension-zu-philipp-dorestal-style-politics-mode-geschlecht-und-schwarzsein-in-den-usa-1943-1975von-marc-dietrich14-12-2012\/","title":{"rendered":"Von Zoot Suit bis Blaxploitation Rezension zu Philipp Dorestal, \u00bbStyle Politics. Mode, Geschlecht und Schwarzsein in den USA, 1943-1975\u00abvon Marc Dietrich14.12.2012"},"content":{"rendered":"<p>Engagierte Wissenschaft<!--more-->Mode als dezidiert politisch gehaltvoller Untersuchungsgegenstand? Konservativ gestimmte Kritiker verweisen skeptisch auf eine substanzlose \u203aWelt des sch\u00f6nen Scheins\u2039, auf ein reines \u203aOberfl\u00e4chenph\u00e4nomen\u2039 oder verwerfen die Mode wegen ihrer geringen Halbwertzeit direkt als wenig untersuchungsw\u00fcrdig. Die meisten heutigen Kulturwissenschaftler betonen hingegen, dass die Stilisierung des K\u00f6rpers \u00fcber Kleidung, Make-Up und Frisuren (von Tattoos ganz zu schweigen) sich immer auch mehr oder weniger reflektiert an sozialen Zeichen und Zuschreibungen abarbeitet.<\/p>\n<p>\u00bbStyle Politics\u00ab weist gleich im Titel seine Zugeh\u00f6rigkeit zur neueren kulturwissenschaftlichen Richtung aus. Das Buch besch\u00e4ftigt sich vorwiegend mit den afroamerikanischen, revolution\u00e4ren (Sub-)Kulturen, ihren widerst\u00e4ndigen Praktiken und den Grabenk\u00e4mpfen einer vermeintlich kollektiv-homogenen Protestwelle, die gegen das rassistische\u00a0 \u203aWhite America\u2039\u00a0 des 20. Jahrhunderts ank\u00e4mpfte. Philipp Dorestal r\u00fcckt in seiner intersektionellen Diskursanalyse einen historischen Abschnitt in den Blick, der von den so genannten Zoot Suit Riots (1940er Jahre) bis zum Blaxploitationkino (1970er Jahre) reicht: Die B\u00fcrgerrechtsbewegung, die Black Panther Party, der Cultural Nationalism der Gruppe Us sowie die Nation of Islam z\u00e4hlen zu seinen Untersuchungsgegenst\u00e4nden.<\/p>\n<p>Detailreich, differenziert, aber nicht \u00fcberladen rekonstruiert der Autor den soziokulturellen Diskurs, in den die Entwicklung und Etablierung afroamerikanischer Style-Praktiken eingesponnen war. Neu ist der Zugang zur Thematik: Wo die \u203aKulturgeschichte des Politischen\u2039 seit Jahrzehnten Widerst\u00e4ndigkeit und Protest sozialpsychologisch aufrollt und sich vornehmlich auf die Wirkung kollektiver Akteure und\/oder ihrer \u00bbcharismatischen F\u00fchrer\u00ab (Weber) konzentriert, deren \u00bbkonkrete Handlungen\u00ab dann analytisch beleuchtet werden, h\u00e4lt Dorestal mit dem Begriff der \u00bbStyle Politics\u00ab dagegen: \u00bbStyle verstehe ich als ein Ensemble von stofflichen Accessoires, Gegenst\u00e4nden, aber auch K\u00f6rperteilen, die eine bestimmte Identit\u00e4t performieren.\u00ab (S. 36).<\/p>\n<p>Aufgezeigt wird, wie die Stilisierung des K\u00f6rpers im Verbund mit K\u00f6rpertechnologien vor dem Hintergrund bestimmter und unterschiedlich stark einwirkender gesellschaftlicher Kategorien wirkt. Wenig \u00fcberraschend hei\u00dfen die theoretischen Stichwortgeber Foucault und Butler. Etwas zu ausf\u00fchrlich und nicht sonderlich innovativ \u00a0\u2013\u00a0 daf\u00fcr aber mit der n\u00f6tigen kritischen Distanz und sehr solide argumentierend \u2013 gelangt Dorestal zu einem politischen Begriff des Styles, der auch den eingangs skizzierten Skeptiker \u00fcberzeugen k\u00f6nnte. Style ist eine performative Praxis, die bestimmte Zeichen und ihre Konnotationen \u203aanruft\u2039.\u00a0 Die Iteration eines gewisserma\u00dfen besonderen Stils macht diesen als solchen erkennbar.\u00a0 Denn\u00a0 \u00bb[\u2026] ein bestimmter Style wird nur dadurch identifizierbar, dass er mehrere Elemente hat, die ihn von anderen Styles unterscheiden\u00ab (S. 34).<\/p>\n<p>Style \u2013 das ist vor allem ein Ph\u00e4nomen, das im Spannungsfeld von race, gender und Raum ansiedelt und dort Bewertungen unterzogen wird, wo (\u203awei\u00dfe\u2039) hegemoniale Vorstellungen mehr oder weniger stark definieren, was hautfarben- bzw. geschlechtsspezifisch tragbar ist, was wo wer tragen darf.\u00a0 Style, als Art sich zu kleiden, frisieren oder k\u00f6rperlich pr\u00e4sent zu sein, ist politisch, weil Machtk\u00e4mpfe um gesellschaftliche Anerkennung insbesondere dort ausgetragen werden, wo Style-Signifikanten den Status und die Wertigkeit der Subjekte \u203afeststellen\u2039 sollen. Diese \u00fcberzeugenden Ausf\u00fchrungen Dorestals werden manchmal von Zuspitzungen begleitet, die den Vorsatz einer soliden Argumentation und auch die vorher berechtigterweise ge\u00fcbte Kritik an Butlers Performativit\u00e4tstheorie des Subversiven zu konterkarieren drohen, etwa wenn es diffus hei\u00dft: \u00bbStyle ist damit schon allein dadurch politisch, dass es keinen \u203aneutralen\u2039, lediglich f\u00fcr die eigenen \u00e4sthetischen Vorlieben aussagekr\u00e4ftigen Modegeschmack gibt.\u00ab (S. 34).<\/p>\n<p>Besonders spannend wird es immer dann, wenn Common-Sense-Theorien \u00fcber Schwarzsein und Widerstand in den USA einer kritischen Lesart unterzogen werden. Wer bei der Diskussion von afroamerikanischer Widerstandspraxis etwa meint, dass Afros als unumstrittene, bewegungsintern abgesegnete\u00a0 Zeichen der Auflehnung gegen eine \u203awei\u00dfe \u00c4sthetik\u2039 zu lesen seien und das Blaxploitationkino zweifelsohne einen R\u00fcckfall in stereotype Geschlechter- und Rollenbilder darstelle \u2013 was die Forschung \u00fcber weite Strecken laut Dorestal tut \u2013, der wird hier eines besseren belehrt. Auf Basis verschiedener Quellen (angefangen von Artikeln in Magazinen und Zeitungen \u00fcber Oral History-Dokumente bis hin zu Bildern in Subkulturorganen oder wissenschaftlicher Lekt\u00fcre) wird gezeigt, dass das \u203anatural hairstyling\u2039 etwa von den Black Panthern zum identit\u00e4tsstiftenden Signifikaten promoviert wurde, Vertreter der Nation of Islam dieses jedoch als \u203aunzivilisiert\u2039 deuteten.<\/p>\n<p>\u00dcberhaupt: Der Afro als Referenz an eine \u203aauthentische\u2039 afrikanische Volkskultur? Fehlanzeige: \u00bbInteressanterweise wird der Afro, so er \u00fcberhaupt in Afrika Verbreitung fand, in der Regel nur von einer kleinen Elite getragen: es handelte sich dabei fast ausschlie\u00dflich um Frauen von Ministern und Staatsbediensteten. Der Afro wird hier ein Statussymbol f\u00fcr soziale Distinktion und Geld, er kennzeichnete seine Tr\u00e4ger\/innen gerade nicht als \u203aafrikanisch\u2039, sondern als \u203awestlich\u2039 und \u203amodern\u2039.\u00ab (S. 241)<\/p>\n<p>Dorestal zeigt immer wieder, dass afroamerikanische Bewegungen zu kaum einem Zeitpunkt eine gemeinsame (style-)ideologische Basis f\u00fcr Widerstandhandlungen fanden. Auch bei den Protagonisten des Blaxploitationfilms finde man stark kontrastierende Bewertungen dessen, was die Filme an revolution\u00e4ren oder konterrevolution\u00e4ren Semantiken zum eigenen Projekt beisteuerten. Wenn Dorestal allgemein aufzeigen kann, dass Mode und Styling von den Bewegungen immerzu als Signifikant f\u00fcr die Konstruktion von erw\u00fcnschter\/nichterw\u00fcnschter M\u00e4nnlichkeit oder Weiblichkeit aufgefasst wurden, so wird hier besonders gut sichtbar, dass extreme Figuren wie Supafly oder Cleopatra Jones einerseits als reaktion\u00e4r-sch\u00e4dliche Zuspitzungen zirkulierender Topoi interpretiert, andererseits als Prototypen einer neuen M\u00e4nnlichkeit\/Weiblichkeit zelebriert wurden.<\/p>\n<p>Diese Diskurse ragen in die Gegenwart hinein. Deutlich wird, dass etwa zeitgen\u00f6ssische Debatten um die Genderkonstruktionen im amerikanischen oder deutschen Rap einen langen Vorlauf haben und die Figurenkonstruktionen \u203astylepolitisch\u2039 auf die afroamerikanischen Vorl\u00e4ufer Bezug nehmen.\u00a0 Diese Verweissysteme nimmt Dorestal wegen seiner zeitlichen Eingrenzung nicht mehr in den Blick. Hier kann der Leser die Entwicklung weiterspinnen: Wer den performativen Praktiken einer Lady Bitch Ray (oder neuerdings Schwester Ewa) auf die Spur kommen will, tut gut daran, das Blaxploitationkino (und Dorestals Ausf\u00fchrungen dazu) zu ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n<p>Ohnehin l\u00e4sst sich das Buch \u00fcber weite Strecken als einf\u00fchrender Grundlagentext f\u00fcr Forscher und Journalisten lesen, die sich mit dem Thema \u203aafrican american culture\u2039 n\u00e4her besch\u00e4ftigen m\u00f6chten. Dekonstruiert wird der Mythos einer geschlossenen Widerstandsbewegung, die bestenfalls in das moderate Lager (B\u00fcrgerrechtsbewegung um Martin Luther King) und den \u203amilitanten Arm\u2039 (Black Panther und Malcolm X) zu differenzieren sei. Nicht einmal der affirmative Bezug auf Afrika als \u203aMotherland\u2039 kann als einendes Band gewertet werden: Betrachteten f\u00fchrende Figuren der Panther wie Huey P. Newton afrikanische Kultur eher als etwas, das r\u00fcckst\u00e4ndig und wenig ankn\u00fcpfungsf\u00e4hig f\u00fcr das eigene Projekt sei, so demonstrierten die Cultural Nationalists beim Tragen von Dashikis (bunte, weite Hemden, die auf Afrika verweisen sollten) eine panafrikanische Identit\u00e4t. Styletechnisch und damit politisch wieder auf andere Weise verfuhren die Anh\u00e4nger der Nation of Islam (NOI,\u00a0 jene bis heute existente religi\u00f6se Bewegung, die sich zumindest in den Anf\u00e4ngen f\u00fcr den Separatismus wei\u00dfer und schwarzer B\u00fcrger aussprach). Wurde der Afro zu Beginn noch bejaht, \u00e4nderte sich die Bewertung sp\u00e4testens mit der Mainstreamvereinnahmung durch wei\u00dfe Akteure: \u00bbDie religi\u00f6sen Lehren von Elijah Muhammed werden hier als die einzig richtigen Styletechnologien angepriesen. [\u2026].\u00a0 Die \u203aPrimitivit\u00e4t\u2039 und \u203aUngepflegtheit\u2039, die der Afro signalisiere, wurde in der NOI ersetzt durch kurz geschnittenes, \u203aadrett\u2039 aussehendes Haar und eine Uniform, die Stolz und Respektabilit\u00e4t ausdr\u00fccke.\u00ab (S. 266)<\/p>\n<p>Die St\u00e4rke von Style Politics liegt in der zielstrebigen Entlarvung vordergr\u00fcndig trennscharfer Kategorien und Gegens\u00e4tze: Vermeintlich erkennbare Oppositionen oder Dichotomien etwa im Sinne von \u203aauthentisch\/aufgesetzt\u2039, \u203aschwarz\/wei\u00df\u2039 oder \u203apolitisch\/nicht politisch\u2039 wei\u00df der Autor souver\u00e4n zu korrigieren \u2013 manchmal gar zu dekonstruieren. Dies geschieht pr\u00e4gnant etwa dann, wenn Dorestal Kritik \u00fcbt an Jerry Rubin, einem zentralen Autor der so genannten Yippie-Bewegung: Jerry Rubin versuchte sich und seine wei\u00dfen Anh\u00e4nger in die N\u00e4he schwarzer Negativerfahrungen mit einem diskriminierenden System zu r\u00fccken. Dieser Solidarisierungsversuch funktionierte argumentativ \u00fcber die obskure Gleichsetzung der Stigmatisierungserfahrung von wei\u00dfen Langhaartr\u00e4gern und African Americans:<\/p>\n<p>\u00bbRubin macht also eine Dichotomie auf, die zwischen Langhaar- und Kurzhaartr\u00e4ger\/innen verlaufe. W\u00e4hrend der Kurzhaarschnitt von Jugendlichen mit der etablierten sozialen und politischen konservativen Ordnung assoziiert w\u00fcrde, w\u00e4re der Langhaarschnitt ein Style, der mit diesen Konventionen br\u00e4che und Freiheit und Unangepasstheit symbolisiere. (\u2026) Rubin nivelliert damit historisch gewordene Unterdr\u00fcckungsstrukturen, die African Americans und People of Color mit Rassismus konfrontieren, w\u00e4hrend das Tragen von langen Haaren eine selbstgew\u00e4hlte Entscheidung ist, die reversibel ist und die zudem nicht die Auswirkungen hat, wie sie Menschen mit Rassismuserfahrungen haben.\u00ab (S. 213).<\/p>\n<p>Um zu derart pointierten Interpretationen oder dem durchweg spannenden Forschungsmaterial vorzusto\u00dfen, muss sich der Leser allerdings durch knapp 80 Seiten Theorie und \u203aVorspiel\u2039 arbeiten. F\u00fcr den ungeduldigen Leser ist dies eine kleine Geduldsprobe, f\u00fcr den thematisch und wissenschaftlich interessierten Leser liest sich das ein oder andere jedoch mit Gewinn. Allerdings kann der erste Lesertypus den Theorieteil durchaus \u00fcberschlagen, ohne hinterher im wissenschaftlichen Fachgepl\u00e4nkel unterzugehen, so wie der zweite Lesertypus die Fundierung der empirischen Analyse im Theorieteil zumeist wiederfindet.<\/p>\n<p>Am Ende der Lekt\u00fcre des Buches steht die Einsicht, dass einiges, was man \u00fcber B\u00fcrgerrechtsbewegung, Black Panther Party oder Nation of Islam zu wissen glaubte, nur teilweise plausibel, nicht vollst\u00e4ndig zutreffend oder schlicht klischeebehaftet ist. Die St\u00e4rke des Buches liegt weniger im theoretisch-methodischen Instrumentarium an sich (intersektionelle Diskursanalyse mit Bez\u00fcgen zu Butlers Performativit\u00e4tstheorie), sondern der Art und Weise, wie dieses nutzbar gemacht und die komplexen Beziehungen zwischen den Akteuren und Style-Ph\u00e4nomenen transparent gemacht werden.<\/p>\n<p>Entt\u00e4uscht wird allerdings ein Leser, der zwei Dinge sucht: Erstens, eine Arbeit, die Style dort untersucht, wo er doch augenscheinlich am prominentesten zu Tage tritt: auf der visuellen Ebene. Das Buch geizt mit Bilddokumenten, die sich f\u00fcr eine Analyse des Stylings auch unter Aspekten der intersubjektiven Nachvollziehbarkeit angeboten h\u00e4tten. Das sp\u00e4rlich integrierte Bildmaterial wird keiner systematischen Interpretation unterzogen,\u00a0 die vorhandenen Stills scheinen wenig gezielt ausgew\u00e4hlt, fast beliebig. Der Autor nimmt die Gelegenheit, selbstproduzierte Bilder von den Akteuren als aussagekr\u00e4ftige kulturelle Selbstbeschreibungen zu verhandeln, kaum wahr. Style wird dem Leser als etwas pr\u00e4sentiert, das der Sprache \u00fcberantwortet ist. Angesichts der visuellen Wirkungskraft die (bewegte) Bilder auch schon in den vergangenen Jahrzehnten besa\u00dfen sowie der m\u00f6glicherweise darin abzulesenden Identifikationsangebote ist diese Entscheidung nicht plausibel. Wohlwollend kann man allerdings konzedieren, dass sich die Arbeit auf eben das konzentriert, was sie auch untersuchen m\u00f6chte: Den Diskurs, in den der Style eingeflochten ist. Zugrunde liegt hierbei implizit wohl auch der Foucaultsche Diskursbegriff mit seiner Emphase auf dem Sagbaren.<\/p>\n<p>Entt\u00e4uscht wird m\u00f6glicherweise und zweitens auch ein Leser, der sich tiefergehende Einsichten oder gar dezidierte Auseinandersetzungen mit dem Style-Erbe der Black-Power-Protagonisten in der gegenw\u00e4rtigen Popkultur w\u00fcnscht. Wer inhaltliche Anleihen und intertextuelle Zitate etwa im Rap der 1980er und 1990er untersucht sehen m\u00f6chte (etwa bei Public Enemy oder Paris) oder sich daf\u00fcr interessiert, was m\u00f6glicherweise zeitgen\u00f6ssische Erfolgsrapper (zu denken w\u00e4re etwa an das \u00bbWatch the throne\u00ab-Projekt von Jay-Z und Kanye West) mit Black-Power-Attit\u00fcde und -\u00c4sthetik anstellen, der wird vom Autor vertr\u00f6stet. Das Forschungsdesiderat wird aber immerhin als solches erkannt und benannt (343f.). Diese Einw\u00e4nde in Konjunktivform (\u203ah\u00e4tte\u2039, \u203ak\u00f6nnte\u2039, \u203aw\u00e4re nicht\u2026?\u2039) sind freilich dem Eindruck geschuldet, dass man gerne noch mehr von Dorestal lesen w\u00fcrde \u2013 gerade weil man sich der Devise \u203aStyle Politics do matter\u2039 nur anschlie\u00dfen kann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Bibliografischer Nachweis:<\/strong><\/p>\n<p>Philipp Dorestal<br \/>\nStyle Politics. Mode, Geschlecht und Schwarzsein in den USA, 1943-1975<br \/>\nBielefeld: Transcript 2012<br \/>\n[ = American Studies;\u00a0 Bd.\u00a0 4]<br \/>\nISBN 978-3-8376-2125-9<br \/>\n369 Seiten<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a title=\"Homepage Marc Dietrich\" href=\"http:\/\/mkw.uni-mannheim.de\/prof_dr_angela_keppler\/marc_dietrich\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Marc Dietrich<\/a>, MA ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar f\u00fcr Medien- und Kommunikationswissenschaft der Universit\u00e4t Mannheim<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Engagierte Wissenschaft<\/p>\n","protected":false},"author":391,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[57],"tags":[98505,346,587,1441,1623,1841,2240,2569],"class_list":["post-1043","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-afro","tag-black-panther","tag-dorestal","tag-marc-dietrich","tag-nation-of-islam","tag-pop-kultur-und-kritik","tag-stilpolitik","tag-yippies"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1043","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/users\/391"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1043"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1043\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1043"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1043"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1043"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}