{"id":1216,"date":"2013-01-25T21:02:07","date_gmt":"2013-01-25T19:02:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pop-zeitschrift.de\/?p=1216"},"modified":"2013-01-25T21:02:07","modified_gmt":"2013-01-25T19:02:07","slug":"mit-dem-markt-gegen-den-markt-mykki-blancovon-stefanie-roenneke25-1-2013","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/2013\/01\/25\/mit-dem-markt-gegen-den-markt-mykki-blancovon-stefanie-roenneke25-1-2013\/","title":{"rendered":"Mit dem Markt gegen den Markt \u2013 Mykki Blancovon Stefanie Roenneke25.1.2013"},"content":{"rendered":"<p>Mykki und Michael<!--more--><\/p>\n<p>In den letzten Monaten besch\u00e4ftigten sich einschl\u00e4gige Musik-, Mode- und Kulturmagazine mit dem in New York lebenden K\u00fcnstler Micheal David Quattlebaum Jr. aka Mykki Blanco. Die Anreize zur Auseinandersetzung mit Quattlebaum sind vielf\u00e4ltig: Ein junger schwuler Runaway aus Kalifornien, der in New York sein Gl\u00fcck sucht, Kunstr\u00e4ume findet und seine Erfahrungen in dem Gedichtband \u00bbFrom the Silence of Duchamp to the Noise of Boys\u00ab verarbeitet. Doch besonders reizvoll scheint vor allem der von Quattlebaum geschaffene Charakter Mykki Blanco zu sein.<\/p>\n<p>Mykki Blanco ist die Drag-Reinkarnation oder \u00bbthe womanly side of 24-year-old\u00ab (Chapman 2012). Der Charakter beruht auf der Aneignung weiblicher Geschlechtsmerkmale mittels Kleidung, Make-up, Accessoires und Verhalten. Drag ist f\u00fcr Blanco zun\u00e4chst ein Mittel, seine weibliche Seite hervorzukehren, die mit seiner m\u00e4nnlichen Seite stets verbunden ist: \u00bbhe defines himself as embodying both female and male spirits, but he does not want people to think of Blanco as just some drag alter ego. \u203aPeople have a hard time understanding that there is no difference between Mykki and Michael,\u2039 he explains.\u00ab (Hawgood 2012).<\/p>\n<p>Die von Quattlebaum beklagte Schwierigkeit ist verst\u00e4ndlich, wenn man ber\u00fccksichtig, dass im Zusammenhang mit Drag, Camp oder Travestie oftmals die Diskrepanz zwischen \u00e4u\u00dferem Erscheinungsbild und innerem Befinden betont wird. Zum Beispiel stellt bereits Esther Newton in \u00bbMother Camp\u00ab die Diskrepanz zwischen \u00e4u\u00dferem Erscheinungsbild und innerem Befinden durch die exaltierte Darstellung oder perfekte Illusion von Rollenbildern heraus. Wenn Quattlebaum betont, Mykki und Michael zu verk\u00f6rpern, stehen beide Zuschreibungen f\u00fcr ihn gleicherma\u00dfen zur Verf\u00fcgung: einen Innen- und Au\u00dfenraum, der gem\u00e4\u00df Butler durch Travestie subvertiert wird, scheint es f\u00fcr ihn nicht zu geben.<\/p>\n<p>Zum Namen Mykki Blanco gibt Quattlebaum immerhin selbst Auskunft. Bei der Kreation handle es sich um eine Reminiszenz an die Hip-Hop-Damen Lil\u2019 Kimberly Jones alias Kimmy Blanco und Nicki Minaj (vgl. Wehn\/Vorreyer 2012: 42), wodurch ein lustvoller Umgang mit massenkulturellen Formen deutlich wird. Blancos Medium: Hip-Hop. \u00bbI\u2019m using hip-hop as a performance medium\u00ab (zitiert nach Schulman 2012), hei\u00dft es zur Wahl des Musikgenres. Es ist insbesondere die Kombination aus Drag-Reminiszenzen, einem spielerischen Umgang mit Genderzuschreibungen und dem Musikgenre Hip-Hop, in dem die Geschlechterdualit\u00e4t oftmals forciert wird, die viel Aufmerksamkeit hervorgerufen hat und in der Proklamierung des Queer Rap m\u00fcndete.<\/p>\n<p>Ausschlaggebend daf\u00fcr soll ein Beitrag auf Pitchfork im M\u00e4rz 2012 gewesen sein, der K\u00fcnstler wie Mykki Blanco als Auspr\u00e4gungen dieses neuen Genres beschreibt (vgl. Battan 2012). Es stellt sich die Frage, ob diese Proklamation mit der Hoffnung einherging, einen transitorischen Moment f\u00fcr dieses Musikgenre herbeizuschreiben, durch den sp\u00e4ter r\u00fcckblickend die sich ver\u00e4ndernden Inhalte und Darstellungsformen aufgedeckt werden.<\/p>\n<p>Zum Vergleich: 1979 betonte Dick Hebdige in \u00bbSubculture. The Meaning of Style\u00ab, dass es im Glam Rock eine \u00c4nderung der Inhalte innerhalb der Rock-Musik gab. Weg von Klassenfragen und Haltung der Jugendlichkeit hin zu Sexualit\u00e4t und geschlechtlicher Typisierung. Als Beispiel diente damals David Bowie mit seinen \u00bb\u203acamp\u2039 incarnations\u00ab. Im Gegensatz zu Mykki Blanco verwischte Bowie \u00bbdie Grenzlinien zwischen seiner wirklichen Person und dem B\u00fchnencharakter Ziggy Stardust\u00ab, wie Van M. Cagle (2006: 294) feststellt. Mit dem Ziel, \u00bbabsichtlich polysemische Pers\u00f6nlichkeiten [zu] erschaffen\u00ab (ebd. 2006: 293). Kritisch wird jedoch angemerkt, dass im Glam Rock das (oft abjekte) Spiel mit dem Femininen seinen kommerziellen H\u00f6hepunkt fand. Die \u00bbDrag Queen [hatte bereits] eine Funktion des Statussymbols\u00ab (Kelley 2006: 36). Bereits in den 1960er Jahren sind Konzepte des Femininen bei den Mothers of Invention, den Stooges, Alice Cooper oder auch bei den Rolling Stones zu finden (vgl. ebd. 2006: 28), die ihre Inspiration wiederum aus der damaligen Theater-Avantgarde gezogen haben.<\/p>\n<p>Da die Zuschreibungen \u2013 wie so oft \u2013 von au\u00dfen und nicht von den K\u00fcnstlern selbst kommen, weist Blanco die Genrebezeichnung Queer Rap sowie die Bezeichnung Gay Rapper vehement zur\u00fcck, wie die \u00bbNew York Times\u00ab berichtet. Das geschieht zum einen verbal, indem er sich in Interviews immer neu beschreibt, zum Beispiel als \u00bba mixture of riot grrrl and ghetto fabulousness\u00ab (zit. n. Schulman 2012) oder als \u00bbthe art world\u2019s post-Generation X pomo baby\u00ab (zit. n. Hawgood 2012.). Und zum anderen in der Darstellung des Charakters Mykki Blanco selbst. In dem Video zum Noiserock-Song \u00bbHead Is a Stone\u00ab tritt er \u00fcber den D\u00e4chern New Yorks mit Langhaarper\u00fccke, Cocktailkleid und Handschuhen auf.<\/p>\n<p>Sein Erscheinungsbild wechselt immer zwischen \u203aMykki\u2039 und \u203aMichael\u2039. In \u00bbJoin my Militia\u00ab r\u00e4kelt sich Blanco im Bikini lasziv am Strand, torkelt mit Zigarette und Whiskeyflasche durch das Bild und ist am Ende nur mit einem toten Tintenfisch bedeckt. Das Video zu \u00bbWavy\u00ab zeigt Quattlebaum zun\u00e4chst als normalen \u203aHipster-Rapper\u2039 oberk\u00f6rperfrei in Jeans, um dann in einer barocken Partyszene mit flie\u00dfendem Haar und knappen H\u00f6schen zu beeindrucken.<\/p>\n<p>Blancos Inszenierungen werden von Jan Wehn und Thomas Vorreyer als Versuch beschrieben, sich auf der \u00bbQueer-Rap-Falle\u00ab zu befreien. Wehn und Vorreyer stellen erm\u00fcdet fest: \u00bbDie alle zusammenfassende Genrezuschreibung Queer Rap bleibt wenig sinnvoll [&#8230;]\u00ab (2012: 43). Zum einen sei Queer Rap nur eine \u00bbSoon-to-be-Karteileiche wie zuvor \u203aWeirdo Rap\u2039 oder \u203aWitch House\u2039\u00ab (ebd.) und zum anderen \u00bbwurde die Ausgrenzung nach sexueller Orientierung und Gender erst recht manifestiert\u00ab (ebd.). Bereits zu einem Auftritt von Blanco im August 2012 in Berlin hei\u00dft es: Mykki Blanco \u00bbspielt so sound- und bildgewaltig mit krachigen Plastikbeats und langm\u00e4hnigen Identit\u00e4ten, dass es einem ganz modern ums Herz wird. Zuordnung? Auf keinen Fall [&#8230;].\u00ab (Addy 2012). Und Blanco ist sich sicher: \u00bbMit jedem meiner Projekte wird es schwerer werden, solche Buzzw\u00f6rter wie Queer Rap auf mich anzuwenden\u00ab (zit. n. Wehn\/Vorreyer 2012: 44).<\/p>\n<p>Blanco\/Quattlebaum bem\u00fcht sich mit seinen abwechslungsreichen Inszenierungen und Selbstbeschreibungen um eine stete Formierung eines semiotischen Freiraums, wobei zurzeit die Entkoppelung vom Hip-Hop-Mainstream und einer Systematisierung seitens der Kritik f\u00fcr ihn zwingend erscheint. Das bindet die Kurzschlie\u00dfung von \u00e4sthetischer Strategie und Sexualit\u00e4t mit ein, die bereits in den 1970er-Jahren im Zusammenhang mit dem Konzept der \u00bbgay sensibility\u00ab (Babuscio 1993: 19) diskutiert und unter anderem von Andrew Britton der Kritik unterzogen wurde, Homosexualit\u00e4t f\u00fchre zu keiner spezifischen Wahrnehmung: \u00bb\u203aConsciousness\u2039 [&#8230;] is not determined by sexual orientation, nor is there a \u203agay sensibility\u2039\u00ab (Britton 1999: 139) .<\/p>\n<p>Doch warum versucht Blanco, sich den Interpreten zu entziehen? Er betont: \u00bbI\u2019m just out to make my audience happy, fulfill my creative vision, and be successful on my own terms, which is doable\u00ab (zit. n. Chapman 2012). Der Fokus auf die Performance und den momentanen Charakter soll dem Zweck dienen, sich dem Markt zu verweigern: \u00bbThe more noise I keep making, and the more I release quality music, I have no doubt that someone\u2019s gonna try to hit me up. Larger labels, people in high positions who control culture, wanna remain in those positions of controlling culture\u00ab (ebd.).<\/p>\n<p>Die Gefahr der Vereinnahmung seitens der Branche scheint erst einmal gebannt, denn bisher bekommen Blanco &amp; Co. nur die \u00bbIgnoranz gro\u00dfer US-HipHop-Medien\u00ab (Wehn\/Vorreyer 2012: 44) zu sp\u00fcren. Trotzdem bem\u00fcht sich Quattlebaum weiter um Distanz, indem er \u00bbHip-Hop als Performancekunst\u00ab oder als Medium bezeichnet. Drag und Hip-Hop sind nur zwei Mittel, mit und durch die Mykki Blanco arbeitet. Das Rollenverst\u00e4ndnis ist vergleichbar mit jenen \u203afemale impersonators\u2039, die Esther Newton in \u00bbMother Camp\u00ab einst beschrieben hat: \u00bbThese men often say that drag is simply a medium or mask that allows them to perform\u00ab (Newton 1979: 98).<\/p>\n<p>Doch mit welchem Zweck? Aufschluss kann die Antwort auf die Bemerkung eines \u00bbZeit\u00ab-Redakteurs geben. Johannes Thumfart meint, dass sich \u00bbim Hip-Hop [&#8230;] seit Lil Bs Album <em>I&#8217;m Gay<\/em> und den Crossdressing-Experimenten von Nicki Minaj viel getan [hat], was Geschlechterrollen betrifft\u00ab (2012). Dazu Mykki Blanco: \u00bbDas ist nicht richtig. Der Witz ist ja gerade, dass Lil\u2019 B nicht schwul ist und Nicki Minaj nicht lesbisch. Seit dem Erfolg von Lady Gaga haben einfach ein paar Leute geschnallt, dass man mit schwulem Publikum immer noch reich werden kann\u00ab (zit. n. Thumfart\u00a0 2012). Aber auch mit heterosexuellen Zuschauern, wenn jedoch mit Unterschieden: \u00bbDie Queers feuern ihre Ikone an: Mach weiter da oben, du gibst uns unsere Bilder. Der heteronormative Rest sieht eine normalhippe HipHop-Liveshow, ein oder zwei sind verunsichert \u2013 ist das queer? Nein: \u203aThis is Mykki Blanco, Motherfuckers follow pronto!\u2039\u00ab (Grabsch 2012).<\/p>\n<p>Bei Mykki Blanco ist der Versuch einer kontinuierlichen Neubeschreibung zu beobachten, um identifikatorische Erkl\u00e4rungsmodelle zu vermeiden, auch wenn er sich der Unm\u00f6glichkeit bewusst ist: \u00bbyou can\u2019t tell me what I\u2019m doing doesn\u2019t have a place\u00ab (zit. n. Chapman 2012). Der stetige Wechsel scheint das Ziel zu haben, dass jede Rolle \u2013 jede neue Seite von Mykki Blanco \u2013 zun\u00e4chst hervorgebracht werden soll, um dann genauso schnell wieder einzubrechen. Seine Darstellungen leben durch ein lustvolles und zugleich selbstreflexives Spiel mit Genre- und Geschlechterzuschreibungen, die ihn in die N\u00e4he eines Camp-Momentes r\u00fccken, auch weil der Versuch einer spielerischen Sinnentleerung konventioneller Muster deutlich wird. Dabei sind seine Drag-Praktiken weder Passing noch eine blo\u00dfe Parodie hegemonialer Praktiken. Jedoch m\u00fcssen Mykki Blancos Darstellungen \u2013 zusammen mit seinen \u00c4u\u00dferungen \u2013 als Kommentar zum kommerziellen Erfolg von Pop- und Hip-Hop-Gr\u00f6\u00dfen wie Lady Gaga oder Nick Minaj verstanden werden. Mykki Blanco dringt auf eine Umwertung derzeitiger Inszenierungen im Pop- und Hip-Hop-Mainstream, die einst dem schwulen Underground entlehnt worden waren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><strong>Literatur<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Addy (2012): Mykki Blanco Berlinpremiere. In: <a title=\"De-Bug\" href=\"http:\/\/de-bug.de\/musik\/9926.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">De-Bug.de vom 22. August 2012<\/a><\/p>\n<p>Babuscio, Jack (1993): Camp and the Gay Sensibility. In: Bergman, David (Hg.): Camp Grounds. Style and Homosexuality. Amherst. S.19-38.<\/p>\n<p>Battan, Carrie (2012): We invented Swag. NYC\u2019s Queer Rap. In: <a title=\"Pitchfork\" href=\"http:\/\/pitchfork.com\/features\/articles\/8793-we-invented-swag\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Pitchfork vom 21. M\u00e4rz 2012<\/a><\/p>\n<p>Blanco, Mykki: <a title=\"Head is a Stone\" href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=aW_QYpjlpSw\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Video zu &#8222;Head is a Stone&#8220;<\/a><\/p>\n<p>Ders.: <a title=\"Join my Militia\" href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=WC-QH74zha8\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Video zu &#8222;Join my Militia&#8220; <\/a><\/p>\n<p>Ders.: <a title=\"Wavy\" href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=sokeAMDm7mk\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Video zu &#8222;Wavy&#8220;<\/a><\/p>\n<p>Britton, Andrew (1999): For Interpretation: Notes against Camp. [Originally published in Gay Left, 7, Winter 1978\/79] In: Cleto, Fabio (Hg.): Camp. Queer Aesthetics and the Performing Subject. Edinburgh. S. 136-142.<\/p>\n<p>Cagle, Van M. (2006): Glitter Rock, Kontext und Identit\u00e4tspolitik. In: Diedrich Diederichsen u.a. (Hg.). Golden Years. Materialien und Positionen zu queerer Subkultur und Avantgarde zwischen 1959 und 1974. Edition Camera Austria. Graz. S. 283-295.<\/p>\n<p>Chapman, Alex (2012): The Multiplicities of Mykki Blanco: In: <a title=\"Interview Magazine\" href=\"http:\/\/www.interviewmagazine.com\/culture\/mykki-blanco\/#_\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Interview Magazine<\/a><\/p>\n<p>Grabsch, Johanna (2012): Mykki Blanco \u2013 Cosmic Angel des Queerrap. In: <a title=\"De-Bug\" href=\"http:\/\/de-bug.de\/mag\/9311.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">De-Bug.de vom 6. November 2012 <\/a>(zuerst ver\u00f6ffentlich in DeBug 166)<\/p>\n<p>Hawgood, Alex (2012): Michael David Quattlebaum Jr. In:<a title=\"Interview Magazine\" href=\"http:\/\/www.interviewmagazine.com\/culture\/michael-david-quattlebaum-jr\/#_\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> Interview Magazine<\/a><\/p>\n<p>Hebdige, Dick (1979): Subculture. The Meaning of Style. Routledge. London and New York.<\/p>\n<p>Kelley, Mike (2006): Cross Gender\/Cross Genre. In: Diederichsen, Diedrich u.a. (Hg.), Golden Years. Materialien und Positionen zu queerer Subkultur und Avantgarde zwischen 1959 und 1974. Edition Camera Austria. Graz. S. 25-37.<\/p>\n<p>Newton, Esther (1979): Mother Camp. Female Impersantors in America. With a new Preface. The University of Chicago Press.<\/p>\n<p>Schulman, Michael (2012): From Runaway Teenager to Hip-Hop Queen. In: <a title=\"New York Times\" href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2012\/07\/19\/fashion\/the-evolution-of-michael-quattlebaum-jr-a-k-a-mykki-blanco.html?_r=0\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">New York Times vom 17. Juli 2012<\/a><\/p>\n<p>Thumfart, Johannes (2012): Mit schwulen Publikum kann man reich werden. In: <a title=\"Zeit Online\" href=\"http:\/\/www.zeit.de\/kultur\/musik\/2012-06\/mykki-blanco-interview\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Zeit Online vom 20. Juni 2012<\/a><\/p>\n<p>Wehn, Jahn\/Vorreyer, Thomas (2012): Anythin\u2019 but a \u203aQ\u2039 Thang. In: Spex 341. S 40-45.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mykki und Michael<\/p>\n","protected":false},"author":391,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[57],"tags":[410,591,1601,1931],"class_list":["post-1216","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-camp","tag-drag","tag-mykki-blanco","tag-queer"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1216","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/users\/391"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1216"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1216\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1216"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1216"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1216"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}