{"id":2066,"date":"2013-08-05T09:32:25","date_gmt":"2013-08-05T07:32:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pop-zeitschrift.de\/?p=2066"},"modified":"2013-08-05T09:32:25","modified_gmt":"2013-08-05T07:32:25","slug":"nicht-immer-unerhort-rezension-zu-jan-frederik-bandel-barbara-kalender-jorg-schroder-immer-radikal-niemals-konsequent-der-marz-verlag-erweitertes-verlegertum-postmoderne-literatu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/2013\/08\/05\/nicht-immer-unerhort-rezension-zu-jan-frederik-bandel-barbara-kalender-jorg-schroder-immer-radikal-niemals-konsequent-der-marz-verlag-erweitertes-verlegertum-postmoderne-literatu\/","title":{"rendered":"Nicht immer unerh\u00f6rt Rezension zu Jan-Frederik Bandel, Barbara Kalender, J\u00f6rg Schr\u00f6der, \u00bbImmer radikal, niemals konsequent. Der M\u00e4rz Verlag \u2013 erweitertes Verlegertum, postmoderne Literatur und Business Art\u00abvon Sven Gringmuth5.8.2013"},"content":{"rendered":"<p>\u00bbSogar wenn man selber mitspielt, m\u00f6chte man manchmal nicht mit dabei sein\u00ab. <!--more--><\/p>\n<p>Am 16. Oktober 1968 erschien Jimi Hendrix\u2019 \u00bbElectric Ladyland\u00ab in den USA und erreichte kurz darauf Platz 1 der US-Billboard-Charts. Leitmotiv des Albums ist die, nur in Hendrix\u2019 monumentaler Coverversion von Dylans \u00bbAll along the watchtower\u00ab offen ausgesprochene, Frage: Wie kommt man hier raus? Von nichts anderem sprechen der Narr und der Dieb: \u00bb\u203aThere must be some way outta here\u2039, said the joker to the thief\u2026\u00ab.<\/p>\n<p>Die von Hendrix mit dem musikalischen \u00dcberbau ausgestattete \u00e4sthetische Flucht- und Suchbewegung lotete die Grenzen aus und fahndete nach \u00dcberg\u00e4ngen aus dem Grenzreich ins sagenumwobene Autonomia\/Bohemia\/Utopia\/Schlaraffenland. Im Reisekoffer unter anderem: Stimulanzien und Substanzen (um die engen Pforten der &#8211; eigenen &#8211; Wahrnehmung aufzusprengen), gesellschaftliche Theorien und literarische Traditionen anarchistischer Provenienz (als Sprengs\u00e4tze gegen die herrschende Klasse und ihre Machtstellung im politischen und \u00e4sthetischen Space), sexuelle \u00dcberschreitungen der herrschenden rigid b\u00fcrgerlichen Moral (als Vorantasten in Sph\u00e4ren vermeintlicher pers\u00f6nlicher Freiheit und Unbeschwertheit im Privaten und \u00d6ffentlichen). Kurz: Pop, Porno, Politik.<\/p>\n<p>Die aus Buchhalter und \u203akreativem Zerst\u00f6rer\u2039 zusammengesetzte schr\u00e4ge Hybridgestalt J\u00f6rg Schr\u00f6der langweilte sich derweil im \u00bbMelzerkabuff\u00ab in Darmstadt, wohin der Melzer-Verlag, dessen Cheflektor Schr\u00f6der war, in diesen Jahren aus D\u00fcsseldorf umzog. Wie der \u203azweite Vorm\u00e4rz\u2039 derweil\u00a0 in der jungen Bundesrepublik aussah (und schmeckte)?<\/p>\n<p>\u00bbIm Odenwald, in der N\u00e4he von Darmstadt gab es eine Dorfkneipe, die bekannt war f\u00fcr hausgemachte Wurst. So etwas a\u00df man damals, das war \u203adoll\u2039, der grausige Apfelwein und diese fette, hausgemachte Wurst. Rygulla fand das \u203adoll\u2039, es war f\u00fcr ihn der Ausdruck h\u00f6chster Bewunderung, w\u00e4hrend ich das Schwammwort \u203adumpf\u2039 inflationierte. R\u00fcckschauend betrachtet, ziemlich uncool diese Szene 1968. Wir zogen ein bisschen durch, aber es reichte nicht mal zum Kichern. In einer dumpfen Dorfkneipe im dumpfen Hessen sa\u00dfen wir: Rygulla, Brinkmann und die \u00dcbersetzerin Katja Behrens. Pl\u00f6tzlich lag neben der Blutwurst das Wort \u00a0\u203aAcid\u2039 \u00a0auf dem Tisch. Es gefiel weder Brinkmann noch Rygulla, denn sie wollten einen deutschen Titel. Da wir uns aber auf keinen einigen konnten, schlug ich vor: \u203aWir nehmen Acid mal, bis wir einen besseren finden.\u2039 Die dumpfesten Arbeitstitel werden \u00fcber die h\u00e4ufige Benutzung manchmal doll.\u00ab (S. 11)<\/p>\n<p>Und es wurde noch \u203adoller\u2039. Nachdem Schr\u00f6der den Melzer-Verlag kurz zuvor, durch die Herausgabe des pornografischen Romans \u00bbDie Geschichte der O\u00ab von Pauline R\u00e9age (Dominique Aury) und die sich damals bereits anbahnende Gr\u00fcndung eines deutschen Ablegers der damaligen Porno-Avantgarde-Belletristik-Gr\u00f6\u00dfe Olympia Press vor dem sicheren Konkurs bewahrte (und so \u2013 unter anderem \u2013 die Herausgabe von Victor Klemperers \u00bbLTI\u00ab erm\u00f6glichte), zettelte er einen der gro\u00dfen Verlags-Umbr\u00fcche der Jahre 1968\/69 an.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend Klaus Wagenbach sich auf das Experiment \u203aWagenbach-Kollektiv\u2039 (wichtige Lektorats-Entscheidungen mussten einstimmig getroffen werden und weitreichende Mitbestimmungsrechte der Mitarbeiter wurden realisiert), das er bald bereute, einlie\u00df und Siegfried Unseld eine \u203aRevolte\u2039 der Suhrkamp-Lektoren abwendete (die die Einrichtung einer \u203aLektoratsversammlung\u2039 als zentrales Entscheidungsgremium forderten), \u00fcbernahm J\u00f6rg Schr\u00f6der kurzerhand in einem \u2013 im deutschen Literaturbetrieb wohl einmaligen \u2013 \u00bbCoup\u00ab anf\u00e4nglicher \u00bbHochstapelei\u00ab (J\u00f6rg Schr\u00f6der\/Ernst Herhaus, \u00bbSiegfried\u00ab, S. 182) Teile des Melzer-Verlags; kaperte Autoren, Scripte, Mitarbeiter, erkl\u00e4rte die Gr\u00fcndung des M\u00e4rz-Verlags als Kollektiv (\u00bbWir faselten von kollektiver Selbsthilfe\u00ab, ebd., S. 181\u00ab), zog mit ihm nach Frankfurt am Main um und etablierte M\u00e4rz, wie Karl Heinz Bohrer 1972 r\u00fcckblickend schrieb, als den \u00bbkulturrevolution\u00e4re[n] Verlag [\u2026], weswegen ihn gewisse orthodoxe und bornierte Leute, deren Wahrnehmungsverm\u00f6gen wie das von Blockwarten oder Stromablesern funktioniert, auch nie mochten\u00ab (S. 68).<\/p>\n<p>Was in den 1970er Jahren begann und \u2013 mit meist durch finanzielle, rechtliche und\/oder gesundheitliche Schwierigkeiten hervorgerufenen Unterbrechungen \u2013 bis 1987 andauerte (dies war das Jahr der Liquidierung des M\u00e4rz-Verlags und der \u00dcbergabe der Materialien an das Deutsche Literaturarchiv in Marbach), war nicht mehr und nicht weniger als ein St\u00fcck bundesrepublikanische Verlags- und Literaturgeschichte als \u203aLebenskunst\u2039 eines (in jeder Hinsicht) Grenzg\u00e4ngers.<\/p>\n<p>Aus J\u00f6rg Schr\u00f6der wurde der \u00bbdeutsche Porno-Macher\u00ab mit dem wei\u00dfen Jaguar (\u00bbDer Spiegel\u00ab, 1971) und der personifizierte \u00bbHerr Bundesrepublik [\u2026] bundesrepublikanische Geschichte zur Ultrapr\u00e4gnanz einer grellen, exzentrischen, im Schock erkennbaren Gestalt gebracht\u00ab (Rainald Goetz, 1984). Ein \u00bbGro\u00dfgesch\u00e4ftemacher, Schuldenmacher, Firmenmacher, Pleitemacher, paraliterarischer Bewegungsmacher\u00ab (\u00bbChrist und Welt\u00ab, 1972), ein \u00bbsolcher Typ, amoralisch und antimoralisch, menschenverachtend und zynisch, brutal und terroristisch\u00ab, der \u00bbden Kapitalismus [\u2026] als zynisches Spiel (und nur als Spiel) betreibt\u00ab (\u00bbFrankfurter Allgemeine Zeitung\u00ab, 1972) und auch ein Vork\u00e4mpfer f\u00fcr Meinungs- und Pressefreiheit, der Verfasser eines entlarvenden Enth\u00fcllungsbuches \u00bbSiegfried\u00ab \u00fcber sich selbst und den deutschen Kulturbetrieb, das durch zahllose Unterlassungsklagen geadelt wurde.<\/p>\n<p>Lebens- und Wirkungsgeschichte sind in J\u00f6rg Schr\u00f6ders Person demonstrativ verkn\u00fcpft, und was er mit M\u00e4rz schuf, z\u00e4hlt zur deutschen Avantgardeliteratur-Geschichte. Wer, so m\u00f6chte man fragen, brachte die f\u00fcr die Entwicklung der deutschen Popliteratur konstitutive \u00bbAcid\u00ab-Anthologie heraus? Wer besorgte es, aus Bernward Vespers in alle Winde verstreuten Notizen \u00bbDie Reise\u00ab zu editieren? Wo konnten so unterschiedliche \u203aLiteraturproduzenten\u2039 wie G\u00fcnter Amendt, Peter O. Chotjewitz, Rolf-Dieter Brinkmann und Hermann Peter Piwitt ihre in Literatur transformierten ausgestreckten Mittelfinger gegen\u00fcber den Zumutungen der b\u00fcrgerlichen Gesellschaft publizieren? Wer machte das deutsche Publikum erstmals mit Prosa und Lyrik von Ken Kesey, Michael McClure, Leslie A. Fiedler oder Leonhard Cohen bekannt? Wer besorgte die Rechte und \u00fcbersetzte, verlegte schlie\u00dflich die Klassiker undogmatischer linker Bewegungskultur von Augustine Souchy \u00fcber Frantz Fanon bis Valerie Solanas?<\/p>\n<p>Schr\u00f6der war zur rechten historischen Sekunde \u00bbder einzige in der deutschen Verleger-Szene, der [\u2026] einfach alles ver\u00f6ffentlicht hat, was damals neu und aufsehenerregend war: also Werke der radikalen Linken ebenso wie verstiegenes Mysto-Zeug, Beatnik-Lyriker und Science-Fiction-New Wave, Sex und Aktionskunst ohne Ansehen konventioneller Kriterien von Qualit\u00e4t und ohne Zusammenhang\u00ab (Diedrich Diederichsen, 1984). Die reale Welt der Sinnproduktion hat der in Schr\u00f6ders Person eingeschriebenen M\u00e4rz-Welt viel zu verdanken.<\/p>\n<p>Der Imperativ der (\u00e4sthetischen) Avantgarden war und blieb die Verschmelzung der Pole Kunst und Leben. An der Aufhebung der Trennung dieser Bereiche arbeitet, instinktiv oder bewusst, J\u00f6rg Schr\u00f6der. Andy Warhol forderte einst \u203aBusiness Art\u2039 als Kunstform, und nichts anderes formulierte Schr\u00f6der, als er \u2013 Jahre vor den ersten kapitalistischen Drahtseilakten und Finanzblasen in diesen Sektoren \u2013\u00a0 in den fr\u00fchen 1970er Jahren die Bismarc Media gr\u00fcndete und den Horkheimer-Freund und kritischen Theoretiker Ernst Herhaus zum Vorstand berief. Was war die Aufgabe dieser Agentur?<\/p>\n<p>\u00bbDen Bann, lediglich Profit zu machen, sollte die Bismarc Media brechen. Was ich wollte war Business Art avant la lettre [\u2026] Aber selbst antikapitalistische Ideen brauchen im Kapitalismus Kapital [\u2026] Meine Idee war: Ich h\u00e4nge einen Faden in die Medienursuppe, daran werden sich die Geldgeber wie Kristalle ansetzen. Wie es sp\u00e4ter in der IT-Blase ja tats\u00e4chlich funktionierte, als man f\u00fcr jeden Dotcom-Unsinn Geld bekam\u00ab (S. 49).<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich logierte die Bismarc Media, konzeptionell ihrer Zeit voraus, in einer eigenen Etage k\u00fchl-futuristisch ausgestatteter B\u00fcror\u00e4ume im Verlagsgeb\u00e4ude und produzierte \u2013 nichts. Es war ein monumentaler Fake, eine gro\u00dfe Idee, ein Gleichnis. Das einzige \u203aProdukt\u2039 der Bismarc Media war schlie\u00dflich Schr\u00f6ders Lebensbeichte, \u00bbSiegfried\u00ab, die Herhaus ihm im Krankenhaus abnahm.<\/p>\n<p>Die Anekdoten, das Fragmentarische. Ist es m\u00f6glich, anders als anekdotisch und fragmentarisch \u00fcber Schr\u00f6der und den M\u00e4rz Verlag zu sprechen? Auch, aber nicht ganz. \u00bbImmer radikal, niemals konsequent\u00ab beginnt mit ebenjenen Anekdoten, die Schr\u00f6der Barbara Kalender erz\u00e4hlt hat. \u00dcber 150 Seiten transkribiertes Kopfsch\u00fctteln, Lachen, Staunen. Dem Germanisten Jan-Frederik Bandel, unter anderem Mitbegr\u00fcnder des Magazins \u00bbKultur &amp; Gespenster\u00ab, kommt das Verdienst zu, mit \u00bbNach M\u00e4rz oder eine Eine kleine M\u00e4rz-Geschichte der Bundesrepublik\u00ab etwas geschaffen zu haben, das lange ausstand: Eine umfassende literaturhistorische Darstellung und Kontextualisierung des M\u00e4rz-Schaffens und eine (kritische) \u00dcberpr\u00fcfung des M\u00e4rz-Erbes im Hinblick auf das links-alternative Milieu, das 1968 ff. diese Republik mitgepr\u00e4gt hat. Beschlossen wird der Band mit der ersten vollst\u00e4ndigen M\u00e4rz-Bibliografie, einem Verzeichnis aller von M\u00e4rz ver\u00f6ffentlichten und geplanten B\u00fccher, die hier teils in ihren einpr\u00e4gsamen (geradezu klassischen!) gelb-rot-schwarz-fette-Block-Einb\u00e4nden noch einmal zu sehen und bewundern sind.<\/p>\n<p>Eine richtige und wichtige Ver\u00f6ffentlichung, die, so bleibt zu hoffen, den Kanon noch einmal erweitern und M\u00e4rz zu der Anerkennung verhelfen wird, die ihm Zeit seines kurzen Verlagslebens verwehrt blieb. Aber ob diese Anerkennung gew\u00fcnscht ist oder w\u00fcnschenswert ist?<\/p>\n<p>Schr\u00f6der erz\u00e4hlt: Als 1968, Buchmesse Frankfurt, der Pop-Comic-Zeichner Alfred von Meysenbug, mit silbernem Glitzer-Zylinder auf dem Kopf, auf den Ullstein-Stand urinierte und dabei dreimal laut rief \u00bbPinkelet auf Springer!\u00ab, da erschien Siegfried Unseld, im blauen Anzug und echauffierte sich: \u00bbDas ist ja unerh\u00f6rt!\u00ab.<\/p>\n<p>\u00bbEigentlich m\u00f6chte man bei solchen Gelegenheiten im Boden versinken, h\u00e4tte auch manchmal lieber einen blauen Anzug an und m\u00f6chte sagen: Das ist ja unerh\u00f6rt! Die wirklich gute Performance ist eben die, bei der man, w\u00e4hrend sie passiert, am liebsten nicht dabei sein will. Sogar wenn man selber mitspielt, m\u00f6chte man manchmal nicht mit dabei sein\u00ab.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Bibliografischer Nachweis<\/strong><strong>:<\/strong><\/p>\n<p>Jan-Frederik Bandel, Barbara Kalender, J\u00f6rg Schr\u00f6der<br \/>\nImmer radikal, niemals konsequent. Der M\u00e4rz Verlag \u2013 erweitertes Verlegertum, postmoderne Literatur und Business Art<br \/>\nHamburg 2011<br \/>\nVerlag Philo Fine Arts<br \/>\nISBN 978-3-86572-665-0<br \/>\n332 Seiten<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sven Gringmuth ist Lehrkraft f\u00fcr besondere Aufgaben am Germanistischen Seminar der Universit\u00e4t Siegen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00bbSogar wenn man selber mitspielt, m\u00f6chte man manchmal nicht mit dabei sein\u00ab.<\/p>\n","protected":false},"author":391,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[57],"tags":[108709,290,1115,1160,1471,1837,1878,1993,2266],"class_list":["post-2066","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-alternativbewegung","tag-barbara-kalender","tag-jan-frederik-bandel","tag-jorg-schroder","tag-marz-verlag","tag-pop-zeitschrift-2","tag-postmoderne-literatur","tag-rezension","tag-sven-gringmuth"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2066","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/users\/391"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2066"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2066\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2066"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2066"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2066"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}