{"id":2374,"date":"2013-11-03T20:25:31","date_gmt":"2013-11-03T18:25:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pop-zeitschrift.de\/?p=2374"},"modified":"2013-11-03T20:25:31","modified_gmt":"2013-11-03T18:25:31","slug":"warum-konservative-kulturkritik-auch-fortschrittlich-sein-kann-rezension-zu-hartmut-rosa-beschleunigung-und-entfremdungvon-martin-seeliger3-11-2013","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/2013\/11\/03\/warum-konservative-kulturkritik-auch-fortschrittlich-sein-kann-rezension-zu-hartmut-rosa-beschleunigung-und-entfremdungvon-martin-seeliger3-11-2013\/","title":{"rendered":"Warum konservative Kulturkritik auch fortschrittlich sein kann Rezension zu Hartmut Rosa, \u00bbBeschleunigung und Entfremdung\u00abvon Martin Seeliger3.11.2013"},"content":{"rendered":"<p>Zur Re-Etablierung makro-soziologischer Zeitdiagnosen<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: right\">\u201eIn der Lyrik und Prosa dieser vortechnischen Kultur ist der Rhythmus von Menschen enthalten, die wandern oder in Kutschen fahren und die Zeit und Lust haben, nachzudenken, etwas zu betrachten, zu f\u00fchlen und zu erz\u00e4hlen.\u201c (Marcuse 2004: 79)<\/p>\n<p style=\"text-align: right\">\u201eJa, wir k\u00f6nnen gerne nach der Arbeit einen trinken, aber verzichten wir doch lieber darauf, uns unsere Lebensgeschichten zu erz\u00e4hlen und eine echte Resonanzbeziehung im Sinne Charles Taylors einzugehen.\u201c (Rosa 2013: 142)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Vom k\u00fcrzlich verstorbenen Soziologen Daniel Bell ist das Zitat \u00fcberliefert, er sei politisch ein Liberaler, in Wirtschaftsangelegenheiten Sozialist und kulturell ein Konservativer. Wem dieses Zitat bekannt ist, dem d\u00fcrfte es beim Lesen des neuen Bandes von Hartmut Rosa das eine oder andere Mal ins Ged\u00e4chtnis kommen.<\/p>\n<p>Im Buch, das neben verschiedenen Aufs\u00e4tzen als dritte Monographie seine Arbeit zum Thema sozialer Beschleunigung schriftlich dokumentiert, verfolgt der in Jena lehrende Soziologie Hartmut Rosa das Ziel einer neuen Kritischen Theorie, die die Zeitlichkeit des Sozialen in den Blick r\u00fcckt. Den zentralen Referenzpunkt einer solchen Kritischen Theorie stellt laut Rosa \u201edas reale menschliche Leiden\u201c (72) dar. Als normative Bezugsgr\u00f6\u00dfe dient das tats\u00e4chliche Welterleben der Akteure.<\/p>\n<p>Wie Rosa bereits in der Vergangenheit herausgestellt hat, ergeben sich Entwicklungen sozialer Beschleunigung im Zuge gesellschaftlicher Modernisierung als Ergebnis fortschreitender Arbeitsteilung (oder auch: funktionaler Differenzierung). Diese Entwicklungen erm\u00f6glichten eine Verschnellerung organisatorischer und sozialer Prozesse bevor sie selbige in einem zweiten Schritt zur Notwendigkeit werden lie\u00dfen. Als Modernisierungsph\u00e4nomen folge gesellschaftliche Beschleunigung einem doppelten Antrieb: Einerseits wirke (\u00f6konomischer) Wettbewerb zwischen Menschen als sozialer Motor, weiterhin fungiere soziale Beschleunigung in der Kultur der Sp\u00e4tmoderne auch als funktionales \u00c4quivalent f\u00fcr das Ideal ewigen Lebens.<\/p>\n<p>In den von ihm beschriebenen Entwicklungen sieht Rosa jedoch nur bedingt notwendige Resultate gesellschaftlicher Modernisierung. Zwar seien diese im gesellschaftlichen Entwicklungsprozess eindeutig als Modernit\u00e4tsph\u00e4nomene erkennbar. Die gegenw\u00e4rtigen \u201esp\u00e4tmodernen Beschleunigungsraten\u201c tendierten allerdings dazu, eben dieses Modernisierungsprojekt zu untergraben.<a title=\"\" href=\"#_ftn1\">[1]<\/a> Hieraus ergibt sich schlie\u00dflich auch die Notwendigkeit einer neuen Kritischen Theorie der Zeitlichkeit in der sp\u00e4tmodernen Gesellschaft, die Rosa unter wesentlichem Bezug auf die Arbeiten von J\u00fcrgen Habermas und v.a. Axel Honneth entwickelt.<\/p>\n<p>Wenn jetzt alles schneller (bzw. schnelllebiger) wird, hat das Folgen. Diese werden von Rosa folgenderma\u00dfen zusammengefasst. \u201eDie soziale Beschleunigung produziert neue Zeit- und Raumerfahrung, neue soziale Interaktionsmuster und neue Formen der Subjektivit\u00e4t, und in der Folge transformiert sie die Art und Weise, in der Menschen in die Welt gestellt oder geworfen sind \u2013 und die Art und Weise, in der sie sich in dieser Welt bewegen und orientieren\u201c (66).<\/p>\n<p>In seinen weiteren Ausf\u00fchrungen benennt Rosa eine Reihe lebensweltlicher Entsprechungen dieser Entwicklungen, welche sich in erster Linie in neuen Subjektivierungsformen widerspiegeln: Neue Zeitlichkeitsnormen z\u00f6gen so beispielsweise den \u201eEffekt des \u201aschuldigen Subjekts\u2018\u201c (110) nach sich. Die Nicht-Erf\u00fcllung sozialer Erwartungen werde demnach grunds\u00e4tzlich selbst-referenziell erkl\u00e4rt.<\/p>\n<p>Auf dieser Grundlage benennt Rosa schlie\u00dflich einen totalit\u00e4ren Gewaltcharakter der gesellschaftlichen Beschleunigungsdynamik, die a) Druck auf den Willen und die Handlungen der Subjekte aus\u00fcbe, b) f\u00fcr alle Subjekte unausweichlicher Bestandteil ihrer Lebensrealit\u00e4t sei, c) quer zu einzelnen gesellschaftlichen Sph\u00e4ren alle Lebensbereiche durchdringe und d) schwierig oder nahezu unm\u00f6glich zu bek\u00e4mpfen sei. Hieraus ergebe sich ein Problem, welches Rosa zu seiner kritischen Auseinandersetzung veranlasst: \u201eDie Zeitnormen der Gegenwartsgesellschaften unterlaufen das moderne Versprechen von Reflexivit\u00e4t und Autonomie\u201c (112).<\/p>\n<p>Das eingangs angef\u00fchrte Zitat versinnbildlicht die vom Autor sowohl theoretisch hergeleiteten als auch mit unterschiedlichen beispielhaft-anekdotischen Schlaglichtern beschriebene Entfremdungsdynamik, die sich aus der Beschleunigung gesellschaftlicher Prozesse ergibt. Es kann au\u00dferdem beispielhaft f\u00fcr den gut lesbaren Formulierungsstil stehen, der den Text trotz seines theoretischen Voraussetzungsreichtums sehr gut lesbar macht (hier hebt er sich z.B. positiv von den genannten Fachkollegen Habermas und Honneth ab): Die Argumentation ist scharfsinnig und klar nachvollziehbar.<\/p>\n<p>Ob sie den Kriterien einer soziologischen Analyse \u00fcber die gesamten 156 Seiten hinweg standh\u00e4lt, ist allerdings fraglich: Verstehen wir diese n\u00e4mlich als auf Basis empirischer Ergebnisse argumentierende Wissenschaft, k\u00f6nnen manche eher anekdotische (oder gar prognostische) Evidenzen nicht immer gen\u00fcgen. Ob etwa das Wettbewerbsprinzip als wirtschaftliches Ordnungsmuster Leute tats\u00e4chlich auf die Handlungsoption festlegt, die Verantwortung f\u00fcr \u201aihr\u2018 Scheitern bei sich selbst zu suchen (vgl. S. 84), ist auf konzeptioneller Ebene eben nur konzeptionell (und nicht empirisch!) zu beantworten. Der von Rosa als \u201edas reale menschliche Leiden\u201c proklamierte Ausgangspunkt Kritischer Theorie m\u00fcsste also durch weitere empirische Arbeit zum Thema zweifelsfrei identifiziert werden.<\/p>\n<p>Ein wesentlicher Kritikpunkt an dem Text ergibt sich m.E. aus der perspektivischen Rahmung des Gegenstandes: Rosas grunds\u00e4tzlicher Skeptizismus gegen\u00fcber den sozialen Formen der Gegenwart als epistemologischer Ausgangspunkt setzt die Agenda seiner Kritik.<a title=\"\" href=\"#_ftn2\">[2]<\/a> Tats\u00e4chlich dachte ich mir auch an manchen Stellen, dass man \u00e4hnliche oder gleiche Beispiele auch positiv beschreiben k\u00f6nnte, die Erweiterung der M\u00f6glichkeitsstruktur, durch die F\u00e4higkeit, innerhalb eines bestimmten Zeitraums mehr Dinge tun zu k\u00f6nnen als vorher, ist nat\u00fcrlich nicht genuin schlecht.<\/p>\n<p>Wie z.B. von Georg Simmel (1995) bemerkt, kann soziale Entfremdung auch neue Freir\u00e4ume er\u00f6ffnen. Zu \u00e4hnlichen Ergebnissen gelangten vor einiger Zeit etwa auch ForscherInnen aus dem Umfeld von Ronald Hitzler (vgl. Hitzler et al. 2009), die unverbindliche Inklusionsformen als \u201epost-traditionale Vergemeinschaftungen\u201c thematisieren (allerdings \u2013 und dies erfreulicherweise \u2013 ohne diese zu pathologisieren!). Eine fl\u00fcchtige Bekanntschaft in einer Flughafenbar kann <em>gerade wegen<\/em> ihres unverbindlichen Charakters ein Gewinn sein. Und auch wenn Marc Aug\u00e9 ein IBIS-Hotel in Br\u00fcssel, Paris oder Bochum einen Nicht-Ort schimpfen w\u00fcrde, wei\u00df man wenigstens, was einen dort erwartet (anders als bei der greisen Gastwirtin, die noch nicht mal W-LAN anbietet). Ein gewisser (m\u00f6glicherweise auch latenter) Kulturkonservatismus ist manchen kritischen Modernisierungsdiagnosen also inh\u00e4rent.<a title=\"\" href=\"#_ftn3\">[3]<\/a><\/p>\n<p>In den letzten Jahren sind aus dem Jenaer Umfeld eine Reihe von Beitr\u00e4gen zum (deutschen) soziologischen Mainstream geleistet worden, denen man eine wichtige Bedeutung einr\u00e4umen kann (vgl. \u00fcberblickshaft D\u00f6rre\/Lessenich\/Rosa 2009). W\u00e4hrend die Soziologie sich in den letzten Jahrzehnten immer weiter in unterschiedliche Bindestrich-Soziologien ausdifferenziert, und auch die Subdisziplin der Arbeits- und Industriesoziologie ihren gesellschaftstheoretischen Anspruch weitgehend hinter sich gelassen zu haben scheint (von einigen kleineren Schaupl\u00e4tzen wie der modernisierungstheoretischen Entwicklungs- oder Ungleichheitstheorie ganz zu schweigen), lese ich die j\u00fcngeren Jenaer Beitr\u00e4ge als einen \u00e4u\u00dferst interessanten Beitrag zur Re-Etablierung makro-soziologischer Zeitdiagnosen, die vor allem in den Arbeiten Rosas auch einem sozialphilosophischen Impetus folgen.<a title=\"\" href=\"#_ftn4\">[4]<\/a><\/p>\n<p>Ich k\u00f6nnte gut verstehen, wenn der mitunter etwas anekdotische Ton den ein oder anderen Kritiker zu einer polemischen Bemerkung \u00fcber einen bereits gedeckten Bedarf an Lebensratgeberliteratur reizt. Auch, dass Rosa seinem ersten Computer einen Namen gegeben hat und dies \u2013 wie er sagt, aus Entfremdungsgr\u00fcnden \u2013 bei den neueren Ger\u00e4ten sp\u00e4ter nicht mehr getan hat, kann man mittlerweile an verschiedenen Stellen seines bisherigen Werks erfahren. Einige (z.B. der Rezensent) finden das lustig und illustrativ, andere m\u00f6gen die Augen verdrehen. Die Substanz des Gesamtarguments bleibt hiervon aber beidseitig unber\u00fchrt. Und dass Kritische Theorie mal angenehm zu lesen ist, schadet sicherlich auch nicht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Anmerkungen<\/strong><\/p>\n<hr align=\"left\" size=\"1\" width=\"33%\" \/>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref1\">[1]<\/a> In seinen \u00e4lteren Arbeiten zum Thema erl\u00e4utert der Autor dies sehr anschaulich unter Bezug auf eine Entwicklung hin zur \u201ePerformativit\u00e4t von Anerkennungsverh\u00e4ltnissen\u201c, welche ihm zu Folge mittelfristig die Koh\u00e4sion moderner Gesellschaften untergraben k\u00f6nne (vgl. D\u00f6rre\/Lessenich\/Rosa 2008; sowie Rosa 2005; 2012).<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref2\">[2]<\/a> F\u00fcr den aufmerksamen Leser des Buches handelt es sich hierbei allerdings keinesfalls um ein Geheimnis, dem es erst auf die Spur zu kommen gelte. Laut Rosa selbst sei es \u201eoffensichtlich, da\u00df dieser Essay eine einseitige und tendenzi\u00f6se Darstellung des sp\u00e4tmodernen Lebens pr\u00e4sentiert hat\u201c (144).<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref3\">[3]<\/a> Interessanterweise sieht man eine \u00e4hnliche Grundhaltung auch in der linken Kulturkritik eines dem Fahren in Kutschen hinterhertrauernden Herbert Marcuse (s.o.). Inwiefern die Ausrichtung von Rosas Text an den Regeln der alten Rechtschreibung hiermit zusammenh\u00e4ngt, ist unklar.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref4\">[4]<\/a> Hiermit ist nicht gesagt, dass man Gesellschaftstheorie auf Grund m\u00f6glicherweise schwer einzul\u00f6sender Erkenntnisanspr\u00fcche nicht kritisieren, oder Theorien mittlerer Reichweite mit zeitdiagnostischem Ballast \u00fcberfrachten sollte. Es geht mir in erster Linie um die Vielfalt einer Forschungslandschaft, die sich eben durch das Nebeneinander unterschiedlicher Forschungsstr\u00e4nge und epistemologischer Schulen auszeichnet. Ein Comeback der Gesellschaftstheorie erscheint vor diesem Hintergrund mehr als w\u00fcnschenswert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Literatur<\/strong><\/p>\n<p>Aug\u00e9, Marc (2012): Nicht-Orte. M\u00fcnchen.<\/p>\n<p>D\u00f6rre, Klaus; Lessenich, Stephan; Rosa, Hartmut (2009): Soziologie, Kapitalismus, Kritik. Eine Debatte. Frankfurt a.M.<\/p>\n<p>Hitzler, Ronald et.al. (Hg.) (2009): Posttraditionale Gemeinschaften. Theoretische und ethnografische Erkundungen. Wiesbaden.<\/p>\n<p>Marcuse, Herbert (2004): Der eindimensionale Mensch. M\u00fcnchen.<\/p>\n<p>Rosa, Hartmut (2013): Beschleunigung und Entfremdung. Berlin.<\/p>\n<p>Rosa, Hartmut (2012): Weltbeziehungen im Zeitalter der Beschleunigung. Umrisse einer neuen Gesellschaftskritik. Frankfurt a.M.<\/p>\n<p>Rosa, Hartmut (2005): Beschleunigung. Die Ver\u00e4nderung der Zeitstrukturen der Moderne. Frankfurt a.M.<\/p>\n<p>Simmel, Georg (1995): Die Gro\u00dfst\u00e4dter und das Geistesleben. In: Rammstedt, Otthein: Georg Simmel Gesamtausgabe. Bd. 7: Aufs\u00e4tze und Abhandlungen 1901-1908. Frankfurt a.M.<\/p>\n<\/div>\n<p><strong><a title=\"\u201cBeschreibung und Verherrlichung&lt;br \/&gt; Rezension zu Dennis Rebman\/Philip Stratmann: \u00bbMit Schmackes! Punk im Ruhrgebiet\u00ab&lt;br \/&gt;&lt;small&gt;&lt;i&gt;von Martin Seeliger&lt;\/i&gt;&lt;br \/&gt;19.10.2013&lt;\/small&gt;\u201d bearbeiten\" href=\"http:\/\/www.pop-zeitschrift.de\/wp-admin\/post.php?post=2336&amp;action=edit\"><strong>\u00a0<\/strong><\/a><\/strong><\/p>\n<p><strong>Bibliografischer Nachweis:<\/strong><br \/>\nHartmut Rosa<br \/>\nBeschleunigung und Entfremdung<br \/>\nBerlin 2013<br \/>\nSuhrkamp Verlag<br \/>\nISBN 978-3518585967<br \/>\n156 Seiten<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<div><a title=\"homepage seeliger\" href=\"http:\/\/www.mpifg.de\/forschung\/wissdetails_de.asp?MitarbID=606\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Martin Seeliger<\/a> ist Doktorand am Max-Planck-Institut f\u00fcr Gesellschaftsforschung, K\u00f6ln.<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zur Re-Etablierung makro-soziologischer Zeitdiagnosen<\/p>\n","protected":false},"author":391,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[57],"tags":[323,940,1466,1837,1993],"class_list":["post-2374","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-beschleunigung-und-entfremdung","tag-hartmut-rosa","tag-martin-seeliger","tag-pop-zeitschrift-2","tag-rezension"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2374","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/users\/391"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2374"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2374\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2374"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2374"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2374"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}