{"id":2693,"date":"2014-01-22T13:28:59","date_gmt":"2014-01-22T11:28:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pop-zeitschrift.de\/?p=2693"},"modified":"2014-01-22T13:28:59","modified_gmt":"2014-01-22T11:28:59","slug":"i-am-impossible-rezension-zu-morrissey-autobiographyvon-stephan-dietrich22-1-2014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/2014\/01\/22\/i-am-impossible-rezension-zu-morrissey-autobiographyvon-stephan-dietrich22-1-2014\/","title":{"rendered":"\u00bbI am impossible\u00ab Rezension zu Morrissey, \u00bbAutobiography\u00abvon Stephan Dietrich22.1.2014"},"content":{"rendered":"<p>Das R\u00e4tsel bleibt gewahrt<!--more--><\/p>\n<p>Wer die Aktivit\u00e4ten Morrisseys in den letzten Jahren verfolgt hat, dem konnte bei der Ank\u00fcndigung der selbstverfassten Lebensgeschichte des S\u00e4ngers angst und bange werden \u2013 kaum ein Interview in den vergangenen Jahren ohne eine ungeheuerliche Peinlichkeit (stellvertretend f\u00fcr viele sei das Lob des britischen politischen Rechtsauslegers Nigel Farage im Interview mit dem Magazin \u00bbLoaded\u00ab im Februar 2013 genannt), kaum ein B\u00fchnenauftritt ohne schlimme Provokation (etwa die Bemerkung im Juli 2011 bei einem Konzert in Warschau, das Breivik-Massaker in Norwegen sei nichts im Vergleich zu dem Gemetzel, das t\u00e4glich bei den einschl\u00e4gigen Fastfood-Herstellern geschehe)\u2026<\/p>\n<p>Seit dem letzten Album \u00bbYears of Refusal\u00ab (2009) dr\u00e4ngte sich zunehmend der Verdacht auf, hier werde ein Musiker im sehr sp\u00e4ten Herbst seiner Karriere zum \u203agrumpy old man\u2039 (kulturpessimistische Variante), dessen obsessives Beharren auf seinen Fetischen (die britischen Royals sind Mist, die Fleischindustrie dito, die Musikindustrie sowieso immer schon und der Tee hat fr\u00fcher auch irgendwie besser geschmeckt) den kreativen Output bei Weitem \u00fcberwiegt.<\/p>\n<p>Fast in Vergessenheit geriet dabei, \u00fcber welch ein au\u00dfergew\u00f6hnliches Talent als Autor Morrissey immer schon verf\u00fcgt hat. Daran nun erinnert uns die im Oktober 2013 erschienene Autobiographie mit dem, nun ja, punktgenauen Titel \u00bbAutobiography\u00ab auf eindrucksvolle Weise. Das 480 Seiten starke Taschenbuch beginnt mit der Kindheit des in den 60er Jahren in Manchesters Stadtteil Hulme aufgewachsenen S\u00e4ngers und endet am 16. Dezember 2011.<\/p>\n<p>Was die Leser hier finden \u2013 eine ausgepr\u00e4gte imaginative Beschreibungskraft, stilistische Gewandtheit, die erwartbare gnadenlose Sch\u00e4rfe, Grausamkeit und R\u00fccksichtslosigkeit (sich selbst wie anderen gegen\u00fcber), aber auch ein erstaunliches Ma\u00df an Empathie und Sanftheit \u2013, sind genau jene literarischen Attribute, die Morrisseys Start als Pop-Poet der Post-Punk Generation so einflussreich machten. Als Zeugnis seines Potenzials als Autor ist das Buch eine R\u00fcckkehr zur St\u00e4rke der fr\u00fchen Songlyrics.<\/p>\n<p>Die Struktur dieser Lebensgeschichte eines Popstars, der sich \u00fcber Jahrzehnte hinweg alle M\u00fche gegeben hat, sein Leben zum \u00c4nigma zu stilisieren, ist au\u00dfergew\u00f6hnlich und ambitioniert: der Text weist keinerlei Einteilung in Kapitel auf, das vorherrschende Tempus ist das Pr\u00e4sens, das Denken erfolgt digressiv und die Sprache ist gewollt poetisch \u00fcberh\u00f6ht.<\/p>\n<p>Der Verzicht darauf, die Selbstlebensbeschreibung als ordentlich aufger\u00e4umten, zug\u00e4nglichen und mit pikanten Details gespickten Entwicklungs- und Unterhaltungsroman anzulegen, mag zum einen nur konsequent sein f\u00fcr jemanden, dem sein Leben lediglich als \u00bbsuccession of people saying goodbye\u00ab (so ein Songtitel aus dem Jahr 2004) erscheint; zum anderen aber und vor allem bem\u00fcht sich der Text bereits von der ersten Zeile an zu signalisieren: \u203aIch bin keine beliebige Promi-Biografie. Das hier ist Kunst!\u2039:<\/p>\n<p>\u00bbMy childhood is streets upon streets upon streets upon streets. Streets to define you and streets to confine you, with no sign of motorway, freeway or highway. Somewhere beyond the hides the treat of the countryside, for hour-less days when rains and reins lift, permitting us to be amongst people who live surrounded by space and are irked by our faces.\u00ab (S. 3)<\/p>\n<p>In dieser Diktion entwirft das beeindruckende erste Drittel des Buchs die pr\u00e4zise kulturelle, soziale und geistige Textur Manchesters in den 1960er Jahren als eines dunklen Gef\u00e4ngnisses f\u00fcr die irischen Einwanderer, f\u00fcr deren Existenz die englische Gesellschaft der Zeit weder Raum noch Blick hat. Morrissey zeichnet ein \u203aportrait of the artist as a young man\u2039 in dieser bedr\u00fcckenden, freudlosen Umgebung, dessen Faszination allem gilt, was auch nur f\u00fcr einen Moment erm\u00f6glicht, die Augen von der allumfassenden Trostlosigkeit abzuwenden.<\/p>\n<p>Auff\u00e4llig ist die starke Anziehungskraft elektrischen Lichts; das Manchester jener Jahre muss ein d\u00fcsterer Ort gewesen sein, noch im R\u00fcckblick ist die pr\u00e4gende Erfahrung jene der Dunkelheit zu jeder Tages- und Jahreszeit; Rettung verspricht hingegen jeder Ort, an dem elektrisches Licht brennt &#8211; \u00bbthe light! the light! the light! \u2013 my heart\u2019s lighthouse\u00ab (S. 22).<\/p>\n<p>Wesentlich f\u00fcr diesen ersten Teil ist ferner die Bedeutung, die zuerst das Fernsehen, sp\u00e4ter die Literatur und schlie\u00dflich die Popmusik f\u00fcr den Jugendlichen gewinnen. Der 52-j\u00e4hrige Autor erinnert sich an die Entdeckungen dieser Jahre lebhaft und w\u00fcrdigt Autoren wie Robert Herrick, A.E. Housman oder Oscar Wilde, Musiker wie Marc Bolan, Patti Smith oder die New York Dolls mit kleinen, sehr pers\u00f6nlichen und treffsicheren Essays. Im Laufe der Zeit wird die Musik zum Leitmedium, der junge Morrissey beginnt, Konzerte zu besuchen, sich vorher irgendwie in den Soundcheck zu mogeln, bis irgendwann auch das nicht mehr hilft und er einsieht: \u00bbno more soundchecks \u2013 unless they were my own\u00ab (S. 139). Von hier an nimmt der eigene Kindheitstraum Gestalt an: \u00bbIf I can barely speak (which is true), then I shall surely sing\u00ab (S. 64).<\/p>\n<p>Als er schlie\u00dflich zu singen beginnt, stellt sich die erhoffte Befreiung aus dem Gef\u00e4ngnis sofort und mit \u00fcberw\u00e4ltigender Wucht ein. Jene f\u00fcnf Jahre zwischen 1982 und 1987, die Morrissey ber\u00fchmt und zur britischen Ikone machten, werden allerdings mit gro\u00dfer Distanz und knappem Atem geradezu \u00fcberflogen, so als w\u00e4re die Geschichte der Smiths auch mehr als ein Vierteljahrhundert nach dem Ende der Band noch zu euphorisch und zu schmerzhaft zugleich, als dass der Autor sich wirklich in sie versenken k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Morrisseys Lust an der \u00e4tzenden Kritik, die in \u00bbAutobiography\u00ab bei den Lehrern seiner Schulzeit beginnt und bei Kollegen (besonders h\u00fcbsch: das Portrait von Siouxsie Sioux als \u00fcbellaunig-autorit\u00e4rer Kratzb\u00fcrste) und Journalisten (jenseits des guten Geschmacks: die Schilderung von Julie Burchill) l\u00e4ngst nicht Halt macht, erreicht hier ihren H\u00f6hepunkt in der Vielzahl von K.O.-Schl\u00e4gen, die er gegen die Plattenfirma Rough Trade und deren Chef Geoff Travis landet \u2013 aus Perspektive des Autors waren es vor allem dessen Unf\u00e4higkeit und Desinteresse, die sicherstellten, dass die Smiths unverdienterma\u00dfen nie die Popularit\u00e4t von Bands wie U2 erlangten.<\/p>\n<p>Neben der lustvollen Steinigung von Weggef\u00e4hrten muss allerdings auch erw\u00e4hnt werden, dass das Buch von jenem gro\u00dfen Humor gepr\u00e4gt ist, der immer schon auch die Songtexte Morrisseys auszeichnete, welche weitaus witziger sind, als die ewige Assoziation mit dem einmalig in einem Songtitel verwendeten Wort \u00bbmiserable\u00ab nahelegt. Von der Geburt (\u00bbNaturally my birth almost kills my mother, for my head is too big\u00ab, S. 5) \u00fcber die Reihe von Showbiz-Gr\u00f6\u00dfen, die durch das K\u00fcchenfenster seiner Wohnung ins Sp\u00fclbecken fallen (weil er sich geweigert hat, ihnen die T\u00fcr zu \u00f6ffnen), bis hin zu Hollywood-Stars, die seine Konzerte besuchen (Tom Hanks: \u00bbcomes backstage to say hello, but I don\u2019t know who he is\u00ab, S. 242; Liz Taylor: \u00bbHas she confused me for someone else?\u00ab, S. 243) offenbart die humoristische Ebene in diesem Text ein Spezifikum britischer Psychologie, das entscheidend auch f\u00fcr die weniger sympathischen Elemente von \u00bbAutobiography\u00ab ist: die Hybris im Gewand der Selbsterniedrigung.<\/p>\n<p>Nachdem die Smiths begraben sind, brechen sich zwei Tendenzen Bahn, welche die zweite H\u00e4lfte des Buchs weitaus schwerer verdaulich machen als die erste: das ist zum einen die schier endlose Klage des chronisch untersch\u00e4tzten und verratenen Opfers. Medien, Kollegen und vermeintliche Freunde werden immer und immer wieder der mangelnden Wertsch\u00e4tzung bezichtigt, was seinen wenig unterhaltsamen H\u00f6hepunkt in einer \u00fcber 50 Seiten ausgedehnten minuti\u00f6sen Schilderung der Gerichtsverhandlung wegen vorenthaltener Honoraranteile findet, in die der ehemalige Schlagzeuger der Smiths, Mike Joyce, Morrissey 1996 gezwungen hatte. Als Kontrapunkt dazu pr\u00e4sentieren sich weite Teile dieser zweiten H\u00e4lfte von \u00bbAutobiography\u00ab als Erfolgskatalog: Ticketverkaufsrekord reiht sich an Chartposition reiht sich an Zuschauerzahl \u2013 die letzten 70 Seiten des Buchs schlie\u00dflich sind nurmehr eine Abfolge von tagebuchartigen Konzertdokumentationen. \u00bbLife blurs\u00ab (S. 390), auch f\u00fcr die Leser \u2026<\/p>\n<p>Doch trotz dieser unzweifelhaften Schw\u00e4chen bleibt \u00bbAutobiography\u00ab auch im zweiten Teil punktuell bewegend. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass Morrissey bei aller Verachtung f\u00fcr seine Umgebung ein gro\u00dfes Talent f\u00fcr die respekt- und w\u00fcrdevolle Behandlung jener f\u00fcr ihn in irgendeiner Form bedeutsamen Menschen besitzt, die ihm begegnen und ihn immer wieder verlassen \u2013 und das meint in der \u00fcberw\u00e4ltigenden Mehrzahl: sterben.<\/p>\n<p>Es ist eine stupende Anzahl von Todesf\u00e4llen, die dieser Mann im Umkreis seiner Kollegen, Freunde und Familienmitglieder durchzustehen hatte. Ein Beispiel unter Dutzenden ist die Schilderung der S\u00e4ngerin Kirsty MacColl, die sein Herz gewinnt, indem sie zur ersten Kooperation im Studio mit einer gro\u00dfen Tasche voller Dosenbier aufkreuzt, die zur engen Freundin wird, auf Morrisseys Rat hin 2000 ihren Urlaub in Mexiko verbringt, dort beim Baden von einem Motorboot \u00fcberfahren wird und ums Leben kommt. Wochen nach ihrem Tod erreicht Morrissey eine Urlaubspostkarte MacColls aus Mexiko: \u00bbYou know it\u2019s you. xxx Cursed xxx\u00ab (S. 361). Das Buch ist voll von solchen Geschichten.<\/p>\n<p>Nach 480 Seiten ist alles erz\u00e4hlt und wenig offenbart \u2013 das \u00c4nigma bleibt intakt, die Persona, die dieser Text konstruiert, bleibt einnehmend, distanziert und komplex zugleich; und dies auch trotz oder wegen der gr\u00f6\u00dften Entt\u00e4uschung, die der Text birgt: der Autor verweigert sich beharrlich der Erwartung, sein wertvollstes Gut zu offenbaren \u2013 der kreative Prozess des Schreibens und Singens bleibt vollst\u00e4ndig ausgeblendet.<\/p>\n<p>Der Verlag hat in Gro\u00dfbritannien bei Erscheinen des Buchs viel Pr\u00fcgel einstecken m\u00fcssen, weil dem Wunsch Morrisseys entsprochen wurde, es im Imprint \u00bbPenguin Classics\u00ab zu publizieren, in dem traditionell eher wenige lebende Autorinnen und Autoren versammelt sind \u2013 und schon gar keine Deb\u00fctanten! 170.000 verkaufte Exemplare und literarische Adelsschl\u00e4ge von u.a. Douglas Coupland (\u00bbMorrissey\u2019s Autobiography is brilliant and relentless. Genius, really.\u00ab) und Terry Eagleton (\u00bbthis superb autobiography\u00ab) sp\u00e4ter kann man Penguin f\u00fcr diese Entscheidung nur begl\u00fcckw\u00fcnschen.<\/p>\n<p>Es scheint, als h\u00e4tte man nicht ganz ohne Grund geahnt, dass sich das Buch als jene Krone herausstellen w\u00fcrde, die dem Sp\u00e4twerk Morrisseys bislang noch fehlte. In seiner Sch\u00e4rfe und gro\u00dfartigen Beobachtungsgabe erinnert und aktualisiert \u00bbAutobiography\u00ab einen der innovativsten Autoren, die der Pop in den letzten drei Jahrzehnten hatte und ist darin wom\u00f6glich der beste Smiths-Song, den Morrissey seit 1987 geschrieben hat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Bibliografischer Nachweis:<\/strong><br \/>\nMorrissey<br \/>\nAutobiography<br \/>\nLondon 2013<br \/>\nPenguin Classics<br \/>\nISBN: 978-0-141-39481-7<br \/>\n480 Seiten<\/p>\n<p><strong><a title=\"\u201cVon Herzen und Handschellen&lt;br \/&gt; Rezension zu Eva Illouz, \u00bbDie neue Liebesordnung. Frauen, M\u00e4nner und \u203aShades of Grey\u2039\u00ab&lt;br \/&gt;&lt;small&gt;&lt;i&gt;von Annemarie Opp&lt;\/i&gt;&lt;br \/&gt;15.1.2014&lt;\/small&gt;\u201d bearbeiten\" href=\"http:\/\/www.pop-zeitschrift.de\/wp-admin\/post.php?post=2641&amp;action=edit\">\u00a0<\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das R\u00e4tsel bleibt gewahrt<\/p>\n","protected":false},"author":391,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[57],"tags":[267,1565,1754,1837,2031,2322],"class_list":["post-2693","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-autobiography","tag-morrissey","tag-penguin-classics-stephan-dietrich","tag-pop-zeitschrift-2","tag-rough-trade","tag-the-smiths"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2693","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/users\/391"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2693"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2693\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2693"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2693"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2693"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}