{"id":2956,"date":"2014-03-15T23:22:19","date_gmt":"2014-03-15T21:22:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pop-zeitschrift.de\/?p=2956"},"modified":"2014-03-15T23:22:19","modified_gmt":"2014-03-15T21:22:19","slug":"konsumrezension-maerzvon-henning-arnecke15-3-2014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/2014\/03\/15\/konsumrezension-maerzvon-henning-arnecke15-3-2014\/","title":{"rendered":"Konsumrezension M\u00e4rzvon Henning Arnecke15.3.2014"},"content":{"rendered":"<p>Zwei Schokoladenprodukte<!--more mehr--><\/p>\n<p>Plant for the Planet: Die Gute Bio-Schokolade<br \/>\nOriginal Beans: Esmeraldas Milk<\/p>\n<p>Es mag ungew\u00f6hnlich erscheinen, wenn in einer Rezension \u00fcber zwei Schokoladen keine Bewertung des Geschmacks erfolgt. W\u00e4hrend eine Produktrezension die Qualit\u00e4t des Gegenstandes bewerten muss \u2013 bei Lebens- und Genussmitteln ist die sensorische Beurteilung dabei ein zentrales Kriterium \u2013, sollte die Konsumrezension aus einer \u00fcbergeordneten Perspektive heraus Informationen und Urteile zur produktimmanenten Ideengeschichte bieten und die Kaufentscheidung beleuchten.<\/p>\n<p>Sowohl Marketing als auch Verpackung liefern als \u00e4u\u00dferliche Kaufstimulanzen gen\u00fcgend Informationen, um ein Produkt gesellschaftlich und kulturell zu kontextualisieren. Die Schokoladen von \u201eOriginal Beans\u201c und \u201ePlant for the Planet\u201c k\u00f6nnen als Beispiel daf\u00fcr gelten, wie versucht wird, durch die Schaffung eines Mehrwertes (\u201eBaumpflanzaktion\u201c) den Genuss der Schokoladen mit einer Geschichte und Vision zu versehen. Die Kaufentscheidung eines Genussmittels bekommt auf diese Weise eine ethische und moralische Dimension.<\/p>\n<p>Der erste und f\u00fcr die Kaufentscheidung sehr wichtige Teil der Vermarktung stellt die Verpackung dar. Bei beiden Schokoladen ist sie ein Hinweis auf die verschiedenen Marktsegmente, f\u00fcr die sie konzipiert wurden.<\/p>\n<p>Die Papierverpackung der \u201eGuten Bio-Schokolade\u201c wirkt anspruchslos gestaltet, trotzdem heben sich die Wei\u00df- und Braunt\u00f6ne im S\u00fc\u00dfwarenregal stark ab. Die in Tutzing beheimatete Organisation verf\u00fcgt nach eigenen Angaben \u00fcber kein Werbebudget und setzt darauf, dass die Kinder und Jugendlichen, die diese Organisation unterst\u00fctzen, \u00fcber soziale Netzwerke Werbung f\u00fcr die Schokolade betreiben.<\/p>\n<p>Das Design der in Karton verpackten \u201eOriginal-Beans-Schokoladen\u201c (in diesem Beispiel die Sorte \u201eEsmeraldas Milk\u201c) l\u00e4sst das Produkt als \u201ePremium-Schokolade\u201c erscheinen \u2013 angeboten wird sie vornehmlich in gro\u00dfen Kaufh\u00e4usern und gut sortierten Naturkostm\u00e4rkten. Kimberly Varella, Designerin aus Los Angeles, hat die symmetrisch komponierte Baum- und Pflanzenornamentik entworfen, die in matt-goldener Farbe die angedeutete Bauchbinde mit Produktnamen und Sortenbezeichnung, nach oben und unten rahmt. Eine Gemeinsamkeit beider Verpackungen findet sich in der Verwendung von Logos, die die Vorz\u00fcge des Produktes ausweisen. Einmal wird der gro\u00dfartige Geschmack (\u201egreat taste\u201c) durch eine Plakette bezeugt, im anderen Beispiel finden sich Nachweise zu fairem Handel und CO<sub>2 <\/sub>-neutraler Produktion auf der Schokolade.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2014\/03\/Bild-mit-beiden-Tafeln.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2959\" title=\"Bild mit beiden Tafeln\" src=\"http:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2014\/03\/Bild-mit-beiden-Tafeln.png\" alt=\"\" width=\"850\" height=\"459\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2014\/03\/Bild-mit-beiden-Tafeln.png 850w, https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2014\/03\/Bild-mit-beiden-Tafeln-300x162.png 300w, https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2014\/03\/Bild-mit-beiden-Tafeln-768x415.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><em>(Bild: Verfasser)<\/em><\/p>\n<p>Bis hierher scheinen sich beide Produkte kaum von anderen Fair-Trade-Schokoladen im Supermarktregal zu unterscheiden. Trotzdem wird die These von <a title=\"artikel bieling\" href=\"http:\/\/www.pop-zeitschrift.de\/2014\/02\/19\/konsumrezension-februarvon-simon-bieling19-2-2014\/\" target=\"_blank\">Simon Bieling<\/a>, dass die Differenz zum Konkurrenzprodukt zentraler Ausgangspunkt der Produktgestaltung sei, bei beiden Schokoladen best\u00e4tigt.<\/p>\n<p>Im vorliegenden Fall wird jedoch nicht nur die grafische Gestaltung, sondern dar\u00fcber hinaus auch die \u00fcbergeordnete Produktidee als Differenzierungsmittel verstanden. \u201eJede Tafel ein Baum\u201c oder: \u201e3 Tafeln kaufen, 1 Baum pflanzen\u201c lautet das Versprechen, mit dem zum \u201eErhalt des authentischen Arriba Kakaos\u201c beigetragen werden soll und gleich der Slogan verbunden ist: \u201eSt\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck die Welt retten\u201c. Beide Schokoladen erbringen so den Nachweis, dass Konsum vielfach eine kommunizierbare soziale Handlung darstellt und zum Ausweis der eigenen Weltsicht gereicht.<\/p>\n<p>Damit der Konsum von Schokolade m\u00f6glichst glaubhaft die eigene ethisch gepr\u00e4gte Weltsicht vertritt, sie am besten sogar unterst\u00fctzt, bedarf das Produkt einer entsprechenden Kontextualisierung. Dabei wird sowohl eine historische Verortung vorgenommen, als auch eine Vision formuliert.<\/p>\n<p>Die historische Bezugnahme zielt sowohl bei \u201ePlant for the Planet\u201c als auch bei \u201eOriginal Beans\u201c (in beiden F\u00e4llen auf der Website und nicht auf der Verpackung) auf die lange Tradition des Begriffs \u201aNachhaltigkeit\u2018. Dem eigenen Versprechen folgend, B\u00e4ume zu pflanzen, wird der Begriff der Nachhaltigkeit auf seinen tats\u00e4chlichen Ursprung, die forstwirtschaftlichen Reformbem\u00fchungen im fr\u00fchen 18. Jahrhundert, zur\u00fcckgef\u00fchrt und zu einer Vision verarbeitet.<\/p>\n<p>Zugegeben, der mittlerweile 16j\u00e4hrige Felix Finkbeiner ist noch ein sehr junger Vision\u00e4r. Ausgehend von einem Schulreferat zum Thema Klimawandel 2007 hat Felix Finkbeiner die Idee entwickelt, bis zum Jahr 2020 weltweit eine Milliarde (!) B\u00e4ume zu pflanzen. Seitdem reist er, unterst\u00fctzt von seiner Familie, von Kontinent zu Kontinent, gewinnt stetig neue \u201eBotschafter\u201c f\u00fcr seine Idee, pflanzt B\u00e4ume, gr\u00fcndet \u201eAkademien\u201c und sammelt Geld, viel Geld. Einiges von diesem Geld wurde ihm im Januar 2012 von einigen S\u00fc\u00dfwarenherstellern versprochen.<\/p>\n<p>Einer dieser Hersteller, der Schweizer Schokoladenproduzent \u201eChocolats Halba\u201c, produziert seitdem unter Lizenz \u201eDie Gute Schokolade\u201c und \u201eDie Gute Bio-Schokolade\u201c. Beide Sorten wurden mittlerweile von gro\u00dfen Handelsketten in ihr Sortiment aufgenommen, wodurch pro verkaufter Tafel 20 Cent beziehungsweise 33 Cent an \u201ePlant for the Planet\u201c flie\u00dfen (der Verkaufspreis f\u00fcr \u201eDie Gute Schokolade\u201c betr\u00e4gt 1 Euro, als Bio-Produkt kostet sie 1,25 Euro).<\/p>\n<p>Um der Vision der Weltrettung ein St\u00fcck n\u00e4her zu kommen, m\u00fcssen die Einnahmen allerdings weiter flei\u00dfig verpflanzt werden. Die neuen B\u00e4ume sollen schlie\u00dflich das CO<sub>2<\/sub> in der Atmosph\u00e4re aufnehmen und so den Klimawandel stoppen. Auf der Suche nach ausreichendem Platz f\u00fcr neue Pflanzungen ist die Organisation aktuell in Malaysia f\u00fcndig geworden. Auf der eigenen Website hei\u00dft es dazu: \u201eWir werden einen \u201aSchokoladenwald\u2019 machen, wo man nachvollziehen kann, wie viele B\u00e4ume durch den Verkauf der Guten Schokolade schon gepflanzt wurden.\u201c<\/p>\n<p>Bei so viel globaler Aktivit\u00e4t kann einem als Schokoladenkonsument schon einmal der \u00dcberblick verloren gehen. Wer es daher etwas \u00fcbersichtlicher mag und den Luxus urspr\u00fcnglicher, also \u201eoriginaler Kakaobohnen\u201c sch\u00e4tzt, f\u00fcr den bietet \u201eOriginal Beans\u201c bereits seit 2008 quasi eine Luxusversion der guten Schokolade an. F\u00fcr etwa vier Euro pro 70-Gramm-Tafel bekommt der Kunde, zus\u00e4tzlich zu einer Schokolade \u201eaus den originellsten und aromatischsten Bohnen\u201c, die Pflanzung eines Baumes versprochen. Eine Trackingnummer auf der Verpackungsr\u00fcckseite f\u00fchrt im Internet zu Informationen aus dem Kakaoanbaugebiet, in dem der Baum gepflanzt wird.<\/p>\n<p>\u201eThe Planet \u2013 Replant it\u201c \u2013 hinter dieser Aufforderung verbirgt sich der Leitgedanke von \u201eOriginal Beans\u201c. Philipp Kauffmann hei\u00dft ihr Gr\u00fcnder und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer, zuvor baute er bereits eine belgische Telekommunikationsfirma auf und arbeitete f\u00fcr die UN und den WWF in Naturschutzprojekten. Das Werbevideo zu seinen Schokoladen erreicht den H\u00f6hepunkt, als eine Sprecherstimme eine durch Entfremdungs- und Verlustgef\u00fchle angeregte Frage stellt: \u201eK\u00f6nnen wir mit dem Genuss der Schokolade die Verbindung wieder herstellen zu den Tieren des Regenwaldes und den Bauern, die den Kakao produzieren?\u201c<\/p>\n<p>Kauffmann gibt die Antwort, indem er den Zusammenhang bekr\u00e4ftigt \u201ezwischen der Natur, uns als Konsumenten und den Produzenten\u201c. Mit einem unschuldig wirkenden L\u00e4cheln und leichtem Schulterzucken f\u00fcgt er hinzu: \u201eWir versuchen nicht nur zu konsumieren, sondern auch wieder zur\u00fcckzugeben.\u201c <a href=\"http:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2014\/03\/Geschichte-des-Kakaos.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2958\" title=\"Geschichte des Kakaos\" src=\"http:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2014\/03\/Geschichte-des-Kakaos.png\" alt=\"\" width=\"334\" height=\"567\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2014\/03\/Geschichte-des-Kakaos.png 334w, https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2014\/03\/Geschichte-des-Kakaos-177x300.png 177w\" sizes=\"auto, (max-width: 334px) 100vw, 334px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><em>(Bild: Verfasser)<\/em><\/p>\n<p>\u201eOriginal Beans\u201c ist bem\u00fcht, diesem Kreislauf aus Konsum und nachhaltiger Produktion eine Geschichte zu geben. Ein eigens designter Umkarton bietet genug Platz, um der K\u00e4uferin auf Vorder- und R\u00fcckseite schlaglichtartig die Geschichte von fast 500 Jahren Kakaoanbau zu pr\u00e4sentieren. Und wie k\u00f6nnte dies besser funktionieren als in einem \u201eBuch\u201c?<\/p>\n<p>\u201eDie Geschichte des Kakaos in vier Tafeln\u201c ist als Bundle konzipiert, das alle vier Schokoladensorten umfasst und an einen Buchschuber erinnert. Auf der Vorderseite des Kartons blickt der Kaufinteressent auf eine Abwandlung der Naturornamentik, wie sie von den einzelnen Schokoladentafeln bereits bekannt ist. Dieses Gebilde, ausgef\u00fchrt als goldfarbener Pr\u00e4gedruck, umfasst St\u00e4ngel, Bl\u00e4tter und Samen und kann mit ein wenig Phantasie als Visualisierung der Gaia-Hypothese aufgefasst werden.<\/p>\n<p>Diese von Lynn Margulis und James Lovelock entwickelte These nimmt Bezug auf die griechische Erdg\u00f6ttin Gaia und beschreibt die Erde und ihre Biosph\u00e4re als Lebewesen. Wagt man sich an die Deutung des Logos von \u201eOriginal Beans\u201c, so entspringt aus diesem Lebewesen zuerst die Kakaofrucht (kleines Detail am unteren Rand der Ornamentik), aus dem dann der Kakaobaum erw\u00e4chst.<\/p>\n<p>\u201eSchreiben Sie mit uns das n\u00e4chste Kapitel\u201c. Diese direkte Ansprache des Kunden steht als letzter Satz unter der \u201eGeschichte des Kakaos\u201c. Er signalisiert das besondere Verst\u00e4ndnis, das sich hinter beiden Schokoladen verbirgt und von Konsumentinnen und Konsumenten zumindest gedanklich mehr verlangt als blo\u00dfen Genuss.<\/p>\n<p>Leicht l\u00e4sst sich diese Form der Einbeziehung als kluge Strategie der Kundenbindung beschreiben. Doch sie scheint mehr darzustellen: Offensichtlich l\u00e4sst sich das Bed\u00fcrfnis nach Identifikation mit einem Produkt auch im Bereich des Konsums von Genussmitteln als soziale und partizipative Handlung verkaufen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Henning Arnecke promoviert zu visuellen Inszenierungsformen des Klimawandels und widmet sich im Zuge dessen auch den ideengeschichtlichen Vorl\u00e4ufern der heutigen Umweltbewegung.<\/p>\n<p><strong><a title=\"\u201cKonsumrezension Februar&lt;br \/&gt;&lt;small&gt;&lt;i&gt;von Simon Bieling&lt;\/i&gt;&lt;br \/&gt;19.2.2014&lt;\/small&gt;\u201d bearbeiten\" href=\"http:\/\/www.pop-zeitschrift.de\/wp-admin\/post.php?post=2813&amp;action=edit\"><br \/>\n<\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zwei Schokoladenprodukte<\/p>\n","protected":false},"author":391,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[57],"tags":[977,1272,1458,1837,2076],"class_list":["post-2956","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-henning-arnecke","tag-konsum-resenzion","tag-marketing","tag-pop-zeitschrift-2","tag-schokolade"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2956","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/users\/391"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2956"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2956\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2956"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2956"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2956"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}