{"id":3112,"date":"2014-05-16T21:20:49","date_gmt":"2014-05-16T19:20:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pop-zeitschrift.de\/?p=3112"},"modified":"2014-05-16T21:20:49","modified_gmt":"2014-05-16T19:20:49","slug":"konsumrezension-maivon-antonia-wagner16-5-2014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/2014\/05\/16\/konsumrezension-maivon-antonia-wagner16-5-2014\/","title":{"rendered":"Konsumrezension Maivon Antonia Wagner16.5.2014"},"content":{"rendered":"<p>Tee: Pukka und Yogi<!--more mehr--><\/p>\n<p>Eine Freundin von mir begann vor einiger Zeit anl\u00e4sslich unserer Treffen eine Packung Tee der Marke <em>Pukka <\/em>mitzubringen \u2013 \u00e4hnlich wie man abends gerne eine Flasche Wein und Blumen mitbringt, um dem Wunsch nach gemeinsamen Genuss Ausdruck zu verleihen. <em>Pukka <\/em>Tee ist eine Marke aus Gro\u00dfbritannien und dort bereits seit 2002 auf dem Markt. In die deutschen Regale von Bio-Superm\u00e4rkten und kleinen Fachgesch\u00e4ften gelangt <em>Pukka <\/em>seit 2012. Der Gr\u00fcnder des Tees macht Yoga, ist in der ayurvedischen Lebensphilosophie beheimatet und kennt sich mit der Heil- und Wirkkraft von Kr\u00e4utern aus \u2013 soweit die Informationen auf der Website. Die Idee des Tees ist also einer von Manchen als esoterisch bel\u00e4chelten, von Anderen als ganzheitlich beurteilten Lebenshaltung verpflichtet.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2014\/05\/Bilder_Tee1.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-large wp-image-3114\" title=\"Bilder_Tee1\" src=\"http:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2014\/05\/Bilder_Tee1-1024x755.png\" alt=\"\" width=\"695\" height=\"512\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2014\/05\/Bilder_Tee1-1024x755.png 1024w, https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2014\/05\/Bilder_Tee1-300x221.png 300w, https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2014\/05\/Bilder_Tee1-768x566.png 768w, https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2014\/05\/Bilder_Tee1.png 1424w\" sizes=\"auto, (max-width: 695px) 100vw, 695px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Verpackung ist etwas gr\u00f6\u00dfer als die einer handels\u00fcblichen Teebeutel-Verpackung. Die Pappe ist matt bedruckt und kommt ohne eine durchsichtig gl\u00e4nzende Schutzfolie aus. Die grafische Oberfl\u00e4che der Verpackung zeichnet sich durch organische Muster aus. Die Motive bilden scherenschnittartig Kr\u00e4uter der jeweiligen Teesorte ab und verbinden sie mit Silhouetten menschlicher K\u00f6rper, die sich \u00e4hnlich leicht wie die Pflanzen \u00fcber die Packung winden. Menschen mit Menschen und Menschen mit Natur verbinden sich zu einer organischen Bewegung, die sich flie\u00dfend und ohne erkennbare Unterbrechung \u00fcber die ganze Packung erstreckt.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzliche Informationen wie \u201ek\u00f6stlich s\u00fc\u00df &amp; sanft\u201c oder \u201ef\u00fcr eine sch\u00f6ne Haut\u201c\u00a0 befinden sich auf hell abgesetzten K\u00e4sten, die wie kleine Papierbl\u00e4tter hinten, vorne und unten auf dem Muster liegen. Die textbasierten Informationen sind so stark geb\u00fcndelt, dass auf den drei freien Seiten, links, rechts und oben, das Muster voll zur Geltung kommt. Das l\u00e4sst darauf schlie\u00dfen, dass dem Muster selbst eine dem Text zumindest vergleichbare Wirk- und Informationskraft zugesprochen wird.<\/p>\n<p>Im Vergleich wirkt das Design der Marke <em>Yogi Tea<\/em> didaktisch. Auf jeder Packung sehen wir eine Tasse Tee, deren aufsteigender Dampf eine wei\u00dfe Fl\u00e4che entstehen l\u00e4sst, vor deren Hintergrund die gro\u00dfen Buchstaben der Teesorte, beispielsweise <em>Klarer Geist Tee<\/em> oder<em> Lemon Mint,<\/em> heraustreten. Bilder der Kr\u00e4uterpflanzen finden sich hier ebenso wie auf der <em>Pukka <\/em>Verpackung, liegen jedoch wie soeben frisch gepfl\u00fcckt neben der Tasse auf einem durch eine farbliche Absetzung angedeuteten Tisch. Das Teeerlebnis wird als konkrete Trinkerfahrung eines Hei\u00dfgetr\u00e4nks inszeniert. Die Verbundenheit von Mensch und Natur als Philosophie des <em>Yogi Tea<\/em> l\u00e4sst sich nur im aufgedruckten Text nachlesen. Zudem findet die Konsumentin auf der Bodenseite der Packung eine konkrete Anweisung zu einer Yoga\u00fcbung.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2014\/05\/Bilder_Tee2.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-large wp-image-3115\" title=\"Bilder_Tee2\" src=\"http:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2014\/05\/Bilder_Tee2-1024x756.png\" alt=\"\" width=\"695\" height=\"513\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2014\/05\/Bilder_Tee2-1024x756.png 1024w, https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2014\/05\/Bilder_Tee2-300x222.png 300w, https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2014\/05\/Bilder_Tee2-768x567.png 768w, https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2014\/05\/Bilder_Tee2.png 1422w\" sizes=\"auto, (max-width: 695px) 100vw, 695px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Zeigt sich bei <em>Pukka <\/em>die Verbindung von Mensch und Natur als unmittelbare, \u00e4sthetische Erfahrung (das Muster auf allen Seiten erzeugt eine gr\u00f6\u00dfere Kontaktzone visueller und emotionaler Art), werden bei <em>Yogi Tea<\/em> die sehr konkreten Erfahrungen von Yogapraxis und Teegenuss sachlich als Handlungsanweisung (Teetrinken und Yoga praktizieren) illustriert.<\/p>\n<p>Was zeichnet nun die \u00c4sthetik der <em>Pukka<\/em> Verpackungen aus? Das Verpackungsdesign bietet als grafische Oberfl\u00e4che illustrierte Informationen \u00fcber die Inhalte der Teebeutel und wirkt dadurch unmittelbarer \u00fcber das konkrete Erlebnis des Teetrinkens hinaus. Das Muster l\u00e4sst Kr\u00e4uter und Menschen in einem flie\u00dfenden, grafischen Moment erscheinen, der sich als innere Haltung auf weit mehr Situationen als das Teetrinken beziehen kann. Als Geschenk dient die Verpackung ebenso wie als Schmuckst\u00fcck im K\u00fcchenregal einem Lebensgef\u00fchl, das die menschliche Individualit\u00e4t in Verbindung mit der Natur denkt.<\/p>\n<p>Die Unterscheidung zwischen dem realen Produktgenuss, hier dem Teetrinken, und den zus\u00e4tzlichen, fiktiven Werten ist nicht so deutlich wie beispielsweise bei <em>Yogi Tea<\/em>. Gleichwohl werden auch nicht die Inhalte des Tees ins Kleingedruckte verbannt und allein die Wirkkraft inszeniert, wie beispielsweise bei der Reihe <em>Wieder gut<\/em> der Marke <em>Sonnentor<\/em>. Deren Sorten hei\u00dfen <em>Eine M\u00fctze voll Schlaf<\/em> oder <em>Frosch im Hals<\/em> und werden grafisch illustriert; das Augenmerk liegt in diesem Fall allein auf der Wirkung im K\u00f6rper der Konsument*innen. Wen die Inhalte der Kr\u00e4utermischung interessieren, muss im Kleingedruckten suchen.<\/p>\n<p>Die grafische Allround-L\u00f6sung bei <em>Pukka<\/em> deutet keinen Raum an wie die Packung des <em>Yogi Tea<\/em>, sie ist nicht etwas, das auf die Packung appliziert wirkt, ist nicht Illustration wie bei <em>Sonnentor<\/em> und damit auch keine vom Gebrauchswert eindeutig zu trennende Fiktion. Der Gebrauchswert muss nicht erst durch die visuelle Gestaltung bebildert werden \u2013 durch eine Tasse Tee oder einen Frosch in einem Hals.<\/p>\n<p>Die \u00e4sthetische Gestaltung der ayurvedischen und \u00f6kologischen Werte, die sich im Anblick der Verpackung <em>Pukka<\/em>s genie\u00dfen l\u00e4sst, ohne ausschlie\u00dflich an den konkreten, realen Teegenuss denken zu m\u00fcssen, erweitert den Gebrauchswerts des Tees. Denn die Verpackung als Repr\u00e4sentant f\u00fcr einen bewussten, gesunden und \u00f6kologischen Lebensstil kann auch in anderen Situationen als dem Teetrinken wirksam werden. Damit \u00fcberschreitet die \u00c4sthetik der <em>Pukka<\/em> Packung die Grenzen der didaktisch vermittelnden Inszenierung anderer Kr\u00e4utertees und l\u00e4sst die Verpackung unmittelbarer als \u00e4sthetische Erfahrung erfahrbar werden.<\/p>\n<p>Nun k\u00f6nnte man in diesem Ph\u00e4nomen ein Verschleiern des tats\u00e4chlichen Gebrauchswerts erkennen. An dieser Stelle ist die Sorge, die Konsument*innen w\u00fcrden zu emotionalen Erlebnissen verf\u00fchrt anstatt zu kritischem Konsum angehalten sicherlich nicht unbegr\u00fcndet. Allerdings stellt sich die Frage, ob letzterer durch erstere nicht auch bef\u00f6rdert werden kann.<\/p>\n<p>Die \u00c4sthetik der Teepackung steht einer am Gebrauchswert orientierten Einstellung und deren Einseitigkeit entgegen. Sie unterst\u00fctzt die Kraft einer \u00e4sthetischen Erfahrung. Diese, so k\u00f6nnte man argumentieren, dient nicht allein ihrem Selbstzweck. Die Konsument*innen m\u00fcssen aufgrund der unmittelbaren Produkt\u00e4sthetik, die eine Unterscheidung zwischen Gebrauchswert und Fiktionswert nicht eindeutig zul\u00e4sst, ihre pers\u00f6nliche Position hinsichtlich der dargestellten Lebenswerte vielmehr selbst finden.<\/p>\n<p>K\u00f6nnte dann der Konsum der Sorte <em>klar<\/em> oder <em>kamille &amp; vanille<\/em> die kritische Reflexionsf\u00e4higkeit der Konsument*innen eher steigern als senken? Ist es nicht so, dass sich der reine Teegenuss immer wieder an einer Aufmerksamkeit f\u00fcr seine Inszenierung bricht? So wird vielleicht gerade durch diese vergr\u00f6\u00dferte Kontaktzone mit dem Kr\u00e4uter-Mensch-Muster die gesellschaftliche Vermitteltheit der Botschaften und Lebenswerte bewusster.<\/p>\n<p>Denn unsere unmittelbare Erfahrung des Teetrinkens steht in einem Spannungsverh\u00e4ltnis zu seiner Inszenierung. Dadurch erlangen wir zum Objekt selbst eine distanzierte Wahrnehmung und erkennen unsere eigenen Erfahrungen und unser dadurch gepr\u00e4gtes Urteilsverm\u00f6gen als reflexive Voraussetzung des Teegenusses. Nicht selten veranlasst uns genau diese Spannung zu einem Gespr\u00e4ch \u00fcber das entsprechende Produkt.<\/p>\n<p>Die Inszenierung eines Produktes oder einer Marke l\u00e4sst sich also nicht nur hinsichtlich ihrer Glaubw\u00fcrdigkeit oder schl\u00fcssigen Argumentation untersuchen. Auch l\u00e4sst sie sich nicht nur in Differenz zu Vergleichsprodukten beurteilen. Denn ebenso wichtig f\u00fcr die Bewertung eines Produktes scheint mir das Verh\u00e4ltnis zwischen seiner Inszenierung und seinem Gebrauchswert zu sein. Nimmt man dieses in den Blick, muss jedoch nicht zwangsl\u00e4ufig deren Deckungsgleichheit als gelungen gelten, sondern vielmehr gerade ein die Reflexion der Konsument*innen anregendes Spannungsverh\u00e4ltnis zwischen ihnen.<\/p>\n<p>Wie Thomas Heun in der <a title=\"inhalt heft 4\" href=\"http:\/\/www.pop-zeitschrift.de\/2014\/03\/08\/pop-kultur-und-kritik-heft-4-fruhling-2014inhaltsubersicht8-3-2014\/\" target=\"_blank\">Heft 4<\/a> von <em>Pop. Kultur und Kritik<\/em> ausf\u00fchrt, l\u00e4sst sich derzeit eine \u201ebewusste R\u00fcckbesinnung auf unmittelbar erfahrbare und nachvollziehbare Qualit\u00e4ten von Produkten\u201c ausmachen. Heun zieht den Schluss, dass diese Haltung zu einem\u201ealternativen Konsum von \u201alokalen\u2018 Originalen\u201c f\u00fchrt, da sie ein Maximum an unmittelbarer Produkterfahrung gew\u00e4hrleisten.<em> Pukka<\/em> ist meines Erachtens ein Beispiel daf\u00fcr, dass eine gelungene Inszenierung im Sinne der unmittelbaren Produkt\u00e4sthetik geeignet ist, die Eigenqualit\u00e4ten der Produkte <em>und<\/em> die eigenen Werthaltungen erfahrbar zu machen. Denn unser Konsumerlebnis ist immer ein gesellschaftlich vermitteltes, sei es der Einkauf eines \u201eregionalen Originals\u201c oder eines Weltkonzernprodukts.<\/p>\n<p>Jedoch sollte unmittelbare Produkt\u00e4sthetik nicht als illusorisches Versprechen f\u00fcr eine bessere Welt (siehe die von <a title=\"artikel schokolade\" href=\"http:\/\/www.pop-zeitschrift.de\/2014\/03\/15\/konsumrezension-maerzvon-henning-arnecke15-3-2014\/\" target=\"_blank\">Henning Arnecke<\/a> rezensierten Schokoladen) oder als die didaktische Vermittlung einer Yoga\u00fcbung (siehe <em>Yogi Tea<\/em>) missverstanden werden. Ein Produkt halte ich vielmehr dann f\u00fcr besonders gelungen, wenn es Konsument*innen nicht nur die Erfahrung seiner grunds\u00e4tzlichen Qualit\u00e4t erm\u00f6glicht (und die Erwartungen auch entsprechend erf\u00fcllt), sondern eben auch zum Austausch \u00fcber dessen kulturelle, politische und pers\u00f6nliche Dimension anregt.<\/p>\n<p>Dies funktioniert durch eine Produkt\u00e4sthetik, die das Objekt in einem Ma\u00dfe stilisiert, dass beim Konsum immer eine Distanz zu dem jeweiligen Produkt entsteht \u2013 durch die Spannung zwischen dem Gebrauchswert und seiner Inszenierung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a title=\"website wagner\" href=\"http:\/\/www.hfg-karlsruhe.de\/lehrende\/akad-mitarbeiter\/antonia-wagner.html\" target=\"_blank\">Antonia Wagner<\/a> ist akademische Mitarbeiterin am Institut f\u00fcr Kunstwissenschaft und Medientheorie, Staatliche Hochschule f\u00fcr Gestaltung Karlsruhe.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tee: Pukka und Yogi<\/p>\n","protected":false},"author":391,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[57],"tags":[],"class_list":["post-3112","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3112","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/users\/391"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3112"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3112\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3112"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3112"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3112"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}