{"id":3320,"date":"2014-07-01T12:52:43","date_gmt":"2014-07-01T10:52:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pop-zeitschrift.de\/?p=3320"},"modified":"2014-07-01T12:52:43","modified_gmt":"2014-07-01T10:52:43","slug":"artpoppharrell-schreibt-seinen-offenen-brief-an-die-frauen-in-der-pariser-gruppenausstellung-girl-weitervon-vera-tollmann1-7-2014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/2014\/07\/01\/artpoppharrell-schreibt-seinen-offenen-brief-an-die-frauen-in-der-pariser-gruppenausstellung-girl-weitervon-vera-tollmann1-7-2014\/","title":{"rendered":"ArtpopPharrell schreibt seinen offenen Brief an die Frauen in der Pariser Gruppenausstellung \u00bbGIRL\u00ab weitervon Vera Tollmann1.7.2014"},"content":{"rendered":"<p>Die Erziehung von Pharrell Williams<!--more--><\/p>\n<p>New Yorker Galerien setzen auf Ausstellungsr\u00e4ume in \u00dcbergr\u00f6\u00dfe. Als Jay-Z in der Galerie Pace sechs Stunden lang seinen Song \u00bbPicasso Baby\u00ab vor geladenen VIPs performte, sah der White Cube sp\u00e4ter im Musikvideo nach Museum aus. In Paris (wie Berlin) demonstrieren sie Bigness \u00fcber Zweigstellen. Die Galerie Emmanuel Perrotin, feste Gr\u00f6\u00dfe im Pariser Kunstestablishment, hat sich k\u00fcrzlich vergr\u00f6\u00dfert und in derselben Stra\u00dfe, der Rue de Turenne im Marais, einen neuen Ort aufgemacht. Dabei handelt es sich um alles andere als geschichtslose R\u00e4ume, n\u00e4mlich den Salle de Bal, den ehemaligen Ballsaal des H\u00f4tel du Grand Veneur aus der Zeit des Ancien R\u00e9gime.<\/p>\n<p>Umso lustiger ist es, dass in diesem Sommer der King of Hip-Hop, Pharrell Williams, dort die Gruppenausstellung <a title=\"website ausstellung girl\" href=\"https:\/\/www.perrotin.com\/exhibition-group_show_pw-2704.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00bbGIRL\u00ab<\/a> kuratierte \u2013 \u00bbGIRL\u00ab, wie sein neues Album, das er als \u00bbopen letter to women\u00ab konzipiert hat.<\/p>\n<p>Am Er\u00f6ffnungsabend gab Pharrell im Innenhof dieser Immobilie (Quadratmeterpreis 13.000 Euro) ein Konzert vor den wohlhabenden G\u00e4sten. Angepasst an Ort und Leute, zitierte er selbst den guten Hip- Hop-Ton und rief in die Menge: Wer hat die beste Galerie in Paris? Das Publikum parierte: Per-ro-tin! Wer macht das beste Programm in Paris? Wieder: Per-ro-tin. Zwei Imperien trafen zusammen, das Galerie-Imperium von Perrotin und das Musikindustrie-Empire von Pharrell.<\/p>\n<p>Allein hat Pharrell die Ausstellung nicht zusammengestellt. Ashok Adic\u00e9am, senior adviser der Galerie, muss, die Vermutung liegt nahe, den weit gr\u00f6\u00dferen Teil ins Spiel gebracht haben. Werke von insgesamt 45 K\u00fcnstlern und K\u00fcnstlerinnen zum Stichwort \u203agirl\u2039 z\u00e4hlt die Ausstellung, ungef\u00e4hr die H\u00e4lfte der K\u00fcnstler geh\u00f6ren zum festen Galerieprogramm. Zu diesen geh\u00f6ren lauter Bekannte wie Sophie Calle, Gelitin, Gregor Hildebrandt, KAWS, Mr., Takashi Murakami, Laurent Grasso, JR, Cindy Sherman, Taryn Simon, Jean-Michel Othoniel, Aya Takano, Xavier Veilhan. Pharrell wei\u00df das auf charmante Art in Understatement zu verpacken. Anstatt \u203akuratiert von Pharrell Williams\u2039, sollte es hei\u00dfen \u00bbthe education of Pharell Williams\u00ab, denn er lerne ja nur.<\/p>\n<p>Die Auswahl ist sehr eklektisch und reicht von der feministischen K\u00fcnstlerinnengruppe Guerrilla Girls \u00fcber die Konzeptk\u00fcnstlerinnen Sophie Calle und Taryn Simon bis zu umstrittenen Sexisten wie dem Modefotografen Terry Richardson, der unl\u00e4ngst von einer Reihe Models verklagt wurde, nachdem sich eine an die \u00d6ffentlichkeit getraut hatte. Zusammenh\u00e4nge werden nicht ausformuliert. Zero Diskurs.<\/p>\n<p>Teils hangelt sich die Auswahl entlang seines Albums. Dem Song \u00bbMarilyn Monroe\u00ab werden Andy Warhols Marilyn und Gregor Hildebrandts Marilyn-Antwort an die Seite gestellt und Laurent Grassos \u00bbStudies into the past (Single Cover of \u203aLost Queen\u2039)\u00ab, das er eigens f\u00fcr die Ausstellung gemalt hat, zeigt Pharrell als Napoleon zu Pferde vor einer enormen Statue der \u00e4gyptischen K\u00f6nigin. Auf der Homepage der Galerie wird Pharrell als K\u00fcnstler gef\u00fchrt \u2013 dabei ist sein Stuhl (Perspective Chair) wenig mehr als ein Designobjekt \u2013 die Stuhlbeine imitieren ein Paar Frauen- und M\u00e4nnerbeine.<\/p>\n<p>Ob es sich um eine gegenderte Version von diesem sexistischen Allen-Jones-Pop-Art-Stuhl handeln soll, wo ein Frauen-Pin-up ein gepolstertes Lederkissen balanciert? Eine Version mit einem afroamerikanischen Model vom notorischen Bjarne Melgaard ging im Januar durch die Presse, weil die russische Kunstsammlerin, Freundin von Abramovi\u0107 und Betreiberin der Moskauer Galerie Garage, Dasha Zhukova, sich auf genau diesem Stuhl hatte portr\u00e4tieren lassen.<\/p>\n<p>Mit Murakami hat Pharrell bereits kollaboriert. Die quietschbunte \u00fcbergro\u00dfe Muschelplastik \u00bbThe simple things\u00ab, in der mit Diamanten beklebte Alltagsobjekte wie eine Babylotion, ein Turnschuh in Schuhgr\u00f6\u00dfe 20, ein Cupcake und eine Dose Pepsi ausgestellt wurden, war bei der Art Basel 2009 zu sehen. In Pharrells Privatsammlung tummeln sich Kugelskulpturen aus Stofftier von Murakami, genauso wie KAWS \u00bbUntitled (Kawsbob and Sandy)\u00ab, mit dem er in seiner YouTube-Talkshow <a title=\"video artst tlk\" href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=ynZmqEJ9JLU\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00bbArtst Tlk\u00ab<\/a> Konversation f\u00fchrte. Und man kann sich gut vorstellen, dass ein paar der anderen Kunstwerke nach Ausstellungsende zu ihm nach Miami fliegen.<\/p>\n<p>Warum l\u00e4sst sich keine Aussage mehr formulieren? Obwohl Pharrell an alles gedacht hat: Starkult, Teenage Fandom, Begehren, Fashion, Pop, Beauty-Kritik, kunsthistorische Fu\u00dfnoten, wie sie die Arbeiten von Marina Abramovi\u0107, Yoko Ono und Warhol darstellen. Abramovi\u0107, die seit Monaten bei keinem Mega-Pop-Act in New York City zu fehlen scheint \u2013 denn Lady Gaga hat sie quasi zu ihrer Lieblingspatin erkl\u00e4rt und Jay-Z f\u00fchrte mit ihr ein T\u00eate-\u00e0-t\u00eate in besagtem Video auf. Es ist ein Geben und Nehmen. Lady Gaga singt in \u00bbApplause\u00ab, \u00bbPop culture was in art, now art is in pop culture, art and me.\u00ab Doch Bigness und genericism entleeren die Zeichen, Gesten verlieren an Bedeutung oder heben sich gegenseitig auf. Das gleiche Prinzip wendet Pharrell als Musiker an. Ikonen m\u00fcssen es sein, kleiner geht es nicht.<\/p>\n<p>Auf seinem neuen Album \u00bbGIRL\u00ab besingt Pharrell Marilyn Monroe. Ist die Kunst-Pop-Verschmelzung in eine Sackgasse geraten, hat sie in der Preisklasse nichts mehr zu sagen? F\u00fcr Pharrell ist die Sache ziemlich einfach. \u00bbJust like my album [G I R L], what I tried to do is offer many different facets of my appreciation for women\u2026 I love women everywhere. I make no apologies for the wide spectrum of affinity for women.\u00ab Im Pressetext zur Ausstellung hei\u00dft es, \u00bbcelebrate women who are above all free, liberated by artists and their boundless, unfettered imagination\u00ab. Da spricht doch ein ziemlich altmodisches Bild von Frauen. Feiern wollten sie im vergangenen Jahrhundert schon ziemlich viele.<\/p>\n<p>Doch ganz so eindeutig ist es auch wieder nicht. In dem Musikvideo \u00bbDear Girl\u00ab sind zwar eingangs Ballerinas zu sehen, doch dann hat auch eine Riot-Grrrl-Gang einen tollen Auftritt. Die comichafte Cyberpunk-Gang-Anf\u00fchrerin mit lila Haaren spricht: \u00bbIn honor of the groove, to all who surrender to it. We say thank you. And we take it back.\u00ab Dass Pharrell ein wenig retro tickt und seine Referenzen gro\u00dfteils aus vergangenen Zeiten fischt, das hat schon das Astronautenmotiv verraten, das er sich als Logo f\u00fcr sein Fashion-Label Billionaire Boys Club ausgesucht hat. Sich selbst hat Pharrell mal als \u00bbkidult\u00ab bezeichnet, als jemanden, \u00bbwho has an ageless mentality; aiming to learn every moment of the day\u00ab.<\/p>\n<p>Wie l\u00e4sst sich also dieser Repr\u00e4sentationshumor kritisieren? In der bereits erw\u00e4hnten YouTube-Talkshow schenkt zwischendurch ein nacktes Model den G\u00e4sten Wasser nach. Im Video ist die Frau an bestimmten Stellen verpixelt. Doch der Auftritt wirkt entsexualisiert. F\u00fcr wen ist die Nacktheit dann Provokation? Sexismus l\u00e4sst sich daran schwer diskutieren. Es passiert so beil\u00e4ufig und ungesehen. Williams schaut sie gar nicht an, seine G\u00e4ste sind fast unangenehm ber\u00fchrt, betreten. Ein fr\u00fches Video in seiner Karriere, \u00bbLapdance\u00ab, ein Song der Neptunes, spielte noch eindeutig im Puff-Milieu. Frauen kann man kaufen. An \u00bbArtst Tlk\u00ab hingegen prallt die Kritik ab, denn f\u00fcr die Objektwerdung der Frau im m\u00e4nnlichen Blick fehlt dieser Blick.<\/p>\n<p>Vielleicht ist Pharrell auch ein bisschen ein Girl? Oder kokettiert mit seinem androgynen Stil?<\/p>\n<p>Auf seiner neuen Platte singt er \u00bbDear Diary, it\u02bcs happening again\u00ab, ein Satz, der typischerweise M\u00e4dchen in den Mund gelegt w\u00fcrde. Girls schreiben aufgeregt in ihre Tageb\u00fccher. Minimales Genderbending \u2013 so wie es der Mainstream eben vertr\u00e4gt \u2013 betrieb er auch an seinem 41sten Geburtstag, als er im Billionaire$-Girls-Club-Sweater \u2013 den auch seine Kolleginnen Rihanna und Miley Cyrus schon \u00f6ffentlich getragen haben \u2013 in einer Fernsehshow auftrat. Um die Selbstironie weiter auf die Spitze zu treiben, damit sie wirklich alle mitbekommen, tr\u00e4gt er seit den Grammy-Awards einen \u00fcbergro\u00dfen Hut von Vivienne Westwood. Jedenfalls wei\u00df Pharrell sein Image immer wieder zu twisten und tritt nicht als der Testosteron-getriebene Super-Rapper auf.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck zur Ausstellung. Spa\u00df macht sie in ihrer Stumpfsinnigkeit trotzdem, diese old-school-hafte Begeisterung f\u00fcr Frauen, vielleicht f\u00fchlt sich Pharrell half girl, er ist jedenfalls als einziger boy (neben Ulay in dem Ulay-Abramovi\u0107-Performancefilm) mehrfach in den k\u00fcnstlerischen Arbeiten zu sehen. Cameo in der Ausstellung? Das hat es bislang in dieser Un\u00fcbersehbarkeit vermutlich unter Kuratoren nicht gegeben. Rob Pruitt hat ein banales wei\u00dfes Ikea-Sofa im Fan-Modus mit knallbunten Pharrell-Kritzeleien \u00fcberzogen. Ein Teenager h\u00e4tte \u00bbStudio Loveseat\u00ab nicht sch\u00f6ner gestalten k\u00f6nnen. Daniel Arsham hat einen Abdruck von Pharrell genommen und ihn in Lebensgr\u00f6\u00dfe reproduziert, allerdings nicht als Wachsfigur, sondern aus glitzernden Glasscherben verklebt mit Harz \u2013 so erst verdient die glitzernde Skulptur ihren Titel \u00bbFuture Pharrell\u00ab.<\/p>\n<p>Was allerdings diese Hommage merkw\u00fcrdig macht, ist, dass sie in der Ausstellung von zwei Mistresses ges\u00e4umt wird, zwei deutlich kleineren, in bunt traditionellen Gew\u00e4ndern gekleideten Geisha-\u00e4hnlichen Musikerinnenpuppen der japanischen K\u00fcnstlerin Chiho Aoshima (\u00bbKokemono (L and R)\u00ab) die links und rechts von der Popstar-Figur aufgestellt wurden, so als w\u00fcrden sie einen wertvollen Schrein bewachen. Mr. malte ein Bild von Pharrell, in dem ebenfalls das Wort \u00bbGirls\u00ab vorkommen. Diese Fan-Ehrerbietung unterbricht also immer mal wieder die thematische Klammer der Gruppenausstellung.<\/p>\n<p>Vor allem ist \u00bbGIRLS\u00ab eines: Eine Ausstellung, in der die Kunstwerke mehr dar\u00fcber aussagen, wie Kuratoren und Galeristen voneinander profitieren, als dass es um die Kunst an sich und ihre Aussagen ginge. Hier geht es um eine Win-Win-Situation der beiden Hauptakteure: Pharrell und Perrotin. Der eine gewinnt durch den weltber\u00fchmten Musiker und Produzenten neue Kundschaft, die vielleicht bis dahin keine Kunst gesammelt hat, der andere gewinnt kulturelles Kapital, denn im Vorfeld entstanden neue Arbeiten, die ihn \u203averewigen\u2039, wie es so sch\u00f6n hei\u00dft- Zudem wertet er seine Privatsammlung auf, in der sich Arbeiten von Takashi Murakami und KAWS befinden. Vermutlich wird sein Honorar in Kunst ausgezahlt.<\/p>\n<p>Beide Partner, die Galerie und der Weltstar, k\u00f6nnen also auf ihr Aufmerksamkeits- und ihr Geldkonto einen gro\u00dfen Betrag verbuchen. Exklusivit\u00e4t gegen Reichweite. Shine, value und attention sind daher \u2013 wenig verwunderlich, denn allen zeigen, was man hat, geh\u00f6rt zur Hip Hop Culture \u2013 die Vokabeln, die Pharrell in Interviews am H\u00e4ufigsten gebraucht.<\/p>\n<p>Besonders deutlich machte er es anhand der aufgeblasenen Plastikschatulle, die er zusammen mit Murakami ausgeheckt hat. Die allt\u00e4glichen Dinge seien mit Diamanten \u00fcbers\u00e4t, \u00bbto help illustrate the metaphor of value and what it means to us personally\u00ab. Die Aufwertung des Banalen, ein gel\u00e4ufiger Move in der Kunst, unter anderen von Ai Weiwei immer wieder angewandt. Doch mit den Diamanten treiben sie das Spiel mit Statussymbolen zum Exzess. Pharrell brachte es auf den Punkt, \u00bbthere is no significance beyond the shine and the value\u00ab.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a title=\"homepage tollmann\" href=\"http:\/\/www.veratollmann.net\/?page_id=39\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Vera Tollmann<\/a> ist Kulturwissenschaftlerin und lebt als freie Autorin in Berlin.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><a title=\"\u201cTrue Blood&lt;br \/&gt;Scheiternde Rationalit\u00e4t&lt;br \/&gt;&lt;small&gt;&lt;i&gt;von Carolin Utsch&lt;\/i&gt;&lt;br \/&gt;16.6.2014&lt;\/small&gt;\u201d bearbeiten\" href=\"http:\/\/www.pop-zeitschrift.de\/wp-admin\/post.php?post=3251&amp;action=edit\">\u00a0<\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Erziehung von Pharrell Williams<\/p>\n","protected":false},"author":391,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[57],"tags":[238,815,879,1344,1767,1837,2448],"class_list":["post-3320","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-artpop","tag-galerie-emmanuel-perrotin","tag-girl","tag-lady-gaga","tag-pharrell","tag-pop-zeitschrift-2","tag-vera-tollmann"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3320","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/users\/391"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3320"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3320\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3320"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3320"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3320"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}