{"id":3593,"date":"2014-09-17T09:46:41","date_gmt":"2014-09-17T07:46:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pop-zeitschrift.de\/?p=3593"},"modified":"2014-09-17T09:46:41","modified_gmt":"2014-09-17T07:46:41","slug":"infrastrukturen-des-tourismusvon-urs-staheli-annika-stahle17-9-2014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/2014\/09\/17\/infrastrukturen-des-tourismusvon-urs-staheli-annika-stahle17-9-2014\/","title":{"rendered":"Infrastrukturen des Tourismusvon Urs St\u00e4heli \/ Annika St\u00e4hle17.9.2014"},"content":{"rendered":"<p>\u203aDer Weg ist das Ziel\u2039, materialistisch gewendet.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left\">[aus: \u00bbPop. Kultur und Kritik\u00ab, Heft 5, Herbst 2014, S. 10-18]<\/p>\n<p>Lange Zeit wurde das Faszinosum des Tourismus mit Modellen erkl\u00e4rt, die den klassischen Paradigmen der Cultural Studies nahestanden: Die au\u00dferallt\u00e4glichen Erfahrungen \u2013 die sensationellen Highlights \u2013 interessierten besonders. Sie lie\u00dfen sich als Spektakel des Sightseeings, als Attraktionen entziffern und mit semiotischen Mitteln decodieren. Der touristische Blick mit seiner Sehnsucht nach Authentizit\u00e4t geriet in den Mittelpunkt des Interesses (etwa bei John Urry und Dean MacCannell). Der Tourist wurde prim\u00e4r als sehendes Subjekt gefasst, das begierig eine Sensation durch die n\u00e4chste ersetzen will und dadurch in eine tragische Steigerungsspirale ger\u00e4t; ein Subjekt, das nach exotischen Bildern d\u00fcrstet, um der eigenen Alltagstristesse zu entkommen.<\/p>\n<p>Die \u00fcbliche Kritik an der Popul\u00e4rkultur und jene am Tourismus benutzen erstaunlich \u00e4hnliche Topoi: In beiden Bereichen wird der Eskapismus bedauert, werden die Akteure als kulturell ahnungslose, passive KonsumentInnen kritisiert, welche die Inszenierungen der Kultur- und Tourismusindustrie kaum durchschauen k\u00f6nnen und wollen. Diese Kritiken m\u00f6gen alltagskulturell immer noch recht lebendig sein; gl\u00fccklicherweise hat sich die Forschung aber zunehmend von solch einfachen Schablonen gel\u00f6st.<\/p>\n<p>Auch wenn inzwischen der Tourist als aktives Subjekt gesehen wird, wird der Kern der touristischen Erfahrungen aber auch heute noch als die au\u00dferallt\u00e4gliche, visuelle Erfahrung gefasst. Zu sehr verbleibt das Denken \u00fcber Tourismus im Korsett einfacher Kommunikationsmodelle gefangen: Der Tourist decodiert \u2013 m\u00f6glicherweise sogar \u203asubversiv\u2039 \u2013 die Sehensw\u00fcrdigkeiten (nicht un\u00e4hnlich der Decodierung von Spielfilmen); er erscheint immer noch prim\u00e4r als ein sehendes und sinngenerierendes Subjekt.<\/p>\n<p>Man mag dann mit dem bew\u00e4hrten, aber inzwischen auch etwas faden begrifflichen Besteck der Cultural Studies ideologiekritisch auf machtvolle Verzerrungen hinweisen; etwa darauf, dass durch Exotisierung der Fremde zum Objekt eines westlichen Blicks gemacht wird; darauf, dass die touristischen Inszenierungen geschlechtsspezifische Klischees weitertransportieren etc. Solche Analysen haben gewiss ihre Berechtigung, sie verpassen aber gerade jene Erfahrungen, die sich nicht auf Repr\u00e4sentationsprozesse reduzieren lassen.<\/p>\n<p>Wie aber lie\u00dfe sich ein anderes Verst\u00e4ndnis von touristischen Praktiken entwickeln? Wenden wir uns den AkteurInnen selbst zu. Vor kurzem hat eine\/r der AutorInnen im Flugzeug das Gespr\u00e4ch zweier M\u00e4nner \u00fcber ihre letzte Urlaubsreise mitgeh\u00f6rt. Die beiden haben nichts von den Sehensw\u00fcrdigkeiten erz\u00e4hlt, die sie sich angeschaut haben. Umso ausf\u00fchrlicher wurde aber mit vielen Details von der Versp\u00e4tung des Fluges in den Urlaub erz\u00e4hlt, von den Anschlussproblemen, die daraus entstanden sind und wie all die logistischen Schwierigkeiten schlie\u00dflich doch gl\u00fccklich \u00fcberwunden werden konnten.<\/p>\n<p>In dem kleinen Narrativ mit Happy End ging es buchst\u00e4blich ums Touren \u2013 also jener Praxis, die dem Touristen seinen Namen gegeben hat. Man mag selbst ein kleines Experiment durchf\u00fchren und Freunde nach ihrem Urlaub fragen: Mit gro\u00dfer Wahrscheinlichkeit wird \u2013 neben einigen kulinarischen Gen\u00fcssen, den teuren\/billigen Preisen \u2013 von Transport- und Beherbergungsinfrastrukturen die Rede sein: von Flugh\u00e4fen, von unkomfortablen Fl\u00fcgen, von schwierig erreichbaren Busstationen oder den erstaunlich guten Hotels.<\/p>\n<p>\u00c4hnliches hat Edward Bruners ethnografische Studie \u00bbCulture on Tour\u00ab (2005) \u00fcber Tourguides in Indonesien ergeben. Die in diesem Falle sehr gebildeten TourteilnehmerInnen unterhielten sich nicht so sehr \u00fcber die einzigartigen Tempelanlagen oder die javanesischen T\u00e4nze, sondern vor allem \u00fcber logistische Themen.<\/p>\n<p>Im Jahr 2013 starteten oder landeten allein auf deutschen Flugh\u00e4fen insgesamt 201,6 (2012: 200,2) Millionen Flugg\u00e4ste; \u00fcber 410 Mio. \u00dcbernachtungen wurden in Deutschland 2013 gez\u00e4hlt \u2013 da gibt es viel zu berichten. Wir sollten also TouristInnen gut zuh\u00f6ren, wenn sie von ihrem Urlaub erz\u00e4hlen, und ihr Interesse f\u00fcr Transportinfrastrukturen nicht als blo\u00dfe Verlegenheitserz\u00e4hlung abtun.<\/p>\n<p>Bereits ein Blick in Reisef\u00fchrer h\u00e4tte eigentlich schon gen\u00fcgen k\u00f6nnen, um zu sehen, dass dort zwar auch Sehensw\u00fcrdigkeiten beschrieben werden. Diese werden jedoch \u2013 etwa in den fr\u00fchen Baedeker-Reisef\u00fchrern, die sich selbst in der Abfolge der Sehensw\u00fcrdigkeiten am Eisenbahnnetzwerk orientierten \u2013 dominiert von logistischen Informationen: etwa \u00fcber unterschiedliche Verkehrsmittel, Fahrpl\u00e4ne oder auch Hinweise auf Hotels.<\/p>\n<p>Das Interesse am Au\u00dferallt\u00e4glichen hat nicht zuletzt die Forschung blind gegen\u00fcber diesen als banal erscheinenden Infrastrukturen gemacht: Wie sollte man auf Grundlage eines Busfahrplans eine kritische Analyse von Geschlechterverh\u00e4ltnissen anfertigen? Wie sollte der Verweis auf eine Zugverbindung mit der Analyse von Eskapismus zusammengebracht werden? Lieber entlarvt man Klischees des \u203aguten Wilden\u2039 in der Tourismuswerbung; lieber weist man darauf hin, dass der Wandertourismus einer verkl\u00e4rten Vorstellung der Natur aufsitzt, als die Schwierigkeit auf sich zunehmen, die (Kontroll-)Logiken von Infrastrukturen zu verstehen.<\/p>\n<p>Von den touristischen \u203aInfrastruktur-Erz\u00e4hlungen\u2039 k\u00f6nnen wir lernen, dass Infrastrukturen mehr als Mittel zum Zweck sind. Es geht nicht nur darum, von einem Ort zum anderen zu kommen. Die weit verbreitete instrumentelle Vorstellung charakterisiert, wenn sie sich \u00fcberhaupt f\u00fcr Infrastrukturen interessiert hat, einen Gro\u00dfteil der kulturwissenschaftlichen und soziologischen Forschung wie auch die touristische Policy-Planung. Gewiss, so das implizite Argument, m\u00fcssen TouristInnen Transportmittel benutzen, aber nur, um zum eigentlich interessanten Ort zu gelangen: einem besonders sch\u00f6nen Strand, einer Kathedrale oder einem pittoresken Dorf. Tourismus folgt gem\u00e4\u00df dieser vereinfachenden Perspektive einem zweckorientierten Muster, an dem eigentlich nur noch die Ziele interessieren.<\/p>\n<p>Der Widerpart zu diesem Denken findet sich in der Wendung \u203aDie Reise ist das Ziel\u2039. Hier wird das in Bewegung-Sein verkl\u00e4rt. Das Reisen wird dann als \u00e4sthetische oder para-religi\u00f6se Erfahrung des Unterwegsseins (am Modell der Pilgerreise orientiert) gefeiert. Aber auch das \u00e4sthetisierte \u203aWeg-Modell\u2039 sieht \u2013 praktische Ratgeber und Reiseberichte ausgenommen \u2013 schnell von den Infrastrukturen ab, welche das st\u00e4ndige In-Bewegung-Sein erm\u00f6glichen (und nicht zu vergessen: das damit verbundene st\u00e4ndige Warten). Der Verweis auf die schlechte Luft im Zugabteil passt schlecht zum Pathos des Transitorischen.<\/p>\n<p>Worauf uns die Erz\u00e4hlungen \u00fcber Reiseinfrastrukturen hinweisen, ist genau die eigent\u00fcmliche Faszinationskraft auf den ersten Blick \u203abanal\u2039 anmutender Transportmittel. Das schw\u00e4rmerische Klischee \u203aDer Weg ist das Ziel\u2039 muss materialistisch gewendet werden: Wir m\u00fcssen uns die Wege, ihre Beschaffenheit und die Transportmittel anschauen und uns fragen, wie das, was \u2013 buchst\u00e4blich im Sinne der Infrastruktur einer nicht sichtbaren Struktur \u2013 zwar materialisiert ist, aber im Hintergrund verbleibt, selbst in den Mittelpunkt der Erfahrung dr\u00e4ngt. Die Materialit\u00e4t von Infrastrukturen beschr\u00e4nkt sich weder auf ihre technische Existenzweise noch auf ihre als solide gesehene Materialisierung.<\/p>\n<p>Infrastrukturen bewegen sich nicht au\u00dferhalb des Sozialen. Sie sind mehr als blo\u00dfe Staffagen und B\u00fchnen des sozialen Verhaltens. Als materialisierte soziale und kulturelle Strukturen \u00fcben sie einerseits eine disziplinierende Wirkung aus: Dies beginnt bereits bei der Beachtung von Fahrpl\u00e4nen, beim mehr oder weniger geordneten Boarding und reicht bis zur Platzierung auf Sitzen, die eine bestimmte Haltung nahelegen.<\/p>\n<p>Gleichzeitig, so die Medientheoretikerin Lisa Parks in ihrem Aufsatz \u00bbMedia Infrastructures and Affect\u00ab aus dem Jahr 2012, schaffen diese immer wieder kleinere oder gro\u00dfe Br\u00fcche: Nicht umsonst tauchen in allt\u00e4glichen Reiseerz\u00e4hlungen mit gro\u00dfer Regelm\u00e4\u00dfigkeit Versp\u00e4tungen, geplatzte Reifen oder ausfallende Klimaanlagen auf. Dies sind die Momente, in denen die Infrastrukturen in ihrem Nicht-Funktionieren sichtbar werden; ja, in denen sogar eine kollektivierende Dynamik freigesetzt wird. Das Warten auf die versp\u00e4tete F\u00e4hre zur Urlaubsinsel vereinigt f\u00fcr einen Moment die heterogenen Wartenden zu einem Gef\u00fchlskollektiv. In dieser Situation mag sich der ersehnte Kontakt zur lokalen Bev\u00f6lkerung wie von selbst herstellen, alle vereint in der Ungewissheit des Wartens.<\/p>\n<p>Transportinfrastrukturen sind wir nicht nur mit unseren Augen ausgesetzt, sondern der ganze K\u00f6rper wird durch diese erfasst. W\u00e4hrend wir die Sehensw\u00fcrdigkeiten meist nicht ber\u00fchren d\u00fcrfen und uns ein distanzierender Blick aufgezwungen wird, stellt sich im Zug oder Bus ein unmittelbarer Kontakt ein. Infrastrukturen affizieren die K\u00f6rper, die in ihnen und durch sie bewegt werden. Infrastrukturen sind nicht ohne das durch sie und in sie investierte Begehren, ohne die Stimmungen, Atmosph\u00e4ren und Rhythmen, die durch sie m\u00f6glich werden, denkbar:<\/p>\n<p>Wir m\u00f6gen die Geschwindigkeit genie\u00dfen, nicht nur, indem sie die Landschaft in einen Film verwandelt, sondern bereits die Erfahrung des Bewegt-Werdens, der Beschleunigung beim Abheben des Flugzeugs selbst. Wir bedauern die qu\u00e4lende Bewegungseinschr\u00e4nkung in der Economy Class und erinnern den Ekel vor den schmutzigen Toiletten auch lange nach der Reise. Die dicht gedr\u00e4ngten, schwitzenden K\u00f6rper im Shuttlebus und schlie\u00dflich das Einbiegen in die Auffahrt des eigenen Hotels (das oft \u00fcber den Erfolg des Urlaubs entscheidet) bestimmen noch die Unterhaltung beim Buffet. Und die Taxifahrt durch die Rushhour Bombays ist nur ertr\u00e4glich, wenn wir uns der Un\u00fcberschaubarkeit der Verkehrs-Choreografie hingeben.<\/p>\n<p>Vielleicht ist es genau dieses Changieren zwischen banalster Infrastruktur und dem Sich-Einlassen auf ungewohnte und unkontrollierbare Kontexte, das gew\u00f6hnlichste Ereignisse im Tourismus zu intensiven Erfahrungen verdichtet. Infrastrukturen schaffen und organisieren ein heterogenes Ensemble von Affekten und k\u00f6rperlichen Erfahrungen; ein Ensemble, das wir im jeweiligen Moment m\u00f6glicherweise nicht greifen m\u00f6gen, das sich aber dennoch meist mit gr\u00f6\u00dferer Intensit\u00e4t in unsere Urlaubserinnerungen eingr\u00e4bt als die kurzen Momente auf der Aussichtsplattform oder bei einer anderen Sehensw\u00fcrdigkeit (wo wir wiederum lange auf den Einlass warten\u2026).<\/p>\n<p>Die Fremdheitserfahrung im Urlaub erfolgt nicht nur auf einer affektiven und k\u00f6rperlichen Ebene. Wir f\u00fchlen, riechen und sp\u00fcren den Transportweg nicht nur, sondern vergleichen ihn dauernd mit den aus unserem Alltag gewohnten Infrastrukturerfahrungen. Dieses Vergleichen kulturalisiert Infrastrukturen, zumindest wenn man Niklas Luhmanns Verst\u00e4ndnis von Kultur als einer Vergleichspraktik folgt: Kulturen existieren nicht aus sich heraus, sondern dadurch, dass Unterschiede zwischen eigenen und fremden Praktiken getroffen werden.<\/p>\n<p>Die Nutzung von Infrastrukturen ist denn auch h\u00e4ufig mit dieser allt\u00e4glichen Kulturarbeit verbunden: Wir vergleichen die griechische F\u00e4hre mit derjenigen, die uns nach Juist bringt, und markieren auf diese Weise \u2013 h\u00e4ufig recht gen\u00fcsslich \u2013 einen Unterschied. Im Gegensatz zur \u203afreiwilligen\u2039 Sightseeing-Tour, der wir uns entziehen k\u00f6nnen oder die wir als schlechte Inszenierung demaskieren m\u00f6gen, dr\u00e4ngt sich uns die Transportinfrastruktur auf. Wenn wir an unser Ziel gelangen wollen, ist kein Entzug m\u00f6glich; und die k\u00f6rperliche Erfahrung lehrt uns, dass wir es nicht nur mit einer inszenierten Fluglinie zu tun haben (auch wenn sich selbstverst\u00e4ndlich Fluglinien in ihren PR-Strategien inszenieren).<\/p>\n<p>Es ist diese Unentrinnbarkeit von Transportinfrastrukturen, die uns vergleichsf\u00e4hige Erfahrungen geradezu aufzwingt. Denn um etwa einen Bus im Urlaubsland benutzen zu k\u00f6nnen, beziehen wir uns wie selbstverst\u00e4ndlich auf unsere bisherigen Buserfahrungen. Wir sind auf diese Erfahrungen angewiesen, um das Verkehrsmittel \u00fcberhaupt nutzen zu k\u00f6nnen \u2013 und sind ebenso darauf angewiesen, diese Erfahrungen m\u00f6glichst schnell anpassen zu k\u00f6nnen. Der fremde Busbahnhof mag ganz anders organisiert sein, die Fahrpl\u00e4ne m\u00f6gen nicht eingehalten und der Bus viel st\u00e4rker klimatisiert sein als an unserem Heimatort. Es sind diese Erfahrungen, die zum kulturellen Beobachten von Infrastrukturen einladen, dazu also, Unterschiede zu treffen \u2013 und meist auch lustvoll zu bewerten.<\/p>\n<p>Dass Verkehrsinfrastrukturen weit davon entfernt sind, als blo\u00dfe Mittler zu fungieren und eine eigene Faszinationskraft entfalten, verdeutlicht die Kreuzfahrt. Ein boomender Tourismuszweig (die Wirtschaftsleistung der Kreuzfahrtbranche stieg 2013 in Deutschland um 3,6 Prozent auf 3,1 Milliarden Euro; die Zahl der Passagiere aus Deutschland erh\u00f6hte sich um 9,2 Prozent auf 1,69 Millionen), in dem Bewegung, Rhythmus und Affizierung Teil des Versprechens sind; Fremdheitserfahrungen werden entlang der Routen portioniert, w\u00e4hrend die eigene Kultur die Szenerie bestimmt. Hier dienen Infrastrukturen gleicherma\u00dfen dem Weg und dem Ziel; statt unsichtbar zu bleiben und zu vermitteln, inszenieren sie sich selbst: Infrastruktur wird reflexiv, Infrastruktur wird Urlaub.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ver\u00f6ffentlichung mit freundlicher Genehmigung des <a title=\"verlagsseite transcript\" href=\"http:\/\/www.transcript-verlag.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Transcript<\/a> Verlags.<\/p>\n<p>N\u00e4heres zum Heft 5 der Zeitschrift \u00bbPop. Kultur und Kritik\u00ab <a title=\"pop transcript verlag heft 5\" href=\"http:\/\/www.transcript-verlag.de\/978-3-8376-2797-8\/pop\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a>.<\/p>\n<p><strong><a title=\"\u201cPopmusik September&lt;br \/&gt;&lt;small&gt;&lt;i&gt;von Nils Quak&lt;\/i&gt;&lt;br \/&gt;1.9.2014&lt;\/small&gt;\u201d bearbeiten\" href=\"http:\/\/www.pop-zeitschrift.de\/wp-admin\/post.php?post=3543&amp;action=edit\"><strong>\u00a0<\/strong><\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u203aDer Weg ist das Ziel\u2039, materialistisch gewendet.<\/p>\n","protected":false},"author":391,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[57],"tags":[199,1072,1325,1837,1974,2373,2435],"class_list":["post-3593","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-annika-stahle","tag-infrastruktur","tag-kulturtheorie","tag-pop-zeitschrift-2","tag-reisen","tag-tourismus","tag-urs-staheli"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3593","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/users\/391"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3593"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3593\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3593"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3593"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3593"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}