{"id":3858,"date":"2014-12-08T21:24:52","date_gmt":"2014-12-08T19:24:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pop-zeitschrift.de\/?p=3858"},"modified":"2014-12-08T21:24:52","modified_gmt":"2014-12-08T19:24:52","slug":"mode-dezembervon-jan-c-watzlawik8-12-2014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/2014\/12\/08\/mode-dezembervon-jan-c-watzlawik8-12-2014\/","title":{"rendered":"Mode Dezembervon Jan C. Watzlawik8.12.2014"},"content":{"rendered":"<p>Zur Sache: Der Schirm als Neben-, Haupt- und Tatsache<!--more mehr--><\/p>\n<p style=\"text-align: center\">\u00a0Der Schirm als Nebensache<\/p>\n<p>Mit dem Schirm ist es so eine Sache. Seit dem 19. Jahrhundert wurde er zumeist als Accessoire verstanden, als nebens\u00e4chliches Beiwerk zu den vermeintlichen Hauptsachen der Mode. Ein gegenw\u00e4rtiger Blick auf seine Pr\u00e4senz offenbart nun eine paradoxe Gleichzeitigkeit von Wesentlichkeit und Unwesentlichkeit. Einerseits ist er im Alltag ebenso allgegenw\u00e4rtig sichtbar wie auch leicht verf\u00fcgbar. Andererseits weist er einen gewissen Hang zum Verschwinden auf: etwa durch formale Miniaturisierung \u2013 so im Falle des klassischen \u201eKnirps\u201c \u2013 oder durch materielle Unsichtbarkeit \u2013 wie unter anderem beim transparenten Modell \u201e<a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/Jean-Paul-Gaultier-2026-Designer-Schirm\/dp\/B00A1AWWXW\">Alexis<\/a>\u201c von Jean Paul Gaultier. Demnach verwundert es nicht, dass er bei den Schauen der Haute Couture sowie des Pr\u00eat-\u00e0-porter rare Erscheinung ist. Schirmmode scheint au\u00dfer Mode und hat doch ihre gro\u00dfen Auftritte.<\/p>\n<p style=\"text-align: left\" align=\"center\">Selten spielt der Regenschirm eine solch prominente Rolle wie beim Schlussdefilee der Pr\u00e4sentationen von Lie Sang Bongs Fr\u00fchjahrs-\/Sommerkollektion 2013. Begleitet von Gewittergrollen und Blitzen f\u00fchrt ein Model mit beleuchtetem Schirm eine Parade von beschirmten Damen aus der Dunkelheit ans Licht. Bekleidet mit Regenm\u00e4nteln \u2013 in verschiedener Blickdichte bis hin zur Durchsichtigkeit und bedruckt mit Schmetterlingsmotiven \u2013 tr\u00e4gt jede von ihnen einen entsprechend gestalteten Schirm. Die plakativ-spielerische Konfrontation von Natur- und Plastikwelt wirkt dabei als gekonnte Reminiszenz an Pop-Art sowie Kindheitserinnerung zwischen modischem N\u00fctzlichkeitsversprechen und \u201eOrnament als Verbrechen\u201c (Adolf Loos).<\/p>\n<p style=\"text-align: center\" align=\"center\">[iframe id=&#8220;\/\/www.youtube.com\/embed\/xXTKNfp7vjQ&#8220; align=&#8220;center&#8220;]<br \/>\nSchirmdefilee bei Lie Sang Bong, F\/S 2013 (ab Minute 9:25)<\/p>\n<p style=\"text-align: left\" align=\"center\">In der Fr\u00fchjahrs-\/Sommerkollektion 2015 des Labels \u201eAnrealage\u201c von Kunihiko Morinaga wird der Schirm hingegen nur singul\u00e4r, daf\u00fcr aber \u00e4sthetisch pointiert in Szene gesetzt. Programmatisch dem Titel \u201eShadow\u201c folgend wird ein schwarzes, asymmetrisch geschnittenes Kleid mit wei\u00dfem, spitzenartigem Kittel erst durch den schwarzen Schirm aus partiell durchbrochenem Stoff komplementiert. Dadurch erf\u00e4hrt der Look eine Multiplikation an Schattierungen, die sowohl auf relationale \u00dcberlagerungen von K\u00f6rper, Kleid und Raum als auch auf die Vielschichtigkeit japanischer Kleidungskulturen hindeuten.<\/p>\n<p style=\"text-align: center\" align=\"center\">[iframe id=&#8220;\/\/www.youtube.com\/embed\/dyxpwyOyahk&#8220; align=&#8220;center&#8220;]<br \/>\nPointierte Schirmschattierungen bei \u201eAnrealage\u201c, F\/S 2015 (ab Minute 2:47)<\/p>\n<p>Auch Gaultier huldigt \u2013 zum wiederholten Male \u2013\u00a0in seiner Herbst-\/Winterkollektion 2014\/2015 dem Gegenstand. W\u00e4hrend der Schauen f\u00fcr Damenmode erscheint ein <a href=\"http:\/\/o.aolcdn.com\/dims-shared\/dims3\/GLOB\/crop\/3000x2001+0+0\/resize\/640x427!\/format\/jpg\/quality\/85\/http:\/o.aolcdn.com\/hss\/storage\/adam\/930e5b0e8d7a82e35d8e2113d00f3ba2\/475895591.jpg\">schirmschwingender Herr<\/a> in stereotypem Punk-Outfit. Diese Konfrontation britischer Bekleidungstraditionen \u2013 \u201eMit Schirm, Charme und Melone\u201c, nur ohne Charme und Melone, daf\u00fcr mit Aggression und Mohawk \u2013 wirkt augenscheinlich wie eine platte Attit\u00fcde. Jedoch gewinnt sie durch Thematisierung von Geschlecht (durch ein m\u00e4nnliches Model bei einer Damenmodenschau) und Alter (durch ein \u00e4lteres Model in der Aufmachung einer vermeintlichen Jugendkultur) an Gehalt. Zudem l\u00e4sst sich dieser Auftritt als Werbung f\u00fcr die aktuell durch die Welt wandernde Ausstellung \u201e<a href=\"http:\/\/www.ngv.vic.gov.au\/jeanpaulgaultier\">The Fashion World of Jean Paul Gaultier: From the Sidewalk to the Catwalk<\/a>\u201c sehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center\">Der Schirm als Hauptsache<\/p>\n<p>Aus der Sicht Gaultiers mag diese eing\u00e4ngige Parole, deren Untertitel vom Anthropologen und Streetstyle-Theoretiker Ted Polhemus entlehnt wird, einen einseitigen Weg der Inspiration markieren. Zugleich weist sie darauf hin, wo Mode haupts\u00e4chlich zum Tragen kommt, n\u00e4mlich dort \u2013 der Begriff Pr\u00eat-\u00e0-porter deutet es an \u2013, wo sie getragen wird: etwa auf der Stra\u00dfe. Hier hat sie als kurzlebige und wechselhafte Mode zum einen popkulturellen Charakter, der jedoch auf den, einer Hierarchisierung enthobenen, reziproken Austausch der verschieden Orte der Mode verweist. Zum anderen besitzt sie in der alltags\u00e4sthetischen Kleider- sowie K\u00f6rperperformanz popul\u00e4rkultureller Szenen und Stile eine gr\u00f6\u00dfere Halbwertzeit. Dabei ist der Schirm nicht nur schm\u00fcckendes Beiwerk, sondern entpuppt sich auch als n\u00fctzlich. So bietet er sowohl aufgrund seiner Sichtbarkeit als auch Best\u00e4ndigkeit einen Access zu gemeinschaftlicher Identit\u00e4t sowie Identit\u00e4tsbildung und wird damit zur wesentlichen Hauptsache.<\/p>\n<p>Der Schirm zeigt sich beispielsweise als ein stetes Element der <a href=\"http:\/\/2.bp.blogspot.com\/-CaA5s3C3H7Q\/T551vDkX8oI\/AAAAAAAAAJQ\/BIXItqohoZA\/s1600\/lolita_003.jpeg\">Ror\u012bta Fasshon<\/a> in all ihren ausdifferenzierten Spielarten. Vordergr\u00fcndig rekurriert deren Benennung und Bekleidung weniger auf eine Erotisierung des Jungm\u00e4dchens \u00e0 la Vladimir Nabokov. Vielmehr verbindet sich hier die in Japan gesellschaftlich etablierte Niedlichkeits\u00e4sthetik des Kawaii mit historischen und historisierenden Versatzst\u00fccken anderer Kulturen. Dass dabei immer wieder auf den Stil des Vereinigten K\u00f6nigreichs unter der Regentschaft K\u00f6nigin Victorias zur\u00fcckgegriffen wird, geht \u00fcber den im Modedesign \u00fcblichen Geschichtsverweis hinaus und kann als Wiederspiegelung der kulturellen sowie \u00f6konomischen \u00d6ffnung Japans zur Zeit des Bakumatsu gelesen werden. Der Schirm westlicher Machart zeigt dabei die Einfl\u00fcsse der fr\u00fchen Globalisierung, bedient ein importiertes, antiquiertes Bild weiblichen M\u00fc\u00dfiggangs und verbreitet sich wiederum international als popul\u00e4rkultureller Export.<\/p>\n<p style=\"text-align: left\">[iframe id=&#8220;\/\/www.youtube.com\/embed\/V3_pDD00bsk&#8220; align=&#8220;center&#8220;]<\/p>\n<p style=\"text-align: center\">Ror\u012bta Fasshon-Parasol-Parade von \u201eLoliSourGrapes\u201c, 2011<\/p>\n<p>Ebenfalls Anleihen an der Mode des viktorianischen Zeitalters nimmt <a href=\"http:\/\/www.qbookshop.com\/dynamic\/images\/products\/9781937994280.jpg\">Steampunk<\/a>. Er kapriziert sich \u2013 nicht nur \u2013 stilistisch als retro-futuristische Kultur der Bricolage. Dies wird auch am Schirm deutlich, wenn er beispielsweise eine maschinen\u00e4sthetische Modifikation zum <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=BMeVGa_M600\">Flugger\u00e4t<\/a> erf\u00e4hrt. Eine Verwandtschaft zu Mary Poppins, die in der Verfilmung von Walt Disney zu Zeiten K\u00f6nig Edward VII. verortet wird, ist hierbei nicht zu leugnen. Das fliegende Kinderm\u00e4dchen changiert ebenso wie Steampunk \u2013 \u201eWenn ein L\u00f6ffelchen voll Zucker bitt\u2018re Medizin vers\u00fc\u00dft, ja Medizin vers\u00fc\u00dft\u201c \u2013 zwischen Befreiung durch ludischen Anarchismus und gleichzeitiger Reproduktion konservativer Werteordnungen. Dieser Sachverhalt schl\u00e4gt sich nicht zuletzt bei der im Steampunk anzutreffenden Praxis des \u201eUmbrella Fencing\u201c, Umbrella Tournament\u201c und \u201eUmbrella Duelling\u201c nieder.<\/p>\n<p style=\"text-align: center\">[iframe id=&#8220;\/\/www.youtube.com\/embed\/UquKCELuuZM&#8220; align=&#8220;center&#8220;]<br \/>\nSchlagender Schirm beim \u201eSuffolk Steampunk Spectacular\u201c, 2014<\/p>\n<p style=\"text-align: center\">Der Schirm als Tatsache<\/p>\n<p>Die ganz eigene Gleichzeitigkeit von Exklusion und Inklusion (in) der Mode sowie Kleidung macht sie zu einem pr\u00e4destinierten Feld der symbolischen, aber auch realen Auseinandersetzungen. Die Grenzen zwischen Ernsthaftem und Spielerischem sind flie\u00dfend \u2013 auf den Laufstegen sowie auf den Stra\u00dfen, als Zeigeeinrichtungen von Mode, aber besonders bei Demonstrationen, als Zeigeeinrichtungen von Meinungen. Hier gebiert sich das Vestiment\u00e4re ebenso als Pop- und Popul\u00e4r-, vor allem aber als Popularkultur. In diesem Zusammenhang avanciert der Schirm nicht zur Neben- oder Hauptsache, sondern vielmehr zur potentiellen Tatsache.<\/p>\n<p>Er findet sich beispielsweise bei den Protesten anl\u00e4sslich der \u201eAktionstage 2013\u201c des B\u00fcndnisses \u201eBlockupy Frankfurt\u201c: Zahlreiche Schirme \u2013 unter ihnen welche mit Aufschriften wie <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/michael-jaeger\/wann-wachen-wir-auf\/@@images\/a431bbc7-988f-4d0e-b17b-711b0a3c15b6.jpeg\">\u201eWe are all Greeks\u201c oder \u201eFuck Troika\u201c<\/a> \u2013 fungieren als kritischer Kommentar zum sogenannten \u201eEURO-Rettungsschirm\u201c. Die kommunikativen Qualit\u00e4ten von Mode zeigen sich trefflich im Schirm als Medium und Zeichen des Protests. Dabei ist das Symbolische nur ein Teil seiner Dinglichkeit. Ebenso spielen Form, Material und Funktion eine Rolle, wie es sich in den Diskussionen und Verhandlungen dar\u00fcber zeigt, ob er einerseits als Vermummung gewertet werden sollte oder andererseits als einer der \u201eGegenst\u00e4nde, die als Schutzwaffen geeignet\u201c (\u00a7 17a Versammlungsgesetz) sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: center\">[iframe id=&#8220;\/\/www.youtube.com\/embed\/gIqqWd6pTh0&#8243; align=&#8220;center&#8220;]<\/p>\n<p style=\"text-align: center\">Frankfurter ,Rettungsschirme\u2018, 2013<\/p>\n<p>\u00c4hnliche Verwendungsweisen finden sich auch bei den diesj\u00e4hrigen Protesten gegen die \u00c4nderungen der Wahlregularien in Hongkong, die vor allem eine Einschr\u00e4nkung der Rechte des Volkes nach sich ziehen. Hier kommt der Schirm weniger gegen Regen oder Sonne zum Einsatz als vielmehr gegen Tr\u00e4nengas. Die mediale Verbreitung und Rezeption f\u00fchren dazu, dass aus dem n\u00fctzlichen Gegenstand wiederum ein durchsetzungsstarkes <a href=\"http:\/\/news.artnet.com\/art-world\/artists-design-logos-for-hong-kongs-umbrella-revolution-121249\">Symbol<\/a> f\u00fcr die Demonstrationen von \u201eOccupy Central with Love and Peace\u201c wird, das daher in der Presse auch \u201eUmbrella Revolution\u201c und \u201eUmbrella Movement\u201c genannt wird.<br class=\"\u201dclear\u201d\/\" \/><br \/>\n[iframe id=&#8220;\/\/www.youtube.com\/embed\/rMaAfiye-X0&#8243; align=&#8220;center&#8220;]<\/p>\n<p style=\"text-align: center\">Die \u201eUmbrella Revolution\u201c wird im Fernsehen \u00fcbertragen, NBC News 2014<\/p>\n<p>Der Schirm als Neben-, Haupt- und Tatsache entbehrt nicht eines gewissen surrealen Moments \u2013 \u201eSch\u00f6n wie die unvermutete Begegnung einer N\u00e4hmaschine und eines Regenschirms auf einem Seziertisch\u201c (Lautr\u00e9amont) \u2013 und lohnt gerade deshalb, seziert zu werden. In seiner Geschichte und Gegenwart behauptet er sich nicht nur als schm\u00fcckendes, sondern auch als sch\u00fctzendes und damit \u2013 \u201eF\u00e4lschlich von Modeleuten als modisches Accessoire interpretiert\u201c (Claudia B\u00f6lling\/Rolf Horst) \u2013 so gar nicht als Beiwerk. Vielmehr ist der Schirm eine der wesentlichen, zivilisatorischen Erfindungen und ein eigenst\u00e4ndiger Bestandteil der Mode sowie der Moden. Und ist nicht gerade Mode selbst die sch\u00f6nste Nebensache der Welt?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Jan C. Watzlawik ist Kulturanthropologe sowie Kunstwissenschaftler und forscht zur Analyse materieller Kultur an den Schnittstellen von Mode-, Konsum- und Protestkulturen.<\/p>\n<p><strong><a title=\"\u201cMode November&lt;br \/&gt;&lt;i&gt;&lt;small&gt;von Mahret Kupka&lt;\/i&gt;&lt;br \/&gt;15.11.2014&lt;\/small&gt;\u201d bearbeiten\" href=\"http:\/\/www.pop-zeitschrift.de\/wp-admin\/post.php?post=3779&amp;action=edit\"><br \/>\n<\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zur Sache: Der Schirm als Neben-, Haupt- und Tatsache<\/p>\n","protected":false},"author":391,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[57],"tags":[822,1541,1837,2068,2420],"class_list":["post-3858","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-gaultier","tag-mode","tag-pop-zeitschrift-2","tag-schirm","tag-umbrella-revolution"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3858","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/users\/391"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3858"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3858\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3858"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3858"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3858"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}