{"id":3989,"date":"2015-01-24T21:24:18","date_gmt":"2015-01-24T19:24:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pop-zeitschrift.de\/?p=3989"},"modified":"2015-01-24T21:24:18","modified_gmt":"2015-01-24T19:24:18","slug":"das-deutsche-feuilleton-und-sein-quality-tvvon-meta-kristin-koepsel24-1-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/2015\/01\/24\/das-deutsche-feuilleton-und-sein-quality-tvvon-meta-kristin-koepsel24-1-2015\/","title":{"rendered":"Das deutsche Feuilleton und sein \u201eQuality TV\u201cvon Meta-Kristin Koepsel24.1.2015"},"content":{"rendered":"<p>Wertma\u00dfst\u00e4be: wie die Literatur, so auch das Fernsehen<!--more--><\/p>\n<p>Michael Z. Newman und Elana Levine gehen in ihrem Buch <em>Legitimating Television Media Convergence and Cultural Status<\/em> der Frage nach, wie das Fernsehen allgemein sowie bestimmte TV-Sendungen in den USA kulturelle Legitimation erfahren. Sie heben zwei Methoden hervor: Erstens die Aufwertung durch die Gleichsetzung mit bereits angesehenen Kunstformen; zweitens den Vergleich \u2013 neu gegen alt, gehobenes Publikum gegen die Masse, M\u00e4nnlichkeit \u00fcber Weiblichkeit, wobei der jeweils erste Term positiv konnotiert ist und die G\u00fcte des neuen, nicht massenhaften und einem \u201aweiblichen\u2018 Geschmack abtr\u00e4glichen Fernsehens anzeigen soll.<a title=\"\" href=\"#_ftn1\">[1]<\/a><\/p>\n<p>Im Folgenden soll untersucht werden, ob dieser Befund so oder so \u00e4hnlich auch auf Deutschland zutrifft \u2013 genauer gesagt, auf die Auszeichnung US-amerikanischer sog. Quality-TV-Serien durch das bundesdeutsche Feuilleton \u00fcberregionaler Tages- und Wochenzeitschriften.<\/p>\n<p>Zugrunde gelegt wird dabei eine durch Renate von Heydebrandt und Simone Winko erstellte Typologie von Werten, auf deren Grundlage Werturteile gebildet werden.<a title=\"\" href=\"#_ftn2\">[2]<\/a> Demnach lassen sich \u201eaxiologische Werte\u201c wie folgt klassifizieren:<\/p>\n<p>Wertkategorie\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0 Axiologischer Wert<\/p>\n<table border=\"1\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"226\">1. formale Werte<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"378\">Sch\u00f6nheit (in Bezug auf die Form)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"226\">2. inhaltliche Werte<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"378\">Moralit\u00e4t, Wahrheitsgehalt<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"226\">3. relationale Werte<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"378\">Innovation (Verh\u00e4ltnis zu Bezugsgr\u00f6\u00dfen)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"226\">4. Wirkungsbezogene Werte<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"378\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"226\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 kognitive<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"378\">Erkenntnisgewinn<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"226\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 praktische<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"378\">Sinnstiftung, Handlungsorientierung<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"226\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 affektive<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"378\">R\u00fchrung (Art der ausgel\u00f6sten Gef\u00fchle)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"226\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 hedonistische<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"378\">Unterhaltung (Bewertung der ausgel\u00f6sten Gef\u00fchle)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"226\">5. Gesellschaftliche Werte<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"378\">Warenwert (des Textes), Prestigewert (symbolisch)<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Als Untersuchungsgegenstand dienen Artikel, die in folgenden Zeitungen erschienen und online verf\u00fcgbar sind:<em> Die Zeit, Die Welt, <\/em><em>S\u00fcddeutsche Zeitung<\/em> und<em> Frankfurter Allgemeine Zeitung<\/em>. Die ausgew\u00e4hlten Zeitungsartikel decken verschiedene Serien-Rezensionen, Berichte \u00fcber Veranstaltungen sowie auch Interviews und allgemein gehaltene Texte im Zusammenhang mit \u2018Quality TV\u2019 ab.\u00a0 Als Serien stehen im Fokus:\u00a0 <em>The Sopranos<\/em>,<em> Game of Thrones<\/em>,<em> The Wire<\/em>,<em> Boardwalk Empire<\/em> und <em>True Detective<\/em>.<\/p>\n<p>Da in den folgenden Kapiteln einzelne Aspekte getrennt betrachten werden, vorab eine Tabelle, in welche die verschiedenen Wertzuschreibungen, die in den betrachteten Artikeln explizit oder implizit ge\u00e4u\u00dfert werden, zusammenfasst:<\/p>\n<table border=\"1\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"245\">1. Formale Werte<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"359\">Epos, Bl\u00fcte des Erz\u00e4hlens, neue Art der Erz\u00e4hlstruktur, Komplexit\u00e4t, eigenartig verstrickte Erz\u00e4hlung, faszinierend vielschichtig, neue Facetten, gnadenlos fortentwickelt, hinrei\u00dfende\/\u00fcppigste Ausstattung, Opulenz und Raffinesse, Liebe zum Detail, visueller Rausch, Spielfilmformat, filmisch exzellent, explizite Darstellung, perfekt gefilmt und gecastet, \u00c4sthetik der Moderne, hervorragende Schauspieler<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"245\">2. Inhaltliche Werte<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"359\">Kluger Horror, unwiderstehliche Moritat \u00fcber seelische Abgr\u00fcnde, aktuell, kompromisslos, kontroverse Themen der Zeit, politische und gesellschaftliche Relevanz, Metaebene, Realit\u00e4tsbezug, Systemkritik, kreative und erwachsene Geschichten, tiefgr\u00fcndige Charakterz\u00fcge, ambivalente Helden, Weiterentwicklung\/Ver\u00e4nderung der Figuren, \u00a0emotionale Vielschichtigkeit, Originalit\u00e4t, aufregendes<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"245\">3. Relationale Werte<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"359\">Schatten der \u201eSopranos\u201c, Konkurrenz\/Vergleiche mit Hollywood, Sensation, unerreicht, selbst \u00fcbertroffen, Kunstwerk, neu erfunden, Roman, Regelbr\u00fcche, Szenen wie ein Gem\u00e4lde, Innovationen,<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"245\">4. Wirkungsbezogene Werte<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"359\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"245\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 kognitive<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"359\">Erkenntnis der Welt und Selbsterkenntnis<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"245\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 praktische<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"359\">Kulturelle Durchdringung, Vorbildfunktion, wegweisend<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"245\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 affektive<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"359\">\u201eDen zu hassen man lieben muss\u201c, \u00dcberraschung, Faszination, \u201estillt Sehns\u00fcchte und kolportiert die Wut \u00fcber herrschende Klassen\u201c, Schock &#8211; ersch\u00fcttert konventionelle Rezeptionsweisen, Identifikationsmomente<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"245\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 hedonistische<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"359\">Furchterregende Intensit\u00e4t, mit den Augen kleben bleiben, kommt uns bedrohlich nah, wunderbar\/herrlich zuzusehen<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"245\">5. Gesellschaftliche Werte<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"359\">Salonf\u00e4hig, Kultstatus, ruhmreiches Image, Statussymbol<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Diese Tabelle erhebt keinen Anspruch auf Vollst\u00e4ndigkeit,\u00a0 so fehlt zum Beispiel der Aspekt der Autorschaft, da dieser sich schlecht in die Tabelle einordnen l\u00e4sst. Zudem geh\u00f6ren auch Komplexit\u00e4t und Originalit\u00e4t im Grunde nicht nur einer Kategorie an.\u00a0 Die Tabelle hebt jedoch hervor, dass es sich bei \u2018Quality TV\u2019 um ein mehrdimensionales Konstrukt handelt. Inhaltliche Faktoren, Produktionsfaktoren und die Rezipienten spielen eine Rolle und wirken auf verschiedenen Wertebenen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center\">HBO: \u201eKultur\u201c dank der Freiheit des Geldes<\/p>\n<p>Amerikanische Pay-TV-Sender stehen f\u00fcr Qualit\u00e4tsfernsehen. Daniel Haas zum Beispiel gen\u00fcgt der Umstand, dass die drei Serien <em>True Blood<\/em>, <em>Game of Thrones<\/em> und <em>Spartacus<\/em> von Pay-TV-Sendern hergestellt wurden, um sie als Qualit\u00e4tsfernsehen zu klassifizieren, er schreibt: \u201eDie drei Serien werden von den amerikanischen Bezahlsendern HBO und Starz produziert, es ist also Qualit\u00e4tsfernsehen, mit komplexen Stories und intellektuell anspruchsvoller Agenda.\u201c<a title=\"\" href=\"#_ftn3\">[3]<\/a><\/p>\n<p>Wie das genannte Zitat zeigt, ist einer der Gr\u00fcnde der Herstellung eine Frage des Images. Qualit\u00e4tsserien bescheren dem Sender \u201e[\u2026] ein ruhmreiches Image: Fernsehen als Hochkultur.\u201c<a title=\"\" href=\"#_ftn4\">[4]<\/a> Qualit\u00e4t ist f\u00fcr HBO ein gesellschaftlicher Wert, der dem Sender Prestige einbringt. Dieses Prestige f\u00f6rdert wiederum kulturelle Akzeptanz. J\u00f6rg H\u00e4ntzschel betont den \u201e[\u2026] Aufstieg von HBO zu einer der wichtigsten kulturellen Instanzen in den USA[\u2026]\u201c<a title=\"\" href=\"#_ftn5\">[5]<\/a> sogar noch einmal, indem er auf die zeitlichen Umst\u00e4nde (Gratismentalit\u00e4t, Abwendung vom Fernsehen) aufmerksam macht. Zudem attestiert der attributive Wert \u201ewichtig\u201c im Superlativ eine sehr hohe kulturelle Wertigkeit.<\/p>\n<p>Auch Mark Deckert schreibt: \u201eEntscheidender noch ist die kulturelle Wirkung des Senders. Seine Produkte sind tief ins kollektive Bewusstsein Amerikas eingedrungen. Die \u201aSopranos\u2018 und \u201aSex in the City\u2018 sind Teil der amerikanischen Popul\u00e4r- und Alltagskultur und geh\u00f6ren zum TV-Grundwissen.\u201d<a title=\"\" href=\"#_ftn6\">[6]<\/a> Dem Sender werden hier hohe wirkungsbezogene Werte zugeschrieben. Die Wirkung beeinflusst nicht nur einzelne Menschengruppen, sondern das kollektive Bewusstsein Amerikas. Eine gr\u00f6\u00dfere Bedeutung kann einem Sender kaum zugeschrieben werden.<\/p>\n<p>Diese positive kulturelle Bedeutung tr\u00e4gt selbstverst\u00e4ndlich zur Legitimation bei. Allerdings wird hier das Medium Fernsehen nicht an sich legitimiert, sondern nur der Pay-TV Sender HBO und dessen Produkte, insofern f\u00e4llt diese Legitimation zwiesp\u00e4ltig aus. Das wird auch in dem Slogan von HBO \u201eIt\u2019s not TV, it\u2019s HBO\u201c deutlich, mit dem sich HBO selbst von dem \u201enormalen\u201c Fernsehen distanziert und \u00dcberlegenheit suggeriert.<\/p>\n<p>Doch woran liegt die angeblich h\u00f6here Qualit\u00e4t der HBO-Produkte, die dem Sender kulturelle Relevanz zukommen l\u00e4sst? \u201eDie Qualit\u00e4t gr\u00fcndet auf dem Gesch\u00e4ftsmodell. HBO ist werbefrei.\u201c<a title=\"\" href=\"#_ftn7\">[7]<\/a> Die Unabh\u00e4ngigkeit von Werbekunden wird als zentraler Faktor angesehen, der HBO erlaubt, Sendungen anders zu produzieren. Aus diesem Grund k\u00f6nne der Sender auch weniger lukrative Sendungen produzieren: \u201eDie Macher k\u00f6nnen es sich erlauben, f\u00fcr teures Geld Serien zu produzieren, die im frei empfangbaren Fernsehen keine Chance h\u00e4tten.\u201c<a title=\"\" href=\"#_ftn8\">[8]<\/a><\/p>\n<p>Bei HBO stehen nicht wie herk\u00f6mmlich die Werbekunden im Fokus, sondern alleine der Zuschauer. deshalb ben\u00f6tigte HBO \u201eInhalte, die unverwechselbar und einzigartig, waren \u2013 auch wenn sie vielleicht weniger Zuschauern gefielen, daf\u00fcr aber jenen, die bereit waren, f\u00fcr Qualit\u00e4t zu bezahlen.\u201c<a title=\"\" href=\"#_ftn9\">[9]<\/a> Dieser Linie bleibt der Sender weiterhin treu. Es wird an diesem Beispiel deutlich, dass Werbung negativ betrachtet wird und sich dieser nachteilige Effekt auf das gesamte Medium ausbreitet.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem hat Qualit\u00e4t offenbar seinen Preis. Dieser Preis besteht aus monatlichen Abonnementsgeb\u00fchren, die wiederum das Publikum selektieren. Nur Leute, die dem Medium oder besser gesagt HBO genug Wert beimessen, um daf\u00fcr zu bezahlen, k\u00f6nnen sich die Sendungen auch ansehen. Dies f\u00fchrt zu einer spezifischen Zielgruppe des Senders. Man kann also schlussfolgern, dass die Qualit\u00e4t der Sendungen mit der Qualit\u00e4t der Zielgruppe zusammenh\u00e4ngt. Qualit\u00e4tsmerkmale f\u00fcr diese Zielgruppe sind Unverwechselbarkeit und Einzigartigkeit. Der Wert der Serien wird am Grad der Innovation gemessen.<\/p>\n<p>Des Weiteren hat auch die Produktion von \u2018Quality TV\u2019 ihren Preis, \u201eIm Fernsehen ist Qualit\u00e4t teuer und die Bereitschaft von HBO, f\u00fcr Qualit\u00e4t Geld auszugeben, ist legend\u00e4r. Eine einst\u00fcndige Folge von \u201aSix Feet Under\u2018 kostet rund drei Millionen Dollar, das Doppelte der Network-Konkurrenzserie.\u201c<a title=\"\" href=\"#_ftn10\">[10]<\/a> Qualit\u00e4t hat also auf zwei Ebenen einen h\u00f6heren Warenwert, zum einen zahlt der Zuschauer Abonnementsgeb\u00fchren, um diese Serien schauen zu k\u00f6nnen, und zum anderen ist die Produktion teurer. Der Qualit\u00e4tsanspruch zahlt sich allerdings f\u00fcr den Sender aus, HBO ist \u201e[\u2026] der profitabelste Sender im amerikanischen Fernsehen. Und wen interessieren Einschaltquoten?\u201c<a title=\"\" href=\"#_ftn11\">[11]<\/a> Es geht auch bei HBO im Grunde um \u00f6konomischen Erfolg. Die Freiheit von Werbekunden gibt dem Sender gr\u00f6\u00dferen Spielraum, und dem Anschein nach kommt der \u2018Quality TV\u2019-Ansatz bei den Kunden an: In der Wirtschaftskrise musste HBO keine Einbu\u00dfen verzeichnen. Die Networks allerdings hatten auf Grund von fehlenden Werbeeinahmen gro\u00dfe Probleme.<a title=\"\" href=\"#_ftn12\">[12]<\/a><\/p>\n<p>Ferner ist der Pay-TV Sender unabh\u00e4ngig von Einschr\u00e4nkungen der Rundfunkgesetze in den USA, sodass ihm mehr M\u00f6glichkeiten offen stehen. Explizite Darstellungen sind \u201e[\u2026] Dinge, die der Bezahlsender HBO darf und seine frei zug\u00e4ngliche Konkurrenz in den USA nicht: derbe Dialoge, Gewalt und nackte Haut.\u201c<a title=\"\" href=\"#_ftn13\">[13]<\/a> Diese Freiheit ist den Bezahlsendern vorbehalten und erm\u00f6glicht es den Drehbuchautoren, sich freier entfalten zu k\u00f6nnen. In diesem Sinne ist die explizite Darstellung von Gewalt, Sex und derben Dialogen ein Zeichen von Qualit\u00e4t, da sie nicht nur etwas Anderes und Neues im Vergleich zu den Networks ist, sondern auch kreative Freiheit symbolisiert. Zumindest am Anfang galten explizite Darstellungen als ein Qualit\u00e4tsmerkmal, inzwischen werden sie jedoch immer mehr zum Standard.<\/p>\n<p>Kreative Freiheit bezieht sich hier aber auch auf den Prozess der Entwicklung einer Serie \u201eIst eine Idee einmal gekauft, h\u00e4lt sich der Sender [HBO] mit Einmischungen komplett zur\u00fcck.\u201c<a title=\"\" href=\"#_ftn14\">[14]<\/a> Kreativit\u00e4t braucht Freiheit, um sich voll entfalten zu k\u00f6nnen, und diese Freiheit stellt der Sender HBO in besonders hohem Ma\u00dfe zur Verf\u00fcgung. Allerdings sind auch die Networks dazu \u00fcbergegangen, dem kreativen Prozess mehr Freiheit einzur\u00e4umen, wie Thompson aufzeigt.<a title=\"\" href=\"#_ftn15\">[15]<\/a> Scorsese sagt \u00fcber seine Arbeit: \u201e\u2018Mit \u201aBoardwalk Empire\u2018 habe ich zum ersten Mal erlebt, was es bedeutet, frei zu sein.\u2018\u201c<a title=\"\" href=\"#_ftn16\">[16]<\/a> HBO bietet also gr\u00f6\u00dfere kreative Freiheit als das Kino und ist somit attraktiv f\u00fcr kreative K\u00f6pfe, die sich bei HBO voll entfalten k\u00f6nnen. Dies sorgt f\u00fcr eine h\u00f6here Qualit\u00e4t der Endprodukte.<\/p>\n<p>J\u00f6rg H\u00e4ntzschel merkt dazu jedoch an, \u201edass die gro\u00dfen Namen sich bei HBO so wohl f\u00fchlen, liegt nicht nur am gro\u00dfz\u00fcgigen Serienformat und den kompromisslosen Qualit\u00e4tsstandards, sondern auch am Geld.\u201c<a title=\"\" href=\"#_ftn17\">[17]<\/a> Freiheiten sind wichtig, doch auch Gehalt spielt eine gro\u00dfe Rolle.\u00a0 HBO differenziert sich von Networks durch gesetzliche und kreative Freiheit, Werbefreiheit und zahlungsf\u00e4hige Kunden. Die Bezahlsender werden anhand dieser Merkmale gegen\u00fcber den Networks aufgewertet. Das Resultat dieser Aspekte spiegelt sich wiederum in der Qualit\u00e4t der Produkte wider. So kommt es, dass HBO-Produktionen oftmals mit Qualit\u00e4t gleichgesetzt werden.<\/p>\n<p>Dennoch wird HBO auch kritisch im deutschen Feuilleton betrachtet: \u201eBei aller Freiheit und Liebe zur Kreativit\u00e4t [\u2026] wird das Programm von HBO immer st\u00e4rker von Einschaltquoten bestimmt.\u201c<a title=\"\" href=\"#_ftn18\">[18]<\/a> Die Qualit\u00e4tsmerkmale Freiheit und Kreativit\u00e4t w\u00fcrden auch bei HBO zusehends vom \u00f6konomischen Erfolg diktiert. Die Frage ist, was bringt die Zukunft? Vielleicht hat HBO sein Image bis dahin ausreichend gut etabliert, denn \u201ein der gar nicht so fernen Zukunft des 500-Kanal-Universums wird ein unverwechselbares Profil das Merkmal sein, das die \u00dcberlebensf\u00e4higkeit von Dahinsiechenden scheidet.\u201c<a title=\"\" href=\"#_ftn19\">[19]<\/a> Eine Abgrenzung\u00a0 durch ein \u201aunverwechselbares Profil\u2018 von den \u00fcbrigen Sendern ist also notwendig, um auf dem gr\u00f6\u00dfer werdenden Fernsehmarkt zu bestehen.<\/p>\n<p>Der Sender allein reicht nicht aus, um \u2018Quality TV\u2019 zu definieren, er kann allerdings ein Kriterium sein. HBO hat gro\u00dfen Einfluss auf die positive Entwicklung des US-Serienmarktes. Der Pay-TV-Sektor sorge f\u00fcr Dynamik auf dem Serienmarkt<a title=\"\" href=\"#_ftn20\">[20]<\/a> und verhindere Stillstand, dies wiederum f\u00f6rdere Innovation und damit auch Qualit\u00e4tsfernsehen. Im Fall von HBO wird \u2018Quality TV\u2019 nach den Sendereigenschaften bewertet, namentlich dem Gesch\u00e4ftsmodel. Es stellt ein anderes Verh\u00e4ltnis von Rezipient und Sender her, weil keine Werbekunden dazwischen geschaltet werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: center\">Einsch\u00e4tzungen der Produktionsbedingungen<\/p>\n<p>Im letzten Kapitel ging es um HBO als Produktionsst\u00e4tte von \u2018Quality TV\u2019. In diesem Abschnitt soll es um die allgemeinen Faktoren im Zusammenhang mit der Produktion von Qualit\u00e4tsserien gehen. Die Rolle des Autors\/Produzenten, die kreative Freiheit,\u00a0 Zeit und Geld sind wichtige Komponenten bei der Produktion von \u2018Quality TV\u2019, die nicht nur f\u00fcr HBO gelten.<\/p>\n<p>Die Rolle des Autors steht dabei im Mittelpunkt. Autorschaft sei die Grundlage der Qualit\u00e4t der neuen amerikanischen Serien. \u201eDie Serie [American Horror Story] aus der Feder des rundum begabten Ryan Morphy [\u2026] macht klugen Horror salonf\u00e4hig.\u201c<a title=\"\" href=\"#_ftn21\">[21]<\/a> In diesem Zitat wird das kreative Genie, das hinter der Serie steht, angesprochen; \u201erundum\u201c bezieht sich auf sein vielseitiges Serien-Repertoire. Als Autor wird ihm attestiert, \u201ebegabt\u201c zu sein. Auf einer Skala betrachtet, ist er also weiter oben, aber hat noch Potenzial, da er kein \u201eMeister\u201c ist, als welcher Martin Scorsese bezeichnet wird.<a title=\"\" href=\"#_ftn22\">[22]<\/a> Den Sch\u00f6pfern von Qualit\u00e4tssendungen werden positive Werte in Bezug auf ihre Kreativit\u00e4t, die als Ma\u00dfstab gilt, zugeschrieben.<\/p>\n<p>Ein weiterer Punkt, der zur Qualit\u00e4t des Scripts beitr\u00e4gt, sei die pers\u00f6nliche Erfahrung\/Verbundenheit des Drehbuchautors mit dem Thema der Serie. So war zum Beispiel David Simon, der Drehbuchautor von <em>The Wire<\/em>, 12 jahrelang als Polizeireporter in Baltimore t\u00e4tig. Er kenne die Gegend und die Geschichten aus eigener Erfahrung. Dadurch gelinge es ihm nicht nur, die Story gut zu erz\u00e4hlen, sondern auch die Realit\u00e4t Baltimores zu zeigen, so zumindest der Tonus des Artikels <em>Im Amerika der Dealer<\/em> von Lars Jensen. Verst\u00e4rkt werde die Realit\u00e4tsn\u00e4he der Serie durch Schauspieler, die aus dem dortigen Ghetto stammen.<a title=\"\" href=\"#_ftn23\">[23]<\/a> Als Kriterium der Qualit\u00e4t gilt in diesem Fall die getreue Darstellung der realen Wirklichkeit, die durch den pers\u00f6nlichen Bezug erm\u00f6glicht wird.<\/p>\n<p>Nicht nur die F\u00e4higkeiten und Erfahrungen eines Autors spielen eine Rolle. Ein namhafter Autor oder Produzent wird als prestigetr\u00e4chtiges Label einer Produktion genutzt. Daher verwundert es nicht, dass in Artikeln \u00fcber Qualit\u00e4tssendungen meist der Name des Autors oder Produzenten zumindest erw\u00e4hnt wird. Je nach L\u00e4nge und Fokus des Artikels wird auch noch genauer auf den \u201eShowrunner\u201c, der entweder der Produzent oder Autor sein kann, eingegangen. Die Bezeichnung \u201eShowrunner\u201c ist mit dem Qualit\u00e4tsfernsehen entstanden.<\/p>\n<p>\u201eAls die Fernsehserie zum hochwertigen\u00a0 Kulturprodukt aufstieg, auf das sich alle einigen konnten, wurde gleichzeitig auch ein neuer Star geboren, den die Serienfans verehrten: der Showrunner, der Sch\u00f6pfer und Chefautor. Der sich die Geschichten ausdenkt und weiter spinnt.\u201c<a title=\"\" href=\"#_ftn24\">[24]<\/a><\/p>\n<p>Der \u201eShowrunner\u201c wird als Star bezeichnet. Er zeichnet die Serie entscheidend aus und pr\u00e4gt sie individuell mit seinem eigenen Stil. Im Gegensatz zu fr\u00fcheren Zeiten, in denen der Drehbuchautor in den meisten F\u00e4llen unbekannt war, wird er nun von den Serienfans verehrt. Es werden positive, affektive Werte mit dem \u201eShowrunner\u201c verbunden.<\/p>\n<p style=\"text-align: center\">Inhaltliche Ma\u00dfst\u00e4be<\/p>\n<p>Bei den Hervorhebungen besonderer inhaltlicher Merkmale von Qualit\u00e4tsserien gehen die Rezensenten auf Thematik, Erz\u00e4hlstruktur und die Charaktere ein. Um diese Punkte n\u00e4her zu betrachten, liegt der Fokus in diesem Kapitel auf der Serie <em>The Sopranos<\/em>. Die Serie geh\u00f6rt wohl zu den bekanntesten Qualit\u00e4tsserien, sodass auch Artikel \u00fcber andere Serien immer wieder auf <em>The Sopranos<\/em> verweisen. Die Serie ist eine der fr\u00fchen, erfolgreichen Qualit\u00e4tsserien und repr\u00e4sentiert viele der inhaltlichen Qualit\u00e4tsmerkmale, insofern bietet sich die Serie f\u00fcr dieses Kapitel an. Um Einseitigkeit jedoch zu vermeiden, werden auch Beispiele oder Verweise zu anderen Serien herangezogen.<\/p>\n<p>Bei <em>The Sopranos<\/em> handele es sich um etwas, \u201e[\u2026] was es nie zuvor gegeben hatte: eine multidimensionale, moralisch und \u00e4sthetisch herausfordernde Geschichte mit Br\u00fcchen und Spr\u00fcngen und st\u00e4ndigen Tempowechseln und ungez\u00e4hmt gegenwartsges\u00e4ttigen Dialogen.\u201c<a title=\"\" href=\"#_ftn25\">[25]<\/a> Die Bewertung ist an den Aspekt der Innovation gebunden und wird unterlegt mit positiven Zuschreibungen, die sich auf den Aspekt der Komplexit\u00e4t der Narration beziehen. Hier kommen relationale Werte in Bezug zur Neuheit, formale Werte hinsichtlich der Komplexit\u00e4t und inhaltliche Werte in Bezug auf die Moralit\u00e4t zum Tragen. Dies sind drei Kriterien von \u2018Quality TV\u2019, derentwegen Kritiker diese Sendungen immer wieder loben.<\/p>\n<p>Ein weiterer Punkt bez\u00fcglich \u201aNeuheit\u2018 ist der Tabubruch, der in vielen Qualit\u00e4tsserien begangen werde. \u201eDie \u201aSopranos\u2018 taten, was im Fernsehen verboten war.\u201c<a title=\"\" href=\"#_ftn26\">[26]<\/a> Die Hintergr\u00fcnde, warum zum Beispiel explizite Gewaltszenen verboten sind, interessieren hier nicht, sondern es geht darum, etwas Neues, Unbekanntes zu schaffen, und auch um die Freiheit, alles zeigen zu d\u00fcrfen. Dies sieht der Autor als positiv an. In einem anderen Artikel steht diesbez\u00fcglich: \u201eKunst entwickelt sich seit jeher durch das Brechen von Tabus und die explizite Darstellung unsch\u00f6ner, menschlicher Aspekte.\u201c<a title=\"\" href=\"#_ftn27\">[27]<\/a> Der Tabubruch ist zentral f\u00fcr die Aufwertung der Serien als Kunst.<\/p>\n<p>Nicht nur <em>The Sopranos<\/em> wird unterstellt, eine neue Erz\u00e4hlstruktur zu schaffen. Auch der Serie <em>House of Cards<\/em> des Internetanbieter Netflix wird zugeschrieben, eine neue Art des Erz\u00e4hlens aufzuweisen: \u201eGleichzeitig begr\u00fcndet <em>House of Cards<\/em> eine neue Art der Erz\u00e4hlstruktur.\u201c<a title=\"\" href=\"#_ftn28\">[28]<\/a> Die Erz\u00e4hlstruktur bildet das Fundament, auf dem die Geschichte aufbaut, sie ist essentiell. Der Form der Serie werden neue, in der Regel komplexere Eigenschaften zugeschrieben, die sie von herk\u00f6mmlichen Serien unterscheiden. Neuheit ist immer wieder ein Ma\u00dfstab f\u00fcr \u2018Quality TV\u2019. Im Zusammenhang mit der Erz\u00e4hlstruktur und der Produktion wird auch die Visualit\u00e4t der Qualit\u00e4tsserien hervorgehoben. \u201eDie Kameraeinstellung, das Licht sind durchweg exzellent.\u201c<a title=\"\" href=\"#_ftn29\">[29]<\/a> Dieses Zitat bezieht sich auf die filmischen Qualit\u00e4ten, die dazu beitragen, dass die Bilder eine \u201eberauschende Wirkung\u201c haben.<a title=\"\" href=\"#_ftn30\">[30]<\/a> Den Serien wird in Bezug auf die Form ein \u00e4sthetischer Wert zugesprochen.<\/p>\n<p>Auf der inhaltlichen Ebene zeigten Qualit\u00e4tsserien in der Regel einen Realit\u00e4tsbezug politischer oder gesellschaftlicher Art auf, oft mit einem kritischen Unterton. So hei\u00dft es \u00fcber <em>The Sopranos<\/em>: \u201eEs wurde zum gro\u00dfen amerikanischen Roman \u00fcber den Niedergang des Landes. Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Privatleben verschr\u00e4nken sich im Epos.\u201c<a title=\"\" href=\"#_ftn31\">[31]<\/a> Die inhaltlichen Werte und Themen sind auf allen Ebenen gesellschaftlich, aber auch f\u00fcr die einzelne Person von Bedeutung. Verst\u00e4rkt wird dieser Umstand dadurch, dass von einem \u201egro\u00dfen amerikanischen Roman\u201c gesprochen wird. Diese Betitelung spricht der Geschichte eine h\u00f6here Relevanz zu. Ein Beispiel f\u00fcr die Relevanz auf der Ebene des Privatlebens liefert folgendes Zitat zur Wirkung von <em>The Sopranos<\/em>: \u201e[\u2026] uns bei der Erkenntnis der Welt und bei der Selbsterkenntnis zu helfen.\u201c<a title=\"\" href=\"#_ftn32\">[32]<\/a> Wahrheitsgehalt (Erkenntnis) werde auf zwei Ebenen vermittelt: Auf der Ebene der Selbsterkenntnis wirke die Serie sinnstiftend und au\u00dferdem wirke sie handlungsorientierend.<\/p>\n<p>Die Themenauswahl ist ein weiteres wichtiges Kriterium. Deutlich wird das an diesem Zitat: \u201eEin Qualit\u00e4tssprung scheint sich ereignet zu haben. Serien werden immer mehr auch als scharfer Blick auf die Gesellschaft wahrgenommen, als M\u00f6glichkeit, sich kritisch mit verschiedenen gesellschaftlichen Ph\u00e4nomenen auseinander zu setzen.\u201c<a title=\"\" href=\"#_ftn33\">[33]<\/a> Der Qualit\u00e4tssprung h\u00e4ngt mit den inhaltlichen Themen zusammen, die einen Tatbestand zumeist kritisch betrachten, da die Serien f\u00fcr ein gebildetes Publikum bestimmt sind. Dass man mit einem kritischen Unterton erfolgreich sein kann, zeige der Sender HBO, denn \u201e[\u2026] f\u00fcr den Sender scheint Systemkritik ein lukratives Konzept zu sein.\u201c<a title=\"\" href=\"#_ftn34\">[34]<\/a> Menschen wollten sich kritisch mit ihrer Umwelt auseinander setzen und seien am Weltgeschehen interessiert. Zumindest gelte dies f\u00fcr das Publikum, das Qualit\u00e4tsserien anspricht: das Bildungsb\u00fcrgertum. Insofern handelt es sich bei der sozialkritischen Sichtweise um ein weiteres inhaltliches Qualit\u00e4tskriterium.<\/p>\n<p>Diese inhaltliche Tiefe finde sich auch in den Charakteren, zum Beispiel in <em>True Detective<\/em> \u201e[\u2026] legt Cohle seine Gedankenwelt dar. Er ist ein gebrochener Mann [\u2026]\u201c<a title=\"\" href=\"#_ftn35\">[35]<\/a> Es handelt sich also nicht um eine klassische Heldenfigur. Die Serien zeigten stattdessen vielschichtige, ambivalente Charaktere. Dadurch w\u00fcrden die Figuren wirklichkeitsn\u00e4her, denn \u201ewir sind eben beides, duale Wesen, Killer und Liebende. \u201aGame of Thrones\u2018 bedient das perfekt, dort darf jede Figur alles sein.\u201c<a title=\"\" href=\"#_ftn36\">[36]<\/a> Die Charaktere seien nicht statisch, \u201edie Figuren \u00e4ndern sich st\u00e4ndig[\u2026].\u201c<a title=\"\" href=\"#_ftn37\">[37]<\/a> Um diese Komplexit\u00e4t der Figuren zu erreichen, nehmen sich die Serien Zeit, in der sich die Figuren weiterentwickeln k\u00f6nnen und charakterliche Tiefe bekommen.<a title=\"\" href=\"#_ftn38\">[38]<\/a> Dieser Punkt sowie die bereits erw\u00e4hnte Thematik unterschieden \u2018Quality TV\u2019-Serien von Soaps, die ansonsten von der Struktur her \u00e4hnlich aufgebaut sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: center\">Vergleichsgr\u00f6\u00dfen<\/p>\n<p>Liest man Artikel \u00fcber Qualit\u00e4tsserien, f\u00e4llt auf, dass diese immer wieder mit legitimierten Kunstformen wie Malerei, Roman und Film verglichen werden. Entweder werden sie als ebenb\u00fcrtig dargestellt oder es wird behauptet, dass sie diese Kunstformen sogar noch \u00fcbertreffen. Das kann in Bezug auf einzelne Merkmale geschehen oder mit Blick auf die ganze Serie beziehungsweise das Medium. Diese Methode dient dazu, den Wert der jeweiligen Sendung zu heben. Da inzwischen aber auch einige Serien als kulturell wertvoll anerkannt werden, kommt es auch zu Vergleichen zwischen diesen Serien. Auch hier gibt es verschiedene Varianten. Ein Vergleich kann in diesem Fall zur Ab- oder Aufwertung genutzt werden.<\/p>\n<p>Die Serie <em>Boss <\/em>wird beispielsweise im Vergleich zu <em>The Wire<\/em> abgewertet. Die Serie \u201e[\u2026] w\u00fcrde vielleicht weniger altbacken wirken, wenn es David Simons unerreichte Korruptionsserie \u201aThe Wire\u2018 nicht g\u00e4be.\u201c<a title=\"\" href=\"#_ftn39\">[39]<\/a> <em>The Wire<\/em> wird als h\u00f6chster Ma\u00dfstab f\u00fcr Korruptionsserien gesetzt und in Bezug dazu ist <em>Boss<\/em> qualitativ minderwertig.<\/p>\n<p>Auch <em>Game of Thrones<\/em> ist eine Serie, die h\u00e4ufig mit anderen Filmen und Serien verglichen wird. So schreibt Biermann, dass <em>Game of Thrones<\/em> eine \u201eMischung aus <em>Herr der Ringe<\/em>, <em>Dallas<\/em>, und <em>Full Metal Jacket <\/em>[\u2026]\u201c<a title=\"\" href=\"#_ftn40\">[40]<\/a> sei. Es handele sich um eine Mischung aus einem preisgekr\u00f6nten Fantasy-Epos, einer Soap und einem Kriegsfilm. Bei diesem Vergleich wird nicht abgewertet, allerdings wird<em> Game of Thrones <\/em>mit bekannten Filmen und einer Serie auf einer Ebene verglichen. F\u00fcr alle, die <em>Game of Thrones<\/em> nicht kennen, gibt dieser Vergleich eine Auskunft \u00fcber den Aufbau und Inhalt der Serie. Da es sich um sehr bekannte und positiv bewertete Beispiele handelt, wird auch <em>Game of Thrones<\/em> all jenen, die einen oder alle drei der genannten Filme\/Serien m\u00f6gen, weiterempfohlen. In einem anderen Artikel wird <em>Game of Thrones<\/em> sogar als \u201e\u2018Herr der Ringe\u2018 f\u00fcr Fortgeschrittene\u201c bezeichnet.<a title=\"\" href=\"#_ftn41\">[41]<\/a> In diesem Fall \u00fcbertrifft <em>Game of Thron<\/em>es sogar noch den preisgekr\u00f6nten Film.<\/p>\n<p>Vergleiche unter Serien reichen offenbar im Fall von Qualit\u00e4tssendungen nicht aus, um deren Qualit\u00e4ten hervorzuheben. So schreibt H\u00e4ntzschel: \u201eMittlerweile jedoch konkurrieren Sender wie HBO nicht mehr mit dem konventionellen Fernsehen, sondern mit Hollywood.\u201c<a title=\"\" href=\"#_ftn42\">[42]<\/a> In Diesem Fall wird nicht eine einzelne Serie, sondern der Sender HBO von \u201ekonventionellem Fernsehen\u201c abgehoben und in Bezug zu Hollywood gesetzt. Hollywood gilt in diesem Sinne als filmischer Ma\u00dfstab. Laut dieser Behauptung stehen HBO und Hollywood \u2013 zumindest was filmische Eigenschaften angeht \u2013 auf einer Stufe. Aber nicht nur der Sender insgesamt, auch einzelne Serien werden auf Hollywood-Niveau angehoben. Kilb schreibt zum Beispiel \u00fcber <em>Game of Thrones<\/em>, dass \u201eDie Kost\u00fcme, die Ausstattung, die in Schottland, Irland und Malta gedrehten Au\u00dfenaufnahmen, die Computer-Kulissen, die sich nahtlos mit den \u201aechten\u2018 Schaupl\u00e4tzen verbinden, das alles hat durchaus Hollywood-Niveau.\u201c<a title=\"\" href=\"#_ftn43\">[43]<\/a> In diesem Zitat werden auch die formalen Werte der Produktion in Betracht gezogen. Indem <em>Game of Thrones<\/em> oder aber auch HBO auf eine Ebene mit Hollywood gesetzt werden, werden sie positiv aufgewertet.<\/p>\n<p>In den letzten beiden Beispielen wurden Fernsehen und Kino auf die gleiche Ebene gestellt. Die Fernsehserie, meist auf spezielle Serien begrenzt, wird aber inzwischen auch oft als hochwertiger eingestuft. Deutlich wird das zum Beispiel an folgendem Zitat: \u201eDas Fernsehen als Erz\u00e4hlmedium hat hier seine Bestimmung gefunden, das Kino versucht seitdem vergeblich den Eindruck zu erwecken, man k\u00f6nne eine Geschichte noch in zwei Stunden glaubhaft ausbreiten.\u201c<a title=\"\" href=\"#_ftn44\">[44]<\/a> Dieses Zitat bezieht sich auf die Erz\u00e4hlweise, die im Fernsehen ob der l\u00e4ngeren Dauer sehr viel elaborierter gestaltet werden k\u00f6nne. Dadurch k\u00f6nnten sich kreative Geschichten besser entfalten. \u201eDie Zukunft des modernen Erz\u00e4hlens \u2013 seine Techniken, seine Suspense, seine Psychologie \u2013 wird dann nicht im Kino, sondern im Fernsehen gesehen.\u201c<a title=\"\" href=\"#_ftn45\">[45]<\/a> Der Untergang des Kinos wird vorausgesagt, da das Medium Fernsehen die besseren Rahmenbedingungen f\u00fcr \u201amodernes Erz\u00e4hlen\u2019 liefere.<\/p>\n<p>H\u00e4ntzschel stellt weiterhin fest, dass \u201eein Paradigmenwechsel auf dem Terrain der Massenkommunikation [\u2026] unverkennbar [ist] \u2013 die Leute reden kaum noch \u00fcber den neuen Film in den Kinos [\u2026], sondern bevorzugt \u00fcber die aktuellen Fernsehserien.\u201c<a title=\"\" href=\"#_ftn46\">[46]<\/a> Dies zeigt die wachsende kulturelle Bedeutung der Fernsehserie im Alltag. Sie wird nicht nur zu Hause alleine rezipiert, sondern dient auch als Konversationsthema.<\/p>\n<p>Das Kino als Vergleichsobjekt ist noch relativ jung, was die kulturelle Akzeptanz angeht. Aber auch mit den kulturell wertvollen und prestigetr\u00e4chtigen Gegenst\u00e4nden wie Gem\u00e4lden und Romanen werden neue Qualit\u00e4tsserien verglichen. Die Story von <em>Game of Thrones<\/em> wird beispielsweise gar mit Shakespeares K\u00f6nigsdramen verglichen: \u201e[\u2026] \u201aGame of Thrones\u2018 [ist] kein digitales Mittelalter-Panoptikum, sondern eine Fabel aus dem Geist von Shakespeares K\u00f6nigsdramen.\u201c<a title=\"\" href=\"#_ftn47\">[47]<\/a><\/p>\n<p>Ein anderes Beispiel ist <em>Boardwalk Empire<\/em>, die Serie wird mit der Malkunst verglichen: \u201eWer \u201aThe Wire\u2018 mit Werken der Weltliteratur wie \u201aVerbrechen und Strafe\u2018 auf Augenh\u00f6he sieht\u201c, dem verschaffe \u201e\u201aBoardwalk Empire\u2018 das Vergn\u00fcgen, eine TV-Serie mit alten Meistern der Malerei vergleichen zu k\u00f6nnen.\u201c<a title=\"\" href=\"#_ftn48\">[48]<\/a> In diesem Fall ist die Wertung allerdings an die Position des Zuschauers gebunden. Sieht man <em>The Wire<\/em> nicht auf Augenh\u00f6he mit der Weltliteratur, wird man folglich auch <em>Boardwalk Empire<\/em> nicht als Malerkunst erkennen. Der Autor tut dies jedoch offensichtlich, da er am Anfang schreibt, dass \u201ejede Szene wie ein Gem\u00e4lde[\u2026]\u201c<a title=\"\" href=\"#_ftn49\">[49]<\/a> sei.<\/p>\n<p style=\"text-align: center\">Schluss<\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend seien die wichtigsten Legitimationspunkte noch einmal hervorgehoben: Die \u2018Quality TV\u2019-Sendungen zeichnen sich nach Auffassung der Rezensenten in Bezug auf die Erz\u00e4hlstruktur, die Charaktere und die Thematik durch h\u00f6here Komplexit\u00e4t aus. Die Erz\u00e4hlstruktur wird als neu, anders oder komplexer bezeichnet. Die Figuren seien vielschichtiger und entwickelten sich in der Serie weiter, zudem h\u00e4tten die Themen politische und gesellschaftliche Gegenwartsrelevanz.<\/p>\n<p>Auf der Produktionsebene ist es vor allem die Position des Drehbuchautors oder auch des \u201eShowrunners\u201c, die hervorgehoben wird. Kreativit\u00e4t und die Freiheit, diese auszuleben, zeichneten seine Position aus. Er ist der K\u00fcnstler, der ein Kunstwerk im Sinne einer Serie erschafft. Der Name des \u201eShowrunners\u201c dient als Qualit\u00e4tszeichen f\u00fcr die Serie, und die Serie wird wiederum ein Aush\u00e4ngeschild im Sinne der Markenbildung des Senders.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Prozess der Legitimation sind vor allem Vergleiche mit renommierten und anerkannten Kunstformen verantwortlich. Dabei werden Serien auf deren Niveau gehoben oder sogar als besser deklariert, allerdings geht es dabei immer nur um einzelne Werke. Das Medium Fernsehen als Ganzes wird nicht betrachtet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Anmerkungen<\/strong><\/p>\n<div>\n<hr align=\"left\" size=\"1\" width=\"33%\" \/>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref1\">[1]<\/a> Newman und Levine: <em>Legitimating Television<\/em>. S. 4f.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref2\">[2]<\/a> Heydebrand und Winko: <em>Einf\u00fchrung in die Wertung von Literatur<\/em>, S. 114-131.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref3\">[3]<\/a> Haas: <em>Schockeffekte<\/em>, Faz.de.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref4\">[4]<\/a> Jensen: <em>Die Gro\u00dfv\u00e4ter der Sopranos<\/em>, Faz.de.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref5\">[5]<\/a> H\u00e4ntzschel: <em>HBO k\u00e4mpft mit der Internet-Konkurrenz, <\/em>S\u00fcddeutsche.de. S. 1.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref6\">[6]<\/a> Deckert: <em>Amerika hat\u2019s wieder besser!,<\/em> Faz.de<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref7\">[7]<\/a> H\u00e4ntzschel: <em>HBO k\u00e4mpft mit der Internet-Konkurrenz<\/em>, S\u00fcddeutsche.de. S. 1.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref8\">[8]<\/a> Schader: <em>Fernsehen von einem anderen Stern<\/em>, Faz.de.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref9\">[9]<\/a> O. A.: <em>Nie mehr am Seifenoper<\/em>, Welt.de.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref10\">[10]<\/a> Decker: <em>Amerika hat\u2019s wieder besser<\/em>, Faz.de.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref11\">[11]<\/a> Hupertz: <em>Der Sender, bei dem Hollywood Schlange steht,<\/em> Faz.de.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref12\">[12]<\/a> Vgl. Schader: <em>Fernsehen von einem anderen Stern<\/em>, Faz.de.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref13\">[13]<\/a> Diederichsen: <em>Gewalt und nackte Haut<\/em>, Zeit-online.de.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref14\">[14]<\/a> Hupertz: <em>Der Sender, bei dem Hollywood Schlange steht<\/em>, Faz.de.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref15\">[15]<\/a> Vgl. Thompson: <em>Television\u2019s Second Golden Age<\/em>, S. 2.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref16\">[16]<\/a> Scorsese zit. In: Jensen: <em>Die Gro\u00dfv\u00e4ter der Sopranos<\/em>, Faz.de.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref17\">[17]<\/a> H\u00e4ntzschel: <em>HBO k\u00e4mpft mit der Internet-Konkurrenz<\/em>, S\u00fcddeutsche.de. S. 2.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref18\">[18]<\/a> Deckert: <em>Amerika hat\u2019s wieder Besser!,<\/em> Faz.de.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref19\">[19]<\/a> Hupertz: <em>Der Sender, bei dem Hollywood Schlange steht<\/em>, Faz.de.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref20\">[20]<\/a> Vgl. ebd.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref21\">[21]<\/a> Rehfeld: <em>Panoramen amerikanischer Angst<\/em>, Faz.de.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref22\">[22]<\/a> Vgl. Diederichsen: <em>Gewalt und nackte Haut<\/em>, Zeit-online.de.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref23\">[23]<\/a> Vgl. Jensen: <em>Im Amerika der Dealer<\/em>, Faz.de.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref24\">[24]<\/a> Weisbrod: <em>Was \u00fcberrollt uns da?,<\/em> Zeit-online.de. S. 2.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref25\">[25]<\/a> Praschl: <em>Das Gesicht der Revolution<\/em>, Welt.de.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref26\">[26]<\/a> Kreitling: <em>Der erste Superstar des Qualit\u00e4tsfernsehens<\/em>, Welt.de<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref27\">[27]<\/a> Helmes: <em>Und wenn sie nicht gestorben sind<\/em>, S\u00fcdeutsche.de.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref28\">[28]<\/a> Pramstaller: <em>Der kalte Atem des Kapitols<\/em>, Zeit-online.de. S. 1.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref29\">[29]<\/a> Ebd. S.2.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref30\">[30]<\/a> Vgl. Rehfeld: <em>Der K\u00f6nig bestimmt, was<\/em> <em>die Wahrheit ist<\/em>, Faz.de.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref31\">[31]<\/a> Kreitling: <em>Der Erste Superstar des Qualit\u00e4tsfernsehens<\/em>, Welt.de.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref32\">[32]<\/a> Praschl: <em>Das Gesicht der Revolution<\/em>, Welt.de.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref33\">[33]<\/a> Sola.:\u00a0 <em>Quadratische Augen<\/em>, Faz.de.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref34\">[34]<\/a> Kreitling: <em>Die Gro\u00dfv\u00e4ter der Sopranos<\/em>, Welt.de.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref35\">[35]<\/a> Weisbrod: <em>Garten Eden, verrottet<\/em>, Zeit-online.de.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref36\">[36]<\/a> Biermann: <em>Das Sch\u00e4delspiel geht weiter<\/em>, Zeit-online.de. S.1.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref37\">[37]<\/a> Ebd.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref38\">[38]<\/a> Diederichsen: <em>Gewalt und nackte Haut,<\/em> Zeit-online.de.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref39\">[39]<\/a> Rehfeld. <em>Panoramen amerikanischer Angst<\/em>, Faz.de.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref40\">[40]<\/a> Biermann: <em>Das Sch\u00e4delspiel geht weiter<\/em>, Zeit-online.de. S. 2.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref41\">[41]<\/a> Rehfeld: <em>Der K\u00f6nig bestimmt, was die Wahrheit ist<\/em>, Faz.de.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref42\">[42]<\/a> H\u00e4ntzschel: <em>Nun geht der Spa\u00df los<\/em>, S\u00fcddeutsche.de. S. 2.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref43\">[43]<\/a> Kilb: <em>Der Tochter schenkt er nur einen Blick<\/em>, Faz.de.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref44\">[44]<\/a> Kreitling: <em>Der erste Superstar des Qualit\u00e4tsfernsehens<\/em>, Welt.de.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref45\">[45]<\/a> H\u00e4ntzschel: <em>Nun geht der Spa\u00df los<\/em>, S\u00fcddeutsche.de. S. 3.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref46\">[46]<\/a> Ebd.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref47\">[47]<\/a> Kilb: <em>Der Tochter schenkt er nur einen Blick<\/em>, Faz.de.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref48\">[48]<\/a> Jensen: <em>Die Gro\u00dfv\u00e4ter der Sopranos<\/em>, Faz.de.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref49\">[49]<\/a> Jensen: <em>Die Gro\u00dfv\u00e4ter der Sopranos, <\/em>Faz.de.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Literatur<\/strong><\/p>\n<p>Bianculli, David: <em>Quality TV: A US TV Critic\u2019s Perspective<\/em>. In: Quality TV: Contemporary American Television and Beyond. Hrsg. Janet McCabe und Kim Akass. London: I.B. Tauris, 2007, S. 35-37.<\/p>\n<p>Blanchet, Robert: <em>Quality- TV. Eine kurze Einf\u00fchrung in die Geschichte und \u00c4sthetik neuer amerikanischer Fernsehserien<\/em>. In: Serielle Formen. Von den fr\u00fchen Film-Serials zu aktuellen Quality-TV- und Online-Serien. Hrsg. Robert Blanchet. Marburg: Sch\u00fcren, 2011, S. 36-70.<\/p>\n<p>Cardwell, Sarah: <em>Is Quality Television Any Good? Generic Distinctions, Evaluations and the Troubling Matter of Critical Judgement<\/em>. In: Quality TV: Contemporary American Television and Beyond. Hrsg. Janet McCabe und Kim Akass. London: I.B. Tauris, 2007, S. 19-34.<\/p>\n<p>Dreher, Christopf (Hrsg.): <em>Autorenserien. Die Neuerfindung des Fernsehens<\/em>. Stuttgart: Merz &amp; Solitude, 2010.<\/p>\n<p>Dunleavy, Trisha: <em>Television Drama. Form, Agency, Innovation<\/em>. Basingstoke, Hampshire: Palgrave Macmillan, 2009.<\/p>\n<p>Dunne, Peter: <em>Inside American Television Drama: Quality is Not What is Produced, But What it Produces<\/em>. In: Quality TV: Contemporary American Television and Beyond. Hrsg. Janet McCabe und Kim Akass. London: I.B. Tauris, 2007, S. 98-110.<\/p>\n<p>Feuer, Jane: <em>HBO and the Concept of Quality TV<\/em>. In: Quality TV: Contemporary American Television and Beyond. Hrsg. Janet McCabe und Kim Akass. London: I.B. Tauris, 2007, S. 145-157.<\/p>\n<p>Grawe, Tina: <em>Neue Erz\u00e4hlstrategien in US-amerikanischen Fernsehserien<\/em>. <em>Von der Prime-Time-Soap zum Quality TV<\/em>. M\u00fcnchen: AVM, 2010.<\/p>\n<p>Hickethier, Knut: <em>Die Fernsehserie und das Serielle des Fernsehens<\/em>. L\u00fcneburg: Univ. L\u00fcneburg, 1991.<\/p>\n<p>Hickethier, Knut: <em>Film und Fernsehanalyse<\/em>. 5. Auflage, Stuttgart: Metzler, 2012.<\/p>\n<p>K\u00f6hler, Kristina: <em>\u201eYou people are not watching enough Television!\u201c <\/em><em>Nach-Denken \u00fcber Serien und serielle Formen. <\/em>In: Serielle Formen. Von den fr\u00fchen Film-Serials zu aktuellen Quality-TV- und Online-Serien. Hrsg. Robert Blanchet. Marburg: Sch\u00fcren, 2011, S. 11-36.<\/p>\n<p>Lealand, Geoff: <em>The Problem of Quality Television: Television Schedules, Audience Demographics and Cultural Policy in New Zealand<\/em>. In: Quality TV: Contemporary American Television and Beyond. Hrsg. Janet McCabe und Kim Akass. London: I.B. Tauris, 2007, S. 129-142.<\/p>\n<p>Meteling, Arno et al.: <em>\u201cPreviously on\u2026\u201d. <\/em><em>Zur \u00c4sthetik der Zeitlichkeit neuerer TV-Serien<\/em>. M\u00fcnchen: Fink, 2010.<\/p>\n<p>Newman, Michael Z. und Elena Levine: <em>Legitimating Television. Media Convergence and Cultural Status.<\/em> New York und London: Routledge, 2012.<\/p>\n<p>Reeves et al.: <em>Quality Control: The Daily Show, the Peabody and Brand Discipline<\/em>. In: Quality TV: Contemporary American Television and Beyond. Hrsg. Janet McCabe und Kim Akass. London: I.B. Tauris, 2007, S. 78-97.<\/p>\n<p>Rothemund, Kathrin: <em>Komplexe Welten. Narrative Strategien in US-amerikanischen Fernsehserien<\/em>. Berlin: Bertz+Fischer, 2013.<\/p>\n<p>Schachbacher, Gabriele: <em>Serienzeit. Zu \u00d6konomie und \u00c4sthetik der Zeitlichkeit neuerer US-amerikanischen TV-Serien<\/em>. In: \u201cPreviously on\u2026\u201d. Zur \u00c4sthetik der Zeitlichkeit neuerer TV-Serien. Hrsg. Arno Meteling et al.: M\u00fcnchen: Fink, 2010, S. 19-39.<\/p>\n<p>Thompson, Robert: <em>Preface<\/em>. In: Quality TV: Contemporary American Television and Beyond. Hrsg. Janet McCabe. London: I.B. Tauris, 2007, S. xvii-xx.<\/p>\n<p>Thompson, Robert: <em>Television\u2019s Second Golden Age. From Hill Street Blues to ER<\/em>. Syracuse, N.Y.: Syracuse University Press. 1997.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zeitungsartikel:<\/p>\n<p><em>Die Welt<\/em>:<\/p>\n<p>Bee, Michael: <em>Erz\u00e4hlen am Abgrund. Vor 20 Jahren revolutionierte Regisseur David Lynch mit seiner Serie &#8222;Twin Peaks&#8220; das Fernsehen<\/em>, unter <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/welt_print\/kultur\/article7066884\/Erzaehlen-am-Abgrund.html.%20Ver\u00f6ffentlicht%20am%2006.04.2010\">http:\/\/www.welt.de\/welt_print\/kultur\/article7066884\/Erzaehlen-am-Abgrund.html. Ver\u00f6ffentlicht am 06.04.2010<\/a> (Stand 19.07.2014).<\/p>\n<p>Bode, Britta: <em>Sogar Hilary Clinton w\u00e4re gerne\u00a0 ein \u201dSoprano\u201c. &#8222;Die Sopranos&#8220; hat das Fernsehen neu erfunden. Dass ein mordender Mafia-Boss Sympathietr\u00e4ger wird, war vor Tony Soprano undenkbar. In den USA feiert die Serie seit Jahren Einschaltquotenerfolge. Und jetzt schl\u00fcpft sogar eine Pr\u00e4sidentschaftskandidatin in die Rolle des neurotischen Killers.<\/em>, unter <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/kultur\/article1500153\/Sogar-Hillary-Clinton-waere-gern-ein-Soprano.html\">http:\/\/www.welt.de\/kultur\/article1500153\/Sogar-Hillary-Clinton-waere-gern-ein-Soprano.html<\/a>. Ver\u00f6ffentlicht am 30.12.2007 (Stand 19.07.2014).<\/p>\n<p>Kreitling, Holger: <em>Der erste Superstar des Qualit\u00e4tsfernsehens. In \u00dcberlebensgr\u00f6\u00dfe machte sich James Gandolfini auf dem Bildschirm breit: Als Mafia-Boss Tony Soprano ver\u00e4nderte er das Fernsehen. Nun ist der gro\u00dfe Schauspieler mit nur 51 Jahren gestorben.<\/em>, <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/kultur\/medien\/article117312635\/Der-erste-Superstar-des-Qualitaetsfernsehens.html\">http:\/\/www.welt.de\/kultur\/medien\/article117312635\/Der-erste-Superstar-des-Qualitaetsfernsehens.html<\/a>. Ver\u00f6ffentlicht am 20.06.2013 (Stand 19.07.2014).<\/p>\n<p>O. A.: <em>Nie mehr Seifenoper. Pay-TV definiert Serien neu. Das hat jetzt auch in Deutschland Folgen<\/em>, <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/print\/die_welt\/article116282711\/Nie-mehr-Seifenoper.html\">http:\/\/www.welt.de\/print\/die_welt\/article116282711\/Nie-mehr-Seifenoper.html<\/a>. Ver\u00f6ffentlicht am 17.05.2013 (Stand 19.07.2014).<\/p>\n<p>Praschl, Peter: <em>Das Gesicht der Revolution. Fernsehen war l\u00e4ngst zum Nullmedium geworden, bis er kam und unser Freund wurde. Ein Nachruf auf James Gandolfini, der als Tony Soprano zu Weltruhm gelangte<\/em>, unter <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/print\/wams\/kultur\/article117370260\/Das-Gesicht-der-Revolution.html\">http:\/\/www.welt.de\/print\/wams\/kultur\/article117370260\/Das-Gesicht-der-Revolution.html<\/a>. Ver\u00f6ffentlicht\u00a0 am 19.07. 2013 (Stand 19.07.2014).<\/p>\n<p>Westphal, Sascha: <em>Es gibt ein Leben nach dem Fernsehen.<\/em> <em>Immer mehr abgesetzte Serien werden auf DVD weitergef\u00fchrt: Die &#8222;Sopranos&#8220; gehen in die f\u00fcnfte Staffel<\/em>, unter <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/print-welt\/article203514\/Es-gibt-ein-Leben-nach-dem-Fernsehen.html\">http:\/\/www.welt.de\/print-welt\/article203514\/Es-gibt-ein-Leben-nach-dem-Fernsehen.html<\/a>. Ver\u00f6ffentlicht am 13.03.2006 (Stand 19.07.2014).<\/p>\n<p><em>Die Zeit<\/em>:<\/p>\n<p>Biermann, Kai: <em>Das Sch\u00e4delspiel geht weiter. &#8222;Game of Thrones&#8220; ist zur\u00fcck in all seiner m\u00f6rderischen Pracht. Und nat\u00fcrlich schauen wir auch in der vierten Staffel dem fr\u00f6hlichen V\u00f6geln und Meucheln zu.<\/em>, unter <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/kultur\/film\/2014-04\/game-of-thrones-staffel-4\">http:\/\/www.zeit.de\/kultur\/film\/2014-04\/game-of-thrones-staffel-4<\/a>. Ver\u00f6ffentlicht am 08.04.2014\u00a0(Stand 22.07.2014).<\/p>\n<p>Diederichsen, Diedrich: <em>Gewalt und nackte Haut. Das Mafia-Epos &#8222;Boardwalk Empire&#8220; ist die Supergroup unter den US-Serien<\/em>, unter <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2012\/13\/D-DVD-Boardwalk-Empire.%20Ver\u00f6ffentlicht%20am%2036.03.2012\">http:\/\/www.zeit.de\/2012\/13\/D-DVD-Boardwalk-Empire. Ver\u00f6ffentlicht am 36.03.2012<\/a> (Stand 22.07.2014).<\/p>\n<p>K\u00fchl, Eike: <em>Der Showdown zum Finale.<\/em> <em>Es ist der Anfang vom Ende: Die letzten Folgen von &#8222;Breaking Bad&#8220; beginnen mit einem Showdown. Die Serie wird zu Recht als eine der besten in die TV-Geschichte eingehen<\/em>, unter <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/kultur\/film\/2013-08\/breaking-bad-serie-finale\">http:\/\/www.zeit.de\/kultur\/film\/2013-08\/breaking-bad-serie-finale<\/a>. Ver\u00f6ffentlicht am 16.08.2013 (Stand 22.07.2014).<\/p>\n<p>Pramstaller, Christopher: <em>Der kalte Atem des Kapitols.<\/em> <em>&#8222;Demokratie ist so was von \u00fcbersch\u00e4tzt&#8220;: In der zweiten Staffel von &#8222;House of Cards&#8220; geht es l\u00e4ngst nicht mehr um Politik, sondern nur noch um den Machterhalt<\/em>, unter <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/kultur\/film\/2014-02\/house-of-cards-zweite-staffel\">http:\/\/www.zeit.de\/kultur\/film\/2014-02\/house-of-cards-zweite-staffel<\/a>. Ver\u00f6ffentlicht am 15.02.2014 (Stand 22.07.2014)<\/p>\n<p>Sip, Daniel: <em>Gewissen ist Macht. Seit 2001 bringt &#8222;24&#8220; den US-Anti-Terror-Kampf in die Wohnzimmer. Und Themen wie Folter und \u00dcberwachung in die \u00f6ffentliche Debatte. Jetzt ist Jack Bauer wieder da<\/em>., unter <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/kultur\/film\/2014-05\/24-jack-bauer-staffel-neun\">http:\/\/www.zeit.de\/kultur\/film\/2014-05\/24-jack-bauer-staffel-neun<\/a>. Ver\u00f6ffentlicht am 06.05.2014. (Stand 22.07.2014).<\/p>\n<p>Weisbrod, Lars: <em>Garten Eden, verrottet<\/em>. <em>Ritualmord und Philosophie: Die TV-Serie &#8222;True Detective&#8220; zeigt Oscar- Gewinner Matthew McConaughey als nihilistischen Cop. <\/em>Unter <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2014\/12\/tv-serie-true-detective\">http:\/\/www.zeit.de\/2014\/12\/tv-serie-true-detective<\/a>. Ver\u00f6ffentlicht am 13.03.2014 (Stand 22.07.2014).<\/p>\n<p>Weisbrod, Lars: <em>Was \u00fcberrollt uns da?<\/em> <em>Er ist der Erfinder der spektakul\u00e4ren Serie &#8222;True Detective&#8220;. Ein Treffen mit Nic Pizzolatto, dem ersten wahren K\u00fcnstler unter den amerikanischen Fernsehautoren.<\/em>, unter \u00a0<a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2014\/23\/true-detective-nic-pizzolatto.%20Ver\u00f6ffentlicht%20am%2016.07.2014\">http:\/\/www.zeit.de\/2014\/23\/true-detective-nic-pizzolatto. Ver\u00f6ffentlicht am 16.07.2014<\/a> (Stand 22.07.2014).<\/p>\n<p><em>Frankfurter Allgemeine Zeitung<\/em>:<\/p>\n<p>Decker, Mark: <em>Amerika hat\u2019s wieder besser! Der Bezahlsender HBO produziert ein Meisterwerk nach dem anderen<\/em>, unter\u00a0 <a href=\"http:\/\/faz-archiv-approved.faz.net\/intranet\/biblionet\/r_suche\/webcgi?START=A20&amp;DOKM=83404_FAS_0&amp;WID=22765-6980094-31632_17\">http:\/\/faz-archiv-approved.faz.net\/intranet\/biblionet\/r_suche\/webcgi?START=A20&amp;DOKM=83404_FAS_0&amp;WID=22765-6980094-31632_17<\/a>. Ver\u00f6ffentlicht am 16.06.2002 (23.07.2014).<\/p>\n<p>Haas, Daniel: <em>Schockeffekte<\/em>, unter <a href=\"http:\/\/faz-archiv-approved.faz.net\/intranet\/biblionet\/r_suche\/webcgi?START=A20&amp;DOKM=1566365_FAZ_0&amp;WID=22765-6980094-31632_10\">http:\/\/faz-archiv-approved.faz.net\/intranet\/biblionet\/r_suche\/webcgi?START=A20&amp;DOKM=1566365_FAZ_0&amp;WID=22765-6980094-31632_10<\/a>. Ver\u00f6ffentlicht am 03.01.2012 (23.07.2014).<\/p>\n<p>Hupertz, Heike: <em>Der Sender, bei dem Hollywood Schlange steht. Wir machen kein Fernsehen, wir machen HBO: Wie ein Bezahlkanal die amerikanische Fernsehindustrie das Gruseln lehrt<\/em>, unter <a href=\"http:\/\/faz-archiv-approved.faz.net\/intranet\/biblionet\/r_suche\/webcgi?START=A20&amp;DOKM=890586_FAZ_0&amp;WID=22765-6980094-31632_17\">http:\/\/faz-archiv-approved.faz.net\/intranet\/biblionet\/r_suche\/webcgi?START=A20&amp;DOKM=890586_FAZ_0&amp;WID=22765-6980094-31632_17<\/a>. Ver\u00f6ffentlicht am 26.11.2002 (23.07.2014).<\/p>\n<p>Jensen, Lars: <em>Die Gro\u00dfv\u00e4ter der Sopranos. Jede Szene wie ein Gem\u00e4lde: Das gro\u00dfartige Mafiaepos &#8222;Boardwalk Empire&#8220;,<\/em> unter <a href=\"http:\/\/faz-archiv-approved.faz.net\/intranet\/biblionet\/r_suche\/webcgi?START=A20&amp;DOKM=191239_FAS_0&amp;WID=22765-6980094-31632_16\">http:\/\/faz-archiv-approved.faz.net\/intranet\/biblionet\/r_suche\/webcgi?START=A20&amp;DOKM=191239_FAS_0&amp;WID=22765-6980094-31632_16<\/a>. Ver\u00f6ffentlicht am 30.11.2011 (23.07.2014).<\/p>\n<p>Jensen, Lars: <em>Im Amerika der Dealer. Die HBO-Serie &#8222;The Wire&#8220; zeigt das Verbrechen als System, in dem Gut und B\u00f6se kaum zu unterscheiden sind<\/em>, unter <a href=\"http:\/\/faz-archiv-approved.faz.net\/intranet\/biblionet\/r_suche\/webcgi?START=A20&amp;DOKM=155690_FAS_0&amp;WID=22765-6980094-31632_16\">http:\/\/faz-archiv-approved.faz.net\/intranet\/biblionet\/r_suche\/webcgi?START=A20&amp;DOKM=155690_FAS_0&amp;WID=22765-6980094-31632_16<\/a>. Ver\u00f6ffentlicht am 10.02.2008 (23.07.2014).<\/p>\n<p>Kelleter, Frank: <em>Serien als Stresstest<\/em>. <em>Warum reden wir \u00fcber amerikanische Fernsehserien inzwischen <\/em><\/p>\n<p><em>wie \u00fcber gro\u00dfe Literatur? Ein Missverst\u00e4ndnis? Serien halten f\u00fcr jedes gestresste Gem\u00fct die L\u00f6sung eines Problems bereit. Sie helfen uns dabei, die neoliberale Arbeitswelt zu ertragen. Sie sind kein Eskapismus, sondern Training., <\/em>unter <a href=\"http:\/\/faz-archiv-approved.faz.net\/intranet\/biblionet\/r_suche\/webcgi?START=A20&amp;DOKM=1572510_FAZ_0&amp;WID=22765-6980094-31632_16\">http:\/\/faz-archiv-approved.faz.net\/intranet\/biblionet\/r_suche\/webcgi?START=A20&amp;DOKM=1572510_FAZ_0&amp;WID=22765-6980094-31632_16<\/a>. Ver\u00f6ffentlicht am 04.02.2012 (23.07.2014).<\/p>\n<p>Kilb, Andreas: <em>Der Tochter schenkt er nur einen Blick<\/em>, unter <a href=\"http:\/\/faz-archiv-approved.faz.net\/intranet\/biblionet\/r_suche\/webcgi?START=A20&amp;DOKM=97649_FAZN_0&amp;WID=22765-6980094-31632_10\">http:\/\/faz-archiv-approved.faz.net\/intranet\/biblionet\/r_suche\/webcgi?START=A20&amp;DOKM=97649_FAZN_0&amp;WID=22765-6980094-31632_10<\/a>. Ver\u00f6ffentlicht am\u00a0 21.03.2012 (23.07.2014).<\/p>\n<p>Rehfeld, Nina: <em>Der K\u00f6nig bestimmt, was die Wahrheit ist. Der amerikanische Sender HBO hat ein Epos produziert, das in phantastische Welten f\u00fchrt, aber realistisch und gegenw\u00e4rtig erscheint: &#8222;Game of Thrones&#8220; ist ein &#8222;Herr der Ringe&#8220; f\u00fcr Fortgeschrittene., <\/em>unter <a href=\"http:\/\/faz-archiv-approved.faz.net\/intranet\/biblionet\/r_suche\/webcgi?START=A20&amp;DOKM=1554665_FAZ_0&amp;WID=22765-6980094-31632_1\">http:\/\/faz-archiv-approved.faz.net\/intranet\/biblionet\/r_suche\/webcgi?START=A20&amp;DOKM=1554665_FAZ_0&amp;WID=22765-6980094-31632_1<\/a>. Ver\u00f6ffentlicht am\u00a0 02.11.2011 (23.07.2014).<\/p>\n<p>Rehfeld, Nina: <em>Panoramen amerikanischer Angst. F\u00fcnf Fernsehserien sind f\u00fcr die Golden Globes nominiert, die am kommenden Sonntag verliehen werden. Sie haben ihre Meriten. Doch das beste St\u00fcck der Saison fehlt.<\/em>, unter <a href=\"http:\/\/faz-archiv-approved.faz.net\/intranet\/biblionet\/r_suche\/webcgi?START=A20&amp;DOKM=1568295_FAZ_0&amp;WID=22765-6980094-31632_10\">http:\/\/faz-archiv-approved.faz.net\/intranet\/biblionet\/r_suche\/webcgi?START=A20&amp;DOKM=1568295_FAZ_0&amp;WID=22765-6980094-31632_10<\/a>. Ver\u00f6ffentlicht am 13.01.2012 (23.07.2014).<\/p>\n<p>Saur, Michael: <em>Der pl\u00f6tzliche Sendeschlu\u00df. Amerika, du hast es besser: Nur schlechte Serien kommen bei uns an<\/em>, unter <a href=\"http:\/\/faz-archiv-approved.faz.net\/intranet\/biblionet\/r_suche\/webcgi?START=A20&amp;DOKM=285903_FAZ_0&amp;WID=26725-5050364-72339_7\">http:\/\/faz-archiv-approved.faz.net\/intranet\/biblionet\/r_suche\/webcgi?START=A20&amp;DOKM=285903_FAZ_0&amp;WID=26725-5050364-72339_7<\/a>. Ver\u00f6ffentlicht am 27.07.1996 (23.07.2014).<\/p>\n<p>Schader, Peer: <em>Fernsehen von einem anderen Stern. HBO-International-Chef Sutton erkl\u00e4rt, wie ein Spitzensender funktioniert<\/em>, unter\u00a0 <a href=\"http:\/\/faz-archiv-approved.faz.net\/intranet\/biblionet\/r_suche\/webcgi?START=A20&amp;DOKM=1393513_FAZ_0&amp;WID=22765-6980094-31632_16\">http:\/\/faz-archiv-approved.faz.net\/intranet\/biblionet\/r_suche\/webcgi?START=A20&amp;DOKM=1393513_FAZ_0&amp;WID=22765-6980094-31632_16<\/a> 25.06.2009 (Stand 11.07.2014).<\/p>\n<p>sola.: <em>Quadratische Augen. Diskussion der Reihe &#8222;text&amp;beat&#8220; zu Fernsehserien.<\/em>, unter <a href=\"http:\/\/faz-archiv-approved.faz.net\/intranet\/biblionet\/r_suche\/webcgi?WID=60455-8200484-52835_1\">http:\/\/faz-archiv-approved.faz.net\/intranet\/biblionet\/r_suche\/webcgi?WID=60455-8200484-52835_1<\/a>. Ver\u00f6ffentlicht am 30.09.2011 (23.07.2014).<\/p>\n<p>stau: <em>Warum zeigt niemand \u201eThe Wire\u201c. Kleine Umfrage bei den Sendern &#8211; mit \u00fcberraschendem Ergebnis<\/em>, unter <a href=\"http:\/\/faz-archiv-approved.faz.net\/intranet\/biblionet\/r_suche\/webcgi?START=A20&amp;DOKM=183823_FAS_0&amp;WID=22765-6980094-31632_16\">http:\/\/faz-archiv-approved.faz.net\/intranet\/biblionet\/r_suche\/webcgi?START=A20&amp;DOKM=183823_FAS_0&amp;WID=22765-6980094-31632_16<\/a>. Ver\u00f6ffentlicht am 30.05.2010 (23.07.2014).<\/p>\n<p><em>S\u00fcddeutsche Zeitung<\/em>:<\/p>\n<p>F\u00fcchtjohan, Jan: <em>Schlaues f\u00fcr Schlaue. Amerikanische TV-Serien wie &#8222;The Wire&#8220;, &#8222;Westwing&#8220; oder &#8222;The Sopranos&#8220; bekommt man in Deutschland h\u00e4ufig nur auf DVD oder im Internet zu sehen. Umso besser taugen sie als Statussymbol f\u00fcr popkulturell gut Informierte. Wunderbar, dass nun eine Booklet-Reihe mit Spezialwissen zu diesen TV-Serien herauskommt<\/em>., unter <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/medien\/neue-booklet-reihe-ueber-us-serien-schlaues-fuer-schlaue-1.1412444\">http:\/\/www.sueddeutsche.de\/medien\/neue-booklet-reihe-ueber-us-serien-schlaues-fuer-schlaue-1.1412444<\/a>. Ver\u00f6ffentlicht am 16.07.2012 (Stand 22.07.2014).<\/p>\n<p>H\u00e4ntzschel, J\u00f6rg: <em>Nun geht der Spa\u00df los.<\/em> <em>Kino versus Fernsehen, n\u00e4chste Runde: Am Sonntag startet in Amerika die Prohibitions-Serie &#8222;Boardwalk Empire&#8220;, betreut von Martin Scorsese.<\/em>, unter <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/medien\/us-serie-boardwalk-empire-nun-geht-der-spass-erst-richtig-los-1.1001759.%20Ver\u00f6ffentlicht%20am%2020.09.2010\">http:\/\/www.sueddeutsche.de\/medien\/us-serie-boardwalk-empire-nun-geht-der-spass-erst-richtig-los-1.1001759. Ver\u00f6ffentlicht am 20.09.2010<\/a> (Stand 22.07.2014).<\/p>\n<p>H\u00e4ntzschel, J\u00f6rg<em>: HBO k\u00e4mpft mit der Internet-Konkurrenz. &#8222;Sex and the City&#8220;, &#8222;The Wire&#8220; oder &#8222;The Sopranos&#8220;: Der US-amerikanische Pay-TV-Kanal HBO lieferte jahrelang brillante Serien, die selbst Hollywood alt aussehen lie\u00dfen. Jetzt ist der Sender mit der Konkurrenz durch das Free TV und das Internet konfrontiert und viele fragen sich: Wie lange kann HBO mit seinem Konzept noch durchhalten<\/em>., unter <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/medien\/us-pay-tv-am-scheideweg-hbo-kaempft-mit-der-internet-konkurrenz-1.1221024\">http:\/\/www.sueddeutsche.de\/medien\/us-pay-tv-am-scheideweg-hbo-kaempft-mit-der-internet-konkurrenz-1.1221024<\/a>. Ver\u00f6ffentlicht am 29.11.2011 (Stand 22.07.2014).<\/p>\n<p>Helmes, Irene: <em>Und wenn sie nicht gestorben sind. Dann metzeln sie noch heute: Die dritte Staffel der Erfolgsserie &#8222;Game of Thrones&#8220; l\u00e4uft erstmals im deutschen Free-TV. Sie hat Potenzial, ihre Zuschauer in den Wahnsinn zu treiben. Der Quotenerfolg f\u00fcr RTL 2 ist dennoch fraglich.,<\/em> unter <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/medien\/game-of-thrones-und-wenn-sie-nicht-gestorben-sind-1.1899684\">http:\/\/www.sueddeutsche.de\/medien\/game-of-thrones-und-wenn-sie-nicht-gestorben-sind-1.1899684<\/a>. Ver\u00f6ffentlicht am 8.02.2014 (Stand 22.07.2014).<\/p>\n<p>Kreye, Adrian: <em>Wir k\u00f6nnen nur billig. Amerika, du hast es besser: Das US-Fernsehen bringt Zielgruppen geschlossen hinter sich, weil es sich auf h\u00f6chstem Niveau auf deren Erlebniswelten bezieht.<\/em>, unter http:\/\/www.sueddeutsche.de\/kultur\/warum-us-tv-unschlagbar-ist-wir-koennen-nur-billig-1.292524. Ver\u00f6ffentlicht am 17.05.2010 (Stand 22.07.2014).<\/p>\n<p>Riehl, Katharina: <em>Revolution im Knast. Vorl\u00e4ufer von &#8222;The Sopranos&#8220; und &#8222;The Wire&#8220;: Mit der Gef\u00e4ngnisserie &#8222;Oz&#8220; l\u00e4utete der amerikanische Bezahlsender HBO 1997 eine neue \u00c4ra im Bereich Qualit\u00e4tsfernsehen ein. Die Serie wird nun erstmals im deutschen Fernsehen ausgestrahlt.<\/em>, unter\u00a0 <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/medien\/deutsche-fernsehpremiere-fuer-erste-hbo-serie-oz-revolution-im-knast-1.1920294\">http:\/\/www.sueddeutsche.de\/medien\/deutsche-fernsehpremiere-fuer-erste-hbo-serie-oz-revolution-im-knast-1.1920294<\/a>. Ver\u00f6ffentlicht am 24.03.2014 (Stand 22.07.2014).<\/p>\n<p>Schmieder, J\u00fcrgen: <em>Pl\u00e4doyer f\u00fcrs Glotzen. Es gibt unfasslich gute TV-Sendungen &#8211; man muss sie nur finden. Leider wird in Deutschland darauf verzichtet, Fernsehen feuilletonistisch zu betrachten., <\/em>unter <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/kultur\/fernsehen-plaedoyer-fuers-glotzen-1.262705\">http:\/\/www.sueddeutsche.de\/kultur\/fernsehen-plaedoyer-fuers-glotzen-1.262705<\/a>. Ver\u00f6ffentlicht am 17.05.2010 (Stand 22.07.2014).<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wertma\u00dfst\u00e4be: wie die Literatur, so auch das Fernsehen<\/p>\n","protected":false},"author":391,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[57],"tags":[746,1015,1929,2176,2403],"class_list":["post-3989","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-feuilleton","tag-hollywood","tag-quality-tv","tag-sopranos","tag-tv-kritik"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3989","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/users\/391"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3989"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3989\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3989"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3989"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3989"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}