{"id":4118,"date":"2015-02-26T19:14:12","date_gmt":"2015-02-26T17:14:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pop-zeitschrift.de\/?p=4118"},"modified":"2015-02-26T19:14:12","modified_gmt":"2015-02-26T17:14:12","slug":"generation-iivon-lisa-muckelberg26-2-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/2015\/02\/26\/generation-iivon-lisa-muckelberg26-2-2015\/","title":{"rendered":"Generation (II)von Lisa Muckelberg26.2.2015"},"content":{"rendered":"<p>Lasst uns endlich in Ruhe!<!--more mehr--><\/p>\n<p>In der letzten Zeit h\u00e4ufen sich die Vorw\u00fcrfe gegen unsere Generation und speziell gegen Studierende. Uns wird Politikverdrossenheit, Desinteresse und fehlende Beteiligung jeglicher Art vorgeworfen. Ein Studium ist schon lange nicht mehr das, was es einmal war. Fr\u00fcher war eben alles besser. Oder?<\/p>\n<p>Wer kennt das nicht: Ein Seminar, gut gef\u00fcllt mit vierzig Teilnehmern, alle sitzen mit dem Kopf \u00fcber das Smartphone gebeugt an ihren Pl\u00e4tzen, w\u00e4hrend der Dozent sich vorne durch irgendwelche PowerPoint-Folien klickt. Zwischendurch gibt es eine Meldung, die auch die anderen K\u00f6pfe von den Bildschirmen heben l\u00e4sst: \u201eIst das klausurrelevant? M\u00fcssen wir die ganzen Fachbegriffe kennen?\u201c Kurz die Antwort abwarten, je nach dem ein allgemeines St\u00f6hnen oder ein erleichtertes Seufzen, dann wieder mit den Gedanken zur\u00fcck zu WhatsApp, Facebook und Co.<\/p>\n<p>K\u00f6rperlich anwesend ist man ja, man hat auf der Anwesenheitsliste unterschrieben, geistige Anwesenheit kann jedoch nicht \u00fcberpr\u00fcft werden. Bis zu der ber\u00fcchtigten Frage: \u201eWer kann denn mal die Kernthesen des Textes zusammenfassen?\u201c Betretenes Schweigen, der Blick zum Smartphone wird intensiviert, nach dem Motto \u201ewenn ich dich nicht sehe, siehst du auch mich nicht\u201c. Hektisches Bl\u00e4ttern in Ordnern, einige versuchen sich via Smartphone bei Moodle einzuloggen und den Text noch schnell herunterzuladen. Der Dozent versucht die Frage zu relativieren, war der Text unverst\u00e4ndlich oder zu schwer? Man k\u00f6nne ja auch erst mit einer These anfangen, falsche Antworten seien ja auch nicht weiter schlimm.<\/p>\n<p>Und schlie\u00dflich die verzweifelte Frage: \u201eWer hat denn den Text gelesen?\u201c Drei, vier H\u00e4nde recken sich z\u00f6gerlich nach oben, ein paar Blicke der Nachbarn verraten die \u00dcberlegung, sich einfach anzuschlie\u00dfen, auch auf die Gefahr hin, aufzufliegen. Einige fangen an zu stottern, das Internet sei kaputt gewesen, au\u00dferdem sei man gerade umgezogen und die Druckerpatronen waren leer.<\/p>\n<p>Ein paar Studierende haben den Text tats\u00e4chlich vor sich liegen und versuchen, beim ersten \u00dcberfliegen die Hauptthesen herauszufiltern, die mutigen Meldungen bl\u00e4ttern auch noch und versuchen sich an das Gelesene zu erinnern. Endlich dann die Erl\u00f6sung, der Dozent lenkt ein, dann fasse er eben den Text zusammen, man solle zu Hause doch bitte nochmal nachlesen. Damit ist die Anspannung gebrochen, endlich kann man den Blick wieder dem Smartphone zuwenden. Aus der geplanten Diskussion ist mal wieder ein rein frontaler Vortrag geworden, aus dem Seminar wird nach und nach doch eine kleine Vorlesung.<\/p>\n<p>Klar, das ist eine ziemlich \u00fcberspitzte Darstellung und hoffentlich eine, die nicht allzu oft der Realit\u00e4t entspricht, allerdings habe ich mich tats\u00e4chlich mehrmals in dieser Situation wiedergefunden. Und zwar in jeder Rolle, alles zwischen passiver Ich-bin-gar-nicht-da-Studentin und Ich-schmei\u00dfe-die-ganze-Stunde-Streberin. Und am schlimmsten: Als Referentin, die immer eine Freundin vorher mit weiterf\u00fchrenden Fragen oder Diskussionsans\u00e4tzen ausstattet, damit es \u00fcberhaupt Beteiligung vom Plenum gibt.<\/p>\n<p>Wenn ich an daran denke, komme ich nicht umhin, der Kritik an unserer Generation der Studierenden recht zu geben: Wir sind diskussionsfaul, unpolitisch und jagen nur unseren Punkten hinterher.<\/p>\n<p>Dabei wollte ich doch genau diese Kritik, dieses verzerrte Bild von uns Studierenden, mit diesem Artikel widerlegen! Ich wollte der Selbstvervollst\u00e4ndigungsfunktion von Google widersprechen, die auf die Anfrage \u201eStudenten sind&#8230;\u201c als erstes \u201efaul\u201c vorschl\u00e4gt.<\/p>\n<p>Doch scheinbar sind diese Vorw\u00fcrfe zumindest teilweise berechtigt. Woran liegt das?<\/p>\n<p>Zum einen ist es so, dass wir uns oft in Kursen wiederfinden, die uns nicht interessieren, f\u00fcr unsere weitere Laufbahn nur m\u00e4\u00dfig relevant sind und die zudem keine gute Arbeitsatmosph\u00e4re bieten, weil sie \u00fcberf\u00fcllt sind. Das liegt haupts\u00e4chlich an der Bologna-Reform und dem daraus resultierendem Bachelor-Master-System mit der Vorgabe der Regelstudienzeit. Wenn man tats\u00e4chlich in sechs Semestern seinen Bachelor schaffen will, kann man sich den Luxus, nur Kurse zu besuchen, die einen interessieren, schlicht nicht leisten. Wer es trotzdem so macht, muss gegen Ende des Studiums auf sein BAf\u00f6G verzichten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem ist es momentan so, dass durch die stets anwachsende Studierendenzahl der Andrang auf die angebotenen Veranstaltungen so gro\u00df ist, dass man froh sein kann, wenn man \u00fcberhaupt einen Platz bekommt. Und wenn der nun mal nicht in dem favorisierten Seminar ist, hat man eben Pech gehabt und muss mit diesem vorlieb nehmen. Nicht selten entscheidet man ja auch danach, auf welche Weise die Kreditpunkte erworben werden. Gibt es irgendwo einen Sitzschein, ist pl\u00f6tzlich auch das Thema des Kurses egal, man muss ja nichts weiter tun, als regelm\u00e4\u00dfig auf der Liste zu unterschreiben.<\/p>\n<p>Zum anderen wird das Studium heutzutage viel st\u00e4rker von au\u00dfen beeinflusst, nicht nur Bologna will uns einheitlicher und schneller ins Berufsleben schicken, auch die Wirtschaft und der Arbeitsmarkt schreiben klar vor, was von uns erwartet wird: Ein schneller, sehr guter Abschluss mit Auslandsaufenthalt, Fremdsprachenkompetenz und allen Soft oder Hard Skills, die man \u00fcberhaupt bekommen kann.<\/p>\n<p>Dieser Gedanke der ewigen Effizienzsteigerung und Leistungsbesessenheit ist mittlerweile so fest in unseren K\u00f6pfen verankert, dass wir mit Scheuklappen und nur nach Punkten studieren. Das h\u00f6chste Ziel ist ein m\u00f6glichst gro\u00dfer Erfolg mit m\u00f6glichst geringem Aufwand, eben effizient.<\/p>\n<p>Kein Wunder, dass man dann angepasst und faul erscheint. Wir sind eben nicht die 68er Generation, die f\u00fcr ihre Bildung auf die Stra\u00dfe gegangen ist und hitzige Diskussionen in Seminaren gef\u00fchrt hat.<\/p>\n<p>Das liegt aber auch daran, dass alles in Ordnung ist. Zumindest soweit, dass wir eben nicht auf die Stra\u00dfe gehen m\u00fcssen, wogegen sollen wir auch demonstrieren? Welche Meinungen unserer Dozenten strikt ablehnen und uns dagegen profilieren?<\/p>\n<p>Wir sind in gro\u00dfer Freiheit und Toleranz aufgewachsen, unsere Eltern lassen uns das machen, wozu wir Lust haben, wir haben kein Schwarz-Wei\u00df-Bild von der Welt und alle M\u00f6glichkeiten, uns \u00fcber jede Seite eines Konflikts zu informieren. Wir k\u00f6nnen Konflikte und Diskussionen in Echtzeit im Internet verfolgen und Petitionen unterschreiben, unsere Meinung ist vielleicht einfach differenzierter als ein \u201eNein, dagegen!\u201c.<\/p>\n<p>Allerdings l\u00e4sst sich damit nicht widerlegen, dass wir statistisch gesehen tats\u00e4chlich weniger interessiert an Politik sind. Die Shell-Studie aus dem Wintersemester 2012\/13 erfragte das politische Interesse unter Studierenden. Den 24 Prozent, die Politik f\u00fcr sehr wichtig halten, stehen 29 Prozent gegen\u00fcber, die sie f\u00fcr unwichtig halten, damit ist das allgemeine Interesse auf einem Tiefststand.<\/p>\n<p>Die Studie will einen Trend zur Apathie und Passivit\u00e4t festgestellt haben, wogegen das pers\u00f6nliche Gl\u00fcck und die eigene Zukunft und Karriere an Wichtigkeit gewinnt. Es entsteht der Eindruck einer selbstbezogenen Generation oder wie der \u201eSpiegel\u201c titelt: \u201eHauptfach Egoismus\u201c. 1995 haben nur 31 Prozent der Befragten angegeben, dass es ihnen wichtig sei, sich im Leben sch\u00f6ne Dinge leisten zu k\u00f6nnen, jetzt sind es 73 Prozent.<\/p>\n<p>Sollte uns das alarmieren? Ich denke, es sollte uns vor allem die Augen \u00f6ffnen, sodass wir sehen, welchen Trend wir da unbewusst verfolgen und nicht in politische Lethargie verfallen, man wei\u00df schlie\u00dflich: W\u00e4hlen gehen ist wie Z\u00e4hneputzen, wenn man es nicht tut, wird\u2018s braun.<\/p>\n<p>Aber als wirklich dramatisch empfinde ich die Wahlbeteiligung der StuPa-Wahlen 2014 an unserer Uni: Es wurden nur 900 Stimmen abgegeben, das entspricht einer Wahlbeteiligung von 5 Prozent! Man muss sich ja nicht gleich Mitglied einer Partei sein oder zu allen aktuellen Themen eine klare Position haben, aber wenn es die Chance zur Mitbestimmung gibt, dann sollte man sie doch ergreifen!<\/p>\n<p>Aber der Vorwurf der Politikverdrossenheit ist nicht der einzige. Sinkt tats\u00e4chlich das Niveau an den Hochschulen? Ist ein Bachelor \u00fcberhaupt noch etwas wert, wenn mittlerweile jeder ihn bekommt? Oder, um es mit rei\u00dferischen Schlagzeilen zu sagen: Werden Geisteswissenschaftler also alle Taxifahrer?<\/p>\n<p>Der Grundton dieser oberlehrerhaften Anklagen ist \u00fcberall derselbe: Fr\u00fcher war das anders! Denn fr\u00fcher, das wei\u00df man ja, war alles besser. Ist das so? M\u00fcssen wir uns diese Vorw\u00fcrfe gefallen lassen? War fr\u00fcher alles besser?<\/p>\n<p>Zum einen gab es \u201efr\u00fcher\u201c, wann auch immer das gewesen sein mag, weniger Studierende als heute, schlie\u00dflich sind wir auf ein Rekordniveau angewachsen: Rund 2,6 Millionen Menschen studieren in Deutschland, also 800.000 mehr als noch vor zwanzig Jahren. Klar, dass sich da einige Dinge \u00e4ndern. Die Universit\u00e4t ist kein Elfenbeinturm mehr, zu dem nur eine ausgesuchte Elite Zutritt hat, Studieren ist massentauglich geworden und endlich tats\u00e4chlich in der Masse angekommen. Doch anstatt sich \u00fcber die zunehmende Akademisierung Deutschlands zu freuen, ist das Geschrei gro\u00df. Studieren soll also doch irgendwo exklusiv bleiben und pl\u00f6tzlich werden die endlich abgeschafften Studiengeb\u00fchren wieder hervorgekramt.<\/p>\n<p>Dass wir viele sind, merken wir selbst am ehesten, \u00fcberf\u00fcllte H\u00f6rs\u00e4le und Seminarr\u00e4ume d\u00fcrfte wohl jeder Studierende kennen. Doch besser ein volles Audimax als ein leeres. Mittlerweile studieren immer mehr junge Leute, die nicht aus Akademikerfamilien stammen, au\u00dferdem finden zunehmend Studierende \u00fcber andere Wege als das klassische Abitur ihren Weg an eine Hochschule.<\/p>\n<p>All das sind positive Aspekte, die in den Medien kaum Beachtung finden, ebenso wie die Tatsache, dass im Berufsleben ein Studienabschluss mittlerweile fast wie selbstverst\u00e4ndlich gefordert wird. Wir machen also alles richtig, indem wir uns dazu entscheiden zu studieren. Und das Studium wird nicht schlechter, nur weil es nicht mehr exklusiv und elit\u00e4r ist.<\/p>\n<p>Sicherlich gab es auch in der guten, alten Zeit schon Studierende, die in Seminaren nicht aufgepasst haben und sich nur um ihre Scheine gek\u00fcmmert haben. Solche Leute gibt es immer und ich bin es leid, dass unsere Generation auf diese Stereotype reduziert wird. Okay, uns ist unser Privatleben wichtiger als die Politik. Okay, wir sitzen also in Kursen, die uns nicht interessieren. Aber rund die H\u00e4lfte unserer Generation studiert, so viele wie nie zuvor. Und das ist beim besten Willen nichts, wor\u00fcber man sich beschweren sollte.<\/p>\n<p>Und doch: Gerade in dieser Mehrheit sollten wir dar\u00fcber entscheiden d\u00fcrfen, wie wir unser Studium gestalten und nicht die Wirtschaft. Wir sind es wert, dass man uns genug R\u00e4ume anbietet, genug Dozenten einstellt und so eine ausreichende Auswahl an Kursen anbietet. Die Bildung ist Deutschlands gro\u00dfe Ressource, wieso setzt man genau hier an, um zu sparen?<\/p>\n<p>Die Uni ist nun mal keine Fabrik, die genormte und optimierte Berufseinsteiger produziert, in der Dozenten am Flie\u00dfband stehen, aussortieren und Unebenheiten gl\u00e4tten, im Gegenteil. Jeder sollte die M\u00f6glichkeit zur freien Entfaltung haben, sich Zeit lassen d\u00fcrfen und Kurse nach Interesse belegen d\u00fcrfen. Ist das zu viel verlangt?<\/p>\n<p>Das sind Themen, die in die \u00d6ffentlichkeit geh\u00f6ren, nicht unsere Angepasstheit und Faulheit.<\/p>\n<p>Also, liebe Alt-68er, Oberlehrer und Nostalgiker, lasst uns in Ruhe mit euren Vorw\u00fcrfen und versetzt euch mal in unsere Situation. Es hat sich einiges ge\u00e4ndert seit der guten, alten Zeit und erstaunlicherweise haben sich die Menschen und ihre Haltungen dabei mitentwickelt.<\/p>\n<p>W\u00e4hrenddessen versuchen wir mal, langweiligen Kursen trotzdem etwas abzugewinnen. Wer wei\u00df, vielleicht werden sie ja spannender, wenn man die Diskussionsgrundlage kennt und sich tats\u00e4chlich mehr als nur drei Leute beteiligen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Lisa Muckelberg ist Redakteurin der Zeitschrift \u201eMediazine\u201c. Dort weitere Beitr\u00e4ges zum Generationenthema von <a title=\"beitrag st\u00f6cker\" href=\"http:\/\/mediazine-online.de\/?p=1409#more-1409\" target=\"_blank\">Sarah St\u00f6cker<\/a>, <a title=\"beitrag meyer\" href=\"http:\/\/mediazine-online.de\/?p=1351#more-1351\" target=\"_blank\">Natalie Meyer<\/a>, <a title=\"beitrag uelsmann\" href=\"http:\/\/mediazine-online.de\/?p=1277#more-1277\" target=\"_blank\">Marina Uelsmann<\/a>,\u00a0 <a title=\"beitrag brinkmann\" href=\"http:\/\/mediazine-online.de\/?p=1230#more-1230\" target=\"_blank\">Anna Brinkmann <\/a>und <a title=\"beitrag kuhlmann\" href=\"http:\/\/mediazine-online.de\/?p=1106#more-1106\" target=\"_blank\">Ann-Christin Kuhlmann<\/a>.<\/p>\n<p>Teil I der Artikelserie von pop-zeitschrift.de zum Generationenthema:<br \/>\n\u201e<a title=\"hecken generation (I)\" href=\"http:\/\/www.pop-zeitschrift.de\/2014\/12\/28\/generation-ivon-thomas-hecken28-12-2014\/\" target=\"_blank\">Wir, man und ich<\/a>\u201c von Thomas Hecken<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lasst uns endlich in Ruhe!<\/p>\n","protected":false},"author":391,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[57],"tags":[638,837,1169,1392,1802,1837,2253],"class_list":["post-4118","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-engagement","tag-generation","tag-jugendkritik","tag-lisa-muckelberg","tag-politikverdrossenheit","tag-pop-zeitschrift-2","tag-studium"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4118","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/users\/391"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4118"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4118\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4118"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4118"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4118"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}