{"id":4135,"date":"2015-03-05T22:56:43","date_gmt":"2015-03-05T20:56:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pop-zeitschrift.de\/?p=4135"},"modified":"2015-03-05T22:56:43","modified_gmt":"2015-03-05T20:56:43","slug":"szenenvielfalt-rezension-zu-yvonne-franke-u-a-hg-feminismen-heutevon-martin-seeliger5-3-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/2015\/03\/05\/szenenvielfalt-rezension-zu-yvonne-franke-u-a-hg-feminismen-heutevon-martin-seeliger5-3-2015\/","title":{"rendered":"Szenenvielfalt Rezension zu Yvonne Franke u.a. (Hg.), \u00bbFeminismen heute\u00abvon Martin Seeliger5.3.2015"},"content":{"rendered":"<p>Intersektional<!--more--><\/p>\n<p>Das politische Projekt \u201aFeminismus\u2018 ist zwar nicht erst knapp f\u00fcnfzig Jahre alt, hat sich aber vor allem seit den sp\u00e4ten 1960er Jahren einer bemerkenswerten Ausdifferenzierung unterzogen. Der im Rahmen der Wissenschaftlerinnenwerkstatt der Hans-B\u00f6ckler-Stiftung gef\u00f6rderte Band setzt sich zum Ziel, \u201eeinen kaleidoskopische[n] Blick auf feministische Vielfalt\u201c im deutschsprachigen Raum zu entwickeln. Einen Anspruch auf Vollst\u00e4ndigkeit der Abbildung eines feministischen Panoramas lehnen die Herausgeberinnen hierbei explizit ab. Dies liegt nicht nur daran, dass Feminismus als politische Bewegung ihnen als insgesamt schwer zu \u00fcberblicken erscheint. Aufgrund der eigenen politischen Position werden konservative Feminismen absichtlich nicht ber\u00fccksichtigt (27).<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a><\/p>\n<p>Die Zusammenstellung der Beitr\u00e4ge folgt hierbei dem Prinzip einer m\u00f6glichst umfassenden Abbildung der Vielfalt feministischer Initiativen. Hierbei sollen auch bislang in der feministischen Diskussion unterrepr\u00e4sentierte Themen, wie zum Beispiel Mutterschaft, in Betracht gezogen werden.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> Die einzelnen Beitr\u00e4ge des Bandes werden im Folgenden (teilweise nur sehr) kurz vorgestellt, hier und da kommentiert und abschlie\u00dfend zusammenfassend beurteilt.<\/p>\n<p>Der Band ist in vier Teile gegliedert: Einer Eingangs-Darstellung mit Vorwort von Gudrun-Axeli Knapp folgt im ersten Teil ein historisch-grundbegrifflicher Beitrag von Gisela Notz. Indem sie fr\u00fche Spaltungslinien zwischen b\u00fcrgerlicher und proletarischer Frauenbewegung aufzeigt, verdeutlicht Notz die Hindernisse feministischer B\u00fcndnispolitik als geschichtliche Konstante (39). Ihre \u201eanalytische Unterteilung\u201c der zweiten Frauenbewegung (46) in liberale, radikal autonome und linke Feministinnen zeichnet politische Lagerbildung vor allem entlang kapitalismuskritischer Linien (und nicht Sexualit\u00e4t oder Ethnizit\u00e4t) nach.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> An ihre Vorstellung geschlechterpolitischer Wirklichkeit kn\u00fcpft Notz eine zeitdiagnostische Einsch\u00e4tzung der (deutschen?) Forschungslandschaft, innerhalb derer \u201ekritische Wissenschaft heute fast ausschlie\u00dflich im Elfenbeinturm der mittlerweile etablierten Genderforschung produziert\u201c werde \u2013 \u201edie meisten Universit\u00e4ten\u201c seien \u201enicht mehr Orte kritischer Wissenschaft\u201c. Das finde ich \u00fcbertrieben und \u2013 in der K\u00fcrze \u2013 auch unfair.<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> Aber politisch tendenzi\u00f6se Wissenschaft neigt nun mal zu \u00dcbertreibung, nicht zuletzt aus identit\u00e4ren Gr\u00fcnden.<\/p>\n<p>Ein zweiter Buchabschnitt tr\u00e4gt den Titel \u201aAns\u00e4tze und Perspektiven\u2018. Verschiedene Autorinnen stellen hier \u201eschwarzes feministisches Denken und Handeln\u201c, queer-feministische und muslimische Positionen, die Ans\u00e4tze der Disability Studies und Postcolonial Studies und des marxistischen Feminismus (feministischen Marxismus?) als Blickwinkel vor. Alle Beitr\u00e4ge sind zumeist klar und zug\u00e4nglich geschrieben. Man erf\u00e4hrt zwar nicht viel grundlegend Neues, aber die Aufbereitung konzeptioneller Zug\u00e4nge erscheint gelungen und darum geht es ja hier.<\/p>\n<p>Positiv f\u00e4llt mir auf, dass eine intersektionale Sichtweise auf das Zusammenwirken sozialer Kategorien bei der gesellschaftlichen Positionierung von Individuen und Gruppen mittlerweile allgemein anerkannt zu werden scheint. Besonders mochte ich den Beitrag von Frigga Haug. Der biografisch inspirierte Beitrag adressiert zum ersten Mal systematisch das Thema gesellschaftlicher Arbeitsteilung unter geschlechterpolitischen Aspekten. Endlich. Inhaltlich wird zwar auch wieder \u201anur\u2018 die bekannte 4in1-Perspektive (Gestaltung von Geschlechterpolitik unter Aspekten von Erwerbs- und Reproduktionsarbeit sowie Genuss und politischer Teilhabe) vorgestellt, aber es soll ja auch nicht in erster Linie Neues erarbeitet, sondern Bew\u00e4hrtes vorgestellt werden.<\/p>\n<p>Der folgende Abschnitt \u201aThemen und Felder\u2018 stellt einige Bereiche feministischen Engagements vor (Neue Medien, Mutterschaft, \u00d6konomie, K\u00f6rperlichkeit, Care-Arbeit, Recht, Medizin, Vergewaltigung, M\u00e4dchenarbeit). Besonders interessant erscheinen hier au\u00dferdem die von den Autorinnen gew\u00e4hlten Formate (z.B. dialogisch im \u201aK\u00fcchengespr\u00e4ch\u2018 oder auch immer mal wieder biografisch gef\u00e4rbt: Wenn etwa K\u00fcbra G\u00fcm\u00fcsay oder Nadia Shedaheh darlegen, warum Feminismus aus einer bestimmten Sicht \u201erassistisch, islamophob und arrogant\u201c (146) erscheinen mag, gewinnt die \u00c4u\u00dferung ihr besonderes Gewicht auf Grund der pers\u00f6nlichen Erfahrung, die sie hervorbringt.<\/p>\n<p>Ein ebenfalls h\u00e4ufiger im Band vorzufindendes Stil- und Analysemittel findet sich etwa bei Lisa Malich, wenn sie anschlie\u00dfend an Angela McRobbie die \u201aTop-Mom\u2018 als Sozialfigur beschreibt. So macht Kultursoziologie Spa\u00df!<\/p>\n<p>Im Beitrag der Marburger Gruppe zu feministischer M\u00e4dchenarbeit zeigt sich abermals, dass Intersektionalit\u00e4t mittlerweile als paradigmatische Klammer der feministischen Perspektive angesehen werden kann. Eine Ausnahme wurde f\u00fcr mich allerdings bei Eggers und Mohamed sichtbar: \u201eUm (die Komplexit\u00e4t und Hybridit\u00e4t von) Deutschsein zu verstehen\u201c, proklamieren Vertreter des Critical-Whiteness-Ansatzes, \u201edass die Pr\u00e4senz von People of Color und Schwarzen Deutschen zentral ist f\u00fcr die Konstitution und das Funktionieren des deutschen Staates als Gef\u00fcge\u201c (67). Das finde ich sehr interessant. Die biodeutsche Bev\u00f6lkerung braucht ihr Anderes? Oder der Verwaltungsapparat? Es w\u00e4re sch\u00f6n, wenn sowas weiter ausgef\u00fchrt w\u00fcrde, evtl. auch als Kritik materialistischer Staatstheorie (Poulantzas 1975). Es handelt sich hier m.E. um hochinteressante Thesen, nur sind sie nicht belegt, geschweige denn argumentativ unterf\u00fcttert. Die Autorinnen wissen das sicher besser! So erinnert es mich aber bisweilen an aufgeregte Diskussionen in autonomen Jugendzentren, in denen alle nicht so richtig wissen, was sie meinen (ich habe da viel Erfahrung mit!).<\/p>\n<p>Wieder einmal erscheint mir der Beitrag zu \u00d6konomie als besonders interessant. \u00c4hnlich wie schon in ihrem Einf\u00fchrungstext (Haidinger\/Knittler 2013) erwecken die Autorinnen den Eindruck, der weitgehende Ausschluss feministischer Themen und Fachvertreter aus dem Bereich der \u00d6konomie geschehe mit bewusster Absicht [\u201estrategisches Schweigen\u201c \u2013 (169)]. So eine These m\u00fcsste man m.E. besser belegen, bzw. genauer definieren, inwieweit Strategien absichtlich verfolgt werden.<\/p>\n<p>Der dritte Teil des Buches wirft Schlaglichter auf feministische Kulturproduktion im weiteren Sinne (Frauenh\u00e4user, feministische Freir\u00e4ume an der Universit\u00e4t Bielefeld, Selbstverteidigung, Frauengesundheit, feministischer Film, Rap und nochmal Feminismen \u201eof Colour\u201c). F\u00fcr eine an Popul\u00e4rkultur interessierte Leserschaft mag interessant erscheinen, dass verschiedene Songtexte von Bernadette La Hengst, die den gro\u00dfartigen Albumtitel \u201eIntegrier\u2018 mich, Baby\u201c gew\u00e4hlt hat, sowie von Kerstin und Sandra Grether im Buch abgedruckt sind. Das ist eine interessante Abwechslung und unterstreicht erneut die Vielfalt feministischen Engagements im deutschsprachigen Raum (und haupts\u00e4chlich in Deutschland).<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a><\/p>\n<p>Das finde ich alles interessant, aber hier fehlt mir dann irgendwie schon eine gr\u00f6\u00dfere Klammer. Dabei steht der (m.E. sehr gute) Vorschlag \u201aArbeit\u2018 doch schon immer (und im Buch seit Frigga Haug) im Raum!!!<\/p>\n<p>Und die besondere Bedeutung von Arbeit sieht man auch wieder am Beitrag \u00fcber \u201eBrot und Rosen\u201c. Das Lied zu dem durch die Industrial Workers of the World organisierten Streik migrantischer Textilarbeiterinnen in Massachusetts Anfang des 20. Jahrhunderts stellt einen wunderbaren Ausgangspunkt feministischer Programmatik dar [Ethnizit\u00e4t\/Staatsb\u00fcrgerschaft, Klasse und Geschlecht (+X) als Praxis, Struktur und symbolische Ordnung im Verh\u00e4ltnis zur Organisation von Leistungserstellung und G\u00fcterverteilung].<\/p>\n<p>Meine pers\u00f6nliche Sternstunde mit dem Band erlebte ich, als \u201eDagmar\u201c und \u201eMagdalena\u201c \u2013 wieder in Dialogform \u2013 das Verh\u00e4ltnis der Anerkennung des am K\u00f6rper inszenierten Modegeschmacks und der M\u00f6glichkeit der Regulierung transnationaler Wertsch\u00f6pfungsketten in der Textilindustrie er\u00f6rtern. Genau so k\u00f6nnen Kultur- und Arbeitssoziologie kombiniert werden, um erkl\u00e4ren zu k\u00f6nnen, wie ungerechte Produktionsverh\u00e4ltnisse legitim werden und bleiben. Die im Beitrag formulierte Kritik ist pointiert, radikal und reflexiv:<\/p>\n<p>\u201eUnd gleichzeitig muss ich mich selbst in Frage stellen. Ich muss meine eigenen Positionen als \u201aWei\u00dfe\u2018, im Globalen Norden positionierte Akademikerin, die einiges an Konsumm\u00f6glichkeiten hat, in Frage stellen, wenn ich wirklich hinterfragen will, wie dieses System funktioniert und warum dieses System globale Ausbeutung zur Grundlage hat\u201c (305).<\/p>\n<p>Das gef\u00e4llt mir gut. Genauso wie die (implizite) Integration des \u201eIdentit\u00e4tsbehaupters\u201c (Schimank 2010) in die Analyse von Codes of Conduct als Instrument internationaler Erwerbsregulierung: \u201eDer ethical turn addiert so zum Distinktionsspiel nur noch eine weitere Ebene: Ich kann mich nun auch noch \u00fcber das ethische Konsumieren abgrenzen\u201c (307). Hohes (und undogmatisch zusammengebautes) theoretisches Reflexionsverm\u00f6gen, aufgewandt zur Rahmung der richtigen empirischen Fragen.<\/p>\n<p>Den Zweck eines \u00dcberblicks \u00fcber Feminismus im deutschsprachigen Raum erf\u00fcllt der Band insgesamt sehr gut (bis auf die konservative Leerstelle eben). Besonders Leute, die sich nicht gut mit dem Thema auskennen, werden hier viele wichtige Neuigkeiten erfahren \u2013 und dies in sehr zug\u00e4nglicher Form: Die Beitr\u00e4ge erscheinen mir alle als gut und verst\u00e4ndlich geschrieben; das ist bei wissenschaftlichen Texten ja nicht immer der Fall.<\/p>\n<p>\u201eKaleidoskopischer Blick\u201c ist als Beschreibung zur Programmatik des Buches insofern gut gew\u00e4hlt, als eine verschiedenfarbige Konstellation abgebildet wird, deren genaue Systematik sich nicht auf Anhieb erschlie\u00dft (mir jedenfalls nicht). Aber das spiegelt die Wirklichkeit des Feminismus in Deutschland ja auch gut wider, denke ich. Und dem Einf\u00fchrungscharakter des Buches entspricht es auch. Man kann Einf\u00fchrungen ja auf (mindestens) zwei Weisen konzipieren, einmal historisch (und dann zumeist als Monographie) oder grundbegrifflich (und dann auch \u00f6fter mal als Band). Auf letztere Weise ist dies hier wunderbar gelungen.<\/p>\n<p>Definitiv besser w\u00e4re m.E. eine st\u00e4rkere Ber\u00fccksichtigung des Arbeits- und Wirtschafts-Themas. Leider wird das in diesem Band auf drei Beitr\u00e4ge beschr\u00e4nkt. Der Diffusion einer solchen Perspektive w\u00fcnsche ich dieselbe Zukunft wie dem Konzept der Intersektionalit\u00e4t. Dass dieser Wunsch vermutlich nicht in Erf\u00fcllung gehen wird, liegt m.E. nicht unbedingt an der tats\u00e4chlichen Komplexit\u00e4t des Gegenstandsbereichs. Meine Theorie: Er wirkt auf viele einfach langweilig und kompliziert. Politische Haarfrisuren (322) und LBTG sind dann doch irgendwie interessanter und (scheinbar) weniger schwierig zu durchschauen.<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a><\/p>\n<p>Dem Vorhaben, den \u201eStatus Quo mit einem Grinsen in Frage\u201c stellen zu wollen, wie es z.B. in der Selbstbeschreibung des \u201eMissy Magazin\u201c formuliert wird, w\u00fcrde es sicherlich nicht schaden, den Blick st\u00e4rker auf Produktionsverh\u00e4ltnisse zu richten. Oder doch? W\u00e4re das politische Projekt dann im Mainstream weniger attraktiv? Ein Dilemma feministischer (und linker?) Politik? Vermutlich.<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline\">\u00a0<\/span><\/strong><\/p>\n<p><strong>Anmerkungen<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Kann ich nachvollziehen (Stichwort: B\u00fcndnispolitik). Andererseits finde ich es auch schade, denn ich h\u00e4tte gern mehr \u00fcber sie erfahren.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Ist Mutterschaft wirklich ein unterrepr\u00e4sentiertes Thema? Mit den Publikationen von Lenz (2008) und Villa\/Moebius (2011) fallen mir auf Anhieb zwei wesentliche Beitr\u00e4ge ein, und eine entsprechende Pr\u00e4senz des Themas nehme ich auch in der zeitgen\u00f6ssischen feministischen \u00d6ffentlichkeit wahr. Wenn ich da nicht falsch liege, handelt es sich m\u00f6glicherweise hierbei um die anfangs angesprochene Schwierigkeit, feministische Diskurse vollst\u00e4ndig zu \u00fcberblicken.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> F\u00fcr eine alternative Typologie siehe Lenz (2008), f\u00fcr eine postkoloniale oder queer-theoretische Kritik hieran stehen exemplarisch verschiedene andere Beitr\u00e4ge im Buch. Dass sich feministische Vielfalt auch in selbst-reflexiven Sichtweisen widerspiegelt, wird sp\u00e4testens hier erstmals deutlich (obwohl eine explizite Kritik an Notz im Buch ausbleibt; hat man untereinander nicht offen streiten wollen? Oder war das nicht klar?)<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Die Friedrich-Ebert Stiftung, f\u00fcr die Notz lange t\u00e4tig war, steht \u2013 soweit ich das f\u00fcr den arbeitspolitischen Bereich beurteilen kann \u2013 beispielsweise auch nicht unbedingt f\u00fcr Positionen jenseits (maximal) linkssozialdemokratischer Reformprogrammatik. Und kritische Wissenschaft fast nur in den Gender-Studies? Oder nur in Bezug auf Feminismus jetzt? Ich verstehe es wirklich nicht\u2026<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Ehrlich gesagt verstehe ich nicht so ganz, was die Texte hier verloren haben. Aber m\u00f6glicherweise ist das auch ein Abwehrreflex. Diese Popul\u00e4rkultur ist mit ihrer undifferenzierten Oberfl\u00e4chlichkeit und kurzfristigen Impulsivit\u00e4t ja viel einflussreicher als die sperrige Wissenschaft. Sch\u00f6n jedenfalls, dass die Herausgeberinnen mit der Aufnahme der Beitr\u00e4ge Irritation erzeugen!<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Ob das stimmt, ist sicherlich eine andere Frage.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Literatur<\/strong><\/p>\n<p>Haidinger, Bettina; Knittler, K\u00e4the (2013): Feministische \u00d6konomie. Wien: Mandelbaum<\/p>\n<p>Lenz, Ilse (Hg.) (2008): Die Neue Frauenbewegung in Deutschland und ihre Folgen. Abschied vom kleinen Unterschied. Wiesbaden: VS<\/p>\n<p>Poulantzas, Nicos (1975): Staatstheorie. Politischer \u00dcberbau, Ideologie, Autorit\u00e4rer Etatismus. Hamburg: VSA<\/p>\n<p>Schimank, Uwe (2010): Handeln und Strukturen. Einf\u00fchrung in die akteurtheoretische Soziologie. Weinheim: Juventa<\/p>\n<p>Villa, Paula; Moebius, Stephan (Hg.) (2011): Soziologie der Geburt: Diskurse, Praktiken und Perspektiven. Frankfurt a.M.\/New York: Campus<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Bibliografischer Nachweis<\/strong>:<br \/>\nYvonne Franke, Kati Mozygemba, Kathleen P\u00f6ge, Bettine Ritter, Dagmar Venohr (Hg.)<br \/>\nFeminismen heute. Positionen in Theorie und Praxis.<br \/>\nBielefeld 2014<br \/>\nTranscript Verlag<br \/>\nISBN: 978-3-986-2673-5361<br \/>\n400 Seiten<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a title=\"homepage seeliger\" href=\"http:\/\/www.mpifg.de\/forschung\/wissdetails_de.asp?MitarbID=606\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Martin Seeliger<\/a> ist Doktorand am Max-Planck-Institut f\u00fcr Gesellschaftsforschung, K\u00f6ln.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Intersektional<\/p>\n","protected":false},"author":391,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[57],"tags":[733,1093,1466,1837],"class_list":["post-4135","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-feminismus","tag-intersektionalitaet","tag-martin-seeliger","tag-pop-zeitschrift-2"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4135","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/users\/391"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4135"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4135\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4135"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4135"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4135"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}