{"id":4592,"date":"2015-05-20T16:16:25","date_gmt":"2015-05-20T14:16:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pop-zeitschrift.de\/?p=4592"},"modified":"2015-05-20T16:16:25","modified_gmt":"2015-05-20T14:16:25","slug":"konsumrezension-maivon-henning-arnecke20-5-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/2015\/05\/20\/konsumrezension-maivon-henning-arnecke20-5-2015\/","title":{"rendered":"Konsumrezension Maivon Henning Arnecke20.5.2015"},"content":{"rendered":"<p>CO<sub>2<\/sub>-Kompensation \u2013 wie eine Summenformel zum Marketinginstrument wurde.<!--more mehr--><\/p>\n<p>Es besteht kein Zweifel: Betrachtet man die vom Menschen verursachte, globale Klimaver\u00e4nderung aus molekularer Perspektive, f\u00e4llt der Blick sofort auf das Treibhausgas Kohlendioxid. \u00bbCO<sub>2<\/sub>\u00ab ist zum Wortfetisch geworden, zum Synonym f\u00fcr die gef\u00e4hrliche Erderw\u00e4rmung. Wer die Summenformel CO<sub>2<\/sub> h\u00f6rt, denkt an kilometerhohe Rauchs\u00e4ulen, die aus riesigen Kraftwerksschloten aufsteigen, an schmelzende Gletscher, blassgraue Korallenriffe in sauren Ozeanen und an sintflutartige \u00dcberschwemmungen.<\/p>\n<p>Die Gefahren des Klimawandels, die bei vielen Menschen Besorgnis und \u00c4ngste freisetzen, scheinen Voraussetzung zu sein f\u00fcr die Herausbildung eines neuen kulturellen oder moralischen Verst\u00e4ndnisses \u00f6konomischen Handelns\u00ab, wie Nico Stehr in seinem Buch \u00bbMoralisierung der M\u00e4rkte\u00ab schreibt.<\/p>\n<p>Nahezu jede pers\u00f6nliche Konsumentscheidung muss sich seit ein paar Jahrzehnten einer ganzen Phalanx moralischer Bewertungsma\u00dfst\u00e4be stellen. Lange vor dem Bio-Boom und dem Vegan-Hype wurde Konsumieren bereits zu einer Gewissensfrage.<\/p>\n<p>Seit 1978 vergibt die vom Bundesumweltministerium eingesetzte \u00bbJury Umweltzeichen\u00ab das Siegel <span style=\"text-decoration: underline\">\u00bb<\/span>Blauer Engel\u00ab, damit der Konsument sicher sein kann, mit dem Einkauf \u00bbetwas Gutes f\u00fcr sich, die Umwelt und die Zukunft zu tun\u00ab. Als erste Produkte bekamen 1978 Spraydosen mit Pumpsystem den Blauen Engel verliehen \u2013 diese setzten im Unterschied zu den herk\u00f6mmlichen Dosen keine klimasch\u00e4dlichen Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) in die Atmosph\u00e4re frei.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2015\/05\/Bild-1-Umweltbundesamt_FCKW.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-4594 size-medium\" src=\"http:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2015\/05\/Bild-1-Umweltbundesamt_FCKW-213x300.jpg\" alt=\"Bild 1 Umweltbundesamt_FCKW\" width=\"213\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2015\/05\/Bild-1-Umweltbundesamt_FCKW-213x300.jpg 213w, https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2015\/05\/Bild-1-Umweltbundesamt_FCKW.jpg 704w\" sizes=\"auto, (max-width: 213px) 100vw, 213px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center\">Bild: Umweltbundesamt, 1978<\/p>\n<p>Das Label \u00bbFCKW-frei\u00ab wurde in den folgenden Jahren zum Verkaufsargument f\u00fcr Spr\u00fchdosen und K\u00fchlschr\u00e4nke. Auf Basis des Montreal-Protokolls vom 16. September 1987 folgten \u2013 allerdings in eher gem\u00e4chlichem Tempo \u2013 weltweite Verbote f\u00fcr das einst synthetisch hergestellte Gas FCKW. 2014, ein viertel Jahrhundert sp\u00e4ter, vermeldete die <a title=\"artikel faz\" href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wissen\/die-zerstoerung-der-ozonschicht-ist-gestoppt-und-nun-die-heilung-des-ozonlochs-13151437.html\" target=\"_blank\">FAZ<\/a> mit Blick auf die Atmosph\u00e4re triumphal: \u00bbDie Regierungen der Welt haben die irdische Ozonschicht gerettet.\u00ab<\/p>\n<p>Ob eine \u00e4hnliche Schlagzeile jemals in Zusammenhang mit einem anderen Treibhausgas, dem Kohlendioxid, formuliert wird, darf mit guten Gr\u00fcnden bezweifelt werden. Zwar ist CO<sub>2 <\/sub>im Vergleich zum FCKW in noch viel st\u00e4rkerem Ma\u00dfe Gegenstand \u00f6ffentlicher Besorgnis, der CO<sub>2<\/sub>-Gehalt der Luft ist jedoch bedeutend schwieriger zu steuern.<\/p>\n<p>Mit dem Kyoto-Protokoll, das 2005 in Kraft trat, haben sich die Vertragsstaaten zu einer schrittweisen Reduktion des Aussto\u00dfes von Treibhausgasen (u.a. Kohlendioxid) verpflichtet. Um die Reduktionsziele zu erreichen, erkl\u00e4rten die europ\u00e4ischen Staaten, wie es sich f\u00fcr marktorientierte Gesellschaften geh\u00f6rt, CO<sub>2<\/sub> am 1. Januar 2005 zu einer international handelbaren Gr\u00f6\u00dfe; die Preisfindung wurde den Marktmechanismen aus Angebot und Nachfrage \u00fcberlassen.<\/p>\n<p>Ob der Emissionshandel tats\u00e4chlich ein geeignetes Instrument f\u00fcr den Klimaschutz ist, ist jedoch h\u00f6chst umstritten. Unter staatlicher Aufsicht wurden auf dem sogenannten \u00bbVerpflichtungsmarkt\u00ab im letzten Jahr 45% der in der EU entstandenen Treibhausgas-Emissionen gehandelt. Die Verpflichtungen zum Handel dieser \u00bbVerschmutzungsrechte\u00ab gelten nur f\u00fcr die Energiewirtschaft und f\u00fcr besonders energieintensive Industriezweige. Diese m\u00fcssen f\u00fcr ihre Emissionen CO<sub>2<\/sub>-Zertifikate erwerben, die Gelder flie\u00dfen in Programme zur Reduktion von Treibhausgasen innerhalb und au\u00dferhalb der EU.<\/p>\n<p>Claudia Kempfert, \u00d6konomin am Deutschen Institut f\u00fcr Wirtschaftsforschung (DIW), <a title=\"artikel \u00f6kologiepolitik\" href=\"http:\/\/www.claudiakemfert.de\/fileadmin\/user_upload\/pdf\/pdf_publikationen\/Oekologie-Politik.pdf\" target=\"_blank\">kritisiert<\/a> [http:\/\/www.claudiakemfert.de\/fileadmin\/user_upload\/pdf\/pdf_publikationen\/Oekologie-Politik.pdf], dass allein aufgrund eines \u00dcberschusses an Zertifikaten und gro\u00dfz\u00fcgig bemessener CO<sub>2 <\/sub>-Obergrenzen, keine Anreize f\u00fcr Investitionen in emissionsarme Technologien geliefert w\u00fcrden.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die Preise f\u00fcr CO<sub>2<\/sub>-Zertifikate auf dem \u00bbVerpflichtungsmarkt\u00ab verschwindend gering sind, herrscht auf einem anderen Markt f\u00fcr CO<sub>2<\/sub>-Zertifikate, dem \u00bbfreiwilligen Markt\u00ab, weiterhin Goldgr\u00e4berstimmung. Auf diesem Markt kann jeder Hersteller und Dienstleister, sogar jede einzelne Person, jedes Produkt und jede Veranstaltung \u00bbneutralstellen\u00ab und damit den eigenen \u00bbCO<sub>2<\/sub>-Fu\u00dfabdruck\u00ab ausgleichen. Unterschiedlichste Anbieter verkaufen Zertifikate f\u00fcr meist von ihnen selbst initiierte Kompensationsprogramme, die Kunden k\u00f6nnen sich so ihres Verantwortungsbewusstseins r\u00fchmen.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend Anbieter wie Atmosfair, Klima-Kollekte oder myclimate neben Flugreisenden auch Hausbesitzer und Stromkunden dazu bringen m\u00f6chten, ihren unvermeidbaren CO2-Aussto\u00df mit einigen Euros freiwillig zu kompensieren, bietet <a title=\"website uwiano\" href=\"http:\/\/www.uwiano.de\/\" target=\"_blank\">uwiano<\/a> ein f\u00fcr den Endverbraucher v\u00f6llig kostenfreies Kompensationsmodell an.<\/p>\n<p><br class=\"\u201dclear\u201d\/\" \/><a href=\"http:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2015\/05\/Bild-2-uwiano_Webseite.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-4595 size-large\" src=\"http:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2015\/05\/Bild-2-uwiano_Webseite-1024x548.jpg\" alt=\"Bild 2 uwiano_Webseite\" width=\"695\" height=\"372\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2015\/05\/Bild-2-uwiano_Webseite-1024x548.jpg 1024w, https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2015\/05\/Bild-2-uwiano_Webseite-300x160.jpg 300w, https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2015\/05\/Bild-2-uwiano_Webseite-768x411.jpg 768w, https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2015\/05\/Bild-2-uwiano_Webseite.jpg 1202w\" sizes=\"auto, (max-width: 695px) 100vw, 695px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center\">Bild: Uwiano, 2015<\/p>\n<p>Was bislang mit Mehrkosten verbunden war oder sogar auf einer Ver\u00e4nderung des Konsum-verhaltens beruhte, kann jetzt kostenlos und \u00e4u\u00dferst bequem erworben werden: die Erleichterung des eigenen Gewissens. Auf uwiano.de findet jeder Kaufinteressierte einen Link zu seinem favorisierten Onlineshop, wo man wie gewohnt seinen Einkauf t\u00e4tigen kann. Egal ob Amazon, Saturn oder Galeria Kaufhof, die Onlineversender \u00fcberweisen \u00bbKlima ohne Grenzen\u00ab, einer gemeinn\u00fctzigen Organisation und Betreiber von uwiano, einen Cent-Betrag pro get\u00e4tigtem Einkauf. \u00bbKlima ohne Grenzen\u00ab garantiert, dass 80% ihrer Einnahmen in CO<sub>2<\/sub>-Kompensationsprojekte flie\u00dfen. Wie gro\u00df diese Summe allerdings ist, wird auch auf Nachfrage nicht verraten. Selbst die Summe, die f\u00fcr den eigenen Einkauf gespendet wird, erf\u00e4hrt der K\u00e4ufer nicht.<\/p>\n<p>Stattdessen werden in aller Ausf\u00fchrlichkeit f\u00fcnf Klimaschutzprojekte <a title=\"website klimaohnegrenzen\" href=\"http:\/\/klimaohnegrenzen.de\/kompensieren\" target=\"_blank\">vorgestellt<\/a>, die \u00bbKlima ohne Grenzen\u00ab mit den Einnahmen f\u00f6rdert. Obwohl alle Projekte nach dem sogenannten \u00bbGold Standard\u00ab zertifiziert sind (einem Standard, der u.a. vom World Wide Fund for Nature (WWF) entwickelt wurde und laut Selbstvermarktung eine projektbezogene Reduktion von Treibhausgasen gew\u00e4hrleistet und nachhaltige Entwicklung vor Ort f\u00f6rdert), bleibt ein Problem: Die bereits entstandenen Emissionen von Treibhausgasen werden \u00fcber die gesamte Produktionskette betrachtet und tendenziell zu niedrig eingesch\u00e4tzt. Die zuk\u00fcnftig eingesparten Emissionen in den Projekten werden dagegen oft zu hoch angesetzt.<\/p>\n<p>Das Werbecredo der \u00bbCO<sub>2<\/sub>-Dienstleister\u00ab <a title=\"artikel klimaohnegrenzen\" href=\"http:\/\/klimaohnegrenzen.de\/system\/attachments\/40\/original\/KoG_Brosch%C3%BCre_DE.pdf\" target=\"_blank\">lautet<\/a>: Wer seinem Produkt das Label \u00bbCO<sub>2<\/sub>-neutral\u00ab anh\u00e4ngt, verschafft sich gegen\u00fcber der Konkurrenz mit dem \u00bbDifferenzierungsmerkmal Klimaneutralit\u00e4t\u00ab den entscheidenden Verkaufsvorteil. W\u00e4hrend die Hersteller von \u00bbFCKW-freien\u00ab K\u00fchlschr\u00e4nken eine Beeinflussung des Klimas ganz einfach durch einen Verzicht ausschlie\u00dfen konnten, erfordert die Werbung mit dem Label \u00bbCO<sub>2<\/sub>-neutral\u00ab deutlich mehr Erl\u00e4uterung.<\/p>\n<p>Es gab eine Zeit, da schien allein Biergenuss schon praktizierter Klimaschutz zu sein. Nun allerdings, wo die Erkenntnis um sich greift, dass durch etwas Bierkonsum aufgeforstete Regenw\u00e4lder noch kein intaktes Klima bedeuten \u2013 weil B\u00e4ume einfach sehr lange brauchen, um gro\u00df zu wachsen und viel CO<sub>2<\/sub> kompensieren zu k\u00f6nnen\u2013, da sollte die Kommunikation offener und transparenter erfolgen und durch Beispielrechnungen belegt sein. Warum also nicht ver\u00f6ffentlichen, was der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von uwiano, Christian Bachmann, auf Nachfrage bereitwillig erl\u00e4utert: \u00bbKauft ein uwiano.de-Nutzer ein T-Shirt (VK Preis 30,00\u20ac) in einem unserer Partnershops investieren wir 0,20\u20ac in den Ausgleich von 10 kg CO<sub>2<\/sub>.\u00ab.<\/p>\n<p>Die Entscheidung, ob einem K\u00e4ufer schon dieser niedrige Kompensations-Betrag reicht, oder ob er diese 20 Cent nicht lieber der N\u00e4herin seines T-Shirts f\u00fcr ihren Lebensunterhalt \u00fcberlassen m\u00f6chte, wird von der Kompensationsidee nicht zugelassen. Ein K\u00e4ufer aus Deutschland kann es sich leisten, dass sein Gewissen bereits dadurch beruhigt wird, wenn in Mali, sobald gen\u00fcgend T-Shirts verkauft wurden \u2013 uwiano also genug Geld gesammelt hat \u2013, eine Familie irgendwann mit einem energiesparenderen Ofen kochen kann.<\/p>\n<p>Die \u00bbMoralisierung der M\u00e4rkte\u00ab spiegelt sich f\u00fcr Nico Stehr unter anderem in einem \u00bbtief greifenden Widerspruch [&#8230;] zwischen \u00f6konomischer Entwicklung, insbesondere in Form exzessiver Konsumption, und umweltschonender Nachhaltigkeit\u00ab. Es liegt am Konsumenten zu entscheiden, ob es ihm ausreicht, wenn dieser Widerspruch durch ein Label aufgel\u00f6st erscheint, das die Versicherung tr\u00e4gt, etwas sei \u00bbCO<sub>2<\/sub>-neutral\u00ab produziert worden.<\/p>\n<p>In einer Welt voller innovativer Produkte und Dienstleistungen wurde der Begriff \u00bbCO<sub>2-<\/sub>Neutralit\u00e4t\u00ab, nicht zuletzt unterst\u00fctzt durch ein h\u00e4ufig wiederkehrendes Bildrepertoire zu einem Schlagwort f\u00fcr \u00bbInnovation und Verantwortung\u00ab. All die gr\u00fcnen und luftig-leichten Plakate, Webseiten und Fernsehspots suggerieren dem Verbraucher, dass er sein Konsumverhalten nicht \u00e4ndern braucht, sondern bereits kleine Cent-Betr\u00e4ge, die er nicht einmal selbst aufbringen muss, bereits Gutes bewirken. Der Subtext dieser fr\u00f6hlich-heiteren Klimakommunikation lautet: \u00bbMach dir keine Sorgen! Deine Sorgen sind unsere Sorgen und bei uns in sorgsamen H\u00e4nden!\u00ab<\/p>\n<p>Diese Wohlf\u00fchlatmosph\u00e4re mag f\u00fcr das \u00bbKonsum-Klima\u00ab f\u00f6rderlich sein und die Einkaufslust stimulieren. Wenn Unternehmer und Dienstleister Klimaschutz allerdings auf so naive Weise in ein Produkt verwandeln, dann wird vielleicht manches eher leicht belastete Gewissen beruhigt, letztlich aber nicht mehr als nur ein gr\u00fcner Lifestyle bedient.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a title=\"website arnecke\" href=\"https:\/\/www.freischreiber.de\/profiles\/henning-arnecke\/\" target=\"_blank\">Henning Arnecke<\/a> promoviert zu visuellen Inszenierungsformen des Klimawandels und widmet sich im Zuge dessen auch den ideengeschichtlichen Vorl\u00e4ufern der heutigen Umweltbewegung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>CO2-Kompensation \u2013 wie eine Summenformel zum Marketinginstrument wurde.<\/p>\n","protected":false},"author":391,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[57],"tags":[456,1243,1259,1561,1703],"class_list":["post-4592","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-co2","tag-klimaschutz","tag-kompensationsmodell","tag-moralischer-konsum","tag-oekologie"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4592","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/users\/391"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4592"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4592\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4592"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4592"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4592"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}