{"id":4742,"date":"2015-07-08T21:23:51","date_gmt":"2015-07-08T19:23:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pop-zeitschrift.de\/?p=4742"},"modified":"2015-07-08T21:23:51","modified_gmt":"2015-07-08T19:23:51","slug":"k-i-z-hurra-die-welt-geht-untervon-fatma-aydemir-und-marc-dietrich8-7-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/2015\/07\/08\/k-i-z-hurra-die-welt-geht-untervon-fatma-aydemir-und-marc-dietrich8-7-2015\/","title":{"rendered":"K.I.Z. \u2013 \u00bbHurra die Welt geht unter\u00abvon Fatma Aydemir und Marc Dietrich8.7.2015"},"content":{"rendered":"<p>Apokalypse, (Nicht-)Ironie und trojanische Pferde<!--more mehr--><\/p>\n<p>Mit \u201e<a title=\"homepage kiz\" href=\"http:\/\/www.k-i-z.com\/hurra-die-welt-geht-unter\/\" target=\"_blank\">Hurra die Welt geht unter<\/a>\u201c ver\u00f6ffentlichen K.I.Z. am 10.7.2015 ihr f\u00fcnftes Studioalbum. Wir haben die Platte vorab geh\u00f6rt und uns auf einer Dachterrasse in Kreuzberg mit den Berlinern dar\u00fcber unterhalten.<\/p>\n<p>K.I.Z. \u2013 wahlweise <strong>K<\/strong>anibalen <strong>i<\/strong>n <strong>Z<\/strong>ivil oder <strong>K<\/strong>lostersch\u00fcler <strong>i<\/strong>m <strong>Z<\/strong>\u00f6llibat \u2013 sind seit 10 Jahren das kluge enfant terrible der deutschen Rap Szene. Ihre Releases tragen Titel wie \u201eB\u00f6hse Enkelz\u201c, \u201eSexismus gegen Rechts\u201c oder \u201eUrlaub f\u00fcrs Gehirn\u201c. Die meisten ihrer Singles k\u00f6nnen kaum anders als trojanische Pferde beschrieben werden: Mitgr\u00f6hl-Hooks und wuchtige Synthie-Beats \u2013 getreu dem Prinzip: \u201eAlles, was live knallt\u201c \u2013 verbergen nur vordergr\u00fcndig, dass die Texte oftmals Hochbrisantes verhandeln: Ambivalente Kritik an gesellschaftlich fundiertem Sexismus, Homophobie und bundesdeutschem (Neo-)Nazitum. \u00dcberpointierend kann man sagen: K.I.Z. Songs kommen h\u00e4ufig als MDMA, sie gehen als bittere Pille.<\/p>\n<p>Dabei war linker oder \u00fcberhaupt politischer Rap in Deutschland f\u00fcr lange Zeit und nach der ersten Welle Anfang der 1990er Jahre (Advanced Chemistry, Anarchist Academy, das erste Beginner-Album) fast in der Bedeutungslosigkeit verschwunden. Die soundangebenden Platzhirsche waren fortan Hamburger, die Rap thematisch autoreferentiell oder humoristisch auslegten; und kurz darauf das Aggro-Berlin-Camp mit Stra\u00dfenerz\u00e4hlungen und Block\u00e4sthetik.<\/p>\n<p>Dazwischen kam im politischen Sinne und hinsichtlich kommerzieller Relevanz wenig. Seit etwa zwei Jahren nun feiert Links-Rap ein Comeback: das Berliner \u201eZecken-Rap\u201c-Kollektiv Tick Tick Boom, die Antilopengang sowie Zugezogen Maskulin treiben unter ganz unterschiedlichen Vorzeichen Themen wie Kapitalismuskritik und den Rechtsruck in der Mitte der Gesellschaft auf die Playlisten und Feuilletonseiten [dazu auch Martin Seeliger <a title=\"beitrag seeliger pop-zeitschrift\" href=\"http:\/\/www.pop-zeitschrift.de\/2015\/02\/17\/deutschsprachiger-rap-und-politikvon-martin-seeliger17-2-2015\/\" target=\"_blank\">hier<\/a>].<\/p>\n<p>Mit K.I.Z. aber war bereits ab 2005 der Punk in den Rap eingekehrt: Ausgestattet mit Wurzeln im linken Milieu der Berliner Subkultur, Antifa-Affinit\u00e4t sowie Engagements f\u00fcr die Partei \u201eDie Partei\u201c schob sich ein popularisierter Epi- und Peritext zwischen die ambivalenten Lyrics und H\u00f6rer: Die Texte waren vor dem Hintergrund des Hintergrunds der Sprecher zu lesen und die \u201eBret Easton Ellissche\u201c \u00dcberpointierung war immer schon eine, die dieses Inbezugsetzen einkalkulierte und einforderte. Missverst\u00e4ndnisse in verschiedenen (politischen) Lagern wurden dabei auch schon mal in Kauf genommen. Ein rezipientenseitiges \u201eWie ist das gemeint?\u201c wurde zur Frage, die sich an der Konnotation der Bandprotagonisten im \u201ePopkulturged\u00e4chtnis\u201c abzuarbeiten hatte. Die gesellschaftskritische Punchline, die bei K.I.Z. im Modus der Grenz\u00fcberschreitung und Tabuverletzung funktionierte, entfaltete sich eben jenseits plakativ-sozialp\u00e4dagogischer Parolen und implizierte einen aktiven H\u00f6rer.<\/p>\n<p><em>Der Lynchmob ist krank vor Neid \/ Auf das 5-Sterne-Hotel im Asylantenheim \/Der Lynchmob hat keinen Cent im Portemonnaie \/Egal ob Merkel nun ein&#8216; Minirock oder Kopftuch tr\u00e4gt \/ Ihr k\u00f6nnt im Wahllokal ankreuzen, wer den Puff besitzt \/ Es bleiben immer die gleichen Freier, denen ihr ein&#8216; lutschen m\u00fcsst \/ Denkt ihr die Fl\u00fcchtlinge sind in Partyboote gestiegen \/ Mit dem gro\u00dfen Traum im Park mit Drogen zu dealen? \/ Keine Nazis &#8211; ihr seid brave Deutsche \/ Die sich nicht infizieren lassen mit der Affenseuche \/ K.I.Z. Selbstmordattent\u00e4ter \/ Ich sprenge eure Demo und es regnet Hackepeter <\/em>(Tarek auf \u201eBoom Boom Boom\u201c)<\/p>\n<p>\u201eHurra die Welt geht unter\u201c bleibt drastisch. Zielsicher werden prek\u00e4re Gesellschaftsdiskurse mit Reizw\u00f6rtern aufgerufen, provoziert, dekonstruiert und ins L\u00e4cherliche gezogen. Das Album \u2013 fast ausschlie\u00dflich von Bandmitglied Nico produziert \u2013 hat im Vergleich zu den Vorg\u00e4ngern aber an musikalischer und lyrischer Breite zugelegt. Die zuletzt eingesetzten Trap-Elemente bleiben zwar, sie werden jedoch auch von Boom Bap-Beats mit 90er-Jahre-Charme flankiert, die nach eigenen Angaben bei dem Produzenten Kev Beats gepickt und aus 10 Jahre alten Soundfiles neu gebaut wurden.<\/p>\n<p>Textbezogen werden alte Qualit\u00e4ten \u2013 etwa die Einnahme abseitiger Perspektiven, grandiose \u00dcberzeichnungen \u2013 ausgebaut und zu trippartigen Erz\u00e4hlungen von literarischer Qualit\u00e4t verdichtet: \u201eK\u00e4figbett\u201c etwa zeichnet ein albtraumhaftes Bild von der Kindheit, \u201eEhrenlos\u201c behandelt in Houllebecqscher Manier das Thema \u201eParty &amp; Ausgehen\u201c. All dies in einer Form, die den H\u00f6rer zwischen lachend und nicht selten mit einem Lachen, das im Halse stecken bleibt, zur\u00fcckl\u00e4sst. \u201eWas w\u00fcrde Manny Marc tun?\u201c mit den Atzen sowie Yassin bildet den Gipfel der Irritation, bevor mit dem Titeltrack als H\u00f6hepunkt die Apokalypse bejubelt wird.<\/p>\n<p>Sieben Kernthemen von \u201eHurra die Welt geht unter\u201c mit K.I.Z.-Statements f\u00fcr Hermeneuten, Poptheoretiker und Fans:<\/p>\n<ol>\n<li>Ironie und ironische Zug\u00e4nge<\/li>\n<\/ol>\n<p>\u201eDurch dieses Ironische kann man selbst die kritisierte Position einnehmen und sich mit dem H\u00f6rer auf eine Art und Weise auch vertragen.\u201c (Maxim)<\/p>\n<p>\u201eDas Wort <em>Ironie<\/em> kam jetzt ein paar Mal vor in Interviews, ich finde das eigentlich etwas entwertend. Genauso ein roter Faden war es ja in unserem Werk, das wir irgendwelche Regeln, die anderen Rappern immer sehr wichtig waren, extra gebrochen haben. Und uns selbst immer als die gr\u00f6\u00dften Vollidioten und Opfer stilisiert haben. Das ist ja auch schon eine Einstellung, die viel \u00fcber uns aussagt. Zwischen den Zeilen haben wir immer Aussagen gehabt, deshalb st\u00f6rt mich das eigentlich, wenn Leute sagen, dass sei megaironisch oder megalustig.\u201c (Tarek)<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li>Martktorientierung und Homophobie im Pop<\/li>\n<\/ol>\n<p>\u201eMan hat den Eindruck, dass bei vielen Rappern, die sagen, sie machen jetzt <em>erwachsene<\/em> Musik, vor allem das Finanzielle eine Rolle spielt. Weil es weniger profitabel ist, andauernd \u201eArschficksongs\u201c zu machen.\u201c (Tarek)<\/p>\n<p>\u201eViele lassen eben diesen sexistischen und homophoben Schei\u00df nicht weg, weil sie es uncool finden, sondern weil es marktwirtschaftlich einfach unpassend ist. Als wir 2007 bei Rock am Ring nicht auftreten durften, war das ja nicht, weil Toyota als Sponsor des Zeltes darauf bedacht war, den Menschen bessere Werte zu vermitteln, sondern weil das f\u00fcr die Marke eventuell einen finanziellen Schaden bedeuten k\u00f6nnte. Das ist die moderne Form von Toleranz. Wenn du Rassist bist, dann verzichtest du auf einen gewissen Teil des Marktes.\u201c (Maxim)<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li>Linkssein und Position beziehen im Pop<\/li>\n<\/ol>\n<p>\u201eIch finde es megalangweilig, wenn Leute einem die ganze Zeit erz\u00e4hlen, sie seien politischer Rapper.\u201c (Tarek)<\/p>\n<p>\u201eMan muss sich halt die Aussage eines K\u00fcnstlers ansehen. Ich finde es zum Beispiel echt anstrengend, wenn Leute sagen: \u201eHey, schreibt doch mal &#8218;Nazis raus&#8216; auf Facebook!\u201c Wem soll das denn etwas bringen? Ich k\u00f6nnte also die ganze Zeit rassistischen Schei\u00df reden, und dann reicht es dir, wenn ich einmal \u201eNazis raus\u201c auf Facebook schreibe? Dieses extreme Verlangen nach Positionierung finde ich so unsachlich und es langweilt mich auch total. Bei der Politisierung von Gruppen wird immer erst geschaut, ob da irgendwo eine Antifa-Flagge ist. Oder bei Freiwild zum Beispiel recherchieren die Leute eifrig, ob der S\u00e4nger in seiner Vergangenheit richtig organisierter Nazi war, anstatt sich einfach mal einen Song von denen anzuh\u00f6ren. Man m\u00fcsste sich das Gesicht von diesem Typen gar nicht anschauen, wenn man einen Song h\u00f6rt, wei\u00df man sofort, was Sache ist.\u201c (Maxim)<\/p>\n<ol start=\"4\">\n<li>Fl\u00fcchtlingsthematik und Drogenhandel im G\u00f6rlitzer Park<\/li>\n<\/ol>\n<p>\u201eErstmal gibt es diese Leute, die behaupten, man muss alle Leute wegknasten, die Drogen verkaufen, man muss sie schon an der Grenze abfangen. Dann gibt es die noch netteren, die sagen, man muss Entwicklungshilfe in Afrika leisten \u2013 aber nicht weil man nett zu den Menschen sein will, sondern weil man verhindern will, dass sie bei uns im Park Drogen dealen. Es geht immer darum, was der deutsche Staat damit f\u00fcr ein Problem hat, erst deshalb ist pl\u00f6tzlich wieder einmal das Elend in den Herkunftsl\u00e4ndern ein Thema. Und dann auch meistens auf die Mitleidsschiene \u2013 als w\u00e4re das Problem vom Himmel gefallen und Europa h\u00e4tte keinen Anteil an dem Elend in diesen Regionen. Und wir sind dann die guten Deutschen, die noch mal ein Zelt am Oranienplatz erlauben.\u201c (Maxim)<\/p>\n<ol start=\"5\">\n<li>Applaus von der falschen Seite<\/li>\n<\/ol>\n<p>\u201eIch f\u00e4nde es nat\u00fcrlich sch\u00f6ner, wenn alle Menschen auf der Welt nur Linksradikale w\u00e4ren, aber ich muss mich jetzt nicht daf\u00fcr sch\u00e4men, dass ein Rechter sich meine Musik anh\u00f6rt. Wenn es nun nur solche Leute w\u00e4ren, dann m\u00fcsste man dar\u00fcber nachdenken, ob die Inhalte vielleicht zu kompatibel sind. Es ist ja sehr, sehr vielen K\u00fcnstlern passiert, dass sie sehr allgemein g\u00fcltige Lieder gemacht haben, die dann auf irgendwelchen CDU-Parteitagen gespielt wurden. Ich kann schon verstehen, dass man sich dar\u00fcber \u00e4rgert, aber man sollte vielleicht mal \u00fcberlegen, ob es eigentlich stimmt, dass man Musik f\u00fcr nicht-alle macht.\u201c (Maxim)<\/p>\n<p>\u201eEs gibt ja auch Bands wie Rammstein oder Laibach, die mit dieser rechten \u00c4sthetik spielen, bei denen geh\u00f6rt das ja zum ganzen Konzept. Also ich pers\u00f6nlich fand es immer sehr witzig, wenn uns Leute f\u00fcr Nazis gehalten haben. Ich habe gar nicht das Bed\u00fcrfnis, dem zu widersprechen. Okay, dann bin ich eben Nazi.\u201c (Maxim)<\/p>\n<ol start=\"6\">\n<li>Gesellschaftlicher Zusammenhang von Arbeit und Eskapismus<\/li>\n<\/ol>\n<p>Maxim: \u201eNat\u00fcrlich ist es (Anm.: die Darstellung von Dauerparty am Wochenende auf \u201eAriane\u201c) \u00fcbertrieben und dadurch hat es etwas Kritisches. Ansonsten ist es eine Feststellung und bedeutet nicht unbedingt, dass es ein Ausbrechen ist. Es hat auch mit dem Verh\u00e4ltnis von Arbeit und Freizeit zu tun. Das ist kein Unfall. Das geh\u00f6rt genau zu dieser Art von Gesellschaft.\u201c (Maxim)<\/p>\n<p>\u201eDie Kritik ist, dass so viele Menschen das \u00fcber sich ergehen lassen und nicht hinterfragen, dass sie die ganze Zeit missbraucht und ausgebeutet werden f\u00fcr wenig Geld.\u201c (Craft)<\/p>\n<p>\u201eUnd wenn es nicht n\u00f6tig w\u00e4re, dann g\u00e4be es ja auch nicht sowas wie Urlaub. Es ist halt ein n\u00f6tiges \u00dcbel, dass mal die Arbeit eingestellt werden muss, damit die Leute wieder fresh am Start sind.\u201c (Nico)<\/p>\n<ol start=\"7\">\n<li>Weltuntergang in \u201eBoom Boom Boom\u201c als positive Utopie<\/li>\n<\/ol>\n<p>\u201eWarum der Weltuntergang toll ist? Na, wenn man die Welt gerade so richtig prima findet, dann ist das nat\u00fcrlich schei\u00dfe. F\u00fcr die Leute haben wir nat\u00fcrlich kein gutes Angebot auf Lager. Blatter, dem VW-Vorstand und Merkel k\u00f6nnen wir keine guten Argumente liefern. Aber f\u00fcr alle anderen, die wissen, warum sie die Welt schei\u00dfe finden, werden diese Frage gar nicht stellen. Dann sei fit f\u00fcr den Wettbewerb und das Fitnessstudio. Trainier deine Ellbogen und los geht\u2019s.\u201c (Maxim)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Apokalypse, (Nicht-)Ironie und trojanische Pferde<\/p>\n","protected":false},"author":391,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[57],"tags":[1187],"class_list":["post-4742","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-k-i-z"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4742","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/users\/391"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4742"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4742\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4742"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4742"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4742"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}