{"id":4874,"date":"2015-09-06T21:01:04","date_gmt":"2015-09-06T19:01:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pop-zeitschrift.de\/?p=4874"},"modified":"2015-09-06T21:01:04","modified_gmt":"2015-09-06T19:01:04","slug":"kritische-sozialwissenschaft-rezension-zu-alexander-lorch-freiheit-fuer-alle-und-gabriele-winker-care-revolutionvon-martin-seeliger6-9-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/2015\/09\/06\/kritische-sozialwissenschaft-rezension-zu-alexander-lorch-freiheit-fuer-alle-und-gabriele-winker-care-revolutionvon-martin-seeliger6-9-2015\/","title":{"rendered":"Kritische Sozialwissenschaft Rezension zu Alexander Lorch, \u00bbFreiheit f\u00fcr alle\u00ab, und Gabriele Winker, \u00bbCare Revolution\u00abvon Martin Seeliger6.9.2015"},"content":{"rendered":"<p>Reproduktion<!--more--><\/p>\n<p>Sozialwissenschaftler weisen seit der Finanzkrise 2007 ff. auf Probleme im Verh\u00e4ltnis von Wirtschaft und Gesellschaft hin. Unter dem Begriff der \u201eLandnahme\u201c (D\u00f6rre 2009) \u2013 im Anschluss an die Diagnose eines \u201eAutorit\u00e4ren Kapitalismus\u201c oder eines Grundkonflikts zwischen den Strukturprinzipien marktwirtschaftlicher und demokratischer Ordnung (Streeck 2013) \u2013 entwickelt sich vor allem seit Beginn des Jahrzehnts eine Diskussion, vor deren Hintergrund sich auch die Bedeutung der beiden im Folgenden zu diskutierenden Titel erschlie\u00dft.<\/p>\n<p>In seiner am Institut f\u00fcr Wirtschaftsethik der Universit\u00e4t St. Gallen verfassten Dissertation zur normativen Begr\u00fcndung des Wirtschaftssystems aus sozialphilosophischer Perspektive setzt Alexander Lorch \u2013 in der Tradition von Habermas und anderen \u2013 an einem Komplex an, den er als \u201eLegitimationsproblem des Neoliberalismus\u201c (10) identifiziert.<\/p>\n<p>Eine Tendenz zur Aufl\u00f6sung des sozialpartnerschaftlichen Klassenkompromisses unter Bedingungen wachsender \u00f6ffentlicher (Haffert 2015) und privater (Mertens 2015) Verschuldung f\u00fchre zum Verlust der dekommodifizierenden Wirkung der Sozialsysteme. Mit Fokus auf die deutsche Tradition der \u201aSozialen Marktwirtschaft\u2018 bearbeitet der Autor die Frage, \u201einwiefern die Ideen und Forderungen des Ordoliberalismus f\u00fcr ordnungspolitische Probleme des 21. Jahrhunderts noch hilfreich sein k\u00f6nnen\u201c (68).<\/p>\n<p>Der erste Teil der Arbeit widmet sich einer Rekonstruktion der f\u00fcr den Ordoliberalismus grundlegenden Pr\u00e4missen. Aus dem Grundgedanken Wilhelm R\u00f6pkes, Bed\u00fcrfnisse einzelner Menschen und nicht (vermeintliche) \u00f6konomische Imperative als Maxime gesellschaftlicher Ordnung hinzuzuziehen, leitet Lorch die Notwendigkeit einer Neubestimmung des Begriffes \u201aSozialer Marktwirtschaft\u2018 ab. Im aktuellen politischen Diskurs der Bundesrepublik stelle diese aktuell lediglich eine \u201eleere Fl\u00e4che\u201c dar, \u201eauf die der Wunsch einer Verbindung von Freiheit und Gerechtigkeit projiziert wird\u201c (100).<\/p>\n<p>Die Aufgabe einer inhaltlichen Pr\u00e4zisierung des normativen Gehalts unternimmt der Autor anschlie\u00dfend unter dem Begriff eines \u201esubstanziellen Liberalismus\u201c (207). Als Grundbedingung substanzieller Freiheit bestimmt Lorch zum einen die Behebung bestehender Ungleichheiten und zum anderen die Gew\u00e4hrleistung einer gerechteren Einkommensverteilung in der Zukunft.<\/p>\n<p>Ein zentrales Handlungsfeld erkennt er hierf\u00fcr einerseits im Bereich der Finanzwirtschaft, f\u00fcr die er eine \u201estrikte Trennung von Gesch\u00e4fts- und Investmentbanken\u201c (246) sowie die Einf\u00fchrung einer europ\u00e4ischen Finanzaufsicht nahelegt, welche \u201edie Zulassung der einzelnen Produkte zun\u00e4chst auf ihre Legitimit\u00e4t und das gesellschaftliche Risiko hin pr\u00fcft\u201c (247). Eine weitere Forderung richtet sich au\u00dferdem auf ein bedingungslosen Grundeinkommens.<\/p>\n<p>Um die politische Durchsetzungsf\u00e4higkeit dieses Konzepts zu sichern, ist, so argumentiert Lorch, die \u201eEntwicklung transnationaler Institutionen\u201c (173) notwendig. Um den schwindenden Einfluss der Nationalstaaten auf supranationaler Ebene zu kompensieren, fordert er daher die Entwicklung sozialpolitischer Instanzen auf europ\u00e4ischer Ebene.<\/p>\n<p>Insgesamt verfolgt die Auseinandersetzung Lorchs mit dem Themenfeld einen interessanten Ansatz. Der wirtschaftsethische Ausgangspunkt erm\u00f6glicht es dem Autor, sozialphilosophische Konzepte \u00fcber das richtige Wirtschaften von einem normativen Blickpunkt zu pr\u00fcfen und mit tats\u00e4chlichen Entwicklungen abzugleichen. Die Notwendigkeit einer Neubegr\u00fcndung der Organisation von Leistungserstellung und G\u00fcterverteilung erscheint plausibel hergeleitet. Auch die Hinzuziehung der normativen Konzepte des Ordoliberalismus als Grundlage der Sozialen Marktwirtschaft erschlie\u00dft sich vor dem Hintergrund ihrer praktischen Bedeutung in der deutschen Wirtschaftsgeschichte.<\/p>\n<p>Eine Frage, die sich mir beim Lesen der Theorierekonstruktion stellte, bezog sich auf den Modus dessen, was Sozialwissenschaftler als \u201aDatengewinnung\u2018 bezeichnen. So erfolgte die Rekonstruktion der Theorieelemente keineswegs als \u201aBeobachtung zweiter Ordnung\u2018 (Sch\u00fctz) oder \u201akritische Genealogie\u2018 (Foucault; Butler), welche die sozialen und kulturellen Entstehungsbedingungen der Theorien umfassend in Betracht gezogen h\u00e4tten.<\/p>\n<p>Was aus sozialphilosophischer Sicht ihre zentrale St\u00e4rke (oder zumindest ihren begrifflichen Referenzrahmen) darstellt, ist unter polit\u00f6konomischen Aspekten jedoch gleichzeitig ein Schwachpunkt: So werden zentrale Konzepte wie z.B. die Einrichtung einer europ\u00e4ischen Finanzaufsicht oder die Implementierung wohlfahrtsstaatlicher Politiken im Rahmen der EU lediglich auf ihre normative Notwendigkeit (siehe auch Habermas 2014; Brunkhorst 2013), jedoch nicht auf ihre praktische Umsetzbarkeit hin reflektiert.<\/p>\n<p>F\u00fchren wir uns die Rolle der Europ\u00e4ischen Institutionen (und insbesondere des Europ\u00e4ischen Gerichtshofs sowie der Europ\u00e4ischen Kommission) im Zuge der letzten Phase marktschaffender EU-Integration vor Augen, erscheint es zumindest fraglich, inwiefern die Etablierung einer europ\u00e4ischen Sozialpolitik \u00fcberhaupt von Erfolg gekr\u00f6nt sein kann.<\/p>\n<p>Die Idee einer Rekonstruktion der grundlegend moralischen Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft birgt einen vielversprechenden Anhaltspunkt f\u00fcr eine Kritik aktueller Entwicklungen in der politischen \u00d6konomie der Bundesrepublik. Wenn z.B. politische Projekte wie die \u201aInitiative Neue Soziale Marktwirtschaft\u2018 oder Vertreter der Christlich Demokratischen Union (2012) versuchen, den Begriff zum Zweck einer Rechtfertigung einseitig kapitalfreundlicher Standortpolitik zu vereinnahmen, bietet Lorchs Darstellung eine ideologiekritische Grundlage.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Als Mitbegr\u00fcnderin des Feministischen Instituts ist Gabriele Winker in den letzten Jahren immer wieder durch dezidiert politisch motivierte Beitr\u00e4ge zur sozialwissenschaftlichen Debatte hervorgetreten Ihr Buch zur \u201eCare Revolution\u201c stellt keine Ausnahme dar.<\/p>\n<p>Als Ausgangspunkt dient der Autorin ebenfalls die Zeitdiagnose einer Krise des Wohlfahrtsstaats, vor deren Hintergrund die staatlich gew\u00e4hrleistete Daseinsvorsorge den realen Anforderungen immer weniger nachkomme. Die politische Salienz des Themas der Sorge- (d.h. Reproduktions-Arbeit) ergibt sich aus der Tatsache, dass diese im bundesrepublikanischen Rahmen fast den doppelt so gro\u00dfen Zeitumfang einnimmt wie die Erwerbsarbeit.<\/p>\n<p>Dass der Hauptteil der Reproduktionsarbeit von Frauen verrichtet wird, bedient \u2013 so die Autorin \u2013 eine Systematik sozialpolitischer Staatst\u00e4tigkeit unter kapitalistischen Bedingungen: Lohnkosten und Staatsausgaben lie\u00dfen sich so auf Kosten unbezahlter Reproduktionsarbeiten senken. Aus der von Winker etablierten marxistischen Sichtweise erscheint damit \u201edie Krise sozialer Reproduktion [als] Teil der Krise der Kapitalverwertung\u201c (139).<\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend an einen definitorisch-zeitdiagnostischen Teil beschreibt Winker unterschiedliche Reproduktionsmodelle, die sich von Haushalt zu Haushalt unterscheiden. (\u00d6konomisiertes Reproduktionsmodell, Paarzentriertes Reproduktionsmodell, Prek\u00e4res Reproduktionsmodell, Subsistenzorientiertes Reproduktionsmodell). Anschlie\u00dfend stellt sie eine Vielfalt gesellschaftspolitischer Initiativen vor, die sich im Care-Bereich engagieren. W\u00e4hrend Winker im Rahmen ihrer Kapitalismuskritik offen mit linksalternativen Gesellschaftsentw\u00fcrfen sympathisiert, ber\u00fccksichtigt sie in ihrer Darstellung Vertretergruppen eines breiteren politischen Spektrums.<\/p>\n<p>Mit dem Konzept der \u201eCare Revolution\u201c stellt die Autorin abschlie\u00dfend ihr zentrales politisches Anliegen vor. Hier geht es ihr \u201eum nicht weniger als die Herausforderung, nicht weiter die Profitmaximierung, sondern stattdessen die Verwirklichung menschlicher Bed\u00fcrfnisse ins Zentrum gesellschaftlichen und damit auch \u00f6konomischen Handelns zu stellen\u201c (144).<\/p>\n<p>Zur Verwirklichung dieser Idee stellt die Autorin abschlie\u00dfend sechs \u201eSchritte zu einer solidarischen Gesellschaft\u201c vor: Die Vernetzung von Care-Aktivist_innen, die Realisierung von Zeitsouver\u00e4nit\u00e4t und Existenzsicherung (nicht zuletzt \u00fcber ein bedingungsloses Grundeinkommen), der Ausbau sozialer Infrastruktur, die Demokratisierung und Selbstverwaltung des Care-Bereiches sowie die Vergesellschaftung aller Produktionsmittel (sic!), welche schlie\u00dflich eine Kultur des Miteinanders und der Solidarit\u00e4t erm\u00f6glichen soll.<\/p>\n<p>Behandelt die Autorin eine feministische Fragestellung aus kapitalismuskritischer Sicht oder eine kapitalismuskritischer Fragestellung aus feministischer Sicht? Die Frage zeigt, dass beides (patriarchale und kapitalistische Ordnungsmuster) zusammenh\u00e4ngen und (zumeist) nicht getrennt voneinander analysiert werden sollten. Hierin liegt eines der gro\u00dfen Verdienste von Winkers Studie. Den kapitalistischen Referenzrahmen nicht nur im Hinblick auf das wirtschaftliche Subsystem, sondern als tragendes Kultur- und Politikelement transparent zu machen, stellt heutzutage mehr denn je ein Qualit\u00e4tsmerkmal guter Sozialwissenschaft dar. Nebenbei begr\u00fcndet Winker au\u00dferdem den Sozialismus (oder sogar Kommunismus) als notwendige Gesellschaftsform. Ein nicht nur analytischer, sondern auch inhaltlich anregender Debattenbeitrag!<\/p>\n<p>Angesichts der krisenhaften Entwicklungen im Verh\u00e4ltnis von Wirtschaft und Gesellschaft erscheint es begr\u00fc\u00dfenswert, dass sich die Sozialwissenschaft wieder explizit mit normativen Beitr\u00e4gen an der politischen Diskussion beteiligt. In diesem Sinne stellen beide Texte wertvolle Beitr\u00e4ge dar. W\u00e4hrend der Text von Alexander Lorch vor allem als Kritik an den realen Gegebenheiten der deutschen Wirtschaftsordnung gelesen werden kann, gelingt es Gabriele Winker zudem, konstruktive Vorschl\u00e4ge f\u00fcr eine Neuorganisation des Verh\u00e4ltnisses von Produktion und Reproduktion zu unterbreiten, an denen sowohl Wissenschaftler als auch Praktiker interessiert sein sollten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Literatur<\/strong><\/p>\n<p>Brunkhorst, Hauke (2014): Das doppelte Gesicht Europas \u2013 Zwischen Kapitalismus und Demokratie. Berlin: Suhrkamp.<\/p>\n<p>Deppe, Frank (2013): Autorit\u00e4rer Kapitalismus. Demokratie auf dem Pr\u00fcfstand. Hamburg: VSA.<\/p>\n<p>D\u00f6rre, Klaus (2009): Die neue Landnahme. Dynamiken und Grenzen des Finanzmarktkapitalismus. In: D\u00f6rre, Klaus et al.: Soziologie \u2013 Kapitalismus \u2013 Kritik. Eine Debatte. Frankfurt a.M.: Suhrkamp, 21-86.<\/p>\n<p>Habermas, J\u00fcrgen (2014): Warum der Ausbau der Europ\u00e4ischen Union zu einer supranationalen Demokratie n\u00f6tig und wie er m\u00f6glich ist. In: Leviathan 42 (4), 524-538.<\/p>\n<p>Haffert, Lukas (2015): Freiheit von Schulden \u2013 Freiheit zum Gestalten? Die Politische \u00d6konomie von Haushalts\u00fcbersch\u00fcssen. Frankfurt\/New York: Campus<\/p>\n<p>Mertens, Daniel (2015): Erst sparen, dann kaufen? Privatverschuldung in Deutschland. Frankfurt a.M.\/New York: Campus.<\/p>\n<p>Nonhoff, Martin (2012): Soziale Marktwirtschaft f\u00fcr Europa und die ganze Welt! Zur Legitimation \u00f6konomischer Hegemonie in den Reden Angela Merkels, in: Geis, Anna et al. (Hg.): Aufstieg der Legitimationspolitik. <em>Leviathan Sonderband 27<\/em>, 262-282.<\/p>\n<p>Streeck, Wolfgang (2013): Gekaufte Zeit. Die vertagte Krise des demokratischen Kapitalismus. Berlin: Suhrkamp.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Bibliografischer Nachweis:<\/strong><br \/>\nAlexander Lorch<br \/>\nFreiheit f\u00fcr alle. Grundlagen einer neuen Sozialen Marktwirtschaft<br \/>\nFrankfurt am Main\/New York 2015<br \/>\nCampus Verlag<br \/>\nISBN 978-3593502014<br \/>\n277 Seiten<\/p>\n<p>Gabriele Winker<br \/>\nCare Revolution: Schritte in eine solidarische Gesellschaft<br \/>\nBielefeld 2015<br \/>\nTranscript Verlag<br \/>\nISBN 978-3837630404<br \/>\n208 Seiten<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a title=\"homepage seeliger\" href=\"http:\/\/www.mpifg.de\/forschung\/wissdetails_de.asp?MitarbID=606\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Martin Seeliger<\/a> ist Doktorand am Max-Planck-Institut f\u00fcr Gesellschaftsforschung, K\u00f6ln.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Reproduktion<\/p>\n","protected":false},"author":391,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[57],"tags":[103179,412,813,2188],"class_list":["post-4874","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-alexander-lorch","tag-care-bereich","tag-gabriele-winker","tag-soziale-marktwirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4874","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/users\/391"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4874"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4874\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4874"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4874"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4874"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}