{"id":5007,"date":"2015-10-16T11:21:50","date_gmt":"2015-10-16T09:21:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pop-zeitschrift.de\/?p=5007"},"modified":"2015-10-16T11:21:50","modified_gmt":"2015-10-16T09:21:50","slug":"konsumrezension-oktobervon-annekathrin-kohout16-10-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/2015\/10\/16\/konsumrezension-oktobervon-annekathrin-kohout16-10-2015\/","title":{"rendered":"Konsumrezension Oktobervon Annekathrin Kohout16.10.2015"},"content":{"rendered":"<p>Das Lampensystem Alphabeta<!--more--><\/p>\n<p>Ein Alphabet kreieren zu wollen, das findet selbst der Designer des Lampensystems Alphabeta, Luca Nichetto, in einem eigens f\u00fcr die Lampe produzierten Kurzfilm, ambiti\u00f6s. W\u00e4re das Lampensystem tats\u00e4chlich ein Alphabet, so best\u00fcnde es gerade mal aus acht Buchstaben, denn es l\u00e4sst sich aus acht verschiedenen Formen zusammensetzen.<\/p>\n<p>Da es jede Form in drei Farben gibt \u2013 einer ihr eigens zugewiesenen sowie Schwarz und Wei\u00df \u2013, ergeben sich nach Angaben der Website \u00bb\u00fcber 10 Milliarden m\u00f6gliche Kombinationen\u00ab, auf Instagram spricht man sogar von Billionen. Da denkt man an Vielfalt, an komplizierte Konjugationen, an individuelle Ausdrucksm\u00f6glichkeiten.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/instagram.com\/p\/7U4YMiMWlo\/\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-5008\" src=\"http:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2015\/10\/Alphabeta-_1.jpg\" alt=\"Alphabeta _1\" width=\"393\" height=\"700\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2015\/10\/Alphabeta-_1.jpg 562w, https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2015\/10\/Alphabeta-_1-169x300.jpg 169w\" sizes=\"auto, (max-width: 393px) 100vw, 393px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Doch die Referenz zur Sprache dient Nichetto auch dazu, die Einfachheit von Design und Kreativit\u00e4t zu betonen. Das Statement ist: Design ist eine Sprache. Und jeder kann eine Sprache lernen. Jeder kann kreativ sein. Jeder kann eine Online-Konfiguration durchf\u00fchren, und bei jedem wird am Ende eine gelungene Lampe herauskommen. Auf der Website des 2014 gegr\u00fcndeten Unternehmens Hem hei\u00dft es, die Produkte seien f\u00fcr \u00bbden Mensch von heute\u00ab entworfen worden. Sie sind \u00bbUnterhaltsam. Vielseitig. Einzigartig. Anziehend. Bemerkenswert. Genau wie Du.\u00ab<\/p>\n<p>Das ist keinesfalls neu, mit Individualit\u00e4t und Einzigartigkeit l\u00e4sst sich schon lange gut werben. So gibt es bereits seit fast zwei Jahrzehnten Mass Customization Produkte. Als Nike in den Neunzigern damit begann, dem Kunden eine pers\u00f6nliche Farbauswahl und -kombination zu erm\u00f6glichen, war das noch innovativ. Sp\u00e4testens seit mymuesli oder Spreadshirt ist die Personalisierung des Konsums zu einer der beliebtesten Marketing-Strategien avanciert. Bei Hem kann fast alles personalisiert werden: nicht nur Lampen, sondern auch Regale, Tische und Sitzsysteme.<\/p>\n<p>H\u00e4ufig basieren Mass Customization Produkte auf der Idee der Modularisierung. Beim M\u00f6beldesign nimmt hier Ikea eine zentrale Position ein. Auch Ikea arbeitet f\u00fcr \u00bbeine flexiblere Zukunft\u00ab, bietet beispielsweise modularisierte Regalsysteme und Stellw\u00e4nde an mit dem Ziel, \u00bbDesign f\u00fcr alle\u00ab herzustellen. Das als \u00bbDemocratic Design\u00ab propagierte Konzept bedeutet vor allem, dass die Produkte vielen gefallen sollen und finanziell erschwinglich sind.<\/p>\n<p>Die Kunden bindet Ikea dabei haupts\u00e4chlich \u00fcber die selbstst\u00e4ndige Montage der M\u00f6bel ein, weniger \u00fcber das Design. Individualit\u00e4t ist zwar ein konzeptioneller Teil der Werbestrategie, nicht aber des konkreten Umgangs mit den M\u00f6beln, der bei Ikea vielmehr im Zeichen von Funktionalit\u00e4t steht. Das Unternehmen wirbt zwar mit \u00bbFormsch\u00f6nheit\u00ab, meint damit jedoch nicht Individualit\u00e4t im Sinne eines Herausstechens aus der Masse oder gar der Abgrenzung gegen\u00fcber einer Gemeinschaft.<\/p>\n<p>Demgegen\u00fcber bewirbt Hem die Alphabeta offensiv mit den Konzepten \u00bbEinzigartigkeit\u00ab und \u00bbIndividualit\u00e4t\u00ab. Dies gelingt besonders gut, weil das Unternehmen sich dabei der Sprache der k\u00fcnstlerischen Moderne bedient, die Kunst und Design mit Originalit\u00e4t statt Reproduktion, mit dem Neuen statt der Wiederholung des Alten assoziiert hat.<\/p>\n<p>Es beherrscht diese Sprache so perfekt, dass die sorgf\u00e4ltig gew\u00e4hlten Abweichungen zun\u00e4chst gar nicht auffallen. So w\u00fcrde man angesichts der Bezeichnung Alphabeta annehmen, es handle sich um Grundformen und -farben, die dem Anwender zur Verf\u00fcgung gestellt werden. Doch das ist weit gefehlt. Jedoch nicht, weil die Formen m\u00f6glichst extravagant oder ausfallend gestaltet sind. Im Gegenteil: Es sind geringf\u00fcgige Abweichungen vom normierten Kubus, Zylinder oder Kegel und von Rot, Gelb oder Blau, die zur gew\u00fcnschten Personalisierung beitragen. Damit referieren die Objekte elementare Formen und Farben, ohne dabei selbst elementar zu sein.<\/p>\n<p>Grundformen, die in der Verbindung mit bestimmten Farben gezielt Stimmungen erzeugen sollen \u2013 das erinnert unweigerlich an Wassily Kandinsky, der in seiner Auseinandersetzung mit elementaren Formen und Farben auch syn\u00e4sthetische Sinneseindr\u00fccke anschaulich machen wollte. Mit entsprechenden Verbindungen von Farben und Formen lassen sich sogar Seelenzust\u00e4nde, \u00bbwas man Stimmung nennt\u00ab, beeinflussen. \u00bbDie \u203aStimmung\u2039 des Werkes kann die Stimmung des Zuschauers noch vertiefen\u00ab hei\u00dft es in \u00bbDas Geistige in der Kunst\u00ab. Auch bei Kandinsky bekamen deshalb die Formen ihrem Wesen entsprechende Farben zugeordnet.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/instagram.com\/p\/8jAht0rfyM\/\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-5009\" src=\"http:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2015\/10\/Alphabeta-_2.jpg\" alt=\"Alphabeta _2\" width=\"309\" height=\"550\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2015\/10\/Alphabeta-_2.jpg 562w, https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2015\/10\/Alphabeta-_2-169x300.jpg 169w\" sizes=\"auto, (max-width: 309px) 100vw, 309px\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/instagram.com\/p\/7XWjlXMWkM\/\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-5010\" src=\"http:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2015\/10\/Alphabeta-_3.jpg\" alt=\"Alphabeta _3\" width=\"309\" height=\"550\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2015\/10\/Alphabeta-_3.jpg 562w, https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2015\/10\/Alphabeta-_3-169x300.jpg 169w\" sizes=\"auto, (max-width: 309px) 100vw, 309px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Alphabeta sieht nicht nur aus wie ein aufger\u00e4umtes Kandinsky-Gem\u00e4lde, sondern ist es gewisserma\u00dfen auch: Sie benutzt die Moderne als Ressource, ohne jedoch die mit ihr verbundenen Idealismen zu \u00fcbernehmen. Und wenn, so bleiben diese ganz und gar pragmatisch. Das entwertet die Idealismen zwar nicht, verstellt jedoch jeden ernsthaften Zugang zu ihnen. So adaptierte man f\u00fcr die Alphabeta sogar Kandinskys Kompositionen, die einem Vergleich mit der Musik geschuldet sind, als das Lampensystem auf dem London Design Festival nicht einfach ausgestellt, sondern mittels eines Klaviers vorgef\u00fchrt wurde. Bestimmte Tasten aktivierten bestimmte Lampen. Was einst nur Auserw\u00e4hlten \u2013 im \u00dcbrigen oft K\u00fcnstlern \u2013 vorbehalten war, soll f\u00fcr alle erfahrbar gemacht werden: Syn\u00e4sthesie. Die Alphabeta ist nicht nur \u00bbDesign f\u00fcr alle\u00ab, sondern gleicherma\u00dfen \u00bbEinzigartigkeit f\u00fcr alle\u00ab.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/instagram.com\/p\/743-GhsWkC\/\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-5011\" src=\"http:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2015\/10\/Alphabeta-_4.jpg\" alt=\"Alphabeta _4\" width=\"393\" height=\"700\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2015\/10\/Alphabeta-_4.jpg 562w, https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2015\/10\/Alphabeta-_4-169x300.jpg 169w\" sizes=\"auto, (max-width: 393px) 100vw, 393px\" \/><\/a><\/p>\n<p>In Rafael Horzons Roman \u00bbDas wei\u00dfe Buch\u00ab scheitert der Protagonist daran, nicht keine Kunst machen zu k\u00f6nnen. Sei es eine Firma f\u00fcr Fertigh\u00e4user, ein Fachgesch\u00e4ft f\u00fcr Apfelkuchenhandel, eine eigene Akademie oder \u00bbM\u00f6bel Horzon\u00ab: S\u00e4mtliche Gesch\u00e4ftsideen werden als k\u00fcnstlerische Strategien wahrgenommen. Ein bisschen so f\u00fchlt es sich an, wenn man eine Alphabeta Lampe online konfiguriert. Ganz egal, welche Kombinationen man ausprobiert, wie sehr man sich auch anstrengt, ein Modell zu kreieren, was nicht gut aussieht \u2013 es gelingt einfach nicht.<\/p>\n<p>Doch nicht nur jede Lampe, die man selbst entwirft, sondern auch jene, die per Zufallsprinzip von einem Automatismus produziert werden, sind gleich gut. Es erscheint anma\u00dfend, von \u00bbEinzigartigkeit\u00ab zu sprechen, wo doch das Prinzip ist: Spielt man mit, gewinnt man auch. Wie aber funktioniert ein Spiel ohne Konkurrenz oder Wettbewerb? Wie Individualit\u00e4t ohne Abgrenzung? Einzigartigkeit ohne Exklusivit\u00e4t? Welche Motivation bleibt dann eigentlich \u00fcbrig?<\/p>\n<p>Die Konfiguration der Lampe macht Spa\u00df. Die grafische \u00dcbersetzung der gew\u00e4hlten Formen und Farben in der Vorschau ist technisch perfekt und erm\u00f6glicht ein Rollenspiel, in dem sich der Nutzer in die Position eines Produktdesigners begibt. Ob aus dem Nutzer als Produzent auch ein K\u00e4ufer als Konsument wird, spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle. In dem Menschenbild von Hem ist es eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit, dass er ein Prosumer ist. Auf der Website von Hem hei\u00dft es: \u00bbHinter jedem Hem Produkt steckt eine einzigartige Geschichte. Sie beginnt mit unseren Designern, die die M\u00f6belgeneration von morgen entwerfen. Sie setzt sich mit unseren Handwerkern fort, die ihre Detailversessenheit an Material und Oberfl\u00e4chen auslassen. Sie findet ihren kr\u00f6nenden Abschluss mit dir.\u00ab<\/p>\n<p>Doch das Produktversprechen erf\u00fcllt sich nicht mit dem blo\u00dfen Benutzen des Konfigurators, sondern meistens erst dann, wenn es auch erworben wurde. Der Erwerb spielt deshalb eine so zentrale Rolle, weil man dann nicht mehr Designer ist, sondern zum Teil des Gesamtkunstwerks Alphabeta wird. Und was sich im Gewand des Gesamtkunstwerks kleidet, ist eigentlich eine Community, der man sich beim Kauf der Alphabeta anschlie\u00dft.<\/p>\n<p>So wird einerseits jeder Erwerb eines Hem-Produkts auf deren Startseite aufgef\u00fchrt \u2013 zusammen mit dem Vornamen des K\u00e4ufers. Andererseits ver\u00f6ffentlicht der K\u00e4ufer ein Bild seiner pers\u00f6nlichen Alphabeta auf seinem Facebook-, Twitter- oder Instagram-Account. Selbstverst\u00e4ndlich wird mit dem Bild auch der Firmen-Account verlinkt. Das Produkt wird so inszeniert, dass es nicht nur einen Anlass bietet, sich als kreativ zu erweisen, sondern auch, sich zu vernetzen und miteinander zu kommunizieren. Insofern ist es auch nicht nur ein der pers\u00f6nlichen funktionalen Vorliebe geschuldetes Mass Customization Produkt. Indem sie einer Community Anlass zur Kommunikation bietet, wird die farbenfrohe Lampe ihrem Namen letztlich doch noch gerecht.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/hem.com\/de\/beliebte-produkte\/?ref=product.13788.popular_sub\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-5012\" src=\"http:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2015\/10\/Alphabeta-_5.jpg\" alt=\"Alphabeta _5\" width=\"309\" height=\"550\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2015\/10\/Alphabeta-_5.jpg 562w, https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2015\/10\/Alphabeta-_5-169x300.jpg 169w\" sizes=\"auto, (max-width: 309px) 100vw, 309px\" \/><\/a> \u00a0 <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-5013\" src=\"http:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2015\/10\/Alphabeta-_6.jpg\" alt=\"Alphabeta _6\" width=\"309\" height=\"550\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2015\/10\/Alphabeta-_6.jpg 562w, https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2015\/10\/Alphabeta-_6-169x300.jpg 169w\" sizes=\"auto, (max-width: 309px) 100vw, 309px\" \/><\/p>\n<p>Die Alphabeta ist Stellvertreter einer Gegenwart, in der Individualit\u00e4t und Gemeinschaft nicht nur miteinander konform gehen, sondern sich gegenseitig antreiben. Gegenseitige Inspiration und Kommunikation ist an die Stelle von Wettbewerb und Konkurrenz getreten. Die st\u00e4ndige Betonung der Vielfalt an M\u00f6glichkeiten, eine individuelle, \u00bbeinzigartige\u00ab Alphabeta zusammenzustellen, konstituiert erst das gemeinschaftliche Gef\u00fchl, weil sich besonders viele Nutzer an die kollektive Individualit\u00e4t andocken k\u00f6nnen. Wie demokratisch kann Individualit\u00e4t sein? Mit der Alphabeta kann man antworten: sehr.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Annekathrin Kohout ist <a title=\"Sofrischsogut\" href=\"https:\/\/sofrischsogut.wordpress.com\" target=\"_blank\">Bloggerin<\/a> und <a href=\"http:\/\/akohout.tumblr.com\" target=\"_blank\">Fotografin<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Lampensystem Alphabeta<\/p>\n","protected":false},"author":391,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[57],"tags":[108364,1270,1272],"class_list":["post-5007","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-alphabeta","tag-konsum","tag-konsum-resenzion"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5007","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/users\/391"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5007"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5007\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5007"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5007"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5007"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}