{"id":5264,"date":"2015-12-24T01:00:57","date_gmt":"2015-12-23T23:00:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pop-zeitschrift.de\/?p=5264"},"modified":"2015-12-24T01:00:57","modified_gmt":"2015-12-23T23:00:57","slug":"das-jahr-2015-rap-zwischen-lautsprecher-und-facebookdebattenvon-marc-dietrich24-12-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/2015\/12\/24\/das-jahr-2015-rap-zwischen-lautsprecher-und-facebookdebattenvon-marc-dietrich24-12-2015\/","title":{"rendered":"Das Jahr 2015: Rap zwischen Lautsprecher- und Facebookdebattenvon Marc Dietrich24.12.2015"},"content":{"rendered":"<p>Rap auf allen Kan\u00e4len <!--more --><\/p>\n<p>&#8211; und in allen Formaten: ein Blockbuster \u00fcber Gangsta Rap\u2019s Finest (\u201e<a href=\"http:\/\/allgood.de\/diesdas\/news\/film-review-straight-outta-compton\/\" target=\"_blank\">Straight outta Compton<\/a>\u201c), eindrucksvolle Dokumentationen \u00fcber Nas (\u201e<a href=\"http:\/\/allgood.de\/diesdas\/news\/film-review-nas-time-is-illmatic\/\" target=\"_blank\">Time is illmatic<\/a>\u201c und zwei Radiolegenden (\u201e<a href=\"http:\/\/allgood.de\/diesdas\/news\/film-review-stretch-bobbito-radio-that-changed-lives\/\" target=\"_blank\">Stretch &amp; Bobbito<\/a>\u201c), HipHop im Museum (\u201e<a href=\"http:\/\/rock-popmuseum.com\/de\/specials\/78-styles-hiphop-in-deutschland\" target=\"_blank\">Styles &#8211; HipHop in Deutschland<\/a>\u201c) und eine buchgewordene Chronik der Kultur (\u201e<a href=\"http:\/\/www.funkhauseuropa.de\/musik\/studiogaeste\/hannes-loh-sascha-verlan-100.html\" target=\"_blank\">35 Jahre HipHop in Deutschland<\/a>\u201c) .<\/p>\n<p>Viel mehr geht nicht. Obendrauf gab\u02bcs ein Legendencomeback, das die <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!5222077\/\" target=\"_blank\">Weltpresse<\/a> \u00fcberwiegend abfeierte und ein paar wenige nicht so dolle fanden. Vielleicht war 2015 aber auch einfach das Jahr des Kendrick Lamar, dessen \u201eTo Pimp a Butterfly\u201c medien\u00fcbergreifend als musikalisch- inhaltlicher Game Changer zelebriert wurde.<\/p>\n<p>Rap in 2015 war aber nicht nur omnipr\u00e4sent, sondern auch inhaltsstark &#8211; oder wahlweise inhaltlich umstritten. Gerade in Deutschland. <em>Inhaltsst\u00e4rke<\/em> demonstrierten v.a. Rap-Alben, die tendenziell politisch oder sozialkritisch Position bezogen (man denke an die gro\u00dfartigen Ver\u00f6ffentlichungen von K.I.Z., Zugezogen Maskulin, Audio88 &amp; Yassin). <em>Inhaltlich umstritten<\/em> war Rap aber in einer gr\u00f6\u00dferen medialen Debatte, die sich um <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!5203934\/\" target=\"_blank\">Feuilleton\u00fcberlegungen<\/a> zum Zusammenhang von IS-Terror und Rap drehte.<\/p>\n<p>Ein letzter gr\u00f6\u00dferer Aufreger f\u00e4llt in die fr\u00fchen Dezembertage: \u201eWelt\u201c-Autor Dennis Sand stellt fest, dass deutsche HipHop-Medien schlicht kaputt sind und holt zu einem Rundumschlag aus, der (die eigene \u201eReichweite\u201c rhetorisch voll ausspielend) verschiedene HipHop-Medien streift, aber insbesondere Falk Schacht anvisiert. Der Artikel \u201eDeutschrap, du hast ein Problem\u201c, erschienen am 8.12. bei <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/kultur\/pop\/article149766312\/Deutschrap-du-hast-ein-ernsthaftes-Problem.html\" target=\"_blank\">Welt Online<\/a>, sorgte in den sozialen Medien und nicht zuletzt innerhalb der Szene f\u00fcr geh\u00f6rig Aufruhr. Die Folge ist ein \u201eBattle\u201c zwischen Sand und Deutschlands rapjournalistischer <a href=\"http:\/\/rap.de\/beste-des-tages\/70734-deutschrap-diskussion-offener-brief-von-dennis-sand-an-falk-schacht-gastkommentar\/\" target=\"_blank\">Urinstanz<\/a>, das an manchen Stellen professionelle Distanz zugunsten von Kindergartenzankerei verabschiedet (\u201eDu hast schlecht recherchiert! Nein, du. Nein, du\u201c)<\/p>\n<p>Zu dieser genauso absurden wie interessanten Diskussion wurde schon (zu) viel geschrieben. Gewisserma\u00dfen l\u00e4sst sich diese Kontroverse aber hinsichtlich ihrer Bestandteile fast schon symbolisch lesen f\u00fcr vieles, was 2015 bezeichnend war: Selbstinszenierungen, fragw\u00fcrdige Facebookdebatten und mediale Lautsprecherei.<\/p>\n<p>In der Einleitung ihres bereits 1998 erschienen Bandes zur \u201e<a href=\"http:\/\/www.springer.com\/de\/book\/9783531131191%20\" target=\"_blank\">Inszenierungsgesellschaft<\/a>\u201cmachen Herbert Willems und Martin Jurga durchaus kritisch darauf aufmerksam, dass wissenschaftliche Konstruktionen immer neuer Gesellschafts- und Zeitdiagnosen mit einschl\u00e4gigen Etiketten (von der (sp\u00e4t-)kapitalistischen Gesellschaft \u00fcber die Kommunikationsgesellschaft bis hin zur Konkurrenzgesellschaft) fragw\u00fcrdig sind. Sie geben zu, dass auch ihr Bandtitel durchaus mit einer \u201eDramatisierungsfunktion\u201c versehen ist und hinterfragen die Notwendigkeit, eine Inszenierungsgesellschaft auszurufen. Beide Aspekte \u2013 der Hinweis auf eine Inszenierungsgesellschaft und der des selbstkritischen Innehaltens \u2013 sind gute Stichwortgeber. Nicht nur f\u00fcr (Szene-)JournalistInnen, sondern auch Kommentierende in den Social Media.<\/p>\n<p>In seiner &#8211; so kann man sagen &#8211; <em>rapkulturellen Zeitdiagnose<\/em> trifft \u201eWelt\u201c-Redakteur Dennis Sand thematisch ein paar wichtige Aspekte. Es geht in aller K\u00fcrze um eine Krise der Medienberichterstattung im Deutschrap, eum mangelnde Bereitschaft, Gewaltandrohungen und Verbalausbr\u00fcchen von Rappern ein journalistisches Korrektiv entgegenzusetzen. Ausgehend von der (vermeintlichen) <a href=\"http:\/\/www.blogrebellen.de\/2015\/12\/01\/skandal-boehmi-und-hafti-steckten-von-anfang-unter-einer-decke\/\" target=\"_blank\">B\u00f6hmermann-Haftbefehl-Kontroverse<\/a>, klingt das so: \u201eDeutschrap\u201c reagiere angesichts der B\u00f6hmermannparodie mit \u201eBildungsb\u00fcrgervorw\u00fcrfen, Stadtverboten und Gewaltfantasien.\u201c Das sei jedoch \u201enicht das gr\u00f6\u00dfte Problem der Szene\u201c. Dies entlarvt der \u201eWelt\u201c-Mann sogleich: Die Szene reagiere auf Parodie oder Kritik von au\u00dfen wie &#8211; in beiden F\u00e4llen handelt es sich um mehr oder weniger bekannte Rapper &#8211; ein Toony, der Separate nach einem Internet-Disstrack zu Hause besucht und \u201eden Wirsing einschlagen will\u201c. Dieses Bild von einem, der k\u00f6rperlich aggressiv wird in der Realworld, weil in der Internetwelt ein Diss(ens) ausgetragen wird, sieht Sand als Symptom (das er mit alten Flerstorys und neuen Gro\u00dfansagen von Toni der Assi ordentlich spektakularisiert). Hier zeige sich, dass die Grenze zwischen \u201eUnterhaltung und ernsthafter Bedrohung\u201c allm\u00e4hlich br\u00fcchig werde.<\/p>\n<p>Die Diagnose f\u00fcr diese pathologische Entwicklung folgt umgehend und lautstark: Schuld sind \u201edie\u201c Szenemedien, sie sind aus fragw\u00fcrdigen Motiven heraus zutiefst unkritisch, Szenemedien schweigen zu antisemitischen Ansagen im Rap und bieten daf\u00fcr gar eine Plattform. In der \u201eWelt\u201c-Rhetorik: \u201eDeutsche HipHop-Medien sind kaputt.\u201c BAM. Die grunds\u00e4tzliche Diagnose ist Folgende: Szeneinterne unkritische Medien winken jede Fragw\u00fcrdigkeit durch, szeneexterne kritische Medien erkennen und thematisieren diese Fragw\u00fcrdigkeiten, werden aber als bildungsb\u00fcrgerliche Invasoren gebrandmarkt. Eine ziemlich laute Ansage mit zahlreichem Kollektivsingular, der noch keiner Debatte geholfen hat. Das ist schade, weil hier eine im Kern richtige Kritik ge\u00e4u\u00dfert wird.<\/p>\n<p>Sand spricht hinsichtlich mangelhafter kritischer Interventionen in Interviews ein tats\u00e4chliches Problem an: Wer sich durch diverse (Video-)Interviews mit Rappern klickt, wird bisweilen durchaus den Eindruck nicht los, dass dort einfach alles gesagt und getan werden kann. Auch Sands \u00f6konomische Begr\u00fcndung f\u00fcr die mangelnde kritische Intervention ist so simpel wie schl\u00fcssig: Wer seine InterviewpartnerInnen zu stark kritisiert, mag sie verlieren und damit auch Klicks.<\/p>\n<p>Die Begr\u00fcndung bez\u00fcglich des szeneinternen Bei\u00dfreflexes in Bezug auf \u201ebildungsb\u00fcrgerliche\u201c und szeneexterne (Medien-)Interventionen ist da schon schwieriger: Sand folgend gibt es ein Szene-Trauma aus den 90ern, als sich Comedians \u00fcber diese \u201eneue\u201c Baggy-Pants-Yo-Yo-Kultur lustig machten und man glaubte, sich von Fremdkommentierungen und Vereinnahmungen abzugrenzen zu m\u00fcssen. Dies sei gegenw\u00e4rtig nicht mehr n\u00f6tig weil Rap Popkultur sei. Deutschrap sei zu gro\u00df und anerkannt um noch verteidigt werden zu m\u00fcssen. Daran kann man durchaus seine Zweifel haben. Unterscheiden muss man zwischen Musik, die erfolgreich ist, auf Abi- oder Studentenparties l\u00e4uft und in die Charts gelangt, und der Kultur, die damit in Verbindung steht. Letztere ist noch l\u00e4ngst nicht so gro\u00df und anerkannt.<\/p>\n<p>Das muss sie auch nicht zwangsl\u00e4ufig sein. Im Gegenteil \u2013 vielleicht entfallen dann durchaus interessante Diskussionen um Akteure, die rappen sollen, Kritik \u00fcben sollten\/dies nicht d\u00fcrfen wie in anderen Subkulturen, die sich rein gar nicht mehr streiten, weil sie vom \u201eMainstream\u201c komplett domestiziert sind. Der Punkt ist aber, dass genau Sands These (ironischerweise) von Facebook-Kommentaren auf der \u201eWelt\u201c-Seite unter dem Artikel relativiert wurde. Neben ein paar klugen Anmerkungen fanden sich dort Stimmen, die genau das Gegenteil einer anerkannten und angekommenen Rapkultur bezeugen. Man ahnt es schon: Wieder einmal geht es um Rap als Asozialen- und\/oder Kanackenkultur. Ein paar Ausz\u00fcge (unredigiert):<\/p>\n<p>\u201eDeutschrap ist Teeniescheisse. Selbsternannte Gangster die ausser hohlen, asozialen Phrasen, nichts richtig hinkriegen, ein Spiegel ihres verpfuschten Lebens, an dem alle, ausser ihnen selbst, die Schuld tragen. Das Publikum? Ghettokids, die sich in ihrem Dreck suhlen, anstatt den allerwertesten in Bewegung zu setzen und sich zu retten. Aber ein Leben von Kriminalit\u00e4t, Hartz4 und Hilfsarbeiter Jobs, im selbst erschaffenen Ghetto, PlayStation spielen und abh\u00e4ngen, ist auch einfacher. Oder?\u201c<\/p>\n<p>\u201eIch versteh nur irgendwas mit &#8222;Isch&#8220; &#8222;misch&#8220; noch was mit mit &#8222;Opfa&#8220; und &#8222;Gansgta&#8220;. Ach ja. Deutsch Rap. Wobei ich zugeben muss, es gibt auch ein\/zwei gute aber die sind dann wohl auch nicht &#8222;swag&#8220; und &#8222;fame&#8220; genug oder &#8222;ownen&#8220; irgendwen oder irgendwer.\u201c<\/p>\n<p>\u201e(\u2026) irgendwelche Bl\u00f6diane mit geschmissener Lehre wollen einem die Welt erkl\u00e4ren.\u201c<\/p>\n<p>\u201e(\u2026) hirnloses gestammel von irgendwelchern sozialversagern, in denen das &#8222;ISCH&#8220; und kanackgelaber nicht fehlen darf.\u201c<\/p>\n<p>Hier mal kritisch bei Facebook zu moderieren, war offenbar auch ein (\u00f6konomisch bedingtes?) Problem. Zum Inhalt dieser Kommentare g\u00e4be es eigentlich viel zu sagen. Belassen wir es mal bei der kurzen Betonung (auch latenter) Selbstinszenierungen und Zuschreibungen: Ich: deutsch, gebildet, klug, Sozialgewinner \/ Deutschrap (die): Kanackending, asozial, ghettoverliebt, Sozialverlierer.<\/p>\n<p>Wenn man ein Szenebild malt, das Randph\u00e4nomene zum Normalzustand erkl\u00e4rt oder Debatten, die in ihrer Sch\u00e4rfe (gegen Bildungsb\u00fcrger) auch ein Zeichen der Lebendigkeit einer offenbar doch noch nicht so mainstreamigen Szene sind, nur einseitig einordnet, dann bef\u00f6rdert man bestimmte Tonlagen. Selbstinszenierung wird dann auch (zu stark) erkennbar, wenn der (Lautsprecher-)Ton das eigentliche Thema \u00fcbert\u00f6nt.<\/p>\n<p>Die Aufkl\u00e4rerinszenierung hier funktioniert als undifferenziertes Lautsprechen \u00fcber \u201edie\u201c Szene, \u201edie\u201c kaputten Rapmedien und wird unterf\u00fcttert mit Internetschnipseln und (beklagenswerten aber sehr) vereinzelten Vorf\u00e4llen. So inszeniert man lautstark den Gegenwartszustand einer ganzen Szene. Einwenden kann man: So richtig kann doch niemand etwas f\u00fcr Facebookkommentare, \u201eTrolle\u201c gibt\u2019s \u00fcberall. Das Forum f\u00fcr geistreiche oder eben idiotische Debatten schlechthin ist nun mal Facebook \u2013interessanterweise finden solche lautstarken, idiotischen Debatten aber h\u00e4ufiger auf der Seite der \u201eWelt\u201c statt.<\/p>\n<p>Eines scheint 2015 jedenfalls aus der Mode gekommen zu sein: innezuhalten und (vor\u00fcbergehend) zu schweigen. Im Zeitalter der Komplettansage auf allen Kan\u00e4len kann man sich vielleicht mal darauf besinnen, dass Aufmerksamkeitsentzug auch eine wirksame Waffe ist, die verhindert, dass zweifelhafte Ph\u00e4nomene auf die Agenda gelangen und eine \u00d6ffentlichkeit bekommen, die sie nicht verdienen. Sand trifft einen wunden Punkt in der Medienberichterstattung zu Rap \u2013 keine Frage. Die Art, wie dies passiert, ist aber charakteristisch f\u00fcr viele Diskurse in 2015.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rap auf allen Kan\u00e4len<\/p>\n","protected":false},"author":391,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[57],"tags":[536,703,994],"class_list":["post-5264","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-deutscher-rap","tag-facebookdebatten","tag-hip-hop"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5264","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/users\/391"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5264"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5264\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5264"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5264"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5264"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}