{"id":5446,"date":"2016-02-22T22:37:01","date_gmt":"2016-02-22T20:37:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pop-zeitschrift.de\/?p=5446"},"modified":"2016-02-22T22:37:01","modified_gmt":"2016-02-22T20:37:01","slug":"partyfilmfan-rezension-zu-christian-kessler-wurmparade-auf-dem-zombiehof-vierzig-gruende-den-trashfilm-zu-liebenvon-keyvan-sarkhosh22-2-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/2016\/02\/22\/partyfilmfan-rezension-zu-christian-kessler-wurmparade-auf-dem-zombiehof-vierzig-gruende-den-trashfilm-zu-liebenvon-keyvan-sarkhosh22-2-2016\/","title":{"rendered":"Partyfilmfan Rezension zu Christian Ke\u00dfler, \u00bbWurmparade auf dem Zombiehof. Vierzig Gr\u00fcnde, den Trashfilm zu lieben\u00abvon Keyvan Sarkhosh22.2.2016"},"content":{"rendered":"<p>M\u00fcll gegen Murks<!--more--><\/p>\n<p>Diese Rezension beginnt mit einem Caveat. Das Buch, das hier zur Besprechung gelangt, ist vielleicht kein wissenschaftliches. Daf\u00fcr aber ist es ein zutiefst aufrichtiges. Und f\u00fcr den Wissenschaftler, der sich ernsthaft mit den vermeintlich niedersten Ausw\u00fcrfen der popul\u00e4rkulturellen Massenindustrie (um einen kulturkritischen Topos anzuzitieren, ohne ihn sich zu eigen zu machen) auseinandersetzt, kann sein Wert gar nicht hoch genug eingesch\u00e4tzt werden.<\/p>\n<p>Ke\u00dflers Hommage an den Trashfilm ist nicht nur eine unterhaltsame, gar erfrischende Lekt\u00fcre, sondern sie bietet durchaus ertragreiche Erkenntnisse, die den Film-, Medien-, Literatur- und\/oder Kulturwissenschaftler bei der Beantwortung der Frage, weshalb irgendwer daran Gefallen finden sollte, sich Filme anzuschauen, die offensichtlich nicht nur nicht den Standards der Filmkunst entsprechen, sondern die oftmals sogar verst\u00f6rend, unappetitlich, sexistisch, misogyn oder einfach nur peinlich sind, mehr als n\u00fctzlich sein d\u00fcrfte.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Wissenschaft stellt die vermeintlich paradoxale Lust an solchen \u203aschlechten\u2039 Filmen zun\u00e4chst einmal ein Dilemma dar: \u00bbIt seems to defy reason that we often enjoy \u203abad\u2039 films more than those that supposedly have high artistic value\u00ab, bemerkte dazu einmal vor einigen Jahren der australische Filmwissenschaftler Alex Gerbaz.<a href=\"#_edn1\" name=\"_ednref1\">[1]<\/a><\/p>\n<p>Was also macht den Reiz an schlechten Filmen aus? Diese Frage ist seit einigen Jahren Gegenstand einer wachsenden Anzahl von film- und kulturwissenschaftlichen Arbeiten, die meist unter dem Label des Trash- oder des Kultfilms die \u00e4sthetischen, sozialen und kulturellen Eigenschaften, Eigenheiten und Bedingungen solcher Filme untersuchen, die \u2013 im Bourdieuschen Sinne \u2013 in den Hierarchien des Kunstfeldes nicht nur eine marginale Position einnehmen, sondern geradezu als vollst\u00e4ndige Negation des legitimen Geschmacks erscheinen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Neben zahllosen Aufs\u00e4tzen sind in den letzten Jahren etliche Monographien zum Trashfilm erschienen, die sich etwa nationalen Besonderheiten,<a href=\"#_edn2\" name=\"_ednref2\">[2]<\/a> historisch obsoleten Distributionsweisen<a href=\"#_edn3\" name=\"_ednref3\">[3]<\/a> oder einzelnen Regisseuren und ihrem Werk widmen. Hervorzuheben w\u00e4ren hier neben Daniel Kulles Studie zu Ed Wood als dem vermeintlich schlechtesten Regisseur aller Zeiten<a href=\"#_edn4\" name=\"_ednref4\">[4]<\/a> auch das Buch von Doyle Greene zu Russ Meyer \u2013 dem \u203aK\u00f6nig der Sexploitation\u2039<a href=\"#_edn5\" name=\"_ednref5\">[5]<\/a> \u2013 oder das auf mehrere B\u00e4nde angelegte Projekt von Stephen Thrower und Julian Grainger, das die Filme des Spaniers Jes\u00fas Franco einer kritischen Revision und positiven W\u00fcrdigung unterzieht.<a href=\"#_edn6\" name=\"_ednref6\">[6]<\/a><\/p>\n<p>Obgleich zahlreiche dieser Arbeiten durchaus aus der bekennenden Cinephilie ihrer Verfasser erwachsen sind, bem\u00fchen sie sich doch stets die Distanz zu wahren, die ihnen ihre wissenschaftliche Form abverlangt. Der Preis dieser Distanz ist, dass die Dimension des affektiven Erlebens, die eben eine wesentliche Komponente der Lust an schlechten Filmen ist, zwar beschrieben wird, aber oftmals nicht nachvollziehbar ist.<\/p>\n<p>Ganz anders das Buch von Kessler, das schon allein sprachlich aus der Leidenschaft, die der Verfasser beim Erleben von Trashfilmen versp\u00fcrt, keinen Hehl macht: \u00bb[&#8230;] worum es in diesem Buch \u00fcberhaupt geht: um Kino, bei dem das Kinn auf dem Boden auftrumpft, bei dem man nicht mehr wei\u00df, wo vorne und wo hinten ist.\u00ab (39) Man sollte aber aus einer solchen Nonchalance nicht schlie\u00dfen, dass Ke\u00dflers Buch trivial ist. Denn das ist es keinesfalls. Allenfalls k\u00f6nnte man es als essayistisch beschreiben. In jedem Fall aber verbirgt sich hinter der vordergr\u00fcndig funkenspr\u00fchenden, scheinbar distanzlosen Leidenschaft ein erhebliches Ma\u00df an kritischer Reflexion, das es zu w\u00fcrdigen gilt.<\/p>\n<p>Ke\u00dflers Hommage an den Trashfilm, ja mehr noch: dessen Apotheose, ist dabei aus einem tiefen Unbehagen gegen\u00fcber einem als unbefriedigend empfundenen Zustand des gegenw\u00e4rtigen Mainstream-Kinos erwachsen \u2013 ein Unbehagen, das er durchaus mit anderen Filmkritikern teilt. Wenn Anton Bitel in seiner Besprechung des Michael-Bay-\u203aBlockbusters\u2039 \u00bbTransformers: Age of Extinction\u00ab (2014) einen Kinobetreiber mit den Worten \u00bbSequels and remakes, a bunch of crap\u00ab zitiert,<a href=\"#_edn7\" name=\"_ednref7\">[7]<\/a> dann verbirgt sich hinter dieser Kritik dieselbe Ratio wie bei Ke\u00dfler, der \u00fcber \u00bbden neuen Shia-LaBoef-Murks\u00ab schimpft (39).<\/p>\n<p>Neben einer nicht zu \u00fcbersehenden Nostalgie, deren Bezugspunkte das Bahnhofskino der 1970er und die Videothek der 1980er Jahre sind, und einer deutlichen Pr\u00e4ferenz f\u00fcr europ\u00e4ische und insbesondere italienische Filme \u2013 in Abgrenzung zu \u00bball dem angels\u00e4chsischen Mist, der heutzutage auf DVD herausgew\u00fcrfelt wird\u00ab (123) \u2013 ist es vor allem die Sehnsucht nach einer als unverstellt empfundenen Authentizit\u00e4t, aus der sich Ke\u00dflers Liebe f\u00fcr den Trashfilm speist.<\/p>\n<p>Ke\u00dflers Buch kann dabei als geradezu musterg\u00fcltiges Beispiel daf\u00fcr dienen, dass der affirmative Gebrauch des Labels \u203aTrash\u2039 und die positive Rezeption der dahinterstehenden Filme Ausdruck und Folge einer \u203arenegotiation\u2039 bzw. eines \u203acultural reclaiming\u2039 (wie es die Cultural Studies formulieren w\u00fcrden) sind. Anders gesagt: Dem Label \u203aTrash\u2039 liegt eine mit starker semantischer Energie aufgeladene affirmative Volte zugrunde, in der \u2013 ganz im Sinne von Sontags (1964) \u203acamp sensibility\u2039<a href=\"#_edn8\" name=\"_ednref8\">[8]<\/a> \u2013 das Schlechte zum Guten wird, gerade weil es wirklich schlecht ist.<\/p>\n<p>Diese affirmative Volte ist damit notwendigerweise eine ironische, wie auch Ke\u00dfler konzediert, der genau aus diesem Grund absichtlich zur Vermarktung unter dem Label \u203aTrash\u2039 produzierte Filme \u00e0 la \u00bbSharknado\u00ab (2013) ablehnt, da er ihnen jegliches ironisches Potential abspricht und sie nur als herablassend empfindet. Solche \u00bbKommerzprodukte, die echte Subversivit\u00e4t nur simulieren\u00ab (10), sind f\u00fcr ihn schlichtweg M\u00fcll und nicht \u2013 in einem selbst-bejahenden Sinn \u2013 Trash: \u00bbIch bin niemals ein Freund dieses speziellen Kulturverst\u00e4ndnisses gewesen. Einen Film als M\u00fcll zu bezeichnen, und sei es auch englischer M\u00fcll, ist eine Abwertung, eine Beleidigung.\u00ab (7) Mit anderen Worten: Trash ist nicht gleich Trash.<\/p>\n<p>Damit ein Film wirklich Trash \u2013 und damit schon wieder gut ist \u2013, muss er Ke\u00dfler zufolge eine \u00bbWeltsicht\u00ab verraten, \u00bbdie einzigartig ist und nicht selten zauberhaft\u00ab (9). Wer das Buch liest, begibt sich folglich mit Ke\u00dfler auf eine fantastische Reise durch die einzigartige und zauberhafte Welt des Trashfilms. Sie beginnt mit Herb Robins\u2019 \u00bbThe Worm Eaters\u00ab (1977). Der Film handelt von einem Eremiten, der zusammen mit zahlreichen W\u00fcrmern, mit denen er kommunizieren kann, in einer alten Windm\u00fchle lebt. Als die Gemeinde versucht, ihn von seinem Land zu verdr\u00e4ngen, nimmt er Rache, indem er seinen Mitmenschen mutierte W\u00fcrmer unter das Essen mischt, woraufhin sie sich selbst in Mensch-Wurm-Mutanten verwandeln&#8230; Klingt unglaublich. Und gerade deshalb ist \u00bbdieses die Unsterblichkeit nur um wenige Wurml\u00e4ngen verfehlende Meisterwerk\u00ab f\u00fcr Ke\u00dfler \u00bbwie geschaffen [&#8230;] f\u00fcr die erste Begegnung mit dem absonderlichen Kino\u00ab (13). Die Filme, um die es dem Verfasser geht, versto\u00dfen ihm zufolge gegen alle Konventionen, sperren sich gegen jede konventionelle Genre-Einordnung und sind ein Stachel im Fleisch des B\u00fcrgertums. F\u00fcr Ke\u00dfler ist der wahre Trashfilm im Wesentlichen ein \u00bbAnti-Establishment-Film\u00ab (15).<\/p>\n<p>Wenn sich Trash-Filme traditionellen Genre-Einordnungen entziehen, dann m\u00fcssen alternative Einteilungen erfolgen. Die vierzig Filme, die Ke\u00dfler bespricht, teilt er jeweils in Gruppen zu je vier Filmen in insgesamt 10 Rubriken ein. Nach einer Auftakt-Rubrik und einer Laudatio auf die \u203aKlassiker\u2039 \u2013 insbesondere auf Edward D. Wood, den Ke\u00dfler als einen seiner \u00bbpers\u00f6nlichen Helden\u00ab (56) feiert \u2013 folgen acht Kapitel, die sich \u203aMonsterfilmen\u2039, \u203aM\u00e4nnerfilmen\u2039, \u203aFrauenfilmen\u2039, \u203aBauernfilmen\u2039, \u203aBeklopptenfilmen\u2039, \u203aKirchenfilmen\u2039, \u203aMutantenfilmen\u2039 und schlie\u00dflich \u203aPenisfilmen\u2039 (der Name ist Programm!) widmen.<\/p>\n<p>Dabei treten in Ke\u00dflers Besprechungen immer wieder zwei Konstanten hervor: Zum einen verweist er regelm\u00e4\u00dfig darauf, dass die meisten Filme ihren besonderen Reiz vor allem im gemeinschaftlichen Erleben gewinnen. Angesichts der peinlichen, auch f\u00fcr seine Zeit hinter alle technische Standards fallenden Special Effects von \u00bbThe Giant Claw\u00ab (Fred F. Sears, 1957) betont Ke\u00dfler: \u00bbWer den Film mit einem gro\u00dfen Kinopublikum zusammen erleben darf, wird eine Menge Spa\u00df haben.\u00ab (71) Ein wahrer Trashfilm ist damit zugleich stets auch \u00bbein erstklassiger Partyfilm\u00ab (148).<\/p>\n<p>Zum anderen hebt Ke\u00dfler besonders die Aufrichtigkeit der Filme hervor. In guter, alter Exploitationmanier ist ein Film wie \u00bbScorticateli vivi\u00ab (dt. \u00bbH\u00e4utet sie lebend\u00ab; Mario Siciliano, 1978) zwar durchaus eine Mogelpackung \u2013 Ke\u00dfler: \u00bbSupertitel! Geh\u00e4utet wird in dem Film nat\u00fcrlich niemand, aber egal.\u00ab (95f.) \u2013, aber gerade in seiner moralischen Bedenklichkeit erscheint dieser Film authentischer, unverf\u00e4lschter und damit letztlich ehrlicher als so viele Mainstream-Kriegsfilme, die die Protagonisten zu Helden und moralischen Instanzen stilisieren, wie Ke\u00dfler \u00fcberzeugend argumentiert: \u00bbIn 9 von 10 Zuschauern wird dieser Film intensive Abscheu hervorrufen. Ich finde das eigentlich ganz angemessen, denn es geht um Krieg. Ich wei\u00df nicht, ob eine Darstellung wie dieses Sichsuhlen im Spindmief nicht w\u00fcnschenswerter ist als das Abfeiern falscher Heroismen.\u00ab (96)<\/p>\n<p>Wenn Ke\u00dflers Buch eins zeigt, dann dass echter Trash immer n\u00e4her an einem avantgardistischem Kino als an dem auf Routine und bekannte Muster setzenden Mainstream-Genrekino ist. Allen voran an zwei Namen macht Ke\u00dfler dabei die geradezu avantgardistische Qualit\u00e4t wahrer Trashfilme aus: John Waters und Doris Wishman.<\/p>\n<p>Ersterer hat freilich l\u00e4ngst seinen festen Platz nicht nur als Kultregisseur, sondern als Filmk\u00fcnstler in der Geschichte des Kinos gefunden.<a href=\"#_edn9\" name=\"_ednref9\">[9]<\/a> Die herausragende Position von Waters hebt auch Ke\u00dfler nachdr\u00fccklich hervor: \u00bbJohn Waters\u2019 Kino ist kein formelhaftes Au\u00dfenseiterkino, sondern ein befreiendes Kino f\u00fcr alle, die sich jemals von ihrer Umgebung, von Gesellschaft, die ihnen ihre Konditionierung aufgezwungen hat, zutiefst angewidert gef\u00fchlt haben.\u00ab (229) Vielleicht nicht ganz unzutreffend bezeichnet der Verfasser daher \u00bbPink Flamingos\u00ab (1972), Waters\u2019 \u00bbNonstop-Attentat auf den guten Geschmack\u00ab, als einen \u00bberhabenen[n] Film, der keine Gefangenen macht.\u00ab (230)<\/p>\n<p>Doris Wishman dagegen nimmt eine viel marginalere Stellung ein \u2013 schon allein, weil sie eine der wenigen Frauen war, die sich als Regisseurin erfolgreich im Metier des Exploitationfilms behaupten konnte. Doch w\u00e4hrend etwa Russ Meyer, der mit Wishman eine offensichtliche Pr\u00e4ferenz f\u00fcr Schauspielerinnen mit gro\u00dfen Br\u00fcsten teilte, eine durchaus breitenwirksame Reputation genie\u00dft und sein Talent als Filmemacher l\u00e4ngst unbestritten ist,<a href=\"#_edn10\" name=\"_ednref10\">[10]<\/a> bedarf es im Falle Wishmans offensichtlich noch einiger Argumentation, um sie als \u203aauteur\u2039 zu etablieren.<a href=\"#_edn11\" name=\"_ednref11\">[11]<\/a> F\u00fcr Ke\u00dfler dagegen ist klar: \u00bbIch finde die Filme von Doris Wishman grandios, alle! Die Frau geh\u00f6rt eindeutig zu den gro\u00dfen Autorenfilmerinnen des amerikanischen Exploitationkinos, denn sie hatte stets die Hand am Produkt, die Hoheit \u00fcber den Schneidetisch. Wo Wishman draufstand, da war auch Wishman drin, da konnte man sicher sein.\u00ab (121) Wenn man dem Autor Glauben schenken darf, dann sind die Filme Wishmans eben nicht billige Unterhaltung, sondern im Gegenteil geradezu \u00bbweltver\u00e4ndernd[e], stumm machend[e] Kunst\u00ab (119).<\/p>\n<p>Die luziden Analysen und die Fabulierfreude des Autors machen definitiv Lust auf mehr \u2013 zwar vielleicht nicht unbedingt darauf, sich jeden der besprochenen Filme auch wirklich anzuschauen (einiges erscheint dann doch arg unappetitlich), aber mindestens darauf, mehr \u00fcber solche Filme aus Ke\u00dflers Feder zu lesen. Dieser Wunsch ist von Autor und Verlag freilich l\u00e4ngst mit der Folgeausgabe \u00bbDer Schmelzmann in der Leichenm\u00fchle\u00ab (2015) erf\u00fcllt worden, die weitere vierzig Gr\u00fcnde liefert, warum man den Trashfilm lieben muss.<a href=\"#_edn12\" name=\"_ednref12\">[12]<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Anmerkungen<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"#_ednref1\" name=\"_edn1\">[1]<\/a> Alex Gerbaz, Enjoying Film Studies: The Necessity of Emotion, in: Screen Education 59 (2010), S. 88-93; hier: S. 88.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref2\" name=\"_edn2\">[2]<\/a> Vgl. exemplarisch I.Q. Hunter, British Trash Cinema. Basingstoke und New York 2013.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref3\" name=\"_edn3\">[3]<\/a> Vgl. exemplarisch David Church, Grindhouse Nostalgia: Memory, Home Video and Exploitation Film Fandom, Edinburgh 2015.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref4\" name=\"_edn4\">[4]<\/a> Daniel Kulle, Ed Wood: Trash &amp; Ironie, Berlin 2012.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref5\" name=\"_edn5\">[5]<\/a> Doyle Greene, Lips Hips Tits Power: The Films of Russ Meyer, London 2004.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref6\" name=\"_edn6\">[6]<\/a> Stephen Thrower\/Julian Grainger, Murderous Passions: The Delirious Cinema of Jesus Franco, Vol. 1. 1959-1974, Devizes 2015.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref7\" name=\"_edn7\">[7]<\/a> Anton Bitel, Transformers: Age of Extinction, in: Sight &amp; Sound 24 (2014), Nr. 9, S. 104f.; hier: S. 104.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref8\" name=\"_edn8\">[8]<\/a> Susan Sontag, Notes on \u00bbCamp\u00ab, in: Partisan Review 31 (1964), Nr. 4, S. 515-530.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref9\" name=\"_edn9\">[9]<\/a> Vgl. hierzu besonders aufschlussreich Kim Morgan, John Waters. The Interview, in: Sight &amp; Sound 25 (2015), Nr. 9, S. 20-25.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref10\" name=\"_edn10\">[10]<\/a> Vgl. Kim Newman, \u203aExploitation\u2039 und \u203aMainstream\u2039, in: Geoffrey Nowell-Smith (Hg.), Geschichte des internationalen Films, Stuttgart und Weimar 1998, S. 462-469; hier S. 466.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref11\" name=\"_edn11\">[11]<\/a> Vgl. Tania Modleski, Women\u2019s Cinema as Counterphobic Cinema: Doris Wishman as the Last Auteur, in: Jeffrey Sconce (Hg.), Sleaze Artists: Cinema at the Margins of Taste, Style, and Politics, Durham 2007, S. 47-70.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref12\" name=\"_edn12\">[12]<\/a> Christian Ke\u00dfler, Der Schmelzmann in der Leichenm\u00fchle. Vierzig Gr\u00fcnde, den Trashfilm zu lieben, Berlin 2015.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bibliographischer Nachweis:<br \/>\nChristian Ke\u00dfler<br \/>\nWurmparade auf dem Zombiehof. Vierzig Gr\u00fcnde, den Trashfilm zu lieben<br \/>\nBerlin 2014<br \/>\nMartin Schmitz Verlag<br \/>\nISBN 978-3-927795-67-9<br \/>\n286 Seiten<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dr. <a title=\"homepage sarkhosh\" href=\"https:\/\/www.aesthetics.mpg.de\/institut\/mitarbeiterinnen\/keyvan-sarkhosh.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Keyvan Sarkhosh<\/a> ist Postdoc-Fellow am Max-Planck-Institut f\u00fcr empirische \u00c4sthetik in Frankfurt am Main.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcll gegen Murks<\/p>\n","protected":false},"author":391,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[57],"tags":[410,1148,2382,2383],"class_list":["post-5446","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-camp","tag-john-waters","tag-trash","tag-trashfilm"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5446","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/users\/391"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5446"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5446\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5446"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5446"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5446"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}