{"id":5652,"date":"2016-04-07T09:15:43","date_gmt":"2016-04-07T07:15:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pop-zeitschrift.de\/?p=5652"},"modified":"2016-04-07T09:15:43","modified_gmt":"2016-04-07T07:15:43","slug":"geteilte-geschichtenmode-flucht-und-migrationvon-elke-gaugele7-4-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/2016\/04\/07\/geteilte-geschichtenmode-flucht-und-migrationvon-elke-gaugele7-4-2016\/","title":{"rendered":"Geteilte Geschichten?Mode, Flucht und Migrationvon Elke Gaugele7.4.2016"},"content":{"rendered":"<p>Kleiderkammern, Modeschauen, \u203aConflict Cotton\u2039<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left\">[zuerst ver\u00f6ffentlicht in: \u00bbPop. Kultur und Kritik\u00ab, Heft 8, Fr\u00fchling 2016, S. 10-17]<\/p>\n<p>W\u00e4hrend des Kosovokrieges machte Hussein Chalayan als erster Modedesigner auf die steigende Zahl an Kriegsfl\u00fcchtlingen aufmerksam. In seiner Aufsehen erregenden Kollektion \u00bbAfterwords\u00ab (H\/W 2000\/01) verwandelte er statische Einrichtungsgegenst\u00e4nde wie Tische oder Sofas in mobile Kleidungsst\u00fccke und Koffer. Die Situation der Fl\u00fcchtlinge, jederzeit zum Aufbruch bereit sein zu m\u00fcssen und kein festes Zuhause zu haben, pr\u00e4gte Chalayans Entw\u00fcrfe.<\/p>\n<p>Auch gegenw\u00e4rtig scheut die Modeindustrie vor einer politischen Auseinandersetzung mit den Themen Flucht und Migration nicht zur\u00fcck, wie bei den Pariser und Mail\u00e4nder Modewochen im Januar (M\u00e4nner H\/W 2016\/17) zu sehen. Riccardo Tisci (Givenchy) stellte westliche Afrika-Stereotype in Frage, er zeigte, wie subkulturelle Styles \u00fcber die Kontinente wandern.<\/p>\n<p>[youtube id=&#8220;OdvG9SiQd_M&#8220; autoplay=&#8220;no&#8220;]<\/p>\n<p>Seine von botswanischen Heavy-Metal-Fans inspirierten M\u00e4nner in schwarzen Wildlederstiefeln und Wildlederjacken reihen sich bis hin zu ihrem kleinen blutroten Kragenpelzchen perfekt in das Ornament der Pariser Fashion-Trauergemeinde ein: In die f\u00fcr Louis Vuitton inszenierten Bilder elegant schwarz gekleideter Trauernder genauso wie in die Farbkompositionen von Comme des Gar\u00e7ons, wo die Rott\u00f6ne der Blumenmuster auf den Hemden und in den Blumenkr\u00e4nzen der Mannequins beim Finale der Show in einer Beerdigungszeremonie kulminierten, bei der schwarz gekleidete Models \u00fcppige Blumenbouquets im Arm trugen. Opulent erinnerte Comme des Gar\u00e7ons\u02bc Catwalk-Inszenierung an die Gesten und Medienbilder der Trauernden nach den Novemberattentaten und inszenierte auf diese Weise Bilder, die Gesten von Krieg und Frieden, von Trauer und Leid theatralisch-cineastisch verdoppeln.<\/p>\n<p>[youtube id=&#8220;8wpo6RLDAeQ&#8220; autoplay=&#8220;no&#8220;]<\/p>\n<p>Pradas Gestaltung des Catwalks als Autodaf\u00e9 gemahnte an die Glaubensgerichte der spanischen Inquisition, an religi\u00f6s gerechtfertigte Erschie\u00dfungen, Hinrichtungen, Attentate und Kriege. Historisch demjenigen Publikum gleich, das \u00fcber Leben und Tod der Ausgestellten urteilte, sa\u00dfen die Besucher der Show an allen vier Seiten eines quadratischen Laufstegs. Getragen von der Poetik eines historisch-romantischen Eskapismus marschierten hier Models als traurige und beinahe geisterhaft inszenierte Seefahrer*innen entlang, die in Sepiat\u00f6nen an die Passagen der Fl\u00fcchtlinge \u00fcber das Mittelmeer, an Verstorbene sowie Ein- und Auswanderer gleicherma\u00dfen erinnerten.<\/p>\n<p>[youtube id=&#8220;CFREHyK2eCE&#8220; autoplay=&#8220;no&#8220;]<\/p>\n<div class=\"\">\n<p><span class=\"\">In Paris reinzenierten viele Designer*innen bei den Januar-Shows (M\u00e4nnermoden H\/W 2016) ihre Reaktionen auf die <\/span><span class=\"\"><span class=\"\">Terroranschl\u00e4ge im November 2015. \u00bbStop terrorizing our world!\u00ab, lautet das Statement von Walter van Beirendoncks <a title=\"kollektion bilder\" href=\"https:\/\/www.google.de\/search?q=Beirendonck+stop+terrorizing+our+world&amp;biw=1440&amp;bih=738&amp;site=webhp&amp;tbm=isch&amp;tbo=u&amp;source=univ&amp;sa=X&amp;ved=0ahUKEwiW3JXIhPzLAhXHwBQKHUbMCxkQsAQIJQ\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kollektion<\/a> \u00bbWOEST\u00ab (nl.), deutsch: w\u00fcst, fuchsteufelswild, w\u00fctend, das nach den Terroranschl\u00e4gen auf Br\u00fcssel im M\u00e4rz 2016 sogar noch an Brisanz gewonnen hat.<\/span><\/span><\/p>\n<\/div>\n<div class=\"\">Miteinander verflochtene Geschichten? Von den Messehallen und Showrooms mit ihren Modenschauen, die Fl\u00fcchtlingsbilder nutzen und entwerfen, zu einem Depot in Frankfurt am Main, eines der vielen Lager in Deutschland und \u00d6sterreich, das die die Erstversorgung der Fl\u00fcchtlinge in den Aufnahmestellen vorbereitet. \u00bbVor den Weihnachtsferien sind wir beinahe in den vielen Sachen erstickt\u00ab, berichtet Frau S., eine der drei langj\u00e4hrigen Hauptamtlichen im Frankfurter Kleiderdepot, das Diakonie und Caritas gemeinsam f\u00fchren.<\/div>\n<p>Den Vorstellungen und Bed\u00fcrfnissen der Menschen entsprachen die Spenden oftmals nicht, erz\u00e4hlt eine Wiener Helferin \u00fcber die ersten Tage, als die Fl\u00fcchtlinge \u00fcber die Balkanroute in der Stadt ankamen. Beide Seiten h\u00e4tten anfangs recht ratlos vor den gespendeten Kleidungsst\u00fccken, ihren Formen und Gr\u00f6\u00dfen gestanden, die weder vom Fit zueinander gepasst noch vom Style zueinander gefunden h\u00e4tten. Erst nachdem Freunde ihrem Aufruf gefolgt seien, sich von besseren Slim-Fit-Teilen zu trennen, habe sich die Situation ver\u00e4ndert. \u00bbInzwischen wissen wir, worauf wir achten m\u00fcssen.\u00ab M\u00e4nnerbekleidung wird \u00fcberwiegend in S und M ben\u00f6tigt, gr\u00f6\u00dfere Kleidungsst\u00fccke wandern in den Familienmarkt.<\/p>\n<p>Andere Gaben verwandeln sich in M\u00fcll. Als Amalgam steifer, verwaschener Shirts und verfusselter synthetischer Strickwaren wandert Fast-Fashion in den Recyclingm\u00fcll. Der Used-Look der Fast-Fashion-Teile nimmt auf irritierende Weise den Status von Altkleidern vorweg: gleich wegschmei\u00dfen? Andere Kleidungsst\u00fccke entsteigen nahezu perfekt und in einer beinahe einsch\u00fcchternden Festigkeit dem Kleiderberg. Duftend, frisch gewaschen, geb\u00fcgelt und mehr als akkurat gefaltet, tragen sie noch die Gewissenhaftigkeit und die Haushaltsk\u00fcnste ihrer Tr\u00e4ger*innen in sich.<\/p>\n<p>Auch K\u00fcchensch\u00fcrzen werden gespendet und l\u00f6sen als Kleiderspenden f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge zun\u00e4chst ein Stirnrunzeln aus, genauso wie Karnevalskost\u00fcme. Dennoch werden all diese Sachen zu Artikeln und als solche logistisch bearbeitet. Helfen versachlicht sich in der gro\u00dfen offenen Halle zur rationalisierten Arbeit eines Logistikbetriebs. Globale Unternehmen wie Procter &amp; Gamble oder die Lufthansa Cargo Group stellen ihren Mitarbeiter*innen frei, im Rahmen von Social Days hierher zu kommen, um gemeinsam gro\u00dfe Ladungen wegzuschaffen, \u203aGutes zu tun\u2039 und dadurch am ethischen Mehrwert der Firmen mitzuarbeiten. Sie werken neben ehrenamtlichen Helfer*innen und Hilfskr\u00e4ften, die Sozialstunden abarbeiten. Gemeinsam sind sie an unterschiedlichen Packstationen bei der Feinsortierung der Spenden t\u00e4tig.<\/p>\n<p>Neben Decken haben sich Taschen als ein gefragtes Gut erwiesen, denn in den Unterk\u00fcnften und Sporthallen gibt es keine Kleiderschr\u00e4nke. Alle verwahren die wenigen Dinge in Taschen unter dem Bett, Taschen bieten Stauraum, um ein paar Habseligkeiten rasch mitnehmen zu k\u00f6nnen, wenn es weitergeht. Viel l\u00e4sst sich nicht anh\u00e4ufen, weder in einer Tasche noch am eigenen Leib.<\/p>\n<p>Die Haufen bestimmen nur den Beginn: Auf Biertischen kleben die Rubriken, nach denen die Kleiderberge aus Rollw\u00e4gen nach Gr\u00f6\u00dfen sortiert in Umzugskisten geordnet, gestapelt, gelagert und auch ausgeliefert werden. Das Spektrum der gespendeten Frauenkleidung gliedert sich auf in: Blusen, T-Shirts, Pullover\/Strickjacken, Hosen\/Jeans, R\u00f6cke, Kleider, Jacken, M\u00e4ntel, Blazer, Kost\u00fcm, Hosenanzug, Nachtw\u00e4sche, Unterw\u00e4sche, Sportbekleidung, Str\u00fcmpfe, Schuhe, Stiefel sowie M\u00fctzen\/Schals\/Handschuhe in den Gr\u00f6\u00dfen S 34-38, M 40-42, L 44-46, XL 48-50 und XXL 52-54. Diese Liste wiederum entspricht dem Bestellschein, den die Frankfurter Turnhallen und die Helfer von Gleis 24 am Hauptbahnhof ausf\u00fcllen, wenn sie Kleidung f\u00fcr die Fl\u00fcchtlinge anfordern. \u00bbBitte geben sie in die entsprechenden Felder eine ungef\u00e4hre Anzahl des gew\u00fcnschten Artikels ein\u00ab, steht dort. Und: \u00bbWir sind bem\u00fcht die Anforderungen zu erf\u00fcllen, so lange es unser Vorrat erlaubt. Bei nicht vorhandenen Artikeln wird ein Vermerk n.V. (nicht vorhanden) angebracht. Fehlende Artikel werden zum Anlass genommen, den Bedarf durch einen neuen gezielten Spendenaufruf, so bald als m\u00f6glich zu decken.\u00ab<\/p>\n<p>Bevor sie irgendwann in den Spendenlagern landen, werden solche Artikel manchmal in den Krisengebieten von Fl\u00fcchtlingen selbst f\u00fcr den deutschen K\u00e4ufermarkt hergestellt. Vor dem B\u00fcrgerkrieg war Syrien ein wichtiges Anbaugebiet f\u00fcr Baumwolle. Nachdem im September 2015 bekannt wurde, dass der Islamische Staat (IS) bereits drei Viertel der syrischen (Bio-)Baumwollproduktion kontrolliert und deren Verkauf in illegalen Lieferungen \u00fcber die T\u00fcrkei abwickelt, wurde \u203aConflict Cotton\u2039 f\u00fcr den Textilmarkt zu einem neuen, schmutzigen Begriff.<\/p>\n<p>Dass syrische Fl\u00fcchtlinge in der T\u00fcrkei als Arbeitskr\u00e4fte unter dem gesetzlichen Mindestlohn f\u00fcr globale Marken wie Zara und H&amp;M n\u00e4hen, legte eine bereits 2014 ver\u00f6ffentlichte Studie der \u00f6sterreichischen Clean Clothes Campaign offen. Der Bericht zeigte auf, dass die Verlagerung der Textilproduktion in die T\u00fcrkei und in die postsozialistischen L\u00e4nder darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren ist, dass die L\u00fccken zwischen dem gesetzlichen Mindestlohn und dem existenzsichernden Basislohn in europ\u00e4ischen Billiglohnl\u00e4ndern noch gr\u00f6\u00dfer geworden zu sein scheinen als in Asien. Auch die t\u00fcrkische Textilindustrie l\u00e4sst in den postsozialistischen L\u00e4ndern des Balkans und S\u00fcdkaukasus produzieren und besch\u00e4ftigt Migrantinnen aus Syrien sowie aus osteurop\u00e4ischen und zentralasiatischen L\u00e4ndern, zum gro\u00dfen Teil als nicht registrierte Arbeitskr\u00e4fte.<\/p>\n<p>Die Transformation von sozialistischen zu kapitalistischen Gesellschaften und der Zusammenbruch des Comecon-Markts f\u00fchrte in der Globalisierungsphase nach 1989 zu einer akuten Armut, in der die Bekleidungsindustrie eine der wenigen verbliebenen Besch\u00e4ftigungsm\u00f6glichkeiten bietet. Doch trotz ihrer langj\u00e4hrigen Berufserfahrung erhalten die Besch\u00e4ftigten einen gesetzlichen Mindestlohn, der weit unter einem existenzsichernden Lohn liegt und damit einen wichtigen Grund f\u00fcr eine Auswanderung nach Mitteleuropa darstellt. Bei den kroatischen Lieferanten von Benetton oder Hugo Boss betrug der Lohn der Arbeiter*innen zum Zeitpunkt der Studie gerade ein Drittel des Basis-Existenzlohns.<\/p>\n<p>Die Modebranche bevorzugt es selbstverst\u00e4ndlich, andere Laufbahnen zu zeigen. Bei der Pitti Immagine Uomo in Florenz wurden drei Asylbewerber aus Mali und Gambia, die im Mai 2015 \u00fcber das Mittelmeer nach Europa gekommen waren, als Models der \u00bbGeneration Africa Show\u00ab (14.01.2016) ausgestellt.<\/p>\n<p>[youtube id=&#8220;4tHqShhoE-o&#8220; autoplay=&#8220;no&#8220;]<\/p>\n<p>Unterschiedlichen Akteuren ging es darum, die jungen M\u00e4nner zu Protagonisten ihrer Sache zu machen. Die Fl\u00fcchtlingsinitiative Lai-momo sah in der Show die Chance, das \u00f6ffentliche Bewusstsein f\u00fcr den gemeinsamen transkulturellen Raum zwischen Afrika und dem Mittelmeerraum zu \u00f6ffnen und die drei Asylbewerber als Teil eines erm\u00e4chtigenden internationalen Events als Kreative Afrikas zu feiern.<\/p>\n<p>[youtube id=&#8220;ABYmGHt9cN4&#8243; autoplay=&#8220;no&#8220;]<\/p>\n<p>Der US-Nigerianische Designer Wal\u00e9 Oy\u00e9jid\u00e9 wiederum betonte, dass die Asylbewerber seine \u00dcberzeugung, Mode k\u00f6nne die Idee der Gleichheit zwischen den Menschen und die Diskussion um Migration und Grenzen bef\u00f6rdern, auf perfekte Art und Weise repr\u00e4sentierten. Denn welche der vielen Models auf dem Catwalk nun die tats\u00e4chlichen Fl\u00fcchtlinge waren, so schrieb auch Suzy Menkes in der \u00bbVogue\u00ab, habe im Publikum niemand sagen k\u00f6nnen, au\u00dfer dem Initiator der Show Simone Cipriani.<\/p>\n<p>Als Begr\u00fcnder der UN-Ethical Fashion Initiative wollte Cipriani in Zeiten der Fl\u00fcchtlingskrise demonstrieren, dass Migranten eine \u203aRessource\u2039 seien. Die Show diente als Promotion f\u00fcr sein Vorhaben, in Italien ein Trainingscenter f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge und Migranten zu schaffen, in dem sie f\u00fcr die Arbeit in der italienischen Modeindustrie ausgebildet und im Falle ihrer R\u00fcckkehr f\u00fcr die Gr\u00fcndung eines eigenen Gesch\u00e4ft ger\u00fcstet werden. Mit dem Ziel, eine Br\u00fccke zwischen sog. Entwicklungshilfema\u00dfnahmen und der Modeindustrie zu schaffen, verfolgt die unter dem Dach der Welthandelsorganisation gegr\u00fcndete Ethical Fashion Initiative seit 2006 eine neue Politik der Global Governance: Mode und Textilien werden als Mittel politischer und \u00f6konomischer Steuerung verstanden.<\/p>\n<p>Der bereits erw\u00e4hnte Wal\u00e9 Oy\u00e9jid\u00e9 will auf andere Weise mit der afrikanischen \u203aRessource\u2039 zum Erfolg kommen. Er kreiert f\u00fcr\u00a0Ikir\u00e9 Jones Fusion-Fashion, \u00bbthat marries African aesthetics with classic art from all over the world\u00ab, und folgt so dem aktuellen Trend, das Design von Wax Prints mit dem globalen Kunstmarkt zu verbinden. Dank dieser Verschr\u00e4nkung von Mode, Kunst und Popkultur soll ein neues Luxussegment f\u00fcr globale Mittel- und Oberschichten entstehen. Titel seiner Kollektion: \u00bbAfter Migration\u00ab.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Transcript Verlags.<\/p>\n<p>Weitere Hinweise zum Erstver\u00f6ffentlichungsort, dem Heft 8 der Zeitschrift \u00bbPop. Kultur und Kritik\u00ab, <a title=\"zu heft 8\" href=\"http:\/\/www.pop-zeitschrift.de\/2016\/04\/05\/heft-8-von-pop-kultur-und-kritik5-4-2016\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a>.<\/p>\n<p>Bei dieser Webver\u00f6ffentlichung handelt es sich um eine leicht erweiterte Version.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kleiderkammern, Modeschauen, \u203aConflict Cotton\u2039<\/p>\n","protected":false},"author":391,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[57],"tags":[468,883,1239,1531,1541,1880,2497],"class_list":["post-5652","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-conflict-cotton","tag-givenchy","tag-kleiderstelle","tag-migration","tag-mode","tag-prada","tag-wale-oyejide"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5652","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/users\/391"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5652"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5652\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5652"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5652"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5652"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}