{"id":5764,"date":"2016-04-22T14:50:45","date_gmt":"2016-04-22T12:50:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pop-zeitschrift.de\/?p=5764"},"modified":"2016-04-22T14:50:45","modified_gmt":"2016-04-22T12:50:45","slug":"die-grenzen-der-ueberschreitungvon-elena-beregow22-4-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/2016\/04\/22\/die-grenzen-der-ueberschreitungvon-elena-beregow22-4-2016\/","title":{"rendered":"Die Grenzen der \u00dcberschreitungvon Elena Beregow22.4.2016"},"content":{"rendered":"<p>\u00c4sthetik und Politik der Grenz\u00fcberwindung<!--more--><\/p>\n<p>Die Aufforderung, Grenzen zu \u00fcberschreiten, geh\u00f6rt zum selbstverst\u00e4ndlichen Vokabular des Fortschrittlichen \u2013 \u201aProgress durch Transgress\u2018, ob in Kunst, Pop oder Theorie. Bis in die Gegenwart wirkt das k\u00fcnstlerische Erbe vom Beginn des 20. Jahrhunderts nach. Die klassischen Avantgarden verfolgten verschiedene Projekte der \u00dcberschreitung und Aufl\u00f6sung: Der Futurismus wollte die Grenzen von Technik und Kunst aufheben, der Dadaismus jene von Bild und Wort, der Surrealismus die Grenze von Fakt und Fiktion, in der Mitte des Jahrhunderts dann der Situationismus die von Kunst und Alltag.<\/p>\n<p>An den Situationisten als j\u00fcngster Erscheinung lassen sich die typischen Gesten des \u00e4sthetisch-politischen Grenz\u00fcbertretens sowie deren gegenw\u00e4rtige Faszinationskraft aufzeigen, von der in den vergangenen Jahren zahlreiche Hommagen an situationistische Slogans in Kunst, Aktivismus und Theorie zeugten. Daran anschlie\u00dfend wird die \u2013 f\u00fcr Avantgarden typische \u2013 negative Konnotation der Grenze mit einigen eher grenzfreundlichen Positionen konfrontiert, um schlie\u00dflich zu zeigen, warum die \u00dcberschreitungsgeste heute problematisch geworden ist \u2013 und wie das mit den aktuellen Verschiebungen gesellschaftlicher Grenzziehungsprozesse zusammenh\u00e4ngt.<\/p>\n<p>Die Situationisten hatten einen umfassenden Anspruch: Die Grenzen von Kunst und Politik galt es f\u00fcr sie ebenso zu \u00fcberwinden wie die von Kunst und Alltag, oder mehr noch: Kunst und Leben. Diesen von den Dadaisten \u00fcbernommenen Anspruch, dass die Kunst als Leben und das Leben als Kunst zu begreifen sei, wendeten die Situationisten aber selbst politisch: Die Kunst bzw. die Spuren der darin enthaltene \u201aPoesie\u2018 hielten in ihrer Vorstellung die M\u00f6glichkeit einer \u201aR\u00fcckkehr des Verdr\u00e4ngten\u2018 bereit. Das Verdr\u00e4ngte verweist nicht wie bei Freud auf das Innenleben des Subjekts, sondern auf \u201aradikale Bed\u00fcrfnisse\u2018 im Sinne von Marx (die Situationisten sprechen von \u201aBegierden\u2018). Jene Begierden sollten durch die Kunst an die Oberfl\u00e4che des \u201aLebens\u2018 geholt werden und sich in Klassenk\u00e4mpfen Bahn brechen. In dem Sinne war Kunst Mittel zum revolution\u00e4ren Zweck.<\/p>\n<p>Guy Debord, der Anf\u00fchrer der Gruppe, schreibt \u00fcber die Verfehlungen der klassischen Avantgarden: \u201eDer Dadaismus wollte die Kunst wegschaffen, ohne sie zu verwirklichen; und der Surrealismus wollte die Kunst verwirklichen, ohne sie wegzuschaffen. Die seitdem von den Situationisten erarbeitete kritische Position hat gezeigt, da\u00df die Wegschaffung und die Verwirklichung der Kunst die unzertrennlichen Aspekte ein und derselben Aufhebung der Kunst sind.\u201c (Debord 1996: 128f.) Kunst darf nicht um ihrer selbst willen betrieben werden, l\u2019art pour l\u2019art geh\u00f6rt f\u00fcr Debord als \u201aIdeologie der Kunst\u2018 bek\u00e4mpft. Darum trennen sich die Situationisten konsequent von den \u201aNur-K\u00fcnstlern\u2018 aus ihrer Gruppe. Die angestrebte Grenzaufl\u00f6sung f\u00fchrt vorab zu strikten Grenzziehungen und Ausschlussverfahren.<\/p>\n<p>Ein paralleles Grenzaufl\u00f6sungsprojekt betrifft das Verh\u00e4ltnis von revolution\u00e4rer Theorie und Praxis: Propagiert wurde eine \u201aPraxis der Theorie\u2018 (B\u00fccher schreiben) und eine \u201aTheorie der Praxis\u2018 (die Planung und Inszenierung von Aufst\u00e4nden). Als dezidiert antiakademische Praxis-Theoretiker trieb die Situationisten ein tiefer Hass gegen Studentenmilieu und Universit\u00e4tsbetrieb an. Nicht nur Entpolitisierung, sondern auch falsche Politisierung f\u00fchrte zur verbalen Trennung; ein Ausschlussgrund war etwa der Eintritt von franz\u00f6sischen Professoren wie Henri Lefebvre in die von den Situationisen als zu orthodox kritisierte Kommunistische Partei Frankreichs. Die radikale Praxis der Ausschl\u00fcsse dezimierte die Gruppe stark und m\u00fcndete in einem heroischen Akt der Selbstzerschlagung.<\/p>\n<p>Was f\u00fcr die Situationisten gilt, charakterisiert zahlreiche Avantgarden und Gegenkulturen: Die Grenzen, die eingerissen werden sollten, weichen neuen, bisweilen rigideren Grenzziehungen, die im Akt des Rauswurfs aus der Gruppe \u00fcberdeutlich vorgef\u00fchrt werden. Dies ist nicht Ausdruck von \u201aIntoleranz\u2018, sondern Bedingung der gro\u00dfen Grenzaufl\u00f6sungsgeste selbst. Im Falle der Situationisten ist das eine Geste der Entschleierung: Mit ideologiekritischer Emphase soll der Alltag, besonders auch der Kunst- und Universit\u00e4tsbetrieb, als Ort entlarvt werden, der konsumistische Passivit\u00e4t, Oberfl\u00e4chlichkeit und Langeweile hervorbringt.<\/p>\n<p>Dem setzen die Situationisten Auf- und Ausbruch, Abenteuer, Heroismus entgegen: Alles soll aufregender, \u00fcberraschender, verspielter sein, nur dadurch k\u00f6nnten \u201edie Worte, die Musik, die Schreie, die Gesten, die Malerei, die Mathematik und die Tatsachen wiederentdeckt\u201c werden (SI 2008: 162). Das Unmittelbarkeitspathos scheint notwendig zu sein, um die eigene Grenz\u00fcberschreitung sicht- und h\u00f6rbar zu markieren. Da die angestrebte Intensit\u00e4t sich bei den Situationisten aber vor allem bei Ausschlussprozessen einstellte, steht die euphorische Rede von der Grenz\u00fcberschreitung als Befreiungsschlag in Frage; gegenkulturelle und avantgardistische Gruppen waren seit jeher Agenten strikter Grenzziehungen.<\/p>\n<p>Diese Einsicht deckt sich keineswegs mit dem Selbstverst\u00e4ndnis der Situationisten und anderer Avantgarden: Grenzen gelten ihnen als etwas Problematisches, Falsches, zu \u00dcberwindendes. Nicht zuf\u00e4llig leiten die Situationisten aus dieser Sichtweise ein Interesse am \u201eLeben\u201c als Ganzem, als grenzenloser Totalit\u00e4t, ab. Die elementaren Funktionen von Grenzen, sowohl was die Denkt\u00e4tigkeit und Begriffsbildung als auch die eigene Gruppen- und Gemeinschaftsbildung betrifft, werden dabei unsichtbar.<\/p>\n<p>Der Soziologe Helmuth Plessner hingegen interessiert sich bereits in den 1920er Jahren aus einer grenztheoretischen Perspektive f\u00fcr das Leben. Da er die produktive Bedeutung von Grenzen stark macht, gelangt er zu einer Kritik solcher Gemeinschaftsbildungen. Grenzen sind f\u00fcr Plessner Bedingung der M\u00f6glichkeit des lebendigen K\u00f6rpers, weil dieser mittels seiner Grenze, der Haut, eine Positionalit\u00e4t in der Welt erh\u00e4lt, die durch ihre Differenz von Innen\/Au\u00dfen \u201egebrochen\u201c und dadurch \u201evon Natur aus k\u00fcnstlich\u201c ist (Plessner 1931:199).<\/p>\n<p>Aus diesem Verst\u00e4ndnis leiten sich f\u00fcr Plessner auch Gesellschaft und \u00d6ffentlichkeit als Grenzr\u00e4ume ab. Das 1924 verfasste Buch \u201eGrenzen der Gemeinschaft\u201c reagiert auf das Erstarken der Gemeinschaftsideologien, die in den 20ern etwa in Gestalt der Jugendbewegung, aber auch kommunistischer und nationalistischer Gruppierungen auf eine wahrgenommene K\u00e4lte von Moderne und Gesellschaft antworten und ein Gegenideal warmer bis gl\u00fchender Gemeinschaftlichkeit propagieren. Plessner kritisiert an diesem \u201eIdeal gemeinschaftlichen Aufgehens in \u00fcbergreifender organischer Bindung\u201c (Plessner 2001: 28), dass dadurch der Einzelne seines \u201eRechts auf Distanz\u201c (ebd.) beraubt werde. Der Kult der Aufrichtigkeit und Innerlichkeit ist so ruin\u00f6s, weil er vom Einzelnen v\u00f6llige \u201eEntschleierung\u201c (ebd.: 58) fordert, ja seine \u201ek\u00f6rperlichen Grenzlinien\u201c (ebd.: 110) niederrei\u00dft. W\u00e4hrend die radikale Gemeinschaftsform innerhalb der Gesellschaft existiert, also jener Grenzziehungsprozesse der \u00d6ffentlichkeit bedarf, hegt sie eine \u201eFeindschaft gegen das Unlebendige, Trennende, K\u00fcnstliche\u201c und die Sehnsucht, \u201ees zu vernichten und zur Natur zur\u00fcckzukehren\u201c (ebd.: 56).<\/p>\n<p>Ganz im Gegensatz dazu bringt Gesellschaft geradezu eine \u201eSehnsucht nach den Masken\u201c hervor, \u201ehinter denen die Unmittelbarkeit verschwindet\u201c (ebd.: 41). Der entscheidende Motor der Vergesellschaftung ist also das geistige Moment, \u201eda die K\u00fcnstlichkeit als solche Wertsch\u00e4tzung genie\u00dft\u201c (ebd.). Das Individuum, das den Raum der \u00d6ffentlichkeit betritt, bedarf einer verh\u00fcllenden Form. Sie erf\u00fcllt die Doppelfunktion, nach innen zu sch\u00fctzen und nach au\u00dfen zu wirken. Die Metapher der Maske weist auf eine derart grenzziehende Form.<\/p>\n<p>Grenzaufl\u00f6sung im Einzelnen, zwischen den Einzelnen oder zwischen Gruppen und Sph\u00e4ren, ist f\u00fcr Plessner nicht nur konstitutionell unm\u00f6glich, sondern als Illusion und Forderung gef\u00e4hrlich, da zivilisationsfeindlich. Dass Grenzaufl\u00f6sungen politisch fatal sein k\u00f6nnen, macht auch Walter Benjamin in seinen \u00dcberlegungen zur \u00c4sthetisierung der Politik deutlich, deren Prototyp er in einer avantgardistischen Schrift sieht: im futuristischen Manifest von Marinetti. Darin hei\u00dft es: \u201eDer Krieg ist sch\u00f6n.\u201c (zit. n. Benjamin 1963: 49). Begr\u00fcndet wird seine Sch\u00f6nheit bei Marinetti humanistisch: Der metallische Mensch bringe es im Krieg wieder zu Gr\u00f6\u00dfe und Heroismus, indem er die Herrschaft \u00fcber die Maschine erlange, statt sich ihr zu unterwerfen (ebd.). Im radikalen Antimodernismus treffen sich die Futuristen mit den Faschisten, so Benjamin. Transgress schl\u00e4gt hier um in Regress. Die historische Klammer der Texte von Plessner und Benjamin sind die 1920er und 30er; unver\u00e4ndert erhellend sind sie, wenn es zu einer Reartikulation von Gemeinschaftskult und \u00c4sthetisierung der Politik in aktuellen politischen und k\u00fcnstlerischen Bewegungen kommt.<\/p>\n<p>Was aber bedeutet es, wenn Grenzen nicht mehr fixiert werden k\u00f6nnen, sondern vielf\u00e4ltig, beweglich und dazu unsichtbar geworden sind? Kritisiert wird in aktuellen Diskussionen zur Topologie die Vorstellung eines Raums, in dem die Au\u00dfengrenze eine klare Linie der Ausdehnung markiert; also eines Raums, in dem man eindeutig zwischen \u201eoffen\u201c und \u201egeschlossen\u201c, Innen und Au\u00dfen unterscheiden kann. Der globale Raum der Gegenwart, so macht etwa Sandro Mezzadra (2012) deutlich, erscheint als Raum von Str\u00f6men oder \u201aflows\u2018, in dem Grenzen nicht nur trennen, ausschlie\u00dfen oder blockieren, sondern eben auch verbinden und versammeln. Statt eine bereits vorhandene Welt \u201eeinzuteilen\u201c, wirken sie weltbildend (Mezzadra 2012: 59).<\/p>\n<p>Auch der illegale Fl\u00fcchtling bewegt sich, wenn ihm der Grenz\u00fcbergang gl\u00fcckt, durchaus im gesellschaftlichen Raum von Arbeitsm\u00e4rkten und Staatsb\u00fcrgerschaft, auch ohne \u00fcber einen vollst\u00e4ndig legalisierten Zugang zu ihnen zu verf\u00fcgen (ebd.: 62). Er findet sich deshalb in einer Position des eingeschlossenen Au\u00dfenseiters wieder. Eine solche Perspektive soll nicht \u00fcber die Gewalt hinwegt\u00e4uschen, die Tote an den europ\u00e4ischen Au\u00dfengrenzen zur\u00fcckl\u00e4sst. Doch Darstellungen von \u201eMauern\u201c oder der \u201eFestung Europa\u201c unterstellen einen starren, unzug\u00e4nglichen Block. Diese Auffassung verkennt erstens die Prozesse der st\u00e4ndigen Grenzkonstruktion und l\u00e4sst \u00fcberdies die Frage offen, wie und warum ein Gro\u00dfteil der Fl\u00fcchtlinge den Grenz\u00fcbergang schafft (ebd.: 64). Ein topologischer Ansatz w\u00fcrde auf der Grenze selbst ansetzen und sich f\u00fcr die genauen Arten und Weisen interessieren, in denen bewegte K\u00f6rper Grenzregime \u00fcberschreiten. So erscheint der Grenz\u00fcbergang, aber auch die Grenzstabilisierung als Feld vielf\u00e4ltiger K\u00e4mpfe und Spannungen.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr ist es notwendig, nicht nur geopolitische, sondern soziale und kulturelle Grenzen zu adressieren. Ob Fl\u00fcchtlinge Zugang zum politischen Raum der Staatsb\u00fcrgerschaft erhalten sollen, wird oft an ihrem \u201eNachhaltigkeitswert\u201c gemessen, an Kriterien wie Bildung, Sprachkenntnisse oder Bereitschaft zur Integration (ebd.: 69). So vervielf\u00e4ltigen sich Distinktionsgrenzen, aber auch M\u00f6glichkeiten der Grenz\u00fcberschreitung: Es gibt folgerichtig zahlreiche Wege und Taktiken, die Oppositionen legal\/illegal, skilled\/unskilled durch das Auffinden von Grauzonen zu unterwandern.<\/p>\n<p>Wegen solcher Vervielf\u00e4ltigungen wird Grenz\u00fcberschreitung in der globalisierten Welt zu einem ambivalenten Unterfangen: Sie kann Ort politischer K\u00e4mpfe sein, wird aber auch zur normativen Anforderung. Um sich erfolgreich als Individuum zu entwerfen, ist man angehalten, nicht auf der Stelle zu treten, sondern sich in st\u00e4ndiger Bewegung und kreativer Selbst\u00fcberschreitung als Pers\u00f6nlichkeit neu zu erfinden \u2013 es ist kein Zufall, dass Soziologen wahlweise den nomadischen Fl\u00fcchtling oder den K\u00fcnstler als Vorbild dieses Subjektmodells identifizieren. Grenz\u00fcberschreitung ist zum Dauerprogramm f\u00fcr alle geworden\u00a0 \u2013 fast unn\u00f6tig zu betonen, dass ihr Provokationspotential damit an ihr Ende gekommen ist. Was das f\u00fcr unser Vokabular der Kritik bedeuten k\u00f6nnte, pointiert die Autorin Ashley Tauchert:<\/p>\n<p>\u201eIn some cultural contexts, transgression is a liberating act, a means of revising, transvaluing, escaping a dead past. In the context of the contemporary academy, it is reactionary, impertinent, cowardly, stifling. Like the fumes of the automobile and heavy industry which befoul the atmosphere, transgression poisons our critical sensibilities.\u201c (Tauchert 2008: 2)<\/p>\n<p>\u201aAgainst transgression\u2018 zu sein, wie der Buchtitel Taucherts lautet \u2013 liegt darin die letzte verbliebene M\u00f6glichkeit der Provokation?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Literatur<\/strong><\/p>\n<p>Benjamin, Walter (1963): Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit. Frankfurt\/Main: Suhrkamp.<\/p>\n<p>Debord, Guy (1996): Die Gesellschaft des Spektakels. Berlin: Edition Tiamat.<\/p>\n<p>Mezzadra, Sandro and Brett Neilson (2012): Between Inclusion and Exclusion: On the Topology of Global Space and Borders, in: Theory, Culture and Society 29(4\/5), 58-75.<\/p>\n<p>Plessner, Helmuth (1931): Macht und menschliche Natur. Ein Versuch zur Anthropologie der geschichtlichen Weltansicht, in: Ders. Gesammelte Schriften V. Frankfurt\/Main: Suhrkamp.<\/p>\n<p>Plessner, Helmuth (2001 [1924]): Grenzen der Gemeinschaft. Eine Kritik des sozialen Radikalismus, in: Ders. Gesammelte Schriften V. Frankfurt\/Main: Suhrkamp.<\/p>\n<p>Situationistische Internationale (2008): Der Beginn einer Epoche. Hamburg: Edition Nautilus.<\/p>\n<p>Tauchert, Ashley (2008): Against Transgression. Chichester: Wiley-Blackwell.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Artikel geht auf einen Vortrag zur\u00fcck, der am 2. April 2016 beim <a title=\"lichter programm\" href=\"http:\/\/www.lichter-filmfest.de\/de\/programm\/vortraege-talks\/vortraege-talks-2016.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lichter<\/a> Filmfest Frankfurt\u00a0International gehalten wurde.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00c4sthetik und Politik der Grenz\u00fcberwindung<\/p>\n","protected":false},"author":391,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[57],"tags":[279,770,905,906,2140,2369,2378],"class_list":["post-5764","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-avantgarde","tag-fluechtling","tag-grenzen","tag-grenzueberschreitung","tag-situationismus","tag-topographie","tag-transgession"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5764","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/users\/391"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5764"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5764\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5764"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5764"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5764"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}