{"id":5775,"date":"2016-04-25T11:56:41","date_gmt":"2016-04-25T09:56:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pop-zeitschrift.de\/?p=5775"},"modified":"2016-04-25T11:56:41","modified_gmt":"2016-04-25T09:56:41","slug":"konsumrezension-aprilvon-julia-kleinbeck25-4-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/2016\/04\/25\/konsumrezension-aprilvon-julia-kleinbeck25-4-2016\/","title":{"rendered":"Konsumrezension Aprilvon Julia Kleinbeck25.4.2016"},"content":{"rendered":"<p>K\u00fchlschr\u00e4nke<!--more --><\/p>\n<p>Vorbei die Zeiten, in denen K\u00fchlschr\u00e4nke schlicht BOSCH hie\u00dfen und sich mit ihnen unbemerkt n\u00e4chtliche K\u00fcchengespr\u00e4che f\u00fchren lie\u00dfen. W\u00e4hrend sich ihre Volumina stetig vergr\u00f6\u00dferten, wurden ihre brummenden Monologe auf ein Minimum reduziert, um die neuen Mitbewohner gesellschaftstauglich f\u00fcr Wohnk\u00fcchenzusammenh\u00e4nge zu halten und zu gestalten.<\/p>\n<p>Auch f\u00fcr das K\u00fchlger\u00e4t gilt, was Axel Eckert, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Firma bulthaup, allgemeiner f\u00fcr die K\u00fcchenplanung zu bedenken gilt. Wegen des Trends zu offen gestalteten Wohnk\u00fcchen m\u00fcsse man sich stets den Esstisch als Perspektivpunkt vor Augen halten: Welches Bild bietet sich dem Betrachter von K\u00fcche und Ausstattung aus sitzender Perspektive?<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2016\/04\/Bild-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-5777\" src=\"http:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2016\/04\/Bild-1.jpg\" alt=\"Bild 1\" width=\"480\" height=\"509\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2016\/04\/Bild-1.jpg 480w, https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2016\/04\/Bild-1-283x300.jpg 283w\" sizes=\"auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center\">Abb. 1: KitchenAid French Door K\u00fchlschrank (Internetquelle <a title=\"website infoboard\" href=\"http:\/\/www.infoboard.de\/kitchenaid-french-door-kuehlschrank\/\" target=\"_blank\">hier<\/a>)<\/p>\n<p>Einst vollzog der K\u00fchl- und Eisschrank seinen ersten Siegeszug vom Keller in die K\u00fcche, heute steht er gerne als Solit\u00e4r in Nachbarschaft zur Kochinsel. F\u00fcr solche Zusammenh\u00e4nge ist, so scheint es, eine besondere Produktsparte konzipiert worden. Die Rede ist vom sogenannten <em>French-Door-<\/em>K\u00fchlschrank, der das Luxussegment des in seiner Geschichte in hohem Ma\u00dfe typisierten Produktes besetzt. \u00dcber zwei Fl\u00fcgelt\u00fcren wird der Blick auf das Innere des K\u00fchlschrankes frei. Ein solcher K\u00fchlschrank, so der Hersteller KitchenAid, sei ein reines Raumwunder, das \u00bbviel Platz f\u00fcr gro\u00dfe Fingerfoodarrangements und mehrst\u00f6ckige Torten liefern soll\u00ab (KitchenAid, Pressemitteilung).<\/p>\n<p>Beeindruckt ist man jedoch vor allem von der visuellen Inszenierung des Produktes, durch die sich eine formale Analogiebildung zur Malereigattung des Triptychons aufdr\u00e4ngt: In Erscheinung treten gek\u00fchlte Fl\u00fcgelt\u00fcren, deren Haupt- und Seitenteile durch sorgf\u00e4ltig arrangierte Produkte bespielt werden. Ein gek\u00fchltes K\u00fchlschrank-Triptychon.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich bleibt diese Ansicht w\u00e4hrend des K\u00fchlen selbst verwehrt. Der Blick auf das K\u00fchltriptychon erschlie\u00dft sich erst, wenn der K\u00fchlschrank ge\u00f6ffnet wird. Raumgreifend entsteht so ein dreiteiliges Tableau, das unweigerlich als Bild in der Zusammenschau interpretiert werden will. Anders als in der abendl\u00e4ndischen Kunst, in der das Triptychon mittels der Dreiheit Elemente der Erz\u00e4hlung zu hierarchisieren vermag und damit dem Rezipienten die intendierte Leserichtung vorgibt, setzen die K\u00fchlschranktriptychen in erster Linie auf ein Mehr an Inszenierungsm\u00f6glichkeiten.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2016\/04\/Bild2.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-5778\" src=\"http:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2016\/04\/Bild2.png\" alt=\"Bild2\" width=\"500\" height=\"477\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2016\/04\/Bild2.png 500w, https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2016\/04\/Bild2-300x286.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center\">Abb. 2: Ausschnitt Printanzeige, Amana, 1956<\/p>\n<p>Man hat es mit einer Form der Produktinszenierung zu tun, die weniger das K\u00fchlen als vielmehr die Ausstellungsqualit\u00e4t des Schranks inszeniert. Ein Streifzug durch historische Werbeanzeigen l\u00e4sst eine wahre Ikonografie des \u00d6ffnens entdecken, in der sich mitunter prall gef\u00fcllte K\u00fchlschreine im Bild zu erkennen geben. Ihnen zur Seite gestellt sind die stolzen K\u00fchlschrankbesitzerinnen, die mittels deiktischem Gestus auf den gut gek\u00fchlten Wohlstandswarenbesitz verweisen.<\/p>\n<p>Die \u00dcberlegungen beginnen also mit einer formal-\u00e4sthetischen Analogie. Methodenkritisch w\u00e4re einer solchen Konsumkritik in erster Linie vorzuwerfen, dass sie sich all zu stark auf die bildliche Inszenierung des Produktes verl\u00e4sst und sich von der Bildlichkeit faszinieren l\u00e4sst, die mit zur \u00dcberh\u00f6hung tendierenden Kategorien argumentiert. Doch die Analogiebildung geht \u00fcber deren formale Vergleichbarkeit hinaus und kommt damit zu einer historisch vergleichenden Kategorie, die produktiv erscheint &#8211; vergleicht man hierbei schlie\u00dflich vor allem zwei Bildmedien und die ihnen innewohnenden Rezeptionsvorgaben. Aus der Formalanalogie erw\u00e4chst also ein Vergleichsinstrumentarium, welches das Produkt aus seinem funktionellen Zusammenhang herausl\u00f6st und es grunds\u00e4tzlicher als ein Medium der Inszenierung begreift.<\/p>\n<p>Auf das Konsumprodukt \u00fcbertragen k\u00f6nnten durch einen solchen Vergleich deutlicher die intendierten Gebrauchsgesten und deren Interaktion mit dem r\u00e4umlichen Kontext herausgekehrt und in historische Linien gesetzt werden. Auf diese Weise ergibt sich nicht nur eine Schnittstelle zwischen Produkt und Konsument, sondern \u00fcberkreuzen sich Fragestellungen der Technikgeschichte, Designgeschichte und Konsumgeschichte. Diese machen sich in der Zusammenschau auf die Suche nach Ursachen und Motiven von Konsumgesten im Sinne von Gebrauchsgesten und schaffen somit wieder die notwendige R\u00fcckbindung an das Produkt selbst.<\/p>\n<p>Als das Produkt \u00bbK\u00fchlschrank\u00ab auf dem Markt eingef\u00fchrt wurde, mussten die zu gewinnenden K\u00e4ufer mittels griffiger Werbeslogans und Bildsprache zun\u00e4chst hinsichtlich einer offensichtlichen \u00f6konomischen Schieflage \u00fcberzeugt werden. Die Energiekosten f\u00fcr die neuen elektrischen Eisschr\u00e4nke erschienen Anfang der 1930er Jahre noch unvern\u00fcnftig hoch. Lebensmittel nicht nur im Sommer, sondern ganzj\u00e4hrig, unabh\u00e4ngig von der Au\u00dfentemperatur zu k\u00fchlen, erschien den Konsumenten geradezu widersinnig. K\u00fchlen war wahrer Luxus und das zugeh\u00f6rige Produkt l\u00e4ngst nicht in jedem Haushalt zu finden.<\/p>\n<p>Die K\u00fchlschrankwerbungen der Zeit waren entsprechend passgenau auf einen exklusiven Kundenkreis zugeschnitten. Behaubte Dienstm\u00e4dchen und die modisch gekleidete Dame des Hauses wurden als K\u00fchlschrank-T\u00fcr\u00f6ffnerinnen imaginiert. Um fl\u00e4chendeckender zu h\u00f6heren Absatzzahlen zu gelangen, musste verst\u00e4rkt mit praktischen Gebrauchsvorz\u00fcgen geworben werden, die Kerneigenschaft, das K\u00fchlen also wieder in den Vordergrund gestellt werden. Mitte der 1930er Jahre wird entsprechend mit dem Argument geworben, dass die Energiekosten in keinem Verh\u00e4ltnis zu den durch die effiziente K\u00fchlung vom Verderb geretteten Lebensmittel stehen w\u00fcrden.<\/p>\n<p>\u00bbFrische Nahrung, \u203aneues Blut\u2039, erquickende Erholung, gl\u00fcckliche Stunden. Bosch-K\u00fchlung regt die Lebensgeister an, weckt Schaffensfreude und zus\u00e4tzliche Arbeitskraft\u00ab, so t\u00f6nt ein auf den kleinb\u00fcrgerlichen Haushalt zielender BOSCH-Werbeslogan aus dem Jahr 1938, wie ihn Detlef Sender in einem Ausstellungskatalog des Hamburger Museum f\u00fcr Arbeit von 1993 zitiert. Die von Wirtschaftshistorikern als \u00bbKampf-dem-Verderb\u00ab bezeichnete Phase f\u00fchrte nicht, wie man glauben k\u00f6nnte, auf direktem Wege zum Volksk\u00fchlschrank. Erst mit den 1950er Jahren begann die neue \u00dcppigkeit der Nachkriegsjahre sich auch in den Verkaufszahlen der K\u00fchlschranke bemerkbar zu machen. \u00bbK\u00f6stlichkeiten \u2013 Boschgek\u00fchlt\u00ab konnten nun jederzeit an Nierentische und Co. getragen werden.<\/p>\n<p>Besondere Faszination kommt dabei der Vorratshaltung von Eisw\u00fcrfeln zu, die jederzeit problemlos die Getr\u00e4nke der unangek\u00fcndigten G\u00e4ste zum Klirren bringen. Herausgekehrt wurde damit wieder die mit dem Produkt verbundene Grundeigenschaft des \u00bbK\u00fchlens\u00ab, die zum Zeichen f\u00fcr den neu einziehenden Luxus geworden war. \u00bbDer Zauber der zarten Schneeflocken und das Wunder der Eisblumen am Fenster: Das ist die Stimmung, die uns und unsere G\u00e4ste umfangen soll, wenn wir aus dem K\u00fchlschrank kleine, eisgek\u00fchlte Leckerbissen bieten k\u00f6nnen\u00ab, so ist in einer Anleitung eines Siemensk\u00fchlschrankes aus dem Jahr 1957 zu lesen, die ebenfalls von Sender erw\u00e4hnt wird.<\/p>\n<p>Bemerkenswerterweise tritt jedoch in genau dieser Phase im K\u00fchlschrankdesign die sichtbare Funktion des K\u00fchlens immer st\u00e4rker in den Hintergrund und das \u00c4u\u00dfere der Schr\u00e4nke passt sich den <em>streamlined kitchen <\/em>an. L\u00e4ngst war der K\u00fchlschrank mehr als der blo\u00dfe technische Diener und zum unverzichtbaren Teil der K\u00fcchenausstattung geworden. Und dies, obwohl die Anschaffungskosten gemessen am Durchschnittseinkommen noch verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig hoch waren. Es musste also ein anderes verborgenes Verlangen als Kaufmotiv auszumachen sein.<\/p>\n<p>Entsprechend argumentierte einst der US-amerikanische Konsumkritiker Vance Packard, das Haushaltsger\u00e4t befriedige in erster Linie \u00bb\u00fcber die Hintertreppe der Psychologie\u00ab das Grundbed\u00fcrfnis nach Sicherheit. Die M\u00f6glichkeit des \u00bbK\u00fchlens\u00ab steht mit einem Mal f\u00fcr seinen Temperaturgegenpol, das \u00bbW\u00e4rmen\u00ab. Ein K\u00fchlschrank, so schreibt Packard in \u00bbThe Hidden Persuaders\u00ab, verf\u00fchre \u00fcber die M\u00f6glichkeit der Vorratshaltung dazu, mehr als notwendig einzulagern. Der K\u00fchlschrank, und im Speziellen die Gefriertruhe, wird so zu einer nie versiegenden Quelle der Nahrung und damit versetzte dieses profane Haushaltsger\u00e4t sie \u00bbunterbewu\u00dft in ihre Kindheit zur\u00fcck[versetzte], wo es die Mutter gab, die sie niemals entt\u00e4uschte, und wo Liebe eng mit Nahrung spenden verkn\u00fcpft war\u00ab.<\/p>\n<p>Mit welchen Motiven kann heute zum K\u00fchlschrankkauf verf\u00fchrt werden? Die Au\u00dfenfl\u00e4che des K\u00fchlschranks, so nicht ohnehin als Einbauger\u00e4t gekauft, das hinter dem vorgegebenen Frontdesign verschwindet, wartet im Produktvergleich mit wenig Varianz auf. Ein pers\u00f6nliches Gesicht bekommt der unterk\u00fchlte Mitbewohner durch Postkartengr\u00fc\u00dfe und magnetische Aphorismen, die sich an den K\u00fchlschrank heften. Entsprechend naheliegend scheint es, die mit dem Produkt verbundene Bediengeste zu inszenieren, die auf den Kontext der Aufstellung verweist. Das ge\u00f6ffnete K\u00fchlschranktriptychon ist somit im zweifachen Sinne eine Geste der Demonstration, da auf diese Weise sowohl eine konsum\u00e4sthetische als auch eine rezeptions\u00e4sthetische Ebene zur Auff\u00fchrung ger\u00e4t.<\/p>\n<p>Eine solche Form der Total\u00f6ffnung ben\u00f6tigt Umraum. Schmale, funktional geplante K\u00fcchenzeilen vertragen keine dreigliedrige K\u00fchlschrankerz\u00e4hlung. F\u00fcr den K\u00fchlschrankrezipienten wird bereits in der Werbeanzeige mit dieser intendierten Form der Bedienung \u2013 zun\u00e4chst unabh\u00e4ngig von dessen gek\u00fchlten Inhalten \u2013 ein Statussymbol inszeniert. Im Hausgebrauch wird mit den Fl\u00fcgelt\u00fcren des <em>French-Door<\/em>-K\u00fchlschrankes das Innerste nach au\u00dfen gekehrt. Die Ware wird also nicht nur optimal konserviert, sondern vor allem den umliegenden Betrachteraugen pr\u00e4sentiert. In gro\u00dfer Geste geraten die eingelagerten Produkte zur Ausstellung. Daraus ergeben sich Konsequenzen f\u00fcr die Vorratshaltung. Jede Ausstellung verlangt einen Kurator, um Aspekte des Zuf\u00e4lligen zu vermeiden, die Interpretationen und R\u00fcckschl\u00fcsse von Produkt und deren Konsumenten fehlleiten k\u00f6nnten. Schlie\u00dflich ist mit dem K\u00fchlschrank ein Medium gefunden, um ein Lebensmittelportfolio zur Schau zu stellen und damit die eigene Di\u00e4tetik zu inszenieren, exklusive Produkte als Solit\u00e4re im gek\u00fchlten Schrein zu platzieren oder Vorratshaltung im Plural zu demonstrieren.<\/p>\n<p>Getreu dem Motto \u00bbSag mir, was Du frisst und ich sag Dir, wer Du bist\u00ab setzte sich der texanische Fotograf Mark <a title=\"website menjivar\" href=\"http:\/\/www.markmenjivar.com\/\/projects\/you_are_what_you_eat\" target=\"_blank\">Menjivar<\/a> in vielfacher Weise mit dem Thema des Lebensmittelkonsums auseinander. Nicht nur f\u00fchrte er penibel <a title=\"menjivar protokoll\" href=\"http:\/\/www.markmenjivar.com\/\/projects\/365-days\" target=\"_blank\">Buch<\/a> \u00fcber seine Alltagsern\u00e4hrung, sondern erstellte buchst\u00e4bliche K\u00fchlschrankportr\u00e4ts. \u00c4hnlich wie in der filmischen Inszenierung n\u00e4chtliche Gel\u00fcste, \u00fcberhaupt das \u00d6ffnen des K\u00fchlschranks, oftmals als voyeuristischer Moment inszeniert wird \u2013 der Griff zum Gurkenglas, die in einem Zug geleerte Milchpackung oder der gen\u00fcsslich gel\u00f6ffelte Schokopudding als Abbild des emotionalen Ist-Zustandes \u2013, wird die Innenraumdarstellung des K\u00fchlschrankes zur Allegorie der Selbsthygiene.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Moment ist festzuhalten: Mit dem gek\u00fchlten Triptychon \u00e4ndert sich die K\u00fchlschrank-Ikonografie. Es ist nicht mehr der Konsument, der die Produkte performativ in Szene setzt, sondern der K\u00fchlschrank selbst ist das Medium der performativen Geste.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a title=\"website kleinbeck\" href=\"http:\/\/www.designpf.com\/master-creative-direction\/zoom\/julia-kleinbeck\/\" target=\"_blank\">Julia Kleinbeck<\/a> arbeitet als Lehrbeauftragte an der HS Pforzheim im Fachbereich Gestaltung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>K\u00fchlschr\u00e4nke<\/p>\n","protected":false},"author":391,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[57],"tags":[1270,1314,2523],"class_list":["post-5775","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-konsum","tag-kuehlschraenke","tag-werbung"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5775","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/users\/391"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5775"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5775\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5775"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5775"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5775"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}