{"id":5973,"date":"2016-07-14T10:52:03","date_gmt":"2016-07-14T08:52:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pop-zeitschrift.de\/?p=5973"},"modified":"2016-07-14T10:52:03","modified_gmt":"2016-07-14T08:52:03","slug":"pop-archiv-julivon-michael-fischer14-7-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/2016\/07\/14\/pop-archiv-julivon-michael-fischer14-7-2016\/","title":{"rendered":"Pop-Archiv Julivon Michael Fischer14.7.2016"},"content":{"rendered":"<p>Musikmedium \u2013 Musikreliquie: Eine Goldene Musikkassette aus dem Jahr 1971 <!--more --><\/p>\n<p><em><a href=\"http:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2016\/07\/Campus_Goldene_Kassette_1Thomas-Kunz.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-large wp-image-5970\" src=\"http:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2016\/07\/Campus_Goldene_Kassette_1Thomas-Kunz-1024x681.jpg\" alt=\"Campus_Goldene_Kassette_1(Thomas Kunz)\" width=\"695\" height=\"462\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2016\/07\/Campus_Goldene_Kassette_1Thomas-Kunz-1024x681.jpg 1024w, https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2016\/07\/Campus_Goldene_Kassette_1Thomas-Kunz-300x200.jpg 300w, https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2016\/07\/Campus_Goldene_Kassette_1Thomas-Kunz-768x511.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 695px) 100vw, 695px\" \/><\/a><\/em><em>Abb. 1: Goldene Musikkassette der Firma Teldec (Zentrum f\u00fcr Popul\u00e4re Kultur\u00a0 und Musik, Freiburg, Sammlung Klaus Wunderlich;\u00a0 Foto: Thomas Kunz)<\/em><\/p>\n<p>Fast wie ein Reliquienk\u00e4stchen sieht das Exponat aus: Auf einem kleinen Sockel, unter Glas gut gesch\u00fctzt, befindet sich ein vergoldeter Gegenstand. Es handelt sich um eine Goldene Musikkassette, eine Auszeichnung f\u00fcr den k\u00fcnstlerischen und kommerziellen Erfolg des Musikers Klaus Wunderlich, die analog zur Goldenen Schallplatte verliehen wurde. \u00dcberreicht wurde ihm diese besondere Troph\u00e4e im September 1971 von der Firma Teldec anl\u00e4sslich 150.000 verkaufter Kompaktkassetten.<\/p>\n<p style=\"text-align: center\">Ein-Mann-Orchester: Die Heimorgel<\/p>\n<p>Der 1931 in Chemnitz geborene, 1997 verstorbene Wunderlich verweist auf eine Richtung popul\u00e4rer Musik, die mittlerweile fast wieder aus dem Bewusstsein verschwunden ist, aber eine zeitlang musikalische und \u00f6konomische Erfolge erzielen konnte: Musik f\u00fcr die elektronische Orgel. In den 1970er und 1980er Jahren waren diese Instrumente popul\u00e4r, insbesondere in der Form der \u201eHeimorgel\u201c, welche das b\u00fcrgerliche und eher altmodisch empfundene Klavier abl\u00f6ste. In Form des Keyboards eroberte das Instrument schlie\u00dflich Kinder- und Jugendzimmer<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> und wurde von Alleinunterhaltern und Bands gesch\u00e4tzt. Die elektronischen Instrumente waren zudem leichter zu spielen als das herk\u00f6mmliche Klavier;<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> durch Begleitautomatiken und Rhythmusger\u00e4te waren elektronische Orgelinstrumente potenziell in der Lage, eine kleine Combo zu imitieren. Die Werbung ging noch einen Schritt weiter, wenn sie behauptete: \u201eZwei H\u00e4nde zaubern ein Orchester.\u201c<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> F\u00fcr den nicht profes\u00adsionellen Bereich wurden auch Baus\u00e4tze angeboten, um die Kosten des Instruments zu minimieren.<\/p>\n<p>Diese Form der Unterhaltungsmusik, die viele Menschen privat aus\u00fcbten, wurde von Profis auf sogenannten \u201eKonzertorgeln\u201c \u2013 besonders aufwendig gestalteten Instrumenten mit zwei oder drei Manualen \u2013 vorgetragen, zuweilen mit zur Schau gestellter musikalischer und technischer Virtuosit\u00e4t. Zu Ber\u00fchmtheit brachte es neben Klaus Wunderlich der 1948 geborene Franz Lambert, der auch als Komponist einer FIFA-Hymne hervorgetreten ist.<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a><\/p>\n<p>Wunderlich spielte zun\u00e4chst auf einer Hammondorgel, sp\u00e4ter arbeitete er mit einem Moog-Synthesizer und (wie Lambert) mit WERSI-Instrumenten.<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a> Die Wahl f\u00fcr ein bestimmtes Instrument war dabei nicht nur von k\u00fcnstlerischen Erw\u00e4gungen bestimmt, sondern die Musiker gingen auch Werbe-Partnerschaften mit den Instrumentenherstellern zum beider\u00adseitigen Vorteil ein. Im Rahmen dieses <em>Endorsements<\/em> kooperierte Klaus Wunderlich mit der Firma WERSI, wie eine englischsprachige Brosch\u00fcre aus dem Nachlass des K\u00fcnstlers belegt.<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a> Ebenso dienten Schallplatten mit Notenbeilagen zum Selbstunterricht und gleichzeitig zur Werbung f\u00fcr ein bestimmtes Instrument (Abb. 2).<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2016\/07\/Wunderlich_LP.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-large wp-image-5971\" src=\"http:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2016\/07\/Wunderlich_LP-1024x1018.jpg\" alt=\"Wunderlich_LP\" width=\"695\" height=\"691\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2016\/07\/Wunderlich_LP-1024x1018.jpg 1024w, https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2016\/07\/Wunderlich_LP-150x150.jpg 150w, https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2016\/07\/Wunderlich_LP-300x298.jpg 300w, https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2016\/07\/Wunderlich_LP-768x763.jpg 768w, https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2016\/07\/Wunderlich_LP-100x100.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 695px) 100vw, 695px\" \/><\/a><\/p>\n<p><em>Abb. 2: \u201eOrgel spielen mit Klaus\u201c \u2013 Schallplatte mit Notenbeilage f\u00fcr den Selbstunterricht (EMI 1982; Zentrum f\u00fcr Popul\u00e4re Kultur und Musik, Freiburg: Sammlung Klaus Wunderlich)<\/em><\/p>\n<p>Wunderlichs Repertoire war breit gef\u00e4chert: Unter seinen Einspielungen finden sich Rock\u2019n\u2019Roll-Titel, Filmmusik, Evergreens, der Beatles-Song \u201eYellow Submarine\u201c oder die Amboss-Polka. Insgesamt ver\u00f6ffentlichte er mehr als 130\u00a0Alben<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a> und verkaufte weltweit mehr als 20\u00a0Millionen Tontr\u00e4ger, was ihm 13\u00a0Goldene Schallplatten \u2013 und eine Goldene Musikkassette \u2013 einbrachte. Sein musikalischer Nachlass befindet sich heute im Zentrum f\u00fcr Popul\u00e4re Kultur und Musik (Albert-Ludwigs-Universit\u00e4t Freiburg). Dieser umfasst unter anderem 133 Tonb\u00e4nder, 136 Langspielplatten, zehn Musikkassetten, 45 Compact Discs, daneben drei Goldene Schallplatten sowie die Goldene Musikkassette.<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\"><sup><sup>[8]<\/sup><\/sup><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: left\">[youtube id=&#8220;mDQ3nfoF_Pw&#8220; autoplay=&#8220;no&#8220;]<\/p>\n<p style=\"text-align: center\">Bespielt, unbespielt, vergoldet: Die Kassette als Medium<\/p>\n<p>Die vergoldete Musikkassette, die sich seit 2013 im Zentrum f\u00fcr Popul\u00e4re Kultur und Musik der Universit\u00e4t Freiburg befindet, erz\u00e4hlt allerdings noch eine andere Geschichte: n\u00e4mlich die des Aufstiegs und Niedergangs eines Mediums. Zwischen den 1970ern und 1990ern Jahren z\u00e4hlte die Kompaktkassette zu den beliebtesten Audiomedien, auch wenn sie heute fast keine Rolle mehr spielt.<a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\"><sup><sup>[9]<\/sup><\/sup><\/a> Erfunden wurde sie von dem niederl\u00e4ndischen Philips-Konzern, der das Medium 1963 unter dem Markennamen \u201eCompact Casette\u201c auf den Markt brachte.<a href=\"#_ftn10\" name=\"_ftnref10\"><sup><sup>[10]<\/sup><\/sup><\/a> Beliebt war sie, weil sie klein und praktisch war; zudem waren die Abspielger\u00e4te vergleichsweise billig, und mit dem Walkman konnte man sogar mobil Musik h\u00f6ren.<a href=\"#_ftn11\" name=\"_ftnref11\"><sup><sup>[11]<\/sup><\/sup><\/a> Auch im Auto musste man nicht auf ein Kassettenger\u00e4t verzichten. Aufgrund der Nachfrage begannen die Plattenfirmen ab 1976 \u201eihre Produktionen parallel zur Schallplatte auch auf Kassette anzubieten\u201c; weltweit stieg der Absatz bespielter Audiokassetten von 510 Millionen im Jahr 1981 auf \u00fcber 1,4 Milliarden im Jahr 1990.<a href=\"#_ftn12\" name=\"_ftnref12\"><sup><sup>[12]<\/sup><\/sup><\/a> Parallel zur Zahl der Kassetten stieg die Ger\u00e4teausstattung: 1992 berichtete das \u201eHandbuch der Musikwirtschaft\u201c, jeder deutsche Haushalt besitze statistisch gesehen drei Kassettenrekorder.<a href=\"#_ftn13\" name=\"_ftnref13\">[13]<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2016\/07\/Kassetten_Wunderlich.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-large wp-image-5972\" src=\"http:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2016\/07\/Kassetten_Wunderlich-1024x526.jpg\" alt=\"Kassetten_Wunderlich\" width=\"695\" height=\"357\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2016\/07\/Kassetten_Wunderlich-1024x526.jpg 1024w, https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2016\/07\/Kassetten_Wunderlich-300x154.jpg 300w, https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2016\/07\/Kassetten_Wunderlich-768x394.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 695px) 100vw, 695px\" \/><\/a><\/p>\n<p><em>Abb. 3: \u201eHammond f\u00fcr Millionen\u201c \u2013 Kassetten von Klaus Wunderlich (Teldec 1977, 1989, 1987: Zentrum f\u00fcr Popul\u00e4re Kultur und Musik, Freiburg: Sammlung Klaus Wunderlich)<\/em><\/p>\n<p>Noch wichtiger als der Kauf bespielter Kassetten war allerdings die M\u00f6glichkeit, sogenannte \u201eLeerkassetten\u201c mit eigener Musik zu bespielen \u2013 f\u00fcr die Musikindustrie damals ein \u00e4hnlich schwerwiegendes Problem wie sp\u00e4ter illegale Tauschb\u00f6rsen oder Musikdownloads. Mit etwas bem\u00fchten Aktionen wie \u201eHome Taping Is Killing Music\u201c<a href=\"#_ftn14\" name=\"_ftnref14\">[14]<\/a> versuchte die Tontr\u00e4gerindustrie vergeblich, die Freude am Aufnehmen zu mindern und das Erstellen von <em>mixtapes<\/em> einzud\u00e4mmen. Erfolgreicher war hingegen die Preispolitik: Glaubt man den Angaben der Musikindustrie, wurden die Preise f\u00fcr bespielte Kassetten bewusst gesenkt, um den Absatz dieser Tontr\u00e4ger zu steigern.<a href=\"#_ftn15\" name=\"_ftnref15\">[15]<\/a> Freilich war damals \u2013 im Jahr 1992 \u2013 der Kassettenmarkt bereits r\u00fcckl\u00e4ufig; in \u201eletzter Zeit\u201c habe \u201eim preiswerten CD-Bereich ein \u00fcberaus starkes K\u00e4uferinteresse eingesetzt\u201c; die Entwicklung des zuletzt genannten Mediums seit mit \u201eder einstigen MC-Explosion\u201c vergleichbar.<a href=\"#_ftn16\" name=\"_ftnref16\">[16]<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center\">Eine Musikreliquie?<\/p>\n<p>Die Goldene Kassette, mit der Wunderlich geehrt wurde, belegt aus kulturwissenschaftlicher Perspektive auch, wie sich k\u00fcnstlerischer und kommerzieller Erfolg materialisiert. Die Kassette ist nicht zuf\u00e4llig golden, das sch\u00fctzende und zugleich transparente Glas wie der h\u00f6lzerne und getreppte Sockel unterstreichen das Au\u00dfergew\u00f6hnliche und Bedeutende dieser Auszeichnung. In gewisser Weise ist die Assoziation \u201eReliquie\u201c (lat. das Zur\u00fcckgelassene, \u00dcberbleibsel) vielleicht gar nicht so weit hergeholt: Die Goldene Kassette zeugt dauerhaft vom Ruhm des K\u00fcnstlers, auch wenn sein Glanz mittlerweile etwas verblasst ist und Klaus Wunderlich nur noch seinen treuen Fans oder den Liebhabern der E-Orgel-Musik vertraut ist.<a href=\"#_ftn17\" name=\"_ftnref17\">[17]<\/a> Dass solche Reliquien nicht nur im engeren religi\u00f6sen Kontext eine Rolle spiel(t)en,<a href=\"#_ftn18\" name=\"_ftnref18\">[18]<\/a> sondern auch im Starkult der Gegenwart \u2013 insbesondere Ber\u00fchrreliquien aus dem pers\u00f6nlichen Besitz der Stars \u2013 ist allerdings ein anderes Kapitel der Popkultur-Geschichte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center\">Anmerkungen<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Im Niedrigpreissegment (f\u00fcr Einsteiger und Amateure) war die italienische Firma Bontempi f\u00fchrend, diese wurde aber sp\u00e4ter durch andere Marken abgel\u00f6st. Vgl. den Webauftritt der Firma: <a href=\"http:\/\/www.bontempigroup.com\/index.php?lang=de\">http:\/\/www.bontempigroup.com\/index.php?lang=de<\/a> [11.07.2016].<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Unterst\u00fctzt wurde dies durch Spielhilfen und didaktisch angelegtes Notenmaterial, etwa die Reihe \u201eMelodie &amp; Rhythmus. Reihe f\u00fcr leichtes Spiel auf elektronischen Orgeln und Keyboards mit Einfinger-Begleit\u00adautomatik\u201c des Verlages Sikorski (Hamburg).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> <a href=\"http:\/\/www.klauswunderlich.de\/index2.html\">http:\/\/www.klauswunderlich.de\/index2.html<\/a> [11.07.2016].<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Vgl. seine Website: <a href=\"http:\/\/www.franzlambert.de\/index.php\">http:\/\/www.franzlambert.de\/index.php<\/a> [11.07.2016].<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Zu seiner Biographie vgl. die Angaben auf der Website <a href=\"http:\/\/www.klauswunderlich.de\/index2.html\">http:\/\/www.klauswunderlich.de\/index2.html<\/a> [11.07.2016].<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Zentrum f\u00fcr Popul\u00e4re Kultur und Musik, S 0306.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> Vgl. die Discographie bei <a href=\"https:\/\/www.discogs.com\/de\/artist\/281517-Klaus-Wunderlich\">https:\/\/www.discogs.com\/de\/artist\/281517-Klaus-Wunderlich<\/a> [11.07.2016].<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> Vgl. den Bestandsnachweis in der Datenbank Kalliope: http:\/\/kalliope-verbund.info\/DE-611-BF-36981 [11.07.2016].<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a> Freilich hofft die Musikindustrie \u2013 \u00e4hnlich wie bei der Vinyl-Schallplatte \u2013 auf ein Revival. Vgl. hierzu: \u201eInteressanterweise wird \u201adem Tape\u2018 aber hier und da ein \u00e4hnliches Comeback prophezeit wie jetzt der Schallplatte, und das nicht ausschlie\u00dflich in den Feuilletons\u201c (Bundesverband Musikindustrie [Hg.]: Musikindustrie in Zahlen 2015, Berlin 2016, 11). Allerdings seien die Verkaufszahlen noch r\u00fcckl\u00e4ufig.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref10\" name=\"_ftn10\">[10]<\/a> Peter Wicke: Der Tontr\u00e4ger als Medium der Musik. In: Holger Schramm (Hg.): Handbuch Musik und Medien. Konstanz 2009, 73.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref11\" name=\"_ftn11\">[11]<\/a> Vgl. Heike Weber: Das Versprechen mobiler Freiheit. Zur Kultur- und Technikgeschichte von Kofferradio, Walkman und Handy. Bielefeld 2008, 161\u2013223.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref12\" name=\"_ftn12\">[12]<\/a> Wicke 2009, 73.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref13\" name=\"_ftn13\">[13]<\/a> Rolf Moser; Andreas Scheuermann (Hrsg.): Handbuch der Musikwirtschaft. Starnberg 1992, 130.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref14\" name=\"_ftn14\">[14]<\/a> <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Home_Taping_Is_Killing_Music\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Home_Taping_Is_Killing_Music<\/a> [11.07.2016].<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref15\" name=\"_ftn15\">[15]<\/a> Moser \/ Scheuermann 1992, 130.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref16\" name=\"_ftn16\">[16]<\/a> Ebd., 134.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref17\" name=\"_ftn17\">[17]<\/a> Vgl. hierzu im Web: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/Klaus.fanpage\/\">https:\/\/www.facebook.com\/Klaus.fanpage\/<\/a> [24.06.2016]; <a href=\"http:\/\/klauswunderlich.com\/\">http:\/\/klauswunderlich.com\/<\/a> [24.06.2016].<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref18\" name=\"_ftn18\">[18]<\/a> Vgl. Arnold Angenendt: Heilige und Reliquien. Die Geschichte ihres Kultes vom fr\u00fchen Christentum bis zur Gegenwart. M\u00fcnchen 21997.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a title=\"homepage fischer\" href=\"https:\/\/www.dva.uni-freiburg.de\/wir_ueber_uns\/direktorium\/fischer\" target=\"_blank\">Michael Fischer<\/a> ist Gesch\u00e4ftsf\u00fchrender Direktor des <a title=\"website zpkm\" href=\"http:\/\/www.zpkm.uni-freiburg.de\/\" target=\"_blank\">Zentrums f\u00fcr Popul\u00e4re Kultur und Musik<\/a> der Albert-Ludwigs-Universit\u00e4t Freiburg.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\"><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Musikmedium \u2013 Musikreliquie: Eine Goldene Musikkassette aus dem Jahr 1971<\/p>\n","protected":false},"author":391,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[57],"tags":[1238,1592,1594,1727],"class_list":["post-5973","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-klaus-wunderlich","tag-musikkassette","tag-musikpreis","tag-orgel"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5973","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/users\/391"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5973"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5973\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5973"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5973"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5973"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}