{"id":5997,"date":"2016-07-23T11:45:31","date_gmt":"2016-07-23T09:45:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pop-zeitschrift.de\/?p=5997"},"modified":"2016-07-23T11:45:31","modified_gmt":"2016-07-23T09:45:31","slug":"social-media-julivon-niklas-barth-und-martin-stempfhuber23-7-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/2016\/07\/23\/social-media-julivon-niklas-barth-und-martin-stempfhuber23-7-2016\/","title":{"rendered":"Social Media Julivon Niklas Barth und Martin Stempfhuber23.7.2016"},"content":{"rendered":"<p>Wir Alltagssekret\u00e4re \u2013 Praktiken der Ordnung auf Facebook<!--more --><\/p>\n<p>Es ist Facebooks archivologisches Gesch\u00e4ftsmodell, soziale Interaktion durch Kanalisierung und Diskretisierung von Netzwerkdiensten neu zu verfassen und somit gerade die Emergenz von Sozialit\u00e4t und Subjektivit\u00e4t \u00f6konomisch zu verwerten. Oft wurde beschrieben, wie diese Logik des Archivs im Back-End zu einer problematischen Verf\u00fcgungsgewalt \u00fcber private Daten f\u00fchrt (Gerlitz 2011; Reichert 2014; Sprenger 2015). Seltener hingegen wurde bemerkt, wie in dieser Logik eine Mikrophysik der Macht selbst performative Effekte am Front-End erzeugt und eine neue \u201eKultur der Sekret\u00e4re\u201c hervorbringt (vgl. Siegert\/Vogl 2003).<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2016\/07\/Jesus-Christus-Likes.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-6002\" src=\"http:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2016\/07\/Jesus-Christus-Likes.png\" alt=\"Jesus-Christus-Likes\" width=\"991\" height=\"338\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2016\/07\/Jesus-Christus-Likes.png 991w, https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2016\/07\/Jesus-Christus-Likes-300x102.png 300w, https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2016\/07\/Jesus-Christus-Likes-768x262.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 991px) 100vw, 991px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2016\/07\/The-Beatles-Likes.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-6003\" src=\"http:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2016\/07\/The-Beatles-Likes.png\" alt=\"The-Beatles-Likes\" width=\"828\" height=\"569\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2016\/07\/The-Beatles-Likes.png 828w, https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2016\/07\/The-Beatles-Likes-300x206.png 300w, https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2016\/07\/The-Beatles-Likes-768x528.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 828px) 100vw, 828px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Im Folgenden versuchen wir deshalb spezifische und lokale Praktiken der Ordnung auf Facebook exemplarisch am Beispiel des Likens zu skizzieren.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> Entgegen g\u00e4ngiger Kulturkritiken, die im Liken nur eine verflachte oder vermachtete Form kommunikativer Praxis entdecken, zeigt sich in einem empirischen Blick auf die mediale \u00d6kologie des Netzwerks, dass der alltagspraktische Umgang mit dem Like-Button und die Arbeit am Medium immer auch eine sekret\u00e4rische Arbeit am Selbst darstellen. Die Aufschreibesysteme Facebooks protokollieren, organisieren und verarbeiten im Back-End stetig Daten, die in der Kommunikation auf der Plattform anfallen. Sie adressieren und installieren ihre User aber auch gleichzeitig als Sekret\u00e4re ihrer selbst, die im Front-End des sozialen Netzwerks die Organisation ihrer Alltagskommunikation ein\u00fcben. Im t\u00e4glichen Registrieren, Verwalten, Ordnen, Inventarisieren, und Archivieren von Freundeslisten, Kommentaren, Fotos und Likes zeigt sich dabei die Buchf\u00fchrung moderner Subjekte.<\/p>\n<p>In narrativen Interviews, die wir im Rahmen des DFG-Forschungsprojekts \u201e\u00d6ffentlichkeit und Privatheit 2.0\u201c mit unseren Informanten gef\u00fchrt haben, geben uns viele Nutzer am Beginn ihrer Erz\u00e4hlung zun\u00e4chst dar\u00fcber Auskunft, wie sie gewisserma\u00dfen von der Eigendynamik ihres stetig wachsenden Facebooknetzwerkes \u00fcberrascht wurden. Es scheint die Affordanz eines st\u00e4ndig wachsenden und komplexer werdenden Netzwerks selbst zu sein, die es notwendig werden l\u00e4sst, \u00f6ffentliche und private Ereignisse zu unterscheiden und zu ordnen. Die Benutzeroberfl\u00e4che legt es nahe, das Netzwerk st\u00e4ndig \u00fcber Likes zu etablieren und zu erweitern; dieser Komplexit\u00e4tsaufbau zwingt die NutzerInnen dann aber auch, die Likes wieder zu kategorisieren, Privatsph\u00e4re-Einstellungen \u00fcber Listen zu organisieren, die regeln, welcher Output f\u00fcr wen sichtbar wird, und zu guter Letzt die \u201eFreunde\u201c genannten Kontakte selbst zu differenzieren, um jeweils spezifische Nischen\u00f6ffentlichkeiten zu erzeugen. In der folgenden Beschreibung einer Nutzerin stellen diese T\u00e4tigkeiten durchaus eine Zumutung dar:<\/p>\n<p>\u201eB.: Also, ich will halt im Endeffekt [&#8230;] morgens so eine \u00dcbersicht von Sachen, die mich interessieren. Da sollte wenig dabei sein, was mich nicht interessiert. Sonst fliegt\u2018s halt raus. Also entweder wird\u2019s halt nicht mehr abonniert die Seite, oder sie wird entlikt, im Endeffekt. Auch bei Personen, wenn die mich irgendwie zuspammen, mit irgendwelcher politischen Propaganda (<em>I. lacht<\/em>), oder irgend nem Algorithmus-Schei\u00df. Fu\u00dfballsachen, f\u00fcr die ich mich nicht interessier\u2018, dann werden die erst mal, nicht blockiert als Person, sondern, die werden erst mal entabonniert. Also, dass ihre Meldungen nicht mehr prominent sind. Da arbeite ich schon dran, weil ich\u2018s ja irgendwie nutzen will.\u201c (I_DS_2, Z.70-78)<\/p>\n<p>Das Pflegen des eigenen Newsfeed wird von dieser Nutzerin als t\u00e4gliche organisatorische Arbeit pr\u00e4sentiert. Das zu bearbeitende Problem besteht demnach darin, mit zu viel (und nicht relevanter) Information belastet zu werden. Die Nutzerin verwaltet ihr Netzwerk, indem sie \u00fcber den Like-Button den Unterschied von Gefallen und Nicht-Gefallen von Fall zu Fall jeweils neu abw\u00e4gt, bewertet und gegebenenfalls auch wieder revidiert. Das ist alles zeitaufw\u00e4ndig. In jedem Fall macht die Nutzerin dabei aber einen steten Gebrauch von Graduierungen und ordnenden Hierarchisierungen im Umgang mit kommunikativen Angeboten. Sie begreift den Umgang mit dem Netzwerk als ein permanentes Anlegen von Ablagen und dem Kategorisieren von Seiten und Informationen. Gerade das Kategorisieren stellt aber eine grundlegende Praktik der Ordnung dar, mit der es gelingt, die Kontingenz von Sinn\u00fcbertragungsprozessen einzuschr\u00e4nken \u2013 und zu verwalten (vgl. Bowker\/Star 2000).<\/p>\n<p>Ganz typisch f\u00fcr die von uns gef\u00fchrten Interviews beginnt die Auskunft dieser Nutzerin also mit einem Hinweis auf eine kommunikative und informative \u00dcberreizung. Im Weiteren werden ganz explizit auch die irritierenden Effekte des Algorithmus auf die eigene Ordnung des Newsfeeds thematisiert. Die Nutzerin kalkuliert in ihre Praxis des Verwaltens stets schon technische Beobachter mit ein, die Daten tracken, aggregieren, auswerten und diese Daten dann wiederum zur Grundlage dessen nehmen, was automatisch an Information an den Nutzer herangetragen wird. Dabei steht die Logik der Algorithmen in stetem Konflikt mit den Ordnungsprinzipien der NutzerInnen. Diese rechnen mit den Zumutungen der Algorithmen ebenso wie mit Zumutungen anderer NutzerInnen, die stets Informationen an einen herantragen, bei denen aber erst einmal alles gesichtet und nach Relevanz bzw. Irrelevanz geordnet werden muss. Permanent gehen Informationen im Sekretariat der Nutzerin ein, die in einem Prozess der Serialisierung jede Kommunikation im Netzwerk immer auch als Akte adressieren kann, die \u00fcbertragen, geordnet und gespeichert oder gel\u00f6scht werden will. In dem folgenden Interviewauszug funktioniert das Liken deshalb als eine Art \u201eEingegangen-Stempel\u201c des Sekretariats:<\/p>\n<p>\u201eAlso der Like ist ja auch die Best\u00e4tigung: Habe ich gesehen. Habe ich gesehen. Ja. Also deshalb postet, man muss ja auch, also das merkt man ja immer an den Geburtstagsgl\u00fcckw\u00fcnschen, also, die ja dann, dass sich dann ja irgendwann auch eingeb\u00fcrgert hat, dass der, dass das Geburtstagskind die dann auch alle, also&#8230; [&#8230;] Ablikt (lacht).\u201d (I_NB_6_Z353-361)<\/p>\n<p>Indem Kommunikationsofferten gelikt werden, werden sie gewisserma\u00dfen aktenkundig. In Analogie zu Cornelia Vismanns Archivologie des modernen Rechtssystems m\u00fcsste man formulieren: Der Like-Button wird zum Medium und Prozessor des sozialen Netzwerks und zur zentralen Schnittstelle der Verwaltungspraktiken von Alltagskommunikation (vgl. Vismann 2011). In der Logik der Datenbank adressiert die Plattform die NutzerInnen als Sekret\u00e4re ihrer Alltagskommunikation, die durch aktives Ordnen das Lesen, Erhalten und Filtern relevanter Informationen erm\u00f6glichen. Dies geschieht in einer Form, in der sich die NutzerInnen an die Vorgaben des Facebook-Designs anschmiegen \u2013 und zu eigenen Ordnungszwecken umfunktionieren. Unter diesem Blickwinkel ger\u00e4t das Liken zu einer zentralen Ordnungspraxis, die gerade die Sichtbarkeit von Informationen regelt.<\/p>\n<p>Diese Figur des Sekret\u00e4rs, in der sich die Facebook-NutzerInnen einrichten m\u00fcssen, kennt freilich historische Vorl\u00e4ufer. In Cornelia Vismanns Lesart von Herman Melvilles \u201eBartleby, der Schreiber\u201c als Aktenvertilger ist genau dies die Aufgabe des Kopisten. Als Sozialfigur f\u00fchrt Bartleby der Leserin, so Vismann, den \u00dcbergang vom m\u00e4nnlichen Kopisten der alten Kanzlei zu den mechanisierten und durch Sekret\u00e4rinnen bedienten Typewriter des modernen B\u00fcros vor. Erst im Ausdifferenzierungsprozess von Leben und Wohnen einerseits, Arbeiten und Schreiben andererseits, so zitiert sie Max Webers Ausf\u00fchrungen in \u201eWirtschaft und Gesellschaft\u201c, entfernt sich die moderne Beh\u00f6rdenorganisation von der Privatbehausung und etabliert mit dem B\u00fcro einen neuen b\u00fcrokratischen Ort. Bartleby l\u00e4sst sich damit als Parodie auf eine b\u00fcrokratische Moderne lesen, wenn er in seinem Anwaltsb\u00fcro an der New Yorker Wall Street zunehmend lebt und haust und dieses irgendwann gar nicht mehr verl\u00e4sst \u2013 und somit Leben und Arbeiten bei ihm wieder in eins f\u00e4llt. Bartleby ern\u00e4hrt sich sprichw\u00f6rtlich am Ende nur noch von Akten (vgl. Vismann 2011, S. 48ff). Auch bei unseren Alltagssekret\u00e4ren der sozialen Netzwerke fallen Leben und Arbeiten gewisserma\u00dfen wieder zusammen. Permanent muss Kommunikation gesichtet, geordnet und verwaltet werden \u2013 und muss, so legen es zumindest die Interviews mit unseren Informanten nahe, durchaus als eine Form der Arbeit begriffen werden.<\/p>\n<p>Die Likes der NutzerInnen verdichten sich in den oben zitierten Passagen aber oftmals nicht zu einer konsistenten <em>Geschichte<\/em>, die erz\u00e4hlt werden will, sondern stellen vielmehr <em>Informationen<\/em> dar, die stets verwaltet werden wollen. Ganz im Sinne der von Michel Foucaults entworfenen Theorie des Archivs geht es dabei um den Ein- und Ausschluss von Aussagen und nicht um deren hermeneutische Bedeutung. Sinn wird \u00fcber das Liken eher organisiert als interpretiert. Und gerade in diesem Regeln des Ein- und Ausschlusses sieht Wolfgang Ernst die Figur des Sekret\u00e4rs: \u201eDie Funktion des Sekret\u00e4rs ist [\u2026] charakteristisch f\u00fcr die Existenz-, Verbreitungs- und Funktionsweise einer non-narrativen Praxis von Gesellschaften, die im Verborgenen der Gro\u00dfen Erz\u00e4hlungen schlicht <em>kalkulieren. <\/em>Aktiv formuliert kultivieren humane und technische Sekret\u00e4re einen Schriftraum des Non-Diskursiven.\u201c (Ernst 2003, S. 255)\u00a0 Die Praxis des Likens erz\u00e4hlt also wom\u00f6glich keine konsistente Geschichte des Selbst, aber sie z\u00e4hlt kommunikative Ereignisse im Netzwerk auf. Das schlie\u00dft nicht aus, dass dadurch wieder Formen der narrativen Einbettung promoviert werden, die in der R\u00fcckschau Kontinuit\u00e4ten in das eigene Profil einbauen k\u00f6nnen. Entgegen einer popul\u00e4ren Form der Kulturkritik, die fordert, dass die Algorithmen wieder in Narration \u00fcbersetzt werden m\u00fcssen (vgl. Schirrmacher\/Kluge 2010), bleibt an dieser Stelle jedoch festzuhalten, dass sich das Liken in dieser Hinsicht auch als eine non-narrative Praxis der Kontingenzdomestikation bew\u00e4hrt. Als Alltagssekret\u00e4re agieren wir heute an der Oberfl\u00e4che der Kommunikation als stetig schaltende Verwaltungsprofis, denen es nicht auf die Tiefe des Sinns, sondern auf die Konnektivit\u00e4t ihrer Kontakte ankommt.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center\">Literatur<\/p>\n<p>Bowker, Geoffrey C. und Susan Leigh-Star. 2000. <em>Sorting Things out. \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/em><em>Classification and its Consequences. <\/em>Cambridge: MIT Press.<\/p>\n<p>Ernst, Wolfgang. 2003. Sekret\u00e4rinnen ohne Chef (Mnemosyne, Klio, \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Schreibmaschinen). In: <em>Europa: Kultur der Sekret\u00e4re<\/em>, hrsg Joseph Vogl und\u00a0 Bernhard Siegert, 253-267. Z\u00fcrich \/ Berlin: Diaphanes.<\/p>\n<p>Gerlitz, Carolin und Anne\u00a0 Helmond. 2013. The Like Economy. Social Buttons and the date intensive Web. <em>New Media &amp; Society<\/em> 15(8): 1348-1365.<\/p>\n<p>Reichert, Ram\u00f3n, Hg. 2014. <em>Big Data. Analysen zum digitalen Wandel von \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Wissen, Macht und \u00d6konomie<\/em>. Bielefeld: transkript.<\/p>\n<p>Schirrmacher, Frank und Alexander Kluge. 2010. Auswanderung des Denkens aus dem Gehirn. Dr. Frank Schirrmacher \u00fcber das Ph\u00e4nomen Overmind. <em>DCTP TV<\/em>. <a href=\"http:\/\/www.carta.info\/22535\/schirrmacher-kluge-algorithmen-geben-niemals-auf\/\">http:\/\/www.carta.info\/22535\/schirrmacher-kluge-algorithmen-geben-niemals-auf\/<\/a> (Zuletzt aufgerufen: 19.06.2015)<\/p>\n<p>Siegert, Berhard und Joseph Vogl. 2003. <em>Europa. Kultur der Sekret\u00e4re.<\/em> Berlin:\u00a0\u00a0 Diaphanes.<\/p>\n<p>Sprenger, Florian. 2015. <em>Politik der Mikroentscheidungen: Edward Snowden, Netzneutralit\u00e4t und die Architekturen des Internets. <\/em>L\u00fcneburg: Meson Press.<\/p>\n<p>Vismann, Cornelia. 2011. <em>Akten. Medientechnik und Recht.<\/em> Frankfurt\/Main: Fischer Verlag.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center\">Anmerkung<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Dieser Text ist eine stark gek\u00fcrzte Version von: Barth, Niklas \/ Stempfhuber, Martin (2016): Alltagssekret\u00e4re. Der Like-Button und die Praktiken der Ordnung auf der SNS Facebook (Im Erscheinen).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir Alltagssekret\u00e4re \u2013 Praktiken der Ordnung auf Facebook<\/p>\n","protected":false},"author":391,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[57],"tags":[4541,1379,2190],"class_list":["post-5997","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-archiv","tag-liken","tag-soziale-netzwerke"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5997","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/users\/391"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5997"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5997\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5997"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5997"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5997"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}