{"id":6204,"date":"2016-09-30T12:26:06","date_gmt":"2016-09-30T10:26:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pop-zeitschrift.de\/?p=6204"},"modified":"2016-09-30T12:26:06","modified_gmt":"2016-09-30T10:26:06","slug":"pop-archiv-septembervon-anne-kurr30-9-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/2016\/09\/30\/pop-archiv-septembervon-anne-kurr30-9-2016\/","title":{"rendered":"Pop-Archiv Septembervon Anne Kurr30.9.2016"},"content":{"rendered":"<p>Jugendkultur und sozialr\u00e4umliche Polarisierung in Paris zu Beginn der 1990er Jahre<!--more --><\/p>\n<p>[dailymotion id=&#8220;xm7ja&#8220; autoplay=&#8220;no&#8220;]<\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><em>Les Inconnus<\/em> \u00bbAuteuil, Neuilly, Passy\u00ab (1991)<\/p>\n<p>Auteuil, Neuilly und Passy sind bekannte reiche Stadtviertel im Westen von Paris. In der \u00d6ffentlichkeit werden sie gern als <em>Les<\/em> <em>Beaux Quartiers <\/em>\u00a0\u2013 \u00a0die sch\u00f6nen Stadtviertel \u2013 bezeichnet. Ihr Ruf besagt, dass hier die Reichen und M\u00e4chtigen wohnen oder zumindest diejenigen, die sich der Oberschicht zugeh\u00f6rig f\u00fchlen.<\/p>\n<p>In dem 1991 ver\u00f6ffentlichten Musikvideo parodieren die Comedians <em>Les Inconnus<\/em><a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> reiche Jugendliche in diesen gro\u00dfb\u00fcrgerlichen Stadtteilen. Ihre dargestellten Figuren repr\u00e4sentieren das mediale Stereotyp des NAPies (Neuilly, Auteuil, Passy), das mit den Yuppies in Gro\u00dfbritannien und den Poppern in Westdeutschland zu vergleichen ist. <em>Les Inconnus<\/em> w\u00e4hlten das Genre Rap als musikalische Form und produzierten dadurch ein vielschichtiges Musikst\u00fcck. Anfang der 1990er Jahre war es eine der wenigen popkulturellen Auseinandersetzungen, die Ungleichheiten zwischen Jugendlichen aus armen und reichen Stadtteilen ansprach und Medienbilder sozialr\u00e4umlicher Polarisierung zwar auf komisch-satirische, aber auf den zweiten Blick zudem kritische Weise hinterfragte.<\/p>\n<p>Die Stadt Paris war zu Beginn der 1990er Jahre sozialtopografisch in reiche und wohlhabende Gegenden vorwiegend im Westen und arme Stadtteile im Osten und in den n\u00f6rdlichen Banlieues aufgespalten. Soziologische und historische Studien stellen vor allem f\u00fcr das letzte Drittel des 20. Jahrhunderts fest, dass sich soziale Ungleichheiten in der Gro\u00dfstadt wieder versch\u00e4rften und sich kontrastreicher zeigten.<\/p>\n<p>Einerseits entstand neuer Luxus in den reichen Stadtteilen, im Besonderen in Auteuil, Neuilly und Passy,<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> der sich auch in der Jugendkultur der NAPies im urbanen Raum ausdr\u00fcckte. Andererseits entwickelte sich eine neue Art von Armut in segregierten Stadteilen mit einem gro\u00dfen ImmigrantInnenanteil und\/oder hoher Arbeitslosigkeit, die mehr und mehr als Problemviertel des postkolonialen Frankreichs stigmatisiert wurden.<\/p>\n<p>Gerade zu Beginn der 1990er Jahre fand der US-amerikanische Begriff des <em>Ghettos <\/em>Eingang in die politischen und \u00f6ffentlichen Debatten, um die sozialen Verh\u00e4ltnisse in den franz\u00f6sischen Armenvierteln zu beschreiben, die aber den meisten Franzosen lediglich durch gelegentliche Jugendunruhen und Fernsehbilder bekannt waren.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> Die Vorstellungen von den Problemvierteln und den dort lebenden Jugendlichen waren eng mit der aus den USA adaptierten Hip-Hop-Kultur verkn\u00fcpft, die sich nicht nur in der Musik, sondern auch im Graffiti, im Modestil und in der Sprachweise der Jugendlichen ausdr\u00fcckte.<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a><\/p>\n<p>Die Hip-Hop-Kultur bekam nach Aussagen des Soziologen Karim Hammou seit 1990 eine wachsende mediale Aufmerksamkeit und war dadurch in der \u00d6ffentlichkeit visuell pr\u00e4senter. Dabei ver\u00e4nderte sich ihre Definition bzw. Deutung. Ihre Bewertung wurde immer mehr mit den zeitgleich stattfindenden Unruhen in den Banlieues verbunden und geriet damit zum Sinnbild sozialer und \u00f6ffentlicher Probleme.<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a> Der Ethnologe Daniel T\u00f6dt kommt in seiner Studie zu Rap Musik in Marseille in den 1990er Jahren auch zu dem Ergebnis, dass die massenmediale Verwendung des <em>Ghetto<\/em>-Begriffs f\u00fcr die Banlieues zeitgleich wie die Pr\u00e4senz des Rap im Radio und im Fernsehen zunahm.<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a><\/p>\n<p>In jener Zeit verwendeten <em>Les Inconnus<\/em> f\u00fcr ihr Musikvideo Elemente der Hip-Hop-Kultur als neuen \u00e4sthetischen Ausdruck, Rap als musikalischen Stil und den Begriff<em> Ghetto<\/em> als Beschreibung des Stadtteils der reichen Jugendlichen. Slapstickartig versuchen sich die drei Jugendlichen im Spr\u00fchen, Tanzen und Rappen, was zugleich mit ihrer b\u00fcrgerlichen Identit\u00e4t kollidiert \u2013 repr\u00e4sentiert durch die eingespielte klassische Musik, ihren Kleidungsstil und gestelzten H\u00f6flichkeitsfloskeln.<\/p>\n<p>Die <em>Beaux Quartiers<\/em>, aus denen die drei Jugendlichen im Musikvideo vermeintlich stammen, waren und sind Projektionsfl\u00e4chen f\u00fcr urbanen Reichtum und gesellschaftlichen Aufstieg. Jedoch singen sie paradoxerweise \u00bbAuteuil, Neuilly, Passy : c\u00b4est pas du g\u00e2teau\u00a0; Auteuil, Neuilly, Passy : tel est notre ghetto\u00ab und klagen \u00fcber ihr vorbestimmtes und segregiertes Leben in den <em>Beaux Quartiers<\/em>. Sie bezeichnen ihren Stadtteil als <em>Ghetto<\/em> und betonen, wie schwierig es f\u00fcr sie sei, den herrschenden gesellschaftlichen Konventionen zu entrinnen.<\/p>\n<p>Somit spielen sie mit dem urbanen Ort des <em>Ghettos<\/em> \u2013 verst\u00e4rkt dadurch, dass sie sich des Genres Rap als dessen musikalische Repr\u00e4sentation bedienen. Indem sie einen imagin\u00e4ren Dialog mit Jugendlichen aus der Hip-Hop-Kultur der Banlieues f\u00fchren und deren Sprache und Musikstil kopieren, erz\u00e4hlt das Musikvideo von zwei imaginierten Orten \u2013 dem <em>Ghetto<\/em> der Reichen und jenem der Armen.<\/p>\n<p>In ihrem Musikvideo hinterfragen <em>Les Inconnus<\/em> die Vorstellungen und Images von <em>Ghettos<\/em> und Rap-Musik, Graffiti und Breakdance als \u00c4sthetik der Banlieues. Zwar widerspricht das in \u00bbAuteuil, Neuilly, Passy\u00ab dargestellte <em>Ghetto<\/em> den g\u00e4ngigen Definitionen als heruntergekommenem Ort, gepr\u00e4gt von Gewalt, Drogen, Arbeitslosigkeit und Armut. Doch schwingen diese zugleich als Kontrastfolie und Reibungspunkt mit.<\/p>\n<p>Ihr <em>Ghetto<\/em> besteht aus einem Wohngebiet ohne kleine arabische Superm\u00e4rkte, die in den Medienbildern h\u00e4ufig als Treffpunkte von Jugendlichen in den Vorst\u00e4dten dienen. Stattdessen treffen sich die b\u00fcrgerlichen Jugendlichen in Luxusboutiquen. Sie wohnen in Stadtvillen und gro\u00dfb\u00fcrgerliche Wohnungen, die im teuersten Arrondissement der Stadt liegen, im Gegensatz zu den Hochhaussiedlungen und beengten Wohnverh\u00e4ltnissen. Des Weiteren sprechen sie \u00fcber die ungleichen Lebensl\u00e4ufe und M\u00f6glichkeitsr\u00e4ume, die sich den NAPies aufgrund ihrer Herkunft und ihres Wohnorts bieten. Die Jugendlichen der <em>Beaux Quartiers<\/em> gehen auf bestimmte private Schulen und setzen ihre Ausbildung an den Pariser Eliteuniversit\u00e4ten fort.<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a> Ihr Reichtum beruht auf der Familie und deren Unternehmen \u2013 dies garantiert ihr Standing in der gesellschaftlichen Schichtung.<\/p>\n<p>Auf spielerische Art und Weise thematisieren die Comedians verschiedene Dimensionen sozialer Ungleichheit: Wohnort, Lebensstil und Konsumm\u00f6glichkeiten, soziale Beziehungen innerhalb ihrer Schicht und Bildungschancen. Es sind nicht nur \u201efeine\u201c, sondern sehr kontrastreiche Unterschiede in Bezug auf die soziale Herkunft und die vorhandenen \u00f6konomischen und kulturellen Kapitalsorten.<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">[8]<\/a><\/p>\n<p>Am Ende des Musikst\u00fccks findet sich eine konkrete Bezugnahme auf einen K\u00fcnstler, der f\u00fcr die Perspektive benachteiligter Jugendlicher steht und die sozialen Missst\u00e4nde in den Banlieues anprangerte. In der letzten Strophe singen <em>Les Inconnus<\/em> mehrmals \u00bbNous sommes issus d\u00b4une famille qui n\u00b4a jamais souffert \/ nous sommes issus d\u00b4une famille qu\u00b4on ne peut plus souffrir\u00ab und entfremden damit den Refrain des Musikst\u00fccks \u00bbpeuple du monde\u00ab von TonTon David, das auf einer der ersten bekannten Rap-Kompilation <em>Rapatitude <\/em>1990 ver\u00f6ffentlicht wurde.<\/p>\n<p>Dieser sang \u00bbIssus d\u00b4un peuple qui a beaucoup souffert \/ nous sommes issus d\u00b4un peuple qui ne veut plus souffrir\u00ab und kritisierte die Lebensumst\u00e4nde der schwarzen Bev\u00f6lkerung und ihre allt\u00e4gliche Diskriminierung. <em>Les Inconnus<\/em> m\u00fcnzen den Refrain auf die reichen Jugendlichen aus den <em>Beaux Quartiers <\/em>um. An der Stelle des unterdr\u00fcckten, schwarzen Volkes, das f\u00fcr eine bessere Zukunft k\u00e4mpft, dichten sie, dass sie aus Familien kommen, die noch nie gelitten haben und auch nicht mehr leiden k\u00f6nnen. Hiermit verdeutlichen sie die intersektionalen Ursachen ungleicher Verteilung und M\u00f6glichkeitsr\u00e4ume der unterschiedlichen Bev\u00f6lkerungsgruppen im postkolonialen Frankreich.<\/p>\n<p>Das Musikvideo der <em>Les Inconnus<\/em> ist ein ungew\u00f6hnliches Fundst\u00fcck einer massenmedialen Auseinandersetzung mit der kontrastreichen sozialen Ungleichheit zwischen den <em>Beaux Quartiers<\/em> und den armen, marginalisierten Vierteln im Osten und Nord-Osten von Paris. In dieser Relation ist das Musikvideo auf der einen Seite eine kritische Hinterfragung der sozialen Unterschiede zwischen den reichen und den armen Stadtteilen und der unterschiedlichen M\u00f6glichkeitsr\u00e4ume der Jugendlichen. Auf der anderen Seite ist es zugleich ein Spiel mit den stereotypen Vorstellungen und sozialen Verortungen in Paris.<\/p>\n<p>Interaktion und die gegenseitige Beeinflussung von Medienbildern und sozialer Realit\u00e4t stehen im Zentrum der vordergr\u00fcndig komischen Parodie \u00bbAuteuil, Neuilly, Passy\u00ab. Die Wahrnehmung, welche Schicht in welchem Stadtteil wohnt, h\u00e4ngt sehr von dem Ruf und den gesellschaftlichen Vorstellungen einer imaginierten Karte der Stadt ab. Die Comedians sprechen die Repr\u00e4sentationen der sozialen Topographie der Stadt an und verdeutlichten durch ihre Darstellungsform den konstruierten Charakter der \u00f6ffentlich verhandelten Vorstellungen von \u201eguten\u201c und \u201eschlechten\u201c Adressen,<a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\">[9]<\/a> die das soziale Ungleichheitsgeschehen stark beeinflussen.<a href=\"#_ftn10\" name=\"_ftnref10\">[10]<\/a><\/p>\n<p>In den franz\u00f6sischen Single-Charts hatte das Musikst\u00fcck einen enormen Erfolg,<a href=\"#_ftn11\" name=\"_ftnref11\">[11]<\/a> doch es bleibt zweifelhaft, ob die Lesart als Sozialkritik der Ausschlag daf\u00fcr war. Vielleicht fand die breite \u00d6ffentlichkeit das Musikst\u00fcck einfach nur am\u00fcsant oder las es eher als Parodie auf die <em>Ghettokids<\/em> der Banlieues<em>.<\/em><a href=\"#_ftn12\" name=\"_ftnref12\">[12]<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center\">Anmerkungen<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Das Trio <em>Les Inconnus<\/em> setzte sich aus den Comedians Didier Bourdon, Bernard Campan und Pascal L\u00e9gitimus zusammen.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Vgl. exemplarisch: Michel Pin\u00e7on\/Monique Pin\u00e7on-Charlot, Dans les Beaux Quartiers, Paris 1989; Dies., Les ghettos du gotha: au c\u0153ur de la grande bourgeoisie, Paris 2010. Aus historischer Perspektive z. B. Anne Kurr, Soziale Segregation am oberen Rand der Gesellschaft. Reiche Stadtteile in Paris und Hamburg in den 1960er bis 1980er Jahren, erscheint 2017.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Vgl. exemplarisch Michelle Zancarini-Fournel\/Christian Delacroix, La France du temps pr\u00e9sent, 1945-2005, Paris 2010\/2014, S. 492. Kurzer \u00dcberblick \u00fcber die Entwicklung sozialer Brennpunkte vorwiegend in Bezug auf Paris: Kap. IV. Villes et banlieues en crise: ethnicisation, genre et identit\u00e9s, S. 485-493.<\/p>\n<p>Zur Diskussion, ob der Begriff <em>Ghetto<\/em> f\u00fcr die Beschreibung und Analyse der franz\u00f6sischen Vorst\u00e4dte geeignet ist, vgl. Michel Kokoreff, Ghettos et marginalit\u00e9 urbaine. Lectures crois\u00e9es de Didier Lapeyronnie et Lo\u00efc Wacquant, in: Revue fran\u00e7aise de sociologie (2009), S. 553-572.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Der Soziologe Karim Hammou bezieht sich auf den zeitgen\u00f6ssischen Journalisten Ariel Wizman, der die Hip-Hop Kultur als letzte popul\u00e4re Kultur bezeichnet. Vgl. Karim Hammou, Une histoire du Rap en France, Paris 2014, S. 71.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Vgl. ebd., S. 70, 71, 74.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Daniel T\u00f6dt, Vom Planeten Mars: Rap in Marseille und das Imagin\u00e4re der Stadt, M\u00fcnster 2011, S. 103 f.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> Zur Ungleichheit im franz\u00f6sischen Bildungssystem in Bezug auf Paris vgl. Marco Oberti, L\u00b4\u00e9cole dans la ville: s\u00e9gr\u00e9gation, mixit\u00e9, carte scolaire, Paris 2007.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> Zum Begriff des Kapitals und der feinen Unterschiede, vgl. Pierre Bourdieu, Die feinen Unterschiede, Frankfurt a. M. 2010 (1. Aufl. 1979).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a> In Bezug auf die Banlieues als \u201efalsche\u201c Adresse vgl. u.a. Friedrich Lenger, Metropolen der Moderne. Eine europ\u00e4ische Stadtgeschichte seit 1850, M\u00fcnchen 2013, S. 480 f.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref10\" name=\"_ftn10\">[10]<\/a> Angelehnt an die theoretischen \u00dcberlegungen von Eva Barl\u00f6sius, K\u00e4mpfe um soziale Ungleichheit, Machttheoretische Perspektive, Wiesbaden 2004, S. 10. Weiterf\u00fchrend: Dies., Die Macht der Repr\u00e4sentation: Common sense \u00fcber soziale Ungleichheiten, Wiesbaden 2005.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref11\" name=\"_ftn11\">[11]<\/a> \u00bbAuteuil, Neuilly, Passy\u00ab wurde auf dem Album <em>Bouleversifiant ! <\/em>1991 ver\u00f6ffentlicht und hielt sich 21 Wochen in den Top Ten der Single Charts.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref12\" name=\"_ftn12\">[12]<\/a> Vgl. den Journalisten Ariel Wizman retrospektiv in: le Monde, 1991-1995: des ann\u00e9es en forme de \u00bbtournant pris sans volant\u00ab, 13.08.2016.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a title=\"website kurr\" href=\"https:\/\/www.geschichte.uni-hamburg.de\/arbeitsbereiche\/deutsche-geschichte\/personen\/kurr.html\" target=\"_blank\">Anne Kurr<\/a> ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Historischen Seminar der Universit\u00e4t Hamburg.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jugendkultur und sozialr\u00e4umliche Polarisierung in Paris zu Beginn der 1990er Jahre<\/p>\n","protected":false},"author":391,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[57],"tags":[994,1363,2192],"class_list":["post-6204","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-hip-hop","tag-les-inconnus","tag-sozialkritik"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6204","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/users\/391"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6204"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6204\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6204"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6204"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6204"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}