{"id":7693,"date":"2018-02-15T10:24:43","date_gmt":"2018-02-15T08:24:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pop-zeitschrift.de\/?p=7693"},"modified":"2018-02-15T10:24:43","modified_gmt":"2018-02-15T08:24:43","slug":"social-media-februarvon-susann-kohout15-02-2018","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/2018\/02\/15\/social-media-februarvon-susann-kohout15-02-2018\/","title":{"rendered":"Social Media Februarvon Susann Kohout15.2.2018"},"content":{"rendered":"<p>Wissenschaft und Soziale Netzwerke<!--more--><\/p>\n<p>Im Zusammenhang mit den hitzigen Debatten um die sogenannten &#8222;Alternativen Fakten&#8220; ist eine grunds\u00e4tzliche Diskussion um das Vertrauen in die Wissenschaft entbrannt: Wann k\u00f6nnen wissenschaftliche Ergebnisse als Fakten gelten? Was kann Wissenschaft leisten und wie k\u00f6nnen Wissenschaftler*innen Erkenntnisse so kommunizieren, dass sie verst\u00e4ndlich und vertrauensw\u00fcrdig sind? Im April 2017 reagierten Wissenschaftler*innen und Wissenschaftsbef\u00fcrworter*innen auf die Vorw\u00fcrfe und den einsetzenden Vertrauensverlust und Image-Schaden mit dem <i>March of Science<\/i>, der sich gem\u00e4\u00df seines ersten Mottos \u201eScience, not Silence\u201c auch 2018 zentral auf Wissenschaftskommunikation<i> <\/i>fokussiert. \u201eWie die Wissenschaft kommuniziert (und wie sie kommuniziert wird), ist entscheidend daf\u00fcr, ob ein echter Dialog [zwischen Wissenschaft, Politik und Wirtschaft] (\u2026) gelingt\u201c.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> Dazu sollen Wissenschaftler*innen in die \u00d6ffentlichkeit gehen, sowohl zur Abwendung alternativer Fakten als unl\u00e4ngst auch zur Beratung staatsbedingter Problemsituationen \u2013 ob mit Kommentaren zu politischen Umbr\u00fcchen, der Erstellung wirtschaftlicher Diagnosen oder Prognosen zu gesellschaftlichen Ver\u00e4nderungen. Kommunikation mit der \u00d6ffentlichkeit gilt in Fachkreisen h\u00e4ufig als unbeliebte Aufgabe, denn wissenschaftliche Ergebnisse sind komplex, vorl\u00e4ufig und niemals schwarz-wei\u00df \u2013 was Menschen au\u00dferhalb der Wissenschaft allerdings nicht immer verstehen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/p\/BTLn8MvjG2r\/?tagged=marchofscience\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-7694\" src=\"http:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2018\/02\/Bildschirmfoto-2018-02-15-um-08.29.47.png\" alt=\"Bildschirmfoto 2018-02-15 um 08.29.47\" width=\"930\" height=\"446\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2018\/02\/Bildschirmfoto-2018-02-15-um-08.29.47.png 930w, https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2018\/02\/Bildschirmfoto-2018-02-15-um-08.29.47-300x144.png 300w, https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2018\/02\/Bildschirmfoto-2018-02-15-um-08.29.47-768x368.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 930px) 100vw, 930px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Umso interessanter ist es nun, dass Wissenschaftler*innen vermehrt Pr\u00e4senz auf sozialen Netzwerkseiten zeigen. Nach einer Befragung von Kimberley Collins, David Shiffman und Jenny Rock mit 587 Teilnehmer*innen aus 31 L\u00e4ndern in den Jahren 2013\/2014 nutzen 88 Prozent den Mikrobloggingdienst Twitter. Auch andere Netzwerke sind beliebt, u.a. Facebook, LinkedIn, WordPress und Google+. 21 Prozent der Befragten sind Instagram-User. Sehen Wissenschaftler*innen m\u00f6glicherweise Social Media als Chance, mit der \u00d6ffentlichkeit zu kommunizieren? Gegen Fake News vorzugehen?<\/p>\n<p style=\"text-align: center\">Wissenschaft auf Twitter<\/p>\n<p>H\u00e4ufig werden Tweets von Politikern, Prominenten und anderen \u00f6ffentlichen Personen in TV-Sendungen und Tageszeitungen zitiert. Allerdings hat Twitter, zumindest in Deutschland, bei weitem nicht so einen gro\u00dfen Resonanzraum, wie es scheint. In der ARD\/ZDF Online-Studie 2017 geben nur drei Prozent der Deutschen an, Twitter w\u00f6chentlich zu nutzen \u2013 ein Prozent t\u00e4glich. Gern wird Twitter auch als Elitemedium bezeichnet \u2013 vorrangig genutzt von Pers\u00f6nlichkeiten aus Politik, Journalismus und zunehmend auch der Wissenschaft. Twitter ist der Elfenbeinturm unter den Sozialen Netzwerken. Kein gutes Sprachrohr, zumindest nicht, wenn man die Bev\u00f6lkerung direkt zu adressieren versucht.<\/p>\n<p>Der direkte Kontakt zu \u201eLaien\u201c oder \u201eNicht-Wissenschaflter*innen\u201c ist auch nicht der bezweckte Nutzen des Twitterns. In Ihrer Auseinandersetzung mit dem Thema \u201eSoziale Netzwerke f\u00fcr Wissenschaftler\u201c geht Isabella Peters 2015 darauf ein, dass vor allem solche sozialen Netzwerkseiten eine hohe Nutzer*innenzahl aufweisen, \u201edie einen breiten Funktionsumfang bieten und das Interagieren und Austauschen, Publizieren und Verbreiten und Sich-Pr\u00e4sentieren\u201c<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> erm\u00f6glichen. Soziale Netzwerkseiten sollen Arbeit und Kommunikation erleichtern und beschleunigen. Es z\u00e4hlt, sich mit den richtigen Leuten zu vernetzen und seine Chancen auf F\u00f6rdergelder erh\u00f6hen zu k\u00f6nnen. Soziale Netzwerke dienen dem Marketing der eigenen Person oder des Forschungsprojektes. Der Ratgeber von Academics.de hat sogar f\u00fcnf Tipps f\u00fcr erfolgreiches Selbstmarketing in der Wissenschaft anzubieten. Humor ist erlaubt, etwa wenn man sich zum rappenden Mathematiker berufen f\u00fchlt oder leidenschaftlich \u00fcber den Darm spricht. Aber bitte nur mit ausreichend Sachkenntnis: wer nicht genug Expertise hat, wird gebeten, den Mund zu halten. Wohl um die Wissenschaft nicht erneut in Verruf zu bringen.<\/p>\n<p>Dass Selbstvermarktung auf Twitter unterhaltsam sein muss, ist anzuzweifeln. Umfrageergebnisse zeigen, dass f\u00fcr 61 Prozent der Befragten andere Wissenschaftler*innen das pr\u00e4ferierte Publikum, die Zielgruppe der Tweets sind. Nur zu 31 Prozent ist es die breite \u00d6ffentlichkeit, acht Prozent Organisationen und Medien. Analysen der Follower-Zahlen repr\u00e4sentieren diese Zwecke: 51 Prozent der Wissenschaftler*innen folgen zwischen 101 und 500 anderen Usern, und 44 Prozent haben zwischen 101 und 500 Followern. Es ist wahrscheinlich, dass sich da die gleichen Personen gegenseitig folgen. Dieses Nutzungsverhalten macht Twitter zu einer Art Intranet, was zwar der \u00d6ffentlichkeit technisch zug\u00e4nglich ist, aber faktisch keiner die Inhalte liest \u2013 weil sie keiner sucht. So sehen auch die Tweets vieler Wissenschaftler*innen aus: kryptische Spezialinformationen, Links zu Ver\u00f6ffentlichungen auch ohne \u00f6ffentlichen Zugang oder langweilige Tagungstweets nach dem Prinzip \u201eForscher XY h\u00e4lt gerade einen Vortrag zum Thema XY auf der Tagung XY. Super!\u201c.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/twitter.com\/annie_waldherr\/status\/847804783973064705\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-7708\" src=\"http:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2018\/02\/Bildschirmfoto-2018-02-15-um-09.00.29.png\" alt=\"Bildschirmfoto 2018-02-15 um 09.00.29\" width=\"586\" height=\"106\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2018\/02\/Bildschirmfoto-2018-02-15-um-09.00.29.png 586w, https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2018\/02\/Bildschirmfoto-2018-02-15-um-09.00.29-300x54.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 586px) 100vw, 586px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/twitter.com\/rizzjjs\/status\/881195125208227840\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-7709\" src=\"http:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2018\/02\/Bildschirmfoto-2018-02-15-um-09.01.50.png\" alt=\"Bildschirmfoto 2018-02-15 um 09.01.50\" width=\"586\" height=\"131\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2018\/02\/Bildschirmfoto-2018-02-15-um-09.01.50.png 586w, https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2018\/02\/Bildschirmfoto-2018-02-15-um-09.01.50-300x67.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 586px) 100vw, 586px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Kaum einer kommt in die Verlegenheit, solche Inhalte zu lesen, der nicht auch selbst Teil der Tagung ist, dem nicht die genannten Ver\u00f6ffentlichungen in seiner eigenen Forschung weiterbringen oder der Spa\u00df daran hat, Tweets mit noch kryptischeren Kommentaren zu beantworten. Mit der \u00d6ffentlichkeit kann \u00fcber Twitter kaum Kontakt aufgenommen werden. Eher werden noch all jene verschreckt, die es versuchen.<\/p>\n<p>Allerdings ist Twitter f\u00fcr Wissenschaftler*innen bislang noch eine relativ neue Bewegung. Der Gro\u00dfteil der Befragten oben zitierter Studie gibt an, erst seit weniger als zwei Jahren Twitter zu nutzen. Nutzungsmuster auf Sozialen Netzwerken ver\u00e4ndern sich schnell. Auch muss an dieser Stelle erw\u00e4hnt werden, dass die Beobachtung wissenschaftsinterner Tweets einer gro\u00dfen Anzahl an bem\u00fchten Wissenschaftstwitternden nicht gerecht wird. Gerade im englischsprachigen Raum, wo Twitter von weiteren Teilen der \u00d6ffentlichkeit intensiv genutzt wird, wird mit Tweets auch ein breites Publikum adressiert.<\/p>\n<p>Dass Twitter in Deutschland noch wenig genutzt wird, liegt nicht nur an der Art der Informationen oder der Form der textzentrierten Vermittlung. Einzelpersonen aus Wissenschaft, Journalismus und Politik sind mit ihren speziellen oder schwierigen Themen in unserer Gesellschaft h\u00e4ufig keine popul\u00e4ren Pers\u00f6nlichkeiten. Wer aktiv auf Twitter unterwegs ist, loggt sich meist schon aufgrund eines speziellen Interesses ein.<\/p>\n<p style=\"text-align: center\">Wissenschaft auf Instagram<\/p>\n<p>Anders ist es bei Instagram. Der Online-Dienst, der zur Facebook Inc. geh\u00f6rt, erlebte in den letzten Jahren einen rasanten Aufstieg.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> Erg\u00e4nzend zu Video- und Bildinhalten kann auf Instagram zwar ein Text mit maximal 2200 Zeichen zur Beschreibung beigef\u00fcgt werden, Texte ohne Bilder zu publizieren ist jedoch nicht m\u00f6glich (Fa\u00dfmann &amp; Moss, 2016). Damit konzentriert sich die Plattform fast ausschlie\u00dflich auf visuelle Inhalte zur Informationsvermittlung. Studien zu visueller Kommunikation von Unternehmen und Organisationen zeigen, dass Bilder die Beziehung zu Followern mitbestimmen und Vertrauen schaffen (Russmann &amp; Svensson, 2016) \u2013 eine M\u00f6glichkeit, die sich auch Wissenschaftler*innen zunutze machen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Weitere Gr\u00fcnde sprechen daf\u00fcr, dass Instagram gerade zur Rezeption von bislang neuen und \u201eunentdeckten\u201c Inhalten geeignet sein k\u00f6nnte: eine von Facebook Inc.<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> ver\u00f6ffentlichte Studie von 2016 vergleicht die Nutzung von Instagram mit der von Facebook. Die User geben an, Instagram zu nutzen, um \u00fcber Celebrities auf dem Laufenden zu bleiben, nach Inspirationen oder nach neuen Orten zu suchen. Von Instagram erhoffen sich die User, Insider-Perspektiven zu erhalten, sich zu entspannen und etwas zu entdecken. Im Vergleich zu Twitter scheint Instagram daher zumindest in Deutschland bessere M\u00f6glichkeiten zu bieten, \u00d6ffentlichkeit direkt zu erreichen \u2013 nicht zuletzt, da die Nutzer*innenzahl wesentlich gr\u00f6\u00dfer ist.<\/p>\n<p>Doch wie wird das Potential von Instagram tats\u00e4chlich genutzt? Anhand einer beispielhaften Beobachtung aktuell bestehender Instagram-Accounts von Wissenschaftler*innen sollen bestehende Konzepte untersucht und auf die Frage nach erfolgreicher Wissenschaftskommunikation bewertet werden. \u00dcber die Suche von Hashtags zeigt sich, dass das Thema Wissenschaft auf Instagram pr\u00e4sent ist. Neben den seltener verwendeten Hashtags #wissenschaft und #wissenschaftler und den deutlich h\u00e4ufiger genutzten #science und #scientist sind #research, #researcher, #researchlife oder #sciencebitch weitere typische Schlagworte. Fotoinhalte, welche Aufnahmen aus Laboren und von jungen Frauen und seltener M\u00e4nnern in Kitteln zeigen, sind zus\u00e4tzlich mit einer Vielzahl weiterer Hashtags versehen, wie unter anderen #phdlife, #phdlifestyle, #scientistwhoselfie oder #womeninstem.<\/p>\n<p>Hashtags: Stand: 11.02.2018, 11:31 Uhr:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2018\/02\/Bildschirmfoto-2018-02-15-um-08.39.27.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-7699\" src=\"http:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2018\/02\/Bildschirmfoto-2018-02-15-um-08.39.27.png\" alt=\"Bildschirmfoto 2018-02-15 um 08.39.27\" width=\"1038\" height=\"310\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2018\/02\/Bildschirmfoto-2018-02-15-um-08.39.27.png 1038w, https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2018\/02\/Bildschirmfoto-2018-02-15-um-08.39.27-300x90.png 300w, https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2018\/02\/Bildschirmfoto-2018-02-15-um-08.39.27-768x229.png 768w, https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2018\/02\/Bildschirmfoto-2018-02-15-um-08.39.27-1024x306.png 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 1038px) 100vw, 1038px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Unter den Hashtags, die Wissenschaft ganz allgemein adressieren, sind ein Gro\u00dfteil der Bilder weniger Fotos als \u00fcberwiegend Meme. Sie werden h\u00e4ufiger von Wissenschaftsinstitutionen oder privaten Kollektiven verwendet, die spezielle Inhalte verbreiten wollen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/p\/BfGh4Anl_vZ\/?tagged=wissenschaft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-7698\" src=\"http:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2018\/02\/Bildschirmfoto-2018-02-15-um-08.36.35.png\" alt=\"Bildschirmfoto 2018-02-15 um 08.36.35\" width=\"927\" height=\"593\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2018\/02\/Bildschirmfoto-2018-02-15-um-08.36.35.png 927w, https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2018\/02\/Bildschirmfoto-2018-02-15-um-08.36.35-300x192.png 300w, https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2018\/02\/Bildschirmfoto-2018-02-15-um-08.36.35-768x491.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 927px) 100vw, 927px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Hashtags wie #researchlife bieten Einblick in den wissenschaftlichen Alltag. Typischer Instagram-Content wie Essensfotografie, Naturaufnahmen und Portraits werden kombiniert mit Fotos aus Laboren, von Papier- und B\u00fccherstapeln und Vortragsszenarios. Sie erzeugen einen nachvollziehbaren Eindruck aus dem Alltag einer sonst h\u00e4ufig mystifizierten Berufspraxis. Der Begriff #phdlife verweist darauf, dass auf Instagram bisher vor allem der Alltag junger Wissenschaftler*innen dokumentiert wird, weniger der von Professor*innen oder renommierten Pers\u00f6nlichkeiten aus dem Wissenschaftsbetrieb.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2018\/02\/Bildschirmfoto-2018-02-15-um-08.40.30.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-7700\" src=\"http:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2018\/02\/Bildschirmfoto-2018-02-15-um-08.40.30.jpg\" alt=\"Bildschirmfoto 2018-02-15 um 08.40.30\" width=\"822\" height=\"607\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2018\/02\/Bildschirmfoto-2018-02-15-um-08.40.30.jpg 822w, https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2018\/02\/Bildschirmfoto-2018-02-15-um-08.40.30-300x222.jpg 300w, https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2018\/02\/Bildschirmfoto-2018-02-15-um-08.40.30-768x567.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 822px) 100vw, 822px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Neben allgemeinen und oft in Zitatbildern oder Memen kommunizierten Inhalten zu Wissenschaft allgemein und der \u00fcberwiegend fotografischen Darstellung des wissenschaftlichen Alltags, ist die Inszenierung der Wissenschaftsperson eine kommunikative Methode auf Instagram. Die Bilder unter dem Hashtag #scientistswhoselfie zeigen, wie Wissenschaftler*innen im Selbstportrait aussehen \u2013 manchmal sogar mit Snapchat-Filter. Die Wissenschaftspersonen stehen im Vordergrund. Auch Problemthemen wie Frauen in der Wissenschaft werden etwa unter dem intensiv genutzten Hashtag #womeninstem behandelt. Folgt man den Accounts, f\u00fchren sie auf eher privat gef\u00fchrte Seiten. Sie zeigen sowohl Einblicke in das berufliche als auch das private Leben der User. Insofern unterscheiden sie sich kaum von nicht-wissenschafltlichen Accounts \u2013 auch nicht hinsichtlich der Followerzahlen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/fitgrad.andreea\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-7701\" src=\"http:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2018\/02\/Bildschirmfoto-2018-02-15-um-08.45.50.png\" alt=\"Bildschirmfoto 2018-02-15 um 08.45.50\" width=\"809\" height=\"537\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2018\/02\/Bildschirmfoto-2018-02-15-um-08.45.50.png 809w, https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2018\/02\/Bildschirmfoto-2018-02-15-um-08.45.50-300x199.png 300w, https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2018\/02\/Bildschirmfoto-2018-02-15-um-08.45.50-768x510.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 809px) 100vw, 809px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Durch die Verkn\u00fcpfung von Bildern aus der beruflichen Sph\u00e4re mit privaten Eindr\u00fccken wird der wissenschaftliche Alltag als Lifestyle erfahren \u2013 wie es die Beispiele von fitgrad.andreea<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a> und particlefairy<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a> zeigen. Mit einer Bakterienkultur unter ihrem Arm steht fitgrad.andreea bekittelt im Labor und l\u00e4chelt in die Kamera. Die Textbeschreibung zum Instagram-Bild erkl\u00e4rt, dass sie eine bakterielle Umwandlung durchf\u00fchrt, indem sie durch die Anwendung von Hitzeschocks St\u00fccke freier DNA in die Bakterien einpflanzt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/p\/BcFM0eWH5oY\/?taken-by=particlefairy\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-7702\" src=\"http:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2018\/02\/Bildschirmfoto-2018-02-15-um-08.47.19.png\" alt=\"Bildschirmfoto 2018-02-15 um 08.47.19\" width=\"791\" height=\"503\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2018\/02\/Bildschirmfoto-2018-02-15-um-08.47.19.png 791w, https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2018\/02\/Bildschirmfoto-2018-02-15-um-08.47.19-300x191.png 300w, https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2018\/02\/Bildschirmfoto-2018-02-15-um-08.47.19-768x488.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 791px) 100vw, 791px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Etwas anders ist eine Aufnahme von particlefairy, einer Physikerin, abgebildet beinahe schlafend vor dem Laptop. Es ist zu zeitig, um wach zu sein, wenn man keine \u201emorning person\u201c ist, aber so ist das Leben als Wissenschaftlerin mit internationalen Kooperationen, erkl\u00e4rt der Text. Dass fitgrad.andreea Wissenschaftlerin ist, kann leicht nachvollzogen werden: Das Labor ist eine wissenschaftliche Umgebung, und Bakterien unter Mikroskopen entspricht in etwa dem, was sich durch mediale und filmische Darstellung als eine klischeehafte Darstellung von &#8218;der Wissenschaft&#8216; etabliert hat. Dass Wissenschaftler*innen bunte Haare haben wie particlefair und morgens m\u00fcde sind, ist eher untypisch. Die beiden Beispiele sind verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig unterschiedlich. Gemeinsam haben sie, dass sowohl fitgrad.andreea als auch particlefairy junge Wissenschaftler<i>innen<\/i> sind. Sie sind auf den Bildern selbst abgebildet und erl\u00e4utern der Instagram-\u00d6ffentlichkeit, was sie tun.<\/p>\n<p>Fitgrad.andreea und particlefairy sind nur Beispiele f\u00fcr ein breites Spektrum von Instragrammer*innen, die einen Blick \u201ehinter die Kulissen\u201c wissenschaftlichen Arbeitens geben \u2013 auff\u00e4llig h\u00e4ufig in Laboren. \u00dcberhaupt sind naturwissenschaftliche F\u00e4cher und Disziplinen mit eigenen Motiven aus der Arbeitswelt \u00fcberwiegend auf Instagram vertreten. Die allgemeine Popularit\u00e4t dieser F\u00e4cher kann durch die Ergebnisse der Wissenschaftsbarometer aus Deutschland und der Schweiz (2017 und 2016) best\u00e4tigt werden.<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a> Wissenschaft wird in der Bev\u00f6lkerung vor allem mit naturwissenschaftlichen Themen \u2013 dabei besonders Medizin \u2013 assoziiert und auch das Interesse an diesen Bereichen ist am gr\u00f6\u00dften. Es ist anzunehmen, dass die Vorlieben f\u00fcr Naturwissenschaften nicht zuletzt auch medial gepr\u00e4gt sind. Aus popul\u00e4ren Medien wie Filmen oder Serien ist der \u201eLifestyle\u201c bereits bekannt. Das Arbeitsumfeld\u00a0ist fotogener, etwa durch Kittel und Schutzanz\u00fcge, au\u00dfergew\u00f6hnliche Ger\u00e4tschaften, exotische Einblicke in sonst unsichtbare mikro- und makroskopische Welten, als beispielsweise das der geistes- oder sozialwissenschaftlicher F\u00e4cher, welche folglich auch kaum wahrnehmbar auf der Plattform vertreten sind.<\/p>\n<p>Naturwissenschaftliche Instagrammer*innen machen sich diesen Vorteil zunutze und arbeiten mit klassischen naturwissenschaftlichen Motiven. Einige Wissenschaftler*innen orientieren sich au\u00dferdem am Nutzungsverhalten erfolgreicher Instagram-Pers\u00f6nlichkeiten: \u00e4sthetische Fotos von der Arbeitsroutine und Einblicke in das allt\u00e4gliche Leben sind beliebte Inhalte und Follower-Generatoren.<\/p>\n<p>Es entstehen Accounts, die Eindr\u00fccke aus Fitness und weiblicher \u00c4sthetik mit Bildern im Kittel vermischen, wie bei denen der Biologin dr.louisa.parkinson<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">[8]<\/a> oder der Physikerin meriameberboucha<a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\">[9]<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/dr.louisa.parkinson\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-7703\" src=\"http:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2018\/02\/pa.jpg\" alt=\"pa\" width=\"817\" height=\"520\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2018\/02\/pa.jpg 817w, https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2018\/02\/pa-300x191.jpg 300w, https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2018\/02\/pa-768x489.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 817px) 100vw, 817px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Dr.louisa.parkinson ist neben ihrer Karriere als Wissenschaftlerin auch als Model t\u00e4tig. Zwei recht unterschiedliche Identit\u00e4ten, die sich auf ihrem Instagram-Account vermischen. Im <i>Offline-Leben<\/i> ist anzunehmen, dass es eher zu einer strikten Trennung kommt; sie also nicht im Bikini auf Arbeit oder im Kittel zum Strandshooting erscheint. Auf Instagram stehen beide Rollen direkt nebeneinander.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/p\/BdseKSWlOAk\/?taken-by=meriameberboucha\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-7704\" src=\"http:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2018\/02\/Bildschirmfoto-2018-02-15-um-08.55.21.png\" alt=\"Bildschirmfoto 2018-02-15 um 08.55.21\" width=\"790\" height=\"506\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2018\/02\/Bildschirmfoto-2018-02-15-um-08.55.21.png 790w, https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2018\/02\/Bildschirmfoto-2018-02-15-um-08.55.21-300x192.png 300w, https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2018\/02\/Bildschirmfoto-2018-02-15-um-08.55.21-768x492.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 790px) 100vw, 790px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Zwar nicht am Strand, doch dennoch mit einem eindeutigen Fokus auf Weiblichkeit arbeiten die Bilder von meriameberboucha. Sie ist eine attraktive Frau mit gef\u00f6hnten Haaren und frisch aufgetragenem roten Lippenstift, die sich in figurbetonter K\u00f6rperhaltung inszeniert. Indirekt, vermutlich durch einen Spiegel, wird sie im Beispielbild fotografiert, wie sie ein technisches Ger\u00e4t bedient. Dieses verschwimmt allerdings hinter einer Unsch\u00e4rfe. Der dazu verfasste Text erscheint beinahe satirisch: \u201eDid you know: with a HUGE eletricity generator, scientists can make the stuff that the Sun is made of in the lab &#8211; &#8211; PLASMA! (\u2026)\u201c. Beide Accounts vermitteln das neue Bild einer weiblichen Wissenschaftlerin: eines, bei dem jedoch die Rolle als Frau vordergr\u00fcndig ist, w\u00e4hrend die als Wissenschaftlerin im Hintergrund steht. Mit 1.465 und 2.147 Abonnenten (Stand: 11.02.2018, 22:33 Uhr) sind die Accounts von dr.louisa.parkinson und meriameberboucha leicht erfolgreicher als die von fitgrad.andreea (1.121) und particlefairy (385).<\/p>\n<p>&#8222;Sex sells\u201c hei\u00dft das werbesprachlich. Sosehr man davon ausgehen kann, dass solche Darstellungsweisen nicht nur Wissenschaftsinteressierte, sondern vielleicht auch Nicht-Interessierte und damit eine breitere \u00d6ffentlichkeit erreicht, ist fragw\u00fcrdig, ob wissenschaftliche Arbeitsweisen und Inhalte auf diese Art korrekt vermittelt werden k\u00f6nnen. Inwiefern die Accounts von fitgrad.andreea und particlefairy diesem Anspruch besser gerecht werden, l\u00e4sst sich andererseits auch nur vermuten. In allen F\u00e4llen erscheint es schwierig bis kaum vorstellbar, dass es gelingen kann, wissenschaftliche Inhalte in ihrer Komplexit\u00e4t \u00fcber Bilder und kurze Textsequenzen \u2013 schon gar nicht \u00fcber &#8222;Sex sells&#8220;-Inhalte \u2013 darzustellen und zu vermitteln.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/p\/BfInMk2lUY1\/?taken-by=meriameberboucha\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-7705\" src=\"http:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2018\/02\/Bildschirmfoto-2018-02-15-um-08.56.29.png\" alt=\"Bildschirmfoto 2018-02-15 um 08.56.29\" width=\"788\" height=\"504\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2018\/02\/Bildschirmfoto-2018-02-15-um-08.56.29.png 788w, https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2018\/02\/Bildschirmfoto-2018-02-15-um-08.56.29-300x192.png 300w, https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/files\/2018\/02\/Bildschirmfoto-2018-02-15-um-08.56.29-768x491.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 788px) 100vw, 788px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Dem Zweck, Vertrauen in die Wissenschaft durch Instagram zu f\u00f6rdern, kann mit dem Fokus auf das Wissenschaftler-Dasein \u2013 seinem Lifestyle und der damit einhergehenden Authentizit\u00e4t \u2013, dennoch n\u00e4hergekommen werden. Andererseits k\u00f6nnte eine Entmystifizierung auch Misstrauen oder einen Zweifel an der jeweiligen Kompetenz zur Folge haben. In anderen \u00f6ffentlichen Berufsfeldern wie der Politik sind solche Probleme wohlbekannt: von privaten Informationen wird auf berufliche Fehler geschlossen. Private Skandale, Pannen und Aff\u00e4ren tragen trotz Bezugslosigkeit zur Beurteilung der politischer Qualifikation bei: der sogenannte Halo-Effekt setzt ein.<\/p>\n<p>Letztendlich kann Instagram durch die visuelle Vermittlungsform immer nur als Teil einer Gesamtdarstellung wirksam werden. Mit Instagram kann Kontakt zu Zielgruppen aufgebaut und Interesse geweckt werden. Um ihre T\u00e4tigkeit transparent und erkl\u00e4rend darzustellen, sollten Wissenschaftler*innen auf umfangreichere, vielf\u00e4ltigere Darstellungsformate setzen und zus\u00e4tzlich zu Instagram, Twitter und Co. einen eigenen Blog betreiben.<\/p>\n<p>Wissenschaftskommunikation ist dann erfolgreich, wenn sie nicht nur Wissen vermittelt, sondern verst\u00e4ndlich machen kann, wie Wissenschaft funktioniert und was von den Ergebnissen zu erwarten ist. Es ist eine falsche Vorstellung zu glauben, dass wissenschaftliche Erkenntnisse mit Fakten gleichzusetzen sind, auch wenn sie diesem Anspruch wohl n\u00e4her kommen als der Gro\u00dfteil vorherrschender Informationen. Was Instagram und Twitter mit Bildern und kleine Textelementen vermitteln k\u00f6nnen, ist ein Blick hinter die Kulissen, ein Eindruck vom Making-Of. Bilder aus dem Elfenbeinturm machen ihre Bewohner nahbar \u2013 und somit kritisierbar. Kritik kann in Anbetracht der Vertrauenskrise auch eine Gefahr sein, doch insofern sie richtig wahrgenommen wird \u2013 weil sie entsprechend transparent ist \u2013 sogar noch mehr Potential bieten. Sie kann fruchtbar und sogar produktiv sein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.tu-braunschweig.de\/kmw\/team\/kohout\">Susann Kohout<\/a> ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am\u00a0Institut f\u00fcr Sozialwissenschaften (Abteilung Kommunikations-\u00a0und Medienwissenschaften) an der Technischen Universit\u00e4t Braunschweig. Sie <a href=\"https:\/\/twitter.com\/izuzuzi\">twittert<\/a> zum Thema Wissenschaftskommunikation, Digitale\u00a0Kommunikation und ihr #PhDlife.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center\">Anmerkungen<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> http:\/\/marchforscience.de\/march-for-science-e-v-startseite\/<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Peters, I. (2015). Soziale Netzwerke f\u00fcr Wissenschaftler. Anreize und Mehrwerte schaffen f\u00fcr die wissenschaftliche Kommunikation. Bibliotheksdienst, 49 (10-11).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Der Anbieter wurde im Oktober 2010 gelaunched und die letzten aktuellen deutschen Nutzerzahlen nach socialmedia-institute\u00a0und\u00a0allfacebook.de\u00a0geben an, dass 3,7 Millionen Menschen t\u00e4glich auf Instagram aktiv sind. Vgl. https:\/\/www.kontor4.de\/beitrag\/aktuelle-social-media-nutzerzahlen.html<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> https:\/\/www.facebook.com\/iq\/articles\/facebook-and-instagram-a-tale-of-two-feeds?ref=wpinsights_rd<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> https:\/\/www.instagram.com\/fitgrad.andreea\/<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> https:\/\/www.instagram.com\/particlefairy\/<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> Wissenschaft im Dialog\/Kantar Emnid, CC BY-ND 4.0. (2017). Wissenschaftsbarometer 2017. Zugriff am 15.02.2017. Verf\u00fcgbar unter https:\/\/www.wissenschaft-im-dialog.de\/projekte\/wissenschaftsbarometer\/wissenschaftsbarometer-2017\/; Universit\u00e4t Z\u00fcrich, Instituts f\u00fcr Publizistikwissenschaft und Medienforschung, Wissenschafts-, Krisen- und Risikokommunikation. (2016). Wissenschaftsbarometer Schweiz 2016. Verf\u00fcgbar unter http:\/\/www.wissenschaftsbarometer.ch\/<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> https:\/\/www.instagram.com\/dr.louisa.parkinson\/<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a> https:\/\/www.instagram.com\/meriameberboucha\/<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wissenschaft und Soziale Netzwerke<\/p>\n","protected":false},"author":391,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[57],"tags":[108811,560,561,706,1082,1257,1258,1492,1715,2091,2262,2396,2407,2547,2553],"class_list":["post-7693","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-alternative-fakten","tag-digicomm","tag-digitale-kommunikation","tag-fake-news","tag-instagram","tag-kommunikation","tag-kommunikationswissenschaft","tag-medienwissenschaft","tag-online-kommunikation","tag-scicomm","tag-susann-kohout","tag-tu-braunschweig","tag-twitter","tag-wissenschaft","tag-wissenschaftskommunikation"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7693","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/users\/391"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7693"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7693\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7693"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7693"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7693"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}