{"id":8149,"date":"2018-08-05T09:44:16","date_gmt":"2018-08-05T07:44:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pop-zeitschrift.de\/?p=8149"},"modified":"2018-08-05T09:44:16","modified_gmt":"2018-08-05T07:44:16","slug":"hip-hop-journalismusirritierte-fragen-an-ein-genre-von-dem-niemand-weiss-was-es-genau-istvon-marc-dietrich-und-martin-seeliger5-8-2018","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/2018\/08\/05\/hip-hop-journalismusirritierte-fragen-an-ein-genre-von-dem-niemand-weiss-was-es-genau-istvon-marc-dietrich-und-martin-seeliger5-8-2018\/","title":{"rendered":"Hip-Hop-JournalismusIrritierte Fragen an ein Genre, von dem niemand wei\u00df, was es genau istvon Marc Dietrich und Martin Seeliger5.8.2018"},"content":{"rendered":"<p>Rap-Medien<!--more--><\/p>\n<p>Rap ist in Deutschland im Jahr 2018 das erfolgreichste und wichtigste Genre moderner Popmusik. Neben den sog. \u201aMainstream\u2018-Medien, die der gesellschaftlichen Mitte mit Niklas Luhmann (1996: 6) gesprochen zur Selbstbeobachtung dienen, finden sich im Rahmen der Hip-Hop-Subkultur jedoch au\u00dferdem eine ganze Reihe eigener Medienorgane und -formate. W\u00e4hrend die akademische Auseinandersetzung mit Hip-Hop und Rap in Deutschland sich derzeit immer weiter etabliert, ist zur Bedeutung dieser Medien aus Sicht der Sozial- und Kulturwissenschaft wenig gesagt worden. In diesem kurzen Text m\u00f6chten wir \u2013 ohne Anspruch auf Vollst\u00e4ndigkeit \u2013 einige Beobachtungen und Eindr\u00fccke teilen, und diese anschlie\u00dfend zum Anlass einiger Vorschl\u00e4ge f\u00fcr eine weitere Auseinandersetzung nehmen. Unser Standpunkt ist hierbei ungef\u00e4hr der zweier Kultursoziologen, die die Frage besch\u00e4ftigt, wie Medien soziale Ordnung bedingen sowie die zweier Hip-Hop-Interessierter, die sich \u00fcber die h\u00e4ufig widerspr\u00fcchlich und mangelhaft agierenden Hip-Hop-Medien ereifern.<\/p>\n<p>Aus einer kultur- und ungleichheitssoziologischen Sicht sehen wir den besonderen Charakter von Hip-Hop im Allgemeinen und Rap im Besonderen in seinem politischen Wesen begr\u00fcndet. \u201eZwischen Affirmation und Empowerment\u201c (Seeliger 2013) dienen die Bildwelten der Hip-Hop-Kultur einerseits der Sicht- und H\u00f6rbarmachung randst\u00e4ndiger (h\u00e4ufig migrantischer) Gruppen (Empowerment). Verherrlichung und Kritik einer marginalisierten Existenz unter Ausschluss von Wohlstand und Anerkennung lassen sich hierbei h\u00e4ufig nur schlecht trennen. In Folge der Vermittlung aggressiv-herabw\u00fcrdigender Inhalte und Verhaltensmaximen (etwa in Form von antisemitischen Ressentiments, Homophobie oder Sexismus) durch die Sprecher, gewinnen die Images des Genres h\u00e4ufig jedoch nicht nur einen verletzenden Charakter, sondern transportieren und verst\u00e4rken im Rahmen ihrer kulturindustriellen Aufbereitung und Vermarktung die Wirkungsmacht geltender Stereotype \u00fcber die besagten Gruppen. In eben diesem Spannungsverh\u00e4ltnis, so m\u00f6chten wir argumentieren, gewinnen Rap-Medien ihre ebenfalls \u00e4u\u00dfert ambivalente Bedeutung.<\/p>\n<p>Aber worum handelt es sich hierbei nun genau? Historisch betrachtet nimmt die subkulturell verhaftete Berichterstattung \u00fcber HipHop-Kultur ihren Anfang vor allem in Szenemagazinen wie \u201aJuice\u2018 und \u201aBackspin\u2018 sowie in Radio- oder TV-Shows. \u00dcber Rap informierte hier ein mehr oder weniger gut ausgebildeter Kreis von Musikjournalisten einen vor allem auf Fans und Interessierte beschr\u00e4nkten Rezipientenkreis. Mit dem Aufkommen des Internets vollzieht sich in der \u00d6ffentlichkeit der Szene ein Strukturwandel, der diese klassische Rollenverteilung zwischen Medien<em>produzenten<\/em> und Medien<em>konsumenten <\/em>zunehmend in Frage stellt. W\u00e4hrend sich zum einen \u2013 erst im Rahmen von Rap-spezifischen Diskussionsforen und sp\u00e4ter auf Web 2.0-Plattformen wie Facebook \u2013 eine Community von Fans in Form einer eigenen Teil\u00f6ffentlichkeit zu formieren begann, entstanden zum anderen auch neue Formate (u.a. \u201a16 Bars\u2018, rap.de, Backspin TV, das Splashmag, TV Stra\u00dfensound oder HipHop.de), die Inhalte der Hip-Hop-Kultur in Form von Interviews und Reportagen aufbereiten.<\/p>\n<p>Eine grundlegende soziologische Einsicht \u00fcber Medien besagt, dass diese die Gesellschaft nicht nur leidenschaftslos beschreiben, sondern hierbei notwendigerweise immer einer inhaltlichen Tendenz folgen und damit \u201eauch mittels moralischer Kriterien und Beobachtungsweisen die Gesellschaft (\u00fcber sich selbst) <em>alarmieren<\/em>\u201c (Ziemann 2006: 72). Eine entsprechend tendenzi\u00f6se Orientierung finden wir auch unter den VertreterInnen der Hip-Hop-Medien. Eine starke Identifikation ergibt sich hierbei zum einen aus einer weit verbreiteten Identifikation ihrer Vertreter mit Hip-Hop als \u201aSubkultur\u2018 im origin\u00e4ren Sinne des Begriffes. Denn, wie Klein und Friedrich (2003) herausarbeiten, reicht der Ursprungsmythos in die USA der 1970er Jahre zur\u00fcck, wo Hip-Hop im Allgemeinen und Rap im Besonderen als Ausdrucksform schwarzer Unterklassen entstand. Mit der (wenn auch ansonsten h\u00e4ufig mehr oder weniger konsequenzlosen) Identifikation \u201anach unten\u2018 geht weiterhin ein (zur Schau gestellter) \u201aprogressiver\u2018 (oder auch: anti-konservativer) Impuls einher, dessen Gestus dem des berufsjugendlichen Sozialp\u00e4dagogen nicht un\u00e4hnlich erscheinen mag. Mit der zunehmenden Popularit\u00e4t von Videointerviews besteht das Kerngesch\u00e4ft der wichtigen Rap-Medien im Onlinebereich vor allem in der Produktion entsprechender Formate, welche in aller Regel \u00fcber die Plattform YouTube zug\u00e4nglich gemacht werden. Auf den erfolgreicheren Plattformen sind Klickzahlen im Hunderttausenderbereich keine Seltenheit und auch kleinere Portale k\u00f6nnen h\u00e4ufig mehrere zehntausend Aufrufe f\u00fcr ihre Videos verzeichnen.<\/p>\n<p>Aus soziologischer Perspektive liegt ein faszinierender Aspekt vieler dieser Interviews in den Ambivalenzen, die sie transportieren. Diese, so meinen wir, sind vor allem durch eine widerspr\u00fcchliche Rolle der InterviewerInnen begr\u00fcndet. Nichts hindert den Moderator von Backspin-TV daran, sich im Gespr\u00e4ch mit der linksradikalen Rapperin Sookee als verst\u00e4ndnisvoller Profeminist darzustellen, w\u00e4hrend er Wochen sp\u00e4ter mit den aggressiv-misogynen Mitgliedern der 187-Stra\u00dfenbande ankumpelt. Auch die Antisemitismusvorw\u00fcrfe gegen den Rapper Kollegah stehen nicht erst im Raum, seit er j\u00fcngst durch das Teilen einer verschw\u00f6rungstheoretischen Karikatur (und auch vorher wiederholt durch kryptische Verweise auf seine Judenfeindlichkeit) in Erscheinung getreten ist. Wenn der Rapper Bushido im Rahmen seiner Albumpromotion in Anlehnung an die islamistischen Attentate mit einem \u201aParis\u2018-Pullover provoziert, und die ehemalige 16-Bars-Moderatorin Visa Vi erkl\u00e4rt, sie wolle jetzt beim Thema Religion nicht weiter nachfragen, weil das \u201ePrivatsache\u201c sei, f\u00e4llt dann bei genauerem Hinsehen auf, dass hier eventuell eine Chance verpasst wurde. Und wenn der M\u00fclheimer Rapper Manuellsen im Interview mit der Plattform HipHop.de ank\u00fcndigt, dem besagten Bushido \u201eeine Machete in den Kopf zu schlagen\u201c, bem\u00fchen sich Vertreter der Rap-Medienlandschaft zu erkl\u00e4ren, dies sei \u2013 ganz im Sinne der Kunst \u2013 nur metaphorisch gemeint. Rap sei eben \u201eStra\u00dfenkultur\u201c und da ginge es darum, \u201eauthentische\u201c Ausdrucksformen zu w\u00e4hlen.<\/p>\n<p>Nun ist Distanz zum Gegenstand keine zwangsl\u00e4ufige Voraussetzung kritischer Berichterstattung. Im Gegenteil, so lie\u00dfe sich argumentieren, werden bestimmte Kontakte und Gespr\u00e4che ja erst dadurch erm\u00f6glicht, dass beide Seiten Kompromisse hinsichtlich derjenigen Vorzeichen eingehen, unter denen man sich begegnet.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> Von einer \u201eMacht der Medien \u00fcber die Politiker\u201c, wie sie Meyer (2015) f\u00fcr das Verh\u00e4ltnis der deutschen Journalisten \u00fcber die Interessenvertretung im Bund konstatiert, kann in der Rap-Welt auch keine Rede sein. F\u00fcr die H\u00f6rigkeit (oder zumindest: Kompromissbereitschaft) der Vertreter deutschsprachiger Rap-Medien gegen\u00fcber den Vertretern des Genres erkennen wir zwei Mechanismen, welche wir im Folgenden kurz vorstellen wollen \u2013 einen habituellen und einen aufmerksamkeits\u00f6konomischen.<\/p>\n<p>Zum einen scheint es uns dem Gro\u00dfteil der Genrevertreter (vor allem im Bereich der Videointerviewer) sehr schwer zu fallen, zu ihren Interviewpartnern in eine kritische Distanz zu treten. W\u00e4hrend Newcomer noch mitunter kritisch befragt oder sogar beurteilt werden, begegnet man \u201averdienten\u2018 (d.h. zumeist \u00e4lteren, auf eine umfangreichere Diskografie zur\u00fcckblickenden) Rappern in aller Regel mit an Unterw\u00fcrfigkeit grenzendem Respekt.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> Ob die Gr\u00fcnde nun aus einer \u00dcberidentifikation mit dem Rapper oder der Angst resultieren, gegen\u00fcber der Community als Nestbeschmutzer dazustehen \u2013 es erscheint bemerkenswert, wie sehr die Interviewer in den genannten Formaten davor zur\u00fcckscheuen, ihre Gespr\u00e4chspartner mit den inh\u00e4renten Widerspr\u00fcchen ihrer Selbstdarstellung zu konfrontieren.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a><\/p>\n<p>Der zweite Mechanismus, um den es uns geht, ergibt sich aus einer ungleichen Verteilung sozialen Kapitals zwischen Rappern und Medien. W\u00e4hrend die Medien gegen\u00fcber den anderen gesellschaftlichen Teilsystemen aufgrund ihres Monopols bei der kommunikationstechnischen Verbreitung von Inhalten \u00fcber Print, Funk und Fernsehen traditionell im Vorteil waren, ist diese Konstellation durch das Web 2.0 unterminiert worden. So decken Rapper wie Bushido mit \u00fcber einer Million Facebook-Fans einen digitalen Radius ab, den die verschiedenen Plattformen selbst nicht erreichen k\u00f6nnen. Einen Gewinn hat im Falle eines Berichts also gar nicht mehr unbedingt nur der Rapper, sondern vor allem die Plattform, die das Interview durchf\u00fchrt. Im Ergebnis, so lie\u00dfe sich anschaulich schlie\u00dfen, wedelt also der Rapperschwanz nicht selten mit dem Medienhund.<\/p>\n<p>Aufmerksamkeits\u00f6konomische Sachzw\u00e4nge und professionelles Unverm\u00f6gen, so haben wir argumentiert, behindern also einen kritischen Rapjournalismus, welcher sich in Zeiten von Boulevardformaten wie der Facebookseite \u201aRapupdate\u2018 dar\u00fcber hinaus einem Wettlauf nach unten ausgesetzt sieht. Wahrscheinlich erscheint gleichzeitig auch, dass die Privilegierung bestimmter Nachrichteninhalte (\u201eUnter Begleitung von Hells Angels-Mitgliedern stattet Animus Fler einen Hausbesuch ab\u201c, \u201eDIESER RAPPER ist jetzt Bitcoin-Million\u00e4r\u201c, usw., usf.) in der Rap-Welt eine Feedbackschleife ausl\u00f6st, die deren Vertreter in der Kultivierung entsprechender Verhaltensweisen weiter best\u00e4rkt.<\/p>\n<p>Unsere kritische Bestandsaufnahme wollen wir nun mit einer Relativierung sowie einigen Anregungen f\u00fcr weitere Forschung abschlie\u00dfen. Denn unter den zahlreichen Formaten im Spektrum der Rap-Medienlandschaft finden sich sicherlich auch solche, deren Output die von uns konstatierten Begrenzungen (ob gezielt oder unwissentlich) \u00fcberschreitet.<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> Auch zeichnet sich \u2013 wie zuletzt im Rahmen einiger Talkrunden \u2013 auch eine gewisse Bereitschaft innerhalb der Rap-Medien ab, die eigenen Verfahrensweisen zumindest zu hinterfragen (Vgl. etwa die von <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=WrtYNX6WHtE\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">splash! Mag<\/a> angesto\u00dfene Diskussion).<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\"><\/a> Inwiefern diese Diskussion jedoch zu einer signifikanten \u00c4nderung der Feldpraktiken f\u00fchren wird, ist \u2013 um es mal positiv zu formulieren \u2013 zumindest als offen anzusehen.<\/p>\n<p>Um zu verstehen, unter welchen Umst\u00e4nden Rap-Medien das Reflexionsverm\u00f6gen der Hip-Hop-Kultur (und damit der Gesellschaft insgesamt) erh\u00f6hen k\u00f6nnen, anstatt es einzuschr\u00e4nken, schlagen wir \u2013 ohne Anspruch auf Vollst\u00e4ndigkeit \u2013 vor, in der Zukunft eine Reihe von Fragen in den Fokus einer kritischen Kultursoziologie zu r\u00fccken: Erstens lie\u00dfe sich die Pr\u00e4senz der beiden von uns identifizierten Mechanismen in Bezug auf die Wahrnehmung von Medienmachern empirisch \u00fcberpr\u00fcfen. Und wie denken die betreffenden Personen eigentlich selbst \u00fcber ihre Arbeit (siehe auch Dietrich\/Ruppel 2016)? L\u00e4sst sich auf der von uns konstatierte Feedbackmechanismus tats\u00e4chlich herausarbeiten? Und schlie\u00dflich die Frage, was Rap-Journalismus eigentlich sein will: Ein kritischer Kulturjournalismus? Ein fairer Berichterstatter? Ein Sidekick-Ensemble des Kulturindustriespektakels? Weiterhin fragen wir uns, was die zunehmende Pr\u00e4senz von Frauen in den Schl\u00fcsselpositionen der Rap-Medienwelt noch zu bedeuten haben wird. Und wie l\u00e4sst sich dieser Bereich vom Blickpunkt soziologischer Theorien betrachten? Die Aufz\u00e4hlung lie\u00dfe sich fortsetzen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center\">Anmerkungen<\/p>\n<p><a style=\"text-align: center\" href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Beispielsweise bekommt man ja immer mal wieder von einer g\u00e4ngigen Praxis zu lesen, dass Journalisten, die die Personalpolitik des FC Bayern M\u00fcnchen kritisieren, pl\u00f6tzlich keine Presseakkreditierungen mehr erhalten.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Im Duktus der Autoritarismusforschung spricht man hier auch von \u201aEtabliertenvorrechten\u2018.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Auf so eine Kritik lie\u00dfe sich nun nat\u00fcrlich \u2013 und dies mit Recht \u2013 antworten, Aufgabe des Journalisten sei es nicht, zu urteilen oder zu kritisieren, sondern in erster Linie ein \u2013 im sozialwissenschaftlichen Sprech \u2013 exploratives Datenmaterial zur Verf\u00fcgung zu stellen. So wichtig dieser Einwand auch ist (ganz sicher brauchen wir ein solches Material!), so sehr verkennt er auch die h\u00e4ufig zur Schau gestellte Haltung der Interviewer in besagten Medien. Besonders in Bezug auf die m\u00e4nnlichen Medienvertreter regt sich beim Zuschauen immer mal wieder ein Verdacht, der eine oder andere w\u00e4re vielleicht selbst gern Rapper und\/oder Stra\u00dfengangster geworden (oder ist es sogar gewesen) und spiele sich jetzt mit seinem Gegen\u00fcber die rhetorischen Selbstverst\u00e4ndlichkeitsb\u00e4lle zu. Der Grat zwischen Parteilichkeit und \u00dcberidentifikation muss nicht unbedingt ein schmaler sein, damit Leute ihn \u00fcberschreiten. Das Material, so lie\u00dfe sich im besagten Sprech erg\u00e4nzen, ist aufgrund eines Fehlers bei der Erhebung stark verzerrt.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Und, so lie\u00dfe sich ebenfalls anmerken, k\u00f6nnte man nicht auch von den besagten Genrevertretern nicht eigentlich eine ausgepr\u00e4gtere Kritikf\u00e4higkeit erwarten?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center\">Literatur<\/p>\n<p>Dietrich, Marc\/Ruppel, Paul-Sebastian (2016): \u201eStephan Szillus im Gespr\u00e4ch.\u201c In: Marc Dietrich (Hg.): Rap im 21. Jahrhundert. Bielefeld: Transcript, S. 27-54.<\/p>\n<p>Friedrich, Malte\/Klein, Gabriele (2003): Is this real? Die Kultur des HipHop. Frankfurt a.M.: Suhrkamp.<\/p>\n<p>Luhmann, Niklas (1996):Die Realit\u00e4t der Massenmedien. Opladen: Westdeutscher Verlag.<\/p>\n<p>Meyer, Thomas (2015): Die Unbelangbaren. Wie politische Journalisten mitregieren. Berlin: Suhrkamp.<\/p>\n<p>Seeliger, Martin (2013): Deutscher Gangstarap. Zwischen Affirmation und Empowerment. Berlin: Posth.<\/p>\n<p>Ziemann, Andreas (2006): Mediensoziologie. Bielefeld: Transcript.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.soziologie.kit.edu\/MitarbeiterInnen_525.php\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Marc Dietrich<\/a> ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut f\u00fcr Soziologie des Karlsruher Instituts f\u00fcr Technologie (KIT).<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.uni-flensburg.de\/soziologie\/wer-wir-sind\/das-team\/martin-seeliger\/#unfold-c63736\">Martin Seeliger<\/a> ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar f\u00fcr Soziologie der Europa-Universit\u00e4t Flensburg.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rap-Medien<\/p>\n","protected":false},"author":391,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[57],"tags":[994,1591,1917,2460],"class_list":["post-8149","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-hip-hop","tag-musikjournalismus","tag-publizistik","tag-videointerviews"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8149","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/users\/391"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8149"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8149\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8149"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8149"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8149"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}