{"id":8181,"date":"2018-08-13T14:09:50","date_gmt":"2018-08-13T12:09:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pop-zeitschrift.de\/?p=8181"},"modified":"2018-08-13T14:09:50","modified_gmt":"2018-08-13T12:09:50","slug":"wessen-subversionrezension-zu-compared-to-what-pop-zwischen-normativitaet-und-subversionvon-moritz-bassler13-8-2018","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/2018\/08\/13\/wessen-subversionrezension-zu-compared-to-what-pop-zwischen-normativitaet-und-subversionvon-moritz-bassler13-8-2018\/","title":{"rendered":"Wessen Subversion?Rezension zu \u00bbCompared to What? Pop zwischen Normativit\u00e4t und Subversion\u00abvon Moritz Ba\u00dfler13.8.2018"},"content":{"rendered":"<p>Die subversiven M\u00f6glichkeiten von Pop<!--more--><\/p>\n<p class=\"first-para\" style=\"text-align: left\">[zuerst erschienen in: \u00bbPop. Kultur und Kritik\u00ab, Heft 12, Fr\u00fchling 2018, S. 126-132]<\/p>\n<p>Vorweg: Was f\u00fcr ein grandioser Titel! Das Zitat aus dem gleichnamigen Roberta-Flack-Song (\u00bbTrying to make it real \/ compared to what?\u00ab) k\u00f6nnte, ja m\u00f6ge fortan aller k\u00fcnftigen Pop-Forschung als Motto voranstehen \u2013 stellt es doch die Frage nach der Paradigmatik, nach den Alternativangeboten und also nach dem kulturellen Raum der Sinngebung, in dem wir alle uns bewegen! R\u00fcckt man allerdings, wie der von Tobias Gerber und Katharina Hausladen herausgegebene Band, die subversiven M\u00f6glichkeiten von Pop ins Zentrum der Betrachtung, dann w\u00e4re vor der komplexen Vergleichsoperation zun\u00e4chst eine vermeintlich simplere metonymische Erg\u00e4nzung zu leisten, die Katalyse durch ein Genitivobjekt: Subversion wessen?<\/p>\n<p>Immer noch vorweg und stark simplifiziert l\u00e4sst sich sagen: Die produktiveren Beitr\u00e4ge des Bandes stellen sich dieser Aufgabe und geben sich daraufhin entsprechend skeptisch, und zwar weniger, was die M\u00f6glichkeiten von Subversion durch Pop allgemein betrifft, als vielmehr gegen\u00fcber der Frage, wie w\u00fcnschenswert eine solche \u00fcberhaupt w\u00e4re. \u00bbYou say you want a revolution \/ well, you know\u2026\u00ab Konkret k\u00f6nnte man das etwa in jene Frage gie\u00dfen, zu der sich Moritz Eges Beitrag denn letztlich doch nicht durchringen kann: Wenn sich die von ihm empirisch erforschte Picaldi-Szene mit ihrem Kult von Gewalt, prolliger M\u00e4nnlichkeit und kleinkriminell-mafi\u00f6sen Gangsta-Strukturen \u00e4sthetisch vom Berlin-Mitte-Hipstertum absetzt, in dem zwischen Bartmode und Klappr\u00e4dern gender-, partei- und ern\u00e4hrungspolitisch um das Gute und Richtige gerungen wird, dann ist klar, wo die Coolness-Punkte in Sachen Subversion hingehen \u2013 aber will man, dass hier tats\u00e4chlich etwas subvertiert wird? Nein, das will man, wenn man ehrlich ist, auf gar keinen Fall.<\/p>\n<p>Immerhin \u2013 in angewandten Beitr\u00e4gen wie dem von Ege werden die Problemlinien popkultureller Subversion in ihrer Virulenz sichtbar. Das gilt auch f\u00fcr Drehli Robniks h\u00fcbsches, ach was: brillantes Kabinettst\u00fcckchen \u00fcber Siegfried Kracauers Lekt\u00fcre des \u00bbDr. Caligari\u00ab und die Relekt\u00fcre durch dessen Herausgeber Quaresima. Kracauer sah bekanntlich die autorit\u00e4tskritische (also potentiell subversive) Handlung des Films durch dessen Rahmen narkotisiert, der die Hauptfigur als Patient in einer Irrenanstalt zeigt, w\u00e4hrend Quaresima das subversive Potential gerade in der \u00bbretroaktiven Revidierung\u00ab erkennt, die erst durch diesen Rahmen entsteht. Sie weist auf heutige Mindgame-Filme voraus, von denen Robnik dann einen aktuelleren analysiert (\u00bbDer Nachtmahr\u00ab, 2015). Was ist subversiver, inhaltliche Opposition oder Strukturbruch? Und wie kann es gelingen, \u00fcber eine l\u00e4ngere Rezeptionsgeschichte hinweg einem \u00bbSubversionsimpuls die Treue zu halten\u00ab? Das sind produktive Fragen, unter denen sich auch der eher anekdotische Beitrag von Hans-Christian Dany \u00fcber die Kleidung seiner Mit-K\u00fcnstler (\u00bbDie Mode scheint aus der Mode gekommen zu sein\u00ab) unter besonderer Ber\u00fccksichtigung der Bomberjacke interessant systematisieren lie\u00dfe. \u00dcberhaupt erweisen sich \u2013 wie eigentlich immer im Pop-Diskurs \u2013 die Studien, die einen konkreten Gegenstand zum \u00bbEinsichtsschauplatz\u00ab (Robnik) ihrer Thesenbildung machen, dem reinen Theoretisieren \u00fcber Begriffe als \u00fcberlegen. Nicht weniger als den \u00bbBegriff der Subversion operationalisierbar gemacht\u00ab zu haben, reklamiert freilich Thomas Ernst f\u00fcr sich und bietet vier Bedeutungen an, die mir aber nicht so recht auf der gleichen systematischen Ebene zu liegen scheinen und zudem einigerma\u00dfen abstrakt bleiben, genau wie die Analysekriterien, die er, ebenfalls durchnummeriert, hinzuf\u00fcgt (z.B. 2. Formen und Schreibweisen, 3. Inhalte \u2013 nun ja). Mutatis mutandis lasse sich das auf andere Medien \u00fcbertragen. Wenn das irgendwo weiterf\u00fchrt, dann jedenfalls nicht hier.<\/p>\n<p>Ganz anders die erfahrungsges\u00e4ttigten und dennoch begrifflich konzisen Beitr\u00e4ge von Diedrich Diederichsen und Christian H\u00f6ller, die auf ein grundlegendes Problem des Themas aufmerksam machen: dass es n\u00e4mlich ein Geschichtsmodell braucht, um eine sinnvolle Dialektik von Normativit\u00e4t und Subversion zu formulieren. Die gro\u00dfen Geschichtserz\u00e4hlungen aber, die in anderen Beitr\u00e4gen noch als id\u00e9es re\u00e7ues weiterleben, stehen derzeit nicht recht zur Verf\u00fcgung, sie haben sich, so Diederichsen, l\u00e4ngst \u00bbin Granulat verwandelt: lauter kleine, aber massive Kugeln\u00ab. Hier ist denn auch die Schnittstelle zu den Diskursen von Postmoderne (Jameson), Retromania (Reynolds) und Depression (Fisher) markiert \u2013 H\u00f6ller spricht von \u00bbl\u00e4hmender Immanenz\u00ab \u2013, ohne die gegenw\u00e4rtig von Subversion zu handeln notwendig gestrig erscheinen muss. In der Tat lautet ja die aktuelle Version der Frage, ob und wie sich \u00bbliquid gewordene Strukturen\u00ab \u00fcberhaupt noch \u00bbwirksam untersp\u00fclen\u00ab lie\u00dfen (H\u00f6ller). Vor diesem Horizont bleibt Subversion, wie Gerber und Hausladen bemerken, \u00bbein weit mehr als nur bedenkliches Konzept\u00ab.<\/p>\n<p>So kommt es, dass manches von dem, was man aus diesem sch\u00f6nen Band lernen kann, von einigen seiner Beitr\u00e4ger erst noch zu lernen w\u00e4re: (1) Nur weil etwas anders ist als der Mainstream \u2013 und was erh\u00f6be diesen Anspruch heutzutage nicht? \u2013, ist es noch nicht subversiv. Eine Wiener Queer Femme und Burlesque-Performerin etwa (Beitrag von Georg Spitaler) repr\u00e4sentiert eine kulturelle Nische, die vielleicht sympathisch anders ist als der heteronormative Alltag, aber im Jahr 2017 ungef\u00e4hr so subversiv wie der M\u00e4rklin-Eisenbahnladen an der Ecke. (2) Auch die Arbeit an der Verbesserung der Diskurse und Verh\u00e4ltnisse, mit der wir alle besch\u00e4ftigt sind, ist nicht subversiv. Denn Subversion, so Diederichsen in seinen zehn Thesen, \u00bbist blind\u00ab, ihr Begriff umfasst \u00bbnicht die Aufkl\u00e4rung \u00fcber das aufgel\u00f6ste und \u00fcberwundene Verh\u00e4ltnis\u00ab, geschweige denn lebbare Alternativen, sondern \u00bbnur die Aufl\u00f6sung\u00ab. Auch Christian H\u00f6ller betont diese \u00bbPerspektivlosigkeit alles Subversiven\u00ab und sieht dessen Durchschlagskraft \u00bbeher in einer abrupten, ja ungeplanten \u00d6ffnung hin auf etwas noch Undefiniertes\u00ab. Von dem eben keineswegs gesagt ist, dass es uns auch gef\u00e4llt, wenn es denn kommt (daran gemahnt der Beitrag von Sofia Bempeza \u00fcber \u00bb\u203aSubversion\u2039 im Kontext der Neuen Rechten\u00ab).<\/p>\n<p>Subversion ist, mit anderen Worten, nicht per se der Normativit\u00e4t vorzuziehen, auch wenn das zu den gut abgehangenen Klischees des Pop-Diskurses geh\u00f6rt, von denen sich einige Artikel des Bandes denn auch nicht ganz l\u00f6sen k\u00f6nnen. So beklagt Roger Behrens in altlinker Manier die st\u00e4ndige Vereinnahmung des Nonkonformen \u00bbunter der Regie der Konformit\u00e4t\u00ab, sei es durch Warenform oder Wissenschaft, die er deshalb langweilig findet. Und Nina Stuhldreher reklamiert f\u00fcr K\u00fcnstlerInnen wie sich selbst eine Art pr\u00e4verbales Genie, dessen Ertrag in ihrem verbalen Beitrag konsequenterweise nicht recht zur Entfaltung kommt. Nun, man muss ja keine Wissenschaft betreiben, um sinnvoll \u00fcber Pop (und Subversion) zu sprechen. Der Band vereint, genau wie unsere \u00bbPop\u00ab-Zeitschrift hier, mit gutem Grund journalistische und akademische Beitr\u00e4ge. Aber wenn man schon wissenschaftlich auftritt und, wie etwa Marcus Maida, von Analyse und \u00bbDekonstruktion\u00ab fabuliert (oder das schwierige Wort \u00bbgleichsam\u00ab verwendet), dann sollte man auch wissen, was das hei\u00dft, sonst produziert man zwischen Malapropismen und Dauerzitaten seiner selbst jene hei\u00dfe Luft, die man eigentlich aus dem wissenschaftlichen Subversionsbegriff hinauslassen wollte.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Zuf\u00e4llig las ich parallel zu diesem Band \u00bbThe Swerve\u00ab, Stephen Greenblatts gro\u00dfartige Studie \u00fcber die Wiederentdeckung von Lukrez\u02bc \u00bbDe rerum natura\u00ab in der italienischen Renaissance \u2013 einem Buch, dessen Wirkung nun wahrlich subversiv war. F\u00fcr die Pop-Subversion l\u00e4sst sich aus Greenblatts historischer Rekonstruktion zweierlei entnehmen: Zum einen war es die \u00e4sthetische Form, die perfekten Hexameter, die die antike epikur\u00e4ische Schrift f\u00fcr die Humanisten unwiderstehlich machte, trotz der f\u00fcr eine christliche Gesellschaft ketzerischen Inhalte (wie beispielsweise: Die Welt besteht aus Atomen. Es gibt kein Leben nach dem Tod. Sinn des Lebens ist die Maximierung des Wohlbefindens). So ist es eben auch der energetische Sound, der Rock\u2019n\u2019Roll oder Punk eine Durchschlags- und Beharrungskraft verleiht, die ihre epikur\u00e4ischen Botschaften in Thesenform nie erlangt h\u00e4tten. Deshalb ist, so Diederichsens f\u00fcnfte These, Pop-Musik in gewisser Hinsicht immer subversiv geblieben, denn ihr \u00bbgelingt es wie vielen Waren weiterhin, uns faul, hedonistisch und ausschweifend benehmen zu lassen.\u00ab Zum anderen aber entfaltet Lukrez seine Wirkung keineswegs im Abseits, sondern in den Zentren der Macht und Kultur (sein Wiederentdecker, Poggio Bracciolini, war Sekret\u00e4r mehrerer P\u00e4pste). Randst\u00e4ndiges, hei\u00dft das, kann sein subversives Potential nicht entfalten, solange es randst\u00e4ndig bleibt. Ob es uns gef\u00e4llt oder nicht: nicht Big Mama Thornton, Muddy Waters oder Country Joe and the Fish waren subversiv, sondern Elvis, die fr\u00fchen Rolling Stones und die Beatles. Appropriation durch dominante Kulturtr\u00e4ger ist Bedingung jeder Subversion.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Woraus paradoxerweise folgt, dass die subversive Geste \u00bbin dem Moment, in dem sie als solche benannt ist, auf[h\u00f6rt], in wirksamer oder interessanter Weise subversiv zu sein.\u00ab (H\u00f6ller) Und zwar, k\u00f6nnte man hinzuf\u00fcgen, weil ihr Potential dann ja bereits in die Normativit\u00e4t eingegangen ist. Es geht dann eben nicht mehr so, sondern anders weiter (Und wenn nicht? Dann war es auch nicht subversiv.). \u00c4sthetisch bedenklich wird es dagegen \u00fcberall dort, wo die Geste der Subversion auf Dauer gestellt wird, um die Nachfrage nach Dissidenz zu befriedigen. H\u00f6ller bringt daf\u00fcr ein sch\u00f6nes Beispiel: Als Ari Up einmal auf der B\u00fchne pinkeln musste und das dann einfach tat, war das subversiv. Doch: \u00bbWie l\u00e4cherlich w\u00e4re (und war es historisch), das ungehemmte Verspr\u00fchen von K\u00f6rperfl\u00fcssigkeiten gleichsam zum Programm zu erheben, dem Spucken, Pissen, Schwitzen und sonstigem Zerflie\u00dfen sozusagen dauerhaften Wert beimessen zu wollen\u00ab. In der Tat. Das ist dann eben auch kein Pop mehr, sondern schlechtes Theater, jene selbstzufrieden-dauerdissidente Variante bundesrepublikanischer Hochkultur, aus der uns Pop in den 60er und 70er Jahren erfolgreich befreit hat. Wiederholen wir nicht deren Fehler sub specie Pop!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Tobias Gerber und Katharina Hausladen (Hg.): Compared to What? Pop zwischen Normativit\u00e4t und Subversion, Wien 2017.<\/p>\n<p>Stephen Greenblatt: The Swerve. How the World Became Modern, New York\/London 2011.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Weitere Hinweise zu Heft 12 von \u00bbPop. Kultur und Kritik\u00ab <a href=\"http:\/\/www.pop-zeitschrift.de\/2018\/04\/10\/pop-kultur-und-kritik-heft-12-fruehling-2018inhaltsuebersicht10-4-2018\/\">hier<\/a>.<\/p>\n<div class=\"sfsi_Sicons\">\n<div><\/div>\n<div class=\"sfsi_socialwpr\">\n<div class=\"sf_fb\">\n<div class=\"fb-share-button fb_iframe_widget\"><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die subversiven M\u00f6glichkeiten von Pop<\/p>\n","protected":false},"author":391,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[57],"tags":[215,438,556,1207,1689,1816,2233,2257,2363],"class_list":["post-8181","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-appropriation","tag-christian-hoeller","tag-diedrich-diederichsen","tag-katharina-hausladen","tag-normativitaet","tag-pop","tag-stephen-greenblatt","tag-subversion","tag-tobias-gerber"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8181","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/users\/391"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8181"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8181\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8181"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8181"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8181"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}