{"id":875,"date":"2012-11-07T22:34:38","date_gmt":"2012-11-07T20:34:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pop-zeitschrift.de\/?p=875"},"modified":"2012-11-07T22:34:38","modified_gmt":"2012-11-07T20:34:38","slug":"der-amerikanische-prasidentschaftswahlkampf-im-spiegel-des-unterhaltungsfernsehensvon-ole-petras7-11-2012","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/2012\/11\/07\/der-amerikanische-prasidentschaftswahlkampf-im-spiegel-des-unterhaltungsfernsehensvon-ole-petras7-11-2012\/","title":{"rendered":"There\u2019s no political commentary hereDer amerikanische Pr\u00e4sidentschaftswahlkampf im Spiegel des Unterhaltungsfernsehensvon Ole Petras7.11.2012"},"content":{"rendered":"<p>Obama \/ Romney<!--more-->Welche tragende Rolle das Fernsehen im US-amerikanischen Wahlkampf spielte, l\u00e4sst sich nicht nur an den Unmengen an Spendengeldern bemessen, die beide Kandidaten f\u00fcr Wahlwerbespots reservierten, sondern direkt an den Umfrageergebnissen. Es hat ganz den Anschein, als sei die Wahl erst nach dem f\u00fcr Obama so gravit\u00e4tisch wie desastr\u00f6s verlaufenen ersten Fernsehduell am 3. Oktober 2012 wieder offen gewesen. Und nat\u00fcrlich bem\u00fchten sich die nationalen Sendeanstalten um eine \u203acomplete coverage\u2039 der Ereignisse. Mit Blick auf die ebenso unverhohlen konservativen wie liberalen Medien bedeutete dies eine weitgehende \u00dcberlappung der Berichterstattung. Interessanter, weil ergebnisoffener als dieser offizielle Diskurs waren daher die Unterhaltungsprogramme, die sich nicht in erster Linie dem politischen Kommentar, sondern ihrem (zahlenden) Publikum verpflichtet f\u00fchlten.<\/p>\n<p>Barack Obama nutzte seine \u2013 wohl auch von Mitt Romney unbestrittene \u2013 Telegenit\u00e4t f\u00fcr das Self-fashioning als ein in allen Belangen l\u00e4ssiger 44. Pr\u00e4sident der Vereinigten Staaten. Markantestes Beispiel war sein Gastauftritt in Jimmy Fallons \u00bbLate Night Show\u00ab (NBC) im April dieses Jahres, bei dem er gemeinsam mit dem Moderator eine Rubrik namens \u00bbSlow Jam The News\u00ab absolvierte. Es ist unwahrscheinlich, dass irgendein anderes Staatsoberhaupt der Welt zum smoothen Soul der Roots seine Ansichten \u00fcber Studiendarlehen ins Mikrofon raunen k\u00f6nnte, ohne sich komplett zu blamieren. Und auch Michelle Obama schaffte es, Fallon ins Wei\u00dfe Haus einzuladen und mit ihm sackh\u00fcpfend und tauziehend f\u00fcr ihre Gesundheits\u00adkampagne (und nat\u00fcrlich ihren Mann) zu werben, ohne dabei bl\u00f6der auszusehen als n\u00f6tig. Die erste Fernsehdebatte stie\u00df wohl auch deshalb auf so gro\u00dfes Erstaunen (die \u00bbDaily Show\u00ab titelte \u00bbO Bama, Where Art Thou?\u00ab), weil derlei Auftritte Obama eigentlich liegen m\u00fcssten. Seit seinem Amtsantritt war er Gast in den Sendungen von Jimmy Fallon, David Letterman, Jon Stewart, Jay Leno und Oprah Winfrey.<\/p>\n<p>Mitt Romney eignete sich hingegen zun\u00e4chst als Zielscheibe \u2013 vermutlich jener 47% der Amerikaner, die er auf einem Spenden-Diner abkanzelte. \u00bbSaturday Night Live\u00ab (NBC) brachte einen Sketch, in dem der von Jay Pharoa dargestellte Obama eine Reihe von Projekten auflistete, die w\u00e4hrend seiner Amtszeit nicht realisiert wurden, jedoch lakonisch anf\u00fcgte: \u00bbI should be worried. But I\u2019m not. And I\u2019ll tell you why. Our campaign has a secret weapon. And that secret weapon is now speaking in Tulsa, Oklahoma.\u00ab Es folgte ein fingierter Auftritt Romneys (Jason Sudeikis), der sich an seine Anh\u00e4nger wendete: \u00bbHello, I\u2019m Mitt Romney. And I understand the hardship facing ordinary Americans. For example this summer one of my horses failed to medal at the olympics. So I know hardship.\u00ab Durch tats\u00e4chlich nur leicht \u00fcberzogene Darstellungen wie diese (man erinnere sich an Romneys 10.000 $-Wettangebot) erscheint r\u00fcckblickend auch der Er\u00f6ff\u00adnungs\u00adwitz Romneys in der ersten Fernsehdebatte wie eine Persiflage. Der echte Romney gratulierte Obama zum 22. Hochzeitstag und stichelte mit Bezug auf dessen vorangegangenes Gru\u00dfwort an Michelle: \u00bbI\u2019m sure this was the most romantic place you could imagine \u2013 here with me!\u00ab Eben dieser Nachsatz, das so tautologische wie unsichere \u00bbhere with me\u00ab zerst\u00f6rte die Pointe und offenbarte vielleicht sogar so etwas wie fehlende Sensibilit\u00e4t.<\/p>\n<p>Mit gr\u00f6\u00dferer Distanz und entsprechender Gelassenheit betrachteten die \u00fcbrigen Late Night-Shows das Geschehen. Das Team von \u00bbJimmy Kimmel Live!\u00ab (ABC) hatte die nicht unoriginelle Idee, Passanten einige Stunden vor Ausstrahlung der zweiten Debatte nach dem Verlauf selbiger zu befragen. Der Zuschauer erfuhr so zahlreiche (und zumeist plausible) Details der Debatte, die noch gar nicht stattgefunden hatte. Gleichzeitig offenbarten sich die zentralen Parameter des Mediums. Vor allem der ungl\u00fccklich agierende Moderator der ersten Debatte, Jim Lehrer, lenkte durch seine fehlenden Interventionen die Aufmerksamkeit auf die schnell eskalierende Gespr\u00e4chs\u00adkultur. In einen Zusammenschnitt des Duells montierte Jimmy Kimmels Redaktion Ausschnitte aus dem inzwischen von Whoopi Goldberg moderierten Gespr\u00e4chskreis \u00bbThe View\u00ab (ABC). Und Jimmy Fallon verbot in der Rolle Mitt Romneys dem Moderator gleich ganz das Wort: \u00bbJust shut your yap a little bit. [&#8230;] You\u2019re a useless human being.\u00ab Im Laufe des Einspielers steigerten sich die infantilen Gesten und Beleidigungen, bis schlie\u00dflich Fallon\/Romney und Obama (Dion Flynn) dem Moderator (A. D. Miles) in seltsamer Einigkeit zuriefen \u201eShut the fuck up!\u201c<\/p>\n<p>Die sich hier andeutende Dynamik konterkariert die \u00bbLate Late Show\u00ab (CBS). Host Craig Ferguson ist als geb\u00fcrtiger Schotte mit amerikanischer Staats\u00adb\u00fcrgerschaft eigentlich um Zur\u00fcckhaltung bem\u00fcht, folgt aber ebenso dem Diktat der Aktualit\u00e4t bzw. der Erwartungs\u00adhaltung des Publikums. Am Vortag der zweiten Debatte spottete Ferguson noch \u00fcber ein von Romney abgesagtes Fernseh-Interview: \u00bbApparently Mitt Romney wants to limit his appereances to places where no one will attack his positions, you know \u2013 like the debates.\u00ab Tags darauf, Sendung und Debatte liefen parallel, berichtete er \u00fcber einen Kunstraub in den Niederlanden: \u00bbExperts say it was the biggest heist since someone stole Obamas balls in the first debate.\u00ab Noch einen Tag sp\u00e4ter, das hei\u00dft bei erster Gelegenheit einer reellen Stellungnahme, hatte sich der Gag schon verbraucht: \u00bbOf course everybody is talking about last nights debate. I\u2019m not though. You know how I feel about it. It\u2019s the same way as you do, viewer. [\u2026] By this time everyone on TV has said everything there is to say. There\u2019s no political commentary here. If you tuning in to this show for political commentary, you don\u2019t deserve any. You deserve an immigrant, a gay robot and a horse. And that\u2019s what you\u2019re gonna get.\u00ab<\/p>\n<p>Der um keine Flachheit verlegene Ferguson \u2013 bei dem \u00bbgay robot\u00ab handelt es sich um seinen Sidekick Geoff Peterson, einen von Josh Robert Thompson gesprochenen schwulen Roboter in Form eines menschlichen Skeletts \u2013 folgte hier einer Logik der Entautomatisierung. Denn die sp\u00e4testens mit Romneys Big Bird-Beispiel beschrittene humorige Ebene veranlasste selbst die etwas biedere \u00bbRachel Maddow Show\u00ab (MSNBC) ein im Internet popul\u00e4res \u00bbBad Lip Reading\u00ab der ersten Debatte zu zeigen. Wie eingefahren die Pfade tats\u00e4chlich waren, lie\u00df sich am Er\u00f6ffnungsmonolog von Conan O\u2019Briens Show \u00bbConan\u00ab (TBS) am Tag der dritten Debatte ablesen, in dem er fragte: \u00bbWhat\u2019s more shocking to see in Boca Raton: a mormon or a black guy?\u00ab O\u2019Brien thematisierte indes den zeitlichen Konflikt und gab an, dass die Show neun Monate vorher aufgezeichnet werde und man noch nicht einmal wisse, wie der Kandidat der Republikaner hei\u00dfe. (\u00bbHerman Cain\u00ab wirft Sidekick Andy Richter ein.) Allein die Prognose des Ergebnisses stimmte trotzdem: \u00bbPundits say it will be close, but the edge will probably go to the candidate who wears the \u203aI killed Osama Bin Laden\u2039-T-Shirt.\u00ab<\/p>\n<p>Die skizzierte Konstellation rahmte zwei Formate, die durch ihren jeweiligen Extremismus sozusagen als Yin und Yang des medialen Wahlkampfes gelten k\u00f6nnen. Der Sender Fox und insbesondere Anchor Bill O\u2019Reilly machten aus ihrer bedingunglosen Unterst\u00fctzung der Republikaner keinen Hehl. Gleiches galt f\u00fcr Jon Stewarts \u00bbDaily Show\u00ab (Comedy Central), die sich allerdings um argumentative wie journalistische Standards bem\u00fchte und nat\u00fcrlich den Demokraten nahestand (und steht). Dies ging so weit, dass O\u2019Reilly und Stewart sich Anfang Oktober ein Fernsehduell lieferten (\u00bbThe Rumble\u00ab betitelt), in dem sie die alte Feindschaft pflegten, aber auch stellvertretend f\u00fcr die politischen Lager relativ ernsthaft diskutierten. Das Eingangs\u00adstatement von Stewart (\u00bbMy friend Bill O\u2019Reilly is completely full of shit\u00ab) mag als Ausweis der kom\u00f6diantischen Elemente dienen, es zeigte zugleich, dass die penible mediale Beobachtung der realen Pr\u00e4sidentschaftskandidaten einen Austausch \u203aechter\u2039 Meinungen verhinderte. Romney war f\u00fcr seine generelle Kompromissbereitschaft (auch gegen\u00fcber der Rechten) ber\u00fcchtigt, Obama wiederum verlie\u00df sich lange Zeit auf die W\u00fcrde des Amtes. Erst im Off der politischen Klasse konnten Debatten gef\u00fchrt werden, die der vielzitierten demokratischen Tradition des Landes gerecht wurden. \u00bbI have come here\u00ab, fuhr Stewart fort, \u00bbto plea to the mayor of bullshit mountain.\u00ab<\/p>\n<p>Die \u00bbDaily Show\u00ab begleitete schon die dem Wahlkampf vorangehenden Parteitage mit Sonder\u00adsendungen. Jon Stewarts \u203aBest Fucking News Team Of The World\u2039 zielte dabei sowohl auf die selbstherrliche Inszenierung der Republikaner als auf die verbissene Toleranz der Demokraten. Besonders treffend hier die im Umfeld des demokratischen Parteitags gestellte Frage nach einem passenden Wahlslogan. Senior Correspondent John Oliver unterbrach einen noch nachdenkenden Demokraten und verk\u00fcndete mit un\u00fcberh\u00f6rbarem Sarkasmus: \u00bbYes, we can, but &#8230; \u2013 that\u2019s it.\u00ab. Die anschlie\u00dfende Nachstellung des entsprechenden Videoclips von 2008 (bzw. des \u00bbYes we can\u00ab-Songs von Will.i.am) demonstrierte, dass der eigentliche Gegenstand der Kritik nicht die immer durchschaubaren politischen Rhetoriken waren, sondern das Medium ihrer Verbreitung. Durch Befragungen wie diese, vor allem aber durch das virtuose Kompilieren von Ausschnitten aus den diversen Nachrichten\u00adformaten wurde die Willk\u00fcr der Parteig\u00e4nger und Experten aufgedeckt, ohne dass die Show bzw. ihr Moderator Jon Stewart einen eindeutigen Standpunkt beziehen musste.<\/p>\n<p>Besonders wichtig wurde dies in der Endphase des Wahlkampfes. Ein Beitrag versammelte die Einsch\u00e4tzungen von nicht weniger als zehn Experten, die mit der gleichen Emphase vollkommen unterschiedliche Vorhersagen wagten. Der Experte des letzten Beitrags gab dementgegen zu, dass eine stimmige Prognose unm\u00f6glich sei, was wiederum Jon Stewart ironisch kommentierte: \u00bbImpossible? Just open your mouth!\u00ab Diese Einsch\u00e4tzung diente nun als \u00dcberleitung zum gescheiterten Kandidaten Newt Gingrich, der erst selbstbewusst in die Kamera sprach, seine Nominierung sei so gut wie sicher, und im n\u00e4chsten Clip einen haushohen Sieg Romneys prognostizierte. Nat\u00fcrlich ist auch dieses Verfahren in gewisser Weise manipulativ, weil es die referentielle Funktion privilegiert und die emotive Funktion des Sprechaktes quasi ausklammert. (Der Subtext lautete: Weil Gingrich falsch lag, wird Obama gewinnen.) Vice versa eignet den Fernsehbildern eine gewisse Evidenz. Der Endpunkt dieser Entwicklung wurde in einem Zusammenschnitt der Abschlusskundgebungen sichtbar, der zuerst Obama zeigte, der den Namen seines Kontrahenten nannte und auf die nachfolgenden Buh-Rufe seiner Anh\u00e4nger erwiderte: \u00bbNo, no, no. Don\u2019t boo, vote. Vote! Voting is the best revenge.\u00ab Gegengeschnitten wurde nun ein Clip aus Romneys Rede, der diese Szene wie folgt zusammenfasste: \u00bbPresident Obama asked his supporters to vote for revenge.\u00ab Steilvorlagen wie diese k\u00f6nnen gewiss unkommentiert bleiben.<\/p>\n<p>Es geh\u00f6rt paradoxerweise zum journalistischen Ethos Stewarts und der \u00bbDaily Show\u00ab, dass er seine liberale Gesinnung offenlegt und diese \u2013 hierin der vielbeachteten Parteitagsrede Bill Clintons gleich \u2013 mit Argumenten und Fakten untermauert, das hei\u00dft dem Bauchgef\u00fchl der Republikaner ein liberales \u203aKopfgef\u00fchl\u2039 entgegenstellt. Trotzdem ist auch er prim\u00e4r der Unterhaltung seines Publikums verpflichtet. Darum war der letzte Besuch Obamas bei Stewart zwar eine Art Heimspiel, das von gegenseitiger Wertsch\u00e4tzung lebte und dem Pr\u00e4sidenten Gelegenheit bot, sein Scheitern in der ersten Debatte zu erkl\u00e4ren. Diese B\u00fchne schlo\u00df allerdings ein, dass Obama eine gewisse (moderate) Pointendichte akzeptierte. In dieser kritischen Phase w\u00e4re ein Cameo-Auftritt wie derjenige von 2009 im \u00bbDaily Show\u00ab-Spin Off \u00bbThe Colbert Report\u00ab undenkbar gewesen. Denn die von Stephen Colbert verk\u00f6rperte Figur eines fanatischen Republikaners liefert in ihrer ironischen Exaltiert\u00adheit einen sch\u00f6nen Beitrag zum inoffiziellen Wahlslogan der Demokraten (\u00bbWe\u2019re not perfect, but they\u2019re nuts.\u00ab), mit dem sich der auf Fairness und Ausgleich bedachte Obama schwerlich identifizieren wollte. Stewart hingegen wird so sehr als Journalist wahrgenommen, dass er auch Kollegen gegen\u00fcber immer wieder betonen muss, eigentlich Comedien zu sein \u2013 dessen Sendung auf dem Bezahlsender Comedy Central l\u00e4uft. Als Obama seinem Interviewer Jon Stewart gegen\u00fcber einige unpopul\u00e4re Entscheidungen rechtfertigte und diese als \u00bbnot real sexy\u00ab bezeichnete, warf dieser ein \u00bbYou don\u2019t know what I find sexy.\u00ab Obama antwortete schlagfertig: \u00bbLet me put it this way: I saw you flashing with that Shades of Grey-thing, so I know what you\u2019ve been reading, but &#8230;\u00ab Auf das Gel\u00e4chter Stewarts hin unterbricht er sich selbst: \u00bbUh, we\u2019re not gonna go there. I\u2019m still the president.\u00ab \u2013 Das ist er.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Obama \/ Romney<\/p>\n","protected":false},"author":391,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[57],"tags":[1309,1315,1708,1816,2437,2589],"class_list":["post-875","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-kritik","tag-kultur","tag-ole-petras","tag-pop","tag-us-prasidentschaftswahlen-2012","tag-zeitschrift"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/875","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/users\/391"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=875"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/875\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=875"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=875"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=875"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}