{"id":9374,"date":"2019-07-15T08:30:58","date_gmt":"2019-07-15T06:30:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pop-zeitschrift.de\/?p=9374"},"modified":"2019-07-15T08:30:58","modified_gmt":"2019-07-15T06:30:58","slug":"traenen-beim-pop-titanvon-moritz-bassler-und-heinz-druegh15-7-2019","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/2019\/07\/15\/traenen-beim-pop-titanvon-moritz-bassler-und-heinz-druegh15-7-2019\/","title":{"rendered":"Tr\u00e4nen beim Pop-Titanvon Moritz Ba\u00dfler und Heinz Dr\u00fcgh15.7.2019"},"content":{"rendered":"<p>I try to laugh about it \/<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span>Cover it all up with lies\u00a0(The Cure: \u00bbBoys don\u2019t cry\u00ab)<!--more--><\/p>\n<p>[aus: <a href=\"https:\/\/www.transcript-verlag.de\/978-3-8376-4455-5\/pop\/?c=312000158\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Pop. Kultur und Kritik<\/a>, Herbst 2018, Heft 13, S. 17-22]<\/p>\n<p>Mai 2018: Champions-League-Endspiel in Kiew. Nach einer halben Stunde ringt Real Madrids Abwehrspieler Sergio Ramos Liverpools \u00e4gyptischen Star Mohamed Salah derart brutal nieder, dass dieser mit einer Schulterverletzung den Platz verlassen muss. Unter Tr\u00e4nen, wie die Gro\u00dfaufnahmen im Fernsehen dokumentieren, denn nicht nur das Finale ist damit f\u00fcr ihn geplatzt, sondern wom\u00f6glich auch die in wenigen Wochen anstehende WM. Das Verletzungsschicksal ereilt wenige Minuten sp\u00e4ter auch Reals Au\u00dfenverteidiger Dani Carvajal, der ebenfalls weinend vom Spielfeld humpelt. \u00bbIch wei\u00df nicht, was sich da eingeb\u00fcrgert hat\u00ab, r\u00e4tselt zur Halbzeit ZDF-Experte Oliver Kahn: \u00bbJeder weint immer, wenn er verletzt ist, das kann man doch in der Kabine machen\u00ab.<\/p>\n<p>Es lie\u00dfe sich trefflich spotten \u00fcber ein solches Relikt maskuliner Dissimulation aus einer Zeit, als Kicker noch Kerle waren, w\u00e4ren da nicht massenhaft weitere Weinende, etwa die Zuschauer, Juroren und Interpreten bei Musik-Castingshows: \u00bbTr\u00e4nen beim Pop-Titan. Darum weint Dieter Bohlen wirklich\u00ab, enth\u00fcllt die M\u00fcnchner \u00bbTZ\u00ab (n\u00e4mlich deshalb, weil er sich bei einem Marianne-Rosenberg-Cover einer siebzehnj\u00e4hrigen S\u00e4ngerin in die G\u00f6ttinger Studentenzeit zur\u00fcckversetzt w\u00e4hnte, wo er f\u00fcr neunzig D-Mark mit Gemeinschaftsklo hauste und auf Gehei\u00df seiner Eltern BWL studieren musste: \u00bbDa war wenig zum Lachen\u00ab). Oder Peer Steinbr\u00fcck, den es zur Abwehr von Vorw\u00fcrfen, sich mit Honoraren f\u00fcr \u00f6ffentliche Auftritte ma\u00dflos und ganz unsozialdemokratisch bereichert zu haben, im Wahlkampf zur Form des \u00bbpostideologischen Emo-Managements\u00ab auf die \u00bbTr\u00e4nenb\u00fchne\u00ab zog. \u00bbBewegte Tr\u00e4nenbilder\u00ab dieser Art h\u00e4lt Marcel Beyer in seinen Frankfurter Poetikvorlesungen des Wintersemesters 2015\/16 f\u00fcr eine Erfindung des TVs \u00bbfr\u00fchestens der achtziger Jahre\u00ab.<\/p>\n<p>Freunde des norwegischen Erfolgsautors Karl-Ove Knausg\u00e5rd wissen, dass in seinen autofiktionalen Romanen heftiges Weinen sogar eine eigene, nicht unbedingt dissimulierende Notationsweise aus vier im Bedarfsfall wiederholbaren \u203aO\u2039s bekommt. \u00bbIch begann zu weinen\u00ab, hei\u00dft es z.B. in \u00bbTr\u00e4umen\u00ab, dem zweiten Band der \u00bbMin Kamp\u00ab-Hexalogie, und nach einem Absatz geht es ohne Anf\u00fchrungsstriche weiter: \u00bbOooo. Oooo. Oooo\u00ab.<\/p>\n<p>Er sei froh, dass so viele gekommen seien, trotz des grotesken knausg\u00e5rdesken Autorenfotos auf den Ank\u00fcndigungsplakaten. Mit dieser Bemerkung er\u00f6ffnet Christian Kracht seine mit Spannung erwarteten Frankfurter Poetikvorlesungen des Sommersemesters 2018. Das Bild hatte allerdings der Autor selbst ausgesucht. Aufgenommen wurde es von Krachts Ehefrau, der Filmemacherin Frauke Finsterwalder, und es zierte bereits das 2017 erschienene \u00bbText+Kritik\u00ab-Heft zu Kracht. Ein Scherz also, dem dann freilich gut rhetorisch die captatio benevolentiae folgt: Er habe \u00bbeine tiefe Angst\u00ab, vor einem solch gro\u00dfen Auditorium zu sprechen. Das klingt nun eher nach \u203aNew Sincerity\u2039 \u2013 oder deren Parodie? \u00bbDas hier schreibe ich aus Angst\u00ab, beginnt auch Simon Strau\u00df seine \u00bbSieben N\u00e4chte\u00ab mit dem Vorsatz, mehr Eigentlichkeit zu wagen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Nun hat Christian Kracht uns im Laufe der Jahrzehnte einiges zugemutet, er hat uns verbl\u00fcfft, genervt, irritiert, zu beeinflussen versucht und an der Nase herumgef\u00fchrt \u2013 aber entt\u00e4uscht hat er uns nie. Und so wird auch nicht entt\u00e4uscht, wer sich von den Frankfurter Vorlesungen endlich jene Aussagen \u00fcber Leben und Werk erhofft hatte, mit denen der Autor bislang eher knauserig war. Kracht \u00fcberrascht alle, die zuvor dar\u00fcber spekuliert hatten, welche Form abendf\u00fcllender Auskunftsverweigerung er denn diesmal w\u00e4hlen w\u00fcrde, durch ein Bekenntnis, das den H\u00f6rsaal in Schockstarre versetzt. Er sei als zw\u00f6lfj\u00e4hriger Internatssch\u00fcler der kanadischen Lakefield College School von einem anglikanischen Schulpastor namens Keith Gleed sexuell missbraucht worden. \u00bbEr hie\u00df wirklich so\u00ab, bemerkt Kracht und zieht den Namen seines Peinigers bei jeder Nennung fast gen\u00fcsslich-angeekelt in die L\u00e4nge. Die eigenen Eltern, denen er am Telefon weinend davon erz\u00e4hlte, glaubten indes, er habe sich das alles nur ausgedacht, nicht zuletzt, weil er (Pop- und Ironiefreunde aufgepasst!) schon bei einem Gedichtwettbewerb in der Primarschule Beatles-Lyrics als seine eigenen ausgegeben hatte. Krachts Vorlesungen wurden durchweg als \u00bbspektakul\u00e4r\u00ab gewertet, \u00bbhaben niemanden kaltgelassen\u00ab (I. Mangold, \u00bbZeit\u00ab). \u00bbSelbst wenn man\u00ab, schreiben Miriam Zeh und Kevin Kempke im Blog des \u00bbMerkur\u00ab, \u00bb(wie wir von uns denken) mit allen postmodernen Wassern gewaschen ist, war es schwer, sich Krachts Auftritt zu entziehen\u00ab. \u00bbAb sofort\u00ab gebe es \u00bbeine pr\u00e4- und eine post-Frankfurt-Lesart Christian Krachts\u00ab.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Aber wie k\u00f6nnte die Post-Lesart lauten? Etwa so, wie sie Felix Stephan in der \u00bbSZ\u00ab schon nach der ersten Vorlesung verk\u00fcndet? \u00bbEin Spiel ist es nie gewesen. Der Christian Kracht, der dort am Pult stand, hat noch nie einen ironischen Satz geschrieben. Es ging immer um alles, um den Menschen, den Humanismus\u00ab. Weg mit der Ironie, weg mit dem Spiel, hin zum Ernst, zum \u203afactum brutum\u2039, Tr\u00e4nen beim Pop-Titan? Ist es das, was unsere autofiktional trainierte Dekade als \u203aNew Sincerity\u2039 erheischt? Eine R\u00fcckkehr in jenes postironische \u00bbFr\u00fcher\u00ab, von dem Strauss\u02bc Erz\u00e4hler tr\u00e4umt, als man noch \u00bbdas Leben liebte, in der Schwere zu Hause war\u00ab, \u00bb(nicht gleich mit einer Schusswunde vielleicht, aber wenigstens mit einer blutigen Nassrasur)\u00ab?<\/p>\n<p>Erinnert sich noch jemand an die Frankfurter Poetikvorlesungen, die Bodo Kirchhoff im Wintersemester 1994\/95 hielt? Auch dort war von einer Internatszeit mit einem \u00bbp\u00e4derastischen Religionserzieher und Kantor\u00ab die Rede, der allerdings Pierre Brice zum Verwechseln \u00e4hnlich sah: \u00bbDas Kind [\u2026] f\u00fchlte sich auserw\u00e4hlt, als es eine Nacht mit Winnetou verbringen durfte und zum ersten Mal ein \u00fcberm\u00e4chtiges, mit einer ganz eigenen Angst \u2013 der Angst, zu zerrinnen \u2013 und einer ganz eigenen W\u00fcrde \u2013 der W\u00fcrde Winnetous, der es trocken tupfte \u2013 verbundenes Vergn\u00fcgen an sich erlebte\u00ab. Der Missbrauch nicht als autofiktionales Bekenntnis, sondern als verst\u00f6rendes, sexuell-k\u00fcnstlerisches Erweckungserlebnis, als apollinisch-dionysisches Doppelspiel. F\u00fcr schlimmer als die Tat gilt dem Autor n\u00e4mlich deren simples Hinschreiben, bedeute dies doch ein \u00bbsprachlich verloren Sein\u00ab (sic!), wie er es auch einer Orgasmusszene aus Nicholson Bakers Telefonsexroman \u00bbVox\u00ab bescheinigt: \u00bbOh! Nnnnnnnnn! Nnn! Nnn! Nnn! Nnn! Nnn! Es spritzt raus. Ich kann nicht anders. Ah! Ah! Ooooooooo.\u00ab Mit neun \u203aO\u2039s. \u00bbBeim Abtippen geriet ich, aus Texttreue, automatisch ins Z\u00e4hlen\u00ab, so Kirchhoff.<\/p>\n<p>White Boy Problems? Nicht nur: \u00bbI was confused about why I didn\u2019t fight, why I had an erection while I was being raped\u00ab, bemerkt im April 2018, auf dem H\u00f6hepunkt der Me-too-Debatte, Junot D\u00edaz im \u00bbNew Yorker\u00ab. Dem afro-dominikanisch-amerikanischen Autor und Pulitzerpreisjuror geht es aber weniger um die Emanzipation als K\u00fcnstler denn um einen Offenbarungseid als Mensch: \u00bbIt fucked up my whole life. More than being Dominican, more than being an immigrant, more, even, than being of African descent, my rape defined me\u00ab. Und dann ist der autofiktionale Held seines preisgekr\u00f6nten Romans \u00bbThe Brief Wondrous Life of Oscar Wao\u00ab, ein \u00bbghetto nerd\u00ab und Stephen-King-Leser, auch noch zu fett, um die spezifischen Rollenerwartungen an ein \u00bbDominican kid\u00ab zu erf\u00fcllen: \u00bbdude was supposed to have Atomic Level G, was supposed to be pulling in the bitches with both hands.\u00ab Oooo. Bzw.: uh oh! Nur kurz darauf bezichtigt die Autorin Zinzi Clemmons auf einem Schriftstellerkongress in Sydney den anwesenden D\u00edaz diverser sexueller \u00dcbergriffe, sodass das identit\u00e4tspolitisch eingef\u00e4rbte Bekenntnis irritierenderweise wie eine pr\u00e4ventive Verteidigungsstrategie wirkt.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Auch Krachts Offenbarungen haben mitunter Verteidigungscharakter. Etwa gegen den uns\u00e4glichen Faschismus-Vorwurf: \u00bbIch habe mit diesen Tellkamps und ihren Winzerh\u00fcten und ihrem Willen nach Abgrenzung nicht das Geringste gemein\u00ab. (NB: Das stimmt. Siehe die definitive Tellkamp-Rezension in Heinz Strunks \u00bbIntimschatulle\u00ab unter dem Datum des 14. April 2018; Diagnose u.a.: \u00bbVerminderte Kausalaffekte, abnormer Zungenbi\u00df, tempor\u00e4r Mundklemme erforderlich, sauermannscher Konflikt mit expansiver Fischatmung, dabei l\u00f6ffelartige Haltung der Lippen. Allgemeine Konstitution: mittel, schlecht, schwach, dick.\u00ab) Oder gegen den Vorwurf, nichts als \u00bbPopliteraturschm\u00e4h\u00ab und \u00bbaufgebl\u00e4hten Dandy-Unsinn\u00ab verfasst zu haben. Pop-Skepsis in eigener Sache ist bei Kracht nicht neu. Dem 2007 erschienenen Kompendium \u00bbPop \u2013 Seit 1964\u00ab von Eckhard Schumacher und Kerstin Gleba verweigert er als so ziemlich einziger namhafter Autor aus diesem Kontext einen Beitrag. Insgesamt scheint das Pop-Label ja inzwischen eher Verwirrung auszul\u00f6sen, wie man auch bei der diesj\u00e4hrigen Jury in Klagenfurt sah: Ist Pop \u00bbStigma einer \u00fcberkommenen \u00c4sthetik\u00ab, oder schreibt jemand wie Jakob Nolte inzwischen eine reflektierte Art von Meta-Pop?<\/p>\n<p>Im Verlauf von Krachts Frankfurter Vorlesungen jedenfalls wird zumindest uns Nerds aus dem akademischen Ghetto schnell klar, dass ihm Pop und Camp wesentliche Versatzst\u00fccke bleiben. Seine \u203aeducation sentimentale\u2039 erf\u00e4hrt der kanadische Internatsjunge am Fernseher eines freundlichen Assistenzlehrers, der ihn stundenlang Serien sehen l\u00e4sst: \u00bbLeave It To Beaver\u00ab, \u00bbStar Trek\u00ab, \u00bbFlipper\u00ab, \u00bbBonanza\u00ab, \u00bbLassie\u00ab, \u00bbMission Impossible\u00ab oder \u00bbThe Jean Genie\u00ab \u2013 so Kracht in aller Ausf\u00fchrlichkeit. Oder ist der dadurch vermittelte \u00bbtiefe Glaube an die Popul\u00e4rkultur als identit\u00e4tsstiftendes Moment\u00ab am Ende auch ein \u00dcbergriff? Nein, denn: \u00bbAlles, was sich zu ernst nimmt, ist reif f\u00fcr die Parodie; auch diese Vorlesung\u00ab, stellt Kracht klar und best\u00e4tigt das, indem er sehr ernsthaft das einzige Pop-Poem des sp\u00e4ter zum Anglikanismus konvertierten \u00bbHochstaplers\u00ab, \u00bbfake Anglos\u00ab und \u00bbEffekthaschers\u00ab (Kracht) T.S. Eliot zu Geh\u00f6r bringt (\u00bb\u203aDo I dare?\u2039 and, \u203aDo I dare?\u2039\u00ab). \u00bbMan muss nicht mal den ganzen J. Alfred Prufrock von T.S. Eliot mit so viel Herz und W\u00fcrde vortragen, um mich zum Heulen zu bringen\u00ab, schreibt Clemens Setz, der zu allen drei Vorlesungen angereist war, auf Twitter, \u00bbaber dann kam tats\u00e4chlich das ganze Gedicht.\u00ab Und w\u00e4hrend Kracht noch dar\u00fcber r\u00e4sonierte, vielleicht selbst den Anglikanern beizutreten, liefert Setz\u02bc Twitter-Account nur wenige Tage sp\u00e4ter auch den bislang kl\u00fcgsten, sch\u00f6nsten und witzigsten Satz des Jahres zum Thema Existentialit\u00e4t der Literatur: \u00bb\u203aEin Buch muss sein der Warentrennstab f\u00fcr das gefrorene Meer in uns\u2039 murmeln w\u00e4hrend ich alle Handschuhe in der Wohnung umst\u00fclpe damit sie so aussehen wie \u00fcberfahrene Federvieh\u00ab.<\/p>\n<p>PS: Das n\u00e4chste Buch dieser Art ist gerade erschienen, und es ist wieder ein Pop-Roman: \u00bbJunger Mann\u00ab von Wolf Haas. Gleich zu Beginn rast der titelgebende Held im Alter von vier Jahren auf eine selbstgebaute Sprungschanze zu, worauf es hei\u00dft: \u00bbDoch als ich den Blick hob, ergriff mich eine unvorhergesehene Nachdenklichkeit\u00ab. Man verr\u00e4t nicht zu viel, wenn man sagt: Die hier absehbare Sportverletzung will fuck up his whole life, jedenfalls bis zur Erz\u00e4hlgegenwart, denn die anschlie\u00dfende Gips-Di\u00e4t (\u00bbMars und Nuts und Milky Way, aber auch Bounty und gew\u00f6hnliche Milka\u00ab) macht ihn bis ins Teenageralter fett wie Oscar Wao. Aber auch so sensibel, dass seine Angebetete ihn schon als k\u00fcnftigen Pfarrer sieht. Seine \u00dcberlebensstrategie als Mann: 0-Di\u00e4t. \u00bbEine Tasse Kaffee: null Kalorien. Man fragt sich zwar, wo die Schw\u00e4rze herkommt, aber ohne Milch und ohne Zucker und ohne Kuchen war Kaffee v\u00f6llig in Ordnung\u00ab. Unvorhergesehene Nachdenklichkeit, das ist vielleicht die Pop-Variante der \u203aNew Sincerity\u2039. Wir haben bei der Lekt\u00fcre geweint.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center\">Literatur<\/p>\n<p>Baker, Nicholson (1992): Vox. London.<\/p>\n<p>Beyer, Marcel (2017): Das blindgeweinte Jahrhundert. Bild und Ton. Frankfurt am Main.<\/p>\n<p>D\u00edaz, Junot (2007): The Brief Wondrous Life of Oscar Wao. New York.<\/p>\n<p>Haas, Wolf (2018): Junger Mann. Roman. Reinbek bei Hamburg.<\/p>\n<p>Kirchhoff, Bodo (1995): Legenden um den eigenen K\u00f6rper. Frankfurter Vorlesungen. Frankfurt am Main.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Knausg\u00e5rd, Karl-Ove (2015): Tr\u00e4umen. M\u00fcnchen.<\/p>\n<p>Kracht, Christian (2018): Emigration. Frankfurter Poetikvorlesungen (unver\u00f6ffentlichter Vortrag).<\/p>\n<p>Setz, Clemens (2018): @clemenssetz. Twitter-Account.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Strau\u00df, Simon (2017): Sieben N\u00e4chte. Berlin.<\/p>\n<p>Strunk, Heinz (2018): Intimschatulle 38: \u00bbIch, Reinhold\u00ab. In: \u00bbTitanic\u00ab, H. 5, S. 36f.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>I try to laugh about it \/\u00a0Cover it all up with lies\u00a0(The Cure: \u00bbBoys don\u2019t cry\u00ab)<\/p>\n","protected":false},"author":391,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[57],"tags":[441,786,1833],"class_list":["post-9374","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-christian-kracht","tag-frankfurter-poetikvorlesungen","tag-pop-roman"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9374","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/users\/391"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9374"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9374\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9374"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9374"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9374"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}