{"id":9442,"date":"2019-09-03T08:38:42","date_gmt":"2019-09-03T06:38:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pop-zeitschrift.de\/?p=9442"},"modified":"2019-09-03T08:38:42","modified_gmt":"2019-09-03T06:38:42","slug":"buchbesprechung-das-populaere-der-gesellschaftvon-niels-penke3-9-2019","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/2019\/09\/03\/buchbesprechung-das-populaere-der-gesellschaftvon-niels-penke3-9-2019\/","title":{"rendered":"Buchbesprechung: \u00bbDas Popul\u00e4re der Gesellschaft\u00abvon Niels Penke3.9.2019"},"content":{"rendered":"<p>Transatlantischer Kulturtransfer<!--more--><\/p>\n<p>[aus: \u00bbPop. Kultur und Kritik\u00ab, <a href=\"http:\/\/www.pop-zeitschrift.de\/2018\/09\/24\/heft-13-pop-kultur-und-kritik\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Heft 13<\/a>, Herbst 2018, S.91-98]<\/p>\n<p>Die Suche nach Urspr\u00fcngen und Ausgangspunkten besch\u00e4ftigt viele Kulturwissenschaftler*innen, wenn es um Dinge geht, die so selbstverst\u00e4ndlich in die Welt getreten sind wie Ph\u00e4nomene popul\u00e4rer Kultur. Unversehens sind sie da, und oft auch nicht mehr allein. Denn was weiterreichende Beachtung gefunden hat, ist bereits in Rezeption \u00fcbergegangen, ver\u00e4ndert sich, schreibt sich fort, geht in Serie. Die Anf\u00e4nge und Urspr\u00fcnge geraten dar\u00fcber schnell in Vergessenheit.<\/p>\n<p>Christian Huck, der bereits 2007 den viel beachteten Band \u00bbDas Popul\u00e4re der Gesellschaft\u00ab zum Verh\u00e4ltnis von Systemtheorie und Popul\u00e4rkultur herausgegeben hat, unternimmt in seinem neuen Buch \u00bbWie die Popul\u00e4rkultur nach Deutschland kam\u00ab eine solche Arch\u00e4ologie. Dabei geht es ihm weniger um eine Begriffs- oder Strukturwandelgeschichte, die das Popul\u00e4re bereits im 18. Jahrhundert entdecken w\u00fcrde, sondern um den US-amerikanischen Einfluss im 20. Jahrhundert. Es ist das \u00bbtransatlantische Ereignis\u00ab, dem Huck in insgesamt neun Kapiteln, die jeweils abgeschlossene Einzeluntersuchungen darstellen, nachgeht. Andere Einfl\u00fcsse \u2013 aus England, Frankreich oder Italien \u2013 treten gegen\u00fcber dieser \u00bbbesonderen\u00ab Beeinflussung zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Hucks theoretischer Zugang ist vergleichsweise offen. Er versteht Popul\u00e4rkultur als transgressives Moment, das \u00bbden jeweiligen sozialen, \u00f6konomischen, politischen und technologischen Bedingungen ihrer Zeit und ihres Ortes\u00ab entspringt, aber \u00bbzugleich \u00fcber diese hinaus[weist]\u00ab und \u00bbden Alltag in verlockende Angebote verwandelt\u00ab. Motor dieser \u00dcberschreitungen ist das Neue, daher meist auch Fremde, von dem Faszination und Innovation ausgehen. In diesem Verst\u00e4ndnis er\u00f6ffnet Popul\u00e4rkultur \u00bbM\u00f6glichkeiten, die \u00fcber das Gegebene hinausgehen\u00ab und vor allem von jenen angenommen werden, \u00bbdie nicht mit dem Gegebenen zufrieden sind.\u00ab<\/p>\n<p>Was nach altbekannten Subversionsthesen klingt, ist es auch dort, wo es um Praktiken geht. Die spezifischen Interessen einer kapitalistisch geregelten Konsumkultur geraten dar\u00fcber jedoch nicht in Vergessenheit, wie das erste Kapitel zeigt. Dieses nimmt sich der Geschichte der von August Piefo betriebenen Hamburg-Amerika-Bar an, die, ab 1902 mit \u00bbAmerican Fancy-Drinks\u00ab werbend, als \u00bbSinnbild\u00ab f\u00fcr den Import einer neuartigen US-amerikanischen Unterhaltungsform stand. An diesem Sinnbild verdeutlicht Huck sein Verst\u00e4ndnis von Popul\u00e4rkultur \u00bbim Spannungsfeld einer [&#8230;] doppelten Absetzung\u00ab von Hochkultur einerseits, Volkskultur andererseits.<\/p>\n<p>Den Unterschied zur Volkskultur kann Huck am \u00dcbergang von \u00bbBretterbude\u00ab zu \u00bbPalast\u00ab pointiert herausstellen. Dieser Wandel, der von Beginn an durch kulturkritische Zeitgenossen als Verfall betrachtet und kommentiert wurde, wird aus den Printmedien der Zeit rekonstruiert. Bemerkenswert an dieser diskursiven Stimmungslage, die zwischen Tageszeitungen, Theaterprogrammheften und Werbeplakaten erzeugt wird, ist die Bedeutung des Quantitativen. In der zahlenm\u00e4\u00dfigen \u00dcberlegenheit liegt der prim\u00e4re Unterschied zur Volkskultur alten Schlages. Diese \u00e4u\u00dfert sich in dem auf Dauer gestellten Angebot der \u00bbgr\u00f6\u00dften Bar Deutschlands\u00ab, die \u00bbt\u00e4glich\u00ab Konzert und \u00bbRestauration ersten Ranges\u00ab die \u00bbganze Nacht\u00ab hindurch versprach. Zw\u00f6lf Mixerinnen, die am \u00bbRiesenbuffet\u00ab eine Vielzahl an damals noch unbekannten Getr\u00e4nken kreierten, trugen ebenfalls dazu bei. Diese Superlative verhie\u00dfen nicht nur ein \u00bbkalkulierbares Vergn\u00fcgen\u00ab, sondern auch eines, das jederzeit, und immer geringf\u00fcgig neu und anders, m\u00f6glich war. In die Bar \u00bbkonnte jeder kommen, zu jeder Zeit.\u00ab Mit \u203ajeder\u2039 sind jedoch \u2013 wie in vielen anderen Bestimmungen des Popul\u00e4ren \u2013 nicht alle gemeint, sondern vor allem M\u00e4nner, die es sich leisten k\u00f6nnen und wollen, sozialkonform aufzutreten. Eine Distinktion nach unten aber, zum \u00bbrohen Arbeiter\u00ab, der an der T\u00fcr abgewiesen wurde, gab es auch hier. Denn allzu gew\u00f6hnlich durfte die Bar nicht sein, sie wollte ja eine \u203abesondere\u2039 Erfahrung garantieren. Wie dieser soziale Zwischenraum mit Leben gef\u00fcllt wurde und welche Neuheiten dazu beitrugen, die Bar zu einem erfolgreichen Format werden zu lassen, f\u00fchrt Huck mit Bezug auf die Verst\u00e4dterung und ihre Begleiterscheinungen aus. Ungebundene Subjekte (der Junggeselle spielt hier eine zentrale Rolle) konsultierten den Ort, an dem \u00bbman nicht st\u00e4ndig an seine gesellschaftliche Stellung und seine individuellen Defizite erinnert wurde.\u00ab Diese \u00bbinklusive Exklusivit\u00e4t\u00ab wird Huck zum Kennzeichen daf\u00fcr, dass mit der Bar etwas Neues entstand, das sich nicht an der Vergangenheit (und Herkunft) orientiert, sondern an der Gegenwart, am \u00bbZeitgeist\u00ab.<\/p>\n<p>Analog dazu zeigt er auf, wie sich mit der Bar auch eine ganz neue Semantik des Raumes herausbildet, die soziale Kontakte \u00bbzum Unbekannten hin\u00ab \u00f6ffnet. Dies werde bef\u00f6rdert durch das egalit\u00e4re Nebeneinander an der Theke, das Hierarchieverh\u00e4ltnisse zwischen den G\u00e4sten wie auch das zwischen Gast und Bedienung auf Augenh\u00f6he hebt. \u00bbExklusive Momente gleichw\u00fcrdiger Zusammenkunft\u00ab nennt Huck diese Leistung der Bar, ein Chronotopos, an dem das Neue aufscheint, das schnell andernorts wiederholt und weiterentwickelt wird. Aber er beschreibt nicht nur neue Formen des Umgangs, sondern auch neue Formen des Konsums als unbegrenzte M\u00f6glichkeiten, \u00bbsich dem Anderen\u00ab hinzugeben. Im Zentrum steht dabei der Cocktail als Produkt der Trias aus Alkohol, Zucker und Eis \u2013 s\u00fc\u00df, tasty und cool. Was die Zutaten und die oft exotisierenden Namen angeht, ist der Cocktail ein koloniales, was seine Verbreitung angeht, ein globales Produkt. Vor allem das Eis war zun\u00e4chst eine Sensation, und als industriell hergestelltes Kunsteis ein Triumph \u00fcber die Natur, der \u00fcberall dort auf Anklang stie\u00df, wo es warm war. Durch den Zucker als \u00bbimperialistisches-kapitalistisches Gut par excellence\u00ab verweisen Cocktails auf einen kolonialen Horizont, der \u00fcberhaupt im Kontext der Bar deutlich zu erkennen ist.<\/p>\n<p>Auf diesen Horizont wie auch dessen rassistische Implikation verweist Huck in fast allen Kapiteln. Denn das Verh\u00e4ltnis von hegemonialer, nehmender und unterdr\u00fcckter Seite ist auch im zweiten Kapitel bedeutend, in dem es um die Heldenromanreihen \u00bbBuffalo Bill\u00ab und \u00bbNick Carter\u00ab geht. Huck rekonstruiert auch hier Kontexte (vor allem die von \u00bbVolkserziehern\u00ab gef\u00fchrte Schunddebatte, die ihre Erziehung durch die Hefte gef\u00e4hrdet sahen) und die sozialen Praktiken (wie die Konsument*innen mit den Erzeugnissen umgingen). Er weist auf einen Umbruch gegen\u00fcber dem fr\u00fcheren Kolportage-Vertrieb hin und erkennt ein emanzipatorisches Moment darin, wenn Interessierte \u00bbnur zu ihrem eigenen Vergn\u00fcgen\u00ab lesen und nicht das, \u00bbwas Staat oder Kirche diktierten\u00ab. Jugendliche stehen dabei im Fokus, die zwar bereits seit den 1870er Jahren mit Erz\u00e4hlungen von \u203aCowboys und Indianern\u2039 unterhalten wurden, die aber Buffalo Bill insofern \u00fcbertraf, als er ein wiederkehrender Held war, der immer wieder spannungsverhei\u00dfende Abenteuer erlebte. Auch im Vergleich zur Wild-West-Show, die als Vorbild diente, sind die Hefte nachhaltiger. Huck zeigt dies an ihrem Vertrieb \u00fcber den alternativen \u203aAuchbuchhandel\u2039, der die Produkte so billig anbieten konnte, dass jeder Schuljunge \u00bbsich den Betrag leicht von seinem Taschengeld abknapsen kann\u00ab. Auch hier ist es ein Ortswechsel von der strengen Buchhandlung zum offenen Kiosk, der die Popul\u00e4rkultur erschafft. Mit diesen Vertriebswegen, seiner kurzen Halbwertszeit und der bunten Aufmachung wurde \u00bbdas Heldenserienheft zum kapitalistischen Produkt par excellence\u00ab, weil \u00bbStandardisierung und Rationalisierung\u00ab um einen \u00bbHelden als wiedererkennbaren Markenkern\u00ab nicht nur ein Massenpublikum adressierten, sondern dies auch mit best\u00e4ndiger, \u00bbindustrieller Produktion\u00ab versorgten.<\/p>\n<p>Doch gehen \u00bbBuffalo Bill\u00ab und \u00bbNick Carter\u00ab in dieser Lesart von Kulturindustrie nicht auf. Huck f\u00fchrt anschaulich aus, wozu der Eigensinn dieser Lekt\u00fcren gef\u00fchrt hat: Nicht nur, dass die Freiwilligkeit Abweichungen vom Lekt\u00fcreplan der Schule und den Kanones der Kinder- und Jugendliteratur bedeutete, sie f\u00fchrte auch dazu, dass Hefte gesammelt, getauscht und verliehen wurden, was eindeutig nicht im Sinne der Produzenten war. Dazu ein Held \u00bbaus alten, pr\u00e4industriellen Tagen, der das neue Format mit altbekannten Inhalten f\u00fcllte\u00ab \u2013 das mochte f\u00fcr erfahrene Leser*innen wenig Anreiz sein, f\u00fcr die Jugendlichen taugte es, um sich von \u00bb\u00f6konomischen und moralischen Bevormundungen\u00ab zu emanzipieren. In diesem Zusammenhang thematisiert Huck das Problem der Repr\u00e4sentation, das in Bezug auf \u203aIndianer\u2039 und den \u203aWilden Westen\u2039 historisch nachhaltige Stereotype ausgebildet und gepflegt hat, die ein \u203agef\u00fchltes Wissen\u2039 \u00fcber Geschichte und Ethnien erzeugten.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Mehr als nur Variation des Bestehenden und jugendliche Dissidenz hingegen bedeutet die Erfindung des Saxofons, um das es im dritten Kapitel geht, dem \u00bbmost popular instrument\u00ab der sp\u00e4ten 1920er Jahre, das vor allem im Jazz seinen Platz findet. Nach Ort und Vertriebsweg ist es hier eine \u00bbGef\u00fchlsstruktur\u00ab, die das weicht\u00f6nende Saxofon von anderen Blasinstrumenten unterscheidet. Partizipation und Zerstreuung, Konzert und Tanz sind die zentralen Themen dieses Kapitels, das abermals \u00fcberzeugend zeigt, wie das Neue eine Differenz zum Bestehenden schafft, an die neue Praktiken anschlie\u00dfen, die sich neue Orte suchen, w\u00e4hrend demgegen\u00fcber der Bezug zum Konsum stets \u00e4hnlich bleibt. Wie \u00bbsich eine Popul\u00e4rkultur bildet\u00ab, zeigen auch die folgenden Kapitel, die ebenfalls sehr erhellende Passagen \u00fcber die Detektivgeschichte (Edgar Wallace, \u00bbTom Shark\u00ab), die ubiquit\u00e4re Jeans, den im Bamberg der 1970er Jahre in Mode kommenden Basketball, den kuriosen Import der US-amerikanischen Western-Serie \u00bbDaniel Boone\u00ab in die DDR, den 80er-Jahre-Tanzstil des Breakdance sowie abschlie\u00dfend \u00fcber LAN-Partys enthalten. Die Analysekategorien und dabei zu Tage tretenden Motive wiederholen sich und tragen zur Best\u00e4tigung der Annahme bei, dass es bei Ph\u00e4nomenen der Popul\u00e4rkultur um die \u00bballt\u00e4gliche Auseinandersetzung ums Bewahren und Verbessern, um kreative Freir\u00e4ume und gemeinschaftlichen Zusammenhalt im Angesicht unfassbarer Realit\u00e4t\u00ab geht. Vergn\u00fcgen steht dabei ebenso im Zentrum (wie dies auch in den Theorien Hans Otto H\u00fcgels und Kaspar Maases der Fall ist) wie das Moment der Selbstt\u00e4tigkeit. Popul\u00e4re Kultur ist demnach dann und dort gegeben, wenn und wo Menschen neue Erfahrungen machen, die wiederum in neue Praktiken und Performances umgesetzt werden, die vorl\u00e4ufig offen sind, w\u00e4hrend die industrielle Appropriation und rein kommerziell interessierte Bedienung dieser Bed\u00fcrfnisse ins Massenkulturelle m\u00fcndet.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Doch nicht alle der untersuchten und beschriebenen Ph\u00e4nomene gehen in diesen Definitionen auf. Ein von der Regierung verf\u00fcgtes Unterhaltungsformat wie die Ausstrahlung von \u00bbDaniel Boone\u00ab in der DDR ist etwas anderes als die Stra\u00dfenkultur des Breakdance oder die \u00bbpost-semiotische\u00ab Jeans. Auch das Verh\u00e4ltnis aller dieser Ph\u00e4nomene zur Hochkultur oder zu \u203aAltem\u2039 und \u203aTradiertem\u2039 ist nicht immer dasselbe. Und schlie\u00dflich bricht sich auch das LAN-Party-Kapitel mit der transatlantischen Narrativstruktur. Es ist unleugbar, dass die Menge der aus den USA stammenden popul\u00e4ren Ph\u00e4nomene ebenso wie der lange Zeitraum, \u00fcber den dies geschieht, alle anderen Einflussbereiche rein quantitativ \u00fcberwiegt. Doch ist der gemeinsame Nenner aller Einzelbeispiele die mediale Resonanz, die Sichtbarkeit schafft und so Zugang und Teilnahme f\u00fcr andere erm\u00f6glicht, die wiederum den neuen Praktiken mehr Gewicht verleihen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Huck liefert ein breites Panorama, das Lifestyle, Literatur, Musik, Sport, Fernsehen und anderes umfasst, also jene Formationen, die f\u00fcr Popul\u00e4rkultur als konstitutiv angenommen werden. Diese haben mit ihrem ersten Auftauchen neue Praktiken, Vergemeinschaftungsformen und Stile begr\u00fcndet. Das ist in jedem der f\u00fcr sich sehr interessanten Kapitel v\u00f6llig \u00fcberzeugend. Aber, und dies weist auf eine Schw\u00e4che der theoretischen Basis \u2013 oder aber des Titels \u2013 hin: Diese Reihe lie\u00dfe sich noch lange fortsetzen, ohne dass sie jemals befriedigend abzuschlie\u00dfen w\u00e4re. Wie bestimmte Ph\u00e4nomene einer als Popul\u00e4rkultur aufgefassten oder aufzufassenden kulturellen Praxis ihren Weg nach Deutschland gefunden haben, l\u00e4sst sich so ohne Weiteres zeigen. Aber \u203adie\u2039 Popul\u00e4rkultur? Diese ist als Ganzes nur \u00fcber andere Parameter, z.B. der Quantifizierung, in den Griff zu bekommen. Denn erst eine kritische Masse an Stimmen konnte jene Schwelle \u00fcberschreiten, die f\u00fcr die Aufmerksamkeit der Massenmedien notwendig war \u2013 und erst diese Verbreitung konnte jenen Katalog an Praktiken, Szenegemeinschaften und Stilverb\u00fcnden nach sich ziehen. Gegen diesen Einwand w\u00e4ren Hucks Ausf\u00fchrungen bereits immunisiert, wenn das Buch etwas bescheidener betitelt w\u00e4re. Vielleicht \u203aWie einige popul\u00e4rkulturelle Ph\u00e4nomene nach Deutschland kamen\u2039. Lesenswert bliebe es allemal.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Christian Huck:\u00a0Wie die Popul\u00e4rkultur nach Deutschland kam. Transatlantische Geschichten aus dem 20. Jahrhundert<i>,<\/i> Hamburg 2018.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Transatlantischer Kulturtransfer<\/p>\n","protected":false},"author":391,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[57],"tags":[439,500],"class_list":["post-9442","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-christian-huck","tag-das-populaere-der-gesellschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9442","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/users\/391"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9442"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9442\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9442"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9442"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9442"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}