{"id":9588,"date":"2019-10-12T17:30:05","date_gmt":"2019-10-12T15:30:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pop-zeitschrift.de\/?p=9588"},"modified":"2019-12-06T12:23:28","modified_gmt":"2019-12-06T11:23:28","slug":"gender-and-fetishism-in-japanese-otaku-culturevon-miyuki-hashimoto9-12-2019","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/2019\/10\/12\/gender-and-fetishism-in-japanese-otaku-culturevon-miyuki-hashimoto9-12-2019\/","title":{"rendered":"Gender and Fetishism in Japanese Otaku Culture<i>von Miyuki Hashimoto<\/i>9.12.2019"},"content":{"rendered":"<p>Mittelklasseautos<!--more --><\/p>\n<p>[aus: \u00bbPop. Kultur und Kritik\u00ab, <a href=\"https:\/\/www.transcript-verlag.de\/978-3-8376-4457-9\/pop\/?c=312000158\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Heft 15<\/a>, Herbst 2019, S. 10-15]<\/p>\n<p>In Sachen Mobilit\u00e4t ver\u00e4ndert sich derzeit vieles, es gibt eine wahre Angebotsflut an E-Bikes, E-Rollern, Fahrrad-Abos, Taxi-Apps, Car- und Ridesharings. Die neuen Fortbewegungsm\u00f6glichkeiten bieten nicht nur ein hohes Ma\u00df an Flexibilit\u00e4t, sie haben auch gemein, dass sie infolge des \u00d6ko-Trends den Autoverkehr in den St\u00e4dten entlasten sollen. Begleitet wird der neue Pluralismus im urbanen Verkehr von einer anhaltenden Aufr\u00fcstung im PKW-Bereich, angef\u00fchrt vom stets polarisierenden, aber sich weiterhin gro\u00dfer Beliebtheit erfreuenden Sports Utility Vehicle.<\/p>\n<p>\u203aAufr\u00fcstung\u2039 kann hier als angemessener Begriff gelten, weil diejenigen Autos, die sich momentan besonders gut verkaufen (jeder dritte Neuwagen ist ein SUV), nicht nur den Appeal eines Gel\u00e4ndewagens, sondern auch eine milit\u00e4rische und \u203agepanzerte\u2039 Anmutung haben. Dazu muss noch nicht einmal der Zivilpanzer von Hummer bem\u00fcht werden, es reicht ein Blick auf die G-Klasse von Mercedes, die als \u00bbWolf\u00ab-Variante tats\u00e4chlich von der Bundeswehr genutzt wird. F\u00fcr Sicherheitsfreaks brachte Volvo k\u00fcrzlich eine gepanzerte und mit Fluchtt\u00fcr versehene Version des SUV-Modells XC90 auf den Markt. Der XC90 Armoured bringt 4,5 Tonnen auf die Waage und ist mit seiner Ausstattung gegen Maschinengewehrangriffe und Explosionen gesch\u00fctzt. Niemand wird \u00fcberrascht sein, dass auch die 2018er-Version von Donald Trumps Dienstwagen Cadillac One (\u00bbThe Beast\u00ab) ein SUV-Design bekommen hat. Aber auch kleinere Autos nehmen die Form der gepanzerten SUVs an, wie etwa die neueren Smart-Modelle oder der Mini Cooper Countryman. Der Countryman-Wagen sieht aus, als h\u00e4tte sich jemand in der Design-Abteilung einen Scherz erlaubt \u2013\u00a0es kommt einem manifest gewordenen First-World-Problem derer gleich, die sich nicht zwischen luxuri\u00f6sem Kleinwagen und SUV entscheiden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Seit jeher ist Autokauf eine h\u00f6chst irrationale Angelegenheit. Gunnar Schmidt sprach in der Marketing-Kolumne im vorherigen Heft von Autowerbung als Artikulationsform \u00bbweit verbreiteter affektiver und libidin\u00f6ser Befindlichkeiten innerhalb einer Kultur\u00ab. Nicht nur Schmidt f\u00fchrt die Beliebtheit der SUVs auf eine tiefe Verunsicherung der Mittelschicht zur\u00fcck, die sich nach au\u00dfen und nach unten abgrenzen muss. Dies war auf Ebene der Produkte bisher im eher aristokratischen Stil m\u00f6glich (Land Rover, BMW X5, Mercedes GLE), mit der Zeit kamen mit dem VW Tiguan, \u0160koda Kodiaq und Dacia Duster aber auch \u203akleinb\u00fcrgerlichere\u2039 Modelle auf den Markt, sodass der Abgrenzungsgestus mittlerweile auf allen Ebenen der Gesellschaft vollzogen werden kann. Nat\u00fcrlich lie\u00dfen neue Distinktionsm\u00f6glichkeiten nicht lange auf sich warten. So wurde die aktuelle Version des BMW X5 um 4 cm l\u00e4nger und um 7 cm breiter gemacht. Selbst im \u00bbmanager magazin\u00ab (Juni 2019), dessen Leserschaft, so darf unterstellt werden, tendenziell gro\u00dfe Luxusautos goutiert, wurden erste Bedenken hinsichtlich der PKW-Aufr\u00fcstung angemeldet. Der Testbericht kritisiert, dass der X5 mit einer Breite von 2,22\u00a0m und einer L\u00e4nge von 4,92\u00a0m schlicht zu gro\u00df sei, wobei es sich noch nicht einmal um die gr\u00f6\u00dfte Version eines SUV von BMW handle (das w\u00e4re der X7). Eine herk\u00f6mmliche Parkhausl\u00fccke sei keine Option f\u00fcr den neuen X5.<\/p>\n<p>Angeblich soll der Schriftsteller Botho Strau\u00df SUVs einmal als \u00bbKampfhunde\u00ab des Stra\u00dfenverkehrs bezeichnet haben. Durch die \u203aPanzerung\u2039, die erh\u00f6hte Sitzposition und den Raum, den es im Stra\u00dfenverkehr einnimmt, tritt das SUV auftrumpfend, angeberisch und asozial in Erscheinung. Andererseits steht es f\u00fcr einen n\u00fcchternen Realismus, der die utopischen Anspr\u00fcche, die einst vom Automobil ausgingen, in den Hintergrund r\u00fccken l\u00e4sst. \u00bbWir werden selber bestimmen, ob wir schnell oder langsam fahren, wo wir anhalten, wo wir ohne Aufenthalt durchfahren wollen\u00ab, jubilierte Otto Julius Bierbaum noch in einem Auto-Reisebericht von 1903. Von dieser Begeisterung bleibt der abgekl\u00e4rte Reisende in seiner SUV-Abschirmung unaffiziert. Im Spielfilm \u00bbFinsterworld\u00ab aus dem Jahr 2013 (Regie: Frauke Finsterwalder) tauscht sich ein reiches M\u00fcnchner Ehepaar Mitte 50 \u00fcber die Vorz\u00fcge des mit Lufthansa-Meilen gemieteten SUVs aus (es handelt sich um einen riesigen Cadillac, weil die Marken Audi, BMW, Mercedes und Porsche als \u00bbNazi-Autos\u00ab f\u00fcr sie nicht in Frage kommen). Georg Sandberg (Bernhard Sch\u00fctz) bemerkt: \u00bbMan sitzt in der Blase und h\u00f6rt nichts au\u00dfer diesem angenehmen Schnurren\u00ab. Inga Sandberg (Corinna Harfouch) entgegnet: \u00bbWundersch\u00f6n. Beruhigend. Alles St\u00f6rende bleibt drau\u00dfen\u00ab. So gesehen, steht das SUV weniger f\u00fcr Draufg\u00e4ngertum, Abenteuer und einen Aufbruch ins Unbekannte, sondern verspricht seinen Insassen, in Ruhe gelassen zu werden und ohne Illusionen zu sein \u2013 hier unterscheidet es sich deutlich von den traditionellen \u203aphallischen\u2039 Autos (Porsche 911, Corvette, neuerdings auch: Tesla). Bei der Fortbewegung in der sterilen Sph\u00e4re wird der SUV-Fahrer freilich schnell mit der Konkretheit des Autos konfrontiert, wenn zwei SUVs in enger Stra\u00dfe aufeinandertreffen. Dann l\u00e4sst sich nicht leugnen, dass das SUV trotz angenehmen Schnurrens und hoher Sitzposition einer wuchtigen, auftrumpfenden Masse gleichkommt.<\/p>\n<p>Den Verlust des Utopischen bemerkt auch Gunnar Schmidt, der zeigt, dass in der SUV-Werbung derzeitig vor allem \u00fcber bestimmte pragmatische Unique Selling Propositions gesprochen wird. Wer, so Schmidt, einen gro\u00dfen Kofferraum, eine Komfortfederung, eine elektronische Parkplatzsuchhilfe oder eine Einparkhilfe \u00bbals Gl\u00fccksversprechen akzeptiert, erwartet vom Leben nicht viel\u00ab. Wo das SUV f\u00fcr das Prinzip des pragmatischen Realismus steht, kommt ihm neben der Utopie, so scheint es, auch jeglicher Humor abhanden. Punktuell gab es jedoch Versuche, das SUV-Konzept ironisch zu fassen und so dessen Symbolkraft der Macht und Dominanz ins L\u00e4cherliche zu ziehen. Ein eigenwilliges Modell stellte der \u0160koda Yeti dar und lieferte mit seinem gelungenen Design ein humorvolles Statement zum SUV-Hype. Die Mischung aus SUV und Kastenwagen fand ihre Fans, war jedoch auf Dauer nicht mainstreamtauglich, und so wurde der Yeti vom Markt genommen. Die aktuellen SUV-Modelle von \u0160koda (Kodiaq und Karoq) sehen nun wie alle anderen SUVs aus. Auch der seit 1976 existierende Lada Niva kann in seiner aktuellen Version als ironisches SUV gelten, da die Form des Gel\u00e4ndewagens im Stil des Land Rover Defender bedient wird, das Auto aber mit 83\u00a0PS und einer H\u00f6chstgeschwindigkeit von 137\u00a0km\/h so gar nicht \u203apotent\u2039 auftritt. Entgegen dem Trend ist das Modell besonders eckig, eher klapprig denn gepanzert und besitzt eine sp\u00e4rliche Inneneinrichtung. Die prominente Aufschrift \u00bbMade in Russia\u00ab spricht von Selbstironie, gilt dies doch in Bezug auf Autos als eher zweifelhaftes Etikett. Kurios ist zudem, dass Lada mit der \u00bbCalifornia\u00ab-Edition eine Art \u203aTravelling Concept\u2039 auf R\u00e4dern lanciert hat. Falls es zu diesem Modell jemals eine TV-Werbung geben sollte, w\u00e4re es naheliegend, sie mit dem Beatles-Song \u00bbBack in the U.S.S.R.\u00ab zu unterlegen.<\/p>\n<p>Solche ironischen SUVs bleiben die Ausnahme, wenn auf breiter Front gro\u00dfe und schwere Autos die Stra\u00dfen und Parkplatzzonen dominieren, die ihrerseits den Kauf von noch gr\u00f6\u00dferen und schwereren Autos nach sich ziehen, um dem gesteigerten Sicherheits- und Distinktionsbed\u00fcrfnis beizukommen. Zugespitzt lie\u00dfe sich formulieren, Innovation im PKW-Bereich bedeute, dass die Fahrzeuge \u2013 inklusive der Kleinwagen \u2013 immer monstr\u00f6ser werden. Eine Trendwende w\u00e4re nicht nur wegen der fehlenden Parkl\u00e4tze f\u00fcr die Riesenautos, sondern auch aus \u00f6kologischen, nicht zuletzt aus \u00e4sthetischen Gr\u00fcnden \u00e4u\u00dferst w\u00fcnschenswert. Schon vor vier Jahren stellte der \u00bbSZ\u00ab-Autor Jan Stremmel anl\u00e4sslich der Internationalen Automobilausstellung fest, dass der Hass auf SUVs selbst schon zum Klischee geworden sei, gleichwohl \u00e4u\u00dferte er sein Unverst\u00e4ndnis \u00fcber die Tatsache, dass \u00bbimmer noch jeder die Dinger haben will\u00ab. Dieser Hass, oder sagen wir vielleicht besser: dieses Unbehagen, bleibt virulent. Die Krise des Krisenph\u00e4nomens SUV erscheint \u00fcberf\u00e4llig, doch die Verkaufszahlen sprechen bekanntlich eine andere Sprache. Es w\u00e4re zu fragen, wie eine PKW-Landschaft jenseits des SUV-Paradigmas aussehen k\u00f6nnte, wann mit der Abr\u00fcstung begonnen wird und wann endlich die dezenten, eleganten, anonymen Autos zur\u00fcckkommen.<\/p>\n<p>Lange vor dem Siegeszug des SUVs lie\u00df Christof St\u00e4hlin seine Dandy-Figur Meier \u00e4u\u00dfern: \u00bbZu meiner Fortbewegung bediene ich mich eines unauff\u00e4lligen Autos der unteren Mittelklasse, meistens auf der rechten Spur der Autobahn, um meinen Gedanken besser nachh\u00e4ngen zu k\u00f6nnen\u00ab. Meier wird in der 1986 erschienenen Erz\u00e4hlung \u00bbDer Dandy\u00ab als Held dessen inszeniert, was Mitte der 2010er Jahre vermehrt unter dem Begriff \u00bbNormcore\u00ab diskutiert wurde. In einer Bestimmung des Begriffs durch die Kreativ-Agentur K-Hole hei\u00dft es: \u00bbNormcore seeks the freedom that comes with non-exclusivity. It finds liberation in being nothing special\u00ab. Nun lie\u00dfe sich entgegnen, dass auch SUVs bei einem Marktanteil von \u00fcber 30% nicht mehr exklusiv sind und m\u00f6glicherweise gerade als Normcore-f\u00e4higes Gef\u00e4hrt in Frage kommen. Normcore zeichnet sich aber laut K-Hole zus\u00e4tzlich dadurch aus, \u00bbpost-aspirational\u00ab zu sein, mit dem Kauf eines SUVs hingegen ist immer ein gewisses Streben \u2013 nach Sicherheit, Dominanz, Abgrenzung \u2013 verkn\u00fcpft. Thomas Hecken sprach in dieser Zeitschrift von Normcore als \u00bbMittelma\u00df-Revival\u00ab. Ein solches Revival steht im Automarkt noch aus, k\u00f6nnte sich aber m\u00f6glicherweise als heilsam in Bezug auf den chronifizierten SUV-Trend erweisen.<\/p>\n<p>Ein \u00bbunauff\u00e4lliges Auto der unteren Mittelklasse\u00ab \u2013 hier bietet die VW-Gruppe mit dem Golf, dem \u0160koda Octavia oder dem Seat Leon ein reichhaltiges Angebot. F\u00fcr Familien-Normcore sind Touran und Seat Alhambra mit ihrer Mini-Van-Anmutung pr\u00e4destiniert, ja, auch die B-Klasse von Mercedes (die h\u00e4ufig als Taxi zum Einsatz kommt) sowie der 2er BMW w\u00e4ren hier zuzurechnen. Letzteres Modell tr\u00e4gt aber schon zu sehr das Signum des Auftrumpfenden, um als Normcore durchzugehen. In diversen englischsprachigen Auto-Blogs wird bereits eifrig \u00fcber m\u00f6gliche Normcore-Autos diskutiert, hier rangiert die Marke Toyota ganz oben: \u00bbNormcore cars can be great for a few reasons. They\u2019ll never draw unwanted attention to themselves. No one will try to race you at a stop light if you drive a Corolla. They can also serve as a blank canvas to do whatever when it comes to performance or aesthetics\u00ab, hei\u00dft es auf der Website jalopnik.com in einem Thread mit dem Titel \u00bbShow Us Your Most \u203aNormal\u2039 Car\u00ab. Auch der Honda Civic wird als Normcore-Auto gehandelt, der ja schon im Namen das Zivile betont und sich gegen\u00fcber dem Milit\u00e4rischen der SUV-Flotten abgrenzt.<\/p>\n<p>Hierzulande meldete sich j\u00fcngst der Schriftsteller Eckhart Nickel als F\u00fcrsprecher einer neuen Normalisierung im PKW-Bereich zu Wort. Nickel, gleicherma\u00dfen ein Umweltsch\u00fctzer wie auch ein radikaler \u00c4sthet (und durchaus kein Autogegner), sprach sich als Gast des \u00bbFAZ\u00ab-Podcasts \u00bbAm Tresen\u00ab gegen riesige SUVs aus, f\u00fcr die es in Frankfurt keine Parkpl\u00e4tze gebe und die er insgesamt f\u00fcr unansehnlich halte. Eine Ausnahme sei die in jede Parkl\u00fccke passende \u00e4ltere Version des Suzuki Jimny, die Nickel aufgrund des an einen Einkaufswagen angelehnten Designs sehr sch\u00e4tze. Im Interview gab sich Nickel weiterhin als begeisterter Besitzer eines silbernen VW Polo zu erkennen. Eine St\u00e4rke dieses Autos, \u00bbin dem man sehr gut untertauchen kann\u00ab, sei die \u00bbv\u00f6llige Abwesenheit von Bedeutung\u00ab.<\/p>\n<p>Wie St\u00e4hlins Figur Meier geh\u00f6rt Nickel zu denjenigen, die Distinktion anders als \u00fcber ein auftrumpfendes Auto erlangen m\u00f6chten und die insofern einen Beitrag zur \u00dcberwindung der anhaltenden SUV-Krise leisten k\u00f6nnen. Das Fahren in einem h\u00fcbschen, dezenten, normal proportionierten Auto ist \u00fcbrigens nicht per se mit einem Downsizing gleichzusetzen. Auch ein Smart ist in gewisser Hinsicht ein auftrumpfendes Auto, das seinen Fahrer eben als smart ausweist und frech eine eigentlich illegitime Parkl\u00fccke f\u00fcr sich in Anspruch nimmt. Der Smart polarisiert somit durchaus und wird tagt\u00e4glich zum Gegenstand von Anfeindungen durch die Fahrer von \u203aechten\u2039 Autos, die ihn als \u203aKeksdose\u2039 diffamieren. Letztlich ist der Smart nicht Normcore-f\u00e4hig, da das Auto als Statement begriffen wird, es zu viel Angriffsfl\u00e4che bietet und den Fahrer zu stark als Autofahrer definiert.<\/p>\n<p>\u00c4hnlich verhielt es sich bis vor kurzem wohl auch mit Elektroautos. \u00bbWer im Stra\u00dfenverkehr ein Punk sein will\u00ab, bemerkte Jan Stremmel 2015, \u00bbmuss wahrscheinlich ein Elektroauto fahren.\u00ab Vier Jahre sp\u00e4ter ist immer noch unklar, ob die E-Autos wirklich umweltfreundlich sind, ihre auftrumpfenden Eigenschaften haben sie aber inzwischen, mit Ausnahme des Tesla, weitgehend abgelegt. Die Elektroautos gleichen sich immer mehr den normalen Modellen an \u2013 es gibt den E-Golf, den Passat GTE, hier reiht sich auch der Hybrid-Erfolgswagen Toyota Prius ein. Erkennbar am angenehm futuristischen Surren, ziehen diese Autos zwar noch Aufmerksamkeit auf sich, doch ein elegantes Verschwinden im Verkehr der Zukunft liegt schon in der Luft. Bisher ist das Elektroauto trotz staatlicher Zusch\u00fcsse allerdings ein Produkt f\u00fcr Besserverdienende; versteht man das Normcore-Auto der Zukunft konsequent als Gleichheitsversprechen (\u203anon-exclusive\u2039), w\u00e4re hier noch Normalisierungsarbeit zu leisten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mittelklasseautos<\/p>\n","protected":false},"author":391,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[57],"tags":[602,627,1690,1737,2155,2265],"class_list":["post-9588","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-e-roller","tag-elektroautos","tag-normcore","tag-panzer","tag-smart","tag-suv"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9588","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/users\/391"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9588"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9588\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9596,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9588\/revisions\/9596"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9588"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9588"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/pop-zeitschrift\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9588"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}