{"id":1022,"date":"2026-06-16T15:48:20","date_gmt":"2026-06-16T13:48:20","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/sff\/?page_id=1022"},"modified":"2026-06-22T21:23:12","modified_gmt":"2026-06-22T19:23:12","slug":"2021-2","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/sff\/2021-2\/","title":{"rendered":"2021"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #008080\"><strong>22.04.2021\u00a0 \u201eDer gro\u00dfe Reibach\u201c \u2013 Das nachhaltige Gesellschaftsspiel<\/strong><\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-225\" src=\"http:\/\/blogs.uni-siegen.de\/sff\/files\/2026\/04\/bild_material-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/sff\/files\/2026\/04\/bild_material-300x200.jpg 300w, https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/sff\/files\/2026\/04\/bild_material-1024x681.jpg 1024w, https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/sff\/files\/2026\/04\/bild_material-768x511.jpg 768w, https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/sff\/files\/2026\/04\/bild_material-1536x1022.jpg 1536w, https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/sff\/files\/2026\/04\/bild_material-2048x1363.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>\u201eWenn du selbst ein Spiel erschaffen k\u00f6nntest, wie w\u00fcrde das dann aussehen?\u201c \u2013 diese Frage stellten sich unser ehemaliger Stipendiat Martin Middelanis, sein Bruder Thomas, sowie seine Freunde Nils B\u00fcter\u00f6we und Nils Br\u00fcnger vor mittlerweile sieben Jahren, w\u00e4hrend sie abends beim Kartenspielen zusammensa\u00dfen. Von da an begannen die vier Bielefelder an ihrem eigenen Spiel zu t\u00fcfteln und es immer weiterzuentwickeln. Zun\u00e4chst war es nur als einfache Freizeitbesch\u00e4ftigung vorgesehen, doch als die ersten ausgereifteren Versionen sich auch im Bekanntenkreis gro\u00dfer Beliebtheit erfreuten und immer \u00f6fter die Nachfrage kam, ob die Freunde das Spiel nicht auch ver\u00f6ffentlichen m\u00f6chten, fassten sie den Entschluss es einfach mal zu probieren und \u201eDer gro\u00dfe Reibach\u201c auf den Markt zu bringen.<br \/>\nGeleitet wurden sie dabei weiterhin von der Frage, wie das perfekte Spiel nach den eigenen Vorstellungen aussehen sollte. Komplex sollte es sein, so dass es keine eindeutige Strategie gibt, die zum Sieg f\u00fchrt und man es immer wieder spielen kann. Zudem sollte es thematisch interessant sein und gesellschaftlich relevante Aspekte mit aufnehmen und karikieren. So wurde \u201eDer gro\u00dfe Reibach\u201c im Bankenwesen angesiedelt und zeigt auf humoristische Art und Weise auf, wie skrupellos in diesem Sektor vorgegangen wird, um m\u00f6glichst viel Geld zu scheffeln. Zu guter Letzt war es den Entwicklern wichtig, dass das Spiel komplett nachhaltig produziert wird. Nachhaltige Produktion ist bislang im Gesellschaftsspielemarkt, in dem gr\u00f6\u00dftenteils in China produziert wird, kaum ein Thema. Um dennoch regional, plastikfrei und gr\u00f6\u00dftenteils aus recyceltem Material produzieren zu k\u00f6nnen und das Spiel genauso herauszubringen, wie sich die Entwickler das vorstellen, wurde mit der \u201eKasimir Hahn Spielefabrik\u201c ein eigener Verlag gegr\u00fcndet.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-223\" src=\"http:\/\/blogs.uni-siegen.de\/sff\/files\/2026\/04\/bild_material_2-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/sff\/files\/2026\/04\/bild_material_2-300x200.jpg 300w, https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/sff\/files\/2026\/04\/bild_material_2-1024x681.jpg 1024w, https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/sff\/files\/2026\/04\/bild_material_2-768x511.jpg 768w, https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/sff\/files\/2026\/04\/bild_material_2-1536x1022.jpg 1536w, https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/sff\/files\/2026\/04\/bild_material_2-2048x1363.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Martin Middelanis begann sein Studium im Master Plurale \u00d6konomik an der Universit\u00e4t Siegen und wurde Stipendiat des Studienf\u00f6rderfonds Siegen e.V. als gerade die Vorbereitungen f\u00fcr das Crowdfunding f\u00fcr die Ver\u00f6ffentlichung liefen. In diesem Prozess konnte er sehr von den Tipps seines F\u00f6rderers, des S1 Siegerlandfonds und der Beratung durch Frau Dr. Kolb profitieren. Nach dem erfolgreichen Crowdfunding wurde \u201eDer gro\u00dfe Reibach\u201c im August 2019 ver\u00f6ffentlicht und ist mittlerweile online und im Einzelhandel in \u00fcber 10 deutschen St\u00e4dten erh\u00e4ltlich (nat\u00fcrlich auch in Siegen, in der \u201eSpielebox\u201c). Die Ver\u00f6ffentlichung im Eigenverlag erm\u00f6glichte es unserem ehemaligen Stipendiaten und seinen Mitstreitern alle Schritte von der Entwicklung und dem Design des Spielmaterials, \u00fcber die Produktion und Finanzierung bis hin zur Promotion und dem Vertrieb selbst zu organisieren. \u201eDas war nat\u00fcrlich viel Arbeit, aber ich bin sehr froh, dass wir uns dieser Herausforderung gestellt haben, denn ich habe auch sehr viel dabei gelernt.\u201c \u2013 sagt Martin Middelanis. Ob die Kasimir Hahn Spielefabrik in Zukunft noch weitere Spiele auf den Markt bringen wird, l\u00e4sst er hingegen offen \u201eschlie\u00dflich machen wir das alle nur nebenbei, neben dem Studium bzw. jetzt bald neben der Arbeit. Da wird die verf\u00fcgbare Zeit leider immer knapper. Aber falls wir nochmal eine gute Idee f\u00fcr ein Spiel ganz nach unseren Vorstellungen haben sollten, w\u00fcrde ich nat\u00fcrlich nichts ausschlie\u00dfen.\u201c<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-228\" src=\"http:\/\/blogs.uni-siegen.de\/sff\/files\/2026\/04\/messe_bielefeld-300x225.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/sff\/files\/2026\/04\/messe_bielefeld-300x225.jpeg 300w, https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/sff\/files\/2026\/04\/messe_bielefeld-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/sff\/files\/2026\/04\/messe_bielefeld-768x576.jpeg 768w, https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/sff\/files\/2026\/04\/messe_bielefeld-1536x1152.jpeg 1536w, https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/sff\/files\/2026\/04\/messe_bielefeld-2048x1536.jpeg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong><span style=\"color: #008080\">15.04.2021 Existenzgr\u00fcndung\u2013 ja, nein, vielleicht?<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Eine schwere Frage, oder doch nicht? Wenn man die richtige Idee hat, kann es gelingen.<br \/>\nDie richtige Idee hatte auf jeden Fall unser ehemalige Stipendiat Nils Sa\u00dfmannshausen mit seinem Partner Jan Rebling. Zusammen haben sie das Unternehmen Giesswerk gegr\u00fcndet.<br \/>\nBegonnen hat alles im Studium. Ohne es zu wissen, hatten die Bauingenieure bereits einen wichtigen Grundstein gelegt. Bei einem Aufeinandertreffen im Baustofflabor stellten die beiden schnell fest, dass sie unabh\u00e4ngig voneinander dasselbe Projekt verfolgten; den Bau eines Lautsprechers. Mit Holz und Beton zun\u00e4chst aus zwei verschiedenen Materialien. Bis zur Gr\u00fcndung von Giesswerk sollte es trotzdem noch einige Zeit dauern.<br \/>\nZun\u00e4chst wurde das perfekte Material gesucht. Ihre \u00dcberlegungen f\u00fchrten die damaligen Studenten zum Ultrahochleistungsbeton. Mit seinen Materialeigenschaften eignet sich dieser hervorragend f\u00fcr verschiedenste Projekte, von filigranen Objekten bis hin zu robustem Bau. Der Weg zum perfekten Baustoff stellte Herrn Sa\u00dfmannshausen und Jan Rebling vor eine knifflige Aufgabe. Das Material bedarf aufwendiger Zulassungen, da es bisher nicht genormt ist. Diese M\u00fche ist es jedoch allemal wert.<br \/>\nNach der mehrj\u00e4hrigen Entwicklung einer Herstellungsmethode war es soweit. Im Jahr 2020 wurde das Unternehmen Giesswerk gegr\u00fcndet. Die Bauingenieure erhielten f\u00fcr die Umsetzung ihrer Idee ein Gr\u00fcnderstipendium vom Bundesministerium f\u00fcr Wirtschaft und Energie. Damit konnten sie durchstarten. Mittlerweile hat das Unternehmen seinen Firmensitz mit eigener Produktionsst\u00e4tte in Kaan-Marienborn. Das erste Produkt aus Ultrahochleistungsbeton war nat\u00fcrlich ein Lautsprecher, dem das entwickelte Material erstklassige Klangqualit\u00e4t verleiht. Bisher hat sich die Produktpalette erweitert \u2013 und zwar um allt\u00e4gliche Gegenst\u00e4nde, die man zun\u00e4chst vielleicht nicht erwartet, wenn man an Beton denkt und welche daher umso raffinierter sind. So gibt es bei Giesswerk auch Lampen und Gew\u00fcrzm\u00fchlen. Zus\u00e4tzlich zu diesen Produkten bietet Giesswerk Projektberatung f\u00fcr Gesch\u00e4ftskunden an. Das Unternehmen ist also auf der Basis des Materials Ultrahochleistungsbeton vielseitig aufgestellt.<br \/>\nSo hat die Idee einen Lautsprecher zu bauen zwei Studenten zusammengef\u00fchrt, die mithilfe des richtigen Materials ein Unternehmen aufgebaut haben. Heute bieten sie eigene Produktserien an und beraten Gesch\u00e4ftskunden bei ihren Projekten.<\/p>\n<p>Wir w\u00fcnschen unserem ehemaligen Stipendiaten Nils Sa\u00dfmannshausen und seinem Gesch\u00e4ftspartner Jan Rebling weiterhin gute Ideen und viel Erfolg!<\/p>\n<p>Zum vollst\u00e4ndigen <a href=\"https:\/\/www.uni-siegen.de\/alumni\/alumni_netzwerk\/gruender_portraits\/09_giesswerk\/index.html\">Alumni-Portrait<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong><span style=\"color: #008080\">11.03.2021 <\/span><span style=\"color: #008080\">Leidenschaft und Engagement f\u00fcr den Maschinenbau: Dr.-Ing. Andreas Martini<\/span> <\/strong><\/p>\n<p>Dr.-Ing. Andreas Martini zeigt uns, was es bedeutet, sich und andere f\u00fcr seinen Beruf zu begeistern. Der ehemalige Stipendiat setzt sich auch heute noch als Alumnus des Wirtschaftsingenieurwesen daf\u00fcr ein, Studierende zu unterst\u00fctzen.<br \/>\nSein Weg zum Wirtschaftsingenieur im Fach Maschinenbau begann im Jahr 2006, als er sich dazu entschied, von seinem damaligen Sportstudium zum Maschinenbau zu wechseln. Die Leidenschaft f\u00fcr seinen Beruf und sein vielseitiges Engagement zeigen, dass es genau die richtige Entscheidung war.<br \/>\nW\u00e4hrend seines Studiums bot sich ihm oft die Gelegenheit, Erfahrungen in Unternehmen zu sammeln. Dadurch gewann er u.a. wertvolle praktische Einsichten f\u00fcr seine Arbeiten. Als er 2012 seinen Master abschloss, entschied er sich dazu sein Wissen weiter zu vertiefen. Er arbeitete in der Arbeitsgruppe \u201eLogistik f\u00fcr Produktunternehmen\u201c an Optimierungsverfahren f\u00fcr den Materialtransport. Durch diese Arbeit blieb er der Universit\u00e4t vorerst erhalten und tat in dieser Zeit Einiges um das Fach Maschinenbau voranzubringen, Studierende zu unterst\u00fctzen und wissenschaftlichen Nachwuchs zu begeistern.<br \/>\nAls wissenschaftlicher Mitarbeiter betreute er pro Jahr circa ein Dutzend Abschlussarbeiten, wobei er seine Kontakte zu Unternehmen nutzen und erweiterten konnte. Durch die N\u00e4he zur Branche wusste er, worauf es ankommt und welche Kompetenzen Maschinenbau-AbsolventInnen f\u00fcr den Arbeitsmarkt mitbringen m\u00fcssen. Er setzte sich also daran, die Qualit\u00e4t des Maschinenbaustudiums weiter zu verbessern. Im Februar 2014 startete das Maschinenbau-Transfer-Projekt mit Vertretern der Universit\u00e4t Siegen, des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. und dem HIS-Institut f\u00fcr Hochschulentwicklung e.V.. Das Projekt zielte darauf ab, den Studienerfolg zu f\u00f6rdern und Schl\u00fcsselkompetenzen zu vermitteln. So wurde zum Beispiel ein Angebot von Begleitseminaren um Methodenkompetenz und Techniken f\u00fcr wissenschaftliches Arbeiten entwickelt. Au\u00dferdem entstanden \u00dcbungs- und Tutoriengruppen. Zweifellos eine Errungenschaft, von welcher MaschinenbaustudentInnen auch heute profitieren.<br \/>\nAls Academic Advisor stand Dr.-Ing. Andreas Martini Studierenden auch bei der F\u00e4cherwahl oder der Organisation von Praktika und Auslandsaufenthalten zur Seite. Die Motivation f\u00fcr sein Engagement r\u00fchrt laut eigener Aussage daher, dass auch er in seinem Studium oft Unterst\u00fctzung erfahren hat und diese immer zu sch\u00e4tzen wusste. Auch das gro\u00dfe Netzwerk, welches er \u00fcber die Jahre innerhalb der Universit\u00e4t, aber auch zu Unternehmen aufgebaut hat, wei\u00df er zu sch\u00e4tzen und, wie man im Maschinenbau-Transfer-Projekt sieht, auch gewinnbringend zu nutzen.<br \/>\nAber all dessen nicht genug. Durch die Presse- und \u00d6ffentlichkeitsarbeit f\u00fcr das Department Maschinenbau pflegte er weiterhin Kontakte zur Wirtschaft und zeigte der \u00d6ffentlichkeit die Vorteile des Faches an der Universit\u00e4t Siegen. Unter anderem besuchte er daf\u00fcr Schulen und sprach mit Sch\u00fclerInnen die sich, wie er, f\u00fcr die Naturwissenschaften begeistern.<br \/>\nOhne Frage hat Herr Dr.-Ing. Andreas Martini mit seiner Arbeit viel f\u00fcr die Universit\u00e4t und die Studierenden des Faches Maschinenbau getan. Im Jahr 2017 beendete er seine Promotion erfolgreich und steuerte zielstrebig auf neue Herausforderungen zu. Heute arbeitet er bei der Safran Cabin Germany GmbH als Director of Continuous Improvement. Der Universit\u00e4t Siegen ist er durch seine T\u00e4tigkeit als Alumnus weiterhin sehr verbunden.<br \/>\nWir danken ihm an dieser Stelle f\u00fcr sein vielf\u00e4ltiges Engagement und w\u00fcnschen ihm beruflich wie privat viel Erfolg auf seinem weiteren Weg.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-229\" src=\"http:\/\/blogs.uni-siegen.de\/sff\/files\/2026\/04\/andreas_martini.jpg\" alt=\"\" width=\"130\" height=\"164\" \/><\/p>\n<p>Zum vollst\u00e4ndigen <a href=\"https:\/\/www.uni-siegen.de\/alumni\/portraits\/portraits\/martini_andreas\/\">Alumni-Portrait<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong><span style=\"color: #008080\">05.03.2021\u00a0 <\/span><span style=\"color: #008080\">Ein erfolgreicher Weg zur Produktionsingeneurin: die ehemalige Stipendiatin Tatjana Otto arbeitet heute im Unternehmen CLAAS<\/span> <\/strong><\/p>\n<p>Was kommt nach dem Studium? Wie kann ich das Beste aus meinem Studium machen? Diese Fragen stellt sich wohl jeder einmal. Um sie zu beantworten hilft es manchmal, sich von Erfolgsgeschichten inspirieren zu lassen. Eine solche Geschichte l\u00e4sst sich \u00fcber unsere ehemalige Stipendiatin Tatjana Otto schreiben. Nach ihrem Studium an der Universit\u00e4t Siegen arbeitet sie heute im Unternehmen CLAAS als Produktionsingenieurin.<br \/>\nAuch wenn dieser Berufswunsch nicht von Anfang an da war, wurde Frau Otto schon zu Schulzeiten durch ihr Interesse an Naturwissenschaften und Mathematik gelenkt. Dieses Interesse veranlasste sie nach dem Abitur dazu, Maschinenbau zu studieren. Bereits w\u00e4hrend des Bachelorstudiums sammelte sie stets praktische Erfahrungen. M\u00f6glich wurde dies durch eine Kooperation mit dem Siegener Unternehmen Kabelschlepp, ein weltweit agierender Hersteller f\u00fcr Energief\u00fchrungs-Systeme, sowie F\u00fchrungsbahnschutz und F\u00f6rder-Systeme. So konnte sie das Bachelorstudium dual absolvieren.<br \/>\nIhr beruflicher Weg sollte sie aber noch weiterf\u00fchren. Mit ihrem Abschluss h\u00e4tte sie als Konstrukteurin arbeiten k\u00f6nnen, doch ihr Wissensdurst war noch nicht gestillt. Ob am Ende der Master oder doch eine Promotion stehen sollte, war damals noch offen. So begann sie den Masterstudiengang Maschinenbau, diesmal ohne Firmenkooperation. Im zweiten Teil ihres Studiums entwickelte sich bald ihr Interesse f\u00fcr die Produktionstechnik. Ein halbes Jahr lang absolvierte Frau Otto dazu ein Praktikum bei der BMW AG in Leipzig. Dort lernte sie viel \u00fcber Produktionstechnik und Projektmanagement. Sie half mit ihrer Arbeit z.B. dabei, eine Produktionsstra\u00dfe zu entwickeln und aufzubauen, die der Herstellung der E-Fahrzeuge i3 und i8 diente.<br \/>\nW\u00e4hrend ihres Masterstudiums besuchte Frau Otto den Absolventenkongress in K\u00f6ln, eine Jobmesse f\u00fcr Studenten, Absolventen und Young Professionals, die f\u00fcr gew\u00f6hnlich im November stattfindet. Das Unternehmen CLAAS war einer der Aussteller und so entstand der erste Kontakt zu ihrem heutigen Arbeitgeber. Auf den Masterstudiengang folgte so ein Traineeprogramm bei dem weltweit f\u00fchrenden Landtechnik-Hersteller. In dieser Zeit konnte sie das Unternehmen und die verschiedenen Abteilungen kennenlernen, was ihr bei der Arbeit als Produktionsingenieurin sehr hilft. Heute leitet Frau Otto Planungsprozesse und Technologieprojekte, kann aber auch in der Konstruktion ihrer Leidenschaft nachgehen. Au\u00dferdem ist sie in den Projektalltag eingebunden. Dadurch gestaltet sich jeder Arbeitstag abwechslungsreich.<br \/>\nSo hat ihr beruflicher Weg Frau Otto bisher gef\u00fchrt. Aus ihrer Leidenschaft f\u00fcr die Naturwissenschaft und Mathematik wurde der Beruf der Produktionsingenieurin. Wir w\u00fcnschen ihr weiterhin viel Erfolg auf ihrem Lebensweg und stets Freude an ihrem Beruf. Vielleicht inspiriert ihr Werdegang auch andere Stipendiatinnen und Stipendiaten und weckt noch die eine oder andere Idee.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-231 alignleft\" src=\"http:\/\/blogs.uni-siegen.de\/sff\/files\/2026\/04\/tatjana_otto-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/sff\/files\/2026\/04\/tatjana_otto-300x200.jpg 300w, https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/sff\/files\/2026\/04\/tatjana_otto-768x513.jpg 768w, https:\/\/blogs.uni-siegen.de\/sff\/files\/2026\/04\/tatjana_otto.jpg 999w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zum vollst\u00e4ndigen <a href=\"https:\/\/www.uni-siegen.de\/alumni\/portraits\/portraits\/otto_tatjana\/\">Alumni-Portrait<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #008080\"><strong>29.01.2021 Gratulation zum VDI F\u00f6rderpreis!<\/strong><\/span><\/p>\n<p>F\u00fcr sein Bachelorstudium und auch seine herausstechende Bachelorarbeit, wurde unser Stipendiat Dennis N\u00f6h mit dem VDI F\u00f6rderpreis ausgezeichnet. Ebenso wurde die Masterarbeit des ehemaligen Stipendiaten Ren\u00e9 Sauer ausgezeichnet. Zusammen mit einem weiteren Studenten, Jakob Hippe, erhielten beide in diesem Jahr den Ehrenpreis, der mit jeweils 1.000 Euro dotiert ist. Dabei wurden nicht nur sehr guten Noten im Studium ber\u00fccksichtigt, sondern auch ehrenamtliches Engagement. VDI Bezirksvorsitzender Dr.-Ing. Axel M\u00fcller lobte die Absolventen auch f\u00fcr ihren Innovationsgeist.<br \/>\nMit seiner Bachelorarbeit zum Thema \u201eNumerische und experimentelle Untersuchung der W\u00e4rmevorg\u00e4nge beim Auftragsschwei\u00dfen an walzenseitigen H\u00fclsen\u201c schloss <strong>Dennis N\u00f6h<\/strong> seinen Bachelorstudiengang ab und setzt seinen Weg nun mit dem Master fort. Dabei w\u00fcnschen wir ihm viel Erfolg!<br \/>\nMit seiner Masterarbeit zum Thema\u00a0 \u201eKonzeption eines Ordnungsrahmens f\u00fcr digital transformierte Gesch\u00e4ftsprozesse in produzierenden Unternehmen des Mittelstand\u201c schloss <strong>Ren\u00e9 Sauer<\/strong> seinen Masterstudiengang im Wirtschaftsingenieurwesen erfolgreich ab. Betreut von Prof. Dr.-Ing. Peter Burggr\u00e4f.<br \/>\nDer VDI F\u00f6rderpreis wird bereits seit vielen Jahren an Absolventen der Ingenieursstudieng\u00e4nge an der Universit\u00e4t Siegen verliehen. In diesem Jahr war die Verleihung gleich aus zwei Gr\u00fcnden au\u00dfergew\u00f6hnlich. Zum ersten Mal fand die Preisvergabe online statt. Henning Jung, Projektleiter des VDI F\u00f6rderpreises, \u00fcbergab die Urkunden digital an die Preistr\u00e4ger. Hinzugeschaltet waren auch Dr.-Ing. Axel M\u00fcller und Prof. Dr. Volker Stein, Prorektor f\u00fcr Ressourcen und Governance. Das Jahr 2020 war jedoch nicht nur durch seine Herausforderungen besonders f\u00fcr den VDI Bezirksverein; Er beging sein 150. Jubil\u00e4um. Dazu gratulieren wir und hoffen auf weiterhin gute Zusammenarbeit mit der Universit\u00e4t Siegen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.uni-siegen.de\/start\/news\/oeffentlichkeit\/928201.html\">..zur Pressemitteilung der Universit\u00e4t Siegen<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>22.04.2021\u00a0 \u201eDer gro\u00dfe Reibach\u201c \u2013 Das nachhaltige Gesellschaftsspiel \u201eWenn du selbst ein Spiel erschaffen k\u00f6nntest, wie w\u00fcrde das dann aussehen?\u201c \u2013 diese Frage stellten sich unser ehemaliger Stipendiat Martin Middelanis, sein Bruder Thomas, sowie seine Freunde Nils B\u00fcter\u00f6we und Nils Br\u00fcnger vor mittlerweile sieben Jahren, w\u00e4hrend sie abends beim Kartenspielen zusammensa\u00dfen. 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