SHK/WHB-Stelle beim FSR

Hallo an alle!

Wir suchen jemanden, der Exkursionen zu Praxisstellen plant. Die wichtigsten Infos sollten hier stehen, aber meldet euch falls was fehlt 🙂

Das Projekt richtet sich an die Studierenden der Studiengänge BASA (Bachelor Soziale Arbeit) und BiSo (Master Bildung und Soziale Arbeit). Ziel der Exkursion soll sein, Einblicke in konkrete Arbeitsfelder der Sozialen Arbeit zubekommen, insb. im Kreis Siegen-Wittgenstein, ohne dass ein Praktikum notwendig ist.
Unsicherheiten oder Auswahlentscheidungen bei der Suche nach Praktikumsplätzen kann so begegnet werden und den Studierenden die Möglichkeit geben auch in Tätigkeitsfelder zu gehen, in denen entweder ein Praktikum nicht möglich war, oder zu denen sie bisher keinen Zugang hatten.

Die Praktikumsplätze im Umkreis von Siegen sind begrenzt und die Praxisfelder der
Sozialen Arbeit inhaltlich sehr weit gefasst. Den Studierenden kann durch eine Exkursion besonders zu Beginn ihres Studiums eine gute Möglichkeit geboten werden Einblicke in die Tätigkeiten zu bekommen und Berührungsängste mit noch unbekannten
Arbeitsfeldern abzubauen. Überlegungen hin zu einer fachlichen Spezialisierung in den Wahlpflichtfächern können so gefestigt und konkretisiert werden.

Was?
• sHk/wHB Stelle für BASA/BISO-Studierende
• Projektstelle -> befristet auf 10 Monate
• Exkursionen zu Praxisstellen planen
• 8 Std. pro Woche (oder 2 Personen mit je 4 Std.)

Aufgaben/Was man können muss:
• Eigenverantwortlich arbeiten (v.a. zuhause und selbstständig)
• Termine für Exkursionen festlegen, relevante/interessante Praxisstellen finden und kontaktieren
• evtl. Busse mieten
• Werbung machen (Flyer/Plakate)
• Anmeldungen koordinieren/Listen pflegen
• auf Finanzierung achten/den -splan einhalten
• Evaluation mit den Teilnehmer*innen der Exkursion
• Zwischen- und Endbericht
• regelmäßige/monatliche Teilnahme an FSR Sitzungen (bei Terminschwierigkeiten: alternativ Treffen mit FSR-Mensch)

Mehr Infos oder Bewerbung:
– so bald wie möglich, aber mind. bis 15.11.2019
– E-Mail an uns (fsr.soziale-arbeit at uni-siegen.de)
und/oder Tim, Timo oder Isabell ansprechen

FVV 13.11.2019 16 Uhr

Hallo liebe Fachschaft, Mitstudierende, Kommiliton*innen, BiSo und BASA-Studierende,

Die nächste Fachschaftsvollversammlung (FVV) findet am 13.11. um 16 Uhr in AR-HB 025 statt.

Da ihr als Fachschaft uns bzw. dem FSR Weisungen geben könnt, möchten wir gerne von euch wissen, was euch besonders interessiert, stört, beschäftigt. Damit können wir dann gucken, womit wir uns in nächster Zeit beschäftigen. Außerdem wollen wir u.a. über die Absolvierendenfeier und Gremienarbeit und reden.

Helft uns euer Studium zu gestalten und bringt euch ein.

Wir freuen uns auf euer zahlreiches Erscheinen! Wir haben auch Snacks und Getränke für euch 🙂

Gut zu wissen: für die Dauer der FVV seid Ihr von Euren Veranstaltungen freigestellt.

Liebe Grüße,
der FSR

Auf der Tagesordnung sind sind:

  • Berichte und Termine
  • Rechenschaftsbericht
    • Was hat der FSR seit der letzten FVV gemacht?
  • Wahl von Finanzer*innen
  • Gremien(-koordination)
    • neue Vertreter*innen
  • Berufungskomissionen
  • Aktuelle Themen
  • Anträge, Weisungen, Wünsche der Fachschaft an den FSR
  • Der ganzen anderen Kram, der euch auf dem Herzen liegt und den ihr unbedingt mal loswerden wollt

FSR Stammtisch 25.04.

Am Donnerstag, 25.04.2019 (ja, schon übermorgen) um 19 Uhr starten wir einen Fachschaftsstammtisch. Den möchten wir in Zukunft einmal monatlich einberufen, damit die Fachschaft und der FSR direkter miteinander reden können (und ihr sehen könnt, dass wir auch nur ein paar planlose Studierende sind).
Bei ein paar halboffiziellen Besprechungen könnt ihr einen kleinen Einblick gewinnen, wie der FSR arbeitet und was wir so machen. Hauptsächlich wollen wir aber mit euch zusammensitzen, damit wir uns in nicht-universitärer Atmosphäre kennen lernen können.

Wenn ihr Lust habt dabei zu sein, oder einfach nichts Besseres zu tun habt, kommt in die Weidenauer Straße 259 in den Eulenspiegel, wo hoffentlich ganz viele von uns auf euch warten werden.

Wir freuen uns auf euer zahlreiches Erscheinen!

Liebe Grüße,
der FSR

WIR SUCHEN ESEL! BASA-ESE 2019/20

Wir suchen wieder ESEL (ESE-Leiter*innen) für die ESE 2019/20. Wenn du Lust hast auf eine fröhliche Vorbereitung mit viel Teamwork und natürlich an der aufregenden ESE-Woche (30.09. bis 04.10.19), dann mach mit! Du wirst viele neue Leute kennenlernen, deine Fähigkeiten ausbauen und Neue dazugewinnen. Jede*r BASA- und BiSo-Studi ist willkommen, denn wir werden alle eventuellen Unsicherheiten beseitigen und alle Fragen zum Studium und dem Leben in Siegen klären.
Haste Bock? Dann schreib eine Mail an
fsr.soziale-arbeit@uni-siegen.de oder komm‘ vorbei!

 

FVV Soziale Arbeit

 

15.05.19 um 16 Uhr im Raum AR-A1009 (Adolf-Reichwein-Campus)

Hallo liebe Mitstudierende,

wir vom FSR Soziale Arbeit hoffen, dass ihr alle so gut ins Semester gestartet seid, wie die Sonne über das lange Wochenende geschienen hat.
Wir wissen, dass ihr alle gestresst davon seid genügend Kurse zu bekommen und euer Stundenplan wahrscheinlich echt mies aussieht. Damit ihr noch mehr unibezogenen Quark machen könnt (wenn ihr das möchtet), laden wir euch ganz, ganz herzlich direkt hierzu ein:

Am 15.05. um 16 Uhr gibt es die nächste FVV, die Fachschaftsvollversammlung, in Raum AR A 1009, bei der ihr tolle Themen mit uns besprechen könnt wie bspw. ob es weiterhin eine Absolvent*innenfeier geben soll und die Planung der kommenden ESE. Wir hoffen, dass wir euch dann auch was über das Lehrangebot (und unsere Befragung aus dem letzten Semester) sagen können.

Helft uns euer Studium zu gestalten und bringt euch ein.

Wir haben auch Snacks und Getränke für euch 🙂

Wir freuen uns auf euer zahlreiches Erscheinen!

Liebe Grüße,
der FSR

P.S.

Hier habt ihr noch mal eine etwas detailliertere Übersicht der TOPs für die FVV

  • Termine & Berichte
  • Rechenschaftsbericht
    • Was hat der FSR seit der letzten FVV gemacht?
  • Kasse
    • Kassenprüfbericht
    • Entlastung der Finanzer*innen
    • Neue*n Kassenprüfer*in wählen
  • Gremienkoordination (GreKo)
    • Praxisauschuss – Nachfolge für Marius
    • FK Sozialpädagogik – potentielle neue Begleitung für Tim?
  • Aktuelle TOPs
    • Absolvent*innenfeier
    • ESE 2019
    • Öffentlichkeitsarbeit
  • Anträge oder Weisungen an den FSR
    • Auch: erklären, was das ist!
  • Den ganzen anderen Kram, der euch auf dem Herzen liegt und den ihr unbedingt mal loswerden wollt

Nachtrag zum Protest gegen Marc Jongen

„Ich kann nicht erkennen, dass Herr Jongen und auch Herr Sarrazin, dass das Rassisten sind […]“ Prof. Dr. Dieter Schönecker, 20.12.2018 im WDR Westfalen-Lippe

Mit diesem Zitat des Philosophie Professors und Veranstalters des Seminars „Denken und Denken lassen“ Prof. Dr. Dieter Schönecker möchten wir auf die von Netzpolitik.org veröffentlichten Verfassungsschutz-Gutachten der AfD hinweisen.

Auch wenn anscheinend Herr Jongen (AfD) nicht als Rassist zu erkennen ist, vertritt er eine Partei, deren Teilorganisationen wie die „Junge Alternative“ (JA) und „Der Flügel“ vom Verfassungsschutz als „extremistische Bestrebung“ eingeschätzt wird.

Durch die Mitgliedschaft in der AfD und der fehlenden Kritik seinerseits an deren bereits genannten Teilorganisationen, stimmt Herr Jongen durch Stillschweigen den Aussagen und Aktivitäten der JA und der „Der Flügel“ zu oder steht dieser nahe. Zudem spricht Herr Jongen von einem „Wettbewerbsnachteil“ zulasten der AfD, die durch eine politische Instrumentalisierung des Berichtes des BfV hervorgehen würde. Folglich stellt er die AfD als benachteiligt dar, durch einen Bericht, der meist bereits veröffentlichte Aussagen zusammenfasst.

Warum wir nicht möchten, dass Menschen, deren politische Handlungen stark zu kritisieren ist, an unserer Universität referieren, kann man in der Stellungnahme der Fachkonferenz Sozial Pädagogik und des Fachschaftsrates Soziale Arbeit nachlesen.

Euer FSR Soziale Arbeit

Bericht des BfV (Verfassungsschutz)

Wir veröffentlichen das Verfassungsschutz-Gutachten zur AfD

Stellungnahme der FK SozPäd und des FSR SozAr

Stellungnahme der Fachkonferenz Sozialpädagogik und des Fachschaftsrates Soziale Arbeit

Emailprobleme bei Abschlussfeier =(

Liebe Absolvent*innen,

leider gab es ein paar Probleme mit unserem Emailaccount für die Abschlussfeier (absolvierendenfeier@web.de) – etwaige Rück-/Anmeldungen konnten darum vorübergehend leider nicht bei uns eingehen (ihr solltet in diesem Fall eine Fehlermeldung erhalten haben). Solltet Ihr zuvor versucht haben, uns über diese Adresse zu erreichen, bitten wir Euch daher, Eure Email nochmals zu versenden. Sorry für die Verwirrung – wir hoffen, nun dennoch zahlreich von Euch zu hören 😉

Liebste Grüße
Euer FSR Soziale Arbeit

Wie politisch ist Soziale Arbeit?

Hallo ihr Lieben!
Wie viele von euch wissen hat der FSR Soziale Arbeit einiges an Fachzeitschriften abonniert, die ihr euch auch jederzeit ausleihen könnt.
Heute gibt es hier einen Artikel aus der Si:So für euch als Leseprobe, aber auch nicht zuletzt deswegen, weil wir die Inhalte teilen, aber auch die Kritik nicht unkommentiert lassen wollen.

Wie politisch ist Soziale Arbeit(2)

Auch wir sehen eine Entpolitisierung der Studierenden unseres Studiengangs und zunehmend fehlt es an Systemkritik, die Veränderung bewirken will.
Aber Wir wollen gemeinsam das gemein mit euch ändern!
Die letzte FVV, bei der so viele anwesend waren, das Jahresgespräch und andere Aktionen des letzten Jahres haben uns gezeigt, dass der Wunsch Zustände zu verändern da ist und das ein Widerspruch organisiert werden muss, damit die Stimmen nicht ungehört verhallen. Und die große Beteiligung hat uns motiviert und wir wollen uns als Fachschaftsrat dieser Probleme annehmen. Zur politischen Bildung gehören eben nicht nur Bildung und Politik, sondern auch Partizipation!
Beiteiligt euch oder sprecht uns an, wenn ihr etwas mitbekommt, wenn ihr Fragen habt, wenn euch etwas beschäftigt oder ihr euch kritisch äußern wollt.

Was ist eigentlich die Si:So?
https://www.bildung.uni-siegen.de/siso/wirueberuns/?lang=de

Wer mehr lesen will: https://www.bildung.uni-siegen.de/siso/archiv/?lang=de

Stellungnahme der Fachkonferenz Sozialpädagogik und des Fachschaftsrates Soziale Arbeit

Wir möchten auf die Stellungnahme der Fachkonferenz Sozialpädagogik und unserer, des FSR Soziale Arbeit, aufmerksam machen. Diese bezieht sich auf das Seminar „Denken und Denken lassen. Zur Philosophie und Praxis der Meinungsfreiheit“ von Prof. Schönecker (Fak. I). Dort werden zwei umstrittene Redner Vorträge halten, zum einen Marc Jongen (AfD) am 20.12.2018 und zum anderen Thilo Sarrazin am 10.01.2019 im Arthur Woll Haus.

Stellungnahme_FSR Soziale Arbeit_FK Sozialpädagogik (Klick zum Download der PDF)

Soziale Arbeit ist unweigerlich politisch: Die Lebensbedingungen von Menschen, das wohlfahrtsstaatliche Handeln und damit die Praxisfelder Sozialer Arbeit sind politisch bestimmt und werden gesellschaftlich gerahmt. Die kritische Reflexion gesellschaftlicher Entwicklungen sowie die Auseinandersetzung mit verschiedenen Positionen innerhalb von Gesellschaften gehören daher zum integralen Bestandteil der Wissenschaft und Praxis Sozialer Arbeit. Meinungs- und Redefreiheit sind hierfür grundlegend. Diese Überzeugung entlässt uns jedoch nicht aus unserer Pflicht, menschenverachtende Positionen als solche zu benennen, zu kritisieren und in ihren politischen Kontexten zu verorten.

Konkreter Anlass dieser Stellungnahme ist die Lehrveranstaltung „Denken und Denken lassen. Zur Philosophie und Praxis der Redefreiheit“, die im laufenden Semester im Fach Philosophie an unserer Universität angeboten wird und in welcher Personen, die für rechtspopulistische Positionen stehen, in Form von Vorträgen zu Wort kommen. Dieser Sachverhalt macht uns einmal mehr aufmerksam auf die gesellschaftliche Verantwortung und alltägliche Herausforderung, in Lehre und Forschung zu Rassismus und Diskriminierung jeglicher Art (sei es kulturell, biologisch oder anderweitig begründet) Stellung zu beziehen.

Die Art und Weise, wie sich mit unterschiedlichen Positionen universitätsintern auseinandergesetzt wird, ist dabei entscheidend, da sich hieraus unterschiedliche Konsequenzen ableiten. Lehrveranstaltungen und insbesondere Vorträge sind als machtvolle Situationen zu reflektieren und zu gestalten, in denen aufgrund gesellschaftlicher Herrschaftsverhältnisse sehr ungleich verteilt ist, wer wie viel und wie gewichtig etwas zu sagen hat. Gleichwohl sind Lehrveranstaltungen nicht nur in universitären Kontexten bedeutsam, sondern wirken auch machtvoll innerhalb breiterer gesellschaftlicher Diskurse. Diese Diskurse mitzugestalten, ist Aufgabe von Universitäten, indem sie hierzu einen kritisch reflektierten Beitrag leisten.

Prominenten Redner*innen, die für rassistische, diskriminierende und wissenschaftsfeindliche Positionen bekannt sind, durch Vorträge an Universitäten einen gesellschaftlich besonders anerkannten Raum zu geben, spielt demgegenüber einem populistischen Diskurs zu: Die Prominenz und die Möglichkeit der Nutzung einer entsprechenden Arena fördern eine emotionale Verbindung über die Form der bewussten Inszenierung. Selbst wenn diese Form der Emotionalisierung – im Seminarkontext oder darüber hinaus – kritisch reflektiert wird, werden die Positionen, für welche die entsprechenden Personen in weiteren Kontexten unweigerlich stehen, gestärkt – ganz unabhängig davon, ob diese in der unmittelbaren Situation ausgesprochen werden. Es ist keinesfalls Aufgabe von Universitäten, Vertreter*innen solcher Positionen eine zusätzliche Bühne zu schaffen und damit diese Diskurse zu ermächtigen und so ggf. gesellschaftsfähig(-er) zu machen. Mehr noch: Je mehr wissenschaftsfeindlichen, rassistischen und diskriminierenden Positionen in der im angesprochenen Seminar gebotenen Form Raum gegeben wird, desto mehr läuft man Gefahr, dass die Positionen derer, die von Rassismus und Diskriminierung direkt oder indirekt betroffen sind, in ihrer (Meinungs- und Rede-)Freiheit bedroht sind.

In der Lehre über Zusammenhänge von Politik und Gesellschaft nachzudenken, zu streiten und verschiedene Meinungen zu diskutieren, schließt eine Auseinandersetzung mit Rassismus, Rechtspopulismus, Rechtsradikalismus und Rechtsextremismus als Gegenstand von Theorie, Forschung und Praxis Sozialer Arbeit und angrenzender Disziplinen keinesfalls aus, sondern unbedingt ein. Dazu erachten wir jedoch eine kritisch-reflektierte und wissenschaftliche Diskussion differenter Positionen in Lehre und Forschung – bspw. auf Ebene einer Auseinandersetzung mit publizierten, auch durchaus als rassistisch und diskriminierend zu verortenden Texten – als wichtige
und selbstverständliche Aufgabe, in welcher die Rede- und Meinungsfreiheit aller Beteiligten (Studierender und Dozierender) ernst genommen und zugleich auf Populismus verzichtet wird. Dies erfordert eine (Wissenschafts-)Politik, die die Freiheit von Wissenschaft und Forschung fördert, indem sie Forschungsergebnisse als solche anerkennt, kritische Theorien und Forschungsansätze zulässt und diese nicht in der breiten Öffentlichkeit diffamiert.

Da Soziale Arbeit unweigerlich politisch ist, treten wir für eine Meinungs- und Redefreiheit ein, die gerade nicht mit einer Relativierung wissenschaftsfeindlicher, rassistischer und diskriminierender Positionen einhergeht. Wir sprechen uns demnach explizit für eine Universität aus, die für eine wissenschaftliche Art und Weise der Auseinandersetzung mit (kontroversen) Inhalten steht, in diesem Zusammenhang eine kritische Reflexionsfähigkeit sozialer Verhältnisse erreicht und folglich ihre politische und soziale Verantwortung ernst nimmt.

Siegen, 28.11.2018