Junges Apollo

MM 7 Kurzentwurf – Jap SS 2019

Für das „Junge Apollo“ kurz JAp, waren Vorschläge für eine Aufstockung auf dem bestehenden Theater in Siegen gewünscht, die der jungen Theatergemeinschaft Platz für eine neue Werkstattbühne sowie einen Proberaum bieten sollte. Die Entwurfsverfasserin löst die Aufgabe in Anlehnung an eines der Wahrzeichen von Siegen, dem Siegerländer Krönchen. Dieser und weitere Entwürfe unterstützten nicht nur die Ideenfindung sondern auch eine Benefizveranstaltung zur Finanzierung der Bauaufgabe.

Studentische Arbeiten:

Sarah Bäumer – „Dem Apollo auf das Dach“

 

 

 

 

Verabschiedung von Professorin Schröteler-von Brandt

Lichtskulptur SvB_SS 2018

Anlässlich der Verabschiedung von Prof. Dr.‐Ing. Hilde Schröteler‐von Brandt haben wir als Lehrgebiet einen „geheimen“ Stegreif herausgegeben, dessen Entwurfsziel die Konzeption einer Lichtskulptur / Installation sein sollte. Ein Dutzend Studierende haben sich gefunden, diese grundsätzlich sehr freie Entwurfsaufgabe zu bearbeiten. Intensiv wurde zunächst an einem Konzept, der Ausführung und anschließend an der Umsetzung gearbeitet. Das beeindruckende Ergebnis, das nicht nur die Überraschung verknüpft mit einem kleinen Rätsel: „Welche Städte sehen Sie?“, gelingen lies, sorgte auch für atmosphärische Hintergrundbeleuchtung während der Feierlichkeit. Die entstandenen drei Lichtskulpturen, die sich zu einem homogenen Kubus zusammenfügen lassen, bilden drei prägnante Städte aus dem Leben der Professorin, in Form eines Negativbildes der jeweiligen Schwarzpläne, ab. Die fachliche Verbundenheit zu Städten, das Pendeln zwischen genau diesen und weiteren Städten, als auch persönliche Aspekte in Bezug auf die gewählten drei Stadtgrundrisse wurden zum Leitfaden des Entwurfs.

Teilnehmer:
Sarah Bäumer, Christina Eckhardt, Jan Furch, Philipp Günkel, Kübra Nur Kuzu, Charles Pinion-Trost, Lisa Pfeifer, Veronika Powel, Anne Röder, Kobra Sahin, Luisa Schmidt, Vanessa True

Ruderclub WS 19/20

An der Bigge, auf einer Art Halbinsel, in der Nähe von Sondern, am Sonderner Kopf gelegen, soll als fiktive Bauaufgabe ein weiterer Ruderclub entstehen, der nicht nur Boote, sondern auch Menschen beherbergen kann. Die Entwurfsverfasser schaffen es sich der Geländetypologie auf eine unaufdringliche Art anzupassen und die geforderten Nutzungen mit hoher Aufenthaltsqualität unter Einbindung der faszinierenden grünen Landschaft zu integrieren.

Entwurf: Julian Iseli und Felix Schmidt

 

 

Lü_ckenhaus

Im Rahmen der städtebaulichen Umstrukturierung eines (fiktiven) Industriehafengebietes und der Umnutzung von Lager- und Speichergebäuden sollen neue Wohn-, Arbeits- und Lebensräume entstehen. Diese bis zu 100 m lange Häuserreihe soll die ehemaligen Quais flankieren und sich zum Wasser hin orientieren. Als Nutzung, für die einzelnen zu entwerfenden Einheiten sind Gründerzentren, kleinere wohnverträgliche Handwerksbetriebe, Verkaufsflächen, Veranstaltungsbereiche, Co-Working-Spaces, Kneipen, kleinere Ateliers usw.  sowie kleine Wohnungen denkbar.  Am Ende Übung ensteht ein Gesamtbild von etwa 80 Arbeiten,  das die gedachte Situation wiederspiegelt. Die Einheiten mit einer Breite von 4,20 m im Lichten, d.h. 4,50 m Achsabstand und einer Tiefe von 12,00m, werden in der Höhe auf 9,00m begrenzt. Ein kleiner privater Außenbereich mit einer Tiefe von 5,00m wird jedem Gebäude auf der Wasserseite zugeordnet. 

Die Bearbeitung erfolgt in Zweiergruppen als Rollenspiel Nutzer-Architekt wechselseitig. Der Schwerpunkt liegt im Entwurf. Vertieft werden die einzelnen Planungsphasen im Laufe der Bearbeitung. Diese Übung soll neben der weiterführenden Vermittlung von Entwurfskompetenzen auch die fachliche Gesprächsführung fördern. 

 

Studentische Arbeiten SS 20

 

Fabienne Schneider

Daphne Schulte

 

Julia Schröer

Marlen Sundermann

Vivien Centelles Schlegel

Fredrik Siebel

 

Elisabeth Fink

 

Transformation

MB 2 Grundlagen des Entwerfens I

 

Es gibt viele Möglichkeiten eine architektonische Idee zu entwickeln. Besonders im kreativen Entwurfsprozess sind die Herangehensweisen individuell. Die Übung Transformation verfolgt eine abstrakte Variante der Ideenentwicklung. In diesem Prozess soll Architektur über ein prägnantes Bild entwickelt werden. Dazu dienen Fundstücke aus dem Alltag. Objekte aller Art können verwendet werden, zum Beispiel ein altes Telefon, ein Locher, ein Küchengerät, Werkzeuge und vieles mehr. Die Wahl des Objektes ist völlig frei, die einzige Einschränkung ist die Transportfähigkeit und damit die Größe des Objekts. In Teilschritten werden die Objekte dokumentiert, interpretiert und schlussendlich in einen architektonischen Entwurf transformiert. Auch die Nutzung wird entsprechend hergeleitet. Aus vielen unterschiedlichen Objekten entstehen eigenständige, individuelle architektonische Entwürfe, die begeistern können.

 

 

Studentische Arbeiten WS 19_20 und WS 19_20

 

Daniel Wolf: Kaffeemühle_Wohnhaus

 

Fabienne Schneider: Zirkel_Wohnhaus

 

 

Joschka Schmidt: PlayStation_Wohnhaus

 

Karolin Klein: Heizlüfter_Wohnhaus

 

Marlen Sundermann: Zitronenpresse_Wohnhaus

 

Tim von der Heyde: Amethyst_Museum

 

Niklas Bulla: Metall_Busstation

 

 

 

 

Allgemeine Information

Master

Im Department Architektur an der Universität Siegen wird der 4-semestrige Masterstudiengang Architektur mit Abschluss „Master of Science“ seit dem Wintersemester 2011/2012 angeboten.

Den zugehörigen Modulhandbüchern liegen die Prüfungsordnungen zugrunde, die der Fakultätsrat der Fakultät II am 25.07.2018 beschlossen hat.

Das Lehrgebiet Grundlagen des Entwerfens und Entwerfen gibt in den Mastermodulen 11-13 (bzw. 4-6) Entwürfe heraus und bietet Abschlussarbeiten an.

 

Neu im Masterstudiengang  Architektur mit dem Abschluss „Master of Science“ mit dem Schwerpunkt Planen und Bauen im Bestand

Drei Entwürfe in frei wählbarer Reihenfolge sind zu bearbeiten, davon max. eine Arbeit mit theoretisch-wissenschaftlicher Schwerpunktsetzung.
Lehrveranstaltungen stehen zur Wahl aus dem Angebot aller Lehrgebiete des Departments Architektur.
Drei Kurzentwürfe, ggf. in Form von Entwurfsworkshops sind in beliebiger Reihenfolge eigenständig zu bearbeiten.
Der Wahlpflichtbereich von 27 LP dient der individuellen Vertiefung und Schwerpunktsetzung. Die Studierenden erhalten Gelegenheit, ihr wissenschaftliches Profil ohne fachlich thematische Vorgaben zu entwickeln und eigene Schwerpunkte bezogen auf die angestrebte Berufspraxis zu setzen. Dies kann erfolgen durch eine Schwerpunktsetzung Planen und Bauen im Bestand, eine Vertiefung im Bereich Kontext und Theorie mit einer stärkeren wissenschaftlichen Ausrichtung oder durch konstruktive und bauökonomische Vertiefungen.
Ebenso ist eine Ausrichtung auf ein breiteres Profil der Architektentätigkeit mit einer Differenzierung in mehreren Einzelbereichen möglich.
Wahlweise können bis zu 2 von 9 Lehrveranstaltungen aus einem anderen Department der Universität Siegen gewählt werden.

 

Informationen für Studierende ab dem 3. Semester Master:

Hier noch einige zusätzliche Erläuterungen für Sie. Was hat sich geändert und warum.

Auf einer Klausurtagung im Herbst 2016 hat sich das Department intensiv mit den bis heute gültigen Studiengängen (PO 2011) auseinandergesetzt und eine stärkere strukturelle und inhaltliche Verknüpfungen des BA- und das MA-Studiengangs sowie den Abbau von Hürden im Studium beschlossen.

Die Bezeichnung des Masterstudiengangs lautet Architektur, die Vertiefungsmöglichkeit „Planen und Bauen im Bestand“ bleibt bestehen.
Die bereits vorab (als Ergebnis der Klausurtagung) in 2017 eingeführte Wahlfreiheit im Entwurfsbereich an Stelle des Integrierten Projektes über 2 Semester und nur einem Freien Entwurf wird in der PO 2018 fortgeführt und sogar noch ausgeweitet, da hier zukünftig auch eine theoretisch-wissenschaftliche Arbeit im Entwurfsbereich möglich wird.
Im MA-Studiengang wurden Pflicht- und Wahlmodule reduziert zugunsten einer gewichtigeren Masterarbeit mit 24 LP.

Insgesamt haben wir versucht, Barrieren und Abhängigkeiten der Fächer und Semester untereinander abzubauen, so dass zukünftig Auslandsaufenthalte im Sinn der Internationalisierung und Praktika besser in den Studienverlauf integrierbar werden. Gleichzeitig wurden innerhalb der Fächer Kompensa-tionsmöglichkeiten im Bereich der Übungen und Prüfungen eingerichtet.

Info zu den Übergangsregelungen und auslaufenden Veranstaltungen siehe:
http://www.architektur.uni-siegen.de/veranstaltungen/
Es besteht die Möglichkeit in die jeweils neuen Prüfungsordnungen 2018 zu wechseln, nähere Informationen hierzu finden Sie  für den Masterstudiengang in der  PO 2018, §28 (4)

 

 

 

Allgemeine Information

Bachelor

Im Department Architektur an der Universität Siegen wird der 6-semestrige Studiengang “Bachelor of Science” angeboten.

Pünktlich zum Beginn des Wintersemesters 2018/2019 wurde unser neuer Bachelorstudiengang akkreditiert. Die amtliche Veröffentlichung durch die Universität ist erfolgt.

Den Modulhandbüchern liegen die Prüfungsordnungen zugrunde, die der Fakultätsrat der Fakultät II am 25.07.2018 beschlossen hat.

Das Lehrgebiet Grundlagen des Entwerfens und Entwerfen gibt im Bachelorstudiengang Entwürfe heraus und bietet Abschlussarbeiten an.

 

Neu im Bachelorstudiengang Architektur mit dem Abschluss „Bachelor of Science“

Drei Entwürfe in frei wählbarer Reihenfolge sind zu bearbeiten, davon zwei Entwürfe mit hochbaulichem und ein Entwurf mit städtebaulichem Thema. (Die Entwürfe werden ab dem WiSe 2019/2020, analog zum 3. Sem. des neuen Studiengangs  angeboten) Entwürfe stehen zur Wahl aus dem Angebot aller Lehrgebiete des Departments Architektur.
Drei Kurzentwürfe, ggf. in Form von Entwurfsworkshops sind in beliebiger Reihenfolge eigenständig zu bearbeiten.
Der Erwerb von 15 LP im Wahlpflichtmodul kann erfolgen durch die Teilnahme an 5 Lehrveranstaltungen aus dem Fächerkatalog (alle Fächer aller Lehrgebiete  gem. Auflistung). Wahlweise können bis zu 2 von den 5 Lehrveran-staltungen in einem anderen Department der Fakultät II oder im Sprachenzen-trum belegt werden. Es kann auch ein Praktikum im Umfang von 2-3 Lehr-veranstaltungen absolviert werden.

 

Informationen für Studierende ab dem 3. Semester Bachelor

Hier noch einige zusätzliche Erläuterungen für Sie. Was hat sich geändert und warum?

Auf einer Klausurtagung im Herbst 2016 hat sich das Department intensiv mit den bis heute gültigen Studiengängen (PO 2011) auseinandergesetzt und eine stärkere strukturelle und inhaltliche Verknüpfungen des BA- und das MA-Studiengangs sowie den Abbau von Hürden im Studium beschlossen.
Das BA-Studium nach der neuen PO 2018 bringt mehr Vermittlung von Grundlagenwissen in den ersten Semestern im Pflichtbereich mit einer sich aufbauenden Wahlfreiheit bei den neu eingesetzten, jedes Semester anzubietenden Entwürfen (ab dem 3. Sem.)  an Stelle der bisherigen nur jährlich stattfindenden Integrierten Projekte und einem geringeren Wahlpflichtblock, der erst im 5. und 6. Semester absolviert werden soll.

Die Zulassungsvoraussetzungen zur BA-Arbeit wurden verändert. In der PO 2011 werden BA-Studierende mit 150 LP zur Abschlussarbeit zugelassen ohne näher zu definieren, was genau offen sein darf, das hat sich nicht bewährt. Zu viele Prüfungen, auch aus den ersten Semestern können noch nach der Abschlussarbeit absolviert werden.
Um der Abschlussarbeit als tatsächlichem Abschluss des Bachelorstudiums gerechter zu werden, wird daher in der PO 2018 der Abschluss der Module MB 1-19 sowie 20.1 gefordert, um zur Abschlussarbeit zugelassen zu werden. Es dürfen nur die Exkursionen (bzw. einzelne Exkursionstage), das Modul Bauökonomie und Recht sowie das Wahlpflichtmodul offen sein.

Insgesamt haben wir versucht, Barrieren und Abhängigkeiten der Fächer und Semester untereinander abzubauen, so dass zukünftig Auslandsaufenthalte im Sinn der Internationalisierung und Praktika besser in den Studienverlauf integrierbar werden. Gleichzeitig wurden innerhalb der Fächer Kompensationsmöglichkeiten im Bereich der Übungen und Prüfungen eingerichtet.

Info zu den Übergangsregelungen und auslaufenden Veranstaltungen siehe:
http://www.architektur.uni-siegen.de/veranstaltungen/
Es besteht die Möglichkeit in die jeweils neuen Prüfungsordnungen 2018 zu wechseln, nähere Informationen hierzu finden Sie
für den Bachelorstudiengang in der PO 2018, §29 (7)

 

 

 

Grundlagen des Entwerfens II – 2. Semester

MB 4

Im 2. Semester liegt der Schwerpunkt auf der Entwurfssystematik und –methodik (Vorgehensweisen beim Entwerfen, Gliedern des Stoffes nach Sachgebieten und funktionalen Zusammenhängen, kritische  Auseinandersetzung) und der vertieften Behandlung einzelner  Architek-turelemente wie z. B. Konstruktion,  Erschließungssysteme,  Fassaden,  Fenster,  Materialität,  hinsichtlich  ihrer  Auswirkung auf den Entwurf (mit direkter Kopplung an eine selbständig bearbeitete Entwurfsaufgabe). Weiterhin werden das Nutzerverhalten und daraus  resultierende Anforder-ungen an die Bauaufgaben an Beispielen behandelt.

2.Semester | Übung
Eine kleine Entwurfsaufgabe im Sommersemester 2019

Grundlagen des Entwerfens I – Erstes Semester

MB 3

Das Fach führt in die komplexen Zusammenhänge des architektonischen Entwurfes mit den Themengebieten: Entwurfspragmatik, Entwurfssystematik und Entwurfsmethodik sowie Grundlagen der Architekturtheorie und Entwurfstheorie ein.

Im  1.  Semester  liegt  der  Schwerpunkt  auf  der  Entwurfspragmatik  (grundlegende Entwurfsfaktoren wie Raumgrößen, Bewegungsflächen, Orientierung von Wohnbereichen, Erschließungssystemen etc.) sowie den Grundlagen der Architektur- und Entwurfstheorie unter dem besonderen Aspekt der Entwicklung der Moderne und deren Einflüsse auf heutige Architekturströmungen.

Die Förderung der Kreativität und des „Sehen Lernens“ sowie das Herantreten an Lösungsansätze sind die angestrebten Lernergebnisse. Hinzu kommt das Erkennen vielfältiger Zusammenhänge zwischen Voraussetzungen, Randbedingungen und Einflüssen auf den architektonischen Entwurf. Das Ziel ist der sichere, eigenständige Umgang mit Mensch und Raum im Sinne des Erschaffens eines qualitätvollen architektonischen Innen‐ und Außenraumes.

Besondere Zielsetzung ist es, die Rahmenbedingungen des Ortes zu analysieren, die eigene Definition der Zielsetzung und phasenweiser Entwurfsbearbeitung zu lernen.

Das Ausprobieren von Alternativen zu jedem Zeitpunkt der Planung, die Arbeit am Modell und in der Zeichnung sowie das gemeinsame Gespräch und die Präsentation in der Gruppe zur Stärkung der Kritikfähigkeit und des Durchsetzungsvermögens, stehen im Mittelpunkt.

 

Übungen des ersten Semesters 2018/2019:

1.  Zimmer

2. Strukturen

3. Raumfolgen

4. Studentenbude

5. Transformation

Gedanken zur Lehre

Grundlagen des Entwerfens

Die Ausbildung zum Architekten hat sich an den sich kontinuierlich verändernden Bedingungen und Gegebenheiten des Architekten Berufes zu orientieren.

Es sollte dabei nicht um die Summe von angelerntem Spezialwissen gehen, sondern um das Erkennen der Zusammenhänge von Planen und Entwerfen, Konstruktion und Form, Material und Bauweise, Ideal und Realität gepaart mit Wissen über Projektmanagement, Kostenkontrolle und Büroorganisation.
Der Einzelne ist überfordert, wenn er Spezialwissen in allen Bereichen erlangen wollte.
Es muss Aufgabe des Architekten sein, das Gesamtergebnis deutlich im Auge zu behalten, verantwortlich die Einzelteile zusammenzutragen.
Dies ist in der Vergangenheit im Berufsleben verloren gegangen, uns sind Verantwortlichkeiten abhanden gekommen.
Die Integration realer Abläufe des Architektenberufes in die Lehre steht als Ziel.

Zunächst müssen wir lernen zu sehen, zu erkennen…

Begriffe aus der Planungsterminologie müssen vermittelt werden, ebenso wie Abläufe im Planungsprozess.
Architektur wird von einer Vielzahl von Bedingungen und Einflüssen bestimmt wird, das Entwerfen beschränkt sich also nicht auf das Aufzeichnen von Raumanordnungen.

  • Hinzu kommen die unterschiedlichsten Zusammenhänge und Abhängigkeiten, die eine Menge an Kenntnis der unterschiedlichsten Disziplinen von uns verlangen.
    z.B. Statik, Bauphysik, Ökologie, Ökonomie, usw.
  • Da sind gesellschaftliche Abhängigkeiten, sozial-politische Aspekte, geschichtliche Faktoren, die bei jeder Planung Berücksichtigung verlangen.
  • Hinzu kommen Geschick und oft diplomatische Befähigung im Umgang mit Bauherrn, privaten oder öffentlichen, mit Behörden, anderen an der Planung beteiligten, z.B. Fachingenieure usw.
  • Es stellt sich außerdem immer die Frage:
    nach Beziehungen zwischen Bauten und Benutzern, nach dem menschlichen Maßstab der die Architektur beeinflusst, nach Symbolhaftigkeit und Proportion, nach Voraussetzungen und Wirkungen der Architektur, in psychischer Hinsicht also.
  • Da ist der besondere Ort.

Wie all dies berücksichtigende Entwurfskonzepte letztlich in Abhängigkeit zur gewählten Bauweise zu materialgerechten und somit sinnvollen Baustrukturen weiterentwickelt werden, schließlich ihren eigentlichen Charakter erhalten, ist ebenso zentrale Aufgabe.

Das bautechnisch, konstruktive Verbinden von einzelnen Bauteilen nach den Regeln der Baukunst macht Architektur längst nicht aus.

Diese grundsätzlichen Aspekte muss der Architekt begreifen und beurteilen lernen, um sich ihrer bedienen zu können.

Der Planer als Koordinator muss alle Aspekte und Zusammenhänge, Beiträge anderer Beteiligter sinnvoll fügen auf einen gemeinsamen Nenner bringen, später in Bauabläufen koordinieren.
Dies lässt erahnen welche Verantwortung wir auf uns nehmen müssen.

Nur in der Integration unterschiedlicher Teilbereiche, aber vor allem im Bewusstsein der Abhängigkeiten, Wechselwirkungen, der inneren und äußeren Bedingungen und Zwänge entsteht Architektur.