Sarah Bäumer: Low Budget Hotel

Idee | Umsetzung

Der Baukörper ist als Solitär mitg im Plangebiet platziert und spaltet das Quarter in zwei Bereiche. Ziel ist es ein identtätsbildendes Element zu entwerfen, das eine städtebauliche Ausdrucksweise beinhaltet und eine gewünschte positve Fernwirkung mit Wiedererkennungswert erfährt. Die entwickelte Blickachse richtet sich auf die großzügige Eingangssituaton von drei Nutzungsbereichen und gibt dieser eine gewisse Dominanz und Wertgkeit. Neben des prägnanten Einschnites der Erschließung im Erdgeschoss befndet sich eine weitere Maßnahme zur Identtätsbildung innerhalb der Blickachse: die Ausbildung des Aussichtsturmes für die Öfentlichkeit. Diese Bereiche werden als Sitzstufen in trichterartgen Elementen ausgeführt und kragen bis zum Dachüberstand des Flugdaches aus der Fassade heraus. Die Aussichtsbereiche werden durch Treppenstufen erreicht. Die Treppe verläuf als Rundgang sowohl abschnitweise entlang der Fassade als auch durch das Gebäude und ähnelt optsch einem Band. Im Inneren des Gebäudes wirkt die Steigung wie eine Skulptur im Raum. Insgesamt dient das Treppenband mit den Aussichtsbereichen als vielfältge Kommunikatonsfäche, in der die Dimension und Qualität Siegens begreifar werden. Nach dem Herausschneiden der öfentlichen Erschließungsbereiche ergeben sich Restlächen, die den anderen Nutzungen zugeordnet werden. Sie beinhalten sowohl den öfentlichen Hotelbereich mit Lobby und Frühstücksbereich in den ersten beiden Geschossen als auch Hotelzimmer. Zusätzlich sind vielseitge Wohngemeinschafen und freie Präsentatonsfächen mit und ohne Steigung angebracht.

Allgemeine Information

Master

Im Department Architektur an der Universität Siegen wird der 4-semestrige Masterstudiengang Architektur mit Abschluss „Master of Science“ seit dem Wintersemester 2011/2012 angeboten.

Den zugehörigen Modulhandbüchern liegen die Prüfungsordnungen zugrunde, die der Fakultätsrat der Fakultät II am 25.07.2018 beschlossen hat.

Das Lehrgebiet Grundlagen des Entwerfens und Entwerfen gibt in den Mastermodulen 11-13 (bzw. 4-6) Entwürfe heraus und bietet Abschlussarbeiten an.

 

Neu im Masterstudiengang  Architektur mit dem Abschluss „Master of Science“ mit dem Schwerpunkt Planen und Bauen im Bestand

Drei Entwürfe in frei wählbarer Reihenfolge sind zu bearbeiten, davon max. eine Arbeit mit theoretisch-wissenschaftlicher Schwerpunktsetzung.
Lehrveranstaltungen stehen zur Wahl aus dem Angebot aller Lehrgebiete des Departments Architektur.
Drei Kurzentwürfe, ggf. in Form von Entwurfsworkshops sind in beliebiger Reihenfolge eigenständig zu bearbeiten.
Der Wahlpflichtbereich von 27 LP dient der individuellen Vertiefung und Schwerpunktsetzung. Die Studierenden erhalten Gelegenheit, ihr wissenschaftliches Profil ohne fachlich thematische Vorgaben zu entwickeln und eigene Schwerpunkte bezogen auf die angestrebte Berufspraxis zu setzen. Dies kann erfolgen durch eine Schwerpunktsetzung Planen und Bauen im Bestand, eine Vertiefung im Bereich Kontext und Theorie mit einer stärkeren wissenschaftlichen Ausrichtung oder durch konstruktive und bauökonomische Vertiefungen.
Ebenso ist eine Ausrichtung auf ein breiteres Profil der Architektentätigkeit mit einer Differenzierung in mehreren Einzelbereichen möglich.
Wahlweise können bis zu 2 von 9 Lehrveranstaltungen aus einem anderen Department der Universität Siegen gewählt werden.

 

Informationen für Studierende ab dem 3. Semester Master:

Hier noch einige zusätzliche Erläuterungen für Sie. Was hat sich geändert und warum.

Auf einer Klausurtagung im Herbst 2016 hat sich das Department intensiv mit den bis heute gültigen Studiengängen (PO 2011) auseinandergesetzt und eine stärkere strukturelle und inhaltliche Verknüpfungen des BA- und das MA-Studiengangs sowie den Abbau von Hürden im Studium beschlossen.

Die Bezeichnung des Masterstudiengangs lautet Architektur, die Vertiefungsmöglichkeit „Planen und Bauen im Bestand“ bleibt bestehen.
Die bereits vorab (als Ergebnis der Klausurtagung) in 2017 eingeführte Wahlfreiheit im Entwurfsbereich an Stelle des Integrierten Projektes über 2 Semester und nur einem Freien Entwurf wird in der PO 2018 fortgeführt und sogar noch ausgeweitet, da hier zukünftig auch eine theoretisch-wissenschaftliche Arbeit im Entwurfsbereich möglich wird.
Im MA-Studiengang wurden Pflicht- und Wahlmodule reduziert zugunsten einer gewichtigeren Masterarbeit mit 24 LP.

Insgesamt haben wir versucht, Barrieren und Abhängigkeiten der Fächer und Semester untereinander abzubauen, so dass zukünftig Auslandsaufenthalte im Sinn der Internationalisierung und Praktika besser in den Studienverlauf integrierbar werden. Gleichzeitig wurden innerhalb der Fächer Kompensa-tionsmöglichkeiten im Bereich der Übungen und Prüfungen eingerichtet.

Info zu den Übergangsregelungen und auslaufenden Veranstaltungen siehe:
http://www.architektur.uni-siegen.de/veranstaltungen/
Es besteht die Möglichkeit in die jeweils neuen Prüfungsordnungen 2018 zu wechseln, nähere Informationen hierzu finden Sie  für den Masterstudiengang in der  PO 2018, §28 (4)

 

 

 

Allgemeine Information

Bachelor

Im Department Architektur an der Universität Siegen wird der 6-semestrige Studiengang “Bachelor of Science” angeboten.

Pünktlich zum Beginn des Wintersemesters 2018/2019 wurde unser neuer Bachelorstudiengang akkreditiert. Die amtliche Veröffentlichung durch die Universität ist erfolgt.

Den Modulhandbüchern liegen die Prüfungsordnungen zugrunde, die der Fakultätsrat der Fakultät II am 25.07.2018 beschlossen hat.

Das Lehrgebiet Grundlagen des Entwerfens und Entwerfen gibt im Bachelorstudiengang Entwürfe heraus und bietet Abschlussarbeiten an.

 

Neu im Bachelorstudiengang Architektur mit dem Abschluss „Bachelor of Science“

Drei Entwürfe in frei wählbarer Reihenfolge sind zu bearbeiten, davon zwei Entwürfe mit hochbaulichem und ein Entwurf mit städtebaulichem Thema. (Die Entwürfe werden ab dem WiSe 2019/2020, analog zum 3. Sem. des neuen Studiengangs  angeboten) Entwürfe stehen zur Wahl aus dem Angebot aller Lehrgebiete des Departments Architektur.
Drei Kurzentwürfe, ggf. in Form von Entwurfsworkshops sind in beliebiger Reihenfolge eigenständig zu bearbeiten.
Der Erwerb von 15 LP im Wahlpflichtmodul kann erfolgen durch die Teilnahme an 5 Lehrveranstaltungen aus dem Fächerkatalog (alle Fächer aller Lehrgebiete  gem. Auflistung). Wahlweise können bis zu 2 von den 5 Lehrveran-staltungen in einem anderen Department der Fakultät II oder im Sprachenzen-trum belegt werden. Es kann auch ein Praktikum im Umfang von 2-3 Lehr-veranstaltungen absolviert werden.

 

Informationen für Studierende ab dem 3. Semester Bachelor

Hier noch einige zusätzliche Erläuterungen für Sie. Was hat sich geändert und warum?

Auf einer Klausurtagung im Herbst 2016 hat sich das Department intensiv mit den bis heute gültigen Studiengängen (PO 2011) auseinandergesetzt und eine stärkere strukturelle und inhaltliche Verknüpfungen des BA- und das MA-Studiengangs sowie den Abbau von Hürden im Studium beschlossen.
Das BA-Studium nach der neuen PO 2018 bringt mehr Vermittlung von Grundlagenwissen in den ersten Semestern im Pflichtbereich mit einer sich aufbauenden Wahlfreiheit bei den neu eingesetzten, jedes Semester anzubietenden Entwürfen (ab dem 3. Sem.)  an Stelle der bisherigen nur jährlich stattfindenden Integrierten Projekte und einem geringeren Wahlpflichtblock, der erst im 5. und 6. Semester absolviert werden soll.

Die Zulassungsvoraussetzungen zur BA-Arbeit wurden verändert. In der PO 2011 werden BA-Studierende mit 150 LP zur Abschlussarbeit zugelassen ohne näher zu definieren, was genau offen sein darf, das hat sich nicht bewährt. Zu viele Prüfungen, auch aus den ersten Semestern können noch nach der Abschlussarbeit absolviert werden.
Um der Abschlussarbeit als tatsächlichem Abschluss des Bachelorstudiums gerechter zu werden, wird daher in der PO 2018 der Abschluss der Module MB 1-19 sowie 20.1 gefordert, um zur Abschlussarbeit zugelassen zu werden. Es dürfen nur die Exkursionen (bzw. einzelne Exkursionstage), das Modul Bauökonomie und Recht sowie das Wahlpflichtmodul offen sein.

Insgesamt haben wir versucht, Barrieren und Abhängigkeiten der Fächer und Semester untereinander abzubauen, so dass zukünftig Auslandsaufenthalte im Sinn der Internationalisierung und Praktika besser in den Studienverlauf integrierbar werden. Gleichzeitig wurden innerhalb der Fächer Kompensationsmöglichkeiten im Bereich der Übungen und Prüfungen eingerichtet.

Info zu den Übergangsregelungen und auslaufenden Veranstaltungen siehe:
http://www.architektur.uni-siegen.de/veranstaltungen/
Es besteht die Möglichkeit in die jeweils neuen Prüfungsordnungen 2018 zu wechseln, nähere Informationen hierzu finden Sie
für den Bachelorstudiengang in der PO 2018, §29 (7)

 

 

 

Grundlagen des Entwerfens II – 2. Semester

MB 4

Im 2. Semester liegt der Schwerpunkt auf der Entwurfssystematik und –methodik (Vorgehensweisen beim Entwerfen, Gliedern des Stoffes nach Sachgebieten und funktionalen Zusammenhängen, kritische  Auseinandersetzung) und der vertieften Behandlung einzelner  Architek-turelemente wie z. B. Konstruktion,  Erschließungssysteme,  Fassaden,  Fenster,  Materialität,  hinsichtlich  ihrer  Auswirkung auf den Entwurf (mit direkter Kopplung an eine selbständig bearbeitete Entwurfsaufgabe). Weiterhin werden das Nutzerverhalten und daraus  resultierende Anforder-ungen an die Bauaufgaben an Beispielen behandelt.

2.Semester | Übung
Eine kleine Entwurfsaufgabe im Sommersemester 2019

Grundlagen des Entwerfens I – Erstes Semester

MB 3

Das Fach führt in die komplexen Zusammenhänge des architektonischen Entwurfes mit den Themengebieten: Entwurfspragmatik, Entwurfssystematik und Entwurfsmethodik sowie Grundlagen der Architekturtheorie und Entwurfstheorie ein.

Im  1.  Semester  liegt  der  Schwerpunkt  auf  der  Entwurfspragmatik  (grundlegende Entwurfsfaktoren wie Raumgrößen, Bewegungsflächen, Orientierung von Wohnbereichen, Erschließungssystemen etc.) sowie den Grundlagen der Architektur- und Entwurfstheorie unter dem besonderen Aspekt der Entwicklung der Moderne und deren Einflüsse auf heutige Architekturströmungen.

Die Förderung der Kreativität und des „Sehen Lernens“ sowie das Herantreten an Lösungsansätze sind die angestrebten Lernergebnisse. Hinzu kommt das Erkennen vielfältiger Zusammenhänge zwischen Voraussetzungen, Randbedingungen und Einflüssen auf den architektonischen Entwurf. Das Ziel ist der sichere, eigenständige Umgang mit Mensch und Raum im Sinne des Erschaffens eines qualitätvollen architektonischen Innen‐ und Außenraumes.

Besondere Zielsetzung ist es, die Rahmenbedingungen des Ortes zu analysieren, die eigene Definition der Zielsetzung und phasenweiser Entwurfsbearbeitung zu lernen.

Das Ausprobieren von Alternativen zu jedem Zeitpunkt der Planung, die Arbeit am Modell und in der Zeichnung sowie das gemeinsame Gespräch und die Präsentation in der Gruppe zur Stärkung der Kritikfähigkeit und des Durchsetzungsvermögens, stehen im Mittelpunkt.

 

Übungen des ersten Semesters 2018/2019:

1.  Zimmer

2. Strukturen

3. Raumfolgen

4. Studentenbude

5. Eingang

6. Transformation (Präsentation am 29. und 30. Januar 2019)

Gedanken zur Lehre

Grundlagen des Entwerfens

Die Ausbildung zum Architekten hat sich an den sich kontinuierlich verändernden Bedingungen und Gegebenheiten des Architekten Berufes zu orientieren.

Es sollte dabei nicht um die Summe von angelerntem Spezialwissen gehen, sondern um das Erkennen der Zusammenhänge von Planen und Entwerfen, Konstruktion und Form, Material und Bauweise, Ideal und Realität gepaart mit Wissen über Projektmanagement, Kostenkontrolle und Büroorganisation.
Der Einzelne ist überfordert, wenn er Spezialwissen in allen Bereichen erlangen wollte.
Es muss Aufgabe des Architekten sein, das Gesamtergebnis deutlich im Auge zu behalten, verantwortlich die Einzelteile zusammenzutragen.
Dies ist in der Vergangenheit im Berufsleben verloren gegangen, uns sind Verantwortlichkeiten abhanden gekommen.
Die Integration realer Abläufe des Architektenberufes in die Lehre steht als Ziel.

Zunächst müssen wir lernen zu sehen, zu erkennen…

Begriffe aus der Planungsterminologie müssen vermittelt werden, ebenso wie Abläufe im Planungsprozess.
Architektur wird von einer Vielzahl von Bedingungen und Einflüssen bestimmt wird, das Entwerfen beschränkt sich also nicht auf das Aufzeichnen von Raumanordnungen.

  • Hinzu kommen die unterschiedlichsten Zusammenhänge und Abhängigkeiten, die eine Menge an Kenntnis der unterschiedlichsten Disziplinen von uns verlangen.
    z.B. Statik, Bauphysik, Ökologie, Ökonomie, usw.
  • Da sind gesellschaftliche Abhängigkeiten, sozial-politische Aspekte, geschichtliche Faktoren, die bei jeder Planung Berücksichtigung verlangen.
  • Hinzu kommen Geschick und oft diplomatische Befähigung im Umgang mit Bauherrn, privaten oder öffentlichen, mit Behörden, anderen an der Planung beteiligten, z.B. Fachingenieure usw.
  • Es stellt sich außerdem immer die Frage:
    nach Beziehungen zwischen Bauten und Benutzern, nach dem menschlichen Maßstab der die Architektur beeinflusst, nach Symbolhaftigkeit und Proportion, nach Voraussetzungen und Wirkungen der Architektur, in psychischer Hinsicht also.
  • Da ist der besondere Ort.

Wie all dies berücksichtigende Entwurfskonzepte letztlich in Abhängigkeit zur gewählten Bauweise zu materialgerechten und somit sinnvollen Baustrukturen weiterentwickelt werden, schließlich ihren eigentlichen Charakter erhalten, ist ebenso zentrale Aufgabe.

Das bautechnisch, konstruktive Verbinden von einzelnen Bauteilen nach den Regeln der Baukunst macht Architektur längst nicht aus.

Diese grundsätzlichen Aspekte muss der Architekt begreifen und beurteilen lernen, um sich ihrer bedienen zu können.

Der Planer als Koordinator muss alle Aspekte und Zusammenhänge, Beiträge anderer Beteiligter sinnvoll fügen auf einen gemeinsamen Nenner bringen, später in Bauabläufen koordinieren.
Dies lässt erahnen welche Verantwortung wir auf uns nehmen müssen.

Nur in der Integration unterschiedlicher Teilbereiche, aber vor allem im Bewusstsein der Abhängigkeiten, Wechselwirkungen, der inneren und äußeren Bedingungen und Zwänge entsteht Architektur.