Ruderclub WS 19/20

An der Bigge, auf einer Art Halbinsel, in der Nähe von Sondern, am Sonderner Kopf gelegen, soll als fiktive Bauaufgabe ein weiterer Ruderclub entstehen, der nicht nur Boote, sondern auch Menschen beherbergen kann. Die Entwurfsverfasser schaffen es sich der Geländetypologie auf eine unaufdringliche Art anzupassen und die geforderten Nutzungen mit hoher Aufenthaltsqualität unter Einbindung der faszinierenden grünen Landschaft zu integrieren.

Entwurf: Julian Iseli und Felix Schmidt

 

 

Lü_ckenhaus

Im Rahmen der städtebaulichen Umstrukturierung eines (fiktiven) Industriehafengebietes und der Umnutzung von Lager- und Speichergebäuden sollen neue Wohn-, Arbeits- und Lebensräume entstehen. Diese bis zu 100 m lange Häuserreihe soll die ehemaligen Quais flankieren und sich zum Wasser hin orientieren. Als Nutzung, für die einzelnen zu entwerfenden Einheiten sind Gründerzentren, kleinere wohnverträgliche Handwerksbetriebe, Verkaufsflächen, Veranstaltungsbereiche, Co-Working-Spaces, Kneipen, kleinere Ateliers usw.  sowie kleine Wohnungen denkbar.  Am Ende Übung ensteht ein Gesamtbild von etwa 80 Arbeiten,  das die gedachte Situation wiederspiegelt. Die Einheiten mit einer Breite von 4,20 m im Lichten, d.h. 4,50 m Achsabstand und einer Tiefe von 12,00m, werden in der Höhe auf 9,00m begrenzt. Ein kleiner privater Außenbereich mit einer Tiefe von 5,00m wird jedem Gebäude auf der Wasserseite zugeordnet. 

Die Bearbeitung erfolgt in Zweiergruppen als Rollenspiel Nutzer-Architekt wechselseitig. Der Schwerpunkt liegt im Entwurf. Vertieft werden die einzelnen Planungsphasen im Laufe der Bearbeitung. Diese Übung soll neben der weiterführenden Vermittlung von Entwurfskompetenzen auch die fachliche Gesprächsführung fördern. 

 

Studentische Arbeiten SS 20

 

Fabienne Schneider

Daphne Schulte

 

Julia Schröer

Marlen Sundermann

Vivien Centelles Schlegel

Fredrik Siebel

 

Elisabeth Fink

 

Transformation

MB 2 Grundlagen des Entwerfens I

 

Es gibt viele Möglichkeiten eine architektonische Idee zu entwickeln. Besonders im kreativen Entwurfsprozess sind die Herangehensweisen individuell. Die Übung Transformation verfolgt eine abstrakte Variante der Ideenentwicklung. In diesem Prozess soll Architektur über ein prägnantes Bild entwickelt werden. Dazu dienen Fundstücke aus dem Alltag. Objekte aller Art können verwendet werden, zum Beispiel ein altes Telefon, ein Locher, ein Küchengerät, Werkzeuge und vieles mehr. Die Wahl des Objektes ist völlig frei, die einzige Einschränkung ist die Transportfähigkeit und damit die Größe des Objekts. In Teilschritten werden die Objekte dokumentiert, interpretiert und schlussendlich in einen architektonischen Entwurf transformiert. Auch die Nutzung wird entsprechend hergeleitet. Aus vielen unterschiedlichen Objekten entstehen eigenständige, individuelle architektonische Entwürfe, die begeistern können.

 

 

Studentische Arbeiten WS 19_20 und WS 19_20

 

Daniel Wolf: Kaffeemühle_Wohnhaus

 

Fabienne Schneider: Zirkel_Wohnhaus

 

 

Joschka Schmidt: PlayStation_Wohnhaus

 

Karolin Klein: Heizlüfter_Wohnhaus

 

Marlen Sundermann: Zitronenpresse_Wohnhaus

 

Tim von der Heyde: Amethyst_Museum

 

Niklas Bulla: Metall_Busstation

 

 

 

 

Allgemeine Information

Bachelor

Im Department Architektur an der Universität Siegen wird der 6-semestrige Studiengang “Bachelor of Science” angeboten.

Pünktlich zum Beginn des Wintersemesters 2018/2019 wurde unser neuer Bachelorstudiengang akkreditiert. Die amtliche Veröffentlichung durch die Universität ist erfolgt.

Den Modulhandbüchern liegen die Prüfungsordnungen zugrunde, die der Fakultätsrat der Fakultät II am 25.07.2018 beschlossen hat.

Das Lehrgebiet Grundlagen des Entwerfens und Entwerfen gibt im Bachelorstudiengang Entwürfe heraus und bietet Abschlussarbeiten an.

 

Neu im Bachelorstudiengang Architektur mit dem Abschluss „Bachelor of Science“

Drei Entwürfe in frei wählbarer Reihenfolge sind zu bearbeiten, davon zwei Entwürfe mit hochbaulichem und ein Entwurf mit städtebaulichem Thema. (Die Entwürfe werden ab dem WiSe 2019/2020, analog zum 3. Sem. des neuen Studiengangs  angeboten) Entwürfe stehen zur Wahl aus dem Angebot aller Lehrgebiete des Departments Architektur.
Drei Kurzentwürfe, ggf. in Form von Entwurfsworkshops sind in beliebiger Reihenfolge eigenständig zu bearbeiten.
Der Erwerb von 15 LP im Wahlpflichtmodul kann erfolgen durch die Teilnahme an 5 Lehrveranstaltungen aus dem Fächerkatalog (alle Fächer aller Lehrgebiete  gem. Auflistung). Wahlweise können bis zu 2 von den 5 Lehrveran-staltungen in einem anderen Department der Fakultät II oder im Sprachenzen-trum belegt werden. Es kann auch ein Praktikum im Umfang von 2-3 Lehr-veranstaltungen absolviert werden.

 

Informationen für Studierende ab dem 3. Semester Bachelor

Hier noch einige zusätzliche Erläuterungen für Sie. Was hat sich geändert und warum?

Auf einer Klausurtagung im Herbst 2016 hat sich das Department intensiv mit den bis heute gültigen Studiengängen (PO 2011) auseinandergesetzt und eine stärkere strukturelle und inhaltliche Verknüpfungen des BA- und das MA-Studiengangs sowie den Abbau von Hürden im Studium beschlossen.
Das BA-Studium nach der neuen PO 2018 bringt mehr Vermittlung von Grundlagenwissen in den ersten Semestern im Pflichtbereich mit einer sich aufbauenden Wahlfreiheit bei den neu eingesetzten, jedes Semester anzubietenden Entwürfen (ab dem 3. Sem.)  an Stelle der bisherigen nur jährlich stattfindenden Integrierten Projekte und einem geringeren Wahlpflichtblock, der erst im 5. und 6. Semester absolviert werden soll.

Die Zulassungsvoraussetzungen zur BA-Arbeit wurden verändert. In der PO 2011 werden BA-Studierende mit 150 LP zur Abschlussarbeit zugelassen ohne näher zu definieren, was genau offen sein darf, das hat sich nicht bewährt. Zu viele Prüfungen, auch aus den ersten Semestern können noch nach der Abschlussarbeit absolviert werden.
Um der Abschlussarbeit als tatsächlichem Abschluss des Bachelorstudiums gerechter zu werden, wird daher in der PO 2018 der Abschluss der Module MB 1-19 sowie 20.1 gefordert, um zur Abschlussarbeit zugelassen zu werden. Es dürfen nur die Exkursionen (bzw. einzelne Exkursionstage), das Modul Bauökonomie und Recht sowie das Wahlpflichtmodul offen sein.

Insgesamt haben wir versucht, Barrieren und Abhängigkeiten der Fächer und Semester untereinander abzubauen, so dass zukünftig Auslandsaufenthalte im Sinn der Internationalisierung und Praktika besser in den Studienverlauf integrierbar werden. Gleichzeitig wurden innerhalb der Fächer Kompensationsmöglichkeiten im Bereich der Übungen und Prüfungen eingerichtet.

Info zu den Übergangsregelungen und auslaufenden Veranstaltungen siehe:
http://www.architektur.uni-siegen.de/veranstaltungen/
Es besteht die Möglichkeit in die jeweils neuen Prüfungsordnungen 2018 zu wechseln, nähere Informationen hierzu finden Sie
für den Bachelorstudiengang in der PO 2018, §29 (7)

 

 

 

Grundlagen des Entwerfens II – 2. Semester

MB 4

Im 2. Semester liegt der Schwerpunkt auf der Entwurfssystematik und –methodik (Vorgehensweisen beim Entwerfen, Gliedern des Stoffes nach Sachgebieten und funktionalen Zusammenhängen, kritische  Auseinandersetzung) und der vertieften Behandlung einzelner  Architek-turelemente wie z. B. Konstruktion,  Erschließungssysteme,  Fassaden,  Fenster,  Materialität,  hinsichtlich  ihrer  Auswirkung auf den Entwurf (mit direkter Kopplung an eine selbständig bearbeitete Entwurfsaufgabe). Weiterhin werden das Nutzerverhalten und daraus  resultierende Anforder-ungen an die Bauaufgaben an Beispielen behandelt.

2.Semester | Übung
Eine kleine Entwurfsaufgabe im Sommersemester 2019

Grundlagen des Entwerfens I – Erstes Semester

MB 3

Das Fach führt in die komplexen Zusammenhänge des architektonischen Entwurfes mit den Themengebieten: Entwurfspragmatik, Entwurfssystematik und Entwurfsmethodik sowie Grundlagen der Architekturtheorie und Entwurfstheorie ein.

Im  1.  Semester  liegt  der  Schwerpunkt  auf  der  Entwurfspragmatik  (grundlegende Entwurfsfaktoren wie Raumgrößen, Bewegungsflächen, Orientierung von Wohnbereichen, Erschließungssystemen etc.) sowie den Grundlagen der Architektur- und Entwurfstheorie unter dem besonderen Aspekt der Entwicklung der Moderne und deren Einflüsse auf heutige Architekturströmungen.

Die Förderung der Kreativität und des „Sehen Lernens“ sowie das Herantreten an Lösungsansätze sind die angestrebten Lernergebnisse. Hinzu kommt das Erkennen vielfältiger Zusammenhänge zwischen Voraussetzungen, Randbedingungen und Einflüssen auf den architektonischen Entwurf. Das Ziel ist der sichere, eigenständige Umgang mit Mensch und Raum im Sinne des Erschaffens eines qualitätvollen architektonischen Innen‐ und Außenraumes.

Besondere Zielsetzung ist es, die Rahmenbedingungen des Ortes zu analysieren, die eigene Definition der Zielsetzung und phasenweiser Entwurfsbearbeitung zu lernen.

Das Ausprobieren von Alternativen zu jedem Zeitpunkt der Planung, die Arbeit am Modell und in der Zeichnung sowie das gemeinsame Gespräch und die Präsentation in der Gruppe zur Stärkung der Kritikfähigkeit und des Durchsetzungsvermögens, stehen im Mittelpunkt.

 

Übungen des ersten Semesters 2018/2019:

1.  Zimmer

2. Strukturen

3. Raumfolgen

4. Studentenbude

5. Transformation